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DE1298781B - Kugelgelenk - Google Patents

Kugelgelenk

Info

Publication number
DE1298781B
DE1298781B DET33286A DET0033286A DE1298781B DE 1298781 B DE1298781 B DE 1298781B DE T33286 A DET33286 A DE T33286A DE T0033286 A DET0033286 A DE T0033286A DE 1298781 B DE1298781 B DE 1298781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
housing
bearing
bearing shell
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET33286A
Other languages
English (en)
Inventor
Templeton Herbert W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Space and Mission Systems Corp
Original Assignee
TRW Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Inc filed Critical TRW Inc
Priority to DET33286A priority Critical patent/DE1298781B/de
Publication of DE1298781B publication Critical patent/DE1298781B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0604Construction of the male part
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/08Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints with resilient bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2326/00Articles relating to transporting
    • F16C2326/20Land vehicles
    • F16C2326/24Steering systems, e.g. steering rods or columns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kugelgelenk mit einem Gelenkzapfen, dessen erweiterter Kopf mittels Lagerglieder aus reibungsarmem, deformierbarem Kunststoff drehbar in einem Gehäuse gelagert ist, welches auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite durch einen eingebördelten Gehäusedeckel verschlossen ist, der in der Verschlußlage die Lagerschale verformt.
  • Aus der USA.-Patentschrift 3 249 375 ist ein derartiges Kugelgelenk bekannt und dieses Kugelgelenk weist bekannten Kugelgelenken gegenüber den Vorteil auf, daß die Lagerschale gut um den Kopf herum gedrückt wird.
  • Ein derartiges Kugelgelenk soll in Massenproduktion mit billigsten Mitteln hergestellt werden und soll ferner die Eigenschaften haben, daß dieses Kugelgelenk leicht um die Zapfenachse gedreht werden kann und daß dieses Kugelgelenk gegen Verschwenkungen gegenüber dem Gehäuse verhältnismäßig steif ist.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1229 790 ist ganz allgemein bekannt, einen Kunststoffring in ein. Kugelgelenk derart einzusetzen, daß beim Einwalzen des Deckels Toleranzen aufgeholt werden. Eine derartige Maßnahme läßt sich aber nicht ohne weiteres bei Kugelgelenken vorsehen, die eine Lagerschale aus reibungsarmem, deformierbarem Kunststoff haben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kugelgelenk mit einer Lagerschale aus reibungsarmem, deformierbarem Kunststoff derart auszubilden, daß die im vorstehenden aufgeführten Bedingungen erfüllt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in an sich bekannter Weise der Kopf auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite eine Ausneh mung aufweist, in die ein Stopfen aus einem elastomeren Material derart mit übermaß eingesetzt ist, daß der Stopfen sowie die Lagerschale beim Einbördeln des Lagerdeckels unter Freilassung eines Schmierfettraumes zwischen Deckel und Kopf deformiert sind.
  • In vorteilhafter Weise wird durch- den Stopfen einmal eine gute Vorspannung des Kopfes erzielt, die Auslenkbewegungen einen erheblichen Widerstand entgegensetzt, und weiterhin- werden Schmierfetträume gebildet, so daß die gegeneinander drehenden Teile sehr gut geschmiert werden können, so daß sich das Gelenk leicht drehen läßt.
  • Durch die britische- Patentschrift 334 090 ist zwar bereits ein Kugelgelenk bekannt, bei welchem ein Kugelgelenk in ein metallisches Gehäuse eingesetzt ist, ohne daß zwischen Gehäuse und Kugelgelenk eine Lagerschale eingeschaltet ist. Dieses Kugelgelenk ist dadurch festgelegt, daß von unten in das Gehäuse -eine metallische Schraube eingeschraubt wird. Zwischen dieser Schraube und dem Kugelkopf kann ein elastisches Material, wie beispielsweise Gummi eingesetzt werden, wobei dieses Material einen hohen Reibungskoeffizienten haben soll. Durch ein festes Zusammenschrauben des Kugelgelenkes soll hierbei eine freie Bewegung der Kugel verhindert werden. Mit diesen Mitteln können die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben nicht gelöst werden.
  • Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die i Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht eines Lenkgestänges, F i g. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-11 in "F i: g.1, F i g. 3 einen Schnitt durch die zur Vorbelastung in dem Gehäuse zusammengesetzten Gelenkteile, F i g. 4 einen vertikalen Schnitt durch die Kunststofflagerschale und F i g. 5 eine schematische Darstellung eines Zapfengelenkes und eine graphische Darstellung der Last und der Ablenkung.
  • In F i g. 1 sind die Zapfengelenke 10 so dargestellt, daß sie die Enden eines Querlenkers 11 eines Kraftfahrzeug-Parallelogramm-Lenkgestänges tragen. Ein Gelenk 10 verbindet schwenkbar ein Ende des Querlenkers 11 mit einem Kurbelarm 12. Ein zweites Gelenk verbindet schwenkbar das andere Ende des Querlenkers 11 mit einem Leerlaufarm 13. Der Kurbelarm 12 wird bei 14 schwenkbar an dem Lenkgetriebe des Fahrzeuges (nicht gezeigt) getragen, während der Leerlaufarm 13 bei 15 schwenkbar von einem Bügel B getragen wird, der an dem Rahmen des Fahrzeuges befestigt ist. Eine Schwenkung des Kurbelarmes 12 um sein Lager 14 wird den Querlenker 11 hin- und herbewegen. Zugstangen 16 sind an dem Querlenker innerhalb von dessen Enden mittels herkömmlicher Kugelgelenke 17 angebracht. Die Hin- und Herbewegung des Querlenkers 11 wird auf diese Zugstangen durch Kugelgelenke übertragen, während gleichzeitig die Gelenke Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Zugstangen aufnehmen, die durch die Räder des Fahrzeuges auf sie übertragen werden. Wie es gezeigt ist, sind die Zugstangen mit den Lenkarmen 18 des Fahrzeugrades 19 mittels eines Kugelgelenkes 20 verbunden. Eine Längsbewegung der Zugstangen 16 zieht und schiebt die Lenkarme 18, um die Räder 19 um ihre Aufhängeachse zu schwenken und dadurch das Fahrzeug zu lenken.
  • An den Rädern 19 wirkende Kräfte leiten durch die Zugstangen 16 Teilkräfte auf den Querlenker 11 und verursachen, daß er vorwärts und rückwärts rollt und dadurch eine unerwünschte Vorspur in die: Radausrichtung einleitet. Die Gelenke 10 verhindern dieses Rollen des Querlenkers, da sie stabile Gelenke sind, die die Enden des Querlenkers stützen, und da sie eine relativ konstante Drehkraft zur Längsverschiebung des Querlenkers in Abhängigkeit von den Lenkimpulsen ausüben.
  • Gemäß F i g. 2 weisen die Gelenke 10 ein Gehäuse 21 am Ende des Querlenkers 11, das entweder mit dem Lenker aus einem Stück geformt oder an ihm befestigt ist, und einen Zapfen 22 auf, der von dem Gehäuse hervorsteht. Der Leerlaufarm 13 und der Kurbelarm 12 haben Augen 23, an denen der Zapfen mittels einer Klemmutter 24 fest verkeilt wird. Eine Staubkappe 25 ist zwischen dem Auge 23 und dem Gehäuse 21 angeordnet.
  • Das Gehäuse 21 hat eine kegelige Bohrung 26, die vom weiten Bodenende 27 zu einem radial nach innen gewölbten engeren oberen Ende 28 mit einer Öffnung 29 zusammenläuft.
  • Der Zapfen 22 hat einen im Gehäuse 21 angeordneten Kopf 30 und einen im wesentlichen zylindrischen Schaft 31, der sich vom Kopf aus durch die Öffnung 29 hindurcherstreckt. Der zylindrische Schaft 31 hat einen kegehgen Abschnitt 32, der in die kegelige Bohrung des Auges 23 eingepreßt wird, um einen Gewindeendabschnitt 33, auf den die Klebemutter 24 aufgeschraubt ist. Der Kopf 30 des Zapfens 22 hat einen Kugelabschnitt 34, der vom zylindrischen Schaft 31 aus einem länglichen, zylindrischen Abschnitt 35 auseinanderläuft.
  • Eine zylindrische Aussparung 36 ist im Kopf 30 vorgesehen und erstreckt sich vom flachen unteren Ende des Kopfes bis zu einer Tiefe innerhalb des zylindrischen Abschnittes 35 des Kopfes und endet somit kurz vor dem Kugelabschnitt 34. Der Boden der Aussparung 36 ist vorzugsweise konkav, wie es bei 37 dargestellt ist.
  • Das Randende des Kopfes 30, das die Aussparung 36 umgibt, ist doppelt abgeschrägt mit einer nach außen auseinanderlaufenden Öffnung 38 und mit einem nach innen gewölbten Umfang 39. Eine Kunst stofflagerschale 40, die so geformt ist, daß es die in F i g. 4 gezeigte Form aufweist und vorzugsweise aus hochdichtem linearem Äthylen-Kopolymer besteht, hat einen mittleren Hohlraum 41 mit offenem Ende, der den Kopf 30 des Zapfens aufnimmt, und eine konische Seitenwand 42, die in die Bohrung 26 des Gehäuses eingepreßt wird. Die Lagerschale hat im freien Zustand einen Bodenrand 43 und eine flache obere Endwand 44. Der Hohlraum 41 weist eine gerade zylindrische Bohrung 45 auf, die sich vom flachen Endrand 43 nach oben bis zu einem Teilkugelabschnitt 46 erstreckt, der etwa in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Ende des Lagers beginnt. Der Kugelabschnitt 46 läuft zu einer zylindrischen Öffnung 47 im engen Ende 44 des Lagers zusammen.
  • Die Lagerschale 40 ist am unteren Ende 43 am dicksten und in der Mitte des kugeligen Hohlraumes 46 am dünnsten.
  • Ein Kunststoffblock 48, aus demselben Material wie die Lagerschale 40, wird in die Aussparung 36 des Kopfes 30 eingesetzt. Wie es in F i g. 3 gezeigt ist, ist der Block 48 in seinem freien Zustand zylindrisch und hat einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Aussparung 36, aber eine größere Länge als die Tiefe der Aussparung, so daß, wenn dieser gegen die Wand 37 der Aussparung angepreßt wird, sich dieser über den Bolzenkopf 30 ausdehnt. Das ausgedehnte Ende 48 des Blockes ist gewölbt oder abgerundet, wie es bei 49 gezeigt ist.
  • Das Gehäuse 21 wird durch eine Verschlußscheibe 50 verschlossen, die, wie es in F i g. 3 gezeigt ist, einen runden äußeren Umfang 51 von geringerem Durchmesser hat als das weite Ende der Bohrung 26, so daß sie frei in das weite Ende 27 des Gehäuses hineinpaßt. Die Scheibe 50 hat einen mittleren teilkugelförmigen Abschnitt 52, der eine konkave Aussparung bildet, die dem Stopfen 48 gegenüberliegt und die von einem radialen Rand 53 umgeben wird.
  • Wie in F i g. 3 gezeigt, ist die Höhe der zusammengesetzten Gelenkteile im Gehäuse 21 in freiem Zustand beträchtlich größer als die Höhe in zusammengebautem Zustand, wie sie in F i g. 2 gezeigt ist.
  • Beim Zusammenbau wird Schmiermittel G in die Aussparung 46 der Lagerschale 40 und in den Boden der Aussparung 36 eingegeben. Der Zapfen wird dann in die Lagerschale eingepreßt, wobei der zylindrische Schaft 31 sich frei durch die Lageröffnung 47 hindurcherstreckt, und der Kugelabschnitt 34 wird in den Lagerhohlraum 46 eingesetzt, wobei zwischen dem Zapfen und der Lagerschale in diesem Hohlraum ein Schmierfilm eingeschlossen wird. Der zylindrische Kopfabschnitt 35 wird in die zylindrische Bohrung 45 des Lagers eingesetzt. Der Zapfen und die Lagerschale werden dann in das weite Ende 27 des Gehäuses 21 eingefügt, wobei sich der Schaft frei durch die Öffnung 29 des gegenüberliegenden Endes 28 hindurcherstreckt. Die Neigung 42 der Lagerschale 40 stimmt mit der Kegelbohrung 26 des Gehäuses überein, um einen Keilpreßsitz zu schaffen, und die Endwand 44 der Lagerschale schließt mit der Endwand 28 des Gehäuses ab. Wenn die Lagerschale in das Gehäuse eingesetzt ist, werden das Randende des Kopfes und das Randende 43 der Lagerschale im wesentlichen auf gleicher Höhe liegen, vorzugsweise miteinander eben sein und sich innerhalb des unteren Endes des Gehäuses befinden, wie es in F i g. 3 dargestellt ist. Der Block 48 wird dann in die Aussparung 36 eingesetzt, wobei das Schmiermittel im Boden der Aussparung eingeschlossen wird, und die Verschlußscheibe 50 wird über den Block aufgesetzt, wie es in F i g. 3 gezeigt ist. Die Scheibe 50 wird dann in das Lager unter einer vorbestimmten Belastung eingepreßt, die den Block aus seinem freien Zustand gemäß F i g. 3 in die Form gemäß F i g. 2 verformt und gleichzeitig verursacht, daß der Rand 53 der Scheibe das Ende 43 des Lagers gemäß F i g. 2 verformt. Wenn die gewünschte Last auf die Scheibe 50 aufgebracht worden ist, wird das Ende 27 des Gehäuses über den Rand 53 der Scheibe umgewalzt, wie es bei 54 in F i g. 2 gezeigt ist, um eine Halteschulter zu schaffen, die die Scheibe in dem Gehäuse festhält.
  • Der Block 48 wird unter der axialen Belastung durch die Verschlußscheibe 50 entsprechend der zylindrischen Aussparung 36 und der kugelförmigen Aussparung verformt, die durch den mittleren Abschnitt 52 der Verschlußscheibe gebildet wird. Dadurch wird das Schmiermittel im Boden der Aussparung 36 eingeschlossen und eine nach außen gerichtete Wulst 55 gebildet, die in ihrer Form mit der abgeschrägten Öffnung 38 der Aussparung 36 übereinstimmt, um einen erweiterten, am unteren Ende kugelförmigen Kopf 56 zwischen der Scheibe 50 und dem Randende des Kopfes zu bilden. Gleichzeitig wird das Ende 43 der Lagerschale durch den Umfang 53 der Scheibe 50 in übereinstimmung mit dem abgeschrägten Rand 39 des Kopfes verformt und bildet dadurch eine nach innen gewölbte Lippe 57 zwischen der Verschlußscheibe und dem Kopf. Diese Lippe 57 ist wirksam, um Schmiermittel im Hohlraum der Lagerschale abzudichten, während die Wulst 55 ebenfalls wirksam ist, um Schmiermittel in der Aussparung 36 des Kopfes abzudichten.
  • Aus F i g. 3 ist zu erkennen, daß die Scheibe 50 sich in die Bohrung 26 des Gehäuses über einen beträchtlichen Abstand ausdehnen kann, bevor sie die Gehäusewand berührt. Somit kann selbst, wenn die nicht zusammengepreßte Höhe der Gelenkteile beträchtlich variiert, dieselbe Axiallast durch die Verschlußscheibe 50 aufgebracht werden, um die Teile in demselben Ausmaß zu belasten, selbst wenn die Toleranzen der Teile beträchtlich abweichen. Eine vorbestimmte Axiallast wird dann auf alle Gelenke aufgebracht und führt somit zur gleichen Drehkraft für die Gelenke, unabhängig von Abweichungen in den Größen der Einzelteile.
  • Wie in F i g. 5 gezeigt, haben die Gelenke einen sehr großen Widerstand gegen Winkelablenkung, obwohl der Zapfen in dem Gehäuse schwenken kann, um Ausrichtungsfehler aufzunehmen, wie sie beispielsweise in dem Lenkgestänge gemäß F i g. 1. auftreten können. Wenn somit der Zapfen 22 in Winkelrichtung innerhalb des in F i g. 5 gezeigten Bereiches abgelenkt wird, muß er um die Mitte C im Gehäuse 21 schwenken, und der Hebelarm ist mit M bezeichnet, wenn die Last bei L aufgebracht wird. Die graphische Darstellung zeigt dann das Moment in kg/cm (Last X Abstand), das erforderlich ist, um die Winkelablenkung zustande zu bringen. Es ist ersichtlich, daß eine Winkelablenkung von 2° ein Moment von fast 400 kg/cm erfordert. Das schafft eine höchst erwünschte Widerstandsfähigkeit für den Querlenker 11 und schaltet die Probleme aus, die bisher durch das Vorwärts- und Rückwärtsrollen des Querlenkers auftraten.
  • Der axial belastete Block und die Lagerschale in den Gelenken halten Druckspannungen aufrecht, die freigegeben werden, wenn sich während des Betriebes des Gelenkes ein Verschleiß einstellt, so daß die Drehkraft während einer langen Lebensdauer konstant bleibt. Beim praktischen Einbau in Kraftfahrzeuglenkgestängen sind Drehmomente von zwischen 20 und 60 kg/cm zufriedenstellend, aber es ist bezeichnender, daß ein konstantes zulässiges Drehmoment während der Benutzungsdauer eines Gestänges aufrechterhalten wird. Es sei bemerkt, daß der zusammenpreßbare belastete Block und die Lagerschale den Zapfen zur Drehung um eine feste Mitte festhalten und daß selbst dann, wenn eine Ablenkung auftritt, wie sie in F i g. 5 dargestellt ist, der Drehpunkt konstant bleibt. Die Zapfen 22 für die Gelenke werden zweckmäßigerweise durch Kaltanstauchen von Stahlstangen hergestellt, wobei die hohlen zylindrischen Enden der Köpfe durch rückwärts gerichtetes Pressen während dieses Kaltstauchverfahrens geformt werden. Die abgeschrägten Randenden der Bolzenköpfe können das Ergebnis des freien Flusses bei dem rückwärts gerichteten Preßvorgang sein, aber es wird vorgezogen, daß das abgeschrägte Ende 39 um den Außendurchmesser des Randes auf einen bestimmten Radius gebracht wird, so daß die Lippe 57 des Lagers eine festgelegte Größe und Form aufweist, um das Lagergehäuse zu stabilisieren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Kugelgelenk mit einem Gelenkzapfen, dessen erweiterter Kopf mittels Lagergliedern aus reibungsarmem, deformierbarem Kunststoff drehbar gelagert ist, welches auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite durch einen eingebördelten Gehäusedeckel verschlossen ist, der in der Verschlußlage die Lagerschale verformt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Kopf auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung (37) aufweist, in die ein Stopfen (48) aus einem elastomeren Material mit Übermaß derart eingesetzt ist, daß dieser Stopfen (48) sowie die Lagerschale (40) beim Einbördeln des Lagerdeckels (50) unter Freilassung eines Schmierfetträumes zwischen Deckel und Kopf deformiert sind.
DET33286A 1967-02-25 1967-02-25 Kugelgelenk Pending DE1298781B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216169A1 (de) * 1981-05-14 1982-12-09 Gulf & Western Manufacturing Co., 48075 Southfield, Mich. Kugelgelenk

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GB334090A (en) * 1928-10-02 1930-08-28 Jacob Rieger Improvements in ball and socket joints
US3249375A (en) * 1962-06-25 1966-05-03 Trw Inc Ball joint
DE1229790B (de) * 1960-02-04 1966-12-01 Ehrenreich & Cie A Kugelgelenk mit eingewalztem Gehaeusedeckel

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