DE1298603C2 - Schutzgaskontakt werk zur messwertentsprechenden aussendung von stromstoessen von einer gebestelle zu einer empfangsstelle, insbesondere zur uebertragung des umlaufwertes eines messorgans auf ein zaehlwerk - Google Patents
Schutzgaskontakt werk zur messwertentsprechenden aussendung von stromstoessen von einer gebestelle zu einer empfangsstelle, insbesondere zur uebertragung des umlaufwertes eines messorgans auf ein zaehlwerkInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft ein Schutzgaskontaktwerk mit einem an einer Kontakteinrichtung vorbeizuführenden,
mehrpoligen Magnetfelderzeuger zur meßwertentsprechenden Aussendung von Stromstößen
von einer Gebestelle zu einer Empfangsstelle, insbesondere zur Übertragung des Umlaufwertes eines
Meßorgans auf ein Zählwerk.
Bekannt ist es, bei Meßgeräten, deren Meßorgan|S5 entsprechend einer abgegebenen Menge eines Medi-j
ums umläuft, mit dem Umlauf des Meßorgans einen Permanentmagneten an dem feststehenden Schutzgaskontakt
vorbeizuführen und mittels der jeweils hierdurch veranlaßten Kontaktgabe Stromstöße auf ein
Zählwerk zu geben.
In der F i g. 1 sind Teile eines solchen Schutzgaskontaktwerkes
im Schnitt gezeigt. Von dem hier nicht gezeigten umlaufenden Meßorgan wird der auf der
Welle 1 befestigte scheibenförmige Tragkörper 2, der an seinem Umfang mit dem zylindrischen Stabmagneten
3 ausgerüstet ist, gegenüber dem feststehenden Schutzgaskontakt 4 ip Pfeilrichtung angetrieben.
Bei einem anderen bekannten Schutegaskontaktwerk diener Art sind neben dem stabförrnigen Permanenimagneten
auf dem scheibenförmigen Tragkörper Hilfsmagneten mit zum stabförmigen Permanentmagneten
entgegengesetzter Polarität aufgebracht. Diese HBfsmagneten, deren Magnetkraft zur Betätigung
des Schutzkontaktes nicht ausreicht, sorgen dafür, daß der Schutzkontakt nur dann betätigt wird,
wenn der stabförmige Permanentmagnet unmittelbar vor dem !schutzgaskontakt liegt.
Ferner ist ein Sehutzgaskontaktwerk bekannt, bei dem mehrere um den Tragkörper angeordnete
Schutzgaskontakte bei jeder Umdrehung des Tragkörpers einmal betätigt werden. Der Tragkörper ist
bis auf eine kleine Lücke an seinem Umfang von radial magnetisierten Stabmagneten gleicher Polarität
umgeben, die innen und außen von nicht vollständig geschlossenen, ringförmigen Polstücken umgeben
sind. Jedem Schutzgaskontakt ist ein feststehender Permanentmagnet beigeordnet, der den Schutzgaskontakt
geschlossen zu halten sucht. Kommt der Tragkörper bei seiner Rotationsbewegung in eine derartige
Lage bezüglich der einzelnen Schutzgaskontakte, daß diesen die kein Magnetfeld aufweisende
Lücke am Umfang des Tragkörpers gegenüberliegt, dann ist der feststehende Permanentmagnet voll wirksam,
d. h., der Schutzgaskontakt ist geschlossen. Dreht sich der Tragkörper im Verlaufe seiner Rotationsbewegung
weiter, dann wird das von den Polstücken und den Stabmagneten erzeugte Magnetfeld wirksam,
das dem Magnetfeld der feststehenden Permanentmagneten entgegenwirkt und infolgedessen zum öffnen
der Schutzgaskontakte führt.
Wird zur Erhöhung der Meßgenauigkeit eine Steigerung der Stromstoßzahl pro Mengeneinheit gefordert,
so muß die Stromstoßhäk'agkeit erhöht werden.
Es wäre naheliegend, eine Steigerung der Stromstoßhäufigkeit durch eine Vergrößerung des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem umlaufenden Meßorgan
und dem anzutreibenden Magnettragkörper zu erzielen. Nachteilig ist hierbei aber die Erhöhung des
benötigten Antriebsmomentes für den Magnettragkörper des Schutzkontaktwerkes. Die durch den Getriebewirkungsgrad
bedingten Reibungsdrehmomente erhöhen sich mehr als proportional mit dem Übersetzungsverhältnis,
während sich die Beschleunigungsdrehmomente sogar quadratisch mit dem Übersetzungsverhältnis
erhöhen. Die hierdurch entstehende zusätzliche Belastung des Meßorgans ergibt unter
Umständen eine unzulässige Vergrößerung des Meßfehlers.
Um dies zu vermeiden, hat man am Umfang des in F i g. 1 gezeigten Tragkörpers 2 mehrere Stabmagneten
befestigt, so daß während des einer Mengeneinheit entsprechenden Umlaufes des Meßorgans nacheinander
mehrere Stabmagneten an dem feststehenden Schutzgaskontakt 4 vorbeigeführt werden. Bei
einer solchen Ausbildung des Magnetkörpers entsteht — ebenso wie bei den eingangs beschriebenen,
bekanntem Schutzgaskontaktwerken —, wie die gestrichelt dargestellten Kraftlinien erkennen lassen, ein
verhältnismäßig hoher Streufluß; nur ein geringer Bruchteil des gesamten Kraftflusses steht im Luftspalt
δ des Schutzgaskontaktes als wirksamer Kraftfluß zur Betätigung der Kontaktzungen des Schutzgaskontaktes
zur Verfugung; somit ist die wirtschaftliche Ausnutzung des Magnetvolumens nur gering.
Die gleichen Nachteile weist ein weiteres bekanntes
Kontaktwerk auf, bei dem beiderseits einer als Trag- einrm radial un^ "^iJuBri^iS
körper dienenden Scheibe Hufeisenmagneten entge- gen Magneten Jl u"u Tl echend dem umlaufen-
gengesetzter Polarität aufgesetzt sind, die beim Vor- dessen ^TragKOrp*.rM pf üJr hhmg gegenüber dem
beilaufen an einer mit einem ferromagnetischen Kör- den Meßorgan m ™™™™fTd B |ezüglich des
per ausgerüsteten Kontaktfeder eines Unterbrecher- 5 Schutzgaskontakt 34 gear k überdeckung E
kontaktes eine Stromstoßgabe verursachen. Polabstandes τ und frjf™^j? j Λ Es ergibt sicn
Zur Verbesserung der bekannten Schutzgaskon- gut hier d»gi»ww Polabstand T, der bei einer
taktwerke ist ein Schutzgaskontaktwerk vorgesehen, auch hierein gui» β_ Wellenumdrehung
das gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, f™"sc^e" „Jr°JeRingmagneten bestimmt,
daß ein von dem Meßorgun angetriebener, umlaufen- 10 den LJurcnmesser u M*ten können auch aus
d Tkö i tich leitenden Ring Al1* n?ßS it Magnetisie
daß ein von dem Meßorgun angetriebener, umlaufen 10 den Mten können auch aus
der Tragköφer von einem magnetisch leitenden Ring Al1* n?ßSacheren und günstigsten Magnetisieumgeben
ist, auf dessen Umfang mindestens eine Gmnden d"™°Eeten aufgebaut werden. Hier-Reihe
radial zur Drehachse magnetisierter, im Um- ™neaus *}?"Ψ? der weitere Vorteil, Magnetwerklaufsinn
aufeinanderfolgender Permanentmagneten durch ergiw: sicn Magnetisierungsrichtung
jeweils entgegengesetzter Polarität aufgebracht ist. 15 stone der E>iese Magnetwerkstoffe besitzen einen
In der F i g. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des erfin- j^eT£ nohen inhalt an magnetischer Energ.e
dungsgemäßen Schutzgaskontaktwerkes mit zwei als °„ J£ „_η ^rden eine besonders kleine und
radial und mehrpolig magnetisierte Ringe 21 und 22 geh?. B-uart des Schutzp?skontaktwerkes ermogbildt
Rih Pmanentmagneten dar- "='"
radial und mehrpolig magnetisierte g geh B
ausgebildeten Reihen von Permanentmagneten dar- "='"
gesteDt, die so an dem umlaufender Tragkörper23 «° UC","Vorteile des erfindungsgemäßen Schutzgaskonbefestigt
sind, daß ein radial aus- und eintretender .™; .° erReben sich neben einem verringerten
befestigt sind, daß ein radial aus- und eintretender ™ .° erReben sich neben einem verringerten
Kraftfluß entsteht. Aus dem gestrichelt dargestellten ""^Γ^0^|ηί und Einsparung des Übersetzungs-Kraftlinienverlauf
ist ersichüich, daß sich hierbei die * J? h so daß auch die Beschleunigungs- und Rei-Streuung
gegenüber der bekannten Ausbildung gemäß r1"."!' ente Kering gehalten werden können, eine
Fig. 1 wisentlich verringert hat; der auf dem Trag- «5 ^™/^^des magnetischen Flusses durch
körper 23 vorgesehene Ring 24 dient als Ruckschluß- ^frf?? des Luftweges und damit eine Verringerung
für den magnetischen Kraftfluß. Nachteilig konnte ^e%„ |treuung sowie eib geringer Aufwand an
es hierbei noch sein, wenn bei verhältnismäßig germ- ίΐ* etmateriai infolge günstiger Ausnutzung desgem
Polabstand τ und großer Kontaktzungtnuber- ^eimai
deckung E des Schutzgaskontaktes 25 ein Teil des ao sei«: . der Magnetisierung kann der
Kraftflusses nicht durch den Luftspalt δ geht und da- .*7.Γ . e Magnet aus einzelnen vorher getrennt
her unwirksam ist. u.,., mametisierten sektorförmigen permanenten Magne-
Macht man, wie es in dem Ausführungsbeispiel der ■SJ^SnmenRe-etzt werden.
F i g. 3 gezeigt ist, den Polabstand τ wesentlich größer lCB wesentfichste VorteU liegt in der geringen zuals
die Kontaktzungenüberdeckung E, so wird der 35 ÄtzHchen Belastung des Meßürgans, so daß keine
eben angegebene Nachteil beseitigt. _ nennenswerte Meßfehlervergrößerung eintritt.
In der Fig. 4 ist ein Schutzgaskontaktwerk mit ucuu
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schutzgaskontaktwerk mit einem an einer Kontakteinrichtung vorbeizuführenden, mehrpoligen
Magnetfelderzeuger zur meßwertentsprechenden Aussendung von Stromstößen von einer
Gebestelle zu einer Empfangsstelle, insbesondere zur Übertragung des Umlaufwertes eines Meßorgans
auf ein Zählwerk, dadurch gekenn- « zeichnet, daß ein von dem Meßorgan angetriebener,
umlaufender Tragkörper (23) von einem magnetisch leitenden Ring (24) umgeben ist, auf dessen Umfang mindestens eine Reihe
radial zur Drehachse (1) magnetisierter, im Um- *5 laufsinn aufeinanderfolgender Permanentmagneten
(21) jeweils entgegengesetzter Polarität aufgebracht ist.
2. Schutzgaskontaktwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von *°
Schutzgaskontakten mit geringer Kontaktzungenüberdeckung die Reihen der Permanentmagneten
(21, 22) dicht mit entgegengesetzter Polarität nebeneinanderliegen.
3. Schutgaskontaktwerk nach Anspruch 1, da- a5
durch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Schutzgaskontakten mit großer Kontaktzungenüberdeckuug
die Reihen der Permanentmagneten mit entgegengesetzter Polarität unter Wahrung eines Luftspaltes voneinander getrennt liegen.
4. Schutzgaskontaktwerk lach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reihen der Permanentmagneten als mehrpolig radial magnetisierte Ringe (31) ausgebildet sind.
5. Schutzgaskontaktwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reihen der Permanentmagneten (21, 22) aus einzelnen, vorher getrennt magnetisierten, stabfönnigen
Permanentmagneten radial zur Drehachse zusammengesetzt sind. *°
Priority Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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| DE3720086C2 (de) * | 1986-07-12 | 1997-09-04 | Spanner Pollux Gmbh | Vorrichtung zur Erfassung der Anzahl der Umdrehungen einer unregelmäßig rotierenden Achse eines mechanischen Meßwerks |
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| FR720957A (fr) * | 1930-08-02 | 1932-02-26 | Siemens Ag | Interrupteur de courant, notamment pour instruments transmetteurs d'impulsions dans les installations d'action à distance |
| US2896043A (en) * | 1957-02-11 | 1959-07-21 | Stackpole Carbon Co | Electric switch formed from magnets |
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| FR1300393A (fr) * | 1960-07-15 | 1962-08-03 | Int Standard Electric Corp | Commutateur à aimant tournant |
-
1962
- 1962-02-08 DE DE1962S0077974 patent/DE1298603C2/de not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1298603B (de) | 1969-07-03 |
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