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DE1298691B - Heizkessel mit Brauchwasserbehaelter - Google Patents

Heizkessel mit Brauchwasserbehaelter

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Publication number
DE1298691B
DE1298691B DEP1753398.1A DE1753398A DE1298691B DE 1298691 B DE1298691 B DE 1298691B DE 1753398 A DE1753398 A DE 1753398A DE 1298691 B DE1298691 B DE 1298691B
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DE
Germany
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water
boiler
water tank
domestic
heating
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Pending
Application number
DEP1753398.1A
Other languages
English (en)
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HERWIG DR ING
Original Assignee
HERWIG DR ING
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Publication date
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Priority to DEP1753398.1A priority Critical patent/DE1298691B/de
Publication of DE1298691B publication Critical patent/DE1298691B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/48Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizkessel mit oder ohne Feuerbüchse und mit einem über ihm angeordneten Brauchwasserbehälter, in dem mindestens eine an mindestens zwei Stellen mit einem Heizwasserraum des Kessels verbundene Wasserführung angeordnet ist, deren Vorlauföffnung oberhalb der Ebene, in der sich die Feuerraumdecke befindet, liegt und deren Rücklaufwasser an einer Stelle in das Heizwasser zurückführbar ist, die tiefer liegt als die Vorlauföffnung.
  • Heizkessel dieser Art sind bekannt (österreichisches Patent 226 921). Sie finden wegen ihrer raumsparenden Konstruktion vorzugsweise Anwendung bei Heizungsanlagen von Wohngebäuden.
  • Bei einem bekannten Heizkessel der obenerwähnten Art, der entweder mit festen oder mit flüssigen Brennstoffen betrieben wird, befindet sich zwischen der Decke des von einem Wassermantel umfaßten Feuerraums und dem Boden des Brauchwasserbehälters ein Wasserraum, dem Rücklaufwasser zugeführt wird, das aus einer im Brauchwasserbehälter angeordneten Wasserführung stammt, der heißes Heizwasser über ein Steigrohr zugeführt wird. Dieses Steigrohr ist an einen im Feuerraum angeordneten ringförmigen Wasserraum angeschlossen, der die Feuerbüchse für einen Ölbrenner bildet. Das mit dem Ringwasserraum verbundene Steigrohr wird von einem zweiten Rohr umfaßt, das Teil der Wasserführung des Brauchwasserbehälters ist. Es kann Wasser, das sich in dem Raum zwischen der Feuerraumdecke und dem Boden des Brauchwasserbehälters befindet, in dem das Steigrohr umfassenden Zwischenraum nach oben strömen, wenn im Steigrohr Wasser verhältnismäßig hoher Temperatur aufsteigt.
  • Wird ein solcher Heizkessel mit festen Brennstoffen beheizt, dann werden die Außenwand des die Feuerbüchse umgebenden Ringwasserraums und die Feuerraumwände etwa gleichmäßig beheizt. Wird der Kessel mit einem Ölbrenner aufgeheizt, dann beheizt dessen Flamme die Feuerraumwände nur indirekt, die Temperatur in dem die Feuerbüchse umfassenden Ringraum ist also wesentlich höher als die Temperatur des Heizwassers, das sich im Raum zwischen der Feuerraumdecke und dem Boden des Brauchwasserbehälters befindet.
  • Aus dem ringförmigen, im Feuerraum angeordneten Wasserraum steigt erhitztes Wasser auf, es gelangt nach Abgabe von Wärme über die Mündung des Rücklaufs wieder in den Raum zwischen Feuerraumdecke und Boden des Brauchwasserbehälters, und zwar trifft das verhältnismäßig kühle Rücklaufwasser unmittelbar auf die Feuerraumdecke, wodurch bei schwach brennender oder ganz ausgeschalteter Flamme in der Feuerbüchse infolge örtlicher Unterkühlung im Feuerraum Kondenswasserbildung mit ihren Nachteilen auftreten kann.
  • Wird der Ölbrenner bei intermittierendem Betrieb abgeschaltet, so sinkt die Wassertemperatur im Ringwasserraum, da die immer vorhandene Zugluft die Feuerbüchsenwand abkühlt, während das zwischen der Feuerraumdecke und dem Boden des Brauchwasserbehälters befindliche Wasser noch warm bleibt, wodurch sich eine Umkehr der Wasserströmungsrichtung in der vorerwähnten Steigleitung einstellen kann. Das Wasser fällt im Steigrohr nach unten, fließt also nunmehr in den im Feuerraum angeordneten Ringwasserraum zurück. Wird in dieser Phase Brauchwasser entnommen, dann wird der vorerwähnte Effekt noch verstärkt. Schaltet sich der von einem Thermostat gesteuerte Ölbrenner nun wieder ein, dann muß zunächst bewirkt werden, daß das in falscher Richtung strömende Wasser zum Stehen kommt und dann seine Strömungsrichtung wieder ändert, was deswegen nachteilig ist, weil die Aufheizzeit des Brauchwassers dadurch verlängert wird.
  • Da nun im Raum zwischen der Feuerraumdecke und dem Boden des Brauchwasserbehälters im wesentlichen verhältnismäßig kühles Rücklaufwasser vorhanden ist, wirkt der Boden des Brauchwasserbehälters kaum wärmeübertragend, ein weiterer Nachteil.
  • Es wurde oben erwähnt, daß das Steigrohr, das mit dem Ringwasserraum in Verbindung steht, von einem zweiten Rohr umfaßt ist, so daß ein Zwischenraum gebildet ist, der einerseits mit dem Innenraum des Steigrohres, andererseits mit dem Wasserraum verbunden ist, der zwischen der Feuerraumdecke und dem Boden des Brauchwasserbehälters liegt. Gelangt in den Zwischenraum zwischen den beiden Rohren kühles Rücklaufwasser, dann gibt dieses aufsteigende Rücklaufwasser kaum Wärme an das im Brauchwasserbehälter befindliche Wasser ab und vermindert darüber hinaus die Umlaufkraft der im Brauchwasserbehälter befindlichen Wasserführung, ganz abgesehen davon, daß dieses Wasser bewirkt, daß die Wärme des im Steigrohr aufsteigenden heißen Heizwassers auf der ganzen Länge des Steigrohres nicht an das Brauchwasser abgegeben werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil des bekannten Kessels ist darin zu sehen, daß, ist der Heizkessel angelaufen, zunächst heißes Wasser in den oberen Teil der Brauchwasserbehälter-Wasserführung gelangt und dadurch das Brauchwasser von oben her geheizt wird und warmes Brauchwasser im oberen Teil des Brauchwasserbehälters stehenbleibt. Beim Öffnen der Brauchwasserleitung kommt zunächst, was unerwünscht ist, sehr heißes Wasser aus der Leitung heraus, das nach kurzer Zeit wesentlich kühler wird, was auch unerwünscht ist, da über eine längere Zeit gleichmäßig warmes Wasser verlangt wird.
  • Schließlich ist noch zu erwähnen, daß über den Boden des Brauchwasserbehälters kaum Wärme an das im Brauchwasserbehälter vorhandene Wasser abgegeben wird, da in dem Wasserraum zwischen der Feuerraumdecke und dem Bodendes Brauchwasserbehälters verhältnismäßig kühles Rücklaufwasser vorhanden ist.
  • Bei einem Heizkessel ähnlicher Art (österreichisches Patent 188 482) liegen die Vor- und Rücklauföffnungen der im Brauchwasserbehälter angeordneten Wasserführung auch oberhalb der Feuerraumdecke, die Rücklauföffnung liegt jedoch höher als die Vorlauföffnung, so daß wegen der negativen Höhendifferenz dieser Öffnungen die Antriebskraft für den Wasserumlauf durch den Brauchwasserbehälter vermindert wird, was dazu führte, daß Heizkessel dieser Art durch Heizkessel der eingangs zuerst erwähnten Art verbessert wurden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Heizkessel dieser Art zu vermeiden und zugleich die Wärmeleistung solcher Heizkessel zu erhöhen und deren betriebliches Verhalten zu verbessern. Ausgehend von Heizkesseln der eingangs erwähnten Art wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Mischstelle des aus dem Brauchwasserbehälter zurückströmenden Rücklaufwassers mit dem unmittelbar über die Wände des Feuerraums aufheizbaren Heizwasser unterhalb der Ebene, in der sich die Feuerraumdecke befindet, und damit seitlich des Feuerraums zu legen.
  • Durch diese Anordnung wird jetzt der Boden des Brauchwasserbehälters unmittelbar durch besonders stark erwärmtes Wasser beaufschlagt, das Brauchwasser also von unten her gleichmäßig erwärmt, es kann keine Richtungsänderung des in der Brauchwasserbehälter-Wasserführung vorhandenen Wassers mehr auftreten, und zwar auch dann nicht, wenn im intermittierenden Betrieb gefahren wird; das Rücklaufwasser wird dort in den Wasserraum des Heizkessels eingeführt, wo Wasser mit verhältnismäßig niedrigen Temperaturen vorhanden ist, dem im Heizwasserraum vorhandenen heißen Heizwasser wird das kühlere Rücklaufwasser von unten her derart zugeführt, daß der Heizkessel-Feuerraum gegen aus der Wasserführung des Brauchwasserbehälters zurückströmendes kaltes Rücklaufwasser geschützt ist, so daß eine Kondenswasserbildung jetzt vermieden ist, und es wird schließlich die im aufgeheizten Heizwasser gespeicherte Wärme über die Wasserführung unmittelbar an das Brauchwasser übertragen, und zwar im Brauchwasserbehälter von unten nach oben, so daß das aufsteigende, in der Wasserführung des Brauchwasserbehälters bewegte heiße Wasser die gleichmäßige Erwärmung des Brauchwassers über den Brauchwasserbehälterboden unterstützt. Es wird also gegenüber dem Stande der Technik ein erheblicher Fortschritt erzielt.
  • Die im seitlichen Wassermantel unterhalb der Ebene der Decke des Feuerraums liegende Mischstelle zwischen zurückströmendem Rücklaufwasser und dem Heizwasser kann unmittelbar am Ende der Wasserführung oder am Ende einer die Rücklaufmündung umgebenden rohrartigen Schürze liegen.
  • Um nun eine noch bessere Mischung des in den Heizwasserraum einfallenden Rücklaufwassers mit dem Heizwasser zu erzielen, wird weiterhin vorgeschlagen, im Heizwasserraum einen kaminartigen Einsatz anzuordnen, dessen oberer Teil an die Vorlauföffnung der Wasserführung angeschlossen und gegenüber dem Boden des Brauchwasserbehälters abgedichtet ist.
  • Bei dem Heizkessel nach der Erfindung werden die Wärmeverluste im Sinne einer Abstrahlung nach außen verringert, und zwar um so mehr, je weiter der kaminartige Einsatz in den seitlichen Wasserraum nach unten reicht, da die Außenwand durch den Rückwasserring eine geringere Oberflächentemperatur hat, denn das heiße Heizwasser ist vom Rücklaufwasser durch den Einsatz getrennt. Wegen des im Bereich des Einsatzes großen Ouerschnittes des Heizwasserraumes werden Heizwasser und Rücklaufwasser mit sehr kleiner Geschwindigkeit bewegt; dadurch sind die Verluste geringer, und zwar auch nach außen im Sinne einer Abstrahlung und in den beiden strömenden Medien selbst durch geringe Strömungsverluste. Wegen der Anordnung des Einsatzes ist die Strömung von Vorlauf- und Rücklaufwasser geordnet, die Widerstandsverluste sind, da die Strömungen voneinander getrennt sind, dadurch auch niedrig. Durch die geordnete Strömung des heißen, an der Feuerrraumwand strömenden Wassers ist der Wärmeübergang vom Feuerraum zum Heizwasser optimal. Bei Sommerbetrieb, d. h. wenn die Heizung der Räume abgeschaltet und nur die Brauchwasserbereitung in Betrieb ist, stört bei intermittierendem Betrieb bei Stillstand des Brenners eine Abkühlung des Feuerraums nicht, da zunächst nur das Heizwasser abgekühlt wird.
  • Zweckmäßig ist es, dafür zu sorgen, daß sich der kaminartige Einsatz zum Boden des Brauchwasserbehälters hin verjüngt. Hierdurch können die Strömungswiderstände verringert und Staustellen vermieden werden.
  • Wird Wert darauf gelegt, daß die Temperatur des Heizwassers, das zum Versorgen von Heizkörpern dient, unter bestimmten äußeren Bedingungen höher ist als die Temperatur des Brauchwassers, dann empfiehlt es sich, in der im Brauchwasserbehälter angeordneten Wasserführung zur Veränderung ihres Durchflußquerschnittes ein von außen verstellbares oder in Abhängigkeit von der Temperatur des Brauchwassers gesteuertes Regelorgan vorzusehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Heizkessel mit über ihm angeordnetem Brauchwasserbehälter, bei dem der aufsteigende Teil der Wasserführung als Rohrschlange ausgebildet ist und bei dem der absteigende Teil der Wasserführung durch den Boden des Brauchwasserbehälters hindurch so weit nach unten verlängert ist, daß die Mischung des Rücklaufwassers mit dem Heizwasser im seitlichen Wassermantel erfolgt, F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines Heizkessels mit mehreren von der Mitte nach außen führenden Heizrohren und einem im Heizwasserraum angeordneten kaminartigen Einsatz, F i g. 3 einen senkrechten Schnitt durch einen weiteren Heizkessel, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie V-V der F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt durch den oberen Teil eines Heizkessels, bei dem die auf- und absteigenden Teile der Wasserführung mit Mitteln zur Herbeiführung einer gerichteten Strömung des Brauchwassers versehen sind, F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der F i g. 5, F i g. 7 einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines Heizkessels mit Mitteln zur Veränderung der Durchlaßmenge durch die Wasserführungen und F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der F i g. 7.
  • über dem in F i g. 1 dargestellten Heizkessel 1 ist ein als Wärmetauscher für das Brauchwasser dienender Behälter 2 angeordnet. Den Boden des Behälters 2 bildet eine Zwischenwand 3, die mit einem Flansch 4 zwischen einem Flansch 5 des Heizkessels 1 und einem Flansch 6 des Behälters 2 angeordnet ist. In die den Boden des Behälters 2 bildende Zwischenwand 3 ist eine Wasserführung eingesetzt, deren aufsteigender Teil 8 als Rohrschlange ausgebildet ist und deren absteigender Teil 9 mit seinem Ende 10 einen im Heizraum liegenden Rücklaufraum bildet, der unterhalb der Ebene der Feuerraumdecke in den Wasserraum 11 des Heizkessels 1 mündet. Aus dem über dem Rost 13 gelegenen Feuerraum 12 des Heizkessels 1 werden die heißen Feuergase über einen mit einer Klappe 14 versehenen Rauchgasstutzen 15 zum Kamin geführt. Mit 16 ist der Stutzen zur Vorlaufleitung eines Heizungssystems und mit 17 der Stutzen zur Rücklaufleitung des Heizungssystems bezeichnet. Das Brauchwasser wird dem Behälter 2 über einen Stutzen 18 zugeführt und steigt um den als Rohrschlange ausgebildeten aufsteigenden Teil 8 und den absteigenden Teil 9 der Wasserführung 7 über den Stutzen 19 zur Warmwasserleitung. Mit 20 ist die mit einem Ventil 21 versehene Entlüftungsleitung der Wasserführung 7 bezeichnet.
  • Der Zwischenboden 3 ist derart nach oben gekröpft, daß die Mündung 22 des als Rohrschlange ausgebildeten aufsteigenden Teiles 8 der Wasserführung 7 möglichst hoch angeordnet ist. Der durch das Ende 10 des absteigenden Teiles 9 der Wasserführung 7 gebildete Rücklaufraum ist dagegen so weit nach unten gezogen, daß seine Mündung 23 unterhalb der Ebene der Feuerraumdecke in dem Wasserraum 11 des Heizkessels 1 liegt.
  • Da das Heizwasser im Wasserraum 11 des Heizkessels 1 beim Betrieb des Heizkessels im Bereich der Mündung 22 eine höhere Temperatur erlangt als im Bereich der Mündung 23 des absteigenden Teiles 9, tritt eine Strömung durch die Wasserführung 7 im Sinne der eingezeichneten Pfeile ein, die um so größer ist, je größer der Höhenunterschied zwischen den Mündungen 22 und 23 und demzufolge der Temperaturunterschied des Heizwassers an den Mündungen 22 und 23 ist.
  • Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind in der den Boden des Behälters 2 bildenden Zwischenwand 3 mehrere Wasserführungen 7 angeordnet, die mit ihren geradlinig verlaufenden aufsteigenden Teilen 24 in der Mitte der Zwischenwand 3 münden. Die Zwischenwand 3, die mit ihrem Flansch 4 zwischen dem Flansch 5 des Heizkessels 1 und dem Flansch 6 des Behälters 2 angeordnet ist, ist in der Mittte nach oben gewölbt. Die geradlinig verlaufenden absteigenden Teile 9 der Wasserführung 7 sind mit ihren Enden 10 unter die Zwischenwand 3 heruntergezogen und münden in einen Rücklaufraum, der durch einen kaminartigen Einsatz 26, die Zwischenwand 3 und die Außenwand des Heizkessels 1 gebildet wird. Die Decke 25 des Feuerraums 12 des Heizkessels 1 ist vom kaminartigen Einsatz 25 umgeben, der mittels Stegen 27 auf der Decke 25 ruht und der das durch die Decke 25 stark erhitzte Heizwasser zu den Mündungen 22 der aufsteigenden Teile 24 der Wasserführungen 7 führt.
  • Beim Betrieb des Heizkessels tritt eine thermische Zirkulation des Heizwassers vom Raum oberhalb der Decke 25 des Feuerraums 12 durch die aufsteigenden Teile 24 der Wasserführungen 7 und die absteigenden Teile 9 derselben zurück zum Wasserraum 11 des Heizkessels 1 ein.
  • Bei dem in. den F i g. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Decke 25 des Feuerraums 12 von einem sich nach oben verjüngenden zylindrischen Einsatz 34 aus Blech umgeben, der mit seinem oberen Rand 35 an der den Boden des Behälters 2 bildenden Zwischenwand 3 durch Punktschweißung befestigt ist. Die Zwischenwand 3 ist auf ihrer Unterseite mit Rippen 36 versehen, die zur Verbesserung des Wärmeüberganges zwischen dem im Heizwasserraum 11 des Heizkessels 1 strömenden Heizwasser und dem in den Behälter 2 durch einen Stutzen 37 zufließenden kalten Brauchwasser dient. Nach dem Eintritt in den Behälter 2 durch den Stutzen 37 strömt ein Teil des kalten Brauchwassers durch ein die aufsteigenden Teile 24 dreier Wasserführungen 7 umgebendes Leitblech 38. Die aufsteigenden Teile 24 sind mit Rippen 39 versehen, die zur Vergrößerung des Wärmeüberganges zwischen dem in den aufsteigenden Teilen 24 aufsteigenden Heizwasser und dem durch das Leitblech 38 strömenden kalten Brauchwasser dienen. Durch die Anordnung des Leitbleches 38 im Behälter 2 kann in dessen Innenraum eine Strömung des Brauchwassers im Sinne der gestrichelt eingezeichneten Pfeile herbeigeführt werden.
  • Der Stutzen 16 zur Vorlaufleitung des Heizungssystems ist bei diesem Ausführungsbeispiel in die Nähe der Mündung 23 der absteigenden Teile 9 der Wasserführungen 7 und in die Nähe der Zwischenwand 3 gelegt. Dadurch ist eine Zirkulation des Heizwassers durch das Heizungssystem des Brauchwasserbehälters 2 im Sinne der ausgezogen eingezeichneten Pfeile begünstigt.
  • Bei dem in den F i g. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind sowohl die aufsteigenden Teile 24 dreier Wasserführungen 7 als auch deren absteigenden Teile 9 von Leitblechen 39 umgeben, die der Herbeiführung einer gerichteten Strömung des Brauchwassers im Sinne der gestrichelt eingezeichneten Pfeile dienen. Auch hier ist die Decke 25 des Feuerraums 12 des Heizkessels 1 von einem sich nach oben verjüngenden zylindrischen Einsatz 40 umgeben, der mit seinem Oberteil an der Unterseite der Zwischenwand 3 des Brauchwasserbehälters befestigt ist. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht hierbei der Behälter 2 mit dem Kessel l aus einem zylindrischen Gefäß, in das die Zwischenwand 3 mit ihrem seitlichen zylindrischen Rand 41 eingeschweißt ist.
  • Am oberen Teil des Einsatzes 40 sind durch Stanzen und Umbördeln nach unten Rippen 42 geschaffen, die zur besseren Darstellung in dem dargestellten Ausführungsbeispiel quer zur Strömungsrichtung des Heizwassers gezeichnet sind. Zur Verringerung des Strömungswiderstandes werden diese Rippen jedoch zweckmäßig in Strömungsrichtung angeordnet.
  • F i g. 7 und 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Heizungssystem des Brauchwasserbehälters 2 ebenfalls aus drei Wasserführungen 7 besteht, in deren oberen Teilen Mittel zur Veränderung des Durchflußquerschnittes angeordnet sind. Diese Mittel bestehen aus einer in einem quer zu den Wasserführungen 7 angeordneten Rohr 43 angebrachten Klappe 44, die auf einer Achse 45 angeordnet ist und mit einem Thermostat 46 in Verbindung steht, der die Klappe 44 in Abhängigkeit von der Temperatur des Brauchwassers schließt oder öffnet. Mittels einer Verstellvorrichtung 47 in einer Entlüftungsleitung 48 kann die Klappe auch von Hand verstellt werden. Mit 49 ist der Deckel einer Öffnung im Behälter 2 bezeichnet, durch die die Einrichtung zur Veränderung des Strömungsquerschnittes in den Wasserführungen 7 ein- und ausbaubar ist.
  • Die Mündungen 23 der absteigenden Teile 9 der Wasserführungen 7 in der Zwischenwand 3 gehen hier in eine sich in den Wasserraum 11 des Heizkessels 1 nach unten rohrartig erstreckende Schürze 50 über, die den Rücklaufraum bildet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Heizkessel mit oder ohne Feuerbüchse und mit einem über ihm angeordneten Brauchwasserbehälter, in dem mindestens eine an mindestens zwei Stellen mit dem Heizwasserraum des Kessels verbundene Wasserführung angeordnet ist, deren Vorlauföffnung oberhalb der Ebene, in der sich die Feuerraumdecke befindet, liegt und deren Rücklaufwasser an einer Stelle in das Heizwasser zurückführbar ist, die tiefer liegt als die Vorlauföffnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischstelle des aus dem Brauchwasserbehälter(2) zurückströmenden Rücklaufwassers mit dem unmittelbar über die Wände des Feuerraums (12) aufheizbaren Heizwasser unterhalb der Ebene, in der sich die Fauerraumdecke (25) befinder, und damit seitlich des Feuerraumes (12) liegt (F i g. 1, 2, 3, 5 und 7).
  2. 2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischstelle des zurückströmenden Rücklaufwassers mit dem Heizwasser unmittelbar am Ende (10) der Wasserführung (7) oder am Ende einer die Rücklaufmündung (23) umgebenden, rohrartigen Schürze (50) liegt (F i g. 1, 7).
  3. 3. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Heizwasserraum (11) ein kaminartiger Einsatz (26; 34; 40) angeordnet ist, dessen oberer Teil an die Vorlauföffnung (22) der Wasserführung angeschlossen und gegenüber dem Boden (3) des Brauchwasserbehälters (2) abgedichtet ist (F i g. 2, 3, 5).
  4. 4. Heizkessel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der kaminartige Einsatz (26; 34; 40) zum Boden (3) des Brauchwasserbehälters (2) hin verjüngt.
  5. 5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der im Brauchwasserbehälter (2) angeordneten Wasserführung (7) ein von außen verstellbares oder in Abhängigkeit von der Temperatur des Brauchwassers gesteuertes Regelorgan (44) vorgesehen ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1775208A (en) * 1929-02-12 1930-09-09 Neukam John Hot-water-heating arrangement
AT188482B (de) * 1953-04-10 1957-01-25 Hovalwerk Ag Ospelt Heizungskessel
AT226921B (de) * 1961-04-10 1963-04-25 Hovalwerk Ag Ospelt Heizungskessel mit Warmwassererzeuger

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