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DE1298587B - Impulsradargeraet mit einer Rechenschaltung zum Verbessern seiner winkelmaessigen Zielaufloesegenauigkeit - Google Patents

Impulsradargeraet mit einer Rechenschaltung zum Verbessern seiner winkelmaessigen Zielaufloesegenauigkeit

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Publication number
DE1298587B
DE1298587B DE1967T0034411 DET0034411A DE1298587B DE 1298587 B DE1298587 B DE 1298587B DE 1967T0034411 DE1967T0034411 DE 1967T0034411 DE T0034411 A DET0034411 A DE T0034411A DE 1298587 B DE1298587 B DE 1298587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radar device
target
equation
radar
computing circuit
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967T0034411
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English (en)
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DE1298587C2 (de
Inventor
Baur
Dr-Ing Karl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1967T0034411 priority Critical patent/DE1298587C2/de
Publication of DE1298587B publication Critical patent/DE1298587B/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/66Radar-tracking systems; Analogous systems
    • GPHYSICS
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    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • GPHYSICS
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    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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    • G01S13/72Radar-tracking systems; Analogous systems for two-dimensional tracking, e.g. combination of angle and range tracking, track-while-scan radar

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Impulsradargerät mit einer Rechenschaltung zum Verbessern seiner durch seine Impulslänge und durch die Bündelungsschärfe seines Antennenrichtdiagramms gegebenen winkelmäßigen Zielauflösegenauigkeit.
  • Ubliche Radargeräte dieser Art arbeiten z. B. nach den bekannten Radarpeilverfahren der konischen Raumabtastung (beispielsweise mittels eines rotierenden Dipols) oder der Summe-Differenz-Bildung (Monopulsmethode). Das erstgenannte Verfahren ist bekanntlich relativ zur Monopulsmethode zwar wirtschaftlich durchführbar, aber durch die Auswirkungen der prinzipiell unvermeidbaren Zielecho-Amplituden-Fluktuationen hinsichtlich seiner Arbeitsgenauigkeit der Monopulsmethode unterlegen, was insbesondere bei Weitbereichs-Radargeräten ins Gewicht fällt. Bei diesen Geräten ist die gewünschte Winkelauflösung aber auch bei Anwendung einer Monopulsmethode infolge statistischer Schwankungen (beispielsweise infolge Luftturbulenz und Servonachführungsinkonstanz) häufig nicht erreichbar.
  • Andere bekannte Radargeräte der genannten Art arbeiten z. B. mit Interpolation zwischen Zielanfang und -ende unter Verwendung eines sogenannten Wanderfensterdetektors oder auch mit einer sogenannten synthetischen Antenne unter Auswertung der Dopplerverschiebungen einer Reihe von beim Uberfliegen des Ziels gewonnenen Echos. Das erstgenannte Verfahren verarbeitet jedoch nicht alle zur Verfügung stehenden Informationen und ist daher verbesserungsfähig; das zweite Verfahren setzt ein bewegtes Radargerät voraus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Radargerät der eingangs genannten Art hinsichtlich seiner winkelmäßigen Zielauflösungsgenauigkeit über das durch die Anwendung der vorstehend genannten Verfahren prinzipiell Erreichbare hinaus zu verbessern.
  • Bei einem Radargerät der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, daß die Rechenschaltung so ausgebildet ist, daß sie bei Vorliegen einer radialen Bewegungskomponente zwischen Radargerät und Ziel in an sich bekannter Weise den Winkel a zwischen der Kursrichtung des Ziels und der Sichtlinie zwischen Radargerät und Zeil aus der Gleichung tg2α = #r/r2 oder aus der Gleichung tg2α = #r/f2 oder aus daraus durch Umformung oder Ableitung unmittelbar gewonnene Gleichungen, wie tg2α = 1/#/# r oder J tg2α = f/#/r ermitelt, wobei r den Entfernungsmeßwert zwischen dem Radargerät und seinem Ziel und f die Dopplerverschiebung der Radarsendefrequenz bedeutet. Mit einem der zwei Punkte sind in üblicher Weise die erste bzw. zweite zeitliche Ableitung symbolisiert.
  • Der Winkel a muß dann in an sich bekannter Weise zu einer Bezugsrichtung (z. B. Nordrichtung) im Standort des Radargerätes in Beziehung gesetzt werden.
  • Vorausgesetzt ist dabei allerdings der Regelfall, daß das Ziel keine zu schnellen Geschwindigkeits-oder Kursänderungen erleidet.
  • Die Erfindung geht aus von der bekannten Tatsache, daß ein gemäß F i g. 1 in 0 befindliches Radargerät ein entlang der Kurslinie x mit der Geschwindigkeit v bewegtes Ziel T bezüglich des Entfernungsparameters r wesentlich genauer bestimmt werden kann als bezüglich des Winkelparameters ß, tS, und von der Erkenntnis, die Genauigkeit von P durch Auswertung von r und dessen zeitlichen Ableitungen verbessern zu können. Es gilt ja nämlich x = r cos a = V t (1) und r # sin a = rO. (2) Der Winkel a ist deshalb gewählt worden, da bei Betrachtung der Entfernungr allein keine Bezugsrichtung vorliegt, auf die ß bezogen werden kann. (1 ergibt sich aber einfach aus 90°a.
  • Berücksichtigt man noch die bekannte Gleichung für die auf Grund des Dopplereffektes auftretende Dopplerverschiebung f der Sendewellenlänge A für den Rückstrahlfall bei Vorliegen einer radialen Geschwindigkeitskomponente zwischen Radargerät und Ziel, nämlich die Gleichung f = A cos a, (3) so kann man, wie sich beweisen läßt, auch schreiben: Die Messung von r und f sowie die Gewinnung der zeitlichen Ableitungen dieser beiden Größen ist mittels eines üblichen Radargerätes und einfacher Rechenschaltungen leicht durchführbar und führt zu den erstrebten genaueren Winkelmeßwerten.
  • Für den Beispielsfall a = 45° ergibt sich bei einer Fehlerbetrachtung für a aus der Gleichung (4) - unter praktisch häufig gegebenen Voraussetzungen Hz dr # 1 m, df # 1 Hz, d# = 10-3 , # # 10 cm, xec v # 300 und r0 # 10 km für sec damax < 2-10-4. (6) Ist die Geschwindigkeit v gesucht, so wird zweckmäßig die Gleichung (7) 2 - com kl zusätzlich ausgewertet, was aus Gleichung dv = df + tg a da (8) v f für den vorstehend genannten Beispielsfall mit einem Fehler für v von dv 4. ~ 4 10-4 (9) v verbunden ist. Wie ersichtlich ist neben einer genauen Winkel- auch eine genaue Geschwindigkeitsmessung mit dem erfindungsgemäßen Radargerät durchführbar. Gegenüber herkömmlichen Methoden sind bei Verwendung der Erfindung a und v jeweils um etwa zwei Zehnerpotenzen genauer bestimmbar. r ist beim erfindungsgemäßen Radargerät aus r vorteilhaft dadurch bestimmbar, daß man die Laufzeitverschiedenheit zweier sich unmittelbar folgender Impulse mißt, umrechnet auf den Laufweg und dividiert durch den zeitlichen Impulsabstand, also vom Differentialquotienten auf den Differenzenquotienten übergeht. Weiter läßt sich dann mit vier Impulsen r als Differenzenquotient von r bestimmen. f und seine zeitlichen Ableitungen sind häufig noch leichter als r und seine Ableitungen gewinnbar, da in üblichen Impulsradargeräten die Dopplerverschiebung f meist sowieso gewonnen wird, um eine Unterscheidung von Bewegtzielen gegenüber Festzielen durchführen zu können, den Signalstörabstand zu verbessern und/oder die radiale Zielgeschwindigkeit zu bestimmen. Hierbei sind, was vielfach vorteilhaft beim erfindungsgemäßen Radargerät ist, für eine Gleichung auswertbar 2* (10) und 2r (11) Das erfindungsgemäße Radargerät ist vorteilhaft auch zu einem Radargerät mit Mitteln zur automatischen Zielverfolgung (»Track«) erweiterbar. Mit den Parametern a und v ist allerdings zunächst nicht ohne weiteres eine Zielverfolgung durchführbar, was an Hand von F i g. 2 erläutert sei. Ist die Spur (mit »Track« bezeichnet) in Parameterdarstellung gegeben, nämlich gemäß x(t) und y(t), so hängen die Geschwindigkeitskomponenten i(t) und jr(t) mit den Komponenten v, a wie folgt zusammen: x = Vcosa, (12) j = v sin a. (13) Aus diesem simultanen Differentialgleichungssystem kann man dann die Spurkoordinaten x(t) und y(t) bestimmen, aber nur bis auf die Anfangsbedingungen, denn diese sind ja aus v und a nicht bekannt. Die Kenntnis der Anfangsbedingungen muß aus der normalen Spur gewonnen werden. Der Erfindungsvorschlag kann demzufolge nur zur Verbesserung der normalen Spurverfolgung herangezogen werden und ist keine autarke Methode zur Zielverfolgung.
  • Trotzdem ist seine Anwendung gegenüber dem Stand der Technik vorteilhaft im Hinblick auf die Arbeitsgenauigkeit.
  • F i g. 3 dient der Erläuterung dieser Weiterbildung der Erfindung, die die Zielverfolgung gestattet. Ihre gepunktete Linie w soll als wahrer Zielkurs vorausgesetzt sein. Er ist aber zunächst unbekannt. Von ihm sind nur die Vektoren bekannt, die Geschwindigkeit und Kursrichtung angeben. Gerade dieser richtige Kursweg ist aber zu finden. Nun weiß man, daß bei Vorgabe eines Ausgangspunktes und Kenntnis der Zielgeschwindigkeit und Richtung sich ein möglicher Zielweg mit Hilfe der Koppelmethode finden läßt.
  • Man muß nur ein Kriterium schaffen, das angibt, ob dieser mögliche Zielweg auch der richtige ist bzw. das angibt, wie weit er vom richtigen entfernt liegt.
  • Das optimale Kriterium ergibt sich sicher nach der Methode der kleinsten Quadrate. Wählt man in F i g. 3 auf der normalen Spur n(t) einen Punkt A zum Ausgangspunkt für den Koppeltrack, bestimmt dann durch Integration mit v und a die gekoppelte mögliche Bahn g (tl dann kann man ja für jeden Punkt der Bahnen n(t) und g(t) zur selben Zeit den Bahnabstand n(t) - g(t) berechnen. Dieser Abstand wird quadriert und integriert über ein Zeitintervall 7 ; ist dann ein Maß für die Schwankung des normalen »Tracks« um den gekoppelten. Die wahre Bahn w(t) sucht man dann, indem man diese Schwankung zum Minimum macht: Dies bedeutet aber ein Auswahlverfahren. Zu diesem Zweck genügt nun nicht die Annahme eines Koppeltracks, sondern man benötigt, um auswählen zu können, mehrere davon. Man wählt auf der normalen Spur jetzt eine ganze Anzahl von Anfangspunkten Au aus (F i g. 4). Sie werden zweckmäßigerweise als Punkte der normalen Spur gewählt, weil einmal die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß sie Punkte der wahren Bahn sein können, zum anderen aber werden sie vom normalen Radargerät direkt geliefert und können auf den Auswahlmechanismus auch direkt eingespeist werden. Nun koppelt man von den Anfangspunkten aus die verschiedenen »Tracks«, wie in F i g. 4 dargestellt ist, und verfährt weiter für jeden getrennt nach Gleichung (14). Der Auswahlmechanismus bestimmt dann die Spur zum richtigsten, für die u das Minimum darstellt.
  • Zweifellos braucht das Auswahlverfahren nicht in einem Integrationsschritt Tschon zu einem brauchbaren Ergebnis führen. Wenn die Ausgangspunkte Ar weit genug auseinanderliegen bzw. nicht genügend Koppeltracks zur Verfügung stehen, kann es sein, daß der Minimaltrack den gestellten Forderungen noch nicht genügt. Dann muß eben dasselbe Verfahren nochmals angewendet werden mit neuen Ausgangspunkten, die enger um den schon gefundenen Minimaltrack gruppiert liegen.
  • Um das Verfahren zu vereinfachen, kann man auch nur jeweils zwei Ausgangspunkte wählen, denn schon für zwei kann eine Auswahl vorgenommen werden.
  • In den folgenden Zeitabschnitten T werden dann immer wohl zwei neue Ausgangspunkte genommen werden müssen, die in engerem Abstand als vorher ne; ; n dem Mi.nimaltrack zu liegen haben. Bei diesem V. gehen wird man dann im Gegensatz zur Verwendung vieler »Tracks« eben mehr Zeitabschnitte T heranziehen müssen, wenn man dieselbe Genauigkeit erreichen will. Sicherlich wird es letzten Endes auf einen Kompromiß hinauslaufen zwischen der simultanen Trackzahl und der Zahl der Zeitstufen X die man aus taktischen oder ähnlichen Gründen zulassen will.
  • Man ist auch sicherlich auf der falschen Spur, wenn man glaubt, nach einer großen Zahl von Zeitstufen T auf dem richtigen wahren Flugweg zu sitzen und nun nur noch weiterzukoppeln braucht, ohne den ganzen Mechanismus des Auswahlverfahrens in Betrieb halten zu müssen. Wenn das Ziel erkennt, daß es geortet wird, dann wird es Ausweichbewegungen vornehmen. Dieser Fall ist in F i g. 3 rechts angedeutet. In diesem Fall wird sich der gekoppelte »Track« wieder etwas von dem wahren Flugweg entfernen, weil auch die nachlaufenden Entfernungstore und Dopplerfilter servogesteuert sind und infolge der darauf abgestimmten Informationsbandbreiten Schleppfehler aufweisen. Durch fortgesetzte Anwendung des Auswahlverfahrens aber werden für jeden neu einsetzenden Koppeltrack die Anfangsbedingungen immer wieder frisch minimisiert. Die Wahl des Integrationsintervalls T erfolgt nach Gesichtspunkten der Informationsbandbreite und nach taktischen Forderungen wie z. B. möglicher Dauer von beschleunigten Ausweichmanövern. Im allgemeinen wird man sie so kurz wie möglich machen.
  • Sie muß aber auf jeden Fall länger sein wie die der Informationsbandbreite entsprechenden, denn sonst kommt keine ausreichende Mittelung nach Gleichung (14) zustande.
  • Nachdem nun die theoretischen Grundlagen und das Prinzip des Verfahrens abgeklärt sind, wird nunmehr ein Gerät angegeben, das die denkbar einfachste Ausführung mit zwei Koppeltracks darstellt. Ausgegangen wird von einem Zielverfolgungsradar, das den Azimutwinkelp, die Entiernung r und die Dopplerverschiebung mißt. Dazu werden drei Nachführeinrichtungen benötigt. Diese drei Radarausgänge sind die Eingänge des Gerätekonzepts, das in F i g. 5 dargestellt ist. Auf der rechten Seite kommen die normalen Radardaten r und p an. Sie werden in einem Rechner C1 auf die Daten x, y des Flugziels umgerechnet und zur weiteren Verarbeitung (z. B. in C3) zur Verfügung gestellt. Auf der linken Seite dagegen stehen die in Verbindung mit der Erfindung interessanten Daten r, f zur Verfügung.
  • Aus f leitet man noch mit Hilfe eines Differenziergliedes den Differentialquotienten t ab und führt r, f, f dem Rechner C2 zu. In ihm werden nach den Gleichungen (3) und (4) die Größen' v, a berechnet.
  • Sie werden auf die beiden Koppelrechner (1. K. R. und 2. K. R.) aufgeschaltet in dem Zeitpunkt t0 (s.
  • Pfeil bei C3), der dem Bedienungspersonal günstig erscheint. Die mindeste Voraussetzung ist die, daß ein Ziel vom Radar erfaßt ist, so daß aus der dann laufenden Anzeige x, y über den Rechner C3 Anfangswerte A1 und A2 für jeden der beiden Koppeltracks abgenommen werden können. Die beiden Koppelrechner liefern die Koppeltracks (xl, Yl) und (x2, Y2) aus denen jetzt mit den Flugdaten x, y aus Ct in Differenzgliedern die Bahnabstände n(t) - g1 (t) und ntt) 2 (t) gebildet werden [s. Gleichung (14)]. Zur Erfüllung der Gleichung. (14) werden die, Differenzen daisn quadriert und integriert (S),-Nun stehen in F i g. 5 ganz unten- zwei Größen zur Verfügung, aus denen ; mit Hilfe eines Vergleichsgliedes die Ent- scheidung getroffen wird, ob rechts oder links das geforderte Minimum darstellt. Dieses Ergebnis wird an einen Schalter Sch signalisiert, der dem Minimaltrack seine Endwerte entnimmt und C3 zuführt.
  • Dieser Kreisverkehr geschieht im einfachsten Fall immer wieder nach der Zeit 7; die für die Integration vorgesehen ist. Dabei muß der Rechner C3 entscheiden und festlegen, wie er aus der Kenntnis der Tracks (xl, Yl), (x2, Y2) und der Minimalangabe zwei neue Anfangswerte bestimmt, die die Möglichkeit in sich bergen, zu besseren Koppeltracks zu führen. Zweckmäßig werden die zwei neuen Anfangswerte um den ausgewählten Endwert gruppiert liegen.
  • In den vorangegangenen Abschnitten ist immer der Fall betrachtet worden, daß die Bewegungen des Ziels in einer Ebene stattfinden bzw. die dritte Raumkoordinate nicht berücksichtigt zu werden braucht.
  • Bei Raumfahrtproblemen, zu denen hier auch die gewöhnliche Fliegerei gezählt werden soll, darf diese Einschränkung nicht weiter aufrechterhalten werden.
  • Leider verkompliziert sich bei Einführung der dritten Dimension die Problematik sehr, doch soll das kein Hindernis sein, auch diesen Fall zu diskutieren.
  • Im folgenden wird ein Schema für diesen Zweck entworfen.
  • Vom 3 D-Radar werden die in F i g. 6 oben angeführten Werte der Dopplerfrequenz, der Entfernung, des Azimuts und der Elevation laufend gemeldet.
  • Sie sollen hier der Einfachheit halber nicht in kartesische Koordinaten verwandelt werden. Aus f wird wie oben t abgeleitet und mit r auf den Rechner C1 geführt. Dort werden wieder mit den Gleichungen (3) und (4) die Größen v und a gebildet. Während v sofort dem Koppelrechner C5 zugeführt werden kann, muß mit a noch weiter manipuliert werden. Der Grund ist, weil a jetzt den Uffnungswinkel eines Kegels darstellt, dessen Drehachse der Radarstrahl ist und das Ziel die Kegelspitze bildet. Gleichgültig auf welcher Mantellinie des Kegels das Ziel sich auch bewegt, C1 berechnet immer denselben Winkel a. Die Größen r, f und f können einfach keine eindeutige Raumrichtung festlegen. Um aber koppeln zu können, müssen solche für die Geschwindigkeitsrichtung vorliegen, und man behilft sich damit, daß man aus den normalen Radardaten r, ß, F mit dem Rechner C2 die Raumrichtungen y, 6 durch Differenzieren oder zeitliche Differenzbildung ermittelt und diese dann mit u korrigiert. Dies ist insofern möglich, als ja die Forderung besteht, daß die ermittelte Raumrichtung auf dem Kegelmantel, der oben erwähnt wurde, liegen muß. Es wird die Korrektur wohl so ausgeführt werden, daß man die Raumrichtung senkrecht auf den Kegelmantel projiziert und so zu einer korrigierten Richtung kommt mit den Werten Ykor und zur Diese Manipulationzführt der Rechner C3 aus. Die Werte rkor und bkor werden nun parallel zu v dem Koppelrechner C5 zugeführt.
  • Wenn der Rechenvorgang im Koppelrechner beginnen soll, rnüssen wieder Anfangswerte der Zielkoordinaten vorliegen. Diese beschafft man sich auch wieder aus den vom Radargerät gelieferten Größen r, ß, e. Hier wird man wohl mehr Koppeltracks laufen lassen müssen, da man ja ein räumliches Problem vor sich hat. So wird es wohl zweckmäßig sein, wenn man einen Anfangspunkt Ao als rO, ßO, e0 bestimmt. Dann aber werden sofort mit dem Rechner C4 noch vier weitere Punkte Al, A2, A3, A4 dergestalt bestimmt, daß sie wohl alle auf derselben Entfernung zum Radargerät, also in einer Fläche liegen, auf dieser Fläche also im Quadrat den Punkt Ao umschließen. Man hat dann die Anfangswerte für fünf Koppelwege, die nun dem Koppelrechner C5 zugeführt werden können, und zwar wieder über einen Eingriff zu dem am günstigsten scheinenden Zeitpunkt to. Die dem Koppelrechner C5 entströmenden fünf berechneten Zielwege r1, ß1, #1...r5, ß5, #5, die eine Art Schlauch darstellen, werden über eine Differenzschaltung mit den vom Radargerät direkt gelieferten Werten r, A, F verglichen. Die Differenzen werden nach Gleichung (14) wieder quadriert und integriert. Nun muß wieder die Entscheidung getroffen werden, welcher der fünf Koppelwege die minimalste Abweichung vom wirklichen Zielweg liefert. Diese Entscheidung wird dem Rechner cis übermittelt, der dem ausgesuchten Kanal z. B. r2,ß2,#2, entnimmt und ß2 = ßopt und #2 = #opt erklärt und diese als neue Anfangswerte dem Rechner C4 zuführt.
  • Mit der Entfernung r ist das ja nicht notwendig, da r schon vom Radargerät her genügend genau bekannt ist.
  • Aus diesen neuen Anfangswerten r, flop, Fall berechnet nun C4 weitere vier Anfangswerte, die wieder wie zu beginn im quadrat um r, ßopt, #opt gruppiert sind. r bleibt auch dabei wieder konstant. Die Zykluszeit für die Minimalentscheidung ist hier auch gleich T aus denselben Gründen wie oben im vorangegangenen Abschnitt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsradargerät mit einer Rechenschaltung zum Verbessern seiner durch seine Impulslänge und durch die Bündelungsschärfe seines Antennenrichtidagramms gegebenen winkelmäßigen Zielauflösegenauigkeit, d a d u r c k g e k e n nz e i c h n e t, daß die Rechenschaltung so ausgebildet ist, daß sie bei Vorliegen einer radialen Bewegungskomponente zwischen Radargerät und Ziel in an sich bekannter Weise den Winkel. zwischen der Kursrichtung des Ziels und der Sichtlinie zwischen Radargerät und Ziel aus der Gleichung tg2α = #r/#2 oder aus der Gleichung tg2 a = fr f2 oder aus daraus durch Umformung oder Ableitung unmittelbar gewonnenen Gleichungen, wie T tg2 a = r r oder f tg2α = f/#/r ermtitel,t wobei r den Entfernungsmeßwert zwischen Radargerät und Ziel und f die Dopplerverschiebung der Radarsendefrequenz bedeutet, und den Winkel a in an sich bekannter Weise zu einer Bezugsrichtung (z. B. Nordrichtung) im Standort des Radargerätes in Beziehung setzt.
  2. 2. Radargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenschaltung zum zusätzlichen Bestimmen der Zielgeschwindigkeit v in Kursrichtung die Gleichung v = -2 # cos α mit # = Radarsendewellenlänge oder eine durch Umformung oder Ableitung daraus gewonnene Gleichung ausrechnet.
  3. 3. Radargerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch seine Verwendung zur automatischen Zielverfolgung.
DE1967T0034411 1967-07-26 1967-07-26 Impulsradargeraet mit einer Rechenschaltung zum Verbessern seiner winkelmaessigen Zielaufloesegenauigkeit Expired DE1298587C2 (de)

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