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DE1298548B - Verfahren und Anordnung zur Erhoehung der Arbeitsgeschwindigkeit von Analog-Digital-Umsetzern - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Erhoehung der Arbeitsgeschwindigkeit von Analog-Digital-Umsetzern

Info

Publication number
DE1298548B
DE1298548B DES111156A DES0111156A DE1298548B DE 1298548 B DE1298548 B DE 1298548B DE S111156 A DES111156 A DE S111156A DE S0111156 A DES0111156 A DE S0111156A DE 1298548 B DE1298548 B DE 1298548B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
analog
differential voltage
encryption
value
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES111156A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm
Dipl-Ing Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES111156A priority Critical patent/DE1298548B/de
Publication of DE1298548B publication Critical patent/DE1298548B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit von nach dem Stufenverschlüßlerprinzip arbeitenden Analog-Digital-Umsetzern, bei denen zur schrittweisen Annäherung des Digitalwertes an einen umzusetzenden Analogwert eine Differenzspannung aus dem umzusetzenden Analogwert und dem dem Digitalwert des jeweiligen Ergebnisses zugeordneten Analogwert gebildet wird.
  • Es sind bereits Analog-Digital-Umsetzer bekannt, bei denen zur Annäherung eines Digitalwertes an den umzusetzenden Analogwert aus der analogen und einer dem Digitalwert entsprechenden Spannung eine Differenzspannung gebildet und schmalbandig verstärkt wird. Proportional der verstärkten Differenzspannung wird die Oszillatorfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators geändert und diese in einer Mischstufe mit einer festen Frequenz verglichen. Die gebildete Differenzfrequenz wird in einem nachgeschalteten Differenzierkreis differenziert und einem bipolaren Gatterkreis zugeführt, der abhängig von der Polarität der Differenzspannung so vorgespannt ist, daß dem umkehrbaren binären Zähler nur solche Impulse zugeführt werden, die den Digitalwert dem umzusetzenden Analogwert annähern. Der Wert des Binärzählers wird in einer Digital-Analog-Umsetzung wieder in ein analoges Signal umgewandelt, das über einen Rückkopplungszweig dem Eingang des Diferenzierverstärkers zugeführt wird und dort zur Bildung der Differenzspannung zur Verfügung steht. Diese Art der Analog-Digital-Umsetzung ist sehr aufwendig. Insbesondere muß die gebildete Differenzspannung erst in vielen Stufen umgeformt werden, bis sie dem Binärzähler zugeführt werden kann. Darüber hinaus hat diese Art des Analog-Digital-Umsetzers die Eigenschaft, daß sich der Digitalwert bei einem Entscheidungsschritt unter Umständen in allen Stellen ändern kann.
  • Weiterhin ist ein Analog-Digital-Umsetzer mit stufenweiser Subtraktion einer aus einem Binärwert abgeleiteten analogen Spannung von dem analogen Meßwert bekannt. Dabei wird zur Erhöhung der Umsetzgeschwindigkeit die Zeitdauer eines Verschlüsselungsschrittes umgekehrt proportional zur Höhe der Spannungsdifferenz zwischen dem analogen Meßwert und der vom Binärwert abgeleiteten Spannung gewählt. Dies berücksichtigt die Eigenschaft eines dort verwendeten Operationsverstärkers, daß seine Ansprechzeit der zu verstärkenden Spannung proportional ist.
  • Wesentlich einfacher sind dagegen bekannte Analog-Digital-Umsetzer aufgebaut, die nachdem Stufenverschlüßlerprinzip arbeiten. Sie liefern mit jedem Verschlüsselungsschritt ein Bit des gesuchten Digitalwertes. Nach n Verschlüsselungsschritten findet man daher im Ergebnisregister des Analog-Digital-Umsetzers einen dem Analogwert entsprechenden Digitalwert von n Bits vor. Wird ein derartiger Analog-Digital-Umsetzer, wie allgemein üblich, mit Hilfe eines Taktes konstanter Periode gesteuert, so sind die Zeiten für jeden Verschlüsselungsschritt gleich lang. Ein solcher Analog-Digital-Umsetzer mit einem Ausbaugrad von n Bits benötigt demnach n-mal die Zeit eines Verschlüsselungsschrittes zur Umsetzung eines Analogwertes in einen Digitalwert. Die Zeit für einen Verschlüsselungsschritt wird durch die für i die vorgeschriebene Genauigkeit notwendige Meßzeit bestimmt, beispielsweise durch die Zeit, die zum Abklingen auftretender Schaltstörungen abgewartet werden muß. An die Genauigkeit des Meßvorganges werden aber von Verschlüsselungsschritt zu Verschlüsselungsschritt unterschiedliche Anforderungen gestellt, und zwar niedrige Anforderungen bei großen Differenzspannungswerten und hohe Anforderungen bei kleinen Differenzspannungswerten. Bei gleichen Meßzeiten, also gleichen Zeiten für jeden Verschlüsselungsschritt, muß daher die Taktperiode nach dem Verschlüsselungsschritt mit der höchsten Genauigkeitsanforderung bemessen werden. Da aber die höchste Genauigkeitsstufe nur verhältnismäßig selten beansprucht wird, wird damit zur Verschlüsselung eines Analogwertes in einen Digitalwert erheblich mehr Zeit aufgewendet, als eigentlich erforderlich wäre.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und insbesondere die Arbeitsgeschwindigkeit eines nach dem Stufenverschlüßlerprinzips arbeitenden Analog-Digital-Umsetzers über den bisher üblichen Rahmen hinaus zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird mit Hilfe der bereits beschriebenen Differenzspannung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diese in einer Schwellwertschaltung ausgewertet wird und die Zeitdauer der aufeinanderfolgenden Verschlüsselungsschritte derart in an sich bekannter Weise der jeweiligen Differenzspannung angepaßt wird, daß sich bei einer hohen Differenzspannung ein kurzer Verschlüsselungsschritt und bei einer niedrigen Differenzspannung ein langer Verschlüsselungsschritt ergibt.
  • Dadurch werden die Nachteile der bekannten Analog-Digital-Umsetzer vermieden und zuverlässig in besonders einfacher Weise mit erhöhter Arbeitsgeschwindigkeit und gleichzeitig bei großer Genauigkeit aus der Differenzspannung ein dem analogen Meßwert entsprechender Digitalwert erzielt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung im Rahmen eines vereinfachten Blockschaltbildes eines Analog-Digital-Umsetzers, F i g. 2 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Gewinnung der Verschlüsselungsschritte.
  • Bei dem in F i g. 1 dargestellten Analog-Digital-Umsetzer sind mit V 1 eine Verstärkerschaltung, mit Schl eine Schwellwertschaltung, mit E ein Ergebnisregister einschließlich seiner Steuerschaltungen und mit D und A die Digital- und die Analogseite eines Digital-Analog-Umsetzers bezeichnet. Der zu dem analogen Meßwert UM gehörende Digitalwert wird durch schrittweises Annähern an den genauen Wert gewonnen. Dabei wird von den im Ergebnisregister E erscheinenden Zwischenergebnissen stets eine entsprechende Näherungsspannung UN als analoge Größe abgeleitet. Die aus der Meßspannung UM und ,der Näherungsspannung UN gebildete Differenzspannung d U wird dann im Verstärker V 1 so weit verstärkt, daß dadurch die Kippstufen des Ergebnisregisters E neu gesetzt werden können. Der Differenzspannungsverstärker V 1 hat daneben- die Funktion eines Null-Detektors, der es gestattet, von jedem Differenzspannungswert mit möglichst hoher Genauigkeit die Polarität zu bestimmen. Je nach dem Ergebnis dieser Polaritätsbestimmung wird das Binärmuster im Ergebnisregister E des Analog-Digital-Umsetzers entsprechend verändert. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird über einen weiteren Differenzspannungsverstärker V 2 ein nachgeschaltetes, aus einem Ladekondensator C und einem Vorwiderstand R bestehendes Integrationsglied und eine sich an das Integrationsglied anschließende weitere Schwellwertschaltung Sch2 ge- wissermaßen eine unregelmäßige Taktimpulsfolge erzeugt, bei der der zeitliche Abstand zwischen zwei Taktimpulsen der jeweils erforderlichen Meßgenauigkeit angepaßt ist. Mit jeder sprungartigen Änderung der Differenzspannung d U beginnend steigt die Spannung des Ladekondensators C am Ausgang des Integrationsgliedes linear an, wobei die Steilheit des Anstiegs der Höhe der anliegenden verstärkten Differenzspannung d U proportional ist. Wird in der dem Integrationsglied nachgeschalteten SchwellwertschaltungSch2 eine positive Schwellenspannung -I- US überschritten oder eine negative Schwellenspannung - US unterschritten, so wird der Ladekondensator C des Integrationsgliedes durch kurzfristiges Betätigen eines ihm parallelliegenden Schalters S entladen und von der Schwellwertschaltung Sch 2 ein Schaltimpuls 1 zum übergang auf den nächsten Verschlüsselungsschritt abgegeben.
  • An Hand des in F i g. 2 abgebildeten Impulsdiagramms lassen sich die einzelnen Vorgänge besser überblicken. über die Zeit t sind in F i g. 2 a die vom Analog-Digital-Umsetzer gebildete treppenförmige Differenzspannung d U, in F i g. 2b der Verlauf der Kondensatorspannung uc am Ausgang des Integrationsgliedes und in F i g. 2 c die Folge der gewonnenen Schaltimpulse 1 aufgetragen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt den Vorteil, ,daß die Prüfzeit T, die abgewartet werden muß, bis das Ergebnis einer Polaritätsprüfung vorliegt, nach der Höhe der zu bewertenden Differenzspannung d U gewählt wird. So ergeben sich, wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, bei hohen Differenzspannungen d U kurze Prüfzeiten T und bei niedrigen Differenzspannungen d U lange Prüfzeiten T. Das bedeutet, daß gerade dann, wenn genau gemessen werden muß, also bei kleinen Differenzspannungen d U, viel Zeit zur Polaritätsbestimmung zur Verfügung steht und daher das Abklingen von Einschwingstörungen abgewartet werden kann. Bei großen Differenzspannungen d U, wo überlagerte Störungen keine Rolle spielen, sind die Prüfzeiten T entsprechend kurz. Insgesamt resultiert aus dieser erfindungsgemäßen Maßnahme eine wesentliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit des Analog-Digital-Umsetzers.
  • Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die besonders vorteilhafte Lösung eingeschlagen, daß sich die Zeitdauer T der Verschlüsselungsschritte umgekehrt proportional zum Betrag der jeweiligen Differenzspannung d U verhält. Daneben sind eine Reihe weiterer Ausführungsbeispiele möglich: So können z. B. im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch aus einer regelmäßigen Taktimpulsfolge eines zentralen Taktgenerators der jeweiligen Genauigkeitsanforderung entsprechende Taktimpulse unterdrückt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit von nach dem Stufenverschlüßler-Prinzip arbeitenden Analog-Digital-Umsetzern, bei denen zur schrittweisen Annäherung des Digitalwertes an einen umzusetzenden Analogwert eine Differenzspannung aus dem umzusetzenden Analogwert und dem dem Digitalwert des jeweiligen Ergebnisses zugeordneten Analogwert gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daßdieDifferenzspannung in einer Schwellwertschaltung ausgewertet und die Zeitdauer (T) der aufeinanderfolgenden Verschlüsselungsschritte derart in an sich bekannter Weise der jeweiligen Differenzspannung (d U) angepaßt wird, daß sich bei einer hohen Differenzspannung (d U) ein kurzer Verschlüsselungsschritt und bei einer niedrigen Differenzspannung (d U) ein langer Verschlüsselungsschritt ergibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer (T) der Verschlüsselungsschritte umgekehrt proportional zum Betrag der jeweiligen Differenzspannung (d U) ist.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Differenzspannung (d U) liefernde Vergleicher über einen Verstärker (V2) mit einem aus einer RC-Kombination bestehenden Integrationsglied verbunden ist, dessen Kondensator (C) am Ende eines jeden Verschlüsselungsschrittes durch Schließen eines ihm parallelliegenden Schalters (S) entladen wird, und daß der Ausgang des Integrationsgliedes an den Eingang einer Schwellwertschaltung (Sch2) angeschlossen ist, die an ihrem Ausgang beim überschreiten einer positiven Schwellenspannung (-I- US) und beim Unterschreiten einer negativen Schwellenspannung (- US) einen Schaltimpuls (1) zum übergang auf den nächsten Verschlüsselungsschritt liefert.
DES111156A 1967-08-02 1967-08-02 Verfahren und Anordnung zur Erhoehung der Arbeitsgeschwindigkeit von Analog-Digital-Umsetzern Pending DE1298548B (de)

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DE1298548B true DE1298548B (de) 1969-07-03

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ID=7530776

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3127601A (en) * 1960-11-01 1964-03-31 Bell Telephone Labor Inc Analog-to-digital converter
US3182303A (en) * 1960-10-31 1965-05-04 Gen Precision Inc Analog to digital conversion

Patent Citations (2)

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