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DE1298385B - Mit einem Dampfphaseninhibitor impraegniertes Verpackungsmaterial - Google Patents

Mit einem Dampfphaseninhibitor impraegniertes Verpackungsmaterial

Info

Publication number
DE1298385B
DE1298385B DE1962D0038160 DED0038160A DE1298385B DE 1298385 B DE1298385 B DE 1298385B DE 1962D0038160 DE1962D0038160 DE 1962D0038160 DE D0038160 A DED0038160 A DE D0038160A DE 1298385 B DE1298385 B DE 1298385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging material
benzotriazole
vapor phase
paper
ferrous metals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1962D0038160
Other languages
English (en)
Inventor
Green Frank O
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daubert Chemical Co Inc
Original Assignee
Daubert Chemical Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daubert Chemical Co Inc filed Critical Daubert Chemical Co Inc
Publication of DE1298385B publication Critical patent/DE1298385B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H21/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
    • D21H21/14Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
    • D21H21/36Biocidal agents, e.g. fungicidal, bactericidal, insecticidal agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/02Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in air or gases by adding vapour phase inhibitors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein mit einem Dampfphaseninhibitor imprägniertes Verpackungsmaterial, insbesondere in Form einer Bahn, für Gegenstände aus Nichteisenmetallen, mit Ausnahme von Kupfer und Kupferlegierungen, zum Schutz gegen Verfärbung und Korrosion. Das erfindungsgemäße Verpackungsmaterial ist besonders zum Verpacken von Kadmium, Blei, Zink, Zinn, Magnesium, Aluminium, Nickel, Chrom, Lithium od. dgl. sowie aus diesen Elementen bestehenden Legierungen geeignet.
  • Verpackungsmaterialien in Form von Bahnen, welche Dampfphaseninhibitoren enthalten, sind grundsätzlich bekannt. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, festes bahnförmiges Einwickel- oder Verpackungsmaterial aus Papier, Tuch, sonstigen Textilstoffen, Metallfolien, Kunststoffolien oder mit diesem Material oder auch noch mit anderen Werkstoffen gebildeten Schichtstoffen mit geeigneten Dampfphaseninhibitoren zu imprägnieren und diese Bahnen zum Verpacken oder Einschlagen von Metallen, insbesondere Stahl und Eisen sowie daraus hergestellten Gegenständen, zu verwenden. Dabei wurde im allgemeinen derart vorgegangen, daß die den Inhibitor tragende Seite des Verpackungsmaterials der Metalloberfläche zugekehrt war. Die Wirkungsweise der bisher bekannten Verpackungsmaterialien bestand darin, daß die der Korrosion entgegenwirkenden Dämpfe allmählich aus dem Verpackungsmaterial freigesetzt werden und die Korrosion der eingewickelten oder verpackten Metallgegenstände verhindern.
  • Derartige Verpackungsmaterialien haben sich als besonders wirksam zum Schützen von Gegenständen aus Eisenmetallen, beispielsweise Eisen und Stahl, erwiesen.
  • Gemäß einem älteren Vorschlag (vgl. deutsche Patentschrift 1182 503) wird Benzotriazol als Dampfphaseninhibitor zur Verhinderung der Korrosion von Kupfer und kupferhaltigen Legierungen verwendet. Ein weiterer älterer Vorschlag (vgl. deutsche Patentschrift 1186 725) geht dahin, Benzotriazol als Dampfphaseninhibitor zur Verhinderung der Korrosion von Kupfer und kupferhaltigen Legierungen gemäß deutschem Patent 1182 503 als 0,5- bis 1,Oo/oige Lösung zum Imprägnieren von Verpackungsmaterial zu verwenden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein mit einem Dampfphaseninhibitor imprägniertes Verpackungsmaterial, insbesondere in Form einer Bahn, für Gegenstände aus Nichteisenmetallen,- mit Ausnahme von Kupfer und Kupferlegierungen, zum Schutz gegen Verfärbung und Korrosion, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es Benzotriazol als Dampfphaseninhibitor enthält.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ferner ein Verpackungsmaterial, welches als Allzweckmaterial verwendet werden kann, zur Verfügung gestellt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es zum gleichzeitigen Schutz von Eisenmetallen einen bekannten Dampfphasenkorrosionsinhibitor für die eisenhaltigen Metalle enthält.
  • Das erfindungsgemäße Verpackungsmaterial hat sich als besonders geeignet zum Schutz von Nichteisenmetallen, wie beispielsweise Kadmium, Blei, i Zink, Zinn, Magnesium, Aluminium, Nickel, Chrom, Lithium od. dgL oder Legierungen aus diesen Elementen, erwiesen. Die bekannten Dampfphasenkorrosionsinhibitoren, wie sie beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 829 080 beschrieben werden, besitzen praktisch keine Schutzwirkung für Nichteisenmetalle, sondern verursachen häufig sogar ein Fleckigwerden und Verfärben dieser Metalle.
  • Es hat sich nun gemäß der bereits erwähnten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung herausgestellt, daß in. überraschender Weise diese Verfärbung und Oxydation von Nichteisenmetallen nicht auftritt, wenn diese bekannten Inhibitoren für Eisen zusammen mit Benzotriazol verwendet werden. Benzotriazol ist mit den bisher bekannten Eiseninhibitoren gut verträglich, wobei dieEiseninhibitoren nicht die Nichteisenmetalle und das Benzotriazol nicht die Eisenoberflächen in nachteiliger Weise beeinflussen. Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform wird daher ein Allzweckverpackungsmaterial zur Verfügung gestellt, durch welches sowohl Gegenstände aus Eisenmetallen als auch aus Nichteisenmetallen wirksam gegen Korrosion und Verfärbung geschützt werden können.
  • Als Werkstoffe für das bahnförmige erfindungsgemäße Verpackungsmaterial eignen sich neben Papier, wie beispielsweise Kraftzellstoffpapier, Gewebe oder ähnliche Stoffe, Bahnen aus Kunststoffen, beispielsweise aus Polyäthylen, Cellophan, Polyvinylbutyral, Äthylcellulose od. dgl., jedoch auch Zinnfolien, Aluminiumfolien od. dgl. Gut geeignet sind auch mehrschichtige Bahnen in Form von durchsichtigen Heißsiegelfolien, wie sie unter anderem in der USA.-Patentschrift 2 829 080 beschrieben werden. Derartige Folien bestehen aus einer durchsichtigen organischen Grundschicht, die praktisch die in Frage kommenden Dämpfe nicht durchläßt, und aus einer mit dieser verbundenen durchsichtigen organischen Deckschicht aus einem für die Dämpfe durchlässigen Kunststoff. Erfindungsgemäß werden das Benzotriazol und die Dampfphaseninhibitoren für Eisen in diese Deckschicht einzeln oder zusammen eingebracht. Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform besteht die Grundschicht aus Polyäthylenglykolterephthalat und die Deckschicht aus Polyvinylacetat.
  • Die demVerpackungsmaterial zuzugebendeMenge an Benzotriazol kann an sich innerhalb weiter Grenzen variieren. Aus praktischen Erwägungen werden jedoch im allgemeinen zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 bis 2,0 g je 900 cm2 Bahnfläche zugegeben. In den meisten Fällen ist eine Konzentration von etwa 0,2 bis etwa 0,5 g Benzotriazol für die angegebene Fläche zufriedenstellend. Auch die Gewichtsmenge an Benzotriazol, bezogen auf das Gewicht des Verpackungsmaterials, kann variieren. Gute Ergebnisse erhält man, wenn das Benzotriazol etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Verpackungsmaterials, ausmacht. Das Benzotriazol kann dem Verpackungsmaterial nach verschiedenen Methoden zugesetzt werden. Da Benzotriazol bei Raumtemperatur zu etwa 211/o wasserlöslich ist, kann es in Wasser gelöst und auf dasVerpackungsmaterial aufgesprüht oder in sonstiger Weise aufgebracht werden, worauf anschließend das Wasser verdampft wird. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, konzentriertere Benzotriazollösungen zur Imprägnierung des Bahnmaterials, beispielsweise aus Kraftzellstoffpapier, zu verwenden. Zu diesem Zweck wird das Benzotriazol in Gemischen aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel gelöst. Als Lösungsmittel eignen sich beispielsweise Äthylalkohol, Isopropylalkohol, Aceton sowie andere mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel, in welchen das Benzotriazol löslich ist. Das Einbringen des Benzotriazols in das feste Verpackungsmaterial kann auch nach anderen bekannten Methoden erfolgen, beispielsweise unter Verwendung von Auftragswalzen, durch Aufbürsten, Aufgießen od. dgl. (vgl. beispielsweise die USA.-Patentschrift 2 521311).
  • Das erfindungsgemäße Verpackungsmaterial eignet sich besonders gut zum Verpacken von Blechen, Drähten, Rohren, Küchengeräten, Druckschaltungen sowie ähnlichen elektronischen Bauteilen, Gravierungen und Offsetdruckplatten od. dgl. Wird zusätzlich ein Eiseninhibitor zugesetzt, dann eignet sich das Verpackungsmaterial als Allzweckmaterial auch zum Verpacken von Gegenständen aus Eisen, Eisenlegierungen und Stahl. Man nimmt an, daß unter den üblichen Lagerungsbedingungen das Benzotriazol in dem Maße, in welchem es aus dem Verpackungsmaterial verdampft, auf den zu schützenden Oberflächen einen nicht sichtbaren monomolekularen Film bildet, welcher Feuchtigkeit, Sauerstoff, Sulfide od. dgl. nicht mehr durchdringen läßt. Der natürliche Glanz von Nichteisenmetallen wird während außerordentlich langer Zeitspannen ohne Fleckigwerden, Verfärben oder Oxydation erhalten. Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Verpackungsmaterialien wird in zweckmäßiger Weise darauf geachtet, daß die zu schützenden Metalloberflächen sauber und frei von Fingerabdrücken oder sonstigen Verunreinigungen sind. Die Metallgegenstände sollen so eng wie möglich eingepackt werden. Beispielsweise können die Innenwände eines Kartons mit Benzotriazol bestrichen oder imprägniert werden. Wird ein Verpackungsmaterial in Bahnform, beispielsweise aus Kraftzellstoffpapier, verwendet, so kann ein Karton oder ein ähnlicher Behälter mit Stücken aus einem derartigen Papier ausgelegt werden. Außerdem können aus den Papierbahnen Außen- oder Zwischenlagen hergestellt werden, so daß die einzelnen Stücke nicht für sich allein eingeschlagen zu werden brauchen. Besonders günstig ist es, wenn das erfindungsgemäße, schützende Papier nicht weiter als etwa 125 mm von den zu schützenden Metalloberflächen entfernt liegt. Nach Möglichkeit sollte darauf geachtet werden, daß die Benzotriazoldämpfe nicht nach außen dringen.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Beispiel 1 Probestücke aus Kadmium in Abmessungen von 12,5 X 75 mm werden zu einem Hufeisen verbogen und in Bogen des zu prüfenden Papiers (100 X 100 mm) eingeschlagen. Geprüft wird einerseits ein normales Kraftzellstoffpapier und andererseits ein Kraftzellstoffpapier, welches 0,25 g Benzotriazol pro 900 cm2 Papierfläche enthält. Die Probestücke werden derart eingewickelt, daß das Papier in direkter Berührung mit der Außenfläche des Hufeisens steht und die zwei Arme desselben überbrückt. Die eingepackten Probestücke werden in Glasdosen eingebracht, in denen jeweils ein kleinerer Behälter steht, der 2 cms gesättigte wäßrige Natriumsulfatlösung enthält, so daß in dem großen Gefäß eine relative Feuchtigkeit von 93,3 % vorherrscht. Das große Glasgefäß wird verschlossen, 48 Stunden lang bei Raumtemperatur stehengelassen und dann 24 Stunden lang in einem Ofen bei einer Temperatur von 70° C erhitzt.
  • Die Probestücke in dem nicht behandelten Papier sind nach dieser Zeitspanne matt und verfärbt, während die Probestücke in dem mit Benzotriazol imprägnierten Papier ihren unveränderten Glanz besitzen.
  • Beispiel 2 Man verfährt nach der im Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise, wobei jedoch nach der 48stündigen Temperaturbehandlung eine derartige Schwefelwasserstoffmenge in den Behälter eingeleitet wird, daß die Luft 60 X 10-8 Teile H 2S enthält. Dann werden die Behälter 24 Stunden lang in einem Ofen auf 50° C erhitzt. Die Probestücke in dem unbehandelten Papier weisen leichte Flecken auf. Die Probestücke in dem mit Benzotriazol imprägnierten Papier zeigen demgegenüber keinerlei Veränderungen.
  • Beispiel 3 Die Versuche gemäß Beispiel 1 und 2 werden weitere 14 Tage lang fortgesetzt. Die Metallprobestücke in dem unbehandelten Papier sind nach dieser Zeitspanne stark verfärbt, während die Probestücke in dem mit Benzotriazol imprägnierten Papier ihr ursprüngliches Aussehen zeigen.
  • Die folgenden Beispiele zeigen die Herstellung von erfindungsgemäßen Verpackungsmaterialien. Beispiel 4 Auf ein gebleichtes Kraftzellstoffpapier wird eine 2%ige wäßrige Lösung von Benzotriazol aufgesprüht, worauf man an der Luft trocknen läßt. Dabei erhält man ein Verpackungsmaterial, das 0,25 g Benzotriazol auf 900 cm2 Papierfläche enthält.
  • Beispiel 5 Das nach Beispie14 hergestellte Papier wird auf einer Seite mit einem Wachsüberzug versehen, welcher für Benzotriazoldämpfe undurchlässig ist.
  • Beispiel 6 Man versetzt eine 40%ige Lösung von Benzotriazol in Isopropylalkohol mit Wasser, bis eine Konzentration von 15% Benzotriazol eingestellt ist, taucht ein Kraftzellstoffpapier in diese Lösung ein und läßt das Papier anschließend an der Luft trocknen.
  • Beispiel ? Man vermischt 10 Raumteile einer 50%igen Lösung von Benzotriazol in Isopropylalkohol mit 90 Raumteilen einer wäßrigen Lösung, welche 12% Harnstoff, 121/o Natriumnitrit und 241/o 2-Oxyäthylammoniumbenzoat enthält. Unter Verwendung des erhaltenen Gemisches wird ein Kraftzellstoffpapier durch Eintauchen imprägniert und anschließend an der Luft getrocknet.
  • Beispiel 8 Man stellt ein durchsichtiges Einschlagmaterial nach der USA-Patentschrift 2829080 her, indem eine Grundfolie aus Polyäthylenglykolterephthalat mit einer Deckschicht aus Polyvinylacetat versehen wird, welche, bezogen auf ihr Gewicht, 150/a eines Gemisches aus gleichen Teilen Pelargonsäure und Benzoesäure sowie 5 % Benzotriazol enthält. Beispiel 9 Man taucht ein Kraftzellstoffpapier in eine wäßrige Lösung von 50/a Diisopropylarninnitrit und 2% Benzotriazol ein und trocknet artschließend an der Luft.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Mit einem Dampfphaseninhibator imprägniertes Verpackungsmaterial, insbesondere in Form einer Bahn, für Gegenstände aus Nichteisenmetallen, mit Ausnahme von Kupfer und Kupferlegierungen, zum Schutz gegen Verfärbung und Korrosion, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpackungsmaterial Benzotriazol als Dampfphaseninhibitor enthält.
  2. 2. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zum gleichzeitigen Schutz von Eisenmetallen einen bekannten Dampfphasenkorrosionsinhibitor für die eisenhaltigen Metalle enthält.
  3. 3. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer durchsichtigen organischen Grundschicht, die für die Dämpfe des Benzotriazols undurchlässig ist, und einer durchsichtigen organischen Deckschicht, die das Benzotriazol enthält und für dessen Dämpfe durchlässig ist, besteht.
  4. 4. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent Benzotriazol enthält.
  5. 5. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1 bis 3,. dadurch gekennzeichnet, daß je 900 cm2 des bandförmigen Verpackungsmaterials etwa 0,1 bis. etwa 2 g, insbesondere etwa 0,2 bis etwa 0,05 g, Benzotriazol einverleibt sind.
DE1962D0038160 1961-02-20 1962-02-15 Mit einem Dampfphaseninhibitor impraegniertes Verpackungsmaterial Withdrawn DE1298385B (de)

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GB (1) GB954564A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0223773A4 (de) * 1984-04-06 1987-09-16 David M Weil Korrosionsverhütungsmaterial für ferritmetall.

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DE814725C (de) * 1947-10-24 1951-09-24 Bataafsche Petroleum Mij De Verfahren zur Behandlung von Materialien, ins-besondere Verpackungsmaterialien, um dieselben zu befaehigen, korrosionsverhindernde Daempfe abzugeben
DE1090490B (de) * 1955-08-13 1960-10-06 Daubert Chemical Co Dampfphasen-Korrosionsschutzmittel zur Verhinderung von Metallkorrosionen und seine Anwendung
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GB954564A (en) 1964-04-08

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