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DE1298347B - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

Info

Publication number
DE1298347B
DE1298347B DE1962L0041245 DEL0041245A DE1298347B DE 1298347 B DE1298347 B DE 1298347B DE 1962L0041245 DE1962L0041245 DE 1962L0041245 DE L0041245 A DEL0041245 A DE L0041245A DE 1298347 B DE1298347 B DE 1298347B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
tractor
machine according
haymaking
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962L0041245
Other languages
English (en)
Inventor
Plagemann Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL270877A external-priority patent/NL270877A/xx
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1298347B publication Critical patent/DE1298347B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/148Rakes having only one heads carrying arm

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine, pers auf die Verbindungsstelle zwischen Zugarm und die über einen vorn an das Maschinengestell an- Maschinengestell, zuschließenden Zugann an einen Schlepper anzuhän- Eine besonders zweckmäßige Arbeitsstellung in
gen ist und die mit Anschlüssen zur wahlweisen der Vorbaulage der Maschine und eine einfache VerVerbindung mit der Vorderseite des Schleppers ver- 5 bindung des Maschinengestells mit der Vorderseite sehen ist. des Schleppers werden erreicht, wenn das Maschi-
Bei einer bekannten Heuwerbungsmaschine dieser nengestell zwei parallele Rechradtragbalken enthält, Art (deutsches Gebrauchsmuster 1765 982) wird in zwischen denen ein Querbalken angeordnet ist, der der Vorbaulage das gesamte Maschinengestell an der mit Anschlüssen zur Verbindung mit dem Vorderteil Vorderseite des Schleppers abgestützt. Um in dieser io des Schleppers versehen ist.
Lage die notwendige Stabilität zu erhalten, wird zur Zweckmäßig ist der Querbalken um eine nahezu
Verbindung zwischen Gestell und Schlepper eine senkrechte Achse schwenkbar mit dem Schlepper gesehr kurze Strebe verwendet. Dadurch wird die kuppelt. Hierdurch wird die Einstellung der Ma-Höhenbeweglichkeit der Maschine in bezug auf den schine in verschiedene Schräglagen erleichtert. VorSchlepper in relativ engen Grenzen gehalten, so daß 15 teilhaft liegt der Querbalken niedriger als das Masich die Maschine nicht ausreichend an Boden- schinengestell, vorzugsweise auch niedriger als die Unebenheiten anpassen kann. Rechräder, so daß der Querbalken am Schlepper
Eine weitere bekannte Heuwerbungsmaschine und am Maschinengestell einfach zu befestigen ist. (französische Patentschrift 1197 518), die sowohl an Außerdem ergibt sich aus dieser Anordnung eine der Rückseite als auch an der Vorderseite eines ao günstige Lage des Angriffspunktes für die vom Schlep-Schleppers zu befestigen ist, wird in beiden Lagen per auf die Maschine zu übertragende Schubkraft, von der Hebevorrichtung des Schleppers getragen in Weiterbildung der Erfindung ist der Anschluß
und ist dadurch weitgehend starr mit der Hebevor- zur Verbindung der Maschine mit dem Vorderteil richtung verbunden. des Schleppers durch eine Kupplungsstange gebildet,
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe 25 die mit dem Querbalken verbunden und um eine zugrunde, eine mit einem Zugarm versehene und quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse in bezug wahlweise in einer Vorbaulage zu verwendende Heu- auf den Querbalken schwenkbar ist, wobei zweckwerbungsmaschine so auszubilden, daß die Maschine mäßig der Zugarm um eine nahezu senkrechte Achse auch in der geschobenen Lage möglichst weitgehend in bezug auf das Gestell der Maschine schwenkbar Bodenunebenheiten folgen kann, ohne daß die not- 30 ist. Dadurch wird eine leichte Höhenbeweglichkeit wendige Stabilität aufgehoben wird. der Maschine gegenüber dem Schlepper erreicht,
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Maschine der woraus sich eine besonders gute Anpassung der Maeingangs geschilderten Art dadurch erreicht, daß der schine an Bodenunebenheiten ergibt; außerdem ist Zugarm zum Umstellen der Maschine in eine ge- die Lage der Maschine hinter dem Schlepper leicht schobene Lage an eine andere Stelle des Maschinen- 35 einstellbar.
gestelle umsetzbar ist, daß er sich von dieser zweiten Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
Stelle aus nach hinten erstreckt und an seinem hin- bei einer solchen Heuwerbungsmaschine, die mit teren Ende mit einem an der Rückseite des Schlep- einer vom Schlepper aus mit Hilfe eines Seiles oder pers angeschlossenen Hilfsrahmenbalken kuppelbar einer Kette zu bedienenden Vorrichtung zum Heben ist, der teilweise parallel zu dem Zugarm verläuft, 40 der Rechräder versehen ist, wobei sich das Seil bzw. wobei der Zugarm und der Hilfsrahmenbalken gegen- die Kette bei Kupplung der Maschine mit dem einander in Längsrichtung verschiebbar und feststell- Schlepper von der Maschine zum Schlepper hin erbar sind. Diese Verbindung des Maschinengestells streckt, bei Kupplung der Maschine an der Vorderüber den Zugarm und den Hilfsrahmenbalken mit seite des Schleppers ein Führungsglied vorgesehen, der Rückseite des Schleppers ergibt bei geringem 45 über das das Seil oder die Kette geführt ist. Mit die-, konstruktivem Aufwand sowohl die notwendige Sta- sem Zugorgan können die Rechräder vom Schlepperbilität als auch die gewünschte Höhenbeweglichkeit sitz aus angehoben werden, wobei das Führungsglied der Maschine, die sich somit gut an die Boden- eine sichere Führung des Seiles oder der Kette geunebenheiten anpassen kann. Durch die Verschieb- währleistet.
barkeit des Zugarmes in bezug auf den Hilfsrahmen- 50 Bei frontseitiger Anordnung der Maschine am balken wird weiter eine Verstellung der Schräglage Schlepper wird eine besonders einfache Verbindung der Maschine ermöglicht. zwischen Hilfsrahmenbalken und Maschinengestell
In Weiterbildung der Erfindung sind der Zugarm erreicht, wenn der Zugarm in der Nähe des hinteren mit dem Maschinengestell und der Hilfsrahmen- Rechrades mit dem Gestell gekuppelt ist. balken mit dem Schlepper jeweils um senkrechte 55 In Weiterbildung der Erfindung ist an der Vorder-Achsen schwenkbar verbunden, so daß die Befesti- seite der Maschine ein bei frontseitiger Anordnung gung der Maschine an der Vorderseite des Schlep- der Maschine selbsteinstellendes Laufrad angebracht, pers ohne großen Zeitaufwand auszuführen ist. mit dem der Zugarm bei Kupplung der Maschine an
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Rückseite des Schleppers in waagerechter Richder Hilfsrahmenbalken an eine an der Rückseite des 60 tung unbeweglich verbunden ist, derart, daß die Schleppers vorhandene Ackerschiene kuppelbar; da- Drehachse des Laufrades, in der Fahrtrichtung gedurch ist die Verbindung dieses Balkens mit der sehen, vor der senkrechten Achse liegt, um welche Rückseite des Schleppers besonders einfach her- das Laufrad mit dem Zugarm drehbar ist. Das Laufzustellen, rad ist also bei frontseitiger Anordnung der Ma-
Mit Vorteil erstreckt sich der Zugarm in der ge- 65 schine ein Nachlaufrad, und bei rückseitiger Anordschobenen Lage der Maschine etwa in Fahrtrichtung. nung in Fahrtrichtung feststehend. Da dieses Laufrad Diese Anordnung ermöglicht eine optimale Übertra- beim Vorbau der Maschine vorn angeordnet ist, begung der Schubkraft von der Rückseite des Schlep- hindert es als Nachlaufrad nicht die Manövrierfähig-
3 4
keit. Bei rückseitiger Anordnung der Maschine ist diesem parallele Stange 29 derart gelagert, daß sie in das Laufrad richtungsbestimmend und kann wegen ihrer Längsrichtung verschiebbar ist. An der Stange seiner besonderen Anordnung leicht mit dem Zugarm 29 sind Halter 30 zum Anbringen von Ketten 31 bein eine gewünschte Lage eingestellt werden. festigt. Die Ketten 31 sind über Federn 32 mit den
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen 5 Kurbeln 18 verbunden. Die Ketten 31 werden von
näher erläutert. Es zeigt Führungen in Form von Kettenrollen 33 abgestützt,
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Heuwerbungs- die um senkrechte Achsen 34 an den Stützen 14 frei maschine nach der Erfindung, die mit der Rückseite drehbar sind. Wie F i g. 1 zeigt, liegt der Berührungs-
eines Schleppers verbunden ist, punkt einer Kette 31 mit einer Kettenrolle 33 in
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Heuwerbungs- io Fahrtrichtung vor dem zugehörigen Bolzen 15.
maschine nach der Erfindung, die mit der Vorder- An dem Tragbalken 6 sind zwei den Lagern 17
seite eines Schleppers verbunden ist, der Träger 16 entsprechende Lager 35 befestigt, so
F i g. 3 einen Schnitt durch die Befestigung der daß die Kurbeln 18 auch in diesen Lagern 35 anMaschine am Schlepper nach F i g. 2 längs der Linie geordnet werden können.
III-III in F i g. 2, 15 Der Tragbalken 6 weist ferner Führungen 36 auf,
Fig. 4 eine Teilansicht, teilweise geschnitten, in denen eine zum Tragbalken 6 parallele Stange 37
der Befestigungsvorrichtung für die Heuwerbungs- derart gelagert ist, daß sie in Längsrichtung ver-
maschine am Schlepper gemäß F i g. 2 entlang der schiebbar ist.
Linie IV-IV in F i g. 2, Weiter ist in am Gestein befestigten Lagern 38
F i g. 5 eine Draufsicht auf den linken Teil der ao eine Stange 39 gelagert, die sich quer zur Längs-
F i g. 4, richtung der parallel zueinander verlaufenden Stan-
F i g. 6 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach gen 29 und 37 erstreckt. Die Stange 39 ist zwar um
F i g. 4 längs der Linie VI-VI in F i g. 4, ihre Längsachse drehbar, aber sie ist gegen Ver-
Fig.7 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach schieben in Längsrichtung gesichert. An der Stange
F i g. 4 längs der Linie VII-VII in F i g. 4, «5 39 sind Halterungen 40 und 41 angeordnet, an deren
F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VTII in freien Enden Ketten 42 und 43 befestigt sind. Die
F i g. 2. Kette 42 bildet die Verbindung zwischen dem Arm
Wie F i g. 1 zeigt, hat die Heuwerbungsmaschine 40 und einer an der Stange 29 befestigten Stütze 44, ein von drei Laufrädern 2,3 und 4 abgestütztes Ge- während die Kette 43 die Verbindung zwischen dem stell 1. Das Gestell besteht aus zwei parallel zuein- 3° Arm 41 und einer an der Stange 37 befestigten Stütze ander verlaufenden Tragbalken 5 und 6, die durch 45 bildet. An der Stange 39 ist weiter eine schräg einen Rahmenbalken 7 miteinander verbunden sind. aufwärts verlaufende Stange 46 befestigt, an deren Der Rahmenbalken 7 bildet die Fortsetzung des freiem Ende ein Seil 47 angebracht ist.
Tragbalkens 6, und dessen freies Ende erstreckt sich Wie die F i g. 1 weiter zeigt, ist das Laufrad 3 am über den Rahmenbalken 5 hinaus. An diesem Ende 35 Ende des Rahmenbalkens 5 in einem Lager angeordist ein Lager 8 befestigt, in dem eine vertikale Achse 9 net, in dem eine senkrechte Achse 48 drehbar gefrei drehbar gelagert ist. An der Achse 9 ist ein Bügel lagert ist. An der Achse 48 ist ein Bügel 49 befestigt, 10 zur Lagerung einer waagerechten Drehachse 11 in dem eine waagerechte Achse 50 vorgesehen ist. für das Laufrad 2 vorgesehen. Die Verlängerung der Das Laufrad 3 ist um die Achse 50 frei drehbar. Die senkrechten Achse 9 kreuzt mit Abstand die Achse 40 Verlängerung der Achse 48 kreuzt die Achse 50 mit 11, so daß das Laufrad 2 selbsteinstellend ist. Das Abstand, so daß das Laufrad 3 ein selbsteinstellen-Gestell 1 hat ferner einen Rahmenbalken 12, der vom des Laufrad bildet.
freien Ende des Tragbalkens 5 nach dem nahe dem An der Achse 48 ist weiterhin ein Hebel 51 ober-Tragbalken 6 liegenden Teil des Rahmenbalkens 7 halb einer gestellfesten, sektorförmigen Platte 52 beverläuft. 45 festigt. Mittels eines Verriegelungsstiftes 53, der
Zur Versteifung der Verbindung zwischen dem durch ein im Hebel 51 vorgesehenes Loch und durch Tragbalken 5 und dem Rahmenbalken 12 ist eine eines der in der sektorförmigen Platte 52 vorgesehe-Strebe 12 vorgesehen. An dem Tragbalken 5 sind nen Löcher 54 gesteckt werden kann, ist das Lauf-Stützen 14 befestigt, in denen senkrechte Bolzen 15 rad 3 gegen Verdrehung um die senkrechte Achse 48 vorgesehen sind. Mittels der Bolzen 15 sind Träger 50 verriegelbar.
16 schwenkbar mit dem Gestell 1 verbunden. An den Das Laufrad 4 ist in gleicher Weise wie das Lauffreien Enden der Träger 16 sind Lager 17 zur Auf- rad 3 am Gestell 1 befestigt. Es ist selbsteinstellend nähme von Kurbeln 18 vorgesehen, auf deren freien und wahlweise feststellbar am Tragbalken 6 angeord-Enden Rechräder 19,20,21 und 22 frei drehbar an- net. An diesem Tragbalken ist ein Lager 55 für eine geordnet sind. An den Trägern 16 sind Hebel 23 be- 55 stehende, drehbare Achse 56 befestigt, welche einen festigt, die sich unterhalb des Tragbalkens 5 in Rieh- Bügel 57 zur Aufnahme der Laufradachse 57 A trägt, tung auf den Tragbalken 6 erstrecken. Das Laufrad 4 kann mit einem Hebel 58 verschwenkt
Alle Hebel 23 sind durch zu den Bolzen 15 par- und mit einem Stift 60 in Fahrtrichtung festgestellt
allele Stifte 24 schwenkbar mit einem Lenker 25 ver- werden, wobei der Stift durch den Hebel 58 und
bunden. 60 eines der Löcher 61 der Platte 59 geführt wird.
An dem Rahmenbalken 12 ist weiterhin eine öse An dem Bügel 10 ist eine Stütze 62 befestigt, und
26 befestigt. Mittels eines Verriegelungsstiftes 27, der mittels eines waagerechten Stiftes 63 ist ein an einem
durch ein im Lenker 25 vorgesehenes Loch und Ende eines Zugarmes 64 befestigter, U-förmiger Bü-
durch die Öse 26 gesteckt ist, ist der Lenker 25 fest gel 65 schwenkbar mit der Stütze 62 verbunden; der
mit dem Gestell 1 verbunden, wodurch die Träger 16 65 Stift 63 ist durch die Stütze 62 und die parallelen
mit den an ihnen befestigten Rechrädern 19 bis 22 Schenkel geführt,
gegen Verdrehung um die Bolzen 15 gesichert werden. Der Stift 63 ist gegen axiale Verschiebung durch
In Führungen 28 des Tragbalkens 5 ist eine zu Sicherungsstifte 66 gesichert (Fig. 6). An dem
anderen Ende des Zugarmes 64 sind zwei parallel zueinander verlaufende Platten 67 befestigt (F i g. 4 und 5), die mit Löchern versehen sind, deren Mittellinien miteinander fluchten und zu den Mittellinien der im Bügel 65 vorgesehenen Löcher senkrecht sind.
Die Heuwerbungsmaschine kann mit einer Ackerschiene 68 eines Schleppers 69 mit Hilfe eines Bolzens 70 verbunden werden, dadurch, daß der Bolzen 70 durch die in den Platten 67 vorgesehenen Löcher und durch eines der in der Ackerschiene 68 vorgesehenen Löcher 71 gesteckt werden kann (F i g. 1).
Aus F i g. 1 ist weiterhin ersichtlich, daß die Drehachse 11 des Laufrades 2 vor der Achse 9 hegt. Beim Anschluß der Maschine an der Rückseite des Schleppers kann das Laufrad 2 in bezug auf den Zugann 64 nicht um die senkrechte Achse 9 schwenken, es bestimmt daher die Fahrtrichtung der Maschine. Das Laufrad 2 schwenkt demnach gemeinsam mit seiner Drehachsell um die Achse 9. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß die Vorrichtung leichter lenkbar ist als bei Anordnung der Drehachse des Laufrades hinter der senkrechten Achse.
Bei der Fahrt mit der Maschine in Richtung^ werden die Rechräder 19 bis 22 in ihrer Arbeitsstellung durch Berührung mit dem Boden oder dem Erntegut in Drehung versetzt; sie legen das Gut gemeinsam seitlich ab, so daß die Maschine als Seitenrechen arbeitet.
Um die Rechräder außer Betrieb zu setzen, kann vom Schleppersitz aus an dem Seil 47 gezogen werden, wodurch sich die Stange 39 um ihre Längsachse dreht und die Stangen 29 und 37 in Richtung des Pfeiles B verschoben werden. Da die Kurbeln 18 der Rechräder durch die Ketten 31 und die Federn 32 mit der Stange 29 verbunden sind, schwenken sie um die Mittellinien der Lager 17, so daß die Rechräder vom Boden abgehoben werden.
Die Maschine ist in eine Arbeitslage als Schwadwender dadurch umzustellen, daß einige der Rechräder, z. B. die Rechräder 21 und 22, abgenommen und die Kurbeln 18 dieser Rechräder in den Lagern 35 angeordnet werden. Die Ketten 31 werden dabei an mit der Stange 37 verbundenen Halterungen 72 befestigt, so daß auch in dieser Arbeitslage alle Rechräder mittels der Hebeeinrichtung 47, 39, 42, 43 vom Boden abhebbar sind.
In die Arbeitslage als Wender ist die Maschine außerdem dadurch umstellbar, daß die Träger 16 um die senkrechten Bolzen 15 geschwenkt werden, bis die Rechräder nahezu senkrecht zu dem Tragbalken 5 stehen. Da die Berührungspunkte der Ketten 31 mit den Rollen 33 vor den Mittellinien der Achsen 15 liegen, nehmen die Rechräder bei Verschwenken um die Bolzen 15 nach wie vor die gleiche Stellung in bezug auf den Boden ein.
Mit der Hebeeinrichtung 47, 39, 42, 43 kann eine selbsttäig wirkende — nicht dargestellte — Verriegelungsvorrichtung zur Halterung der Rechräder in der abgehobenen Lage verbunden werden.
Wie F i g. 2 zeigt, kann die Maschine auch an die Vorderseite eines Schleppers angeschlossen werden. Hierfür ist ein Anschluß vorgesehen, der durch eine Kupplungsstange 87 gebildet ist. Vom Ende des Tragbalkens 5 erstreckt sich eine Stange 73 nach unten. Die Stange 73 ist mit Hilfe eines Klemmbügels 74 und Bolzen 75 an dem Tragbalken 5 verklemmt (Fig. 3). Das Ende76 der Stange73 ist in waagerechter Richtung abgebogen. Mit Abstand von diesem Ende ist am Tragbalken 6 eine nach unten gerichtete Stange 77 mit einem Klemmbügel 78 und Bolzen 79 befestigt. Das freie Ende 80 der Stange 77 ist ebenfalls in waagerechter Richtung abgebogen. In den einander gegenüberliegenden Enden 76 und 80 der Stangen 73 und 77 sind Löcher vorgesehen. Zwischen den beiden Stangen 73 und 77 ist ein zu den Tragbalken 5 und 6 schräg verlaufender Querbalken 81 angeordnet. Zu diesem Zweck sind an den ίο Enden des Querbalkens 81 Zungen 82 und 83 mit Löchern vorgesehen. Die Zungen 82 und 83 liegen auf je einer Seite der abgebogenen Enden 76 bzw. 80 der Stangen 73 bzw. 77 und sind durch Verriegelungsstifte 84 und 85 mit diesen Stangen verbunden, wobei diese Stifte durch die in den Zungen und in den Enden der Stangen angebrachten Löcher gesteckt sind. Die Verriegelungsstifte 84, 85 werden durch federnde Sicherungsstifte oder Splinte 86 gesichert.
Mit dem Querbalken 81 ist die Kupplungsstange 87 durch einen Bügel 88 verbunden, der der Kupplungsstange 87 auf dem Querbalken 81 gegenüberliegt und mittels Bolzen 89 mit der Kupplungsstange 87 verbunden ist, derart, daß die Kupplungsstange um die Achse des Querbalkens 81 frei schwenkbar ist. Die Kupplungsstange 87 ist gegen seitliche Verschiebung durch beidseitig von ihr auf dem Querbalken 81 mit Stiften 90 befestigte Ringe 91 gesichert. Am Ende des Tragbalkens 5 sind zwei auf beiden Seiten des Tragbalkens 5 liegende Bügel 92 und 93 durch Bolzen 94 am Tragbalken 5 festgeklemmt. Beide Bügel 92 und 93 weisen eine Verlängerung in Form einer Platte95 bzw. 96 (Fig. 4) auf. Der Zugarm 64 kann von dem vorderen Laufrad gelöst und mit den am Tragbalken 5 befestigten Bügeln 92 und 93 verbunden werden. Hierfür werden die parallelen, am Zugarm befestigten Platten 67 über die voneinander abgewandten Seiten der Platten 95 und 96 geschoben und mit diesen durch den Stift 70 verbunden, der durch die in den Platten 67 und die in den Platten 96 und 95 vorgesehenen Löcher gesteckt wird.
Der Zugarm 64 kann durch einen Hilfsrahmenbalken 97 verlängert werden. Zu diesem Zweck wird an dem U-förmigen, am Ende des Zugarmes 64 befestigten Bügel 65 ein Hilfsbügel 98 mit dem Sicherungsstift 66 angebracht (F i g. 6).
Der Hilfsrahmenbalken 97 liegt zwischen dem Hilfsbügel 98 und einem mit Bolzen 99 an diesem befestigten Klemmbügel 100. An dem Ende des oberhalb des Zugarmes 64 und zu diesem parallel verlaufenden Teiles des Hilfsrahmenbalkens 97 ist ein U-förmiger Bügel 101 befestigt (F i g. 4 und 7), dessen Schenkel jeweils auf einer Seite einer Zunge 102 liegen, die an einem weiteren Bügel 103 befestigt ist. Der Bügel 103 ist durch Bolzen 104 und einen Bügel 105 am Zugarm 64 festgeklemmt. Der Bügel 101 ist mit der Zunge 102 durch einen Verriegelungsstift 106 verbunden, der durch im Bügel 101 und in der Zunge vorgesehene Löcher gesteckt und gegen Verschiebung durch einen federnden Sicherungsstift 107 gesichert wird. Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß sich der Zugarm 64 und der mit dem Zugarm verbundene Hilfsrahmenbalken 97 parallel zur Längsachse des Schleppers erstrecken. Das freie Ende des Hilfsrahmenbalkens 97 ist abgebogen und mit einem U-förmigen Bügel 108 versehen, der mit Hilfe eines Verriegelungsstiftes schwenkbar an der Ackerschiene 68 des Schleppers 69 angebracht ist.
Aus F i g. 3 geht hervor, daß der Querbalken 81 mit Abstand unterhalb des Gestelles 1 und unterhalb der Drehachsen der Rechräder 19 bis 22 liegt, so daß eine günstige Übertragung der von den Schlepper 69 auf die Heuwerbungsmaschine ausgeübten Kraft ermöglicht wird. Das mit einem Loch versehene freie Ende der Kupplungsstange 87 kann in an sich bekannter Weise an einer an der Vorderseite des Schleppers angebrachten Befestigungsvorrichtung mit einer senkrechten Achse 109 angebracht werden. Die Kupplungsstange 87 erstreckt sich dabei von dem Querbalken 81 in schräger Richtung aufwärts, während das freie, mit einem Loch versehene Ende derart abgezogen ist, daß es nahezu waagerecht verläuft.
An der Vorderseite der Maschine nahe der Befestigung des Tragbalkens 5 an dem Rahmenbalken 7 ist eine aufwärts verlaufende Stütze 110 durch Klemmen 111 und 112 und Bolzen 113 am Gestell 1 befestigt (Fig. 8). An der Stütze 110 ist mit einer etwa senkrechten Achse 114 eine Seilscheibe als Führungsglied 115 für das Seil 47 frei drehbar angeordnet. Das Seil 47 wird über die Scheibe 115 zum Fahrersitz des Schleppers geführt, so daß das Seil innerhalb des Bereichs der Bedienungsperson liegt und die Rechräder 19 bis 22 auch in dieser Anordnung vor dem Schlepper durch das Seil angehoben werden können. Wenn die Heuwerbungsmaschine durch den Schlepper in Richtung des Pfeiles C geschoben wird, werden die Rechräder durch Berührung des Bodens oder des Erntegutes in Drehung versetzt, wobei sie gemeinsam das Erntegut seitlich versetzen und in einem einzigen Schwad ablegen.
Der von der Rechradreihe mit der Fahrtrichtung gebildete Winkel ist dadurch einstellbar, daß der Zugarm 64 und der Hilfsrahmenbalken 97 relativ zueinander verschoben und in der eingestellten Lage arretiert werden können. Bei dieser Verstellung schwenkt die Maschine um die Achse 109, an der die Kupplungsstange 87 angelenkt ist, deren vorderes Ende um den Querbalken 81 frei schwenken kann. Die gegenseitige Verschiebung des Zugarmes 64 und des Hilfsrahmenbalkens 97 ist leicht möglich, weil der Zugarm um eine senkrechte Achse in bezug auf das Gestell schwenkbar ist (F i g. 4 und 5).
Die freie Schwenkbarkeit der Kupplungsstange 87 um den Balken 81 erlaubt das Anschließen der Maschine an verschiedene Schlepper, deren vordere Anschlüsse verschieden hoch angeordnet sind. Die Maschine ist außerdem in bezug auf den Schlepper höhenbeweglich, so daß sie den Unebenheiten des Bodens folgen kann.

Claims (13)

Patentansprüche: 55
1. Heuwerbungsmaschine, die über einen vorn an das Maschinengestell anzuschließenden Zugarm an einen Schlepper anzuhängen ist und die mit Anschlüssen zur wahlweisen Verbindung mit der Vorderseite des Schleppers versehen ist, d a durch gekennzeichnet, daß der Zugarm (64) zum Umstellen der Maschine in eine geschobene Lage an eine andere Stelle des Maschinengestelles umsetzbar ist, daß er sich von dieser zweiten Stelle aus nach hinten erstreckt und an seinem hinteren Ende mit einem an die Rückseite des Schleppers (69) angeschlossenen Hilfsrahmenbalken (97) kuppelbar ist, der teilweise parallel zu dem Zugarm (64) verläuft, wobei der Zugarm (64) . und der Hilfsrahmenbalken (97) gegeneinander in, Längsrichtung verschiebbar und feststellbar sind (Fig. 1 und 2).
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugarm (64) mit dem Maschinengestell und der Hilfsrahmenbalken (97) mit dem Schlepper (69) jeweils um senkrechte Achsen schwenkbar verbunden sind.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrahmenbalken (97) an eine an der Rückseite des Schleppers vorhandene Ackerschiene (68) kuppelbar ist.
4. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zugarm (64) in der geschobenen Lage der Maschine etwa in Fahrtrichtung erstreckt.
5. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell zwei parallele Rechradtragbalken (5, 6) enthält, zwischen denen ein Querbalken (81) angeordnet ist, der mit Anschlüssen (87) zur Verbindung mit dem Vorderteil des Schleppers versehen ist.
6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (81) um eine nahezu senkrechte Achse (109) schwenkbar mit dem Schlepper (69) gekuppelt ist.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (81) niedriger liegt als das Maschinengestell (5 bis 7).
8. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (81) niedriger liegt als die Drehachsen der Rechräder (19 bis 22, Fig. 3).
9. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß zur Verbindung der Maschine mit dem Vorderteil des Schleppers durch eine Kupplungsstange (87) gebildet ist, die mit dem Querbalken (81) verbunden und um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse in bezug auf den Querbalken (81) schwenkbar ist.
10. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugarm (64) um eine nahezu senkrechte Achse (70) in bezug auf das Gestell der Maschine schwenkbar ist.
11. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die mit einer vom Schlepper aus mit Hilfe eines Seiles oder einer Kette zu bedienenden Vorrichtung zum Heben der Rechräder versehen ist, wobei sich das Seil bzw. die Kette bei Kupplung der Maschine mit dem Schlepper von der Maschine zum Schlepper hin erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kupplung der Maschine an der Vorderseite des Schleppers ein Führungsglied (115) vorgesehen ist, über das das Seil (47) oder die Kette geführt ist.
12. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugarm (64) in der Nähe des hinteren Rechrades (22) mit dem Gestell gekuppelt ist.
909526/31
13. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite der Maschine ein bei frontseitiger Anordnung der Maschine selbsteinstellendes Laufrad (2) angebracht ist, mit dem der Zugarm (64) bei Kupplung der Maschine an der
10
Rückseite des Schleppers (69) in waagerechter Richtung unbeweglich verbunden ist, derart, daß die Drehachse (11) des Laufrades (2), in der Fahrtrichtung gesehen, vor der senkrechten Achse (9) liegt, um welche das Laufrad (2) mit dem Zugarm (64) drehbar ist (Fig, I).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1962L0041245 1961-03-14 1962-02-16 Heuwerbungsmaschine Pending DE1298347B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL262388 1961-03-14
NL270877A NL270877A (nl) 1961-10-31 1961-10-31 Inrichting voor het zijwaarts verplaatsen van op de grond liggend gewas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1298347B true DE1298347B (de) 1969-06-26

Family

ID=26641766

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GB (1) GB992416A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1703326U (de) * 1954-11-26 1955-07-28 Niemeyer Soehne Stahl Pflug Vorrichtung zur vergroesserung der arbeitsbreite von heuwerbungsmaschinen.
DE1765982U (de) * 1956-06-02 1958-04-30 Lely Nv C Van Der Geraet zum wenden von erntegut mittels rechenraedern.
FR1197518A (fr) * 1957-07-22 1959-12-01 Bucher Guyer Ag Masch Machine à récolter le foin à tracteur

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1703326U (de) * 1954-11-26 1955-07-28 Niemeyer Soehne Stahl Pflug Vorrichtung zur vergroesserung der arbeitsbreite von heuwerbungsmaschinen.
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FR1197518A (fr) * 1957-07-22 1959-12-01 Bucher Guyer Ag Masch Machine à récolter le foin à tracteur

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DE1582285B2 (de) 1973-04-05
GB992416A (en) 1965-05-19
DE1582285A1 (de) 1970-04-30
DE1582285C3 (de) 1973-10-25

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