[go: up one dir, main page]

DE1298021B - Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen - Google Patents

Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen

Info

Publication number
DE1298021B
DE1298021B DE1967S0112772 DES0112772A DE1298021B DE 1298021 B DE1298021 B DE 1298021B DE 1967S0112772 DE1967S0112772 DE 1967S0112772 DE S0112772 A DES0112772 A DE S0112772A DE 1298021 B DE1298021 B DE 1298021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
cover part
light signal
edge
signal transmitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967S0112772
Other languages
English (en)
Inventor
Kraushaar Fritz
Ditmar Hans
Huber-Leuchten Muenc Spezialfa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUBER SIGNALBAU MUENCHEN
Original Assignee
HUBER SIGNALBAU MUENCHEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUBER SIGNALBAU MUENCHEN filed Critical HUBER SIGNALBAU MUENCHEN
Priority to DE1967S0112772 priority Critical patent/DE1298021B/de
Publication of DE1298021B publication Critical patent/DE1298021B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/095Traffic lights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen unter Verwendung von - vorzugsweise spritzgegossenen - Kunststoffteilen zusammengesetzen Lichtsignalgeber für Straßenverkehrs-Signalanlagen mit einer Kammer, mit einer ein Leuchtfeld aufweisenden Frontplatte, die mit der Kammer durch ein Scharnier schwenkbar verbunden ist, mit einer Schraubenverbindung zum Befestigen der Frontplatte an der Kammer, mit einer Dichtung zwischen der Frontplatte und der Kammer und mit einer über dem Leuchtfeld angeordneten und an der Frontplatte befestigten Sonnenblende.
  • Lichtsignalgeber dieser Art sind bekannt. Ihr Lampengehäuse besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, nämlich aus mit Polyester getränkten Glasfasermatten, die im Handauflegeverfahren geformt oder kalt oder warm gepreßt werden. Das Herstellungsverfahren dieser Lampengehäuse ist außerordentlich aufwendig. überdies sind die danach hergestellten Lampengehäuse nicht hinreichend witterungs- und korrosionsbeständig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lichtsignal geber eingangs genannter Art unter Verwendung von vorzugsweise spritzgegossenen Kunststoffteilen so zusammenzusetzen, daß das Lampengehäuse in einfacher Weise herstellbar wird und im Ergebnis witterungs- und korrosionsbeständig ist.
  • Bei dem Versuch, diese Aufgabe zu lösen, erwies es sich als besonders kritisch, die Leuchte abzudichten. üblicherweise befindet sich die Dichtung zwischen der Kammer und der Frontplatte. Da die Frontplatte an der Kammer mittels Schrauben angezogen wird, verzieht sich bei Verwendung von Kunststoff die Frontplatte etwas, und eine hinreichende Dichtung ist nicht zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung wird die genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Kammer ein eine Leuchte aufnehmender Dichtungseinsatz mit einer gegen die Frontplatte gerichteten abzudichtenden Öffnung vorgesehen ist und daß die Frontplatte ein Deckelteil mit einem das Leuchtfeld einfassenden Hohlzylinderstück aufweist, dessen zum Dichtungseinsatz gerichtete Zylinderkante beim Schließen der Frontplatte die Öffnung des Dichtungseinsatzes dichtend umschließt.
  • Wird bei der erfindungsgemäßen Konstruktion die Frontplatte an der Außenkammer festgeschraubt, so spielt es keine Rolle, wenn die Frontplatte an der Kammer nicht dicht sitzt, denn die Dichtung ist in das Innere der Kammer zwischen den Dichtungseinsatz und das Hohlzylinderstück verlegt. Besonders bemerkenswert ist dabei, daß sich sogar ein Dichtungsring aus Dichtungsgummi zwischen dem Dichtungseinsatz und dem Hohlzylinderstück erübrigt. Dies ist von außerordentlichem Vorteil, da Dichtungsringe aus Dichtungsgummi meist Weichmacher enthalten, der in den Kunststoff diffundiert und dadurch den Kunststoff der Gefahr des Rissigwerdens aussetzt.
  • Um die Frontplatte im Spritzverfahren herstellen zu können, ist es vorteilhaft, das Hohlzylinderstück von der Frontplatte zu trennen. Um dies zu erreichen, wird bevorzugt das das Leuchtfeld einfassende Hohlzylinderstück in einen kreisrunden Durchbruch eines Deckelteils der Frontplatte im wesentlichen formschlüssig eingesetzt.
  • Zur Verbindung des Deckelteils und des Hohlzylinderstückes sind bevorzugt an dem Deckelteil gegen die Kammer gerichtete und um den Durch-Bruch angeordnete Zapfen vorgesehen, die zur Verbindung des Deckelteils mit dem HohIzylinderstück in entsprechende an dem Umfang des Hohlzylinderstückes aasgeformte Laschen einführbar sind und einen Preßsitz bilden.
  • Um eine Versteifung der Kammer zu erzielen, wird bevorzugt der Dichtungseinsatz durch ungeformte Verbindungsstreben mit der Deck- und Bodenwand der Kammer verbunden.
  • Bevorzugt wird der Dichtungseinsatz mindestens zu einem Teil hohlzylinderartig ausgebildet und an die Rückwand der Kammer ungeformt: Dadurch ist der von dem Dichtungseinsatz eingefußte Raum bis auf die abzudichtende Frontöffnung abgeschlossen.
  • Besonderer Wert ist bei der vorliegenden Erflndung auf die Dichtung zwischen der Frontplatte und der Kammer gelegt. Da alle wichtigen Teile bei der vorliegenden Kammerkonstruktion in dem Dichtungseinsatz untergebracht werden sollen, ist nur eine Abdichtung der Frontöffnung des Dichtungseinsatzes notwendig, d. h., es ist nur eine Dichtung zwischen der Frontplatte und dem Dichtungseinsatz vorzusehen. Hierbei ist es besonders wünschenswert, daß die Dichtungslänge in Bezug auf die abzudichtende Öffnungsfläche ein Minimum wird. Ferner sollen die Dichtungsflächen eben sein und eine Form haben, die eine gute Passung ineinandergreifender Dichtungsflächen ermöglicht, und leicht herstellbar sein. Das kann dadurch erreicht werden, daß die abzudichtende Öffnung des Dichtungseinsatzes kreisförmig ausgebildet ist und die gegen die Kammer gerichtete Zylinderkante des Hohlzylinderstückes in zwei konzentrisch verlaufende und eine Ausnehmung zwischen sich bildende Lippen aufgespalten ist. Weiterhin kann dabei die radial äußere Lippe verlängert und radial nach außen gewölbt sein.
  • Die auf diese Weise gebildete Dichtung hat für eindringendes Wasser die Wirkung eines Labyrinthes. Damit auch Wasser, das an den Stoßstellen zwischen dem Deckelteil und der Kammer eindringt, nicht in das Innere des Dichtungseinsatzes gelangen kann, kann die erfindungsgemäße Kammerkonstruktion dadurch zweckmäßig weitergebildet sein, daß die gegen die Kammer gerichtete Zylinderkante des Zylinderstückes die Außenkante des Deckelteils in Richtung der Kammer überragt und daß die öffnungskante des Dichtungseinsatzes gegenüber der Frontkante der Kammer entsprechend in das Innere der Kammer zurückgesetzt ist.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß an den erwähnten Stoßstellen zwischen dem Deckelteil und der Kammer eindringendes Wasser entweder auf den Außenumfang des Hohlzylinderstückes tropft oder an der Innenwand der Kammer in dessen unteren Teil läuft. Das auf den Umfang des Hohlzylinderstückes tropfende Wasser kann nicht in das Innere des Dichtungseinsatzes gelangen. Es läuft deshalb ebenfalls in den unteren Teil der Kammer.
  • Damit sich das in die Kammer eingedrungene, aber außerhalb des Dichtungseinsatzes befindliche Wasser nicht im unteren Teil der Kammer sammelt, kann an der Unterkante des Deckelteils eine längliche Ausnehmung vorgesehen sein, so daß an dieser Stelle ein Durchlaufschlitz zwischen der Kante des Deckelteils und der der Kammer gebildet wird.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kunststoffkonstruktion des Lichtsignalgebers betrifft das Scharnier zwischen der Frontplatte und der Kammer. Diese kann dadurch gekennzeichnet sein, daß das Scharnier - wie an sich bekannt - eine an einer Deckelkante befindliche Scharnierhülse und einen an einer entsprechenden Frontkante der Kammer vorgesehenen Scharnierbolzen umfaßt, daß der Scharnierbolzen an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht ist und daß die Scharnierhülse einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite etwas geringer ist als der zwischen den zwei abgeflachten Seiten gemessene Durchmesser des Scharnierbolzens, so daß der Scharnierbolzen nur unter leichtem Pressen durch den Schlitz geführt werden kann.
  • Damit bei einem normalen Ausschwenken der Frontplatte gegenüber der Kammer kein Ausrasten des Scharniers möglich ist, kann die erfindungsgemäße Konstruktion dadurch zweckmäßig weitergebildet sein, daß die durch die zwei abgeflachten Seiten des Scharnierbolzens definierte Einsteckebene und die durch den Schlitz in der Scharnierhülse definierte Durchführungsebene um einen so großen Winkel gegeneinander verschoben sind, daß ein überweites Ausschwenken der Frontplatte gegenüber der Kammer erforderlich ist.
  • Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung betrifft die Schraubverbindung zwischen der Frontplatte und der Kammer. Begünstigt durch das relativ weiche Kunststoffmaterial kann der die Schraubverbindung betreffende Konstruktionsteil des erfindungsgemäßen Lichtsignalgebers dadurch gekennzeichnet sein, daß in dem Deckelteil angesenkte Löcher vorgesehen sind, deren Durchmesser etwas geringer ist als der Gewindedurchmesser von unter Kraftaufwand durch diese Löcher zu drehenden, unverlierbaren Schrauben und daß in das Leuchtkammergehäuse an den entsprechenden Stellen Einpreßmuttern eingepreßt sind.
  • Mit der Ausbildung der Frontplatte erhebt sich auch das Problem der Befestigung der Sonnenblende. Zur Lösung dieses Problems können am Umfang des Zylinderstückes im Berührungsbereich der Kante des Deckelteildurchbruches Ausnehmungen vorgesehen sein, die einen Kanal unter der Durchbruchkante bilden. Weiterhin kann die der Kammer zugewandte Kante der Sonnenblende Laschen aufweisen, die in die Ausnehmungen einführbar und auf der der Kammer zugewandten Seite des Deckelteils umbiegbar sind. Bei thermoplastischen Kunststoffen kann das Umbiegen mit einem erwärmten Werkzeug ; erfolgen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt ; F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Hohlzylinderstück, F i g. 2 die Frontansicht des Hohlzylinderstückes nach F i g.1, F i g. 3 einen Längsschnitt durch ein Deckelteil, F i g. 4 eine Frontansicht des Deckelteils nach F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt A-B aus F i g. 2 und einen Ausschnitt des Dichtungseinsatzes der Kammer aus F i g. 11, F i g. 6 die Einzelheit A aus F i g. 1, F i g. 7 eine Abwicklung einer Sonnenblende, F i g. 8 einen Schnitt C-D aus F i g. 4, F i g. 9 die montierte Frontplatte, F i g. 10 die Frontansicht einer Kammer, F i g. 11 den Schnitt A-B aus F i g. 10.
  • Die im folgenden beschriebene Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lichtsignalgebers umfaßt als wesentliche Teile eine Kammer 50 (F i g. 10 und 11) und eine dazu passende Frontplatte 33 (F i g. 9). Die Frontplatte 33 besteht aus zwei zusammensetzbaren Einzelteilen, dem Hohlzylinderstück 10 (F i g. 1 und 2) und dem Deckelteil 30 (F i g. 3 und 4). Die Vorderkante des Hohlzylinderstückes 10 begrenzt ein kreisrundes Leuchtfeld 12. Die rückwärtige Zylinderkante des Hohlzylinderstückes 10 ist in zwei Lippen 16,18 aufgespalten, die zwischen sich eine Ausnehmung 20 einschließen. Die äußere Lippe 16 ist verlängert und radial nach außen gebogen. Am Umfang des Hohlzylinderstückes sind Taschen 22 zur Verbindung mit dem Deckelteil 30 vorgesehen (F i g. 2). Ferner sind am Umfang des Hohlzylinderstückes 10 Ausnehmungen 14 vorgesehen, die zum Befestigen einer Sonnenblende 48 dienen.
  • Das viereckige Deckelteil 30 ist in seiner Mitte mit einem kreisrunden Durchbruch 42 (Durchbruchrand) versehen. Dieser Durchbruch 42 dient zur Aufnahme des Hohlzylinderstückes 10, wie man in F i g. 9 erkennt. Um den Durchbruch herum sind in Richtung der Kammer weisend Zapfen 32 auf das Deckelteil 30 aufgesetzt (F i g. 3). Beim Zusammenbau der Frontplatte aus den beiden Einzelteilen werden diese Zapfen 32 in die Taschen 22 am Umfang des Hohlzylinderstückes geführt. Die Taschen 22 und die Zapfen 32 sind so dimensioniert, daß nach dem Zusammenbau ein Preßsitz gewährleistet ist. An einer Seitenkante 34 des Deckelteils 30 ist eine Scharnierhülse 38 angeformt. Diese Scharnierhülse ist mit einem Schlitz 40 versehen, der ein einfaches Auseinandernehmen des Scharniers auf Wunsch gestattet. Die Außenkanten 34 des Deckelteils 30 sind gegenüber der Deckelteilebene umgebogen. Sie bilden auf diese Weise Stoßstellen mit den entsprechenden Kanten der Kammer. Die untere Kante 34 des Deckelteils 30 ist mit einer Ausnehmung 36 (F i g. 8) versehen, die einen Abfluß für in die Kammer eingedrungenes Wasser bildet. Zur Befestigung der Frontplatte 33 an der Kammer 50 ist eine Schraubverbindung vorgesehen. Diese umfaßt Bohrungen 46 mit entsprechenden Vertiefungen 44 zur Aufnahme des Schraubenkopfes in dem Deckelteil 30. Eine genaue Darstellung dieser Bohrung wird in F i g. 8 gegeben. Durch eine Ansenkung 44 a ist die Wandstärke des Deckelteils 30 im Bereich der Bohrung 46 reduziert. An dieser Stelle kann deshalb eine Schraube (nicht gezeigt), die in bekannter Weise zwischen dem Kopf und dem Gewinde eine Iünterschneidung aufweist, unter leichtem Kraftaufwand eingedreht werden. Wenn das Gewinde bis zu der Hinterschneidung durch die Wand hindurchgedreht ist, ist die Schraube »unverlierbar«.
  • In F i g. 7 wird eine Abwicklung einer über dem Leuchtfeld anzuordnenden Sonnenblende 48 gezeigt. Diese weist mehrere Laschen 59 auf, die in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen 14 an dem Umfang des Hohlzylinderstückes einführbar sind (F i g. 6). Dabei untergreifen die Laschen 59 die Kante des Durchbruchs 42 in dem Deckelteil 30 und können entsprechend auf der anderen Seite des Deckelteils umgebogen werden. In F i g. 9 wird, wie bereits erwähnt, die montierte Frontplatte gezeigt. Dabei erkennt man besonders, daß das Hohlzylinderstück 10 von hinten durch den Durchbruch 42 in dem Deckelteil 30 zu schieben ist und daß bei einer Befestigung des Deckelteils 30 an der Kammer 50 ein Herausrutschen des Hohlzylinderstückes 10 nicht möglich ist.
  • Die in den F i g. 10 und 11 gezeigte Kammer 50 weist in der Frontansicht (F i g. 10) ein viereckiges Profil auf. Zur Versteifung der Kammer 50 und zum besonderen Schutz der wichtigen elektrischen Teile ist im Innern der Kammer 50 ein zylinderartiger Dichtungseinsatz 60 vorgesehen (F i g. 11). Dieser Dichtungseinsatz ist an die Rückwand der Kammer 50 angeformt und weist eine kreisrunde Frontöffnung-61 auf (F i g. 10). Zur weiteren Versteifung der Kammer 50, zur elektrischen und mechanischen Verbindung mehrerer aufeinandergestapelter Kammern und zu deren Befestigung sind Verbindungsstreben 52 zwischen der Deck- und Bodenwand der Kammer 50 und dem Dichtungseinsatz 60 vorgesehen. Die die Frontöffnung 61 des Dichtungseinsatzes 60 umfassende Frontkante 58 weist ein Profil auf, das in die Ausnehmung 20 zwischen den Lippen 16,18 der Zylinderkante des Hohlzyhnderstückes 10 paßt. In F i g. 5 ist eine vergrößerte Darstellung der ineinanderpassenden Teile gegeben. Durch die besondere Ausbildung der gegenüberliegenden Kanten des Hohizylinderstückes und des Dichtungseinsatzes wird eine Dichtung mit der Wirkung eines Labyrinthes gebildet, die verhindern soll, daß in die Kammer eindringendes Wasser auch in den Dichtungseinsatz gelangt. F i g. 5 zeigt insbesondere auch die Ausbildung einer Tasche 22 am Umfang des Hohlzylinderstückes 10.
  • In F i g. 11 erkennt man ferner, daß die Außenkanten 66 der Kammer 50 die Frontkanten 58 des Dichtungseinsatzes 60 überragen. Dadurch ist die Dichtung zwischen dem Hohlzylinderstück 10 und dem Dichtungseinsatz 60 in das Innere der Kammer , 50 gelegt. Wasser, das durch die Berührungsstellen zwischen den Kanten 66 der Kammer 50 und der Kante. 36 des Deckelteils 30 in das Innere der Kammer eintritt, wird deshalb auf den Umfang des Hohlzylinderstückes 10 tropfen, an diesem herablaufen und durch die Ausnehmung 36 an der Unterkante 34 des Deckelteils 30 wieder austreten.
  • Weiterhin erkennt man in den F i g.10 und 11 die besondere Ausbildung des Scharnierbolzens 54 an der Frontkante der Kammer 50. Der Scharnierbolzen 54 ist an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht und unter leichtem Auseinanderbiegen des Schlitzes 40 in die Scharnierhülse 38 an dem Deckelteil 30 einführbar. Der Scharnierbolzen 54 und der Schlitz 40 in der Scharnierhülse 38 haben eine solche Stellung gegeneinander,. daß zum Durchführen des Scharnierbolzens 54 durch den Schlitz 40 ein überweites Ausschwenken der Frontplatte 33 gegenüber der Kammer 50 notwendig ist.
  • In F i g. 10 erkennt man die Anordnung von Einpreßmuttern 56 an der Kammer 50. Diese dienen zur Aufnahme der in den Löchern 46 steckenden Schrauben, wenn die Frontplatte 33 an der Kammer 50 befestigt werden soll.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Unter Verwendung von - vorzugsweise spritzgegossenen - Kunststoffteilen zusammengesetzter Lichtsignalgeber für Straßenverkehrs-Signalanlagen mit einer Kammer, mit einer ein Leuchtfeld aufweisenden Frontplatte, die mit der Kammer durch ein Scharnier schwenkbar verbunden ist, mit einer Schraubenverbindung zum Befestigen der Frontplatte an der Kammer, mit einer Dichtung zwischen der Frontplatte und der Kammer und mit einer über dem Leuchtfeld angeordneten und an der Frontplatte befestigten Sonnenblende, dadurchgekennzeichnet, daß in der Kammer (50) ein eine Leuchte aufzunehmender Dichtungseinsatz (60) mit einer gegen die Frontplatte (33) gerichteten abzudichtenden Öffnung (42) vorgesehen ist und daß die Frontplatte (33) ein Deckelteil (30) mit einem das Leuchtenfeld einfassenden Hohlzylinderstück (10) aufweist, dessen zum Dichtungseinsatz (60) gerichtete Zylinderkante beim Schließen der Frontplatte (33) die Öffnung (42) des Dichtungseinsatzes (60) dichtend umschließt.
  2. 2. Lichtsignalgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das Leuchtfeld einfassende Hohlzylinderstück (10) in einen kreisrunden Durchbruch (42) eines Deckelteiles (30) der Frontplatte (33) im wesentlichen formschlüssig eingesetzt ist.
  3. 3. Lichtsignalgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Deckelteil (30) gegen die Kammer (50) gerichtete und um den Durchbruch (42) angeordnete Zapfen (32) vorgesehen sind, die zur Verbindung des Deckelteiles (30) mit dem Hohlzylinderstück (10) in entsprechende an dem Umfang es Hohlzylinderstückes (10) ungeformte Laschen (22) einführbar sind und einen Preßsitz bilden.
  4. 4. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungseinsatz (60) durch ungeformte Verbindungsstreben (52) mit der Deck- und Bodenwand der Kammer (50) verbunden ist.
  5. 5. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehen den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungseinsatz (60) mindestens zu einem Teil hohlzylinderartig ausgebildet und an die Rückwand der Kammer (50) ungeformt ist.
  6. 6. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Frontplatte (33) gerichtete abzudichtende Öffnung (42) des Dichtungseinsatzes (60) kreisförmig ist.
  7. 7. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Kammer (50) gerichtete Zylinderkante des Hohlzylinderstückes (10) in zwei konzentrisch verlaufende und eine Ausnehmung (20) zwischen sich bildende Lippen (16,18) aufgespalten ist, wobei die Ausnehmung (20) die öffnungskante (58) des Dichtungseinsatzes (60) umschließt. B.
  8. Lichtsignalgeber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß,die radial äußere Lippe (16) verlängert und radial nach außen gewölbt ist.
  9. 9. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Kammer (50) gerichtete Zylinderkante des Hohlzylinderstückes (10) die Außenkante (34) es Deckelteiles (30) in Richtung der Kammer (50) überragt und .daß die Öffnung (42) des Dichtungseinsatzes (60) gegenüber der Frontkante (66) der Kammer (50) entsprechend in das Innere der Kammer (50) zurückgesetzt ist.
  10. 10. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten (34) des Deckelteiles (30) - wie an sich bekannt - gegen die Kammer (50) umgebogen sind und mit den Frontkanten der Kammer (50) Stoßstellen bilden und daß an der Unterkante des Deckelteiles (30) eine längliche Ausnehmung (36) vorgesehen ist, so daß an dieser Stelle ein Schlitz zwischen den Kanten (34, 66) des Deckelteiles (30) und der Kammer (50) gebildet ist.
  11. 11. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier - wie an sich bekannt - eine an einer Deckelteilkante befindliche Scharnierhülse (38) und einen an einer entsprechenden Frontkante (33) der Kammer (50) vorgesehenen Scharnierbolzen (54) aufweist, daß der Scharnierbolzen (54) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten abgeflacht ist und daß die Scharnierhülse (38) einen Längsschlitz (40) aufweist, dessen Breite etwas geringer ist als der zwischen den zwei abgeflachten Seiten gemessene Durchmesser des Scharnierbolzens (54), so daß der Scharnierbolzen (54) nur unter leichtem Pressen durch den Schlitz geführt werden kann.
  12. 12. Lichtsignalgeber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die zwei abgeflachten Seiten des Scharnierbolzens (54) definierte Einsteckebene und die durch den Schlitz (40) in der Scharnierhülse (38) definierte Durchführungsebene um einen so großen Winkel gegeneinander verschoben sind, daß ein überweites Ausschwenken der Frontplatte (33) gegenüber der Kammer (50) erforderlich ist.
  13. 13. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Schraubverbindung zwischen der Frontplatte (33) und der Kammer (50) in dem Deckelteil (30) angesenkte Löcher (46) vorgesehen sind, deren Durchmesser etwas geringer ist als der Gewindedurchmesser von unter Kraftaufwendung durch diese Löcher (46) zu drehenden und dann unverlierbaren Schrauben, und daß in die Kammer (50) an den entsprechenden Stellen Einpreßmuttern (56) eingepreßt sind.
  14. 14. Lichtsignalgeber nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Hohlzylinderstückes (10) im Berührungsbereich der Kante des Deckelteil-Durchbruches (42) Ausnehmungen (14) vorgesehen sind, die einen Kanal unter der Durchbruchkante bilden, und daß die der Kammer (50) zugewandte Kante der Sonnenblende (48) Laschen (59) aufweist, die in die Ausnehmungen (14) einführbar und zur Befestigung der Sonnenblende (48) auf der der Kammer (50) zugewandten Seite des Deckelteiles (30) umbiegbar sind.
DE1967S0112772 1967-11-09 1967-11-09 Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen Withdrawn DE1298021B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967S0112772 DE1298021B (de) 1967-11-09 1967-11-09 Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967S0112772 DE1298021B (de) 1967-11-09 1967-11-09 Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1298021B true DE1298021B (de) 1969-06-19

Family

ID=7532018

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967S0112772 Withdrawn DE1298021B (de) 1967-11-09 1967-11-09 Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1298021B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2807494A1 (fr) * 2000-04-10 2001-10-12 Sagem Feu de signalisation a masque amovible

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2807494A1 (fr) * 2000-04-10 2001-10-12 Sagem Feu de signalisation a masque amovible

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3711222C2 (de)
DE102017208477A1 (de) Kabeldurchführung
DE3440899C1 (de) Schaltschrank mit einem boxartigen Schrankkorpus und mit einer die OEffnung desselben verschliessenden Schranktuer
DE3438914A1 (de) Kugelventil
DE69823535T2 (de) Dichtung
DE60014989T2 (de) Wasserdichter Schaltvorrichtung
DE19830326A1 (de) Rückhaltedichtung mit zusammenwirkender Abdichtung
EP0010763B1 (de) Rahmenprofil für Fenster- und Türrahmen bzw. für aufsetzbare Bedienungsfelder od. dgl. von Schalt- oder Verteilerschränken und dgl.
DE60211970T2 (de) Schwimmende Abdeckung für ein Schwimmbad
DE1298021B (de) Lichtsignalgeber fuer Strassenverkehrs-Signalanlagen
EP0365808B1 (de) Wasserdichter Verschluss für eine nur von einer Seite her zugängliche Bohrung bzw. Öffnung in einer Wand geringer Dicke
DE19961388B4 (de) Gehäuse einer elektronischen Baugruppe
AT296093B (de) Lichtsignalgeber für Straßenverkehrs-Signalanlagen
DE2256920A1 (de) Vorrichtung zum ausgleich von druckunterschieden zwischen einem temperaturund/oder druckgerelten raum und der umgebenden atmosphaere
DE10101618C1 (de) Gehäuse, insbesondere für den Einbau elektrischer und elektronischer Bauteile
EP0458191B1 (de) Endkantenbekleidung für dünne Fensterbänke od.dgl.
DE3514276A1 (de) Scharnierverbindung fuer extruderprofile
DE102004008823A1 (de) LED-Modul und LED-Anzeige
DE69832673T2 (de) Abdeckplatte für elektrisches Gerät
DE10238511C1 (de) Antenne für Automobile
DE3628473A1 (de) Wandanschlussbogen
DE1952126A1 (de) Dach-Lueftgeraet
DE4009934A1 (de) Vorrichtung zum durchfuehren einer fahrzeugantenne durch eine karosseriebohrung
DE9303155U1 (de) Duschkabine
DE202024103885U1 (de) Anschlusskasten für Wandschalterdosen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee