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DE1297323B - Vorrichtung zum Einbringen von stiftfoermigen mindestens eine Verdickung aufweisenden Einlegeteilen in Vielfachformen - Google Patents

Vorrichtung zum Einbringen von stiftfoermigen mindestens eine Verdickung aufweisenden Einlegeteilen in Vielfachformen

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Publication number
DE1297323B
DE1297323B DE1963K0049291 DEK0049291A DE1297323B DE 1297323 B DE1297323 B DE 1297323B DE 1963K0049291 DE1963K0049291 DE 1963K0049291 DE K0049291 A DEK0049291 A DE K0049291A DE 1297323 B DE1297323 B DE 1297323B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
plates
elongated
inserts
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963K0049291
Other languages
English (en)
Inventor
Kiefer Hermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Koemmerling Kunststoffwerke GmbH
Original Assignee
Gebrueder Koemmerling Kunststoffwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Koemmerling Kunststoffwerke GmbH filed Critical Gebrueder Koemmerling Kunststoffwerke GmbH
Priority to DE1963K0049291 priority Critical patent/DE1297323B/de
Publication of DE1297323B publication Critical patent/DE1297323B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/12Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
    • B65G47/14Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
    • B65G47/1492Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a feeding conveyor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14008Inserting articles into the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von stiftförmigen mindestens eine Verdickung aufweisenden Einlegeteilen in Vielfachformen, in welchen die Einlegeteile mit Metall oder vorzugsweise Kunststoff umspritzt, umgossen oder umpreßt werden, wobei die Vorrichtung eine mit trichterförmigen Durchbrechungen für die Aufnahme der Einlegeteile versehene und über der offenen Vielfachform angeordnete zweiteilige Halteplatte mit einer Vielzahl in einer Reihe befindlichen Durchbrechungen enthält, welche im gleichen Muster angeordnet sind wie die Aufnahmen für die Einlegeteile in der Vielfachform, und so bemessen sind, daß die Einlegeteile mit ihren schlanken Teilen durch die Durchbrechungen hindurchragen können, nicht jedoch mit mindestens der größten Verdickung, und wobei ferner jede Durchbrechung in der Trennfuge zwischen jeweils zwei langgestreckten Vorrichtungsteilen liegt, welche um ein solches Maß voneinander entfernbar sind, daß die Durchbrechungen größer werden als die größten Verdickungen der Einlegeteile.
  • Es ist eine Spritzgußmaschine, bei der zum Einlegen von Einlegeteilen eine derartige Vorrichtung vorgesehen ist, bekannt. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei zwischen sich Durchbrechungen zur Aufnahme der Einlegeteile aufweisenden Leisten, welche von einer Führung getragen sind und über Hebelarme auseinanderbewegt werden können.
  • Ein solcher Mechanismus ist nicht nur von großem Raumbedarf, er weist darüber hinaus den Nachteil auf, daß er nicht zu einer Konstruktion erweitert werden kann, welche mehrere Reihen von Öffnungen für Einlegeteile aufweist.
  • Es ist ferner bekannt, daß bei der Erzeugung von Werkstücken, die durch Spritzen, Umgießen oder Umpressen hergestellt werden und aus zwei verschiedenen Materialien bestehen, zunächst der Gegenstand aus dem einen Material, der in der Regel aus Metall besteht, in die Form eingelegt werden muß, in welcher er mit dem Werkstoff für den übrigen Teil des Werkstücks, der meistens Kunststoff ist, aber auch ein Metall sein kann, umgeben wird. Derartige Teile können beispielsweise elektrische Kleinkontaktteile sein, bei welchen der eigentliche Kontaktteil zum Teil mit nicht leitendem Kunststoff umgeben ist. Es können auch auf diese Weise z. B. Schrauben mit Kunststoffköpfen versehen werden. Das bevorzugte Anwendungsgebiet ist jedoch die Herstellung von Absatzflecken aus Kunststoff, wie z. B. Polyurethan, welche um den Kopf eines Deckfleckhaltestifts herlimgespritzt sind, so daß der Kopf des Haltestifts fest im Deckfieck verankert ist. Derartige Deckflecken werden in sehr großem Umfange für die hohen Damenschuhabsätze benutzt, welche nur eine sehr geringe Trittfläche haben und unter Bezeichnungen wie »Penny-Absätze« oder »Bleistiftabsätze« bekannt sind.
  • Bei großen Werkstücken ist das Einbringen der stiftförmigen Einlegeteile kein Problem, da es von Hand erfolgen kann, solange die Herstellungsform nur für eine geringe Zahl von Werkstücken ausgebildet ist, die im gleichen Arbeitsgang erzeugt werden sollen.
  • Wesentlich erschwert wird jedoch das Einbringen der Einlegeteile in die Form dann, wenn beispielsweise beim Spritzen der oben erwähnten Absatzdeckflecken eine große Zahl solcher Werkstücke mit einem einzigen Schuß der Spritzmaschine hergestellt werden soll. Dann erfordert das Einlegen einer Vielzahl von Deckfleckhaltestiften, die in diesem Falle die Einlege- teile sind, eine relativ lange Zeit. Während dieser Zeit steht die Spritzgußmaschine still, so daß die Gesamttageausbringung einer solchen Maschine durch das Einlegen der vielen Einlegeteile von Hand um einen recht wesentlichen Prozentsatz verringert wird.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Halteplatte mehrere langgestreckte Platten paare und eine Grundplatte aufweist, in der die Platten jedes Paares aufeinander zum und voneinander wegbewegbar gelagert sind, die Grundplatte zumindest im Bereich der Durchbrechungen zwischen den Plattenpaaren so weit ausgespart ist, daß die Verdickungen der Einlegeteile durch die Grundplatte hindurchtreten können, und daß zum Entfernen der langgestreckten Platten jedes Paares voneinander an beiden Enden der langgestreckten Platten Keile zwischen die Platten jedes Paares einschiebbar sind.
  • Eine solche Vorrichtung kann beispielsweise von Hand während des Arbeitens der Spritzgußmaschine gefüllt werden und steht dann zum Neueinsetzen der Einlegeteile in die Spritzgußmaschine zur Verfügung.
  • Es muß nur noch die Vorrichtung auf die geöffnete Form gesetzt werden. Dort können dann durch Entfernung der die Durchbrechung umgebenden Plattenteile voneinander die Einlegeteile, welche mit ihren Verdickungen auf der Platte aufliegen, durch die Platte hindurch in die entsprechenden Ausnehmungen der Form hineinfallen. Dieser Vorgang erfordert unabhängig davon, ob nur ein Einlegeteil oder 50 eingebracht werden sollen, die gleiche Zeit.
  • Bei Verwendung von Maschinen mit senkrecht liegender Trennfuge der Form können die Einlegeteile nicht mehr in die Form hineinfallen. Sie können jedoch leicht, beispielsweise mittels einer entsprechenden nagelbettartig ausgebildeten Vorrichtung, in die entsprechenden Formhälften hineingestoßen werden.
  • Soll die Vorrichtung so ausgebildet werden, daß in einem Arbeitsgang auch eine mehrreihige Form mit ähnlichen Einlegeteilen versehen sind, so kann eine Grundplatte vorgesehen werden, auf welcher eine Mehrzahl von Paaren langgestreckter Platten derart gelagert ist, daß die beiden Platten jedes Paares aufeinander zum und voneinander wegbewegbar sind. Dabei ist die Grundplatte zumindest im Bereich der Durchbrechungen zwischen den Plattenpaaren so weit ausgespart, daß die Verdickungen der Einlegeteile auch durch die Grundplatte hindurchtreten können.
  • Wenn hier davon gesprochen wird, daß die Platten paare auf der Grundplatte gelagert sind, so soll dieser Ausdruck auch eine solche Konstruktion umfassen, bei welcher die Plattenpaare unter der Grundplatte an dieser gelagert sind.
  • Vorteilhaft sind hierbei die langgestreckten Platten an der Grundplatte mittels Paßschrauben befestigt, deren Kopf und Schaft in sich quer zur Längsrichtung der langgestreckten Platten erstreckende Langlöcher verschiebbar sind.
  • Um die Platten jedes Paares langgestreckter Platten zusammenzuhalten, sind vorteilhaft jeweils zwischen zwar Paaren langgestreckter Platten Druckfedern vorgesehen. Die äußersten Platten der beiden äußersten Plattenpare müssen hierbei natürlich unter dem Einfluß von Druckfedern stehen, die sich gegen die Grundplatte selbst abstützen.
  • Die Keile ragen vorteilhaft in im Endbereich jedes Plattenpaares vorgesehene keilförmige Aussparungen, die symmetrisch zur Spreizebene des Plattenpaares an jeder einzelnen Platte vorgesehen sind.
  • Die Keile werden vorteilhaft von einem die Grundplatte im wesentlichen umgebenden Rahmen getragen, der in Führungen der Grundplatte in Längsrichtung der letzteren verschiebbar ist.
  • Der Rahmen besteht zweckmäßig aus zwei an den Enden der Grundplatte sich über diese erstreckenden, die Keile tragenden Traversen und zwei die Traversen verbindenden Stangen zu beiden Seiten der Grund platte. Die Stangen sind dabei in Längsnuten der Grundplatte geführt.
  • Vorteilhaft ist am Rahmen ein Handgriff vorgesehen zur Verschiebung des Rahmens.
  • Vorteilhaft besitzt die Grundplatte Anschläge zum Ausrichten derselben gegenüber der Vielfachform.
  • Nachfolgend sind an Hand der Zeichnungen zwei vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt die Ansicht von oben auf eine besonders einfache Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 2 zeigt die Ansicht von oben auf F i g. 1 teilweise geschnitten längs der Linie A/B in F i g. 1; F i g. 3 zeigt den Schnitt gemäß der Linie C/D in Fig. 1; F i g. 4 zeigt die Ansicht von unten auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einlegen der Einlegeteile in in zwei Reihen angeordnete Einzelformen einer Vielfachform; F i g. 5 zeigt den Schnitt AlB in F i g. 4; F i g. 6 zeigt den Schnitt C/D in F i g. 4; F i g. 7 zeigt den Schnitt E/F in F i g. 4.
  • Die in F i g. 1 bis 3 gezeigte Einlegevorrichtung dient zum Einlegen von Deckfleckhaltestiften in eine Zehnfach-Spritzgußform zur Herstellung von Deckflecken für schlanke Damenschuhabsätze. Diese Deckflecken bestehen im wesentlichen aus einem Kunststoffkörper, in welchem der Kopf eines Stifts eingespritzt ist, der zur Befestigung des Deckflecks am Absatz in eine entsprechende Bohrung des Absatzes eingetrieben wird. Beim Ausführungsbeispiel hat der Schaft des Haltestifts das Profil eines Zylinders mit einem Längskeil.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei langgestreckten Stahlplatten 1 und 2 von Rechteckprofil. Die beiden Stahlplatten weisen im Bereich ihrer beiden Enden Bohrungen auf, durch welche Federstifte 3 gesteckt sind. Auf den überragenden Enden der Federstifte 3 sitzen Federn 4, welche durch auf die Enden der Stifte 3 aufgeschraubte Muttern 5 gehalten werden. Diese Federkonstruktionen sind bestrebt, die beiden langgestreckten Platten oder Stäbe 1 und 2 gegeneinanderzudrücken.
  • An beiden Enden der Vorrichtung ist jeweils in einem der beiden Stäbe eine Welle 6 drehbar gelagert.
  • Jede Welle 6 trägt einen Drehgriff 7, so daß sie willkürlich von Hand gedreht werden kann. Im Bereich des die Welle 6 tragenden Endes ist jeder Stab 1 oder 2 mit einer Ausklinkung versehen, welche in der Höhe etwa der halben Höhe des Stabes entspricht.
  • Jede Welle 6 trägt in der Ausklinkung ein Exzenter 8, dessen geringster Radius gleich oder kleiner ist als der Abstand der Wellenmitte 6 von der dem anderen Stab zugewandten Seitenfläche des Stabs, der die Welle trägt. Man erkennt ohne weiteres, daß beim Verdrehen der Wellen 6 die Exzenter die beiden Stäbe oder langgestreckten Platten 1 und 2 gegen die Wirkung der Federn 4 voneinander entfernt, so daß zwischen den beiden Stäben ein breiter Spalt entsteht.
  • Zwischen die beiden Stäbe sind genau auf der Mitte der Trennfuge zwischen ihnen zehn Bohrungen 9 vorgesehen, welche also jeweils zur Hälfte je einem der Stäbe 1 und 2 angehören. Im Stab 2 ist jede Bohrung noch mit einer Keilnut versehen, in welche das entsprechende Keilprofil des einzusetzenden Deckfleckhaltestifts paßt. Auf diese Weise wird neben der richtigen Zentrierung der Deckfleckhaltestifte relativ zu der mit den Stiften zu bestückenden Form zugleich eine einwandfreie Ausrichtung der Drehlage der Haltestifte erreicht. Jede Bohrung 9 ist, wie aus F i g. 2 erkennbar, von oben angesenkt. Jede Versenkung 10 ist so bemessen, daß in sie bequem der Kopf des entsprechenden Deckfleckhaltestiftes hineinpaßt.
  • Im Bereich der Bohrungen 9 sind die beiden Stäbe mit einer Vertiefung 11 versehen, welche etwa die Form einer flachen Nut mit ebenem Grund hat. Der Grund hierfür liegt darin, daß man eine derartige Vorrichtung nicht allzu schwach bauen will und daher auf eine gewisse Mindesthöhe der beiden Stäbe 1 und 2 nicht verzichten will, daß man andererseits jedoch im Wirkungsbereich der Vorrichtung diese möglichst niedrig halten will, damit der Fallweg der Deckfleckhaltestifte in die entsprechenden Aussparungen der Vielfachform nicht zu groß wird.
  • Nachfolgend sei die Benutzung der Vorrichtung beschrieben: Die Vorrichtung kann sowohl zum Einlegen von Deckfieckhaltestiften in eine Spritzgußform verwendet werden, welche zehn Einzelformen für Absatzdeckflecken in einer Reihe aufweist, als auch zum Laden einer Spritzgußform, welche mehrere Reihen nebeneinander aufweist. In diesem Falle werden die Einzelreihen nacheinander geladen.
  • Zur Benutzung wird die Vorrichtung zunächst in der in F i g. 1 gezeigten Lage mit ihren beiden Enden erhöht aufgelegt und dieDeckfleckhaltestifte, welche im Prinzip die Form kurzer Nägel haben, werden in die oeffnungen 11 eingesetzt. Nun hängen unten aus der Vorrichtung die Schäfte der Deckfleckhaltestifte heraus, deren Köpfe sich in den Versenkungen 10 befinden. Dann wird die Vorrichtung auf die offene Spritzgußform aufgesetzt. Besondere Anschläge zum Ausrichten dieser Vorrichtung sind, wie die Praxis gezeigt hat, nicht erforderlich. Der Arbeiter ist vielmehr ohne weiteres in der Lage, die Vorrichtung mit genügender Genauigkeit auszurichten. Selbstverständlich können entsprechende Anschläge vorgesehen werden. Nach dem Ausrichten der Vorrichtung werden die beiden Drehstifte 7 im Uhrzeigersinn gedreht. Dabei drückt der Exenter 8 jeweils den gegenüberliegenden Stab vom anderen Stab weg. Es entsteht ein breiter Spalt zwischen den beiden Stäben 1 und 2, und die Deckfleckhaltestifte fallen mit ihren Schäften voran in die entsprechenden Aufnahmeöffnungen der Spritzgußform hinein. Nun wird die Vorrichtung abgenommen, und das Spritzen kann beginnen.
  • Die Vorrichtung muß natürlich nicht unbedingt von Hand mit den Deckfleckhaltestiften bestückt werden.
  • Hierfür können vielmehr auch Vorrichtungen vorgesehen werden. Nur beispielsweise sei darauf hingewiesen, daß hierzu etwa die Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 1 975 verwendet werden kann.
  • Wird eine solche Vorrichtung verwendet, so wird der großen Effektivität wegen zweckmäßig eine größere Einlegevorrichtung benutzt, wie sie in F i g. 4 bis 7 dargestellt ist. Diese Vorrichtung weist eine GrundplattelS auf, von deren Unterseite am in F i g. 4 und 6 rechten Ende Führungsklötze 16 abragen. Diese Führungsklötze dienen dazu, die gesamte Vorrichtung in in der Spritzgußform vorgesehenen Nuten gleitend einzusetzen und die Vorrichtung damit gegen in den Nuten angeordnete Anschläge zu fahren, so daß die Vorrichtung leicht und einfach relativ zur Spritzgußform ausgerichtet werden kann.
  • Auf der Unterseite der Grundplatte 15 erstrecken sich in deren Längsrichtung zwei Paare langgestreckter Platten 17 und 18. Es können natürlich auch mehr solcher Plattenpaare vorgesehen sein, wenn eine besonders große Spritzgußform mit Einlegeteilen bestückt werden soll.
  • Zur Befestigung der langgestreckten Platten oder Streifenl7 und 18 an der Grundplatte 15 ist die Grundplatte mit Langlöchern 20 versehen, und zwar ist für jedes Ende eines Streifens 17 oder 18 je ein Langloch 20 vorgesehen. An den entsprechenden Stellen sind an die Streifen 17 und 18 Schrauben 19 eingeschraubt, welche durch die Langlöcher 20 der Grundplatte ragen. Die Köpfe der Schrauben 19 liegen dabei auf dem Rand der Langlöcher auf und halten so die Streifen 17 und 18 an der Grundplatte 15 fest. Um überflüssige Vorsprünge zu vermeiden, sind die Langlöcher 20 umgebend auf der Grundplatte 15 Vertiefungen 21 vorgesehen, welche die Zylinderköpfe der Schrauben 19 aufnehmen, so daß deren Oberfläche mit der entsprechenden Oberfläche der Grundplatte 15 abschneidet.
  • Die Streifen 17 und 18 jedes Streifenpaares werden jeweils durch zwei Federn 22 und 23 gegeneinandergedrückt. Die Federn 22 und 23 greifen an den Streifen 17 und 18 mittels an diesen vorgesehenen Federstiften 24 an. Für die äußeren Federn 22 sind an der Grundplatte selbst ähnliche Federstifte 25 angebracht.
  • Die Federn und Federstifte liegen in Aussparungen 26 und 27 der Grundplatte, so daß sie nicht die durch die unteren Oberflächen der Streifen 17 und 18 definierte Ebene überragen. In der Fuge zwischen den Streifen 17 und 18 jedes Paares sind konzentrische mit der Fuge je sechs Bohrungen 27 vorgesehen, durch welche die Schäfte der in die Spritzgußform einzusetzenden Haltestifte leicht hindurchgehen. Die Bohrungen 27 weisen im Gegensatz zu den Bohrungen 9 des erstbeschriebenen Beispiels keinerlei Nuten auf, da sie für Deckfleckhaltestifte ohne Keilprofil bestimmt sind.
  • Auch hier gehört also jede Bohrung 27 auch je zur Hälfte je einem der Streifen 17 und 18 an. Konzentrisch mit jeder Bohrung 27 weist die Grundplatte 15 eine konische Bohrung 28 auf, so daß von der Seite der Grundplatte her Deckfleckhaltestifte, welche im Prinzip nagelförmig sind, in die Bohrungen 27 eingesteckt werden können. Die eingesteckten Deckfleckhaltestifte liegen dann mit ihrem Kopf in dem durch die konischen Bohrungen 28 freigehaltenen Raum, während die Schäfte der Deckfleckhaltestifte durch die Bohrungen 27 ragen.
  • Um die Streifen 17 und 18 jedes Streifenpaares voneinander entfernen zu können, so daß die Deckfleckhaltestifte bei waagerechter Lage der Vorrichtung senkrecht nach unten herausfallen können, weisen die Streifenpaare 17 und 18 an jedem Ende je eine Bohrung 29 auf, welche jeweils zur Hälfte je einen der Streifen 17 und 18 angehört. In die Bohrungen 29 ragen von der Seite der Grundplatte her dreieckige Keile 30. Werden diese Keile in F i g. 4 gleichmäßig nach rechts bewegt, so treten ihre rechtsliegenden Spitzen jeweils in die Fuge zwischen den beiden Streifen 17 und 18 eines Streifenpaares ein und drücken die beiden Streifen auseinander, so daß zwischen ihnen ein Spalt entsteht, durch den die Deckfleckhaltestifte nach unten aus der Vorrichtung herausfallen können. Zur Durchführung dieser Bewegungen sind die Keile 30 mit in F i g. 6 nach oben ragenden Verlängerungen in sich quer oberhalb der Grundplatte 15 über diese erstreckenden Traversen 31 mittels Stiften 32 befestigt. Die Traversen 31 sind jeweils an den Enden der Vorrichtung angebracht. Damit die Verlängerungen der Keile 30 sich relativ zur Grundplatte in F i g. 4 und 6 nach rechts bewegen können, sind in der Grundplatte Langlöcher 33 vorgesehen.
  • Die Traversen 31 besitzen an ihren Enden (in F i g. 4 oben und unten) in die Ebene der Grundplatte 15 ragende Vorsprünge 34. Diese Vorsprünge 34 der beiden Traversen sind miteinander durch die Rundstäbe 35 zu einem rechteckigen Rahmen verbunden. Die Stäbe sind an den Traversen mittels einer geeigneten Schraubverbindung befestigt. Die Stäbe 35 sind in sich an den in F i g. 4 oberen und unteren Kanten der Grundplatte 15 befindlichen sich in Richtung der Stäbe erstreckenden Nuten 36 geführt. Der von den Traversen 31 und den Stäben 35 gebildete die Keile 30 tragende starre Rahmen kann nun aus der in F i g. 4 gezeigten Lage nach rechts verschoben werden, und zwar so weit, daß die Flächen 37 der Vorsprünge 34 der Traversen 31 gegen die Flächen 38 von entsprechenden Ausklinkungen an den Ecken der Grundplatte 15 anlaufen. In dieser Lage sind die Keile 30 in die Fugen zwischen den Streifen 17 und 18 eingetreten und haben diese Streifen so weit gleichmäßig voneinander entfernt, daß in den Bohrungen 27 gehaltene Deckfleckhaltestifte herausfallen könnten. Da diese Bewegung gegen die Wirkung der Federn 22 und 23 erfolgte, wird nach Beendigung der Kraft, die diese Bewegung hervorgerufen hat, unter dem Einfluß der Kraft der Federn der die Keile 30 tragende Rahmen wieder in die Ausgangslage gemäß F i g. 4 zurückgedrückt.
  • Um die eben beschriebene Bewegung durchführen zu können, ist an einer der Traversen ein Handgriff 39 angebracht. Die gegenüberliegende Traverse trägt einen weiteren Hangriff 40. Sollten die von den Federn 22 und 23 ausgeübten Kräfte nicht ausreichen, um den Rahmen in die Ausgangslage zurückzudrükken, so kann eine solche Bewegung leicht mittels des Handgriffs 39 durchgeführt werden.
  • Die oben geschriebene Vorrichtung ist besonders dafür geeignet, die Deckfleckhaltestifte mittels einer Vorrichtung nach dem erwähnten deutschen Patent einzusetzen. Die Vorrichtung nach diesem Patent umfaßt im wesentlichen einen Kasten, dessen eine Seite mit einer Lochplatte verschlossen wird, in deren Löcher nun die Werkstücke in einer hier nicht interessierenden Weise eingesetzt werden. Um ein leichtes Aufsetzen der Vorrichtung gemäß Erfindung auf eine solche gemäß der erwähnten Patentschrift 1 087 975 zu ermöglichen, ist auf die Grundplatte 15 an deren Oberseite eine Platte 40 befestigt, deren Umfangsflächen 41 genau in die Öffnung des Kastens der Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 1087975 passen. Die konischen Löcher 28 der Grundplatte 15 erstrecken sich auch durch die Platte 40.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Einbringen von stiftförmigen mindestens eine Verdickung aufweisenden Einlegeteilen in Vielfachformen, in welchen die Einlegeteile mit Metall oder vorzugsweise Kunststoff umspritzt, umgossen oder umpreßt werden, wobei die Vorrichtung eine mit trichterförmigen Durchbrechungen für die Aufnahme der Einlegeteile versehene und über der offenen Vielfachform angeordnete zweiteilige Halteplatte mit einer Vielzahl in einer Reihe befindlichen Durchbrechungen enthält, welche im gleichen Muster angeordnet sind wie die Aufnahmen für die Einlegeteile in der Vielfachform und so bemessen sind, daß die Einlegeteile mit ihren schlanken Teilen durch die Durchbrechungen hindurchragen können, nicht jedoch mit mindestens der größten Verdickung, und wobei ferner jede Durchbrechung in der Trennfuge zwischen jeweils zwei langgestreckten Vorrichtungsteilen liegt, welche um ein solches Maß voneinander entfernbar sind, daß die Durchbrechungen größer werden als die größten Verdickungen der Einlegeteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte mehrere langgestreckte Plattenpaare und eine Grundplatte (15) aufweist, in der die Platten (17, 18) jedes Paares aufeinander zum und voneinander wegbewegbar gelagert sind, die Grundplatte (15) zumindest im Bereich der Durchbrechungen (27) zwischen den Plattenpaaren so weit ausgespart ist, daß die Verdickungen der Einlegeteile durch die Grundplatte hindurchtreten können und daß zum Entfernen der langgestreckten Platten (17, 18) jedes Paares voneinander an beiden Enden der langgestreckten Platten (17, 18) Keile (30) zwischen die Platten (17, 18) jedes Paares einschiebbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die langgestreckten Platten (17, 18) an der Grundplatte (15) mittels Paßschrauben (19) befestigt sind, deren Kopf und Schaft in sich quer zur Längsrichtung der langgestreckten Platten (17, 18) erstreckende Langlöcher (33) verschiebbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei Paaren langgestreckter Platten (17, 18) Druckfedern (22, 23) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (30) in im Endbereich jedes Plattenpaares vorgesehene keilförmige Aussparungen ragen, die symmetisch zur Spreizebene des Plattenpaares an jeder einzelnen Platte (17, 18) vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (30) von einem die Grundplatte (15) im wesentlichen umgebenden Rahmen getragen werden, welcher in Führungen der Grundplatte (15) in Längsrichtung der letzteren verschiebbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus zwei an den Enden der Grundplatte (15) sich über diese erstreckenden, die Keile (30) tragenden Traversen (31) und zwei die Traversen (31) verbindenden Stangen (35) zu beiden Seiten der Grundplatte (15) besteht, wobei die Stangen in Längsnuten (36) der Grundplatte (15) geführt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen ein Handgriff (39) zu dessen Verschiebung vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge an der Grundplatte zum Ausrichten gegenüber der Vielfachform vorgesehen sind.
DE1963K0049291 1963-03-25 1963-03-25 Vorrichtung zum Einbringen von stiftfoermigen mindestens eine Verdickung aufweisenden Einlegeteilen in Vielfachformen Pending DE1297323B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2462258A1 (fr) * 1979-07-26 1981-02-13 Helioset Advanced Tech Procede et appareil de moulage par injection

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DE1808900U (de) * 1959-07-11 1960-03-31 P Flesch Maschf Spritzgussmaschine.
DE1087975B (de) * 1956-10-15 1960-08-25 Whitso Inc Vorrichtung zum Aufnehmen und Ausrichten von kleinen Gegenstaenden

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