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DE1297304B - Beschwerungsband oder -schnur fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl. - Google Patents

Beschwerungsband oder -schnur fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl.

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Publication number
DE1297304B
DE1297304B DEG44946A DEG0044946A DE1297304B DE 1297304 B DE1297304 B DE 1297304B DE G44946 A DEG44946 A DE G44946A DE G0044946 A DEG0044946 A DE G0044946A DE 1297304 B DE1297304 B DE 1297304B
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DE
Germany
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lead
strip
weighting
tape
cord
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Application number
DEG44946A
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Gardisette GmbH
Original Assignee
Gardisette GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H23/00Curtains; Draperies
    • A47H23/01Bottom bars for stretching hanging curtains; Magnets, slide fasteners, or the like to improve closing of curtains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft Beschwerungsbänder oder unter der geschützten Bezeichnung »Hostaphan« oder -schnüre für Gardinen, Vorhänge od. dgl., die aus an »Hostaphan PE« bekannt sind,
einem Faden aufgereihten oder lose nebeneinander Ein solches Folienmaterial hat eine äußerst geringe angeordneten Bleikörpern und einer diese einschlie- Wandstärke und weist dabei eine hohe Zerreißfestigßenden Hülle aus Kunststoff bestehen. 5 keit bei gleichzeitig außerordentlich großer Biegsam-Um eine Gardine am Fenster glatt hängend und keit auf. Dieses Folienmaterial ist weiterhin praktisch mit einem gefälligen Faltenwurf anbringen zu können, wasserdampfdicht und besitzt eine hohe Wärmeist es bekannt, den unteren Rand der Gardine mit beständigkeit.
einem sogenannten Bleiband zu versehen. Dieses Wird also ein Bleiband mit einer solchen Folien-Bleiband besteht aus einzelnen kleinen Bleikörper- io umhüllung versehen, dann wird der Durchmesser des chen, die mit einem durchgehenden Faden miteinan- Beschwerungsbandes, der ja durch den Durchmesser der verbunden sind. Früher wurde ein solches Blei- der Bleikörperchen bestimmt ist, dadurch praktisch band am unteren Rand der hängenden Gardine in überhaupt nicht vergrößert. Durch die große Biegder Weise angebracht, daß es jeweils in einen zuvor samkeit des dünnen Folienstreifens wird das erfingenähten mehr oder weniger breiten Saum eingeführt 15 dungsgemäße Beschwerungsband in seiner Biegsamwurde. Neuerdings ist es weitgehend üblich, das Blei- keit in keiner Weise gestört. Die Biegsamkeit des band in die Gardinenstoffbahn unter Fortfall eines allein aus den Bleikörperchen bestehenden bekann-Saumes einzuarbeiten. Dadurch, daß der Saum der ten Bleibandes bleibt also erfindungsgemäß erhalten, Gardine in diesem Fall nicht vorhanden ist, entfällt der Durchmesser wird praktisch nicht erhöht, und auch die durch diesen Saum gegebene Versteifung ao trotzdem können Verfärbungen des Beschwerungsdes unteren Gardinenrandes. Bei unmittelbarer Ein- bandes, die sich schließlich auch noch auf die Gararbeitung des Bleibandes wird somit bereits das Ziel dine übertragen könnten, nun nicht mehr eintreten, eines besonders guten, von unten nach oben gleich- Das erfindungsgemäße Beschwerungsband mit Fomäßig verlaufenden Faltenwurfes gefördert. lienumhüllung erfüllt somit in einem hohen Maße
Will man jedoch dieses Ziel erreichen, dann ist es »5 seine Aufgabe, ohne Verfärbungserscheinungen auf-
weiterhin wesentlich, daß das zur Verwendung korn- treten zu lassen, so daß sich an sich die zusätzliche
mende Bleiband möglichst flexibel ist. Umhüllung mit einem Textilschlauch erübrigen würde.
Bisher hat man das aus einzelnen Bleikörpern be- Um aber der Gardine das gefällige und für die Hausstehende Bleiband mit einer Textilumhüllung ver- frau gewohnte Aussehen zu sichern, kann diese Texsehen, um dadurch den dunklen Abschlußstrich, wie 3o tilumhüllung natürlich zusätzlich angebracht werden, er sonst für das Bleiband allein gegeben wäre, aus- Alsdann ist von außen überhaupt nicht mehr sichtzuschalten. Es hat sich aber gezeigt, daß, durch atmo- bar, daß sich zwischen Bleiband und Textilumhülsphärische Einwirkungen bedingt, allmählich durch lung eine hauchdünne Folienumhüllung befindet, das Bleiband eine Verfärbung der Textilumhüllung Auch das mit Folien- und Textilumhüllung versehene eintritt. Um diese Erscheinung zu überwinden, wurde 35 Beschwerungsband weist den großen Vorteil auf, daß auch schon vorgeschlagen, das Bleiband mit einem die Flexibilität ein Höchstmaß behält, als Voraus-Kunststoffüberzug zu umgeben, wie man es etwa in Setzung dafür, daß der Faltenwurf der Gardine mit ähnlicher Weise auch bei einem elektrischen Leitungs- absolut parallel zueinander verlaufenden Falten gedraht hinsichtlich seiner Isolierung kennt. Ein solcher sichert ist.
kunststoffumspritzter Bleidraht wirkt in seinem Aus- 4° Erfindungsgemäß besteht die Hülle aus Kunststoff sehen am unteren Rand der Gardine nicht besonders aus einem Folienstreifen, der um das Bleiband heransprechend, und man ist deshalb dazu übergegangen, umgeführt und mittels einer Längsklebenaht zu einer diesen kunststoffumspritzten Bleidraht zusätzlich noch Schlauchumhüllung verschlossen worden ist.
mit einer Textilumhüllung zu versehen. Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Be-
Abgesehen davon, daß die Kunststoffumspritzung 45 schwerungsbandes kann man nicht nur das bekannte
des Bleidrahtes im Laufe der Zeit auch ihrerseits Bleiband verwenden, bei welchem die einzelnen Blei-
noch Verfärbungserscheinungen aufweisen kann, ist körperchen mit einem durchgehenden Faden mitein-
festzustellen, daß das Bleiband mit dieser Kunststoff- ander verbunden sind, sondern man kann nach der
umspritzung erst recht dann, wenn auch noch zusatz- Erfindung diesen Faden auch einsparen, da die im
lieh eine Textilumhüllung angebracht wird, nicht 5° Abstand voneinander angeordneten Bleikörperchen
mehr in dem wünschenswerten Ausmaß seine Flexi- in ihrer Lage zueinander schließlich auch durch die
bilität behält. Folienumhüllung gehalten sind. Der Fortfall des Ver-
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt bindungsfadens für die Bleikörperchen erhöht naturder Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Beschwe- gemäß wieder die Biegsamkeit des Beschwerungsrungsband zu schaffen, das vorzugsweise am unteren 55 bandes, wobei dessen Biegsamkeit weiterhin auch Rand einer hängenden Gardine oder eines Vorhanges noch dadurch gefördert werden kann, daß man zwials Beschwerungsmittel angebracht höchstmögliche sehen den benachbarten Bleikörperchen einen entFlexibilität aufweist und das dadurch, daß die Blei- sprechend großen Abstand wählt,
körper mit einem Kunststoffüberzug versehen sind, Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf Vorrichjegliche Verfärbung vermeidet. 6o tungen, die dazu bestimmt sind, das erfindungsgemäße
Diese Aufgabe wird in einer überraschend guten Beschwerungsband mit Folienumhüllung herzustellen. Weise erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die die Diese Vorrichtung zur Herstellung des Beschwe-Bleikörper umgebende Hülle aus einem Folienstreifen rungsbandes oder der Beschwerungsschnur mit an aus Polyterephthalat oder ähnlichem Zellglasmaterial einem Faden aufgereihten Bleikörpern ist erfindungsgebildet ist, der nach dem Einlegen der Bleikörper 65 gemäß so gestaltet, daß dem zwischen einer Vorratsmittels einer Längsnaht verschlossen ist. Als Folien- rolle und einer Aufwickelrolle sich befindlichen Bleistreifen für diese Hülle eignen sich besonders gut körperstrang der von einer Vorratsrolle ablaufende solche aus Polyterephthalat, wie sie z. B. im Handel Streifen über eine Beleimungseinrichtung zugeführt
3 4
und mittels einer Falzeinrichtung als Hülle zugeord- einzelnen, im Abstand voneinander angeordneten
net wird. zylinderförmigen Bleikörperchen 1, die mit einem
Es empfiehlt sich gemäß der Erfindung zwischen durchgehenden Faden 2 miteinander verbunden sind,
der Beleimungseinrichtung und der Falzeinrichtung Diese Bleikörperchenkette wird umschlossen von eine Trockenvorrichtung einzubauen. Dadurch ist es 5 einem schlauchförmig gestalteten Folienstreifen 3.
möglich, dafür zu sorgen, daß je nach der Art des Außerdem wird diese Folienumhüllung der Bleikör-
zur Verwendung kommenden Klebstoffes, d. h. seiner perchen zusätzlich umschlossen durch eine Textil-
offenen Zeit, der Klebstoff schon im richtigen Aus- umhüllung 4.
maß angezogen hat, wenn das Bleiband bzw. die ein- Das Beschwerungsband nach F i g. 2 unterscheidet zelnen Bleikörperchen mit dem Klebstoff enthalten- io sich von dem Beschwerungsband nach F i g. 1 aus-
den Folienstreifen in Verbindung kommen. schließlich dadurch, daß die zylinderförmigen Blei-
Dazu weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zwei körperchen nicht mittels eines durchgehenden Fa-
im Abstand voneinander angeordnete Förderrollen dens 2 miteinander in Verbindung stehen. Trotzdem
auf, über die der Folienstreifen zwecks Trocknens sind die Bleikörperchen 1 im Abstand voneinander
der Leimschicht mehrmals nacheinander geführt ist. 15 angebracht, und diese Bleikörperchen 1 sind wieder-
Eine sehr einfache und trotzdem betriebssichere um von einer schlauchförmigen Folienstreifenumhül-
Beleimungseinrichtung besteht erfindungsgemäß aus lung 3 umgeben, und über diese Umhüllung 3 ist noch
einer oberhalb des Folienstreifens ortsfest angeord- ein Textilschlauch 4 gezogen. Bei dem Beschwerungs-
neten Leimhülse mit Leimaustrittsöffnung und bei- band nach F i g. 2 werden die einzelnen Bleikörper-
derseits dieser Hülse unterhalb des Folienstreifens so chen 1 somit nur durch die Folienumhüllung 3 im
angeordneten Stützrollen. Durch einfache Verschwen- Abstand voneinander in ihrer Lage gehalten,
kung und Einstellung der Leimhülse kann die men- Die Vorrichtung nach F i g. 3 der Zeichnung ist
genmäßige Einregulierung des Klebstoffauftrages er- bestimmt zur Herstellung des Beschwerungsbandes
reicht werden. nach Fig. 1. Das aus den Bleikörperchen 1 und dem
Zur Bildung einer Hülle aus dem Folienstreifen ist 35 Faden 2 bestehende Bleiband befindet sich auf der
am Anlaufende der Vorrichtung eine röhrenförmige Vorratsrolle 5. Dieses Bleiband 1, 2 wird von der
Falztülle, die erfindungsgemäß mit Schlitzen verse- Vorratsrolle 5 abgezogen durch eine Vorzugswalze 6,
hen ist. die auch gleichzeitig als Aufwickelwalze dienen kann.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Beschwe- Auf einer weiteren Vorratsrolle 7 befindet sich ein
rungsbandes oder der Beschwerungsschnür mit lose 30 Polyterephthalat-Folienstreifen 8 aufgewickelt, der aus
nebeneinander angeordneten Bleikörpern ist die Vor- einem Erzeugnis besteht, welches im Handel unter
richtung nach der Erfindung so gestaltet, daß der der geschützten Bezeichnung »Hostaphan« oder
von der Vorratsrolle mittels Abzugswalzen abgezo- »Hostaphan PE« bekannt ist.
gene Bleidraht in einer Schneideeinrichtung in zylin- Dieser Folienstreifen 8 wird beim Abzug von der
drische Bleikörperstücke zerschnitten wird, diese 35 Vorratsrolle 7 zunächst durch eine Beleimungsein-
Bleikörperstücke dem von der Vorratsrolle über die richtung geführt. Diese Beleimungseinrichtung besteht
Beleimungseinrichtung und den Förderwalzen korn- aus einer den Klebstoff aufnehmenden Leimhülse 9,
menden Streifen in gleichmäßigen Abständen auf- die eine Klebstoffaustrittsöffnung 10 aufweist. Diese
gegeben werden, dieser Streifen zu der die Bleikörper- KlebstoffaustrittsÖffnung 10 steht in Kontakt mit dem
stücke einschließenden Hülle geformt und diese so 4° Folienstreifen 8. Durch diese Beleimungseinrichtung
gebildete Beschwerungsschnur über Vorschubwalzen wird auf den Folienstreifen 8, wie aus der Zeichnung
der Aufwickeltrommel zugeführt wird. gemäß F i g. 5 zu entnehmen ist, ein Klebstoffstreifen
Das aus den vorgenannten Vorrichtungen korn- 11 aufgetragen. Beim Durchlaufen des Folienstrei-
mende erfindungsgemäße Beschwerungsband mit Fo- fens 8 durch diese Beleimungseinrichtung wird der
lienumhüllung kann einer üblichen Flechtmaschine 45 Folienstreifen 8 von Stützrollen 12 und 13 abgestützt,
zugeleitet werden, um eine zusätzliche Textilumhül- die sich beidseitig der Leimhülse 9 befinden. Um den
lung zu bekommen. mengenmäßigen Auftrag des Klebstoffes einregulieren
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des zu können, ist die Leimhülse 9 schwenkbar und ein-Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar stellbar gelagert, wie dies in F i g. 4 durch die Pfeilzeigt 5° eintragung angedeutet ist. Die Förderrichtung des
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Beschwerungs- Folienstreifens 8 ist in F i g. 5 ebenfalls durch Einband mit einer Folien- und Textilumhüllung, zeichnung eines Pfeiles zum Ausdruck gebracht.
F i g. 2 ein gegenüber F i g. 1 abgewandeltes Aus- Der mit dem Klebstoffstreifen 11 versehene Folienführungsbeispiel ebenfalls im Längsschnitt, streifen 8 gelangt, nachdem er die Beleimungseinrich-
F i g. 3 eine schematische Darstellung einer Vor- 55 tung durchlaufen hat, auf eine Trockenvorrichtung,
richtung zur Herstellung des Beschwerungsbandes Diese Trockenvorrichtung besteht aus zwei im Ab-
nach F i g. 1 in perspektivischer Darstellung, stand voneinander angeordneten Förderwalzen 14 und
F i g. 4 die Beleimungseinrichtung im Längsschnitt 15, von denen wenigstens eine mit einem nicht darin vergrößertem Maßstab, gestellten Antrieb versehen ist. Der Folienstreifen 8
F i g. 5 einen Grundriß der Beleimungseinrichtung 6° wird zweckmäßig mehrfach nacheinander um diese
nach F i g. 4, Förderwalzen 14, 15 herumgeführt, bevor er zu einer
F i g. 6 die Falzeinrichtung zur Folienschlauchbil- Falzeinrichtung gelangt. Zunächst wird der Foliendung in perspektivischer Darstellung und in einem streifen 8 durch einen Falzkörper 16, der mit einer gegenüber F i g. 3 vergrößerten Maßstab, V-förmigen öffnung 17 versehen ist, vorgefalzt. Die-
F i g. 7 eine schematische Darstellung einer Vor- 65 ser Vorfalzkörper 16 hat eine solche Lage, daß in
richtung zur Herstellung eines Beschwerungsbandes dem nunmehr vorgefalzten Folienstreifen 8 das Blei-
nach F i g. 2 in Seitenansicht. band 1, 2 unmittelbar einläuft, wie dies auch aus der
Das Beschwerungsband nach F i g. 1 besteht aus F i g. 6 insbesondere hervorgeht. Nachdem also das
Bleiband 1, 2 in der Falzkante des vorgefalzten Folienstreifens 8 liegt, wird anschließend die Falzung des Streifens 8 zu der schlauchfönnigen Umhüllung 3 durch die weiteren Falzmittel 18 und 19 vollendet. Das Falzmittel 18 besteht aus einem ortsfesten Umlenker, der die eine Hälfte des Folienstreifens 8 weiter in Richtung auf das Bleiband 1, 2 nach innen umlegt. Die andere Hälfte des Streifens 8 wird schließlich zur Beendigung der Schlauchbildung in dem Falzmittel 19, z. B. einer Falztülle, umgelegt. Diese Falztülle 19 ist röhrenförmig gestaltet und weist an ihrem rückwärtigen Ende eine Schlitzung 19 α auf. Diese geschlitzten Enden der Falztülle 19 sind dazu bestimmt, auf die in Verschlußstellung befindliche Folienumhüllung einen Druck auszuüben, um damit eine haltbare Klebenaht zu erzielen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 wird von der Vorratsrolle 20 ein Bleidraht 21 abgezogen, und zwar mittels des Vorzugswalzenpaares 22, 23. Diesem Vorzugswalzenpaar 22, 23 ist eine Schneideeinrichtung nachgeschaltet, die aus einem auf- und abwärts angetriebenen Messer 24 mit einer Durchführungshülse 25 besteht. Unmittelbar im Bereich dieser Schneideinrichtung 24, 25 wird der Folienstreifen 26 zugeführt, der wiederum von einer Vorratsrolle 27 abgezogen, durch die Beleunungseinrichtung 28 und die Trockeneinrichtung 29 hindurchgeführt ist. Wenn der Folienstreifen 26 an der Schneideinrichtung 24, 25 ankommt, dann ist er, wie in F i g. 4 und 5 schon erläutert, mit einem Klebstoffstreifen versehen. Die einzelnen zylinderförmigen Bleikörperchen 1 kommen in einem Abstand zueinander auf dem Folienstreifen zur Ablage und erhalten ihre erste Anhaftung an den Folienstreifen durch den zuvor aufgebrachten Klebstoffstreifen. Die Umformung des Folienstreifens in eine die einzelnen Bleikörperehen 1 umschließende schlauchförmig^ Umhüllung wird auch nach dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 z. B. mit den Falzeinrichtungen durchgeführt, wie sie im einzelnen in den Fig. 3 und 6 erläutert werden.
Nachdem die Schlauchumhüllung der Bleikörperchen 1 vollendet ist, wird das Beschwerungsband, welches der Ausführungsform nach F i g. 2 entspricht, über Vorschubwalzen 30, 31 zur Aufwickelwalze 32 geführt.
Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 6 als auch bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 kann das mit der Folienumhüllung versehene Beschwerungsband nach F i g. 1 bzw. nach F i g. 2 noch einer hier nicht dargestellten Flechtmaschine zugeleitet werden, mit deren Hilfe es zusätzlich eine Textilumhüllung erhält.
Die Schneideinrichtung 24, 25, der Bleidrahtvorschub 22, 23 und der Folienstreifenvorschub 30, 31 sind mit einem geeigneten Getriebe miteinander zu koppeln, so daß eine Einregulierung der Länge der einzelnen zylinderförmigen Bleikörperchen 1 und eine Einregulierung des Abstandes von zwei benachbarten Bleikörperchen vorgenommen werden kann.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Beschwerungsband oder -schnur für Gardinen, Vorhänge od. dgl,, bestehend aus an einem Faden aufgereihten oder lose nebeneinander angeordneten Bleikörpern und einer diese einschließenden Hülle aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bleikörper (1, 2, 21) umgebende Hülle (3) aus einem Folienstreifen (8) aus Polyterephthalat oder ähnlichem Zellglasmaterial gebildet ist, der nach dem Einlegen der Bleikörper mittels einer Längsnaht verschlossen ist.
2. Vorrichtung zur Herstellung des Beschwerungsbandes oder der Beschwerungsschnur mit an einem Faden aufgereihten Bleikörpern, dadurch gekennzeichnet, daß dem zwischen Vorratsrolle (5) und Aufwickelrolle (6) sich befindlichen Bleikörperstrang (1, 2) der von einer Vorratsrolle (7) ablaufende Streifen (8) über eine Beleimungseinrichtung (9 bis 13) zugeführt und mittels einer Falzeinrichtung (16, 18, 19) als Hülle (3) zugeordnet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (8) zwecks Trocknens der Leimschicht (11) mehrmals nacheinander über zwei im Abstand voneinander angeordnete Förderrollen (14,15) geführt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimungseinrichtung eine oberhalb des Streifens (8) ortsfest angeordnete Leimhülse (9) mit Leimaustrittsöffnung (10) und beiderseits dieser Hülse unterhalb des Streifens (8) Stützrollen (12, 13) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimhülse (9) zwecks mengenmäßiger Regulierung des Leimauftrags schwenkbar und einstellbar gelagert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die röhrenförmige Falztülle (19) am Auslaufende des Streifens (8) mit Schlitzen (19 d) versehen ist.
7. Vorrichtung zur Herstellung des Beschwerungsbandes oder der Beschwerungsschnur mit lose nebeneinander angeordneten Bleikörpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Vorratsrolle (20) mittels Abzugswalzen (22, 23) abgezogene Bleidraht (21) in einer Schneideeinrichtung (24, 25) in zylindrische Bleikörperstücke zerschnitten wird, diese Bleikörperstücke dem von der Vorratsrolle (27) über die Beleimungseinrichtung (28) und den Förderwalzen (29) kommenden Streifen (26) in gleichmäßigen Abständen aufgegeben werden, dieser Streifen (26) zu der die Bleikörperstücke einschließenden Hülle (3) geformt und diese so gebildete Beschwerungsschnur über Vorschubwalzen (30, 31) der Aufwickeltrommel (32) zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG44946A 1965-10-15 1965-10-15 Beschwerungsband oder -schnur fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl. Pending DE1297304B (de)

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