DE1297054B - Vorrichtung zum Belueften von unter Druck aus einer Entnahmestelle austretendem Wasser - Google Patents
Vorrichtung zum Belueften von unter Druck aus einer Entnahmestelle austretendem WasserInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/08—Jet regulators or jet guides, e.g. anti-splash devices
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Belüften von unter Druck aus einer Entnahmestelle austretendem Wasser, insbesondere für Haushaltszwecke, bei der in einem Gehäuse in Fließrichtung des Wassers eine gelochte Querwand, eine Mischkammer zum Mischen von Wasser und Luft und dahinter ein Sieb oder Siebe angeordnet sind, welches oder welche von einer Hülse gehalten sind, die auf einer von der Gehäusewand nach innen auskragenden Schulter aufliEgt und mit Abstand von der Wand des Gehäuses angeordnet ist, dessem licker Querschnitt zumindest von der Mischkammer bis zum Auslaufende im wesentlichen gleich bleibt und das zwischen sich und der Hülse eine vom Auslaufende bis zur Mischkammer reichenden Lüftdurchlaß aufweist.
- Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist die Schulter ringförmig ausgebildet und erstreckt sich bis unter die Hülse am Auslaufende des Gehäuses. Der Ring ist dabei von mit der Gehäuseinnenwand verbundenen Ansätzen gehalten, die die Luftdurchlässe durchqueren. Die Ansätze stellen somit die Luftströmung behindernde bzw. den Luftdurchtritt zur Mischkammer verkleinernde Widerstände dar.
- Es ist weiter eine Vorrichtung zum Belüften von unter Druck aus einer Entnahmestelle ausfließendem Wasser bekannt, bei der jedoch keine Schultern zur Halterung der Siebe angeordnet sind und der Raum zwischen der Hülse und der Gehäusewand frei von Einbauten ist. Bei dieser Vorrichtung sind die Siebe von einem durch ihre Mitte verlaufenden und in der Mitte der Querwand befestigten Stift gehalten. Eine derartige Halterung vermindert den wirksamen Querschnitt der Querwand sowie der Siebe.
- Die Belüftungseinrichtungen, die durch den Fachhandel verkauft werden, haben bestimmte Standardabmessungen. Solche, die mit einem Innengewinde zum Anschrauben an den Wasserauslauf versehen sind, haben einen inneren Gewindedurchmesser von etwa 21 mm; solche, die mit Außengewinde zum Anschrauben an den Wasserauslauf versehen .sind, haben einen äußeren Gewindedurchmesser von etwa 23,7 mm. Die Öffnung, durch welche das Wasser austritt, besitzt einen Durchmesser von etwa 17 mm.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Belüftungsvorrichtung der eingangs genannten Art den Querschnitt des Strömungsweges der Luft so groß wie möglich zu gestalten und in ihm Widerstände weitgehend zu vermeiden, um dadurch zu erreichen, daß bei einer gegebenen Wassermenge und einer gegebenen Größe des Gehäuses ein starker mit Luft durchsetzter Wasserstrahl austritt.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schulter an der Gehäusewand im Bereich der Mischkammer angeordnet ist und die Hülse bis zu der Schulter reichende Ansätze aufweist, die an der Schulter aufgehängt sind.
- Durch die Anbringung der Schulter im Bereich der Mischkammer braucht die Hülse, soweit sie von Luft umströmt wird, nicht gegenüber der Schulter zurückzutreten, so daß der Strömungsweg der Luft einen optimalen Querschnitt erhält. Außen ist dieser nämlich durch die Gehäusewandung begrenzt, die dabei verhältnismäßig dünn sein kann, da sie nicht belastet wird. Hierdurch kann die Hülse einen entsprechend großen Durchmesser annehmen, so daß sich mit dieser Vergrößerung des mittleren Durchmessers des Luftströmungsweges für diesen eine beträchtliche Erweiterung seines Querschnittes ergibt, da dieser quadratisch mit wachsendem Durchmesser zunimmt.
- Weitere Ausbildungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 5.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Belüftungsvorrichtung, dessen Gekiuse :ein aufweist; Fi g. 2 eine weitere Belüftungsvorrichtung mit Außengewinde am Gehäuse.
- Das Gehäuse 30 nach F i g. 1 ist am oberen Ende mit einem Gewinde versehen. Eine in seinem Inneren angeordnete ringförmige Schulter 32 hält den Ring 33, der Bestandteil der Hülse 34 ist, die über Ansätze in ihren die Siebe 37 umrahmenden Teil übergeht. Mindestens eines der Teile 30 und 34 muß elastisch genug sein, um den Ring 33 von unten her in seine gezeigte Lage zu drücken. Eine Auflage 35 an der Hülse 34 trägt zwei -Rahmen 36, welche übereinanderliegen und Siebe 37 enthalten. Die Hülse 34 besteht zweckmäßig aus biegsamem Kunststoff.
- Die Siebe ruhen jeweils auf einem stromabwärts gelegenen Rand. Falls ein Rahmen 36, nachdem er gereinigt worden ist, herumgedreht in die Hülse 34 hineingelegt wird, legt sich das Sieb auf den anderen Rand, und die Belüftungsvorrichtung arbeitet wie zuvor. Luft tritt in den Raum ein, der sich zwischen der Gehäuseinnenwand 31 und der Außenwand der Hülse 34 befindet, und strömt weiter in die Mischkammer zwischen Querwand 38 und oberem Sieb 37 hinein.
- Durch die obere Querwand 38 in F i g. 1 werden feine Strahlen hoher Geschwindigkeit auf die Siebe 37 gerichtet, um einen mit Luftbläschen durchsetzten Strahl zu erzeugen.
- Das Gehäuse 7.0 von F i g. 2 weist an der Innenseite eine Nut auf, in welcher der Ring 71 der Hülse 75 ruht. Das Sieb 73 wirrt von nach einwärts gerichteten Füßen 74 getragen und durch das nach unten gerichtete Teil der Hülse 75 in seiner Lage gehalten. Das Sieb 73 ist rund, hat einen ebenso großen Durchmesser wie die Hülse 75; es hat drei schmale Ansätze 76, die über die äußere Wand der Hülse 75 hinausragen und bis an die innere Wand des Gehäuses 70 reichen, wodurch das Sieb zentrisch in der Durchtrittsöffnung gehalten wird. Da die drei Ansätze 76 schmal sind, steht praktisch die gesamte Fläche zwischen den Wänden des Gehäuses 70 und der Hülse 75, also der Raum 77 für den Durchtritt der Luft zur Verfügung. Zwischen den Füßen 74 kann Luft hindurch und in den Raum 77 eintreten, von wo sie weiter in die Mischkammer gelangen kann, da die Hülse hier kein geschlossener Zylinder ist, sondern aus vier aufrecht stehenden Ansätzen 72 besteht, zwischen welche hindurch Luft in die Mischkammer gelangen kann. Wenn erwünscht, kann ein weiteres Sieb auf dem Rand 78 vorgesehen werden. In die Vorrichtung ist noch die übliche oben angeordnete Querwand zum Hervorbringen der Wasserstrahlen einzusetzen. Diese Wasserstrahlen werden auf das Sieb 73 gerichtet, und das Wasser tritt dann als mit Luftbläschen gefüllter Strahl aus. Bei dieser Bauart beanspruchen die Mittel, welche das Sieb 73 in seiner Lage halten, nur etwa 1/s mm in radialer Richtung, während bisher zu diesem Zweck angewandte Mittel, wie Rahmen oder Fassungen, 1 mm bis 1,5 mm beanspruchten.
- Auf der Oberseite oder einem oberen Rand der Hülse 75 kann die Querwand abgestützt werden.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Belüften von unter Druck aus einer Entnahmestelle austretendem Wasser, insbesondere für Haushaltszwecke, bei der in einem Gehäuse in Fließrichtung des Wassers eine gelochte Querwand, eine Mischkammer zum Mischen von Wasser und Luft und dahinter ein Sieb oder Siebe angeordnet sind, welches oder welche von einer Hülse gehalten sind, die auf einer von der Gehäusewand nach innen auskragenden Schulter aufliegt und mit Abstand von der Wand des Gehäuses angeordnet ist, dessen lichter Querschnitt zumindest von der Mischkammer bis zum Auslaufende im wesentlichen gleich bleibt und das zwischen sich und der Hülse einen vom Auslaufende bis zur Mischkammer reichenden Luftdurchlaß aufweist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Schulter (32) an der Gehäusewand (30, 70) im Bereich der Mischkammer angeordnet ist und die Hülse (34, 75) bis zu der Schulter reichende Ansätze (72) aufweist, die an der Schulter aufgehängt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (32) ringförmig ausgebildet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (72) an ihrem oberen Ende in einen Ring (33, 71) münden, der auf der Schulter (32) aufliegt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (34) mit den Ansätzen (72) und dem Ring (33, 71) ein einstückiges Bauteil, vorzugsweise aus Kunststoff, bildet.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand mit dem Bauteil einstückig, vorzugsweise aus Kunststoff, ausgebildet ist.
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