DE1296865B - Aushebevorrichtung fuer landwirtschaftliche Maschinen - Google Patents
Aushebevorrichtung fuer landwirtschaftliche MaschinenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Aushebevorrichtung für getriebes erreicht, wobei die Rückführung der Klaue
landwirtschaftliche Maschinen mit einem von einem in ihre Ausgangslage selbsttätig erfolgen kann.
Laufrad abgestützten Gestell, wenigstens einem Als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn das Dreh-
Arbeitswerkzeug und einer Umstellvorrichtung, letz- glied bei der Betätigung und Rückstellbewegung
tere bestehend aus einem mit dem Laufrad gekup- 5 ständig unter einer vorzugsweise vom Gewicht des
pelten Antriebsteil und einem mit diesem kuppel- Arbeitswerkzeuges ausgehenden Verstellkraft steht,
baren, angetriebenen Drehglied zum Betätigen der Dadurch wird der für die Umstellung erforderliche
Aushebevorrichtung, durch die das Werkzeug in Kraftaufwand vermindert.
zwei verschiedene Lagen einstellbar ist, wobei das Die Bedienung der Umstellvorrichtung wird ver-
Drehglied eine Sperrvorrichtung aufweist. ίο einfacht, wenn die Sperrklaue an einer sie axial
Es ist eine Aushebevorrichtung bekannt (britische durchsetzenden Verstellstange befestigt ist.
Patentschrift 650 392), die über ein von Laufrädern Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wer-
des Maschinengestells angetriebenes Sperrklinken- den die Anschläge der Sperrvorrichtung durch zwei
getriebe betätigt wird. Die Kraftübertragung erfolgt Nocken gebildet, wobei die Nocken und die Sperrin
diesem Fall über eine federbelastete Rolle, die in 15 klaue innerhalb des gehäuseartigen Drehgliedes an-Ausnehmungen
einer Kupplungsplatte einrastet. Beim geordnet sind. Diese Anordnung ist besonders vor-Auslösen
der Mitnehmerverbindung schlägt die Rolle teilhaft hinsichtlich der Verschmutzung und der Einunter
Federkraft in die Ausnehmungen der Kupp- wirkung von Witterungseinflüssen,
lungsplatte, so daß sowohl die Rolle als auch die Ein- In Weiterbildung der Erfindung berührt das ge-
rastausnehmungen einem hohen Verschleiß unter- *o häuseartige Drehglied mit einer Seite die Nabe des
liegen. Auch ist diese Art der Kraftübertragung nur Laufrades, so daß sowohl die Laufradnabe als auch
für vergleichsweise geringe Kräfte geeignet, da die das Planetengetriebe gegen äußere Einflüsse einwand-Mitnehmerrolle
bei größerer Belastung aus den Aus- frei geschützt sind.
nehmungen gedrückt und die Verbindung unter- Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der
brachen wird. as Aushebevorrichtung wird dann erreicht, wenn das
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laufrad zusammen mit der Umstellvorrichtung mit
Aushebevorrichtung von großer Lebensdauer zu einer annähernd lotrechten Achse verbunden ist,
schaffen, deren Ausführung stabil ist und deren Be- gegenüber der das Gestell mit dem Werkzeug in lottätigungsvorrichtung
auch die Übertragung größerer rechter Richtung mittels der Umstellvorrichtung Kräfte erlaubt. 30 verschiebbar ist.
Bei einer Aushebevorrichtung für landwirtschaft- Ein niedriger Schwerpunkt der gesamten Maschine
liehe Maschinen der eingangs geschilderten Art wird und somit auch eine gute Einsatzmöglichkeit in Hangdies
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine lagen ergibt sich dann, wenn das Laufrad, mit dem
Sperrklaue der Sperrvorrichtung zwischen dem Dreh- die Umstellvorrichtung gekuppelt ist, einen Durchglied
und dem Antriebsteil axial verschiebbar ist und 35 messer von weniger als 60 cm hat.
das Drehglied zur Erzielung der beiden Lagen des Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs-
Werkzeuges, der Sperrvorrichtung zugehörende An- beispieles näher erläutert. Es zeigt
schlage aufweist, die seine Verdrehbewegung begren- F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Landmaschine
zen. Dadurch wird eine stabile Ausführung der Aus- nach der Erfindung,
hebevorrichtung erreicht, die auch die Übertragung 40 Fig. 2 und 3 Ansichten eines Teiles der Landgroßer Kräfte gestattet. Das vergleichsweise scho- maschine in Richtung der Pfeile II bzw. III der
nende Einschieben der Sperrklaue zwischen das F i g. 1,
Drehglied und den Antriebsteil hält den Verschleiß Fig. 4 einen Schnitt durch die Umstellvorrichtung
niedrig und ergibt eine große Lebensdauer der Aus- und das Laufrad der Maschine, wobei sich die Umhebevorrichtung.
45 Stellvorrichtung in der Transportlage befindet, n
Zweckmäßig ist das Drehglied um die Achse des Fig. 5 und 6 Ansichten der Umstellvorrichtung in
Laufrades, vorzugsweise um weniger als 180° ver- Richtung der Pfeile V und VI der F i g. 4,
drehbar. Bei dieser Anordnung wird die zum Aus- Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII der
heben vom Laufrad abgeleitete Drehbewegung auf Fig.5,
kürzestem Weg auf das Drehglied übertragen und 50 Fig. 8, 9 und 10 Schnitte längs der Linien VIII-das
wahlweise Ein- und Ausschalten des Drehgliedes VIII, IX-IX bzw. X-X der F i g. 4,
ist besonders einfach. Fig. 11 eine Ansicht eines Einzelteiles der Um-
In Weiterbildung der Erfindung ist zur Erzielung Stellvorrichtung längs der Linie XI-XI der F i g. 10,
einer Arbeitslage zwischen dem Antriebsteil und dem Fig. 12 und 13 Schnitte der Umstellvorrichtung,
Drehglied ein einschaltbares Getriebe, vorzugsweise 55 wobei die Verriegelungsvorrichtung in der Arbeitsein
Planetengetriebe, vorgesehen. Dadurch ergibt sich lage bzw. in einer Stellung während des Hebens aus
eine gedrängte Bauweise der Kraftübertragung, die der Arbeits- in die Transportlage dargestellt ist.
innerhalb des Drehgliedes untergebracht werden Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die landwirtkann,
schaftliche Maschine eine Heumaschine, die einen
Die Aushebevorrichtung wird weiter vereinfacht, 60 Rahmenbalken 1 besitzt, auf dem Zapfen 2 bis 7 anwenn
das Drehglied als ein die Sperrvorrichtung gebracht sind. Auf den Zapfen 2, 3, 4 und 5 sind in
aufnehmendes Gehäuse ausgebildet ist. der Arbeitslage eines Seitenrechens Rechräder 8 an-
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist geordnet, während in der Arbeitslage eines Schwadder
Sperrvorrichtung eine Kupplungsklaue zur Ein- wenders Rechräder 8 auf den Zapfen 2 und 3 und
schaltung des Planetengetriebes zugeordnet, die zur 65 den Zapfen 6 und 7 angebracht sind.
Rückführung in ihre Ausgangslage vorzugsweise Der Rahmenbalken 1 wird von Laufrädem 9 und
federbelastet ist. Dadurch wird eine einfache und 10 abgestützt, die mittels Parallelogrammgebilde 11
sichere Mitnahme beim Einschalten des Planeten- und 12 mit dem Rahmenbalken 1 verbunden sind.
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Der Rahmenbalken 1 ist weiter mit einem Zugbai- das Sperrglied 48 in dem Schlitz 40 der Achse 28
ken 13 versehen, auf den eine Kraft zur Fortbewe- verschiebbar. In der Transportlage (vgl. die F i g. 2
gung der Maschine in Richtung 14 ausgeübt werden bis 11) der Maschine ruhen die Seiten 51 und 52 der
kann. Außer den zwei Arbeitslagen kann die Maschine Nocken 44 und 45 unter dem Gewicht des Rahmen-
noch eine andere Lage einnehmen, in der die Werk- 5 balkens 1 und der Rechglieder, welche das Gehäuse
zeuge 8 frei von dem Boden sind und die Maschine 23 um die Achse 24 zu drehen versuchen, in der
die Transportlage einnimmt. Um die Maschine aus Richtung des Pfeiles 50, auf dem Riegelstift 48 auf,
einer Arbeitslage in die Transportlage und umge- wodurch die Vorrichtung in dieser Lage verriegelt
kehrt aus der Transportlage in die Arbeitslage über- ist. Um die Vorrichtung aus der Transportlage in
führen zu können, ist nahe dem Laufrad 9 eine Um- io die Arbeitslage zu überführen, in der die Rechräder
Stellvorrichtung 15 angebracht, die zur Lagenände- den Boden berühren, wird der Riegelstift 48 zwischen
rung die Parallelogrammgebilde 11 und 12 um ihre den Nocken 44 und 45 weggenommen, worauf das
waagerechten Achsen dreht. Dazu ist das Parallelo- Gehäuse 23 in eine Lage gedreht werden kann, in der
grammgebilde 11 mit einem Hebel 16 versehen, der die Achse 22 gerade über der Achse 24 liegt. Dazu
durch eine Stange 17 mit der Umstellvorrichtung 15 15 ist der Stift 48 an einer Stange 53 befestigt, die in der
verbunden ist. Das Parallelogrammgebilde 11 ist wei- Hohlachse 28 liegt, wobei der Verriegelungsstift 48
ter mit einem Hebel 18 versehen, der mittels einer zwischen den Nocken 44 und 45 weggenommen wird,
Stange 19 und eines Hebels 20 mit dem Hebel 21 des indem die Stange 53 in Richtung des Pfeiles 54 be-
Parallelogrammgebildes 12 verbunden ist. wegt wird. Zur Betätigung der Stange 53 ist die Achse
Zur Durchführung dieser Lagenänderung dreht *o 28 mit Lagern 55 versehen, in denen eine Welle 56
sich die Achse 22, an der die Stange 17 befestigt ist, gelagert ist, die mit einem Hebel 57 und einem Hebel
mit dem Gehäuse 23 um die Drehachse 24 des Lauf- 58 versehen ist, von denen der Hebel 57 mit der
rades 9. Die Rechräder 8 werden in der Arbeitslage Stange 53 verbunden ist. An dem Ende des Hebels 58
oder in der Transportlage dadurch gehalten, daß ist ein Draht 59 befestigt, der über Führungen nach
das Gehäuse 23 gegen Drehung um die Achse 24 »5 dem Vorderende des Zugarmes 13 geführt ist, wo er
verriegelt wird. Die zur Überführung der Maschine mit einem Hebel 60 gekuppelt ist, so daß der Hebel
von der Arbeitslage in die Transportlage erforder- 58 von einem die Maschine fortbewegenden Fahr-
liche Kraft wird dadurch erzielt, daß, während die zeug her betätigt werden kann. Beim Entriegeln aus
Rechräder von dem Boden gehoben werden, das der Transportlage wird das Sperrglied 48 mittels der
Laufrad 9 um seine Drehachse 24 gedreht wird, wo- 30 Stange 53 lediglich zwischen den Nocken 44 und 45
zu in dem Gehäuse 23, das mit einer Seite gegen die entfernt, wobei die Nocken 47 und 46 derart ange-
Nabe des Rades 9 anliegt, eine Verzögerungsüberset- bracht sind, daß der Verriegelungsstift 48 bei dem
zung vorgesehen ist. Zur Verriegelung der Maschine Entriegeln aus der Transportlage gegen diese Nocken
in einer Arbeitslage oder in der Transportlage ist in stößt.
dem Gehäuse 23 noch ein Verriegelungsmechanismus 35 Die auf den Draht 59 ausgeübte Zugkraft braucht
untergebracht. Die Konstruktion der Umstellvor- nur so lange auf rechterhalten zu werden, bis der Verrichtung
ist in den Fig. 4 bis 13 näher dargestellt. riegelungsstift 48 sich aus der Lage zwischen den
Das Laufrad 9 ist mit einer Nabe 25 versehen, die Nocken 44 und 45 bewegt hat. Das Gehäuse 23 kann
mittels eines Rollenlagers 26 und eines Drucklagers sich aus der Transportlage nicht weiter drehen als
27 um eine Achse 28 drehbar angeordnet ist, die 40 bis die Flächen 61 und 62 der Nocken 46 und 47 den
durch eine senkrechte Achse 29 in einem Lager 30 Verriegelungsstift 48 berühren, worauf die Maschine
mit dem Gestell der Maschine verbunden ist. Die die Arbeitslage einnimmt. In dieser Arbeitslage neh-Nabe
25 ist mit einem Zahnrad 31 versehen, in wel- men der Verriegelungsstift 48 und das Gehäuse 23
ches zwei Zahnräder 32 und 33 eingreifen, die auf eine in F i g. 12 dargestellte Lage ein, in welcher die
einer Scheibe 34 befestigt sind, welche um die Achse 45 Druckfeder 63, die auf der Stange 53 sitzt, diese in
28 drehbar ist. Die Zahnräder 32 und 33 wirken mit Richtung des Pfeiles 64 zu bewegen versucht. In der
einem Zahnkranz 35 zusammen, der auf der Innen- Arbeitslage liegt die Verbindungslinie 65 zwischen
sehe des Gehäuses 23 angeordnet ist. Die um die der Achse 24 und der Mitte der Achse 22 in der
Achse 28 drehbare Scheibe 34 ist mit vier Nuten 36 senkrechten, durch die Achse 24 gehenden Ebene
bis 39 versehen, und in der Achse 28 ist ein Schlitz 50 (Stellung 65 A, F i g. 5). Um die Maschine aus der
40 vorgesehen, in dem sich ein Riegelblock 41 ver- Arbeitslage in die Transportlage zurückführen zu
schieben kann. Indem der Block 41 in zwei einander können, muß das Gehäuse 23 wieder um die Achse
gegenüberliegenden Nuten der Scheibe 34 angeord- 24 zurückgedreht werden. Für diese Drehung, bei der
net wird, kann die Scheibe 34 gegen Drehung um die das Gewicht der Rechräder und des Gestells hoch-Achse
28 gesichert werden. Das Gehäuse 23 ist einer- 55 gehoben werden muß, wird die Verzögerungsüberseits
auf der Scheibe 34 gelagert und auf der anderen Setzung betätigt, die aus den Zahnrädern 31, 32, 33
Seite auf der Achse 28, wobei es auf der Achse 28 und 35 besteht, so daß dieses Heben keinen großen
durch einen Bolzen 42 gehaltert wird; zwischen dem Kraftaufwand erfordert. Dies erfolgt dadurch, daß
Bolzen 42 und der Achse 28 ist eine Abstandsbuchse wieder eine Zugkraft auf den Draht 59 ausgeübt
43 angebracht. Zum Verriegeln des Gehäuses 23 60 wird, wobei die Stange 53 weiter in Richtung des
gegen Drehung um die Achse 24, entweder in einer Pfeiles 54 bewegt wird.
Arbeitslage oder in der Transportlage, ist das Ge- Bei dieser Bewegung gelangt der Verriegelungs-
häuse 23 auf der Innenseite, nahe der Achse 28 mit stift 41 in die zwei einander gegenüberliegenden
zwei Nocken 44 und 45 und auf der Außenseite mit Nuten 36 und 38 oder 37 und 39 der Scheibe 34.
zwei Nocken 46 und 47 versehen, während in dem 65 Wenn der Block 41 in zwei der Nuten 36 bis 39
Schlitz 40 der Achse 28 noch ein langgestreckter Rie- angebracht ist, ist die Scheibe 34 gegen Drehung um
gelstift 48 angebracht ist, der mit diesen Nocken zu- die Achse 28 gesichert, wodurch die Zahnräder 32
sammenarbeitet. Zum Verriegeln des Gehäuses 23 ist und 33 nicht mehr um die Achse 24 kreisen. Wenn
in der verriegelten Lage der Scheibe 34 das Laufrad 9 sich dreht, werden die Zahnräder 32 und 33
von dem Zahnrad 31 angetrieben, wodurch diese Zahnräder wieder den Zahnkranz 35 des Gehäuses
23 antreiben, welches sich zurück in die Lage dreht, die in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist. Wird
eine Zugkraft auf den Draht 59 ausgeübt, um den Übersetzungsmechanismus zu betätigen, dann werden
die Verriegelungsstifte 48 und 41 und die Stange 53 gegen den Druck der Feder 63 in Richtung des Pfeiles
54 bewegt. Die Stange 53 kann sich so weit in Richtung des Pfeiles 54 bewegen, bis der Verriegelungsstift
41 gegen die Wand 66 des Schlitzes 40 stößt. Darauf kann die Zugkraft auf den Draht 59
behoben werden, wodurch die Feder 63 die Stange 53 in Richtung des Pfeiles 64 bewegt. Da der Verriegelungsstift
48 fest auf der Stange 53 sitzt, wird sich auch dieser Stift in Richtung des Pfeiles 64 bewegen.
Der Verriegelungsstift 41, der sich auf dem Teil 67 der Stange 53 verschieben kann, hält sich so
jedoch nach wie vor infolge der Reibung mit den Wänden der Nuten 36 bis 39 in der Scheibe 34, wodurch
die Druckfeder 68 gespannt wird, welche zwischen dem Stift 41 und einem Absatz der Stange 53
den Teil 67 umgibt. Die Feder 63 kann den Verriegelungsstift 48 mit der Stange 53 nur so weit in Richtung
des Pfeiles 64 bewegen, als der Verriegelungsstift 48 die Oberseite der Nocken 44 und 45 berührt.
Hat sich jedoch das Gehäuse 23 beim Antrieb des Laufrades so weit in Richtung des Pfeiles 69 zurückgedreht,
daß der Verriegelungsstift 48 vor die Öffnungen 70 und 71 zwischen den Nocken 44 und 45
gelangt, so kann die Feder 63 den Verriegelungsstift 48 wieder weiter in Richtung des Pfeiles 64 vorschieben.
Diese Bewegung wird dabei noch durch die schrägen Seiten 72 und 73 der Nocken 46 und 47
verstärkt. Die Spannung der Feder 68 ist derart, daß, wenn der Verriegelungsstift 48 gegen die Oberseiten
der Nocken 44 und 45 stößt, der Block 41 nicht aus seiner Lage zwischen den Nuten 36 bis 39 geschoben
werden kann. Gelangt das Sperrglied 48 jedoch vor die Öffnungen 70 und 71, so bewegt sich die Stange
53 noch weiter in Richtung des Pfeiles 64, wodurch die Spannung der Feder 68 so groß wird, daß der
Verriegelungsstift 41 aus den Nuten 36 bis 39 gestoßen wird. Während der Zeit, welche die Feder 68
zum Entfernen des Verriegelungsstiftes 41 aus den Nuten 36 bis 39 erfordert, muß das Gehäuse 23 sich
in Richtung des Pfeiles 69 um die Achse 24 weiterdrehen können. Das Gehäuse 23 muß sich also noch
etwas vorbei der in Fig. 5 dargestellten Lage in Richtung 69 bewegen können, um der Feder 68 die
zum Entfernen des Verriegelungsstiftes 41 aus den Nuten der Scheibe 34 erforderliche Zeit zu lassen.
Dies läßt sich dadurch erzielen, daß die öffnungen und 71 breiter ausgebildet werden als die Breite
des Stiftes 48, wodurch die Achse 22 sich bis zu der Linie 75 weiterdrehen kann. Wenn das Laufrad 9
und das Gehäuse 23 entkuppelt sind, indem der Verriegelungsstift 41 aus den Nuten 36 bis 39 entfernt
worden ist, wird sich das Gehäuse 23 wieder unter der Wirkung des Gewichtes der Werkzeuge in einer
zum Pfeil 69 entgegengesetzten Richtung zurückbewegen, bis die Flächen 51 und 52 der Nocken 44
und 45 wieder auf dem Verriegelungsstift 48 aufruhen.
Das Gehäuse 23 bewegt sich somit um die Achse über den Winkel 74, wenn die Vorrichtung aus
der Transportlage (65 T) in die Arbeitslage (65,4) und umgekehrt überführt wird (F i g. 5).
Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel die Umstellvorrichtung benutzt wird, um die Maschine aus
der Arbeitslage in die Transportlage zu führen und umgekehrt, kann sie jedoch auch verwendet werden,
um die Arbeitswerkzeuge aus einer Arbeitslage in eine andere zu überführen. Bei einer Heumaschine,
deren Werkzeuge zur Änderung der Arbeitslagen um Achsen drehbar sind, kann die Umstellvorrichtung
z. B. zum Verdrehen der Werkzeuge um diese Achsen benutzt werden.
Claims (12)
1. Aushebevorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen mit einem von einem Laufrad abgestützten
Gestell, wenigstens einem Arbeitswerkzeug und einer Umstellvorrichtung, letztere bestehend
aus einem mit dem Laufrad gekuppelten Antriebsteil und einem mit diesem kuppelbaren,
angetriebenen Drehglied zum Betätigen der Aushebevorrichtung, durch die das Werkzeug in zwei
verschiedene Lagen einstellbar ist, wobei das Drehglied eine Sperrvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrklaue
(48) der Sperrvorrichtung (44 bis 48) zwischen dem Drehglied (23) und dem Antriebsteil
(25) axial verschiebbar ist und das Drehglied (23) zur Erzielung der beiden Lagen des Werkzeugs,
der Sperrvorrichtung zugehörende Anschläge (44, 45 bzw. 46,47) aufweist, die seine Verdrehbewegung
begrenzen.
2. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehglied um die
Achse (24) des Laufrades (9) verdrehbar ist.
3. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehglied um
die Laufradachse (24) in einem Winkel verdrehbar ist, der kleiner als 180° ist.
4. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung
einer Arbeitslage zwischen dem Antriebsteil (25) und dem Drehglied (23) ein einschaltbares
Getriebe (31, 32, 33), vorzugsweise ein Planetengetriebe, vorgesehen ist.
5. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehglied (23) als ein die Sperrvorrichtung aufnehmendes Gehäuse ausgebildet ist.
6. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperrvorrichtung eine Kupplungsklaue (41) zur Einschaltung des Planetengetriebes zugeordnet
ist, die zur Rückführung in ihre Ausgangslage vorzugsweise federbelastet ist.
7. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehglied (23) bei der Betätigungs- und Rückstellbewegung ständig unter einer, vorzugsweise
vom Gewicht des Arbeitswerkzeuges, ausgehenden Verstellkraft steht.
8. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrklaue (48) an einer sie axial durchsetzenden Verstellstange (53) befestigt ist.
9. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschläge der Sperrvorrichtung durch zwei Nocken (44, 45) gebildet werden, wobei die
Nocken und die Sperrklaue (48) innerhalb des gehäuseartigen Drehgliedes (23) angeordnet sind.
10. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das gehäuseartige Drehglied (23) mit einer Seite die Nabe (25) des Laufrades (9) berührt.
11. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (9) zusammen mit der Umstellvorrichtung (15) mit einer annähernd lotrechten
Achse (29) verbunden ist, gegenüber der das Gestell mit dem Werkzeug in lotrechter Richtung
mittels der Umstellvorrichtung verschiebbar ist.
12. Aushebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (9), mit dem die Umstellvorrichtung gekuppelt ist, einen Durchmesser von weniger
als 60 cm hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909523/34
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL231245 | 1958-09-09 |
Publications (1)
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|---|---|
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| DE1959L0024666 Expired DE1829586U (de) | 1958-09-09 | 1959-08-19 | Vorrichtung zum seitlichen versetzen von am boden liegendem erntegut. |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1482810A1 (de) | 1969-05-29 |
| GB931423A (en) | 1963-07-17 |
| DE1829586U (de) | 1961-04-13 |
| GB931425A (en) | 1963-07-17 |
| GB931424A (en) | 1963-07-17 |
| CH386154A (de) | 1964-12-31 |
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