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DE1296257B - Reflexionsfaktormessschaltung - Google Patents

Reflexionsfaktormessschaltung

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Publication number
DE1296257B
DE1296257B DE1962N0022360 DEN0022360A DE1296257B DE 1296257 B DE1296257 B DE 1296257B DE 1962N0022360 DE1962N0022360 DE 1962N0022360 DE N0022360 A DEN0022360 A DE N0022360A DE 1296257 B DE1296257 B DE 1296257B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
branch
frequency
reflection
coupling loop
waveguide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962N0022360
Other languages
English (en)
Inventor
Tsuchiya Shoji
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT Inc
Original Assignee
Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Telegraph and Telephone Corp filed Critical Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority to DE1962N0022360 priority Critical patent/DE1296257B/de
Publication of DE1296257B publication Critical patent/DE1296257B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur gleichzeitigen Betrags- und Phasenmessung des Reflexionsfaktors oder einer damit im Zusammenhang stehenden Kenngröße eines Meßobjektes, insbesondere eines solchen der Koaxialtechnik, deren Wirkungsweise auf der Erfassung einer von dem Meßobjekt reflektierten, von einem Hochfrequenzgenerator erzeugten Meßfrequenzwelle mittels eines Wellenleitergebildes und einer mit niederfrequenter Drehzahl rotierenden Koppelschleife beruht. Dabei wird gattungsmäßig weiterhin vorausgesetzt, daß die rotierende Koppelschleife in Synchronsteuerverbindung mit der Intensitätssteuerung des Schreibstrahls eines als Auswerteeinrichtung dienenden oszillographischen Kreisdiagrammschreibers steht, dessen Ablenksysteme über einen Gleichrichter mit quadratischer Kennlinie und einen Bandpaß durch ein von dem Wellenleitergebilde abgeleitetes Signal angesteuert werden.
  • Es ist eine Kopplungsanordnung mit einem Phasenrichtkoppler sowie eine damit aufgebaute Reflexionsfaktor- bzw. Impedanzmeßschaltung bekannt (deutsche Auslegeschrift 1115 798), deren Wirkungsweise ebenfalls auf der Erfassung einer von dem Prüfling reflektierten Welle eines Hochfrequenzgenerators mittels eines Wellenleitergebildes und einer mit niederfrequenter Drehzahl rotierenden Koppelschleife oder Koppelblende beruht. Ferner steht auch hier die rotierende Koppelschleife oder Koppelblende in Synchronsteuerverbindung mit der Intensitätssteuerung des Schreibstrahls eines als Auswerteeinrichtung dienenden oszillographischen Kreisdiagrammschreibers, dessen Ablenksysteme über einen Gleichrichter mit quadratischer Kennlinie und einen Tiefpaß oder Bandpaß durch ein von dem Wellenleitergebilde abgeleitetes Signal angesteuert werden. Diese bekannte Schaltung ist jedoch nicht für den Wellenlängenbereich der Koaxialtechnik geeignet, da das hier verwendete Wellenleitergebilde wegen durch die Wirkungsweise grundsätzlich bedingter Zusammenhänge aus zwei sich kreuzenden und durch ein Koppelloch verbundenen Hohlraumresonatoren besteht. Die Anwendung dieser bekannten Einrichtung ist also auf den Wellenlängenbereich der Hohlleiter beschränkt.
  • Ferner ist für Aufbau und Wirkungsweise dieser bekannten Einrichtung wesentlich, daß durch die im Bereich des Koppelloches zwischen den sich kreuzenden Wellenleitern rotierende Koppelschleife oder Koppelblende eine Amplitudenmodulation der ausgekoppelten Welle entsprechend der niederfrequenten Rotation des Koppelorgans erfolgt. Das modulierte und demgemäß ein entsprechendes Frequenzgemisch enthaltende Ausgangssignal wird über einen quadratischen Gleichrichter an einem Ausgang des zweiten, über das Koppelloch gespeisten Wellenleiters entnommen und hierbei demoduliert, wobei unter anderem eine der doppelten Rotationsfrequenz entsprechende Signalkomponente entsteht und anschließend durch einen Tiefpaß bzw. einen niederfrequent abgestimmten Bandpaß ausgefiltert und der Auswerteeinrichtung zugeführt wird. Diese aufeinanderfolgende Modulation und Demodulation sowie die Ubertragungseigenschaften des Koppelloches zwischen den Wellenleitern haben eine Abhängigkeit der Meßgenauigkeit des Reflexionsfaktors von der Meßfrequenz sowie von anderen bei der Modulation entstehenden Frequenzkomponenten zur Folge, die sich nur unter Einhaltung einer Vielzahl entsprechender Bedingungen ausgleichen läßt.
  • Ferner ist eine Einrichtung zur selbsttätigen Wiedergabe von Reflexionsfaktoren bzw. Impedanzen in Zeigerdarstellung bekannt (IRE Transactions on Microwave Theory and Techniques, Januar 1955, S. 22 bis 30), deren Wirkungsweise auf der Uberlagerung einer Bezugswelle und einer von dem Prüfling reflektierten Welle in einem speziellen Wellenleitergebilde, nämlich einem Hybridkoppler, mit Summen- und Differenzbildung zwischen den beiden Wellen beruht. Ein entsprechendes Summen- und Differenzsignal wird dann nach gesonderter quadratischer Gleichrichtung addiert, wodurch sich ein der Realkomponente des Reflexionsfaktors entsprechendes Ausgangssignal ergibt. Ferner ist hier noch ein zweiter, ähnlich aufgebauter Uberlagerungszweig erforderlich, in welchem die reflektierte Welle und die Bezugswelle vor der Summen- und Differenzbildung eine im Vergleich zu dem ersten Uberlagerungszweig um 90" unterschiedliche Phasenlage erhalten. Nach der Summen- und Differenzbildung sowie gesonderter quadratischer Gleichrichtung und anschließender Addition der beiden Signale ergibt sich in dem zweiten Uberlagerungszweig ein der Imaginärkomponente des Reflexionsfaktors entsprechendes Ausgangssignal. Die beiden Ausgangssignale können dann grundsätzlich unmittelbar den Ablenksystemen eines Oszillographen zugeführt werden, wobei die Strecke zwischen dem ausgelenkten Leuchtpunkt und dem Nullpunkt den Zeiger des komplexen Reflexionsfaktors darstellt.
  • Für dieses Meßprinzip ist also eine Modulation grundsätzlich nicht erforderlich und wird allenfalls aus Gründen der Wiedergabetechnik vorgesehen.
  • Dem steht jedoch der in vielen Anwendungsfällen als Nachteil zu betrachtende, hohe apparative Aufwand für die Hybridkoppler mit den zugehörigen Einstellvorrichtungen sowie für die beiden gesonderten Uberlagerungszweige mit je einem derartigen Koppler gegenüber. Außerdem ist auch diese Einrichtung auf die Anwendung im Wellenlängenbereich der Hohlleiter beschränkt.
  • Weitere bekannte Einrichtungen zur Bestimmung des Reflexionsfaktors (deutsche Patentschrift 955 710, deutsche Auslegeschriften 1009720, 1022684 und 1 048 344) beruhen auf der Feststellung des Amplitudenverlaufes von stehenden Wellen in Meßleitungen mit entsprechendem Reflexionsabschluß. Einrichtungen dieser üblichen Art, die im übrigen ebenfalls in der Anwendung auf den Wellenlängenbereich von Hohlleitern beschränkt sind, ermöglichen keine selbsttätige Zeigerdarstellung der gesuchten komplexen Größe und sind außerdem allgemein mit vergleichsweise hohen Meßungenauigkeiten behaftet.
  • Aufgabe der Erfindung ist in diesem Zusammenhang die Schaffung einer Reflexionsfaktormeßschaltung mit selbsttätiger Wiedergabe in Zeigerdarstellung, die bei einfachem Aufbau keine grundsätzliche Beschränkung hinsichtlich des anwendbaren Meßfrequenzbereiches aufweist. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich bei einer Schaltung der eingangs genannten Art hauptsächlich durch folgende Bestandteile bzw. Merkmale: a) Als Wellenleitergebilde sind ein erster und ein zweiter Verzweigungswellenleiter mit je einem an den Hochfrequenzgenerator angeschlossenen ersten Zweig sowie mit je einem gegenüber dem ersten im Winkel versetzt angeordneten zweiten und dritten Zweig vorgesehen; b) der zweite Zweig eines jeden Verzweigungswellenleiters ist reflexionsfrei abgeschlossen, während der dritte Zweig des ersten Verzweigungswellenleiters mit dem Meßobjekt und der dritte Zweig des zweiten Verzweigungswellenleiters zur Erzeugung eines mit der Meßfrequenz rotierenden magnetischen Drehfeldes in der Weise abgeschlossen ist, daß die am Verzweigungspunkt gemessene Eingangsimpedanz des dritten Zweiges einen dem räumlichen Versetzungswinkel dieses Zweiges gegenüber dem ersten Zweig mindestens teilweise entsprechenden Phasenwinkel aufweist; c) der erste Verzweigungswellenleiter ist mit einer verstellbaren Koppelschleife versehen, die in einer Stellung mit dem ersten Zweig sowie in einer anderen Stellung gleichzeitig mit dem zweiten und dritten Zweig dieses Verzweigungswellenleiters gekoppelt ist und in diesen beiden Stellungen Ausgangswechselspannungen liefert, deren Verhältnis dem komplexen Reflexionsfaktor des Meßobjektes entspricht; d) die mit niederfrequenter Drehzahl rotierende Koppelschleife ist mit dem magnetischen Drehfeld des zweiten Verzweigungswellenleiters gekoppelt und liefert eine Ausgangswechselspannung, deren Frequenz von der Meßfrequenz um die Rotationsfrequenz abweicht; e) die Ausgänge der beiden Koppelschleifen sind über den Gleichrichter und den Bandpaß mit den Ablenksystemen des Kreisdiagrammschreibers verbunden, wobei der Durchlaßbereich des Bandpasses auf die Rotationsfrequenz der Koppelschleife des zweiten Verzweigungswellenleiters abgestimmt ist.
  • Hierbei empfiehlt sich im allgemeinen eine Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltung in der Weise, daß die beiden Verzweigungswellenleiter als T-Verzweigungsglieder mit jeweils zueinander fluchtenden zweiten und dritten Zweigen sowie hierzu senkrecht angeordnetem ersten Zweig ausgebildet sind und daß der erste Zweig eines jeden T-Verzweigungsgliedes als an den Hochfrequenzgenerator angeschlossener Speisezweig, der zweite Zweig als reflexionsfrei abgeschlossener Wirkzweig und der dritte Zweig bei dem ersten T-Verzweigungsglied als mit dem Meßobjekt abgeschlossener Meßzweig sowie bei dem zweiten T-Verzweigungsglied als mit einem Reflexionsglied abgeschlossener Reflexionszweig vorgesehen ist.
  • Im Gegensatz zu der einleitend zuerst behandelten, bekannten Reflexionsfaktormeßschaltung mit einem rotierenden Koppelorgan zwischen zwei sich kreuzenden Wellenleitern wird bei der erfindungsgemäßen Schaltung durch die mit dem magnetischen Drehfeld des zweiten Verzweigungswellenleiters zusammenwirkende, rotierende Koppelschleife keine Amplitudenmodulation des ausgekoppelten Signals bewirkt, sondern lediglich eine konstante Frequenzverschiebung um den Betrag der Rotationsfrequenz. Der Verzweigungswellenleiter mit seiner rotierenden Koppelschleife arbeitet dabei erfindungsgemäß als Drehfeldfrequenzwandler nach Art einer ständergespeisten Induktionsmaschine, an deren Läuferwicklung ebenfalls die Summe bzw. Differenz zwischen der Ständerspeisefrequenz und der Rotationsfrequenz des angetriebenen Läufers entsteht. Bei der erfindungsgemäßen Schaltung wird das magnetische Drehfeld auf einfache Weise durch den zweiten Verzweigungswellenleiter mit seinen gegeneinander räumlich im Winkel versetzten Zweigen erzeugt, so daß am Ausgang der rotierenden Koppelschleife ein Signal mit der Summe bzw. Differenz zwischen der eingespeisten Meßfrequenz und der Rotationsfrequenz der Koppelschleife entsteht. Hieraus ergibt sich, daß die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltung keinerlei Einschränkung auf eine bestimmte Wellenleiterform, z. B. Koaxialleiter oder Hohlleiter, bedingt, da sich ein magnetisches Drehfeld bei entsprechender räumlicher Versetzung und Phasenverschiebung der Ströme in den verschiedenen Zweigen unabhängig von dem Aufbau der Wellenleiter selbst erzeugen läßt.
  • Der erste Verzweigungswellenleiter der erfindungsgemäßen Schaltung liefert in der einen Stellung der zugehörigen, verstellbaren Koppelschleife an deren Ausgang eine Hochfrequenzspannung, deren Phasenlage bei normiertem oder eingeprägtem Speisestrom im wesentlichen nur von der Impedanz im ersten Zweig bzw. Speisezweig abhängt, während in der anderen Stellung der Koppelschleife Betrag und Phase des durch das Meßobjekt bestimmten Reflexionsfaktors direkt in das Ausgangssignal eingehen.
  • Im ersten Fall ergibt sich somit ein Bezugssignal, im zweiten Fall dagegen das eigentliche Meßsignal. Auch hier ist die induktive Auskopplung beider Signale von dem speziellen Aufbau des Verzweigungswellenleiters unabhängig, so daß grundsätzlich keine Beschränkung hinsichtlich des Frequenzbereiches besteht.
  • Die Ausgangssignale beider Koppelschleifen werden erfindungsgemäß gemeinsam dem quadratischen Gleichrichter zugeführt, d. h. also zunächst additiv überlagert und dann am Gleichrichter demoduliert.
  • Hierbei entsteht, wie sich mathematisch zeigen läßt, eine Signalkomponente mit der einfachen Rotationsfrequenz, deren Phasenlage in bezug auf den Ausgang des Hochfrequenzgenerators bzw. dem gemeinsamen Eingang beider Verzweigungswellenleiter in der ersten Stellung der verstellbaren Koppelschleife nur den Phasenwinkel zwischen den Strömen in den Speisezweigen der beiden Verzweigungswellenleiter und in der zweiten Stellung der verstellbaren Koppelschleife nur die Summe des letztgenannten Phasenwinkels und des Reflexionsfaktor-Phasenwinkels enthält. Nach Isolierung dieser Frequenzkomponente durch den Bandpaß gibt der Kreisdiagrammschreiber also in der ersten Stellung der Koppelschleife eine Bezugslage und in der zweiten Stellung dieser Koppelschleife den Reflexionsfaktor selbst nach Betrag und Phase bis auf einen Maßstabsfaktor unmittelbar wieder. Es ergibt sich also durch einfache Demodulation eine absolute Frequenzunabhängigkeit sowie - durch praktische Untersuchungen bestätigt eine hochgenaue Aufzeichnung bzw. Messung des Reflexionsfaktors bzw. hieraus mit Hilfe der bekannten Reflexionsfaktordiagramme die Impedanz des Meßobjektes. Im einzelnen kann die erfindungsgemäße Schaltung vorteilhaft derart ausgeführt werden, daß die verstellbare Koppel schleife des ersten T-Verzweigungsliedes in ihrer ersten Stellung parallel zu dem Speisezweig und in ihrer zweiten Stellung parallel zu dem Wirkzweig und dem Meßzweig angeordnet ist.
  • Diese Merkmale gestatten eine einfache, im wesentlichen ebene Ausbildung der verstellbaren Koppelschleife, die in ihrer zweiten Stellung symmetrisch mit dem Wirkzweig und Meßzweig des zugehörigen Verzweigungswellenleiters gekoppet ist, so daß sich die vom Verzweigungspunkt aus in diese beiden Zweige einlaufenden Wellen infolge der Reflexionsfreiheit des Wirkzweiges kompensieren und somit in der Koppelschleife nur die vom Meßobjekt reflektierte Welle wirksam ist.
  • Eine Weitetbildung der erfindungsgemäßen Schaltung kennzeichnet sich dadurch, daß der Reflexionszweig des zweiten T-Verzweigungsgliedes durch ein gemäß dem räumlichen Versetzungswinkel gegenüber dem Speisezweig einstellbares Reflexionsglied abgeschlossen ist. Auf diese Weise läßt sich die Phasenlage der Stromwelle im Reflexionszweig des zweiten Verzweigungswellenleiters genau auf den räumlichen Versetzungswinkel zwischen Speisezweig und Reflexionszweig einjustieren und somit ein weitgehend symmetrisches Drehfeld erzielen. Als einstellbares Reflexionsglied wird dabei zweckmäßig z. B. ein Kurzschlußschieber vorgesehen. Hinsichtlich der Wirksamkeit des magnetischen Drehfeldes empfiehlt sich dabei eine Ausführung in der Weise, daß der Kurzschlußschieber auf einen Abstand vom Verzweigungspunkt des T-Verzweigungsgliedes eingestellt ist, welcher wenigstens annähernd einem ungeradzahligen Vielfachen einer Achtelwellenlänge der Meßfrequenzwelle entspricht. Im übrigen ermöglicht das einstellbare Reflexionsglied in einfacher Weise auch die Einstellung der Phasenlage des magnetischen Drehfeldes und damit die Einstellung des Bezugszeigers auf dem Kreisdiagrammschreiber in eine gewünschte Nullage.
  • Die Erfindung wird weiter an Hand des in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels erläutert. Hierin zeigt F i g. 1 den Aufbau einer erfindungsgemäßen Reflexionsfaktormeßschaltung im Prinzipschaltbild, F i g. 2 die konstruktive Ausführung eines T-Verzweigungsgliedes mit rotierender Koppelschleife und F i g. 3 einen Schnitt des T-Verzweigungsgliedes gemäß Linie III-III in F i g. 2.
  • Gemäß F i g. 1 speist ein Hochfrequenzgenerator 1 über einen Verteiler 2 ein Paar von T-Verzweigungsgliedern 5 und 10 mit je einem ersten oder Speisezweig 4 bzw. 3 und hierin angeordnetem Entkopplungs- und Anpassungswiderstand. Die Ströme in den beiden Speisezweigen sind mit L und bezeichnet. Die zweiten, mittelpunktseitig gespeisten Zweige 6 bzw. 11 der beiden T-Verzweigungsglieder sind als Wirkzweige vorgesehen und mit dem (reellen) Wellenwiderstand ZO reflexionsfrei abgeschlossen.
  • Der dritte, ebenfalls mittelpunktseitig gespeiste Zweig 7 des T-Verzweigungsgliedes 5 ist mit dem Meßobjekt7a, d. h. mit der zu messenden Impedank zu abgeschlossen. Mit dem T-Verzweigungsglied 5 ist eine verstellbare Koppelschleife 9 verbunden, die sich von Hand in eine senkrechte, mit dem Speisezweig koppelnde und in eine horizontale, mit dem Wirk- und Meßzweig koppelnde Stellung bringen läßt. Diese Koppelschleife ist nur induktiv angekoppelt, jedoch elektrisch durch eine Abschirmung 8 von dem T-Verzweigungsglied entkoppelt.
  • Bei dem mit einer rotierenden Koppelschleife 14 zusammenwirkenden T-Verzweigungsglied 10 ist der dritte, ebenfalls mittelpunktseitig gespeiste Zweig mit einer Impedanz belastet, und zwar in der Weise, daß die mittelpunktseitige Eingangsimpedanz +jZO oder -jZo beträgt. Im Beispielsfall ist dieser Zweig mit einem Kurzschlußschieber 12 als einstellbarem Reflexionsglied abgeschlossen, der auf eine Leitungs- länge von n 28 (n = ganz und ungerade, i = Wellenlänge) eingestellt wird. Die Koppelschleife 14 ist mit dem magnetischen Drehfeld in der Weise gekoppelt, daß die Drehachse dieser Koppelschleife senkrecht zu der Ebene des zugehörigen T-Verzweigungsgliedes angeordnet ist. Zur elektrischen Entkopplung ist eine Abschirmung 13 vorgesehen. Die Koppelschleife 14 wird von einem Synchronmotor 16 mit einer niederfrequenten Drehzahl p (Umdrehungen pro Sekunde) gleich- oder gegensinnig zum magnetischen Drehfeld angetrieben.
  • Im Beispielsfall ist angenommen, daß die Einrichtung, insbesondere also die Verzweigungswellenleiter mit ihren verschiedenen Zweigen und die hiermit verbundenen Anschlüsse und Wellenleiter in Koaxialtechnik ausgeführt sind. Grundsätzlich kommt ebenso eine Ausführung der Einrichtung mit ihren Wellenleitern in Form von Hohlraumresonatoren bzw.
  • Hohlleitungen in Betracht. Ebenso ist grundsätzlich eine Anwendung auf niedrigere Meßfrequenzen als diejenige der Koaxialtechnik möglich, wobei an Stelle der Abschlußleitung mit Kurzschlußschieber 12 gegebenenfalls ein Drehkondensator oder eine einstellbare Induktivität treten kann.
  • Von den Ausgängen der beiden Koppelschleifen 9 und 14 ist jeweils einer geerdet, während die beiden anderen über Koaxialleitungen mit entsprechenden Eingängen eines zur additiven Uberlagerung der Ausgangssignale dienenden, ebenfalls in Koaxialtechnik ausgeführten T-Gliedes 15 verbunden sind.
  • Das überlagerte Ausgangssignal dieses T-Gliedes wird über einen quadratischen Gleichrichter 17, einem auf die Rotationsfrequenz p als Mittelfrequenz abgestimmten Bandpaß 30 und einem Verstärker31 einer Auswerteeinrichtung 18 zugeführt, die im wesentlichen aus einem Kreisdiagrammschreiber mit einer Kathodenstrahlröhre 18 d, einem 90°-Phasenschieber 18c und einem Impulsgenerator 18e zur Helligkeitssteuerung des Schreibstrahles besteht.
  • In F i g. 2 und 3 ist eine beispielsweise konstruktive Ausführung einer drehbaren Koppelschleife in Verbindung mit einem T-Verzweigungsglied in Koaxialtechnik veranschaulicht. Diese Ausführung kommt grundsätzlich sowohl für die Zweistellungskoppelschleife 9 wie auch für die rotierende Koppelschleife 14 in Betracht, wobei im ersten Fall eine Handverstellung der Koppelschleife und im zweiten Fall eine nicht dargestellte Antriebsverbindung mit dem Synchronmotor vorzusehen ist.
  • In F i g. 2 und 3 ist in dem von oben zur Verzweigungsstelle 21 führenden Speisezweig des T-Verzweigungsgliedes ein Anpassungswiderstand 29 angedeutet.
  • Die beiden mittelpunktseitig gespeisten Zweige sind in Fig.2 horizontal und nach links bzw. rechts abgehend angedeutet. Senkrecht zu den beiden letztgenannten Zweigen ist gemäß F i g. 3 im Bereich der Verzweigungsstelle 21 eine Koppelöffnung mit einem elektrischen Schirm 22 angeordnet, hinter dem die Koppelschleife 23 mit ihrer zur Ebene des T-Verzweigungsgliedes senkrechten Drehachse liegt. Die Koppelschleife 23 ist in einem drehbar gelagerten Stutzen 25 angeordnet, der einerseits über einen Schleifkontakt 27 mit Masse bzw. über ein Anschlußstück 26 mit dem Außenleiter einer abgehenden Koaxialleitung und andererseits mit einem Anschluß der Koppelschleife 23 verbunden ist. Der andere Anschluß der Koppelschleife ist über eine Isolierdurchführung 24 und einen Schleifkontakt 28 mit dem Mittelleiter der abgehenden Koaxialleitung verbunden. Für einen Bereich der Meßfrequenz zwischen 25 bis 1000 MHz umfaßt die Koppelschleife z. B. vier Windungen und für einen Bereich von 500 bis 2500 MHz nur eine Windung, während für einen Bereich unterhalb von 25 MHz zweckmäßig eine weitere Wicklung vorgesehen wird.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung wird wie folgt erläutert: Bei waagerecht eingestellter, d. h. mit Wirk- und Meßzweig des T-Verzweigungsgliedes 5 gekoppelter Koppelschleife 9 lautet deren Ausgangswechselspannung in der Schreibweise als komplexer Zeiger: @ @ Zx-Z0 @@@@@@@@ Zx+Zo = K1#Rx#I1#exp (j 2 # ft) (1) und bei senkrechter, d. h. mit dem Speisezweig gekoppelter Koppelschleife: Vr = K1 # I1 # exp (j2#ft). (2) Dabei ist Rx = Rx # exp (j#) der komplexe Reflexionsfaktor, wie er sich durch die Impedanz Z des Meßobjektes 7a ergibt. Ferner ist in diesen Gleichungen I1 der komplexe Zeiger de sin den Speise-Zweig des T-Verzweigungsgliedes 5 eintretenden Stromes, f die Meßfrequenz, d. h. diejenige des Hochfrequenzgenerators 1, und kl der Kopplungsfaktor zwischen der Koppelschleife 9 und T-Verzweigungsglied 5.
  • Aus den Gleichungen (1) und (2) ergibt sich, daß Vh und Rx einander proportional sind, wenn Vr konstant bleibt.
  • An dem T-Verzweigungsglied 10 ergibt sich je nach der Einstellung des Kurzschlußschiebers bzw. des Abschlußwiderstandes auf +jZ0 oder -jZ0 ein im uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhrzeigersinn rotierendes magnetisches Drehfeld. Die Frequenz der Ausgangswechselspannung der Koppelschleife 14 unterscheidet sich demgemäß von der Meßfrequenz um die Rotationsfrequenz p. Für den Zeiger der Ausgangswechselspannung gilt somit folgende Beziehung: Vr = K2 # I2 exp [j2#(f # p)]. (3) Hierin ist 12 der Zeiger des in den Speisezweig des T-Verzweigungsgliedes 10 eintretenden Stromes und K2 der Kopplungsfaktor zwischen der Koppelschleife 14 und dem T-Verzweigungsglied 10.
  • Wie sich mathematisch zeigen läßt, enthält die Ausgangswechselspannung des quadratischen Gleichrichters als Demodulationsprodukt unter anderem eine Komponente mit der Rotationsfrequenz p, in deren Amplitude das Produkt der Beträge der beiden Ströme 1, und 12 auftritt, während in dem Phasenwinkel die relative Phasenverschiebung t zwischen den beiden Strömen 1, und 12 auftritt.
  • Des weiteren ist diese niederfrequente Komponente sowohl hinsichtlich der Amplitude wie auch der Phasenlage von der Stellung der Koppelschleife 9 abhängig, und zwar in der Weise, daß in der Amplitude dieser Komponente bei horizontaler Stellung der Faktor Rx und im Phasenwinkel der Komponente der Phasenwinkel des Reflexionsfaktors Rx additiv auftritt. Bei senkrechter Stellung der Koppelschleife 9 und wiederum normiertem oder eingeprägtem Speisestrom entfällt der Einfluß des Reflexionsfaktors in der Amplitude und im Phasenwinkel. Im einzelnen gilt für den komplexen Zeiger dieser Komponente bei horizontaler Koppelschleife 9: Eh = 2K1 # K2 # K3 # Rx # I1 # I2 # exp(j2#pt # j # # #) ; (4) bei senkrechter Koppelschleife 9 gilt für den Zeiger der niederfrequenten Komponente: Ev = 2 k1 # K2 # K3 I1 # I2 # exp (j2#pt # j#). (5) In diesen Beziehungen ist K3 ein Dämpfungsfaktor, welcher entsprechende Einflüsse in dem Uberlagerungskanal über den quadratischen Gleichrichter und dem Bandpaß 30 berücksichtigt.
  • Die ausgefilterte und verstärkte Niederfrequenzkomponente wird in ihrer der jeweiligen Stellung der Koppelschleife 9 entsprechenden Form in der Auswerteeinrichtung 18 dem Vertikalablenksystem des Oszillographen 18d unmittelbar und dem Horizontalablenksystem über einen 90°-Phasenschieber 18c zugeführt. Infolgedessen durchläuft der Leuchtpunkt auf dem Schirm des Oszillographen mit der Frequenz einen Kreis, dessen Radius entsprechend den beiden Stellungen der Koppelschleife 9, d. h. bei Vorliegen der demodulierten Niederfrequenzkomponente in der Form Ek bzw. E@ dem Produkt Rx # I1 # I2 bzw. AI1 # I2 proportional ist. Mit Hilfe der Helligkeitssteuerung des Schreibstrahls über den Impulsgenerator 18e, der zusammen mit dem Synchronmotor 16 von einer gemeinsamen Wechselstromquelle 19 gespeist bzw. angesteuert wird, erfolgt die Ausblendung eines Punktes aus dem jeweils geschriebenen Kreis auf dem Oszillographenschirm, dessen Winkellage dem Phasenwinkel # + # bzw. # der demoduliertne Niederfrequenzkomponente Eh bzw. E, entspricht. Zwischen dem Koordinatennullpunkt des Schreibstrahls bzw. dem Kreismittelpunkt und den in den beiden Stellungen der Koppelschleife 9 ausgeblendeten Leuchtpunkten auf dem Kreisumfang können nun unmittelbar zwei Zeiger abgegriffen werden, welche einerseits den komplexen Reflexionsfaktor und andererseits einen durch die Ströme in den Speisezweigen der beiden T-Verzweigungsglieder nach Betrag und Phase bestimmten Bezugszeiger wiedergeben. Erfolgt nun die Aufzeichnung innerhalb einer auf dem Oszillographenschirm angebrachten, bekannten Reflexionsfaktorkarte, etwa eines Smith-Diagramms, so ergibt sich außer der unmittelbaren Zeigerdarstellung des Reflexionsfaktors eine unmittelbare Ablesung der Impedanz Z des Meßobjektes 7a nach Betrag und Phase. Die Bezugsfläche der Messung liegt dabei an der Verzweigungsstelle des T-Verzweigungsgliedes 5.
  • Die Handhabung der Einrichtung gestaltet sich wie folgt: 1. Der Kurzschlußschieber 12 wird auf ein ungeradzahliges Vielfaches der Achtelwellenlänge eingestellt; 2. das Meßobjekt 7a mit der Impedanz wird angeschlossen; 3. bei senkrechter Stellung der Koppelschleife 9 wird die Phasenlage der Ausgangssignale des Impulsgenrators 18e für die Helligkeitssteuerung des Oszillographen so eingestellt, daß der Leuchtpunkt auf dem Oszillographenschirm eine Lage einnimmt, welche innerhalb des Smith-Diagramms einem Reflexionsfaktor mit dem Betrag 1 und dem Phasenwinkel 0° entspricht.
  • Bei waagerechter Koppelschleife 9 wird nun unmittelbar der Zeiger R bzw. über das Koordinatennett des Smith-Diagramms die Impedanz, des Meßobjekts dargestellt.
  • Zur Einstellung des Kurzschlußschiebers 12 auf n er 8 ergibt sich für eine erfindungsgemäße Schaltung 8 folgende einfache Methode: Der.Bandpaß 30 ist hinsichtlich seiner Durchlaßbereichsmittelfrequenz zwischen den Frequenzen p und 2p umschaltbar ausgeführt. Der Kurzschlußschieber 12 wird dann bei der Mittelfrequenz 2p so eingestellt, daß die auf dem Oszillographenschirm erscheinende Ellipse auf einen Punkt zusammenschrumpft. Die so erhaltene Stellung des Kurzschlußschiebers ist dann die für den weiteren Meßvorgang maßgebende. Bei einer Einstellung des Kurzschlußschiebers gemäß 8 wird das horizontale Ablenksystem der Oszillographenröhre in bezug auf die Einstellung gemäß 3-8 umgepolt.
  • Zusammenfassend ergeben sich für die erfindungsgemäße Einrichtung folgende besondere Vorteile: 1. Große Frequenzbereiche von z. B. 25 bis 1000 MHz oder 500 bis 2500 MHz können ohne Umstellung der Meßeinrichtung erfaßt werden.
  • 2. Auch bei vergleichsweise niedrigen Meßfrequenzen von z. B. weniger als 25 MHz ist die Einrichtung anwendbar.
  • 3. Zur Speisung der Einrichtung sind übliche Hochfrequenzgeneratoren verwendbar.
  • 4. Es ist eine hohe Meßgenauigkeit erreichbar, vor allem auch wegen der einfachen und genauen Reproduzierbarkeit der als Vergleichsnormale dienenden Wellenwiderstände der an die T-Verzweigungsglieder angeschlossenen Wellenleiter.
  • 5. Die Einrichtung kann leicht zur Ausführung von Vierpolmessungen abgewandelt werden, wenn nämlich die Anschlüsse des T-Verzweigungsgliedes5 und der Koppelschleife 9 durch Eingang und Ausgang des Vierpols ersetzt werden.
  • Es ergibt sich dann eine unmittelbare Anzeige des komplexen Ubertragungsmaßes des Vierpols.
  • 6. Wegen des einfachen Aufbaus und der entsprechenden Handhabung läßt sich die erfindungsgemäße Einrichtung besonders leicht in Form von tragbaren Geräten ausführen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zur gleichzeitigen Betrags- und Phasenmessung des Reflexionsfaktors oder einer damit im Zusammenhang stehenden Kenngröße eines Meßobjektes, insbesondere eines solchen der Koaxialtechnik, beruhend auf der Erfassung einer von dem Meßobjekt reflektierten, von einem Hochfrequenzgenerator erzeugten Meßfrequenzwelle mittels eines Wellenleitergebildes und einer mit niederfrequenter Drehzahl rotierenden Koppelschleife, die in Synchronsteuerverbindung mit der lntensitätssteuerung des Schreibstrahls eines als Auswerteeinrichtung dienenden oszillographischen Kreisdiagrammschreibers steht, dessen Ablenksysteme über einen Gleichrichter mit quadratischer Kennlinie und einen Bandpaß durch ein von dem Wellenleitergebilde abgeleitetes Signal angesteuert werden, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende Bestandteile bzw. Merkmale: a) Als Wellenleitergebilde sind ein erster und ein zweiter Verzweigungswellenleiter (5, 10) mitje einem an den Hochfrequenzgenerator (1) angeschlossenen ersten Zweig (4 bzw. 3) sowie mit je einem gegenüber dem ersten im Winkel versetzt angeordneten zweiten und dritten Zweig (6, 7 bzw. 11, 12) vorgesehen; b) der zweite Zweig (6 bzw. 11) eines jeden Verzweigungswellenleiters ist reflexionsfrei abgeschlossen, während der dritte Zweig (7) des ersten Verzweigungswellenleiters (5) mit dem Meßobjekt (7a) und der dritte Zweig (12) des zweiten Verzweigungswellenleiters (10) zur Erzeugung eines mit der Meßfrequenz rotierenden magnetischen Drehfeldes in der Weise abgeschlossen ist, daß die am Verzweigungspunkt gemessene Eingangsimpedanz des dritten Zweiges (12) einen dem räumlichen Versetzungswinkel dieses Zweiges gegenüber dem ersten Zweig (3) mindestens teilweise entsprechenden Phasenwinkel aufweist; c) der erste Verzweigungswellenleiter (5) ist mit einer verstellbaren Koppelschleife (9) versehen, die in einer Stellung mit dem ersten Zweig (4) sowie in einer anderen Stellung gleichzeitig mit dem zweiten und dritten Zweig (6, 7) dieses Verzweigungswellenleiters gekoppelt ist und in diesen beiden Stellungen Ausgangswechselspannungen liefert, deren Verhältnis dem komplexen Reflexionsfaktor des Meßobjektes (7 a) entspricht; d) die mit niederfrequenter Drehzahl rotierende Koppelschleife (14) ist mit dem magnetischen Drehfeld des zweiten Verzweigungswellenleiters (l0) gekoppelt und liefert eine Ausgangswechselspannung, deren Frequenz von der Meßfrequenz um die Rotationsfrequenz abweicht ; e) die Ausgänge der beiden Koppelschleifen (9, 14) sind über den Gleichrichter (17) und den Bandpaß (30) mit den Ablenksystemen des Kreisdiagrammschreibers (18) verbunden, wobei der Durchlaßbereich des Bandpasses (30) auf die Rotationsfrequenz der Koppelschleife (9) des zweiten Verzweigungswellenleiters (10) abgestimmt ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verzweigungswellenleiter als T-Verzweigungsglieder (5, 10) mit jeweils zueinander fluchtenden zweiten und dritten Zweigen sowie hierzu senkrecht angeordnetem ersten Zweig ausgebildet sind und daß der erste Zweig eines jeden T-Verzweigungsgliedes (5 bzw. 10) als an den Hochfrequenzgenerator (1) angeschlossener Speisezweig (4 bzw. 3), der zweite Zweig als reflexionsfrei abgeschlossener Wirkzweig (6 bzw. 1 und der dritte Zweig bei dem ersten T-Verzweigungsglied (S) als mit dem Meßobjekt (7a) abgeschlossener Meßzweig (7) sowie bei dem zweiten T-Verzweigungsglied (10) als mit einem Reflexionsglied (12a) abgeschlossener Reflexionszweig (12) vorgesehen ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Koppelschleife (9) des ersten T-Verzweigungsgliedes (5) in ihrer ersten Stellung parallel zu dem Speisezweig (4) und in ihrer zweiten Stellung parallel zu dem Wirkzweig (6) und dem Meßzweig (7) angeordnet ist.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflexionszweig (12) des zweiten T-Verzweigungsgliedes (10) durch ein gemäß dem räumlichen Versetzungswinkel gegenüber dem Speisezweig (3) einstellbares Reflexionsglied (12a) abgeschlossen ist.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als einstellbares Reflexionsglied ein Kurzschlußschieber (12a) vorgesehen ist.
  6. 6. Schaltung nach AnspruchS, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußschieber (12a) auf einen Abstand vom Verzweigungspunkt des T-Verzweigungsgliedes (10) eingestellt ist, welcher wenigstens annähernd einem ungeradzahligen Vielfachen einer Achtelwellenlänge der Meßfrequenzwelle entspricht.
  7. 7. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Koppel schleifen (9, 14) von den zugehörigen Verzweigungswellenleitern (5 bzw. 10) elektrisch abgeschirmt sind.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE955710C (de) * 1952-01-11 1957-01-10 Polytechnic Inst Of Brooklyn Einrichtung zur Messung von elektrischen Scheinwiderstaenden
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