DE1296148B - Zufuehreinrichtung fuer eine mehrlagige Endlosbeschriftungsbahn fuer Druckwerke - Google Patents
Zufuehreinrichtung fuer eine mehrlagige Endlosbeschriftungsbahn fuer DruckwerkeInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Zuführeinrichtung für in bezug auf den Drucker und mit Mitteln zum lageeine
mehrlagige Endlosbeschriftungsbahn für Druck- genauen vorbereitenden Fixieren der Beschriftungswerke von Datenverarbeitungsanlagen, die als die Be- und Ubertragungsbahnen zueinander und zum paßschriftungs-
und Übertragungsbahnen aufnehmende, genauen Einlegen in die Vorschubeinrichtungen des
in sich geschlossene Zusatzeinrichtung am Druck- 5 Druckwerkes versehen ist. Dadurch ist die erfindungswerk
angeordnet ist. gemäße Zuführeinrichtung im Gegensatz zu den
Es ist eine Zuführeinrichtung bekannt (französische bekannten Zuführeinrichtungen in einfacher Weise
Patentschrift 972 442), die ein konstruktiv integriertes ortsbeweglich, so daß sie entfernt von der übrigen
Teil einer Druckanlage darstellt. Die einzelnen Pa- Druckanlage, z. B. in einem anderen Raum vorpierbahnen
werden dabei von getrennten, an einem io bereitet und im Bedarfsfall an die Anlage heran-Gestell
vorgesehenen Fächern über Umlenkungen gebracht werden kann. Die Druckanlage muß also
dem Druckwerk zugeführt. Ein wesentlicher Nachteil höchstens noch zum Einführen der Beschriftungsdieser
Ausbildung liegt darin, daß dieses Gestell und Übertragungsbahnen an das Druckwerk und
allenfalls transportabel, jedoch nicht leicht ortsbeweg- nicht mehr auch noch zum Beladen der Zuführeinlich
ist, so daß die Fächer in der Regel unmittelbar *5 richtung stillgesetzt werden; da jedoch Mittel zum
am Druckwerk zu beladen sind und in diesem Fall lagegenauen vorbereitenden Fixieren der Beschrifdas
Druckwerk während der ganzen Ladezeit still- tungs- und Übertragungsbahnen zueinander und zum
gesetzt werden muß. Würde das Gestell in beladenem paßgenauen Einlegen in die Vorschubeinrichtungen
Zustand der Fächer zum Druckwerk transportiert, des Druckwerkes vorgesehen sind, kann auch das
so müßte, da hierfür keine besonderen Mittel vor- 20 genaue Einführen der Beschriftungs- und Übertragesehen
sind, in komplizierter Weise eine genaue gungsbahnen in das Druckwerk in äußerst kurzer Zeit
Justierung des Gestelles zum Druckwerk vorgenommen durchgeführt werden.
werden, damit die Endlosbeschriftungsbahnen lage- Die erfindungsgemäße Zuführeinrichtung ist also
gerecht dem Druckwerk zugeführt werden könnten. gegenüber den bekannten Zuführeinrichtungen nicht
Es ist auch eine Zuführeinrichtung bekannt, die 25 nur transportabel, sondern ortsbeweglich, so daß
eine in sich geschlossene Maschine darstellt, die eben- durch die dadurch mögliche, beschriebene Verfahfalls
nur transportabel, jedoch nicht leicht ortsbeweg- rensweise eine sehr rationelle Versorgung der Drucklich
ist und deshalb für eine Entfernung vom Drucker werke von Datenverarbeitungsanlagen mit Beschrifzum
Zwecke des Beladens nicht geeignet ist. Dadurch tungs- und Übertragungsbahnen möglich ist. Darüber
werden auch bei dieser Maschine die zuvor genannten 30 hinaus ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung
Nachteile gegeben. eine fehlerhafte Zuführung der Bahnen zum Druck-
Es ist auch eine Zuführeinrichtung in Form eines werk vermieden, da die Lage der Zuführeinrichtung
Zusatzgerätes bekannt (ADL-Nachrichten, S. 209 zum Druckwerk genau vorbestimmt ist.
vom April/Juni 1959), das auf eine Tabelliermaschine Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
im Sinne eines fest verbundenen, in sich geschlosse- 35 die lösbare Verbindung zum Drucker durch mit
nen Gerätes aufgesetzt wird. Auch dieses Gerät ist Schnappöffnungen versehene Klammern gebildet, die
nicht dafür vorgesehen, zum Beladen mit den End- mit am Drucker befestigten Stiften zusammenwirken,
losformularsätzen von der Tabelliermaschine entfernt Dadurch ist eine leicht lösbare und genau zentrierte
zu werden, so daß diese während des Beladens des Verbindung der Zuführeinrichtung mit dem Drucker
Gerätes stillzusetzen ist. 40 sichergestellt.
Schließlich ist eine Vorrichtung zum Verbinden von In weiterer Ausbildung der Erfindung sind zum
Beschriftungs- und Kohlepapierbahnen durch Ver- vorbereitenden Fixieren der Beschriftungs- und Überleimen
im Randbereich bekannt, bei welcher die tragungsbahnen zueinander beiderseits des Lager-Papierbahnen
getrennt geführt und nur die Beschrif- gestelles schwenkbare, mit Stiften im Abstand der
tungsbahnen mit Leimstreifen versehen werden, wo- 45 Randlochung der Bahnen versehene Leisten vorgenach
die Beschriftungs- und Kohlepapierbahnen zu- sehen, durch welche die Beschriftungsbahnen zeitsammengeführt
und zickzackförmig gefaltet werden. weise mit den zwischengeführten Ubertragungsbahnen
Diese Vorrichtung ist nicht für das unmittelbare Zu- in einer solchen Stellung festgelegt werden können,
führen der Papierbahnen zu einem Druckwerk, son- die anschließend unmittelbar das Einführen in die
dem nur für deren vorbereitende Bearbeitung vor- 50 Transportstifte von Vorschubwalzen des Druckers
gesehen. ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zur weiteren Erleichterung der Bewegung der Zu-Zuführeinrichtung
der eingangs beschriebenen Art so rühreinrichtung von und zum Drucker ist das Lagerauszubilden,
daß diese in einfacher Weise unabhän- gestell mit Laufrollen versehen,
gig vom Betrieb des Druckwerkes mit Papierbahnen 55 Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in
bzw. mit Beschriftungs- und Übertragungsbahnen be- den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
laden werden kann, wobei trotzdem eine lagegenaue näher erläutert. Es zeigt
Zuführung der Papierbahnen zum Druckwerk und Fig. 1 eine Zuführeinrichtung in unmittelbarer
ein schnelles Einführen der Enden der Papierbahnen Verbindung mit einem Drucker einer Datenverarbei-
in den Drucker gewährleistet sein sollen. 60 tungsanlage in Seitenansicht,
Bei einer Zuführeinrichtung für eine mehrlagige F i g. 2 eine Teilansicht der Zuführeinrichtung nach
Endlosbeschriftungsbahn für Druckwerke von Daten- F i g. 1,
Verarbeitungsanlagen, die als die Beschriftungs- und F i g. 3 eine Abwandlung der Zuführeinrichtung
Übertragungsbahnen aufnehmende, in sich geschlos- nach F i g. 1.
sene Zusatzeinrichtung am Druckwerk angeordnet 6g Nach Fig. 1 besteht die Zuführeinrichtung für
ist, ist diese Zusatzeinrichtung erfindungsgemäß als Endlossätze aus einem ortsbeweglichen, hier z. B.
ein ortsbewegliches Lagergestell ausgebildet, das mit fahrbarem Gestell 1, das einen Stapel von einzelnen
Haltemitteln zum lagegenauen lösbaren Arretieren Endlosbeschriftungsbahnen 2 mit Randlochung zum
3 4
Vorschub trägt. Das Gestell 1 ist mit Laufrollen 3 lung, die anschließend unmittelbar das Einführen in
versehen und kann so leicht von einem Büroraum die Transportstifte der Vorschubwalzen des Druckers
zum anderen bewegt werden. Am Gestell 1 ist ferner erlaubt. Die Stoßenden der Beschriftungs- und Überein
Paar von Klammern 4 mit bügeiförmigen Schnapp- tragungsbahnen sind dabei durch Klammern oder
Öffnungen angebracht, die nach dem Heranrücken 5 Kleben miteinander verbunden. Die Schwenkleisten
des Gestells in Arbeitslage zum Drucker entsprechend 17 können zum Einführen des nunmehr an der Stoßortsfeste
Stifte 5 umgreifen und damit für lagegenaue kante zusammenhängenden Satzes der verschiedenen
Arretierung des Gestells in bezug auf den Drucker Bahnen aus der in F i g. 1 dargestellten Horizontalsorgen.
Stellung aufwärts und anschließend wieder ab-Im Betriebszustand des Druckers 6 gemäß F i g. 1 io wärts geklappt werden. In der Horizontalstellung
werden die Beschriftungsbahnen 2 durch zwei Vor- nehmen die Bahnen die in F i g. 1 strichpunktierte
Schubeinrichtungen 7 an sich bekannter Art durch Lage ein.
das Druckwerk geführt. Die Beschriftungsbahnen Die beschriebene Zuführeinrichtung wird im Beiwerden
dabei vom Gestell 1 abgenommen und dem spielsfall in Verbindung mit einem Drucker und Vor-Drucker
zugeführt. 15 Schubeinrichtungen 7 verwendet, in denen die Bahnen
Das Gestell 1 ist mit einem Paar von Seiten- nach oben durchlaufen.
wänden 8 versehen, zwischen denen eine Mehrzahl Von hier laufen die Bahnen über den Drucker hin-
von Achslagern 9 zur Aufnahme von Vorratsspulen weg zwischen parallelen Leitblechen 20 hindurch,
für Übertragungsbahnen, hier z. B. Kohlepapier 10, wobei jede Beschriftungsbahn mit der zugehörigen
angeordnet sind. Jedes der Achslager 9 ist mit einer ao Übertragungsbahn durch ein besonderes Leitblech
Antriebswelle 11 und mit einem Elektromotor 12 abgesondert wird. In diesem Abschnitt laufen die
verbunden, wodurch das Kohlepapier mit der ge- Beschriftungs- und Übertragungsbahnen jeweils paarwünschten
Geschwindigkeit abgespult und freigegeben weise zusammen und gelangen sodann zu einer Trennwird.
Ferner sind zwischen den Seitenwänden Füh- vorrichtung 21. Letztere besitzt eine Mehrzahl von
rungsachsen 13 angeordnet, über welche die Beschrif- 25 Fächern, in deren jedes eine Beschriftungsbahn eintungsbahnen
in die gewünschte Richtung umgelenkt geführt und hierin wieder gefaltet wird. Die Überwerden.
Diese Führungsachsen sind zu beiden Seiten tragungsbahnen laufen hierin zwischen die einzelnen
einer jeden Bahn mit Führungsscheiben 13 α ver- Fächer und gelangen in einen Abfallraum,
sehen. Die Beschriftungsbahnen laufen hierüber vom Beim Betrieb wird jeweils ein Vorratsstapel von
Vorratsstapel 2 im Gestell 1 zum Drucker. 30 Beschriftungsbahnen 2 in das Gestell 1 gelegt. Die
Je nach der Anzahl von zu einem Satz zusammen- Übertragungsbahnen 10 werden mit ihren Vorratslaufenden
Einzelbeschriftungsbahnen ist zwischen spulen auf die entsprechenden Achslager 9 gesetzt,
den Seitenwänden 8 eine entsprechende Anzahl von worauf alle Bahnen in entsprechender gegenseitiger
Zuführeinheiten angeordnet, deren jede aus einer Lage nach oben durchgezogen, auf die Oberseiten
Halterung mit Achslagern 9 und einer Führungswalze 35 der Schwenkleisten 17 gelegt und in entsprechend
14 für eine Übertragungsbahn besteht. Dabei ist für fluchtender Anordnung mit ihrer Randlochung auf
jede Übertragungsbahn eine Zuführeinheit erforder- die Zentrierstifte 19 aufgesteckt werden. Die Stoßlich.
Die Wirkverbindung zwischen Elektromotor 12 kanten der Bahnen werden sodann etwa durch Klam-
bzw. Antriebswelle 11 und den einzelnen Vorrats- mern miteinander verbunden. Diese vorbereitenden
spulen für Kohlepapier oder eine ähnliche Über- 40 Arbeiten können durchgeführt werden, während die
tragungsbahn ist im Beispielsfall durch Schnecken- Zuführeinrichtung mit ihrem fahrbaren Gestell vom
getriebe 15 hergestellt. Für den Elektromotor ist ein Drucker getrennt und gegebenenfalls sogar in einen
Drehzahlregler 16 vorgesehen, womit die Zuführ- besonderen Raum untergebracht ist.
geschwindigkeit der Ubertragungsbahnen eingestellt Die Zuführeinrichtung wird sodann im Bedarfsfall
werden kann. Über die entsprechenden Schnecken- 45 zu einem Drucker gefahren und mit diesem durch die
getriebe od. dgl stehen sämtliche Vorratsspulen Klammern 4 und Stifte 5 in genauer Ausrichtung vergleichzeitig
mit der Antriebswelle 11 in Verbindung, bunden. Die Stoßkante der zusammengefügten Bahso
daß Gleichlauf gewährleistet ist. Die Beschriftungs- nen wird sodann von den Zentrierstiften 19 gelöst und
bahnen laufen von den Führungsachsen 13 mit ge- in die Vorschubeinrichtungen 7 des Druckers eingenseitigem
Abstand sowie unter Zwischenfügung je 50 geführt. Hierauf beginnt ohne weiteres der Arbeitseiner Übertragungsbahn nach oben zum Druckwerk. Vorgang des Druckers mit Durchlauf der Bahnen.
Oberhalb der Vorrichtung ist ein Paar Schwenk- Wenn der Vorratsstapel nahezu aufgebraucht ist,
leisten 17 parallel in einem Abstand angeordnet, wel- wird der Drucker stillgesetzt, die Bahnen werden abcher
der Breite einer Beschriftungsbahn entspricht. getrennt und die Zuführeinrichtung kann mit ihrem
Die Schwenkleisten 17 erstrecken sich vom Drucker 55 Fahrgestell rasch entfernt werden. Eine bereits vorfort
und sind an ihren Enden mit einander züge- bereitete Zuführeinrichtung wird nun ebenso rasch
wandten, verbreiterten Ansätzen 18 versehen, die je am Drucker arretiert, worauf die neuen Bahnen in
ein Paar von Zentrierstiften 19 tragen. der beschriebenen Weise in die Vorschubeinrichtun-
Die Zentrierstifte sind in Längsrichtung der Leiste gen des Druckers eingeführt werden. Der Zeitaufin
einem gegenseitigen Abstand angeordnet, welcher 60 wand für den Übergang von einer Zuführeinrichtung
dem Lochabstand in der Randlochung der Beschrif- zur anderen ist äußerst gering, so daß die Betriebstungsbahnen
entspricht. Die Zentrierstifte laufen an Unterbrechungen auf ein Mindestmaß beschränkt
ihrem freien Ende spitz zu und haben die gleiche bleiben.
Gestalt wie die Transportstifte der Vorschubwalze in Bei der Ausführung nach F i g. 3 sind die ver-
den Vorschubeinrichtungen 7 des Druckers. 65 schiedenen Beschriftungsbahnen in jeweils gesonder-
Die Zentrierstifte 19 dienen zur zeitweisen Fest- ten Vorratsstapeln im Gestell 1 abgelegt. Die einzellegung
der Beschriftungsbahnen mit den zwischen- nen Beschriftungsbahnen werden sodann zwischen
gefügten Ubertragungsbahnen in einer solchen Stel- die entsprechend angeordneten Übertragungsbahnen
eingeführt und laufen in der vorangehend beschriebenen
Weise zum Drucker 6 weiter.
Claims (4)
1. Zuführeinrichtung für eine mehrlagige Endlosbeschriftungsbahn für Druckwerke von Datenverarbeitungsanlagen,
die als die Beschriftungsund Übertragungsbahnen aufnehmende, in sich geschlossene Zusatzeinrichtung am Druckwerk
angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, daß diese Zusatzeinrichtung als ein ortsbewegliches
Lagergestell (1) ausgebildet ist, das mit Haltemitteln (4) zum lagegenauen lösbaren Arretieren
in bezug auf den Drucker und mit Mitteln (19) zum lagegenauen vorbereitenden Fixieren
der Beschriftungs- und Übertragungsbahnen (2,10) zueinander und zum paßgenauen Einlegen
in die Vorschubeinrichtungen des Druckwerkes (6) versehen ist.
2. Zuführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung
zum Drucker durch mit Schnappöffnungen versehene Klammern (4) gebildet ist, die mit am
Drucker befestigten Stiften (5) zusammenwirken.
3. Zuführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum vorbereitenden
Fixieren der Beschriftungs- und Übertragungsbahnen (2,10) zueinander beiderseits des Lagergestelles
(1) schwenkbare, mit Stiften (19) im Abstand der Randlochung der Bahnen versehene
Leisten (17) vorgesehen sind.
4. Zuführeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergestell
(1) mit Laufrollen (3) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| US4515490A (en) * | 1984-01-27 | 1985-05-07 | Marker Iii Franklin | Computer printer stand with multiple paper web guide slots |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6505368A (de) | 1965-10-29 |
| GB1057236A (en) | 1967-02-01 |
| US3283874A (en) | 1966-11-08 |
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