DE1295715B - Brennstoffelement-Kette - Google Patents
Brennstoffelement-KetteInfo
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Description
sonderte Betätigung erforderlich ist. Im einzelnen muß hierzu bei der Anordnung nach dem älteren
Vorschlag jeweils ein Führungsrohr, in welchem der betreffende Trag- bzw. Halterungsdraht entlang der
5 Brennstoffelement-Kette von oben nach unten verläuft, zur Freigabe des am unteren Ende verklemmten
Drahtendes in Richtung nach unten gestoßen werden; hierbei kommt die betreffende
Führungsröhre in Eingriff mit einem in dem unteren
Halterungsdrähte, die an ihren unteren Enden je- 10 Gehäuseteil für jeden Draht gesondert vorgesehenen
weils eine Verdickung aufweisen, zusammengehalten Klemmteil und spreizt dieses entgegen einer Federwerden,
wobei die Drahtverdickungen in einem
Klemmteil eingreifen, das seinerseits durch Feder
Klemmteil eingreifen, das seinerseits durch Feder
vorspannung im Eingriff mit einem am unteren Ende d Bffl d Elk
vorspannung in eine Öffnungsstellung aus, in welcher eine am unteren Ende des Halterungsdrahtes vorgesehene
Verdickung bzw. Zwinge aus dem Eingriff
des untersten Brennstoffelements der Elementkette 15 mit dem Klemmteil freikommt. Dieser Freigabevorgesehenen Gehäuseteil gehalten wird (deutsches Vorgang muß, wie gesagt, für jeden einzelnen Draht
gesondert vorgenommen werden, wobei es auch nicht möglich ist, die Auslösung der einzelnen Drahtenden
aus ihrem Eingriff mit dem unteren Ende der Brenn-
Patent 1190115).
Derartige Brennstoffelement-Ketten werden zunächst außerhalb des Reaktors zusammengesetzt,
d. h., die einzelnen Elemente werden übereinander- 20 stoffelement-Kette automatisch, etwa beim Aufsetzen
gestapelt, wobei am oberen und unteren Ende Ab- am Boden des Brennstoffkanals, vor sich gehen zu
schlußteile vorgesehen sind, in welchen die Trag- lassen.
bzw. Halterungsdrähte, welche die Kette in vertikaler Durch die vorliegende Erfindung soll eine Brenn-Richtung
zusammenspannen und während des stoffelement-Kette der genannten Art geschaffen Herablassens zusammenhalten, befestigt sind. Nach 25 werden, bei welcher die einzelnen Trag- bzw.
dem Einführen in den betreffenden Brennstoffkanal Halterungsdrähte nicht wie bei der vorstehend bedes
Kernreaktors bzw. jedenfalls vor der Wieder- schriebenen Anordnung nach dem älteren Vorschlag
herausnähme der Brennstoffelemente muß die Draht- an ihrem unteren Ende jeweils mittels besonderer
halterungsvorrichtung, durch welche die einzelnen und für jeden Halterungsdraht gesondert zu beBrennstoffelemente
der Kette beim Einführen zu- 30 tätigender Klemmorgane festgeklemmt sind, wodurch
sammengespannt wurden, von der Brennstoffelement- der Zusammenbau der Brennstoffelement-Kette und
Kette gelöst und aus dem Brennstoffkanal entfernt der Freigabevorgang der Trag- bzw. Halterungswerden;
zum einen könnte das Material der ent- drähte nach dem Herablassen der Kette in den
lang der Brennstoffelement-Kette verlaufenden Brennstoffkanal des Reaktors in der erwähnten
Halterungs- bzw. Tragdrähte nämlich die Neutronen- 35 Weise erschwert wird.
Ökonomie des Reaktors stören, zum anderen ist er- Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bei einer
wünscht, die verbrauchten Brennstoffelemente bei Brennstoffelement-Kette der genannten Art gemäß
der Neubeschickung des Reaktors einzeln entnehmen der Erfindung vorgesehen, daß das untere Ende des
zu können, da die entnommenen Brennstoffelemente Klemmteils als Führungsteil zum Aufsitzen auf
auf Grund ihrer Strahlungsaktivität in abgeschirmten 40 einem im Brennstoffkanal unter der Brennstoff-Behältern
untergebracht werden müssen, was bei element-Kette angeordneten Tragkörper ausgebildet
Entnahme der Brennstoffelement-Kette als Ganzes ist und daß eine Druckfeder zwischen dem Gehäusezu
untunlichen, aufwendigen Abmessungen der ab- teil und dem Klemmteil angeordnet ist, die das
geschirmten Aufbewahrungsräume führen würde. konzentrisch und axial begrenzt beweglich im Ge-
Aus den genannten Gründen ist es daher er- 45 häuseteil angeordnete Klemmteil in Richtung nach
wünscht, für derartige durch längsverlaufende Drähte unten vorspannt.
zusammengespannte Brennstoffelement-Ketten eine Sobald beim Herablassen der Brennstoffelementsolche
Form der Drahthalterungsvorrichtung zu Kette in den Brennstoffkanal das für sämtliche Tragfinden,
welche sowohl den Zusammenbau der Brenn- bzw. Halterungsdrähte gemeinsame Klemmteil zum
stoffelement-Kette als auch insbesondere die Lösung 50 Aufsitzen auf den Tragkörper gelangt, bewegt sich
der Drahthalterungsvorrichtung von der Brennstoff- das Gehäuseteil zunächst unter dem Eigengewicht
element-Kette nach dem Herablassen in den Brenn- der Brennstoffelement-Kette entgegen der von der
stoffkanal möglichst einfach und wenig störanfällig Druckfeder gelieferten Vorspannung gegenüber dem
gestaltet. auf dem Tragkörper aufruhenden Klemmteil weiter
Die Brennstoffelement-Kette nach dem erwähnten 55 abwärts, wobei für sämtliche Halterungsdrähte die
älteren Vorschlag besitzt in dieser Hinsicht den an deren unteren Enden vorgesehenen Verdickungen
Nachteil, daß die einzelnen Trag- bzw. Halterungsdrähte, von welchen für jede Brennstoffelement- *
Kette jeweils mehrere, mindestens zwei, vorgesehen
sein müssen,
element-Kette
Kette jeweils mehrere, mindestens zwei, vorgesehen
sein müssen,
element-Kette
Klemmorgans festgeklemmt sind; dies kompliziert
sowohl den Zusammenbau, da hierbei jeweils jeder
einzelne Halterungsdraht gesondert festgeklemmt
sowohl den Zusammenbau, da hierbei jeweils jeder
einzelne Halterungsdraht gesondert festgeklemmt
werden muß, als insbesondere auch die spätere 65 der unteren Drahtenden von der Brennstoffelement-Lösung
der Halterungsdrähte von der Brennstoff- Kette, und zwar sämtlicher Drahtenden gleichzeitig
element-Kette, da entsprechend wiederum für die und automatisch, beim Aufsetzen der Brennstofl-Freigabe
jedes einzelnen Halterungsdrahtes eine ge-. element-Kette auf den Boden des Brennstoffkanals
aus ihrem Eingriff mit der Brennstoffelement-Kette
freikommen.
freikommen.
Durch die Ausbildung gemäß der Erfindung wird am unteren Ende der Brennstoff- 60 somit nicht nur ein besonders einfacher Zusammenjeweils
mittels eines besonderen bau der Brennstoffelement-Kette erreicht, da sämtliche Trag- bzw. Halterungsdrähte an ihren unteren
Enden durch ein einziges Klemmteil verankert sind; insbesondere wird eine besonders einfache Lösung
bzw. einen in diesem vorgesehenen Tragkörper erreicht.
Sobald daher die in der erwähnten einfachen Weise außerhalb des Reaktors zusammengebaute
und durch die Trag- bzw. Halterungsdrähte verspannte Brennstoffelement-Kette in ihre Betriebsstellung in den Brennstoffkanal herabgelassen ist,
kann die Drahthalterungsvorrichtung sogleich ohne weiteren gesonderten Freigabe-Bedienungsvorgang
aus dem Brennstoffkanal aufgezogen werden; irgendwelche Auslösebetätigungen von der Oberseite des
Reaktors her sind hierfür nicht erforderlich, entsprechend werden auch keine entlang der Brennstoffelement-Kanäle
von oben nach unten laufende Betätigungsvorrichtungen für den Freigabemechanismus,
etwa nach Art der Draht-Führungsröhren bei der Anordnung nach dem erwähnten älteren Vorschlag,
benötigt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Klemmteil als
Klemmring ausgebildet ist, der die Verdickungen sämtlicher Trag- bzw. Halterungsdrähte der Brennstoffelement-Kette
gleichzeitig gegen das Gehäuseteil geklemmt hält; zweckmäßig kann dabei vorgesehen
sein, daß der Klemmring einen einstückig mit ihm ausgebildeten Vorsprung zum Eingriff in den
Tragkörper aufweist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen einer Beschickungsanordnung gemäß der Erfindung für einen gasgekühlten Kernreaktor;
die Beschreibung erfolgt an Hand der Zeichnung; in dieser zeigt
Fig. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht das obere Ende sowie einen anderen Abschnitt der
perlkettenförmigen Anordnung von mit Thermoelementen versehenen Brennstoffelementen gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
F i g. 2 in teilweise geschnittener Seitenansicht mit Schnittebene gemäß der Linie II-II in F i g. 3 das
untere Ende der perlkettenförmigen Anordnung im herabgelassenen Zustand in einem Brennstoffkanal
des Kernreaktors unmittelbar vor Erreichen der Betriebsstellung,
F i g. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie III-IIIinFig. 2,
F i g. 4 eine andere Aufhängevorrichtung für eine
perlkettenförmige Anordnung von mit Thermoelementen versehenen Brennstoffelementen in Seitenansicht
mit einer Gliedkette und sonstigen Zubehörteilen,
F i g. 5 in Seitenansicht die beiden untersten Brennstoffelemente in der perlkettenförmigen Anordnung,
welche zu der in F i g. 4 dargestellten Vorrichtung gehört.
Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 bis 3 enthält jeder der (nicht dargestellten) Brennstoffkanäle im
Kern des Reaktors ein nicht mit einem Thermoelement versehenes Brennstoffelement (dessen oberes
Ende bei 20 in F i g. 2 dargestellt ist) sowie eine perlkettenförmige Anordnung 10 von Brennstoffelementen,
die als Ganzes mit 10 bezeichnet ist. Die Reihenanordnung 10 weist (von oben nach unten)
ein Abstandsteil 11, sieben Brennstoffelemente 12 sowie einen als Ganzes mit 13 bezeichneten Drahtbefestigungsmechanismus
auf. Jedes der Brennstoffelemente 12 innerhalb der Anordnung 10 ist mit einem (nicht dargestellten) Thermoelement versehen,
das auf die Temperatur an der Außenoberfläche des Brennstoffelementbehälters anspricht. In ihrer Betriebsstellung
innerhalb des Brennstoffkanals ruht die perlkettenförmige Anordnung 10 der Brennstoffelemente
auf der oberen Stirnseite des gewöhnlichen Brennstoffelements 20 auf; jedes dieser Elemente
ruht jeweils auf dem darunter liegenden auf und wird seitlich mittels federnder Armkreuzsterne gehalten,
von welchen einer bei 14 dargestellt ist.
Von den Thermoelementen führen elektrische Zuleitungen 15 entlang der Anordnung der Brennstoffelemente
nach oben zu einem Sockel 16, der an dem Abstandsstück 11 befestigt ist. Jede der Leitungen 15
ist mit einer (nicht dargestellten) Sollreißstelle versehen, welche unter dem Gewicht des zugehörigen
Elements bricht, wenn die darüber befindlichen Brennstoffelemente aus dem Brennstoffkanal herausgehoben
werden. Der Sockel 16 weist Vorrichtungen zum Anschluß der Leitungen 15 an (nicht dargestellte)
elektrische Leitungsdrähte auf, welche durch das obere Ende des Brennstoffkanals und das
Reaktordruckgefäß hindurch zum Anschluß an Temperaturanzeigegeräte nach außen führen; der
Sockel 16 weist ferner einen Kopf 16 a auf, welcher zur Entfernung des Abstandsstückes aus dem Brennstoffkanal
von einem (nicht dargestellten) Greifkopf erfaßt werden kann. Ferner weist auch jedes Brennstoffelement
zur Erfassung durch einen Greifkopf ein geeignetes Kopfteil auf.
Zum Herablassen in den Brennstoffkanal werden die Brennstoffelemente unter Bildung der perlkettenförmigen
Anordnung 10 durch vier Halte- bzw. Tragdrähte 17 zusammengehalten, deren jeder jeweils
eine Außenumhüllung 18 aufweist. Die Drähte 17 sind an einer Drahthalterungsvorrichtung aufgehängt,
welche einen Anpaßsockel 19 mit einem Greifkopf 19 α ähnlich dem Kopf 16 a des Sockels 16
aufweist; dieser Kopf 16 α des Sockels 16 paßt in eine Ausnehmung 19 b in der unteren Stirnseite des
Anpaßsockels 19 und verhindert so eine seitliche Bewegung der Anordnung 10 während des Herablassens.
An den oberen Enden der Tragdrähte 17 sind Spannschrauben 21 vorgesehen; die Außenumhüllungen
18 sind an ihrem oberen Ende in einem röhrenförmigen Fortsatz 19 c des Anpaßsockels 19
frei beweglich.
An seinem unteren Ende ist jeder Draht 17 mit einer Kugel 22 versehen, welche an dem Draht
mittels einer angeschmiedeten Zwinge 23 in ihrer Lage gehalten wird; ferner sind die Drähte 17 an
ihrem unteren Ende mittels der Drahtbefestigungsvorrichtung 13 mit der Brennstoffelement-Kette verbunden.
Diese Drahtbefestigungsvorrichtung 13 weist ein Gehäuseteil 24 auf, das mit einer Anschlagplatte
25 versehen ist; das Gehäuseteil 24 ist mit dem unteren Ende des Behältergefäßes des untersten der mit
einem Thermoelement versehenen Brennstoffelemente 12 verschraubt und durch einen Zapfen bzw. Stift 26
in seiner Lage verriegelt. Ferner weist das Gehäuseteil 24 vier Sitzflächen 27 für die Kugeln 22 auf.
Konzentrisch mit dem Gehäuseteil 24 und axial in diesem beweglich ist ein Klemmteil 28 mittels eines
Zylinders 29 angebracht, der an seinem oberen Ende einen Flansch 29 α aufweist. Durch eine Druckfeder
30 ist das Klemmteil 28 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung vorgespannt, in welcher das Klemmteil 28
die Kugeln 22 am Ende der einzelnen Drähte 17 fest gegen die entsprechenden Sitzflächen 27 drückt und
so die Haltedrähte 17 am unteren Ende der Brennstoffelement-Kette
verankert. Der Flansch 29 α begrenzt die Bewegung des Teils 28 in beiden Richtungen,
indem er entweder gegen die Anschlagplatte 25 oder eine im inneren des Gehäuseteils 24 vorgesehene
Schulter 24 a zum Anliegen kommt. Das untere Ende des Klemmteils 28 ist in Form einer
Kegelnase 28 α ausgebildet; ferner sind an dem Gehäuseteil 24 Rippen 31 vorgesehen, welche ver-
druckgefäß heraus über ein Kabel 53 zu einem (nicht dargestellten) Temperaturanzeigegerät geführt. Jede
Leitung50 ist wie bei der an Hand von Fig. 1 beschriebenen
Ausführungsform mit einer (nicht dargestellten) Sollbruchstelle versehen.
Jedes der Brennstoffelemente weist an der Außenseite seines Behälters vier radiale Rippen 54 auf, an
deren jeder eine in Längsrichtung verlaufende Führungsröhre 55 mit sich glockenartig erweiternden
gen 18 eintreten; die Umhüllungen 18 ruhen mit ihrem unteren Ende auf dem Führungsring 32 auf,
wenn die Drähte 17 sich in ihrer Stellung zur Herablassung der Brennstoffelement-Kette befinden.
Im Betrieb wird die Anordnung 10 von mit Thermoelementen ausgerüsteten Brennstoffelementen
in den Brennstoffkanal herabgelassen, bis die Kegelnase 28 a die Oberseite des Brennstoffelements 20
hindern sollen, daß die Kegelnase zufällig auf io Öffnungen 55 α an beiden Enden befestigt ist. Die
irgendeinen Gegenstand auf trifft und dadurch die Halterungsdrähte 45 laufen von dem Anpassungs-Haltedrähte
aus der Befestigungsvorrichtung 13 frei- block 47 durch die Führungsröhre 55 zu der Drahtkommen
könnten. An den oberen Enden der Rippen befestigungsvorrichtung 43; jede der Röhren 55 be-31
ist ein Führungsring 32 vorgesehen, welcher die sitzt eine hinreichend große Bohrung, damit eine
Haltedrähte 17 auf den richtigen Radius führt, da- 15 Kugel 22 hindurchtreten kann,
mit sie in axialer Richtung in ihre Außenumhüllun- Im Betrieb wird die Brennstoffelement-Kette 40
aus fünf Brennstoffelementen mittels der Gliedkette in den Brennstoffkanal herabgelassen. Sobald die
Konusnase 28 a das Brennstoffelement 44 berührt, 30 kommen bei einer weiteren Bewegung der Brennstoffelement-Kette
40 die Kugeln 22, wie oben für die Vorrichtung 13 beschrieben, frei und die Gliedkette
wird sodann so weit hochgezogen, daß die einzelnen Kugeln 22 jeweils in die erweiterte
berührt. Eine weitere Abwärtsbewegung der Reihen- 25 Mündung der entsprechenden Führungsröhre 55 des
anordnung bewirkt, daß das Klemmteil 28 die Feder benachbarten Brennstoffelements gezogen werden.
30 zusammendrückt, bis die Anschlagplatte 25 in Die aus Pfropfen und Sockel bestehende Verschluß-Berührung
mit dem Zylinder 29 kommt, wonach vorrichtung 49 für das Standrohr wird sodann an
keine weitere Abwärtsbewegung der Brennstoff- diesem befestigt und bleibt zusammen mit der Gliedelement-Kette
möglich ist. Da die Feder 30 zu- 30 kette und den Halterungsdrähten 45 während der gesammengedrückt
ist, bewegen sich die Sitze 27 und samten Lebensdauer der Brennstoffelemente in ihrer
die Kugeln 22 abwärts von dem Klemmteil 28 weg; Stellung.
dieses klemmt daher die Kugeln 22 nicht mehr ein. Hinsichtlich der Kombinationen von mit Thermoso
daß diese freikommen und nach oben gezogen elementen ausgerüsteten Brennstoffelementen, einwerden
können. Die Kegelnase 28 α wirkt somit als 35 fachen Brennstoffelementen (d. h. solchen ohne
Vorrichtung zur automatischen Drahtfreigabe, Das Thermoelemente), Abstandsstücken und Draht-Sockel-
bzw. Anpaßstück 19, die Halterungsdrähte befestigungsvorrichtungen sind Abwandlungen der
17 und die Umhüllungen 18 werden sodann als verschiedenen Ausführungsbeispiele möglich. Bei-Ganzes
nach oben aus dem Brennstoffkanal heraus- spielsweise kann bei der in den Fig. 1 bis 3 gegezogen,
wobei die einzelnen Umhüllungen 18 je- 40 zeigten Ausführungsform an Stelle des einfachen
weils auf die entsprechende Kugel 22 herabfallen und Brennstoffelements 20 ein Leerelement vorgesehen
so ein Umherschlingern während des Herausziehens sein. Das Abstands- oder Zwischenstück 11 kann mit
aus dem Kanal vermieden wird. einem Leerelement kombiniert sein; die mit Thermo-
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 4 elementen versehenen Brennstoffelemente 12 können
und 5 weisen einer oder mehrere der Brennstoff- 45 in beliebiger Anzahl vorgesehen sein,
kanäle im Kern eines anderen Kernreaktors eine Die Drahtbefestigungsvorrichtungen 13 bzw. 43
Brennstoffelement-Kette 40 mit fünf mit Thermo- brauchen nicht notwendig in der gezeigten Weise
elementen ausgerüsteten Brennstoffelementen auf oder auf sonstige Art an einem Brennstoffelement be-(von
welchen die beiden unteren bei 41 und 42 in festigt zu sein, sondern können als selbständige Ein-Fig.
5 gezeigt sind). Am unteren Ende der Brenn- 50 heit ausgebildet sein, deren oberes Ende nach Art
stoffelement-Kette ist eine Drahtbefestigungsvorrich- des oberen Endes eines Brennstoffelements ausgetung
43 vorgesehen, die im Ganzen gesehen der Vor- bildet sein kann, um in Eingriff mit der Unterseite des
richtung 13 in den Fig.2 und 3 ähnelt. Unterhalb benachbarten Brennstoffelements zu gelangen. Das.
der Brennstoffelement-Kette 40 befinden sich in dem Gehäuseteil 24 kann eine beliebige Länge aufweisen,
Brennstoffkanal zwei einfache Brennstoffelemente 44, 55 und, falls die Drahtbefestigungsvorrichtung als gevon
welchen nur das obere Ende des einen ange- sonderte Einheit ausgebildet ist, zur Erzielung einer
deutet ist. Die Brennstoffelement-Kette 40 wird von höheren Stabilität mit einem Federarmkreuz vervier
Drähten 45 gehalten, welche mittels Klemmen sehen sein. Für jede Brennstoffelement-Kette aus mit
46 an einem Anpassungs- oder Zwischenblock 47 Thermoelementen ausgerüsteten Brennstoffelemenverankert
sind; dieser Block bildet einen Teil einer 60 ten können zwei oder mehrere Halterungsdrähte vor-Gliedkette,
welche an einer Kette 48 von einer ein gesehen sein; die Brennstoffelementbehälter können
Standrohr abschließenden Verschlußeinheit 49 mit ~'
Pfropfen und Sockel herabhängt. Die Leitungen 50
von den fünf Thermoelementen an den die Brennstoffelement-Kette 40 bildenden Brennstoffelementen 65 sind durch Verbindungsstücke 51 an dem Zwischenblock 47 und durch Kabelclips 52 an der Kette 48
zu der Verschlußeinheit 49 und so aus dem Reaktor-
von den fünf Thermoelementen an den die Brennstoffelement-Kette 40 bildenden Brennstoffelementen 65 sind durch Verbindungsstücke 51 an dem Zwischenblock 47 und durch Kabelclips 52 an der Kette 48
zu der Verschlußeinheit 49 und so aus dem Reaktor-
bei Ausführungsformen der in Fig. 5 gezeigten Art
mit Fixier- bzw. Paßansätzen versehen sein, die als Führungen für die Halterungsdrähte dienen.
Claims (7)
1. Brennstoffelement-Kette zum Einführen in einen vertikalen Brennstoffkanal eines Kernreak-
tors, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten Brennstoffelementen, von denen jedes
jeweils von dem nächsttieferen Element getragen wird und sämtliche Elemente der Kette durch
zwei oder mehrere gesonderte Trag- bzw. Halterungsdrähte, die an ihren unteren Enden jeweils
eine Verdickung aufweisen, zusammengehalten werden, wobei die Drahtverdickungen in einem
Klemmteil eingreifen, das seinerseits durch Federvorspannung im Eingriff mit einem am unteren
Ende des untersten Brennstoffelements der Elementkette vorgesehenen Gehäuseteil gehalten
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Klemmteils (28) als Führungsteil
zum Aufsitzen auf einem im Brennstoffkanal unter der Brennstoffelement-Kette angeordneten
Tragkörper (20) ausgebildet ist, und daß eine Druckfeder (30) zwischen dem Gehäuseteil (24,
27) und dem Klemmteil (28) angeordnet ist, die das konzentrisch und axial begrenzt beweglich im »o
Gehäuseteil (24, 27) angeordnete Klemmteil in Richtung nach unten vorspannt.
2. Brennstoffelement-Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (28)
als Klemmring ausgebildet ist, der die Verdickungen (22) sämtlicher Trag- bzw. Halterungsdrähte
(17) der Brennstoffelement-Kette gleichzeitig gegen das Gehäuseteil (27, 24) geklemmt
hält.
3. Brennstoffelement-Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmring
einen einstückig mit ihm ausgebildeten Vorsprung (28 d) zum Eingriff in den Tragkörper (20) aufweist.
4. Brennstoffelement-Kette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an jedem Brennstoffelement der Kette je eine axiale Führungsröhre
(55, Fig. 5) von ausreichend großem Durchmesser für jeden Halterungsdraht (45) vorgesehen
ist, so daß die Drähte (45) nach dem Absetzen der Brennstoffelement-Kette im Brennstoffkanal
gesondert herausgezogen werden können.
5. Brennstoffelement-Kette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Brennstoffelemente
der Kette an der Außenseite ihrer Behältergefäße mit axial verlaufenden Rippen (54) versehen sind und daß jeweils eine Führungsröhre (55) an einer Rippe (54) befestigt ist.
6. Brennstoffelement-Kette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trag- bzw. Halterungsdrähte (45, Fig.4) mittels eines Kopfteils
(47) an einer Gliedkette (48) aufgehängt sind.
7. Brennstoffelement-Kette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß dieDrahthalterungsvorrichtung an ihrem oberen Ende ein Kopfteil (19, F i g. 1)
aufweist, das an seiner Oberseite mit einem Organ (19 d) zum Eingriff mit dem Greifkopf einer Aufziehvorrichtung
und an seiner Unterseite mit einer Ausnehmung (19 V) versehen ist, die mit
dem oberen Ende (16 d) der Brennstoffelement-Kette in Eingriff gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909521/385
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB39830/61A GB1017237A (en) | 1961-11-07 | 1961-11-07 | Improvements relating to nuclear reactor fuelling arrangements |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295715B true DE1295715B (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=10411731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE23817A Pending DE1295715B (de) | 1961-11-07 | 1962-11-07 | Brennstoffelement-Kette |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1295715B (de) |
| GB (1) | GB1017237A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2206989B (en) * | 1987-07-16 | 1990-03-07 | British Nuclear Fuels Plc | Nuclear reactor fuel assemblies |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1232111A (fr) * | 1958-08-06 | 1960-10-05 | Gen Electric Co Ltd | Réacteurs nucléaires |
| DE1190115B (de) * | 1961-07-04 | 1965-04-01 | Atomic Energy Authority Uk | Brennstoffelementkette fuer Kernreaktoren |
-
1961
- 1961-11-07 GB GB39830/61A patent/GB1017237A/en not_active Expired
-
1962
- 1962-11-07 DE DEE23817A patent/DE1295715B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR1232111A (fr) * | 1958-08-06 | 1960-10-05 | Gen Electric Co Ltd | Réacteurs nucléaires |
| DE1190115B (de) * | 1961-07-04 | 1965-04-01 | Atomic Energy Authority Uk | Brennstoffelementkette fuer Kernreaktoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1017237A (en) | 1966-01-19 |
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