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DE1295628B - System zur Impulsregenerierung bei der UEbertragung von pulsfoermigen Informationen - Google Patents

System zur Impulsregenerierung bei der UEbertragung von pulsfoermigen Informationen

Info

Publication number
DE1295628B
DE1295628B DE1967ST026982 DEST026982A DE1295628B DE 1295628 B DE1295628 B DE 1295628B DE 1967ST026982 DE1967ST026982 DE 1967ST026982 DE ST026982 A DEST026982 A DE ST026982A DE 1295628 B DE1295628 B DE 1295628B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
voltage
cable
regeneration
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967ST026982
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans
Marko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1967ST026982 priority Critical patent/DE1295628B/de
Publication of DE1295628B publication Critical patent/DE1295628B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/01Shaping pulses
    • H03K5/04Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration
    • H03K5/07Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration by the use of resonant circuits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Zur Übertragung von pulsförmigen Informationen (z. B. PCM, PPM) sind bereits Systeme bekannt, bei denen die an der Sendestelle angelegten Impulse in gewissen Abständen durch Regenerativverstärker wieder neugeformt und in die richtige Phasenlage gebracht werden. Üblicherweise werden die Regenerativverstärker über das Kabel ferngespeist. Für die Zuführung und Trennung der Fernspeisung von den Nachrichten ist eine Fernspeiseweiche erforderlich, die meist recht groß und aufwendig ist. Die Regenerativverstärker bestehen bei den bekannten Systemen aus vielen Halbleiterbauelementen und sind somit ebenfalls aufwendig. Damit werden auch noch besondere Verstärkergehäuse für die Aufnahme der Regenerativverstärker notwendig.
  • Es ist weiterhin eine Leitung für die Übertragung elektrischer Nachrichtenimpulse bekannt, die aus in Reihe geschalteten Impulsregenerationseinrichtungen besteht. Jede Impulsregenerationseinrichtung enthält ein Speicherelement, daß durch eine Spannungsquelle aufgeladen wird und parallel dazu einen Schalter, der bei Empfang eines Impulses einen Kurzschlußimpuls erzeugt, der der nächsten Regenerationseinrichtung als Eingangsimpuls zugeführt wird. Eine solche Leitung ist nur für kurze Strecken einzusetzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Impulsregenerierung bei der Übertragung von pulsförmigen Informationen, bei dem im Verlauf der Übertragungsleitung Speicherelemente durch eine angelegte Gleichspannung aufgeladen werden und in Abständen elektronische Schalter eingefügt sind, die bei Empfang eines Impulses einen Kurzschlußimpuls erzeugen, der zum nächsten Regenerationselement übertragen wird, zu schaffen, das für die Übertragung von Informationen über längere Strecken verwendbar ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Verwendung eines Zweileiterkabels als Übertragungsleitung definierte Kabelabschnitte als Speicherelemente verwendet werden.
  • Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß auf den Einsatz besonderer Speicherelemente verzichtet werden kann und die Regenerationselemente dadurch einfacher im Aufbau werden.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind zur gerichteten Ausbreitung der Impulse bei den Schaltern Sperrmittel für eine Richtung angeordnet.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung werden als Schalter monostabile Halbleiter-Schaltstufen verwendet.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung des Systems, F i g. 2 eine erweiterte Darstellung des Systems nach F i g. 1, F i g. 3 das Zeitverhalten eines zweipoligen Schalters, F i g. 4 das Zeitverhalten eines dreipoligen Schalters, F i g. 5 die Schaltung eines Regenerationsverstärkers, F i g. 6 eine weitere Ausbildung eines Regenerativverstärkers, F i g. 7 einen Regenerativverstärker mit Entzerrer, F i g. 8 einen Regenerativverstärker mit zusätz- i licher zeitlicher Regenerierung und F i g. 9 die Speisung eines Systems.
  • In der F i g. 1 ist eine Übertragungsstrecke dargestellt, über die von B nach E impulsförmige Informationen übertragen werden sollen. In der Empfangsstelle E wird über eine Induktivität L eine Gleichspannung U angelegt, und das Kabel K wird dadurch aufgeladen. Die Dioden D sind für diese Ladespannung in Durchlaßrichtung gepolt. Wird jetzt in der Sendestelle B ein Impuls, der durch einen Kurzschluß des Einganges Ein dargestellt wird, über den Kondensator C an das Kabel angelegt, so spricht der erste Schalter St auf diese Spannungsabsenkung an und schließt seinerseits die Leitung kurz. Durch diesen Kurzschluß wird die Spannung zum vollständigen oder nahezu vollständigen Zusammenbruch gebracht. Der als monostabile Halbleiter-Schaltstufe aufgebaute Schalter ist hier zur Vereinfachung der Darstellung nur als Kontakt gezeichnet.
  • Die Wirkung des Kurzschlusses breitet sich jetzt über das Kabel aus und erreicht dann über die Diode D, die in Durchlaßrichtung gepolt bleibt, den Schalter S2, der auf die Spannungsabsenkung anspricht und seinerseits einen Kurzschluß erzeugt. Es erfolgt dabei gleichzeitig die Impulsregenerierung. Durch den Kurzschluß wird die Diode D in Sperrrichtung gepolt, so daß sich der regenerierte Impuls nur in Richtung zur Empfangsstelle E ausbreiten kann. In gleicher Weise wird der Impuls auch durch die weiteren Schalter regeneriert und kann dann über einen Kondensator C am Ausgang A abgenommen werden. Das Zeitverhalten eines als Zweipol ausgebildeten Schalters ist in F i g. 3 dargestellt. Die Spannung ohne Einsatz des Schalters ist gestrichelt dargestellt. Wenn die Spannung einen bestimmten Wert erreicht hat, schaltet die monostabile Schaltstufe die Leitung kurz und läßt die Spannung zusammenbrechen. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit öffnet der Scahlter wieder, und die Spannung steigt wieder bis zur gestrichelten Kurve an.
  • In der F i g. 2 ist eine Übertragungsstrecke ausführlicher dargestellt. Die monostabilen Halbleiter-Schaltstufen sind jetzt als Kreise mit einem Kontakt dargestellt, die mit einem zusätzlichen Steuereingang versehen sind. Es ist hier also eine als Dreipol ausgeführte Schaltstufe vorgesehen.
  • Die an den Eingang Ein angelegten Impulse gelangen über den Kondensator C an den Steuereingang des Schalters, der in Abhängigkeit davon den Kurzschluß erzeugt. Die Arbeitsweise des Schalters läßt sich aus der F i g. 4 entnehmen, in der die Spannung U über der Zeit aufgetragen ist, und zwar als gestrichelte Kurve die Spannung am Steuereingang und ausgezogen die Spannung über dem Schalter. Wenn die Spannung am Steuereingang einen bestimmten Wert (Ansprechwert) unterschritten hat, wird der Schalter betätigt und erzeugt den Kurzschluß. Da der Schalter als monostabile Stufe ausgebildet ist, wird der Kurzschluß nach vorgegebener Dauer wieder aufgehoben. Man hat so wieder einen in der Dauer regenerierten Impuls. Durch entsprechende Gestaltung der Stufe kann verhindert werden, daß sie ein zweites Mal betätigt wird, wenn die Steuerspannung infolge ihrer Verzerrung nach Schluß des erzeugten Impulses noch im Bereich des Ansprechwertes liegt.
  • Zur Verhinderung der Impulsausbreitung zur Sendestelle sind hier Induktivitäten L an Stelle der Dioden D verwendet.
  • Bei der Verwendung von Induktivitäten ist es möglich, die Speisespannung U für das Kabel von beiden Seiten aus anzulegen, wie es in der F i g. 2 dargestellt ist.
  • Durch den Kurzschluß des Schalters wird die in Längsrichtung wirkende Diode gesperrt, und das Kabel ist dann nicht mit dem Wellenwiderstand abgeschlossen, und es können Reflexionen der ankommenden Impulse auftreten. Um dieses zu verhindern, kann die im Längszweig liegende Sperrdiode D durch einen nicht dargestellten Widerstand mit dem Wellenwiderstand Z überbrückt werden. Dieser ist unwirksam, wenn die Diode durchgesteuert ist, und schließt während der Dauer eines Impulses, in der die Diode gesperrt ist, den links davon liegenden Kabelabschnitt ab.
  • In F i g. 5 ist eine weitere Möglichkeit für den Kabelabschluß dargestellt. Der für die Ankopplung des Steuersignals dienende Kondensator C kann gleichzeitig auch für die Ankopplung des Wellenwiderstandes Z verwendet werden. Die Sperrmittel L und D können wahlweise eingesetzt werden.
  • Bei dem Regenerativverstärker nach F i g. 6 dient die Zenerdiode ZD der Stabilisierung der zugeführten Gleichspannung für den Schalter, die über den Widerstand Z und die Induktivität L an den Schalter gelangt. Der Widerstand Z dient dabei gleichzeitig der Anpassung des Kabels in der ankommenden Richtung. Der Schalter ist über einen Koppelkondensator C an die Leitung angekoppelt.
  • Durch Einsatz eines Entzerrers in die zum Steuereingang führende Leitung, kann die Dauer der ankommenden Impulse, die durch die Einwirkung des Kabels verschliffen wurden, verkleinert werden. Wird zusätzlich zu dem Entzerrer EZ noch ein Vorverstärker V eingeschaltet, wie es F i g. 7 zeigt, so kann der Verstärkerabstand vergrößert werden. Der Verstärker kann mit Siebung aus der am Kabel anliegenden Spannung gespeist werden.
  • In der F i g. 8 ist ein Regenerativverstärker dargestellt, in dem gleichzeitig eine Zeitlagenregenerierung durchgeführt wird.
  • Unter der Annahme, daß die Laufzeit durch den Verstärker VZ gerade r/2 (r = Taktzeit) beträgt, bzw. auf diesen Wert ergänzt wird, werden die Impulse am Ausgang der Anordnung abgenommen und an ein beidseitig reflektierendes Laufzeitglied LZ mit der Laufzeit r/2 in der dargestellten Weise angelegt. An der UND-Schaltung UND treten jetzt Impulse im Abstand ,t auf, die schärfer (kürzer) als die ankommenden Impulse sind, da sie nach der Regenerierung am Ausgang abgenommen werden.
  • Mit diesen Impulsen wird über die UND-Schaltung das ankommende Signal jeweils im richtigen Zeitpunkt abgetastet. Auch wenn kurzzeitig am Ausgang keine Impulse auftreten, werden durch das deshalb beidseitig reflektierende Laufzeitglied Impulse an die UND-Schaltung abgegeben.
  • Wir die Laufzeit durch den Regenerativverstärker zu 0 angenommen, muß die Einspeisung von der anderen Seite erfolgen, also an der gleichen Stelle, an der die Ausgangssignale abgenommen werden. Das erstmalige Durchschalten der UND-Schaltung kann z. B. dadurch erfolgen, daß die UND-Schaltung beim ersten Auftreten eines Impulses direkt vom Eingang aus freigegeben wird. Die am Ausgang auftretenden Impulse sperren dann die Freigabeleitung jeweils für eine Zeit, die ein Mehrfaches von r beträgt.
  • Um eine größere Strecke mit der Speisespannung zu versorgen, kann an einzelnen Verstärkerstellen eine Neueinspeisung einer stabilisierten Speisespannung vorgesehen werden, wie es in F i g. 9 dargestellt ist. An einen längeren Abschnitt einer aus Hin- und Rückweg bestehenden Übertragungsstrecke wird ein Konstantstrom J an den Kabelmantel als Ringstrom angelegt. In jeden n-ten Regenerativverstärker ist in dem Stromkreis des Mantels eine Zenerdiode ZD eingefügt.
  • Die über dieser Zenerdiode abfallende Spannung wird als Speisespannung zwischen Kabelmantel und Innenleiter über eine Induktivität L angelegt. Durch das Anlegen der Spannung über der Zenerdiode in bestimmten Abständen kann die Spannung am Kabel auf einem konstanten Wert gehalten werden.
  • Da für einen Regenerativverstärker nicht viel Bauelemente benötigt werden, ist es möglich, diese in einer Kabelmuffe oder einer Kabelabstandsscheibe einzubauen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. System zur Impulsregenerierung bei der Übertragung von pulsförmigen Informationen, bei dem im Verlauf der Übertragungsleitung Speicherelemente durch eine angelegte Gleichspannung aufgeladen werden und in Abständen elektronische Schalter eingefügt sind, die bei Empfang eines Impulses einen Kurzschlußimpuls erzeugen, der zum nächsten Regenerationselement übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Zweileiterkabels als Übertragungsleitung definierte Kabelabschnitte als Speicherelemente verwendet werden.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gerichteten Ausbreitung der durch Spannungsabsenkung dargestellten Impulse bei den Schaltern Sperrmittel (L, D) für eine Richtung angeordnet sind.
  3. 3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrmittel Gleichrichter und/ oder Induktivitäten verwendet werden.
  4. 4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter monostabile Halbleiter-Schaltstufen verwendet werden.
  5. 5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabilen Halbleiter-Schaltstufen als Dreipol mit getrenntem Steuereingang ausgebildet sind.
  6. 6. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Sperrmittel verwendeten Gleichrichter (D) durch einen Widerstand (Z) überbrückt sind, dessen Größe dem Wellenwiderstand entspricht.
  7. 7. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterabschnitte vor dem Regenerationselement mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen werden. B.
  8. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuereingang des Schalters ein Entzerrer und/oder ein Vorverstärker eingesee z@t ist.
  9. 9. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse über eine logische Schaltung (UND) angelegt werden, die nur dann durchlässig ist, wenn gleichzeitig ein vom Ausgang des Regenerationselements angelegter Impuls nach entsprechender Verzögerung als Takt anliegt.
  10. 10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Taktes ein beidseitig reflektierendes Laufzeitglied verwendet wird.
  11. 11. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei parallelen Systemen, z. B. für die Hin- und Rückrichtung, an die in Reihe geschlossenen Kabelmäntel ein Längsstrom angelegt wird und daß in einem oder mehreren beliebigen Regenerativverstärker in den Stromkreis des Mantels eine Zenerdiode eingeschaltet ist und die an ihr abfallende Spannung als Speisespannung angelegt wird.
DE1967ST026982 1967-06-08 1967-06-08 System zur Impulsregenerierung bei der UEbertragung von pulsfoermigen Informationen Withdrawn DE1295628B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211251B (de) * 1961-08-04 1966-02-24 Int Standard Electric Corp Leitung zur elektrischen Nachrichtenuebertragung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1211251B (de) * 1961-08-04 1966-02-24 Int Standard Electric Corp Leitung zur elektrischen Nachrichtenuebertragung

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