DE1295095B - Magnetronoszillatorroehre - Google Patents
MagnetronoszillatorroehreInfo
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- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/66—Circuits
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
- H01J23/36—Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy
- H01J23/40—Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy to or from the interaction circuit
- H01J23/48—Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy to or from the interaction circuit for linking interaction circuit with coaxial lines; Devices of the coupled helices type
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B2206/00—Aspects relating to heating by electric, magnetic, or electromagnetic fields covered by group H05B6/00
- H05B2206/04—Heating using microwaves
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Magnetronoszillator- Röhre besitzt zwei Gehäuseteile 26 und 28, die einen
röhre mit einem im wesentlichen metallischen Röh- rohrförmigen Kolben bilden, der an einem Ende von
renkörper, dessen eine Stirnseite mit einem Energie- einem Energieaustrittsfenster 30 und am anderen
austrittsfenster vakuumdicht verschlossen ist, mit Ende von einem Kathodenanschluß 34 abgeschlossen
einer zentrischen Kathode und einer die Kathode 5 ist. Innerhalb des Kolbens befindet sich eine zylinaxial
umgebenden, einen oder mehrere Hohlraum- drische Anode 35, die eine Kathode 36 umschließt,
resonatoren enthaltenden Anode, an deren Stirn- Letztere ist elektrisch und mechanisch mit zwei
Seiten jeweils ein Polschuh angeordnet ist, und mit Anschlußringen 37 und 38 verbunden. Ferner besitzt
einem Auskoppelleiter zur Entnahme der erzeugten die Magnetronröhre zwei Polschuhe 42 und 44, die
Hochfrequenzenergie aus dem bzw. einem der Hohl- ίο an den Stirnseiten der Anode vorgesehen sind und
raumresonatoren, der, exzentrisch zur Kathode und durch Zwischenstücke 46 und 48 aus unmagnein
axialer Richtung verlaufend, den einen Polschuh tischem Material (z. B. Kupfer) von der Anode
durchsetzt und sich in den Raum zwischen diesem getrennt sind.
Polschuh und dem Energieaustrittsfenster erstreckt, Aus Gründen des leichteren Zusammenbaus hat
von wo er die ausgekoppelte Hochfrequenzenergie 15 der Gehäuseteil 26 topfförmige Gestalt mit einem
abstrahlt. Mittelloch zur Aufnahme der Kathodenanordnung.
Bei einer bekannten Röhre dieser Art (USA.- Beim Zusammenbau der Magnetronröhre werden in
Patentschrift 2497436) sind das Energieaustritts- den Gehäuseteil 26 nacheinander der Polschuh 44,
fenster und der hinter ihm befindliche Teil des Aus- das Zwischenstück 48, die Anode 35, das Zwischenkoppelleiters
kuppeiförmig gestaltet, um eine gleich- ao stück 46 und Polschuh 42 eingesetzt,
mäßige Energieabstrahlung in einem größeren Raum- Die Anode 35 ist als in sich geschlossener Hohlwinkel
zu erzielen. Diese Konstruktion ist aber für raumresonator mit ineinandergreifenden Gliedern
manche Zwecke nachteilig. Dies gilt insbesondere, ausgebildet. Sie besteht aus zwei topfartigen Teilen,
wenn die Magnetronoszillatorröhre in die Wand die bei 70 rundum aneinandergrenzen und zusammen
eines Hohlraumresonators eingebaut werden soll. 25 einen ringförmigen Hohlraum bilden, der an seinen
Durch den kuppelartig aus der Wand herausragen- Stirnseiten von Endplatten 54 und 56 abgeschlossen
den Glaskolben wird der zur Verfügung stehende wird, welche senkrecht zur Kathodenachse verlaufen.
Raum im Hohlraumresonator verringert, und der Jede Endplatte hat eine mit der Kathode koaxiale
Glaskolben der Magnetronröhre ist einer erhöhten Mittelöffnung, um die herum gleichmäßig verteilte
Bruchgefahr ausgesetzt. 30 Finger 57 angebracht sind, die sich senkrecht zu der
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteilen betreffenden Endplatte zur anderen Endplatte hin
abzuhelfen. erstrecken. Die beiden Endplatten 54 und 56 sind so
Erfindungsgemäß ist eine Magnetronoszillator- gegeneinander angeordnet, daß die beiden Kuppen
röhre der eingangs erwähnten Art dadurch gekenn- von Anodenfingern 57 ineinandergreifen und so eine
zeichnet, daß das den Röhrenkörper vakuumdicht 35 Schlitzanode mit ineinandergreifenden Gliedern
verschließende Energieaustrittsfenster eben ausgebil- bilden.
det und parallel zu der ebenfalls eben ausgebildeten Die erzeugte Hochfrequenzleistung wird aus dem
äußeren Stirnseite des vom Auskoppelleiter durch- Hohlraumresonator mittels eines Verbindungskanals
setzten Polschuhs angeordnet ist und daß der Aus- 58 ausgekoppelt, der sich durch die Endplatte 56,
koppelleiter nach dem Durchsetzen des Polschuhs 40 das Zwischenstück 46 und den Polschuh 42 in den
im Raum zwischen diesem Polschuh und dem Raum 61 zwischen dem Polschuh 42 und dem
Energieaustrittsfenster (Abstrahlraum) parallel zum Energieaustrittsfenster 30 erstreckt. Der Kanal 58
Energieaustrittsfenster — und damit auch parallel verläuft exzentrisch zur Kathode in axialer Richtung
zur äußeren Stirnseite des genannten Polschuhs — und wird durch aufeinanderpassende, parallel zur
verläuft und an einer der Polschuhdurchtrittsstelle 45 Röhrenachse verlaufende Bohrungen in den einzeletwa
axialsymmetrisch gegenüberliegenden Stelle mit nen Teilen gebildet. Ein Auskoppelleiter 60 verläuft
dem Polschuh galvanisch verbunden ist. vom Hohlraumresonator der Anode durch den Kanal
Dank dieser Ausbildung kann die erfindungs- 58 in den Raum 61 (Abstrahlraum) und endet dort
gemäße Magnetronoszillatorröhre unmittelbar im an einer Stelle 72 im Polschuh 42, die der Durchtritts-Energieaustrittsfenster
eines Hohlraumresonators mit 50 stelle des Auskoppelleiters in dem Polschuh 42 diametallischen
Bändern angebracht werden, in den bei- metral gegenüberliegt. Hierdurch wird eine Antenne
spielsweise ein verlustbehafteter dielektrischer Kör- gebildet, welche die Energie durch das Austrittsper
eingebracht werden kann. Der Hohlraumresona- fenster abstrahlt. Das andere Ende des Auskoppeltor
hat also dann völlig glatte Wände, so daß er leiters 60 ist an der Endplatte 54 befestigt und wirkt
vollständig ausgenutzt und leicht gereinigt werden 55 als »Empfangsantenne« im induktiven Bereich des
kann, ohne die Magnetronoszillatorröhre zu ge- Hohlraumresonators, so daß die erzeugte Hochfrefährden.
quenzenergie über die aus dem Kanal 58 und dem
Vorzugsweise ist der Röhrenkörper samt Energie- Mittelteil des Auskoppelleiters 60 gebildete koaxiale
austrittsfenster rotationssymmetrisch ausgebildet, und Leitung abgeführt wird. Im Bereich des Kanals 58
der Auskoppelleiter verläuft im Abstrahlraum dia- 60 ist der Mittelteil des Auskoppelleiters 60 durch eine
metral. oder mehrere Abstandscheiben 64 abgestützt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird Beim Betrieb der Magnetronröhre erzeugt das im
nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Hohlraumresonator herrschende elektrische Hoch-Diese
zeigt einen Längsschnitt einer erfindungs- frequenzfeld einen Strom im Auskoppelleiter 60,
gemäßen Magnetronoszillatorröhre. 65 wodurch Energie aus dem Hohlraumresonator durch
Die erfindungsgemäße Magnetronoszillatorröhre die koaxiale Leitung 58, 60 in den Abstrahlraum 61
ist so gebaut, daß die Mikrowellenenergie bevorzugt gelangt. Im Zusammenwirken mit der ebenen Stirnin
Richtung der Röhrenachse abgestrahlt wird. Die seite des Polschuhs 42 strahlt der Leiter 60 dem-
gemäß entsprechend dem in ihm fließenden Strom ein elektromagnetisches Feld ab. Die Magnetronröhre
selbst wirkt in bekannter Weise als Vielschlitzmagnetron und braucht deshalb nicht näher beschrieben
zu werden.
Die von dem diametral im Abstrahlraum verlaufenden Auskoppelleiter 60 bewirkte Abstrahlung der
Hochfrequenzenergie in Achsenrichtung der Magnetronröhre ist zur Anwendung einer Röhre dieser Art
in einer Hochfrequenzheizvorrichtung besonders geeignet.
Claims (2)
1. Magnetronoszillatorröhre mit einem im wesentlichen metallischen Röhrenkörper, dessen
eine Stirnseite mit einem Energieaustrittsfenster vakuumdicht verschlossen ist, mit einer zentrischen
Kathode und einer die Kathode axial umgebenden, einen oder mehrere Hohlraumresona- so
toren enthaltenden Anode, an deren Stirnseiten jeweils ein Polschuh angeordnet ist, und mit
einem Auskoppelleiter zur Entnahme der erzeugten Hochfrequenzenergie aus dem bzw. einem
der Hohlraumresonatoren, der, exzentrisch zur as Kathode und in axialer Richtung verlaufend, den
einen Polschuh durchsetzt und sich in den Raum zwischen diesem Polschuh und dem Energieaustrittsfenster
erstreckt, von wo er die ausgekoppelte Hochfrequenzenergie abstrahlt, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Röhrenkörper (26, 28) vakuumdicht verschließende Energieaustrittsfenster
(30) eben ausgebildet und parallel zu der ebenfalls eben ausgebildeten äußeren Stirnseite
des vom Auskoppelleiter (60) durchsetzten Polschuhs (42) angeordnet ist und daß der Auskoppelleiter
(60) nach dem Durchsetzen des Polschuhs (42) im Raum (61) zwischen diesem Polschuh
(42) und dem Energieaustrittsfenster (30) (Abstrahlraum) parallel zum Energieaustrittsfenster
(30) — und damit auch parallel zur äußeren Stirnseite des genannten Polschuhs (42) —
verläuft und an einer der Polschuhdurchtrittstelle etwa axialsymmetrisch gegenüberliegenden
Stelle (bei 72) mit dem Polschuh (42) galvanisch verbunden ist.
2. Magnetronoszillatorröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenkörper
(26, 28) samt Energieaustrittsfenster (30) rotationssymmetrisch ausgebildet ist und der Auskoppelleiter
(60) im Abstrahlraum (61) diametral verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
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