DE1295070B - Schleifringsaeule fuer Waehler von Stufentransformatoren - Google Patents
Schleifringsaeule fuer Waehler von StufentransformatorenInfo
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- DE1295070B DE1295070B DE1964L0049569 DEL0049569A DE1295070B DE 1295070 B DE1295070 B DE 1295070B DE 1964L0049569 DE1964L0049569 DE 1964L0049569 DE L0049569 A DEL0049569 A DE L0049569A DE 1295070 B DE1295070 B DE 1295070B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/0005—Tap change devices
- H01H9/0016—Contact arrangements for tap changers
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/06—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with current collector gliding or rolling on or along winding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
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Description
Die Hauptpatentanmeldung bezieht sich auf eine Schleifringsäule für Wähler von Stufentransformatoren,
bestehend aus mehreren axial übereinander angeordneten Schleifringen gleichen Durchmessers,
die durch aus Isolierstoff bestehende gleichartige zylindrische Distanzhülsen voneinander getrennt
sind, wobei zwischen je zwei Distanzhülsen ein Schleifring angeordnet ist und jede Distanzhülse
einen zylindrischen Ansatz geringeren Durchmessers besitzt, der durch den Schleifring hindurch und tele- ίο
skopartig in die benachbarte Distanzhülse hineinreicht, und die zu dem jeweiligen Schleifring führende
Zuleitung durch eine längs des zylindrischen Ansatzes der Distanzhülse verlaufende rillenförmige
Vertiefung geführt ist.
Durch diese Maßnahme wird der Gleitweg vom Schleifring zum benachbarten Ableitungsdraht
wesentlich verlängert und die Spannungsfestigkeit des Wählers bedeutend verbessert. Ein Nachteil dieser
Anordnung besteht darin, daß der Anschluß der im Inneren der Säule verlegten Ableitungsdrähte oftmals
recht schwierig und umständlich ist, da die Säule zumindest in den unteren Abschnitten fast vollständig
mit den Ableitungsdrähten ausgefüllt und die Anschlußlasche des Schleifringes von außen nicht zugänglich
ist.
Zur Beseitigung dieses Nachteiles ist bei einer Schleifringsäule der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
vorgesehen, daß die einzelne Distanzhülse an der der Lage der Anschlußlasche des
Schleifringes entsprechenden Stelle eine Aussparung aufweist.
Hierdurch wird die Anschlußstelle des Ableitungsdrahtes an den Schleifring von außen zugänglich.
Beim Aufbau der Schleifringsäule kommt die Aussparung gegenüber der rinnenförmigen Vertiefung
der benachbarten Hülse zu liegen. Auf diese Weise ist die Anschlußstelle von außen zugänglich, so daß
eine erhebliche Zeitersparnis bei der Montage möglich ist. Der nun außerhalb der Schleifringsäule
liegende Anschluß ist nicht mehr durch das Isolierrohr der Schleifringsäule gegen Überschläge geschützt,
weshalb er keine hervorstehenden Kanten aufweisen darf. Eine Lötverbindung muß aus diesem
Grunde immer nachbearbeitet werden. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird dieser Nachteil
dadurch beseitigt, daß der Anschluß des Ableitungsdrahtes am Schleifring mittels einer Quetschverbindung
erfolgt, wobei eine versenkte Schraube unter Zwischenschaltung eines Federelementes die Ableitung
festklemmt. Diese Art Anschluß ermöglicht es, die Radien an der als Kabelschuh ausgebildeten Anschlußlasche
des Schleifrings so auszulegen, daß die Überschlagspannung möglichst hoch ist. Darüber
hinaus kann durch den Wegfall des Lötvorganges auf ein Nachisolieren der Ableitungen verzichtet werden,
was ebenfalls eine bedeutende Zeitersparnis einbringt.
Wie in der Hauptpatentanmeldung beschrieben, liegt der Schleifring zwischen zwei Distanzhülsen an
jeder Stelle des Umfanges auf, wodurch die Ölströmung am Schleifring unmittelbar an der Distanzhülse
verhindert wird. Bei großen Stromstärken kann sich daher das ganze Kontaktsystem sehr stark erwärmen,
was die Kontaktalterung fördert. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird dieser Nachteil dadurch
behoben, daß der Schleifring am inneren Umfang drei oder mehr radiale Vorsprünge besitzt, mit
denen der Schleifring zwischen den Distanzhülsen gehaltert ist. Die zwischen den Vorsprüngen liegenden
Abschnitte gestatten dem öl ohne weiteres einen Durchtritt zwischen dem Schleifring und der Distanzhülse,
so daß der Schleifring allseitig vom Isolieröl umspült und dadurch stärker gekühlt wird.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße DistanzhülseI3
die an ihrem oberen Rand mit der Aussparung 2 versehen ist. F i g. 2 zeigt an einem Beispiel deutlich die
Vorteile der Erfindung. Zwischen den Distanzhülsen 1 und 3 ist der Schleifring 4 gehaltert. Der
Ableitungsdraht 5 ist an der Stelle der Aussparung 2 und der rinnenförmigen Vertiefung 7 an den Schleifring
4 angeschlossen. Der Anschluß selbst erfolgt in der Anschlußlasche 8. In Fig. 3 ist ein erfindungsgemäßer,
nur mit drei radialen Vorsprüngen 9 auf der Distanzhülse 1 aufliegender Schleifring 4 dargestellt.
Durch die zwischen den Vorsprüngen liegenden Abschnitte 10 kann das Isolieröl hindurchtreten.
Claims (3)
1. Schleifringsäule für Wähler von Stufentransformatoren, bestehend aus mehreren axial übereinander
angeordneten Schleifringen gleichen Durchmessers, die durch" aus Isolierstoff bestehende
gleichartige zylindrische Distanzhülsen voneinander getrennt sind, wobei zwischen je
zwei Distanzhülsen ein Schleifring angeordnet ist und jede Distanzhülse einen zylindrischen Ansatz
geringeren Durchmessers besitzt, der durch den Schleifring hindurch und teleskopartig in die benachbarte
Distanzhülse hineinreicht, und die zu dem jeweiligen Schleifring führende Zuleitung
durch eine längs des zylindrischen Ansatzes der Distanzhülse verlaufende rillenförmige Vertiefung
geführt ist, nach Patentanmeldung P 12 81 026.-3-32, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelne Distanzhülse (1) an der der Lage der Anschlußlasche (8) des Schleifringes (4) entsprechenden
Stelle eine Aussparung (2) aufweist.
2. Schleifringsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des Ableitungsdrahtes
(5) am Schleifring (4) mittels einer Quetschverbindung (Fig. 3) erfolgt, wobei eine
versenkte Schraube unter Zwischenschaltung eines Federelementes die Ableitung festklemmt.
3. Schleifringsäule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring (4)
am inneren Umfang drei oder mehr radiale Vorsprünge (9) besitzt, mit denen der Schleifring (4)
zwischen den Distanzhülsen (1) gehaltert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964L0049569 DE1295070B (de) | 1964-10-28 | 1964-12-18 | Schleifringsaeule fuer Waehler von Stufentransformatoren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964L0049137 DE1281026B (de) | 1964-10-28 | 1964-10-28 | Schleifringsaeule fuer Waehler von Stufentransformatoren |
| DE1964L0049569 DE1295070B (de) | 1964-10-28 | 1964-12-18 | Schleifringsaeule fuer Waehler von Stufentransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295070B true DE1295070B (de) | 1969-05-14 |
Family
ID=25985889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964L0049569 Withdrawn DE1295070B (de) | 1964-10-28 | 1964-12-18 | Schleifringsaeule fuer Waehler von Stufentransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1295070B (de) |
-
1964
- 1964-12-18 DE DE1964L0049569 patent/DE1295070B/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |