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DE1294304B - Vorrichtung zum Einfuehren von Medien in unterirdische Hohlraeume - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von Medien in unterirdische Hohlraeume

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Publication number
DE1294304B
DE1294304B DEK61677A DEK0061677A DE1294304B DE 1294304 B DE1294304 B DE 1294304B DE K61677 A DEK61677 A DE K61677A DE K0061677 A DEK0061677 A DE K0061677A DE 1294304 B DE1294304 B DE 1294304B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pipe
line
borehole
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK61677A
Other languages
English (en)
Inventor
Dahms James Bowen
Edmonds Byron Priestly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalium Chemicals Ltd
Original Assignee
Kalium Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalium Chemicals Ltd filed Critical Kalium Chemicals Ltd
Publication of DE1294304B publication Critical patent/DE1294304B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/29Obtaining a slurry of minerals, e.g. by using nozzles
    • E21B43/292Obtaining a slurry of minerals, e.g. by using nozzles using steerable or laterally extendable nozzles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen von Medien in unterirdische Hohlräume, insbesondere zum Auslaugen von Salzlagerstätten, mit einem Rohr, das in einem zum Hohlraum führenden Bohrloch absenkbar ist und mit einer während des Absenkens, benachbart des Rohres angeordneten, an das Rohr anschließbaren Leitung, deren Auslaß im Hohlraum vom Rohr wegbewegbar ist.
  • Eine solche Vorrichtung ist bekannt. Die Leitung schließt bei der bekannten Vorrichtung unmittelbar an das Rohr an und ist biegsam ausgebildet. Am Ende der Leitung greift ein Zugkabel an, das gespannt werden kann, um die Rohrleitung vom Rohr wegzubiegen, also insbesondere horizontal zu richten. Da das Zugkabel innerhalb des Bohrloches verläuft, kann mit der bekannten Vorrichtung nur eine begrenzte Seitwärtsbewegung der Rohrleitung erreicht werden. Mit der bekannten Vorrichtung lassen sich nur relativ kleine Hohlräume schaffen.
  • Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der am absenkbaren Rohr ein starres Leitungsstück schwenkbar angeordnet ist, das nach Erreichen des unterirdischen Hohlraumes zur Seite ausschwenkbar ist, um das von oben in das Rohr eingeführte Medium im wesentlichen horizontal in den unterirdischen Hohlraum einzusprühen. Dieses starre Leitungsstück ist ebenfalls nur sehr kurz, verglichen mit der Länge des absenkbaren Rohres, so daß auch mit dieser Vorrichtung nur Hohlräume mit relativ kleinem Volumen ausgelaugt werden können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die den bekannten Vorrichtungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine Vorrichtung zu schaffen, die in einem relativ engen Bohrloch abgesenkt werden, im unterirdischen Hohlraum jedoch seitlich vom Rohr wesentlich weiter als bisher wegbewegt werden kann, so daß Hohlräume von 100 m Durchmesser und mehr erzeugt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leitung im Inneren eines Behälters unterbringbar und durch Mediumzufuhr unter Dimensions- bzw. Gestaltänderung aus einer Öffnung des Behälters ausfahrbar ist. Der Behälter hat vorzugsweise einen gegenüber dem Bohrlochdurchmesser nur wenig kleineren Außendurchmesser. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Leitung aus einem biegsamen, im Ruhezustand im Behälter zusammengefalteten Schlauch. Dieser Schlauch ist im Ruhezustand nach Art eines Feuerwehrschlauches zusammengelegt. Nachdem das Rohr abgesenkt worden ist und der Behälter den unterirdischen Hohlraum erreicht hat, öffnet der Behälter, was durch Federkraft oder durch Mediumzufuhr geschehen kann. Der Schlauch faltet sich selbsttätig auseinander und richtet sich im wesentlichen geradlinig aus, wo- , bei der Auslaß des Schlauches bestrebt ist, sich möglichst weit vom Rohr wegzubewegen. Eine alternative Ausführungsform der Erfmdung besteht darin, daß die Leitung aus teleskopartig ausfahrbaren Rohren besteht. Die Rohre sind in der Ruhestellung im i Behälter in Bohrlochlängsrichtung angeordnet und können in eine durch Anschlag begrenzbare Arbeitsstellung seitlich ausgeschwenkt werden. Der Rohrabschnitt mit größtem Durchmesser ist entweder mittels eines elastischen Schlauches oder mittels eines Ven- i tils, das die in Ruhestellung befindliche Leitung von der Mediumzufuhr absperrt und sie an diese in Arbeitsstellung anschließt, mit dem Rohr verbunden. Da das vordere Ende des kleinsten Rohrabschnittes der Teleskoprohre die Auslaßdüsen trägt; fahren die Rohre bei Mediumzufuhr automatisch auseinander, bis das Vorderende des kleinsten Rohres mit der Wand des unterirdischen Hohlraums in Berührung kommt oder bis sämtliche Rohrabschnitte des Teleskoprohres bis zu ihren Anschlägen ausgefahren sind. Mit beiden Ausführungsformen lassen sich erfindungsgemäß Hohlräume von 100 m Durchmesser und mehr schaffen.
  • Der Behälter weist vorzugsweise noch einen Durchgangskanal auf, der zur Ableitung von Medium aus dem unterirdischen Hohlraum dient, wenn durch den Schlauch oder das Teleskoprohr eine Flüssigkeit in den unterirdischen Hohlraum eingespritzt wird. Auf diese Weise lä.ßt sich durch Einbringen des Rohres mit dem die ausfahrbare Leitung enthaltenden Behälter eine Vor- und Rücklaufleitung für den unterirdischen Hohlraum schaffen.
  • An Hand der Zeichnung, die einige Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellt, sei diese näher erläutert. Es zeigen F i g. 1 bis 6 eine Vorrichtung, bei der als ausfahrbare Leitung ein biegsamer Schlauch verwendet wird, F i g. 7 bis 16 eine Vorrichtung, bei der als ausfahrbare Leitung teleskopartig ausfahrbare Rohre verwendet werden und F i g.17 und 18 eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die für beide Ausführungsformen gilt und bei der der Behälter aus einem Rohrstück besteht, das von einem Außenrohr umgeben ist.
  • Die F i g. 1 bis 3 zeigen einen in einem zylindrischen Behälter 6 nach Art eines Feuerwehrschlauches zusammengefalteten biegsamen Schlauch 1, dessen inneres Ende bei 2 an ein Rohr 3 angeschlossen ist, das eine äußere Dichtung 4 aufweist; im Inneren des Rohres 3 erstreckt sich eine Mediumrückführleitung 5, die durch den Behälter 6 nach unten herausführt. Der Behälter 6 hat eine Klappe oder einen Deckel 7, der, wie aus F i g. 2 hervorgeht, vom Behälter lösbar ist, wenn dieser den unterirdischen Hohlraum erreicht. Das Lösungsmittel wird im Ringraum des Rohres 3 nach unten und durch den Schlauch 1 hindurchgeführt, wobei sich der Schlauch selbsttätig entfaltet. Durch die Rohrleitung 5 gelangt die Lauge aus dem Hohlraum nach über Tage. F i g. 3 veranschaulicht eine Vereinfachung. Hier fehlt die Mediumrückführleitung 5. Sie befindet sich in einem anderen, nicht dargestellten Bohrloch. Der effektive Strömungsquerschnitt des Rohres 3 wird damit vergrößert.
  • Die F i g. 4 bis 6 zeigen einen Behälter 21 mit flexiblem Schlauch 20, eine Bohrlochauskleidung 22, eine Schlauchverbindung 23 mit dem unteren Ende 24 eines im Bohrloch absenkbaren Rohres 25, eine Tennwand 27 im Behälter 21 zur Abteilung eines Raumes 26, der unten mit einer zentralen Leitung 32, 33 des Behälters 21 und oben über einen Ringkanal zwischen dem Rohr 25 und einem am Behälter angesetzten Rohr 36 mit dem Ringraum 28 zwischen Bohrlochauskleidung 22 und Rohr 25 oberhalb einer am Rohrstück 36 angeordneten Dichtung 35 in Verbindung steht. Der Dichtring 35 dichtet die Ringräume 28 und 37 gegeneinander ab. Unterhalb der Schlauchverbindung 23 ist der Raum 26 mit dem Inneren des Rohres 25 über ein Entlastungsventil 34 verbunden, das öffnet, wenn der Druck im unterirdischen Hohlraum höher als im Rohr 25 ist. Im Boden des Behälters 21 sind Löcher 31 vorgesehen, in die Stifte 30 einer entfernbaren Klappe 29 passen. Die Klappe 29 kann mittels einer Feder vorgespannt sein, obwohl der vom zusammengelegten Schlauch 20 auf die Klappe übertragene Druck im allgemeinen ausreicht, um die Klappe selbsttätig abzuwerfen, wenn der Behälter geniigend weit aus dem Bohrloch ausgefahren ist. Wenn dies geschehen ist, wird dem Rohr 25 Druckmittel zugeführt, der Schlauch 20 dehnt sich aus und sucht sich horizontal gerade zu richten, wie F i g. 6 veranschaulicht. Das zugeführte Medium strömt aus dem Ende des Schlauches 20 aus und bewirkt ein Auslaugen des unteriridischen Hohlraums. Das verdrängte Medium dringt durch das Rohr 33 und den Raum 26 in den Ringraum 28 ein, wie durch die Pfeile veranschaulicht. Auf diese Weise ist eine dauernde Zu- und Abfuhr des Mediums möglich. Da der im Ruhezustand im Behälter 21 zusammengelegte Schlauch eine Länge von 100 m und mehr haben kann, lassen sich mit der beschriebenen Vorrichtung sehr große unterirdische Hohlräume schaffen.
  • Die F i g. 7 bis 13 zeigen einen Satz Teleskoprohre 41, die in einem Behälter 44 mittels eines Drehventils 43 schwenkbar gelagert sind. Der Behälter 44 ist mittels einer Muffe 60 an einem Rohr 58 befestigt, an dem wiederum eine Dichtung 59 sitzt, die das Rohr mit dem Bohrloch bzw. deren Verkleidungswand 45 abdichtet.
  • Im Behälter 44 sind eine Oberwand 51, ein Boden 63 und zwei parallele Vertikalwände 52, 53 vorgesehen, die einen Raum zur Aufnahme der Teleskoprohre 41 und des Ventils 43 begrenzen. Die Vertikalwand 52 bildet mit der Wandung des Behälters 44 eine Kammer 54, in die eine Leitung 46 mündet, die an das Innenrohr 50 zur Zufuhr von Lösungsmitteln angeschlossen ist. Die andere Horizontalwand 53 begrenzt eine Kammer 55, die mit dem unteren Teil 57 des Behälters 44 in Verbindung steht, wo sich ein Anschluß 69 zur Befestigung eines Vertikalrohres 70 (F i g. 13, 14) befindet. Durch das Rohr 70 findet die Rückströmung durch die Räume 57, 55, eine Leitung 47 und einen Ringraum 49 in den zwischen den beiden konzentrischen Rohren 50, 58 gebildeten Ringraum nach oben statt. Die die Teleskoprohre 41 und das Drehventil 43 enthaltende Kammer 48 des Behälters 44 hat eine seitliche Öffnung 62, die mittels einer Klappe 61 abschließbar ist. Eine Feder 68 (F i g. 13) übt auf den vertikal gestellten Satz Teleskoprohre 41 eine Vorspannung in Öffnungsrichtung aus, die auf die Klappe 61 übertragen wird. Solange sich der Behälter 44 jedoch noch innerhalb der Bohrlochauskleidung 45 befindet, kann die Klappe 61 nicht abgeworfen werden. Dies tritt jedoch automatisch ein, wenn die Öffnung 62 des Behälters 44 sich voll im unterirdischen Hohlraum befindet. Das Teleskoprohr 41 wird nach außen geschwenkt und fällt dann bis zum Anschlag in eine Horizontalstellung, wie sie in F i g. 14 veranschaulicht ist. Zu diesem Zweck sind ein Zapfen bzw. eine Klinke 64, eine Feder 66 und ein Loch 65 vorgesehen. In der etwa horizontalen Betriebsstellung des Teleskoprohres 41 rastet der Zapfen 64 in das Loch 65 ein. Im Ventil 43 ist ein winkliger Kanal 67 vorgesehen, der mit einer Öffnung 56 in der Vertikalwand 52 kommuniziert; wie sich aus den F i g. 11 und 12 ergibt, ist die Mediumzufuhr zum Teleskoprohr 41 dank des Klappventils 43 unterbrochen, wenn sich das Teleskoprohr in der vertikalen Ruhestellung befindet. Schwenkt das Teleskoprohr jedoch in die Horizontalstellung, so kommt der Innenraum des Teleskoprohres automatisch mit dem winkligen Kanal 67 in Verbindung, so daß das Teleskoprohr 41 ausfährt, bis sein vorderes Ende mit der Wand des unterirdischen Hohlraumes in Berührung gelangt, bzw. bis die maximale Ausfahrstellung erreicht ist.
  • F i g. 15 veranschaulicht eine vereinfachte Ausführungsform. Der Behälter 71 ist hier mittels eines nicht dargestellten Rohres in den Hohlraum abgesenkt, so daß das Teleskoprohr 73 horizontal ausschwenken kann. Dann wird der Behälter geringfügig in der Bohrlochauskleidung 74 angehoben, eine am Behälterfortsatz 72 vorgesehene Dichtung 75 z. B. durch Aufblasen zur Wirkung gebracht, wonach das nicht dargestellte, mit dem Behälter verschraubte Rohr ausgeschraubt und nach oben herausgezogen wird. Der Behälter mit Dichtung kann alternativ auch von vornherein am Rohr 74 befestigt und mit diesem nach unten in den unterirdischen Hohlraum hineingebracht worden sein. Das Lösungsmittel wird hier direkt im Rohr 74 nach unten und in der beschriebenen Weise durch den Behälter hindurch in das Teleskoprohr 73 eingeführt.
  • F i g. 16 veranschaulicht eine alternative Verbindung des Teleskoprohres 78 am im Bohrloch absenkbaren Rohr 85 mittels eines in diesem befestigten Rohrstückes 77, eines flexiblen Schlauches 76 und einer Schlauchverbindung 79 am Teleskoprohr 78, wobei das Ganze im Behälter 80 im Ruhezustand Platz hat. Im Betriebszustand schwenkt das noch eingefahrene Teleskoprohr 78 durch eine Behälteröffnung 82 bis zum Anschlag 81 in die Horizontalstellung aus. Lösungsmittel wird nun durch das Rohr 85 zugeführt, wodurch das Teleskoprohr 78 ausfährt. Das gelöste Medium wird aus dem unterirdischen Hohlraum durch den Stutzen 83 des Behälters 80 und den Ringraum zwischen Behälter 80 und Rohrstück 77 hindurch in den Ringraum 84 zwischen Auskleidungsrohr und vertikalem Hauptrohr 85 eingeführt.
  • Gemäß den F i g. 17 und 18 besteht der Behälter aus einem Innenrohr 91 mit einem oberen konischen Abschnitt 98 und einer verformbaren Dichtung 99. Das absenkbare Hauptrohr 100 verbindet das Innenrohr, wie beschrieben, mit der Lösungsmittelzufuhr über Tage. Das Innenrohr 91 weist wiederum eine abwerfbare Klappe auf. Dank eines über das Innenrohr 91 geschobenen Außenrohres 90 wird das Innenrohr geschützt und die Klappe vor einem unbeabsichtigten Öffnen gehindert. Am Außenrohr 90 sind gebogene Federn 96 befestigt, die mit der Bohrlochauskleidung 94 in Berührung stehen. An den Enden der Federn 96 sitzen Haltefüße 97. Am unteren Ende des Innenrohres 91 befinden sich zwei Zapfen 93, die beim Abwärtsbewegen des Innenrohres 91 in J-Haken 92 des Außenrohres 90 eingreifen und dieses mit nach unten schieben. Wenn der unterirdische Hohlraum 95 erreicht ist, wird das Innenrohr 91, an dem sich noch ein vertikaler Fortsatz 101 befinden kann, leicht angehoben und gedreht, so daß die Zapfen 93 aus den J-Haken 92 gelangen. Anschließend wird dann das Innenrohr weiter abgesenkt, wodurch die Füße 97 auf dem konischen Abschnitt des Innenrohres auflaufen und eine zusätzliche Verankerung des Außenrohres in der Bohrlochauskleidung bewirken. Anschließend wird die Dichtung 99 verformt, so daß der Ringraum zwischen dem Rohr 100 und der Bohrlochauskleidung gegen den unterirdischen Hohlraum 95 abgedichtet ist. Nunmehr könnte auch Lösungsmittel im Bohrloch selbst heruntergedrückt werden, da die Abdichtung 99 dafür sorgt, daß das Medium in die in diesen Figuren nicht dargestellte seitlich ausfahrbare Leitung gelangt.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Einführen von Medien in unterirdische Hohlräume, insbesondere zum Auslaugen von SaIzlagerstätten, mit einem Rohr, das in einem zum Hohlraum führenden Bohrloch absenkbar ist und mit einer während des Absenkens, benachbart des Rohres angeordneten, an das Rohr anschließbaren Leitung, deren Auslaß im Hohlraum vom Rohr wegbewegbar ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die Leitung (1; 20; 41; 78) im Inneren eines Behälters (7; 21; 44; 80; 91) unterbringbar und durch Mediumzufuhr unter Dimensions- bzw. Gestaltänderung aus einer Öffnung des Behälters ausfahrbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7; 21; 44; 80; 91) einen gegenüber dem Bohrlochdurchmesser nur wenig kleineren Außendurchmesser hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Behälters (7; 21; 44; 80; 91) durch mindestens einen entfernbaren Teil (29; 61; 82) seines Mantels verschließbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung aus einem biegsamen, im Ruhezustand im Behälter zusammengefalteten Schlauch (1; 20) besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung aus teleskopartig ausfahrbaren Rohren (41; 73; 78) besteht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre in Ruhestellung im Behälter in Bohrlochlängsrichtung angeordnet und in eine durch Anschlag begrenzbare Arbeitsstellung seitlich ausschwenkbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Ventil (43), das die in Ruhestellung befindliche Leitung von der Mediumzufuhr absperrt und sie an diese in Arbeitsstellung anschließt. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare Behältermantelteil (29; 61; 82) in öffnungsrichtung vorgespannt ist und beim Eintreten in den unterirdischen Hohlraum den Behälter selbsttätig öffnet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (91) von einer Hülse (90) umgeben und mittels einer, bei Aufwärtsbewegung des Behälters relativ zur Hülse lösbaren Mitnehmereinrichtung (92, 93) mit der Hülse gekuppelt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7; 21; 44; 80; 91) zur Ableitung von Medium aus dem unterirdischen Hohlraum einen mit dem Ringraum außerhalb des Bohrlochrohres in Verbindung stehenden Strömungskanal aufweist.
DEK61677A 1966-03-11 1967-03-10 Vorrichtung zum Einfuehren von Medien in unterirdische Hohlraeume Pending DE1294304B (de)

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