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DE1294169B - Programmsteuereinrichtung fuer Lehr-Musiktasteninstrumente - Google Patents

Programmsteuereinrichtung fuer Lehr-Musiktasteninstrumente

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Publication number
DE1294169B
DE1294169B DEG48528A DEG0048528A DE1294169B DE 1294169 B DE1294169 B DE 1294169B DE G48528 A DEG48528 A DE G48528A DE G0048528 A DEG0048528 A DE G0048528A DE 1294169 B DE1294169 B DE 1294169B
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DE
Germany
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card
control device
program control
contact
carriage
Prior art date
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Pending
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DEG48528A
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English (en)
Inventor
Wolf Tobin
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AC Gilbert Co
Original Assignee
AC Gilbert Co
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Publication date
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H5/00Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical
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    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Programmsteuereinrichtung für Lehr-Musiktasteninstrumente, bei der die einer Lehrmelodie entsprechenden Noten in Reihen und Spalten auf einem Aufzeichnungsträger in Form von verteilt angeordneten Kontaktbetätigungspunkten ausgebildet sind, durch welche über zugeordnete Tastkontakte nacheinander den Instrumententasten zugeordnete Anzeigeeinrichtungen, insbesondere Lämpchen, eingeschaltet werden.
  • Es ist bereits eine Programmsteuereinrichtung dieser Art für Klaviere oder dergleichen Tasteninstrumente bekannt, bei der die einzelnen Kontaktbetätigungspunkte in Form von erhabenen Noppen auf einem fortlaufenden Band angebracht sind, das durch einen gesonderten Elektromotor gegenüber feststehend angeordneten Kontakten bewegt wird. Ein Wechsel der Lehrmelodie ist nur durch Auswechseln des Bandes möglich, wozu das Band erst rückgespult und mit seinem Ende von der Gegenrolle ausgehakt werden muß. Die Bedienung dieser bekannten Programmsteuereinrichtung ist damit relativ kompliziert, und sie könnte nicht ohne weiteres von Kindern durchgeführt werden. Im übrigen ist der Aufbau dieser bekannten Einrichtung ebenfalls relativ kompliziert und störanfällig und erfordert einen zusätzlichen Antriebsmotor für das Band.
  • Es ist bei einer anders gearteten Programmiereinrichtung für Lehr-Musiktasteninstrumente an sich schon bekannt, als Programmspeicher für das Lehrmusikstück eine auswechselbare gedruckte Schaltungsplatte zu verwenden. Hierbei sind auf beiden Seiten der Platte relativ komplizierte Stromlauf-Leiterstreifen aufgebracht, und die zugehörige Steuerschaltung mit einem durch die Instrumententasten gesteuerten Schrittschalter ist ebenfalls sehr kompliziert und damit wiederum sehr störanfällig. Die Karten sind in der Herstellung sehr teuer und eignen sich nicht für die billige Massenfabrikation, wie dies aus Wettbewerbsgründen für den Spielzeugmarkt nötig ist.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine im Aufbau einfache, robuste -und billig herstellbare, auch von Kindern bedienbare Programmstenereinrichtung für Lehr-Musiktasteninstrumente zu schaffen, deren die Lehrmelodie tragende Aufzeichnungsträger vor allem sehr billig auch in Massenproduktion herstellbar sind.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Programmsteuereinrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Aufzeichnungsträger in an sich bekannter Weise eine auswechselbare Karte ist und die Tastkontakte auf einem schrittweise bewegbaren Schlitten ausgebildet sind, der beim Anschlagen einer Instrumententaste selbsttätig um einen Schritt weiterbewegt wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Programmsteuereinrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Da bei einer erfindungsgemäßen Programmsteuereinrichtung nicht die Karte bewegt wird, sondern vielmehr der die Kontakte tragende Schlitten, ist eine erfindungsgemäße Einrichtung sehr störunempfindlich. Der Gesamtaufbau kann insgesamt gesehen sehr gedrungen und billig ausgeführt werden. Durch die auswechselbaren Karten können die verschiedenartigsten Musikstücke ausgewählt und auch von Kindern eingesetzt werden. Die Karten können sehr einfach und billig hergestellt werden, da auf ihnen keine komplizierten elektrischen Stromläufe od. dgl. ausgebildet sein müssen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt ein Klavier mit einer erfindungsgemäßen Programmsteuereinrichtung; F i g. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie 2-2 nach Fig.1; F i g. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie 3-3 nach F i g. 2; F i g. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linie 4-4 nach F i g. 2; F i g. 5 zeigt einen Teil einer erfindungsgemäßen Melodiekarte; F i g. 6 zeigt einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 6-6 nach F i g. 3; F i g. 7 zeigt das Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Programmsteuereinrichtung; F i g. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Kontakte; F i g. 9 zeigt einen Schnitt längs der Linie 9-9 nach F i g. 8; F i g. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausbildung der Melodiekarte; F i g. 11 zeigt diese Melodiekarte in Zuordnung zu der elektrischen Schaltung der Programmsteuereinrichtung; F i g. 12 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform der Melodiekarte.
  • F i g. 1 zeigt ein Klavier 20 mit mehreren Klangstäben 21, die auf Unterstützungen 22 im Schallkörper des Klavieres auf einer Fläche 23 angeordnet sind. Die Klangstäbe werden durch Hämmer 24 angeschlagen, die über bei 26 drehbar gelagerte Tasten betätigt sind. Die Hämmer 24 bestehen mit den Tasten 25 jeweils aus einem Stück. Beim Niederdrücken einer Taste 25 mit den Finger wird die Taste nach unten geschwenkt, und der dazugehörige Hammer 24 schlägt nach oben den Klangstab 21 an, so daß ein für diesen Klangstab kennzeichnender Klang erzeugt wird. Unterhalb der Tasten 25 sind mehrere getrennte elektrische Anzeigemitte128 angeordnet, die von einer an der Fläche 23 des Klaviers befestigten Halterung 30 getragen werden. Die hier als Glühbirnen dargestellten Anzeigemittel28 sind jeweils mit ihrer anderen Klemme mit einer weiteren Platte 32 verbunden, die ebenfalls innerhalb des Klaviers angeordnet ist. Die Anzeigemittel 28 werden über noch zu beschreibende Verbindungsmittel wahlweise an eine Energiequelle angeschlossen. Die Tasten 25 bestehen vorzugsweise aus einem durchscheinenden Material, z. B. einem Kunststoff, so daß der Spieler des Instruments leicht erkennen kann, welche Tasten beleuchtet werden.
  • In F i g. 1 und 2 erkennt man bei 40 einen Behälter zum Aufnehmen einer in F i g. 5 perspektivisch dargestellten Melodiekarte 41. Die Melodiekarte besteht aus einem flachen, isolierten Materialstück, das mit mehreren auch in F i g. 3 gezeigten, durch Abstände getrennten Erhöhungen, Warzen, Vorsprüngen od. dgl. versehen ist. Diese Vorsprünge sind auf der Fläche der Karte so verteilt, daß sie ein Anweisungsprogramm repräsentieren, das dazu dient, gewählte Anzeigelampen in der richtigen Reihenfolge einzuschalten, um einen Spieler zu veranlassen, die betreffenden Tasten zu betätigen und so eine Melodie zu spielen. Die Anordnung der Vorsprünge 42 bestimmt die Noten, die nacheinander gespielt werden sollen, und damit auch die zu spielende Melodie od. dgl. Die Karte 41 wird in den aus F i g. 1 ersichtlichen Teil 40 a des Behälters eingeführt. Der Gehälter 40 umfaßt ferner eine Anschlußplatte 48 aus isolierendem Material, die auf einer Seite mehrere durch Abstände getrennte, im wesentlichen parallele leitfähige Streifen 49 trägt. Die Zahl dieser leitfähigen Streifen steht in Beziehung zur Anzahl der elektrischen Anzeigemittel 28, und zwar in der Weise, daß jedem Anzeigemittel mindestens ein leitfähiger Streifen zugeordnet ist. Damit den leitfähigen Streifen wahlweise elektrische Energie zugeführt werden kann, um die betreffenden elektrischen Anzeigemitte128 einzuschalten, ist ein Schlitten oder Schieber 50 vorgesehen, der so gelagert ist, daß er sich längs der Melodiekarte 41 bewegen kann, wenn sich diese in dem Behälterteil 40 a befindet. Gemäß F i g. 6 umfaßt der Schieber 50 elektrische Schleifkontakte 51, die an einem Ende mit dem Schieber verbunden sind. Die Kontakte 51 haben unregelmäßig geformte Enden 51 a, die in leitende Berührung mit den leitfähigen Streifen 49 gebracht werden, wenn die Kontakte niedergedrückt werden. Die Schleifkontakte 51 bewegen sich allgemein gemäß F i g. 6 in ihrer oberen Stellung, bis ein Vorsprung 42 der Melodiekarte einen vorzugsweise aus isolierendem Material bestehenden Knopf 53 veranlaßt, den Kontaktabschnitt 51 a gegen den zugehörigen leitfähigen Streifen 49 zu drücken. Damit die Schleifkontakte 51 längs der Melodiekarte 51 bewegt werden können, ist ein insgesamt mit 60 bezeichnetes, unter Federspannung stehendes Hemmwerk vorgesehen. Dieses Hemmwerk umfaßt gemäß F i g. 3 eine mit Rasten versehene Schiene 61, die durch die Rückwand des Behälters 40 unterstützt wird. Längs der Zähne der Rastenschiene 61 kann sich eine Klinke 62 bewegen, die zwei Klinkenspitzen oder Zähne 62 a und 62 b trägt. Die Klinke 62 ist auf einer Achse 63 drehbar gelagert und wird durch eine auf diese Achse aufgeschobene Feder 64 in ihrer Lage gehalten. Die Klinke 62 trägt einen weiteren Zahn bzw. eine Nase 62c, die durch einen Hebel 65 nach oben bewegt werden kann; der Hebel 65 ist mit einer drehbar gelagerten Welle 66 verbunden. Der Hebel 65 wird um die Welle 66 durch mehrere mit einer Schiene 68 verbundene Stifte 67 gedreht. Die Stifte 67 werden ihrerseits durch mehrere Organe 69 betätigt, die mit den Karten 25 so verbunden sind, daß dann, wenn eine Taste 25 niedergedrückt wird, die Schiene 68 geschwenkt wird, um zu bewirken, daß sich die Klinkenzähne 62 a und 62 b des Hemmwerks jeweils um einen Rastzahn weiter bewegen. Das Hemmwerk 60 wird in der Vorwärtsrichtung durch eine Feder 80 angetrieben, die am einen Ende mit einer Welle 81 verbunden ist; das andere Ende der Feder 80 ist mit dem Klinkenaggregat 62 durch einen Bolzen 82 verbunden. Damit der Schieber zurückgeführt werden kann, nachdem sich das Hemmwerk gemäß F i g. 3 bis zum rechten Ende der Rastenschiene 61 bewegt hat, ist mit dem Schieber 50 eine Stange 83 verbunden, die gemäß F i g. 2 längs eines Schlitzes 85 des Behälters 40 bewegt werden kann.
  • In F i g. 7 ist die Schaltung des an Hand von F i g. 1 bis 6 beschriebenen Klaviers schematisch dar- i gestellt. Es sind mehrere Batterien 88 vorgesehen, die über einen Schalter 89 mit den verschiedenen Kontakten 51 und den elektrischen Anzeigemitteln 28 verbunden werden können. Der Schalter 89 wird dadurch in seiner geschlossenen Stellung gehalten, daß eine Rippe 90 vorgesehen ist, die sich über die ganze Länge des Behälters 40 erstreckt. Es sei bemerkt, daß man die Rippe 90 gegebenenfalls auch auf der Melodiekarte vorsehen könnte. Auf diese Weise wird der Schalter 89 zum Anschließen der Batterie nur dann geschlossen, wenn eine Melodiekarte in den Behälter 40 eingeführt worden ist. Zwar besteht die Melodiekarte vorzugsweise ausschließlich aus isolierendem Material, und sie ist mit damit aus einem Stück bestehenden Vorsprüngen 42 aus isolierendem Material versehen, doch könnte man auch ein Basisteil aus isolierendem Material für die Karte verwenden, und man könnte auf einem solchen Basisteil mehrere voneinander isolierte Vorsprünge aus Metall anordnen. In F i g. 1 bis 6 sind die Leitungen zum Verbinden der leitfähigen Streifen 49 mit der Batterie 88 und den Anzeigemitteln 28 nicht dargestellt; es sei lediglich bemerkt, daß diese Verbindungen durch Drahtleitungen bekannter Art gebildet werden.
  • In F i g. 8 bis 11 ist eine andere Ausbildungsform der Erfindung dargestellt. Hierbei werden an Stelle der parallelen Leiter, die einen Bestandteil des Klaviers selbst bilden, parallele Leiter verwendet, die gemäß F i g. 6, 10 und 11 auf einer insgesamt mit 100 bezeichneten Melodiekarte angeordnet sind. Die Melodiekarte 100 umfaßt eine isolierende Platte, auf der mehrere im wesentlichen parallele leitfähige Organe 101 befestigt sind. Von diesen Leitern aus erstrecken sich mehrere Vorsprünge oder Ansätze 1_02. Diese Ansätze entsprechen ihrer Wirkung nach den Vorsprüngen 42 der Melodiekarte 41 nach F i g. 5, abgesehen davon, daß sie aus leitfähigem Material bestehen. Die Ansätze 102 ragen in die Zonen zwischen benachbarten Leitern hinein, berühren jedoch den benachbarten Leiter nicht. Die Ansätze 102 sind in solchen Abständen verteilt, um die Anzeigemittel 104 nach F i g. 11 einzuschalten, daß die Tasten des Klaviers in der richtigen Reihenfolge angeschlagen werden können. Der insgesamt mit 110 bezeichnete Behälter für die Melodiekarte umfaßt mehrere ortsfeste Kontakte 111, die mit den leitfähigen Streifen 101 zusammenarbeiten. Diese leitfähigen Kontakte oder Anschlüsse 111 sind gemäß F i g. 11 mit den zugehörigen Anzeigemitteln 104 verbunden. Ferner ist ein Schieber 114 vorgesehen, der mehrere Kontakte 11.5 umfaßt, die kontinuierlich über die isolierende Fläche zwischen den Leitern 101 gleiten. Alle Kontakte 115 sind miteinander in Reihe geschaltet und gemäß F i g. 1.1. an eine Batterie 116 angeschlossen. Wird der Schieber 114 gemäß F i g. 11 in Richtung des Pfeils bewegt, kommen die Ansätze 102 der Leiter als Kontakte zur Wirkung, so daß ein Strom jeweils über einen Leiter 101 und den Kontakt 1.11 zu dem betreffenden Anzeigemitte1104 fließt, das in der Nähe der betreffenden Klaviertaste angeordnet ist, um dem Spieler die anzuschlagende Taste anzuzeigen.
  • Die an Hand von F i g. 10 beschriebene Melodiekarte könnte auch durch die in F i g. 12 gezeigte Melodiekarte ersetzt werden. Die Melodiekarte 120 umfaßt mehrere leitfähige Elemente 122, die auf einer Seite der aus isolierendem Material bestehenden Karte angeordnet sind. Die andere Seite der Melodiekarte trägt mehrere durch Abstände getrennte Leiter 121 aus Metall, die über Öffnungen der Karte leitend mit den leitfähigen Elementen 122 auf der anderen Seite verbunden sind. Die vorspringenden Elemente 122 werden dann in der an Hand von F i g. 8 bis 11 beschriebenen Weise abgetastet, um die Anzeigemittel 104 in der richtigen Reihenfolge einzuschalten, damit der Spieler die betreffende Melodie spielen kann. Zwar wurde an Hand von F i g.1 bis 7 eine Melodiekarte beschrieben, die Vorsprünge od. dgl. trägt, doch sei bemerkt, daß sich das beschriebene Verfahren auch bei Melodiekarten anwenden läßt, die an Stelle der Vorsprünge mit in Abständen verteilten Löchern versehen sind. Wenn eine solche Karte verwendet wird, kann man Fühlorgane vorsehen, die in die Löcher der Karte eintreten, um in Berührung mit den Leitern zu kommen und so die Lampen wahlweise einzuschalten. Sieht man an Stelle von durchgehenden Löchern nur Aussparungen in der Melodiekarte vor, könnte man die Logik des Systems so abändern, daß alle Anzeigemittel jedesmal dann ausgeschaltet sind, wenn der Schieber weiter bewegt wird, jedoch mit Ausnahme desjenigen Anzeigekontaktes, der mit einem keine Aussparung aufweisenden Teil der Melodiekarte zusammenarbeitet. Im Rahmen der Erfindung können somit verschiedene Arten von Wählmitteln für die Anzeigemittel bzw. verschiedene Arten von Melodiekarten verwendet werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Programmsteuereinrichtung für Lehr-Musiktasteninstrumente, bei der die einer Lehrmelodie entsprechenden Noten in Reihen und Spalten auf einem Aufzeichnungsträger in Form von verteilt angeordneten Kontaktbetätigungspunkten ausgebildet sind, durch welche über zugeordnete Tastkontakte nacheinander den Instrumententasten zugeordnete Anzeigeeinrichtungen, insbesondere Lämpchen, eingeschaltet werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Aufzeichnungsträger in an sich bekannter Weise eine auswechselbare Kante (41, 100, 120) ist und die Tastkontakte (51, 115) auf einem schrittweise bewegbaren Schlitten (50) ausgebildet sind, der beim Anschlagen einer Instrumententaste selbsttätig um einen Schritt weiter bewegt wird.
  2. 2. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbetätigungspunkte in Form von elektrisch leitenden Punkten (102, 122) auf einer Karte aus Isoliermaterial ausgebildet sind, die über auf der Karte ausgebildete Verbindungsleitungen (102, 121) reihenweise in Verbindung stehen und über diese Verbindungsleitungen mit an dem Aufnahmeschlitz für die Karte ausgebildeten und mit den Anzeigeeinrichtungen (28, 104) verbundenen Kontakten (122) verbindbar sind.
  3. 3. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Punkte (122) auf der einen und die Verbindungsleitungen (121) auf der anderen Seite der Karte angeordnet sind (F i g.12).
  4. 4. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastkontakte (51) in einer Reihe quer zur Bewegungsbahn des Schlittens (50) im Abstand .der Notenreihen auf der Karte angeordnet sind.
  5. 5. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine dem Schlitten (50) zugeordnete Rasteinrichtung (60), durch welche jeweils beim Anschlagen einer Instrumententaste (25) die Weiterbewegung des Schlittens um eine Notenspalte freigegeben wird.
  6. 6. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung eine im Aufnahmeschlitz für die Karte angeordnete Zahnstange (61) und eine am Schlitten (50) angebrachte Sperrklinke (62) umfaßt, welch letztere durch eine mittels jeder Instrumententaste (25, 69) drehbaren Stange (66) auslösbar ist.
  7. 7. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (50) durch eine Feder (80) bewegt wird und durch einen Handgriff (83) in seine Anfangsstellung rückführbar ist. B. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastkontakte mit Betätigungsnippel (53) versehene Kontaktfedern (51) sind, die beim Zusammenwirken des Betätigungsnippels (53) mit einem Kontaktbetätigungspunkt (z. B. 42) der Karte in Anlage an einen Kontaktstreifen (49) mehrere im Aufnahmeschlitz für die Karte angeordneter Kontaktstreifen verbringbar sind.
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