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DE1293931B - Optischer Sender oder Verstaerker - Google Patents

Optischer Sender oder Verstaerker

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Publication number
DE1293931B
DE1293931B DET20871A DET0020871A DE1293931B DE 1293931 B DE1293931 B DE 1293931B DE T20871 A DET20871 A DE T20871A DE T0020871 A DET0020871 A DE T0020871A DE 1293931 B DE1293931 B DE 1293931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
amplifier
optical
optical transmitter
prism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20871A
Other languages
English (en)
Inventor
Gould Gordon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Control Data Corp
Original Assignee
Control Data Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Control Data Corp filed Critical Control Data Corp
Priority to DET20871A priority Critical patent/DE1293931B/de
Publication of DE1293931B publication Critical patent/DE1293931B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/0007Applications not otherwise provided for

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen optischen Sender oder Verstärker, dessen monochromatische Strahlung von einem stimulierbaren optischen Medium beliebigen Aggregatzustandes ausgeht, dessen Atome, Ionen oder Molekühle mittels einer geeigneten Anregungs-Energiequelle zu einer inversen Besetzungsverteilung auf metastabile Energiezustände angeregt sind, wobei zumindest ein Teil der monochromatischen Strahlung in einem optischen Resonator reflektiert wird, um bei wiederholtem Durchlaufen dieses optischen Resonators Strahlungsphotonen beträchtlicher Dichte auszulösen.
  • Bekannt ist ein optischer Sender oder Verstärker, bei dem sich in einem rohrförmigen Gebilde, das mit ebenen, parallel zueinander angeordneten Spiegeln abgeschlossen ist, ein anregbares Medium eingeschlossen ist. Anregungsenergie wird diesem Medium von einer um das rohrförmige Gefäß angeordneten Lichtquelle, etwa einer Natriumlampe, zugeführt. Hierdurch werden die Atome, Ionen oder Moleküle des Mediums über eine inverse Besetzungsverteilung auf metastabile Energiezustände angeregt, und es entsteht eine monochromatische Strahlung. Diese kann über eine um den optischen Sender oder Verstärker gelegte Wicklung moduliert werden, durch die ein magnetisches Feld parallel zur Längsachse des Gefäßes erzeugt wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des bekannten optischen Senders oder Verstärkers und bringt insbesondere eine einfachere und wirkungsvollere Steuerung derartiger Vorrichtungen, wodurch es gelingt, sogenannte Riesenimpulse zu erzeugen.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau der Photonendichte für eine begrenzte Zeit durch eine Vorrichtung unterdrückt wird, die innerhalb des optischen Resonators angeordnet ist, während der das stimulierbare optische Medium durch die Anregungs-Energiequelle zu einer Umkehrung der Besetzungsverteilung angeregt wird, worauf die Vorrichtung durch einen Impuls derart gesteuert wird, daß der optische Resonator plötzlich die Auslösung der vollen Photonendichte gestattet.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Steuervorrichtung in dem optischen Resonator Vorrichtungen zur Frequenzauswahl der kohärenten Strahlung auf.
  • Von besonderem Vorteil ist es, durch die Steuervorrichtung den Polarisationszustand der Strahlung innerhalb des optischen Resonators zu beeinflussen.
  • Die Steuervorrichtung löst eine große Photonendichte in Form eines ausreichend rasch anwachsenden Lichtimpulses aus, der vorteilhaft dazu verwendet werden kann, einen weiteren optischen Sender oder Verstärker anzuregen mit dem Ziel einer schärferen Ausbildung oder Vergrößerung dieses aus dem ersten optischen Resonator austretenden Lichtimpulses mittels weiterer Verstärkung.
  • Vorzugsweise ist die Steuervorrichtung eine Kerrzelle.
  • Von besonderer Bedeutung für die Erfindung und auch unabhängig von dieser ist, daß die übertragungsflächen des optischen Resonators zur Strahlrichtung unter dem Brewsterschen Winkel geneigt sind. Das gleiche gilt für das Merkmal, daß zumindest ein Reflektor als prismatischer Winkelreflektor ausgebildet ist.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besitzt der prismatische Winkelreflektor eine Ein- und Austrittsfläche, die unter dem Brewsterschen Winkel zur Richtung des in den Winkelreflektor eintretenden Lichtes angeordnet ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert, wobei einige allgemeine Erläuterungen über die Funktion optischer Sender oder Verstärker, insbesondere mit innerer Entladung, vorangestellt seien. Im folgenden wird der optische Sender oder Verstärker auch mit »Lichtverstärker« bezeichnet. Es zeigt F i g. I ein Grotrian-Diagramm des Energieniveaus von Natrium zur Erläuterung der Funktion eines optischen Senders oder Verstärkers, F i g. 2 einen Querschnitt in teilweise schematischer Darstellung durch einen nicht resonierenden Lichtverstärker, der durch eine elektrische Entladung in dem Verstärkerhohlraum angeregt wird, F i g. 3 eine teilweise schematische Darstellung eines Resonanzlichtverstärkers, der durch inkohärente Lichtstrahlung angeregt wird und ein dreieckiges Prisma mit reflektierenden Oberflächen aufweist, F i g. 4 eine zum Teil schematische Darstellung eines Querschnitts durch ein alternatives optisches System für den Lichtverstärker nach F i g. 3, bei dem z. B. nur in der Papierebene polarisiertes Licht erzeugt wird.
  • F i g. 5 eine zum Teil schematische Darstellung eines Querschnitts durch einen Resonanzlichtverstärker der durch eine Entladung innerhalb des Resonanzhohlraums angeregt wird und der Vorrichtungen zur Frequenzauswahl der kohärenten Strahlung besitzt, F i g. 6 eine zum Teil schematische Darstellung eines Schnitts durch ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Resonanzlichtverstärkers, bei dem der Lichtweg durch eine Kerrzelle verläuft, durch die die Verluste in dem System schnell geändert werden können, um einen kurzen Lichtimpuls zu erzeugen, und F i g. 7 eine zum Teil schematische Darstellung eines Systems zur Erzeugung kurzer Lichtimpulse, das einen gepulsten Resonanzlichtverstärker der in F i g. 6 dargestellten Art enthält.
  • Nicht resonierender Lichtverstärker mit innerer Entladung F i g. 2 zeigt einen nicht resonierenden Lichtverstärker, bei -dem das gasförmige Medium im Hohlraum direkt durch Zuführung elektrischer Energie, vorzugsweise Hochfrequenzenergie, und nicht durch eine Lichtquelle angeregt wird.
  • Eine etwas komplexere Arbeitsweise weist bestimmte Vorteile gegenüber der relativ einfachen Anregung durch Resonanzstrahlung auf. Bei dieser Arbeitsweise wird eine Verbesserung der Intensität durch Zusammenstöße der zweiten Art verwendet.
  • Es wurden umfangreiche Studien durchgeführt, um das Phänomen der Sekundärfluoreszenz zu erforschen. Atome einer Art, die auf einem bestimmten Elektronenzustand angeregt sind,, können bei Zusammenstößen mit Atomen einer zweiten Art ihre Anregungsenergie übertragen. Es wurde experimentell und theoretisch nachgewiesen, daß der übertragungsvorgang am wahrscheinlichsten ist, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: a) Je kleiner die Energiedifferenz zwischen den Zuständen der beiden Atomarten ist, die von Interesse sind, desto größer ist der Wirkungsquerschnitt für einen Austausch bei Zusammenstößen.
  • b) Das totale elektrische Drehmoment der beiden Atome bleibt dasselbe vor und nach dem Zusammenstoß (Teilauswahlregel von W i g n e r).
  • In Verbindung mit der Regel a) muß die Energiedifferenz in oder aus kinetischer Energie der Atome umgewandelt werden. Wenn die Energiedifferenz kleiner als die thermische Energie (G K .@ 0,3 eV) und wenn die Regel b) erfüllt ist, kann der Querschnitt mehr als das Hundertfache des Querschnitts gemäß der kinetischen Theorie betragen. Insbesondere wurden Zusammenstöße der zweiten Art zwischen metastabilen Hg (63Po)-Atomen und Natriumatomen in einem gemischten Gas beobachtet. Aus dem Diagramm in F i g. 1 geht hervor, daß das Hg (63Po)-Niveau zwischen dem Na (7 S)- und dem Na (6 P)-Niveau liegt und sich von beiden um G 0,045 eV unterscheidet. Es wurde beobachtet, daß die sichtbare Na (7 S -@ 3 P)-4751-A-Linie unter gewissen Bedingungen so intensiv wie die Na(3P 3 S)-5893-A-Linie wurde, was zeigt, daß die Hauptmenge der Energie auf das Na (7 S)-Niveau übertragen wurde. Die Intensitätsverbesserung beträgt etwa das Zwanzigfache. Es kann angenommen werden, daß übergänge von dem 6P1/2 -Niveau in gleicher Weise begünstigt werden.
  • Aus der vorangegangenen Erläuterung ist ersichtlich, daß bei Verwendung von Zusammenstößen der zweiten Art mit einer anderen Atomart der Wirkungsgrad des Vorgangs, durch den eine stärkere Besetzung eines höheren Energieniveaus durch optisches Anregen erzeugt wird, beträchtlich erhöht werden kann und zu einem Anwachsen des Wirkungsgrades der Arbeitsweise der lichtverstärkenden Einrichtung führt.
  • Gemäß F i g. 2 ist ein Hohlraum 31 mit einer öffnung 32 zum Durchtritt des austretenden Lichts in den Außenraum des Hohlraums vorgesehen. Ein Stab 34 aus transparentem Material oder ein Fenster kann verwandt werden, um das Licht aus der Einrichtung weiterzuleiten.
  • Der Innenraum 36 des Hohlraums ist vorzugsweise mit einem gasförmigen Medium ausgefüllt, z. B. mit einer Mischung aus Quecksilber- und Natriumdampf, wie bereits oben erwähnt wurde. Die Wand 37 des Gefäßes 31 ist mit einer reflektierenden Oberfläche 40 versehen, die z. B. aus Magnesiumoxyd besteht. Ein Vorratsbehälter 38 ist über eine Leitung 39 mit dem Hohlraum 36 des Gefäßes 31 verbunden, um eine gasförmige Atmosphäre der gewünschten Zusammensetzung und des gewünschten Drucks in dem Hohlraum 36 zu ergeben. Für den Vorratsbehälter 38 ist eine Heizeinrichtung 41 vorgesehen, die von einem Temperaturregler 42 gesteuert wird, wodurch ein Steuern des Dampfdrucks in dem Hohlraum ermöglicht wird. übermäßige Druckschwankungen in dem Hohlraum 31 und eine Kondensation in dem Hohlraum 36 wird verhindert, indem der Hohlraum 36 auf einer durch den Ofen 43 gesteuerten Temperatur gehalten wird.
  • Um die Atome in dem Hohlraum 36 anzuregen, wird Energie über eine Spule 44 zugeführt, die den Hohlraum umgibt und mit hochfrequenter Anregungsenergie gespeist wird, z. B. mit einer Frequenz von etwa 100 Megahertz.
  • Wenn die Entladung innerhalb des Hohlraums erfolgt, um die Atome anzuregen, wird praktisch alle in den Hohlraum eingeführte Energie in dem Arbeitsmedium absorbiert und ein großer Teil in nutzbare Arbeitsleistung umgewandelt. Wenn eine innere Entladung zur Anregung der Atome verwendet wird, kann eine große Anregungsenergie in den Hohlraum eingekoppelt werden. Resonanzlichtverstärker Beim Resonanzlichtverstärker ist im Gegensatz zu dem oben beschriebenen Lichtverstärker gemäß F i g. 2 die Resonanzfrequenz der Einrichtung stark von den Abmessungen des Hohlraums abhängig.
  • F i g. 3 zeigt ein längliches Gefäß 51, das an den Enden durch Endteile 52 und 53 abgeschlossen ist. Wie bei der nicht resonierenden Einrichtung ist ein Vorratsbehälter 54 vorgesehen, um dem Innenraum des Hohlraums eine gasförmige Atmosphäre (in diesem Beispiel Natrium) zuzuführen. Eine Heizeinrichtung 55, die als Heizspule dargestellt ist, wird von einem Temperaturregler 56 geregelt, um eine Regelung des Drucks in dem Hohlraum 51 zu gewährleisten.
  • Wie im Falle des Lichtverstärkers gemäß F i g. 2 kann ein Ofen 57 vorgesehen werden, der einen Teil der Einrichtung einschließt und diesen auf einer Temperatur hält, die höher als die des Vorratsbehälters 54 ist, wodurch eine Kondensation in dem Hohlraum 58 vermieden und eine bessere Regelung des Drucks einer Gasatmosphäre ermöglicht wird.
  • Die Anregung des Mediums in dem Hohlraum 58 erfolgt mit Hilfe einer hohlzylindrischen Gasentladungslampe 59, die das Gefäß 51 umgibt. Die Gasentladungslampe 59 ist vorzugsweise eine Natriumdampflampe, die mit einem geeigneten Gas oder einer Kombination von Gasen, wie Natrium oder Argon, gefüllt ist.
  • Die Außenwand 61 der Lampe 59 kann mit einer reflektierenden Oberfläche, z. B. aus Magnesiumoxyd, versehen sein, um Licht zurückzuhalten, während die Innenwand 62 der Lampe 59 und die Wand des Hohlraums 58 vorzugsweise für die gewünschten Spektralkomponenten des von der Lampe erzeugten Lichts gut durchlässig ist.
  • Die Wand 62 kann aus einem Material bestehen, das erwünschtenfalls als optisches Filter dient, wodurch gewisse unerwünschte Komponenten des Lichts der Lampe 59 ausgeschieden werden können. Die Lampe 59 kann ebenfalls mit einem Vorratsbehälter 63, einer Heizeinrichtung 64 und einem Temperaturregler 65 in ähnlicher Weise wie das Gefäß 51 versehen sein, so daß der Druck in der Entladungslampe unabhängig mit Hilfe des Temperaturreglers 65 geregelt werden kann. Es ist zu erkennen, daß der Ofen 57 auch den Innenraum der Entladungslampe 59 auf einer höheren Temperatur hält, als der Temperatur des Vorratsbehälters 63 entspricht.
  • Die Lampe 59 ist mit Elektroden 66 versehen, die von einer Energiequelle 67 über Leitungen 68 gespeist werden. Die Art der elektrischen Anregung der Lampe 59 kann so gewählt werden, daß die besten Ergebnisse bei einer speziellen Verwendung erzielt werden. Zum Beispiel kann eine Anregung durch Gleichstrom, Wechselstrom oder Hochfrequenz erfolgen.
  • Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß es wünschenswert ist, eine Einrichtung vorzusehen, um die Lichtenergie in dem Hohlraum zu begrenzen und zurückzuhalten, damit eine Anzahl von Emissionen von Lichtenergie angeregt werden und die Intensität des Lichts erhöht, wodurch sich eine Verstärkung in etwa analoger Weise wie bei einer Elektronenvervielfacherröhre auf Grund des Lawineneffekts ergibt.
  • Die Einrichtung gemäß F i g. 3 unterscheidet sich von dem oben beschriebenen nicht resonierenden Lichtverstärker in F i g. 2 darin, daß die Reflektoren spiegelnd und nicht diffus reflektieren wie im Falle des nicht resonierenden Hohlraums.
  • Die Reflektoren in dem Gefäß 51 enthalten Prismen 69 und 71. In dem Hohlraum 58 können Spiegel als Reflektoren verwendet werden, aber in vielen Fällen sind Prismen den Spiegeln infolge der hohen Anforderungen, die an ihre gute ebene und parallele Ausbildung gestellt werden müssen, vorzuziehen.
  • Deshalb ist die Verwendung von Prismen ein Merkmal der Erfindung von großer praktischer Bedeutung. Die Querschnitte der Prismen 69 und 71 sind gemäß der Figur rechtwinklige Dreiecke. Die Flächen 73 des Prismas 71 verlaufen wie die Flächen 72 des Prismas 69 (eine der Flächen 72 ist wegen der Lage des Prismas 69 nicht sichtbar) rechtwinklig zueinander. Derartige 90°-Prismen können mit sehr großer Genauigkeit geschliffen werden. Wenn die Prismen derartig geschliffen sind, werden Lichtstrahlen, die in die Flächen 75 oder 74 des Prismas 71 bzw. 69 eintreten, bekanntlich fast genau in der Richtung zurückgeworfen, aus der sie herkamen. Die Reflexion erfolgt innerhalb eines beträchtlichen Bereichs der Einfallswinkel der Diagonalfläche (z. B. 75 des Prismas 71). Darüber hinaus ist die effektive Weglänge der Strahlen, die durch die Diagonalfläche , 75 hindurchtreten, praktisch dieselbe entlang der Oberfläche der Diagonalfläche, obwohl der Winkel, unter dem Strahlen auf die Diagonalfläche 75 auftreffen, nicht genau 90° beträgt. Die Prismen 69 und 71 sind vorzugsweise so angeordnet, daß ihre , parallelen Kanten gegeneinander einen Winkel von 90° bilden. Dies bedeutet, daß in F i g. 3 die Kanten des Prismas 69 vertikal verlaufen, während die Kanten des Prismas 71 horizontal verlaufen.
  • Wenn deshalb die Diagonalfläche 75 nahezu senkrecht zu der Richtung der einfallenden Lichtstrahlen verläuft, kann das Prisma 71 um mehrere Grad um eine horizontale Achse gedreht werden, die sich senkrecht zur Zeichenebene erstreckt, ohne daß eine bemerkenswerte Änderung der Richtung der Reflexion erfolgt. Entsprechend kann das Prisma 69 um mehrere Grad um eine vertikale Achse gedreht werden, ohne daß eine bemerkenswerte Änderung der Richtung der reflektierten Strahlen erfolgt. Folglich ist die Lage der beiden Prismen 69 und 71 nicht kritisch im Hinblick auf eine Rotation um jede der zueinander orthogonalen Achsen, die parallel zu den brechenden Kanten der Prismen verlaufen. Deshalb können die Prismen 69 und 71, wenn sie innerhalb der erforderlichen Toleranzgrenzen für die ebene Ausbildung und die Winkellage der verschiedenen Oberflächen geschliffen sind, in dem Hohlraum 58 ohne besonders kritische Anforderungen hinsichtlich der Parallelität der Stirnflächen 74 und 75 eingesetzt werden.
  • Es gibt verschiedene alternative Möglichkeiten, um den kritischen Charakter der Winkellage der Reflektoren zu vermindern. Zum Beispiel kann das Prisma 71 durch einen Winkelreflektor mit drei zueinander senkrechten ebenen Oberflächen (der ebenfalls ein Prisma sein kann) und das Prisma 69 durch einen Planspiegel ersetzt werden. Der Spiegel kann ein mehrschichtiger Reflektor mit geringem Verlust sein, der nur Licht der gewünschten Wellenlänge selektiv reflektiert.
  • Es ist wahrscheinlich, daß eine Grenze des Wirkungsgrades des Systems die Toleranzen sind, mit denen ebene optische Oberflächen hergestellt werden können. Es mag aus praktischen Gründen unmöglich sein, eine Oberfläche mit engeren Toleranzgrenzen hinsichtlich der ebenen Ausbildung als mit etwa einem Fünfzigstel einer Wellenlänge herzustellen. Dies begrenzt natürlich den Wirkungsgrad von Resonanzlichtverstärkern mit Prismen und ebenso von Resonanzlichtverstärkern mit ebenen Spiegeln. Im Falle der Spiegel wäre es jedoch außerdem notwendig, die Spiegel in betreffenden Enden des Hohlraums, beispielsweise in einer Ausführungsform, die 30 cm voneinander getrennt sind, parallel anzuordnen und zu halten, und zwar mit einer Toleranz von etwa einer fünfzigstel Wellenlänge. Dies kann wahrscheinlich erreicht werden, obwohl dazu selbstverständlich eine > ganz außerordentliche Präzision und eine kostspielige Arbeitsweise erforderlich wären. Darüber hinaus wäre die fertige Einrichtung sehr empfindlich gegen Störungen und Vibrationen aller Arten, einschließlich physikalischer Beschleunigungen, Temperaturänderungen usw.
  • Die Prismen 69 und 71 sind vorzugsweise mit lichtreflektierenden überzögen auf ihren Stirnflächen 74 und 75 versehen, da an diesen Flächen reflektiertes Licht normalerweise verlorengeht, da es außer Phase oder etwas falsch gerichtet ist und sich nicht zu der hauptsächlichen stehenden Welle in dem Hohlraum kohärent addiert.
  • Die Flächen 73 des Prismas 71 reflektieren normalerweise praktisch hundertprozentig. Ein Ausgang aus dem Hohlraum (oder im Falle der Arbeitsweise als Verstärker auch ein Eingang) kann durch eine oder beide der Flächen 72 des Prismas 69 vorgesehen sein. Die Fläche 72 kann teilweise durchlässig gemacht werden, indem auf oder nahe der Fläche ein Material aufgebracht wird, das einen Brechungsindex aufweist, der sich nicht von dem Brechungsindex des Prismas ausreichend unterscheidet, um eine Totalreflexion auf der Innenseite zu ergeben. Damit kann ein gewünschter Teil des auf eine oder beide Flächen 72 auftreffenden Lichts zu der Außenseite des Hohlraums hindurchgelassen werden. Wenn die Einrichtung dagegen als Verstärker verwendet werden soll, wodurch ein Eingang erforderlich wird, kann derselbe Weg oder ein ähnlicher Weg als Eingang für den Lichtverstärker verwendet werden.
  • Verstärker mit Polarisationswinkelprismen Eine andere Ausführungsform eines Resonanzlichtverstärkers ist in F i g. 4 dargestellt. Er besitzt ein Hohlraumgefäß 81, das mit einem Arbeitsmedium 82 der bereits beschriebenen Art gefüllt ist. In dem Gefäß 81 ist ein Prisma 83 vorgesehen. Dieses Prisma besteht aus zwei Teilen 83 a und 83 b. Der Teil 83 a des Prismas 83 ist ein dreieckförmiges 90°-Prisma, dessen Dreiecksflächen in F i g. 4 nicht sichtbar sind. Eine reflektierende Fläche 84 des Prismas 83 ist in F i g. 4 dargestellt.
  • Die andere reflektierende Fläche liegt auf der hinteren Seite des Prismas und ist nicht sichtbar. Die eine Kante der Stirnfläche 85 a des Prismas 83 ist ebenfalls in F i g. 4 dargestellt.
  • In der Praxis kann es wünschenswert sein, das Prisma 83 aus einem massiven Stück aus transparentem Material herzustellen, in welchem Falle keine Fläche 85a, die in der Figur dargestellt ist, vorhanden wäre. Die Gesamtwirkung wäre jedoch dieselbe.
  • Ein zweiter Teil 83 b des Prismas 83 ist ebenfalls als dreieckförmiges Prisma ausgebildet. In diesem Fall ist eine Dreieckfläche in F i g. 4 sichtbar. Obwohl der Teil 83 b des Prismas 83 als rechtwinkliges dreieckiges Prisma in F i g. 4 dargestellt ist, ist es nicht erforderlich, daß die rechtwinklige Ecke des Prismas genau ausgebildet ist, da dieser Winkel tatsächlich kein rechter Winkel sein muß.
  • Die Stirnfläche 85 b des Prismas 83 ist in einem Winkel zu der Längsachse des Hohlraums 82 angeordnet, welcher Winkel angenähert gleich dem Polarisationswinkel (nach dem Gesetz von B r e w s t e r) des Prismas 83 ist. Der Polarisationswinkel ist derjenige Winkel, bei dem eine parallel zur Einfallsebene polarisierte Welle vollständig durchgelassen wird (ohne Reflexion) und eine rechtwinklig zu der Einfallsebene polarisierte Welle praktisch total reflektiert wird.
  • Das Prisma 83 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß auf die Fläche 85 b unter dem Polarisationswinkel (angedeutet durch den Winkel O,, in F i g. 4) auf die Fläche 85 b einfallende Strahlen so gebrochen werden, daß sie etwa senkrecht zu der Fläche 85 des Prismas 83a verlaufen (oder falls die Teile 83a und 83 b aus einem einheitlichen Stück transparenten Materials bestehen, zu der Ebene, die diese Teile trennt).
  • Ein zweites Prisma 86 befindet sich am anderen Ende des Hohlraums 82. Das Prisma 86 ist ein rechtwinkliges dreieckförmiges Prisma, das so angeordnet ist, daß eine dreieckige Fläche in F i g. 4 sichtbar ist. Die Kanten der drei Prismenflächen 86 sind in F i g. 4 sichtbar. Es sind diejenigen der reflektierenden Flächen 87a und 87b und der Stirnfläche 88.
  • Die Stirnfläche 88 ist ebenfalls unter einem Winkel zu der Längsachse des Hohlraums 82 angeordnet, der gleich dem Polarisationswinkel für das Material ist, aus dem das Prisma 86 hergestellt ist. Dieser Winkel ist durch Q, angedeutet.
  • Das Prisma 86 ist vorzugsweise so geschnitten, daß auf die Fläche 88 mit dem Polarisationswinkel auffallende Lichtstrahlen so gebrochen werden, daß sie auf die reflektierenden Flächen 87a und 87b mit einem Winkel von etwa 45° auftreffen.
  • Auf Grund des Einfallswinkels der Strahlen auf die Flächen 85 b und 88 des Prismas 83 bzw. 86 in F i g. 4 dient das optische System in F i g. 4 nicht nur dazu, einen geschlossenen Weg für Lichtstrahlen zu ergeben, sondern auch um das Licht zurückzuwerfen, das eine andere als eine bestimmte Polarisation aufweist. Gleichzeitig wird das Problem einer Teilreflexion des Lichts von der Stirnfläche des Prismas praktisch durch die Orientierung dieser Flächen ausgeschaltet. Ein Fenster 89 ist in dem Hohlraumgefäß 81 vorgesehen, um Licht durchzulassen, das von der Stirnfläche 88 des Prismas 86 reflektiert wird. Aus der obigen Erklärung geht hervor, daß normalerweise keine Reflexion von im Hohlraum erzeugtem Licht von der Fläche 88 erfolgt, da sich ein geschlossener Weg (und Verstärkung) nur für Licht bestimmter Polarisation ergibt und dieses Licht vollständig durch die Fläche 88 hindurchgelassen wird. Um jedoch einen Ausgang aus dem Hohlraum 82 vorzusehen, kann die Fläche 88 beispielsweise durch den Zusatz eines überzugs teilweise reflektierend gemacht werden. Ein Ausgang kann auch dadurch vorgesehen werden, daß das Prisma 86 mit einem Winkel eingesetzt wird, der sich etwas von dem Polarisationswinkel unterscheidet und dadurch eine geringe Reflexion des polarisierten Lichts verursacht, das im Hohlraum 82 erzeugt wird. In einigen Fällen kann es erwünscht sein, das Reflexionsvermögen der Fläche 88 zu steuern, wodurch neben anderen Effekten das Ausgangssignal des Hohlraums 82 gesteuert würde. Dies kann durch eine drehbare Befestigung des Prismas 86 erreicht werden, so daß der Einfallwinkel der Strahlen mit der Stirnfläche 88 dlrrh Drehen des Prismas 86 um eine Achse senkrecht zur Zeichenebene gesteuert werden kann.
  • Aus der vorangegangenen Erläuterung geht hervor, daß F i g. 4 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines optischen Systems darstellt, das in der lichtverstärkenden Einrichtung gemäß F i g. 3 oder anderen Resonanzlichtverstärkern verwendet werden kann und das den Vorteil einer praktischen Ausschaltung ungewünschter Reflexion von der Stirnfläche des Prismas ergibt und gleichzeitig ein polarisiertes Ausgangssignal liefert, das durch eine Filterwirkung innerhalb des Hohlraums 82 erhalten wird. Eine derartige Filterwirkung innerhalb des geschlossenen Wegs innerhalb des Hohlraums wird einer Filterung des Ausgangssignals des Lichtverstärkers auf Grund der Tatsache vorgezogen, daß der etwa 50°/oige Leistungsverlust, der sich durch eine Polarisation außerhalb ergibt, praktisch vermieden wird. Das optische System gemäß F i g. 4 ermöglicht ferner, das Reflexionsvermögen der Fläche 88 ständig zu steuern und damit das Ausgangssignal des Lichtverstärkers.
  • Neben der vorteilhaften Verwendbarkeit in Resonanzlichtverstärkern kann das optische System gemäß F i g. 4 vorteilhaft für andere Anwendungszwecke verwendet werden, wenn ein Lichtresonator wie z. B. bei einem Fabry-Perot-Interferorneter benutzt wird. Resonanzlichtverstärker mit innerer Entladung Das Verfahren zur Anregung der Atome innerhalb des Hohlraums kann auf Resonanzlichtverstärker angewandt werden, wie in F i ,g. 5 dargestellt ist. Ein längliches Hohlraumgefäß 121 ist vorgesehen, das verschlossene Enden 122 und 123 aufweist. Zweckmäßigerweise ist zumindest eines der Enden, wie beispielsweise 1.23, lichtdurchlässig für Licht der Frequenz, für die der Verstärker entworfen ist. Im Falle des Hohlraums 124 müssen die Seitenwände nicht durchsichtig sein wie bei den oben beschriebenen Hohlräumen, weil hier nicht die Notwendigkeit besteht, Lichtenergie durch die Wände durchzuführen, da andere Einrichtungen zur Anregung verwendet werden. Der Innenraum 124 des Hohlraumgefäßes 121 ist mit einer gasförmigen Atmosphäre gefüllt, die von einem Vorratsbehälter 125 zugeführt werden kann, der über eine von einem Temperaturregler 127 geregelten Heizspule geheizt wird. Wie bereits im Zusammenhang mit anderen Ausführungsbeispielen der Einrichtung beschrieben wurde, gewährleistet das Zusammenwirken aller Teile 125,127 zusammen mit dem Ofen 130 mit regelbarer Temperatur, der den Hohlraum 121 umgibt, daß der Druck des Mediums in dem Hohlraum auf einem geeigneten Wert gehalten wird.
  • Vorzugsweise ist der Innenraum 124 mit einer gasförmigen Atmosphäre gefüllt, die eine Mischung aus Natrium und Quecksilber enthält, oder mit einer anderen Mischung von Elementen, mit deren Hilfe der Wirkungsgrad der Anregung der beeinflußten Atome auf ein gewünschtes Energieniveau mit Hilfe von Zusammenstößen der zweiten Art begünstigt wird. Die allgemeine Theorie, nach der eine vorteilhafte Besetzungsverteilung der Energieniveaus eines Elements durch Zusammenstöße der zweiten Art mit einem anderen Element erzeugt werden kann, wurde bereits erwähnt und soll hier nicht wiederholt werden. Das optische System der Einrichtung in F i g. 5 ist ähnlich dem bereits beschriebenen, indem es zwei Prismen 131 und 134 mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Kathetenflächen 132 bzw. 135 sowie parallele Stirnflächen 133 und 136 besitzt, wobei die brechenden Kanten zueinander stehen. Wie bereits erwähnt wurde, sind die Stirnflächen 133 und 136 vorzugsweise mit einem Überzug zur Verminderung der Reflexion überzogen, so daß praktisch die gesamte Reflexion durch innere Reflexion von den Flächen 132 und 135 erfolgt.
  • Mindestens eine der Flächen 135 kann mit einem Überzug eines Mediums versehen sein, das einen Brechungsindex zwischen dem des Prismas 134 und der Atmosphäre besitzt, in der es angeordnet ist, wodurch eine Totalreflexion an der Fläche 135 vermieden und ein Durchtritt des im Hohlraum 121 erzeugten Lichts durch das Prisma 134 ermöglicht wird. Es ist nun zu erkennen, daß durch das Prisma 134 hindurchtretendes Licht in verschiedene Bündel durch Reflexion und Brechung aufgeteilt werden kann. In einigen Fällen kann dies wünschenswert sein. Falls es jedoch erwünscht ist, praktisch das gesamte Ausgangsbündel in eine Richtung zu führen, können zusätzliche Prismen vorgesehen werden, um die verschiedenen Ausgangsbündel durch Reflexion oder Brechung zu vereinigen und praktisch in die gleiche Richtung zu führen.
  • Ein optisches Filter 137 kann in den Lichtweg zwischen den Prismen 131 und 134 gebracht werden, um Licht einer anderen Frequenz als der für die Arbeitsweise des Lichtverstärkers ausgewählten auszuscheiden. Insbesondere, wenn ein derartiger Verstärker als Oszillator betrieben wird, kann ein atomarer Übergang höherer Wahrscheinlichkeit als derjenige vorliegen, der die gewünschte Lichtfrequenz erzeugt. Ein derartiger Übergang würde eine Schwingung bei niedrigerer Eingangsleistung als der für die gewünschte Schwingung erforderlichen erzeugen. Derartige parasitische Schwingungen müssen unterdrückt werden. Im allgemeinen treten, mit Ausnahme von Übergängen, Schwingungen in verschiedenen Schwingungsformen gleichzeitig nicht auf und wären in jedem Fall unerwünscht. Folglich kann es wünsehenswert sein, ein optisches Filter, wie beispielsweise 137, in dem Hohlraum 124 anzubringen, wodurch mit Ausnahme der gewünschten Frequenz des Lichts die Verstärkung für alle Frequenzen unter den Punkt vermindert wird, der für die Aufrechterhaltung einer Schwingung erforderlich ist.
  • Eine andere und verschiedenartige V. ng für ein Filter (wie das Filter 137 im Gefäß 121, das in F i g. 5 dargestellt ist) erfolgt zum Zwecke der Herstellung polarisierten Lichts am Ausgang des Lichtverstärkers. Offensichtlich ist die Einführung eines Polarisationsfilters in den geschlossenen Weg in der lichtverstärkenden Einrichtung mit dem Auftreten von Verlusten für Licht mit Ausnahme derjenigen Polarität verbunden, für die das Filter durchlässig ist. Diese Verluste verhindern weitgehend die Verstärkung anderen Lichts als des der gewünschten Polarität, und in einem Oszillator wird die Erzeugung sich selbst aufrechterhaltender Schwingungen mit Ausnahme von Licht der gewünschten Polarität verhindert.
  • Es ist zu erkennen, daß in der Einrichtung in F i g. 5 keine getrennte Gasentladungslampe vorgesehen ist, um eine Lichtanregung des Mediums in dem Hohlraum zu verursachen. Statt dessen wird eine Entladung direkt in dem Gefäß 121 mit Hilfe von Elektroden 127 erzeugt, die mit einer Energiequelle 128 über Leitungen 129 verbunden sind.
  • Elektroden 127 in F i g. 5 sind innerhalb des Gefäßes 121 angeordnet und können gespeist werden, um entweder eine Gleichstrom- oder Niederfrequenzentladung zu ergeben. Es ist jedoch nicht notwendig, daß die Elektroden in dem Hohlraum angeordnet sind, um eine Entladung in dem Hohlraum zu erzeugen. Zum Beispiel können Elektroden außerhalb des Hohlraums verwendet werden, die durch Aluminiumfolien od. dgl. gebildet sind, um eine hochfrequente elektrische Entladung in dem Hohlraum 121 zu bewirken.
  • Die hier beschriebenen optischen Sender oder Verstärker können für Übertragungssysteme, für die Frequenz- oder Zeitmessung sowie für Interferometer verwendet werden. Andere Anwendungsmöglichkeiten, von denen es eine Vielzahl gibt, sind beispielsweise im Zusammenhang mit Fernsehprojektionen, Präzisionsmessungen von Längen und Geschwindigkeiten, Bestrahlungen, Steuersystemen, Photographie mit hoher Geschwindigkeit, Heizeinrichtungen usw. Optischer Sender oder Verstärker zur Erzeugung kurzer, kräftiger Impulse Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel eines optischen Senders oder Verstärkers sollen kurze Lichtimpulse erzeugt werden. Derartige Impulse besitzen im allgemeinen die Eigenschaften der Ausgangssignale der zuvor beschriebenen Resonanzlichtverstärker, nämlich schmale Frequenzbandbreite; nahezu in einer Ebene liegende Wellenformen usw. Zusätzlich wird die Energie der kurzen Impulse in einer sehr kurzen Zeit konzentriert. Diese Zeitspanne kann kürzer als 10-8 Sekunden sein. Die Länge des Impulses kann natürlich länger sein und kann gesteuert werden, genau wie die Gestalt des Impulses bis zu einem gewissen Ausmaß, was im folgenden noch näher erläutert werden soll. Die Intensität des Impulses ist beträchtlich höher als die Lichtintensität, die mit vergleichbaren Einrichtungen bei stetiger Arbeitsweise erreichbar ist. Es können entweder Lichtverstärker verwendet werden, die resonieren oder nicht resonieren, bei denen ein Impulsbetrieb einfach dadurch erfolgt, daß die Quelle der Anregungsenergie gepulst wird, wie z. B. die Anregrm - durch Licht oder eine elektrische Entladung.
  • des Impulsbetriebs wird jedoch nicht der ganze Vorteil des Impulsbetriebs erreicht. Es wird vorgezogen, daß das Arbeitsmedium des Lichtverstärkers ständig aktiviert wird, so daß unter geeigneten Bedingungen eine sich aufrechterhaltende Schwingung erzeugt wird. Unter sich aufrechterhaltenden Schwingungen ist zu verstehen, daß eine erneute Erzeugung stattfinden kann, durch die eine sich selbst aufrechterhaltende Schwingung erzeugt werden könnte, wenn auch nur für eine sehr kurze Zeitspanne.
  • Das in einem derartigen Zustand befindliche Arbeitsmedium enthält einen wesentlichen Energiebetrag auf Grund der Anwesenheit von Atomen, Ionen oder Molekülen in höhere . Energiezuständen, die in einen niedrigeren Energiezustand unter Aussendung einer elektromagnetischen Strahlung entsprechender Frequenz übergehen können. Dies° gespeicherte Energie kann in einer kruzen Zeitspanne freigegeben werden und ist viel größer als der verhältnismäßig kleine Energiebetrag, der dem Arbeitsmedium durch die anregende Energiequelle während einer gleich kurzen Zeitspanne zugeführt werden könnte (wie bei der normalen kontinuierlichen Arbeitsweise).
  • Verschiedene Mechanismen können verwendet werden, um einen Resonanzlichtverstärker zur Erzielung eines derartigen Impulsbetriebs zu steuern.
  • Ein derartiger Weg zur Erzielung eines Impulsbetriebs besteht darin, die wirksame Anzahl von überschüssig angeregten Atomen mit Hilfe des Zeeman- oder Stark-Effekts zu ändern. Dies kann durch Erzeugung einer plötzlichen Änderung des magnetischen bzw. elektrischen Feldes bewirkt werden.
  • Ein Impulsbetrieb kann ebenso durch plötzliche Änderung der Resonanzfrequenz des Arbeitsmediums durch den Zeeman- oder Stark-Effekt erreicht werden (beispielsweise durch Änderung des magnetischen oder elektrischen Feldes in dem Hohlraum).
  • Ein Impulsbetrieb kann auch durch die Verwendung eines Verschlußmechanismus erreicht werden, vorzugsweise durch eine elektronische Anordnung, wie eine Keazelle, um das Licht in dem geschlossenen Weg des Resonanzlichtverstärkers wirkungsvoll zu dämpfen, so daß die Verluste groß genug sind, um eine sich selbst aufrechterhaltende Schwingung für gewisse Zustände des Verschlusses zu verhindern.
  • Es ist bemerkenswert, daß dieselben oben aufgeführten Effekte zur Herbeiführung eines Impulsbetriebs verwendet werden können, um schnell die Verstärkung eines Lichtverstärkers zu ändern, der als Verstärker verwendet wird. In dem nichtlinearen Bereich des Betriebs würden Harmonische der Modulationsfrequenz erzeugt.
  • Geeignete Einrichtungen zum Pulsen eines Lichtverstärkers, um kurze Impulse mit Hilfe des Zeeman-Effekts herzustellen, können vorgesehen werden, indem ein Resonanzlichtverstärker zwischen zwei Helmholz-Spulen gebracht wird. Ein magnetisches Feld kann dann durch den Resonanzlichtverstärker erzeugt werden, der so gesteuert werden kann, daß er in einer Zeit von etwa 10-$ Sekunden auf Null reduziert werden kann. Natürlich können auch magnetische Felder mit sich schnell ändernder Feldstärke durch andere Einrichtungen, wie Mikrowellenleiter oder Hohlraumresonatoren, erzeugt werden.
  • Der Zeeman- oder Stark-Effekt kann benutzt werden, um kurze Impulse in anderer Weise zu erzeugen, indem das Umkippen der Resonanzfrequenz des Arbeitsmediums ausgenutzt wird, was durch Änderung des magnetischen oder des elektrischen Feldes verursacht werden kann.
  • Eine andere und besonders einfache und wirkungsvolle Einrichtung zum Erzeugen kurzer Impulse in einem Resonanzlichtverstärker ist in der F i g. 6 dargestellt. F i g. 6 zeigt einen Resonanzlichtverstärker, der ein Hüllgefäß 401 aufweist, dessen Innenraum 402 mit einem geeigneten der obenerwähnten Arbeitsmedien gefüllt ist. In F i g. 6 sind zur Vereinfachung der Darstellung die Anregungseinrichtung und der Vorratsbehälter weggelassen. In der Hülle 401 ist ein Prisma 403 vorgesehen, das ähnlich zu dem in F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ausgebildet und dort beschrieben ist. Ein Fenster 404 befindet sich am gegenüberliegenden Ende der Hülle 401. Ein anderes ähnliches reflektierendes Prisma 405 ist vorge@2hen und in der Einrichtung in F i g. 6 außerhalb des Hüllgefäßes 401 dargestellt. Die reflektierenden Prismen 403 und 405 können wahlweise entweder beide in dem Hüllgefäß oder beide außerhalb des Hüllgefäßes vorgesehen sein.
  • Wie im Zusammenhang mit F i g. 4 eingehend erläutert wurde, sind die Prismen 465 und 403 so angeordnet, daß durch die Pfeile 408 gekennzeichnete auffallende Lichtstrahlen auf betreffende der Flächen 406 und 407 unter oder nahe dem Polarisationswinkel des Prismas und seiner Umgebung auffallen. Bei dieser Anordnung wird Licht einer bestimmten Polarität durchgelassen und innen im Prisma reflektiert, während Licht einer anderen Polarität teilweise außen an der betreffenden der Flächen 406 und 407 reflektiert wird. Damit ergibt sich nur für das Licht einer besonderen Polarität ein geschlossener Weg mit niedrigen Verlusten.
  • Die Einrichtung gemäß F i g. 6 unterscheidet sich in ihrer Wirkungsweise von der Einrichtung gemäß F i g. 4 darin, daß eine Kerrzelle 411 in dem geschlossenen Lichtweg angeordnet ist, so daß alles Licht, das entlang dem geschlossenen Weg verläuft, durch die Kerrzelle 411 hindurchtritt.
  • Die Kerrzelle wird von einem Impulsgenerator und einem Zeitgeber 412 elektrisch gespeist. Die Kerrzelle steuert also die Impulse des austretenden Lichts, und folglich sind der Impulsgenerator und Zeitgeber so ausgebildet, daß Impulse geeigneter Dauer erzeugt werden und zu der gewünschten Zeit auftreten, so daß sich Lichtimpulse entsprechend der bei einem speziellen Verwendungszweck gewünschten Eigenschaft ergeben.
  • Die Konstruktion einer Kerrzelle ist gut bekannt und soll deshalb nicht im einzelnen erläutert werden. Es sei lediglich erwähnt, daß eine Ausführungsform einer Kerrzelle aus einer Anzahl leitender Platten (vorzugsweise um 45° gegen die Zeichenebene in F i g. 6 geneigt) besteht, die über Leiter 413 mit einer elektrischen Spannungsquelle, wie dem Impulsgenerator und Zeitgeber 412, verbunden sind. Die Abstände zwischen den leitenden Platten 414 sind durch ein dielektrisches (gewöhnlich flüssiges) Material ausgefüllt, so daß eine Aufladung der Platten 414, um ein elektrisches Feld in dem Dielektrikum zu erzeugen, auf Grund des bekannten Kerr-Effekts eine Änderung der Polarisation einer eben polarisierten Welle verursacht, die durch die Kerrzelle hindurchtritt.
  • Prismen 415 sind an den Enden der Kerrzelle 411 vorgesehen, so daß die durch die Pfeile 408 gekennzeichneten Lichtstrahlen in die Keazelle unter einem Winkel eintreten, der praktisch gleich dem Polarisationswinkel der Außen- und Innenflächen des Prismas 415 ist. Dadurch wird eine Reflexion von den Flächen des Prismas 415 herabgesetzt und so der Lichtverlust auf Grund der Einführung der Kerrzelle in das System vermindert.
  • Da ein nahezu urigedämpfter geschlossener Weg für Licht einer besonderen Polarität gemäß F i g. 6 gegeben ist und da Licht einer anderen Polarität teilweise aus dem geschlossenen Weg reflektiert wird, verursacht die Erregung der Kerrzelle, um eine Änderung der Polarisation des hindurchtretenden Lichts zu bewirken, einen beträchtlichen Verlust von Lichtenergie entlang dem geschlossenen Weg auf Grund von Reflexion von den Oberflächen 406 und 407 der Prismen 403 und 405. Die Polarisation kann von der Kerrzelle in verschiedener Weise geändert werden. Es kann eine Änderung zu einer zirkularen Polarisation oder eine Änderung zu einem neuen Polarisationswinkel erfolgen, der um 90° gegenüber dem ursprünglichen gedreht ist, oder eine sonstige Änderung erfolgen. Jede Änderung der Polarisation ergibt eine Dämpfung der Lichtstrahlen. Die maximale Dämpfung ergibt sich bei einer Änderung des ebenen Polarisationswinkels um 90°.
  • Wenn die Kerrzelle 411 erregt wird, verhindern deshalb Energieverluste des Resonanzlichtverstärkers den Aufbau einer Schwingung, obwohl eine überschüssige Besetzung in einem höheren Energiezustand besteht, von dem eine sich selbst aufrechterhaltende angeregte Emission auf Grund von Übergängen von einem niedrigeren Energiezustand auftreten würde, wenn die Bedingungen der Energieerhaltung in dem System nahe einem Maximum lägen. Wenn also die Kerrzelle unter diesen Bedingungen plötzlich abgeschaltet wird, um die Verlustrate der Energie zu vermindern, wird die durch die höhere Besetzung des oberen Energiezustands gegebene Energie schnell durch regenerative angeregte Emission verbraucht, wodurch ein Lichtimpuls in dem Resonanzlichtverstärker erzeugt wird.
  • Wie im Falle der Einrichtung gemäß F i g. 4 kann ein Ausgangssignal von dem Lichtverstärker gemäß F i g. 6 erhalten werden, indem die Oberfläche 407 ; des Prismas 405 teilweise reflektierend gemacht wird. Dies kann durch Aufbringen eines teilweise reflektierenden Überzugs oder wahlweise durch Drehen des Prismas 405 um eine Achse senkrecht zu der Zeichenebene erreicht werden, so daß die durch die Pfeile 408 gekennzeichneten Strahlen nicht genau unter dem Polarisationswinkel auffallen, sondern um einen etwas davon verschiedenen Winkel, was zu einer teilweisen Reflexion von der Oberfläche 407 des Prismas 405 und zur Erzeugung von durch Pfeile 409 gekennzeichneten Strahlen am Ausgang führt.
  • Die in F i g. 6 gezeigte und oben beschriebene Einrichturig ist besonders deshalb vorteilhaft, weil die Kerrzelle in so kurzen Zeitspannen wie 10-s Sekunden betrieben werden kann.
  • Es ist übrigens zu beachten, daß die Einrichtung gemäß F i g. 6 durch Ersetzen des Impulsgenerators 412 durch eine geeignete Modulationsschaltung zur Verwendung als sehr guter Modulator für einen Resonanzlichtverstärker geeignet ist, der entweder als Oszillator oder als Verstärker verwendet werden kann. Deshalb kann die Einrichtung gemäß F i g. 6 in etwas abgewandelter Form als Oszillator in einem Sender eines Übertragungssystems verwendet werden. Nicht reflektierender und nicht resonierender Lichtverstärker In den obigen Ausführungen wurden gepulste Lichtverstärker beschrieben, bei denen ein geschlossener Lichtweg durch Reflektoren gegeben war und der Verstärker in grundsätzlich derselben Weise betrieben wurde, mit der Ausnahme, daß ein kurzzeitiger Impulsbetrieb z. B. mit der Kerrzelle gemäß F i g. 6 verursacht wurde.
  • Bei der vorher beschriebenen Arbeitsweise von lichtverstärkenden Einrichtungen addierte sich die angeregte Emission kohärent zu der induzierenden Strahlung. Mit Ausnahme der Brechungseffekte wird ein durch einen aktivierenden Lichtverstärker laufender Wellenzug linear verstärkt, solange die Dichte der angeregten Atome (oder Ionen oder Moleküle) praktisch urigeändert bleibt, und vorausgesetzt, daß der Übergang nicht »leistungsverbreitert« ist. Bei einem Betrieb außerhalb der obigen Grenzen treten verschiedene Effekte auf (z. B. nichtlineare Verstärkung). Eine diese Effekte ausnutzende Einrichtung ergibt Möglichkeiten, die über diejenigen der bereits beschriebenen lichtverstärkenden Einrichtungen hinausgehen.
  • Eine Einrichtung zum Erzeugen von Lichtimpulsen durch Ausnutzung der Lichtverstärkung in einem Lichtverstärker mit nicht reflektierenden Wänden ist in F i g. 7 gezeigt. Ein gepulster Resonanzlichtverstärker ist schematisch durch den Block 421 angedeutet. Dieser Verstärker kann gemäß oben beschriebenen Grundsätzen ausgeführt sein, z. B. entsprechend F i g. 6 und gemäß der im Zusammenhang damit gegebenen Beschreibung.
  • Der gepulste Resonanzlichtverstärker 421 wird durch einen Impulsgenerator und eine Zeitgeberschaltung 422 gesteuert, wie im Zusammenhang mit F i g. 6 bereits erläutert wurde.
  • Das Ausgangssignal des gepulsten Resonanzlichtverstärkers 421 besteht aus Lichtimpulsen, die durch Pfeile 423 angedeutet sind. Diese Lichtimpulse werden in einer gewünschten Richtung weitergeleitet, z. B. durch die Linse 424.
  • Um den Verstärkungseffekt eines nicht refektierenden, nicht resonierenden Lichtverstärkers nach der Erfindung weitgehend auszunutzen, kann es erwünscht sein, für den nicht reflektierenden Verstärker Lichtimpulse mit einer Anstiegszeit vorzusehen, die so kurz wie möglich ist. Sonst würde ein Teil der in dem nicht reflektierenden Verstärker gespeicherten Energie für eine Verstärkung der Vorderflanke des Eingangsimpulses mit niedriger Intensität aufgewandt werden.
  • Deshalb ist in F i g. 7 eine Verschlußanordnung mit sehr hoher Verschlußgeschwindigkeit dargestellt, um einen Ausgangsimpuls mit sehr kurzer Anstiegszeit zu erhalten. Während die Anstiegszeit des gepulsten Resonanzlichtverstärkers 421 etwa 10-s Sekunden betragen kann, kann der. Verschluß 425 so ausgebildet sein, daß sich für das Ausgangssignal eine Anstiegszeit von größenordnungsmäßig 10-11 Sekunden ergibt.
  • Der Verschluß 425 enthält einen Spiegel 426, der sehr schnell um eine Achse 427 gedreht wird. Ein undurchsichtiges Glied 428 ist vorgesehen, das einen schmalen Spalt 430 aufweist. Bei der in F i g. 13 gezeigten Lage des Spiegels 426 werden die Strahlen 423 des gepulsten Resonanzlichtverstärkers 421 auf den Spalt 430 fokussiert und treten deshalb durch das undurchsichtige Glied 423 hindurch: Wenn der Spiegel 426 rotiert, werden die Strahlen von dem Verstärker 421 über das -undurchsichtige Glied 428 geführt und treten periodisch während sehr kurzer Zeitspannen durch den Spalt 430 hindurch.
  • Die Breite des Spalts 430 wird vorzugsweise gleich der Breite der Fraunhoferschen Linienverteilung des Lichtbündels an dem -betreffenden Punkt gewählt. Die Breite der Fraunhoferschen Linienverteilung wird größer, wenn der Abstand des undurchsichtigen Glieds 428 von dem Spiegel 426 erhöht wird. Dieser Abstand kann in irgendeiner zweckmäßigen Größe gewählt werden, und erwünschtenfalls kann der Weg der Lichtstrahlen 423 durch Verwendung von Spiegeln od. dgl. umgelenkt werden, um eine handliche Größe der Verschlußeinrichtung zu ermöglichen. Wenn z. B. das undurchsichtige Glied in einem Abstand von 10 Metern vorgesehen wird, beträgt die Breite der Fraunhoferschen Linienverteilung etwa 1ho Millimeter. Die Herstellung eines Spalts dieser Breite in dem undurchsichtigen Material 428 bereitet keine Schwierigkeiten.
  • Der Spiegel 426 wird vorzugsweise mit sehr hohen Umdrehungszahlen, gedreht, damit sich hinter dem Verschluß 425 ein Impuls mit einer sehr kurzen Anstiegszeit ergibt. Wenn die Geschwindigkeit auf 101; Radiant pro Stunde erhöht werden kann, kann ein Impuls von etwa 10-11 Sekunden erhalten werden. Bekannte Verfahren zur Erzielung hoher Rotationsgeschwindigkeiten können für die Konstruktion des schnell rotierenden Spiegels 426 ausgenutzt werden. Zum Beispiel kann der Spiegel ein kleiner metallischer Zylinder mit ebenen Schliffen sein und in einer evakuierten Hülle vorgesehen und mit einer praktisch reibungslosen Lagerung versehen sein. Erwünschtenfalls kann eine magnetische Lagerung verwendet werden. Der Spiegel kann durch ein rotierendes Magnetfeld in eine hohe Rotationsgeschwindigkeit versetzt werden.
  • Es ist ersichtlich, daß die unter Bezug auf F i g. 7 beschriebene spezielle Verschlußeinrichtung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellt, mit der eine sehr kurze Anstiegszeit für die Ausgangsimpulse des Verschlusses erreicht werden kann. Die Arbeitsweise des nicht resonierenden, nicht reflektierenden Lichtverstärkers gemäß F i g. 7 ist nicht auf die Verwendung mit Verschlüssen mit derartig hohen Verschlußgeschwindigkeiten beschränkt. In vielen Fällen kann ein langsamerer und verhältnismäßig einfacherer Verschluß wie eine Kerrzelle verwendet werden, um einen Lichtimpuls für den nicht reflektierenden Verstärker zu liefern. Obwahl ein Resonanzlichtverstärker eine zweckmäßige Lichtquelle zum Pulsen des nichtlinearen Lichtverstärkerrohres darstellt, kann ferner irgendeine andere Lichtquelle mit geeigneter Frequenz verwendet werden, wenn eine Steuerung zur Abgabe von Lichtimpulsen geeignet kurzer Dauer erfolgt.
  • Das Licht vom Verschluß 425 wird beispielsweise durch eine Linse 429 auf ein nicht reflektierendes Verstärkerrohr 431 gerichtet. Das Verstärkerrohr 431 besitzt ein Hüllgefäß 432 mit einem Eingangsfenster 433 und einem Ausgangsfenster 434. Der Innenraum 435 des nicht reflektierenden Lichtverstärkerrohres ist mit einem geeigneten Arbeitsmedium gefüllt. Bei Verwendung in Verbindung mit einem gepulsten Resonanzlichtverstärker 421 ist das Arbeitsmedium des nicht reflektierenden Lichtverstärkers 431 normalerweise dasselbe wie bei dem gepulsten Resonanzlichtverstärker 421. In jedem Fall wird für das Verstärkerrohr 431 ein Arbeitsmedium verwendet, das von dem durch das Eingangsfenster 433 zugeführten anregenden Licht angeregt wird.
  • Das Ausgangssignal des nicht reflektierenden Lichtverstärkerrohres 431 tritt durch das Ausgangsfenster 434 aus.
  • Der nicht resonierende, nicht reflektierende Lichtverstärker gemäß F i g. 7 arbeitet in folgender Weise: Die Arbeitsweise des gepulsten Resonanzlichtverstärkers 421 und des Verschlusses 415 wurde bereits erläutert. Es ist zu beachten, daß der Verschluß 425 mit dem Impuls des gepulsten Resonanzlichtverstärkers 421 synchronisiert sein sollte, so daß der offene Zustand des Verschlusses 425 so nahe wie möglich der maximalen Intensität des Lichtimpulses von dem gepulsten Resonanzlichtverstärker 421 auftritt. Dies wird durch den Impulsgenerator und Zeitgeber 422 bewirkt.
  • Lichtimpulse von dem Verschluß 425 treten durch die Linse 429 hindurch, wo sie gesammelt werden. Die fokussierten Lichtimpulse treten in den nicht reflektierenden Lichtverstärker 431 durch das Eingangsfenster 433 ein. In F i g. 7 ist die Anregungseinrichtung für den nicht reflektierenden Lichtverstärker 431 der Einfachheit halber weggelassen. Es ist zu beachten, daß das Arbeitsmedium in dem Innenraum 435 des Verstärkerrohres 431 so angeregt wird, daß sich eine überschüssige Besetzung von Atomen, Ionen oder Molekülen in einem oberen von zwei Energiezuständen ergibt, die um die Frequenz des anregenden Lichts von dem gepulsten Resonanzlichtverstärker 421 auseinander liegen. Die Aktivierungsenergie des Arbeitsmediums des Lichtverstärkerrollres 431 kann von durch die Wand 432 zugeführter Lichtenergie durch eine innere Entladung oder durch irgendeine andere oben beschriebene Einrichtung erfolgen.
  • Es ist zu beachten, daß reflektierende Einrichtungen nicht in dem Lichtverstärkerrohr 431 vorhanden sind, wie dies bei bisher beschriebenen Lichtverstärkern der Fall war. Folglich werden in dem Lichtverstärkerrohr 431 emittierte Photoneu normalerweise nicht reflektiert, um den Innenraum 435 des Lichtverstärkerrohres 431 erneut zu durchsetzen. Deshalb durchsetzt ein emittiertes Photon gewöhnlich weniger als die Länge der Lichtverst*irkerröl:!-e, bevor es in den Außenraum gelangt oder absorbiert wird.
  • Es besteht also eine geringe Chance für eine regenerative Wirkung in dem Lichtversti-irkerrohr, und eine beträchtliche überschüssige Besetzung des oberen der beiden Energiezustände der Atome (oder Ionen oder Moleküle) kann erreicht und ohne spontaue regenerative Oszillation in dem Lichtverstärkerrohr aufrechterhalten werden.
  • Wenn dieser Zustand in dem Lichtverstärkerrohr 431 vorliegt, ist es als Verstärker geeignet. Ein derartiger nicht reflektierender, nicht resonierender Lichtverstärker kann Licht mit einer Frequenzbandbreite verstärken, die kleiner als die entsprechende Übergangsbreite der Atome, Ionen oder Moleküle des Arbeitsmediums, aber größer als die Resonanzbreite eines Resonanzlichtverstärkers ist. Auch Wellenzüge mit nicht planaren Wellenfronten können kohärent verstärkt werden. Zum Beispiel kann eine divergierende Kugelwelle ohne Änderung ihrer Gestalt verstärkt werden. Eine derartige Welle könnte nicht von einem Resonanzlichtverstärker mit ebenen spiegelnden Reflektoren aufgenommen werden. Natürlich kann ein Resonanzlichtverstärker mit Reflektoren versehen werden, die eine andere als eine ebene Gestalt zum Verstärken nicht planarer Wellen besitzen. Jedoch wird der vielseitigere nicht reflektierende, nicht resonierende Verstärker zu diesem Zweck vorgezogen.
  • Obwohl das Lichtverstärkerrohr 431 im wesentlichen als Linearverstärker für Eingangssignale von Licht niedriger Intensität arbeiten würde, ist es von größerem Interesse, die Arbeitsweise der Einrichtung für Eingangsimpulse relativ großer Intensität zu betrachten. Unter verhältnismäßig großer Intensität ist zu verstehen, daß die Impulsintensität ausreicht, um praktisch den höheren Energiezustand an einem gegebenen Punkt zu beseitigen, bevor der gesamte Impulswellenzug diesen Punkt in dem Lichtverstärkerrohr passiert. Unter diesen Bedingungen ist ersichtlich, daß der erste Teil des eintretenden Wellenzuges des Lichts in beträchtlichem Ausmaß verstärkt wird, während der Endteil des Wellenzugs nicht oder nur geringfügig verstärkt wird.
  • Wenn die Impulse durch den Lichtverstärker 431 hindurchtreten, ist dieser Effekt sehr kumulativ. Wenn nämlich die Intensität des führenden Teils des Wellenzugs aufgebaut wird, tendiert dieser dazu, den oberen Energiezustand in dem Volumen, durch das dieser hindurchtritt, vollständiger und schneller zu entleeren, so daß sich ein exponentielles Anwachsen der Intensität des führenden Teils des Impulses zusammen mit einer im allgemeinen entsprechenden Verkürzung des Impulses auf Grund des Mangels von Verstärkung des hinteren Teils des Impulswellenzugs ergibt.
  • Die Einrichtung gemäß F i g. 7 könnte für sich auf ; dem Gebiet der Photographie mit hoher Geschwindigkeit vorteilhaft verwertet werden. Die mit einer in F i g. 7 gezeigten Einrichtung erreichbare Impulslänge kann so kurz wie etwa 10-12 Sekunden sein. Die Fähigkeit eines Impulses dieser Kürze, »Stopp«-Wirkungen auszuüben, ist daraus ersichtlich, daß. ein sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegendes °Objekt durch einen derartigen kurzen Lichtimpuls innerhalb eines Millimeters angehalten werden könnte.
  • Obwohl der Gesamtbetrag der Lichtenergie etwas kleiner als bei üblichen Lichtquellen für die Photographie sein kann, wäre dies keine schwerwiegende Beschränkung, insbesondere auf dem Gebiet der Mikrophotographie, wo nur ein kleiner Bereich beleuchtet werden muß. Die Tatsache, daß am Ausgang des nichtlinearen 1_ichtverstärkers nahezu ebene Wellen vorliegen, ermöglicht, daß das Ausgangssignal auf eine so kleine Fläche fokussiert werden kann, wie dies für mikrophotographische Zwecke erwünscht ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Optischer Sender oder Verstärker, dessen monochromatische Strahlung von einem stimulierbaren, optischen Medium beliebigen Aggregatzustandes ausgeht, dessen Atome, Ionen oder Moleküle mittels einer geeigneten Anregungs-Energiequelle zu einer inversen Besetzungsverteilung auf metastabile Energiezustände angeregt sind, wobei zumindest ein Teil der monochromatischen Strahlung in einem optischen Resonator reflektiert wird, um bei wiederholtem Durchlaufen dieses optischen Resonators Strahlungsphotonen beträchtlicher Dichte auszulösen, d adurch gekennzeichnet, daß der Aufbau der Photonendichte für eine begrenzte Zeit durch eine Vorrichtung (411, 412) unterdrückt wird, die innerhalb des optischen Resonators angeordnet ist, während der das stimulierbare optische Medium durch die Anregungs-Energiequelle zu einer Umkehrung der Besetzungsverteilung angeregt wird, worauf die Vorrichtung (411, 412) durch einen Impuls derart gesteuert wird, daß der optische Resonator plötzlich die Auslösung der vollen Photonendichte gestattet.
  2. 2. Optischer Sender oder Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (411, 412) in dem optischen Resonator (406, 407) Vorrichtungen (137) zur Frequenzauswahl der kohärenten Strahlung aufweist.
  3. 3. Optischer Sender oder Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (411, 412) in dem optischen Resonator (406, 407) das wiederholte Durchlaufen des optischen Resonators auf einem ausgewählten geometrischen Strahlungsabschnitt begrenzt oder verhindert.
  4. 4. Optischer Sender oder Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (411, 412) den Polarisationszustand der Strahlung innerhalb des optischen Resonators (406, 407) beeinflußt.
  5. 5. Optischer Sender oder Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (411, 412) das Auslösen einer großen Photonendichte in Form eines ausreichend rasch anwachsenden Lichtmipulses bewirkt, der dazu benutzt werden kann, einen weiteren optischen Sender oder Verstärker anzuregen mit dem Ziel einer schärferen Ausbildung oder Vergrößerung dieses aus dem ersten optischen Resonator austretenden Lichtimpulses mittels weiterer Verstärkung.
  6. 6. Optischer Sender oder Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (411, 412) eine Kerrzelle ist.
  7. 7. Optischer Sender oder Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsflächen (404, 406, 407, Übertragungsflächen von 415) des optischen Resonators (406, 407) zur Strahlrichtung unter dem Brewsterschen Winkel geneigt sind. ß.
  8. Optischer Sender oder Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur die in einer speziellen Richtung oder parallel zu dieser Richtung emittierte Strahlung von mehreren in Abstand voneinander angeordneten Reflektoren (403, 405) innerhalb des optischen Resonators (406, 407) reflektiert wird und daß zumindest ein Reflektor als prismatischer Winkelreflektor (403) ausgebildet ist.
  9. 9. Optischer Sender oder Verstärker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der prismatische Winkelreflektor (403) eine Ein- und Austrittsfläche (406) aufweist, die unter dem Brewsterschen Winkel zur Richtung des in den Winkelreflektor (403) eintretenden Lichtes angeordnet ist.
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