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DE1293994B - Selbstspannender Greifer - Google Patents

Selbstspannender Greifer

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Publication number
DE1293994B
DE1293994B DE1965G0044732 DEG0044732A DE1293994B DE 1293994 B DE1293994 B DE 1293994B DE 1965G0044732 DE1965G0044732 DE 1965G0044732 DE G0044732 A DEG0044732 A DE G0044732A DE 1293994 B DE1293994 B DE 1293994B
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DE
Germany
Prior art keywords
rope
load
gripper according
gripper
gripping arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965G0044732
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRESSBACH ARTHUR
GRESSBACH JOSEF HUGO
Original Assignee
GRESSBACH ARTHUR
GRESSBACH JOSEF HUGO
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DEG42010A external-priority patent/DE1297313B/de
Application filed by GRESSBACH ARTHUR, GRESSBACH JOSEF HUGO filed Critical GRESSBACH ARTHUR
Priority to DE1965G0044732 priority Critical patent/DE1293994B/de
Priority to SE1464265A priority patent/SE309662B/xx
Publication of DE1293994B publication Critical patent/DE1293994B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/422Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles actuated by lifting force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
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    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces
    • B66C1/442Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces actuated by lifting force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen selbstspannenden, eine das Zugmittel sicher an die Oberfläche der Last an-
Last von oben erfassenden Greifer zum Einspannen legt.
dieser Last an ihrer Oberfläche, die gekrümmte und/ Bei einer weiteren Ausführungsform sind am un-
oder ebene Teile aufweisen kann, wobei an einer teren Teil des Greifarms sowohl das Band als auch Traverse Greifarme angeordnet sind, die mit Hilfe 5 die beiden Enden des Seils befestigt, und das Seil
eines vom Gewicht der Last spannbaren, an die Last läuft über drei Umlenkrollen, von denen die oberen
anpreßbaren Zugmittels, z. B. Band, Kette, Seil, in Umlenkrollen über eine Verstellschraube an der Ge-
Schließstellung gehalten werden. lenkplatte einstellbar gelagert sind, und die untere
Bekannt ist ein Greifer, bei dem mittels eines Rolle mit dem oberen Ende des Bandes verbunden ist. Spannbandes die Greifarme zusammengespannt wer- io Hierdurch ist die Bandspannung einstellbar,
den. Das Spannband legt sich an die Kontur einer Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform
Last an, trägt sie aber nicht. Getragen wird die Last ist längs der Innenseiten beider Greifarme ein ein-
von zwei Klemmbalken, die eine hohe Flächenpres- ziges Seil geführt, dessen beide Enden an der
sung auf die Last ausüben; die Vorrichtung ist daher schwenkbaren, zweiteiligen Gelenkplatte befestigt nicht zum Transport zerbrechlicher Lasten geeignet. 15 sind, und das Seil wird an Rollen umgelenkt. Hier-
Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung ist durch wird eine gleichmäßige Verteilung der Anpreß-
ihre große Bauhöhe. kräfte erreicht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Günstigerweise ist das einzige Seil über zwei untere
selbstspannende Greifvorrichtung zu schaffen, die sich Rollen an zwei an die Greifarme unten angelenkte einesteils den Formen (äußeren Konturen) der Last ao Gelenkstücke geführt, zwei obere Rollen sind in
anpaßt und andererseits die notwendigen Anpreß- Lagerböcken an den oberen Seiten der Greifarme
kräfte zwischen Last und Greifvorrichtung auf eine gelagert, und eine weitere Rolle ist zwecks Änderung
möglichst große Fläche verteilt. der Seilspannung an einem Führungsbock mit Gleit-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- buchse und Flügelmutter gelagert, wobei an den un-
löst, daß das Zugmittel entlang der der Last züge- as teren Enden der Gelenkstücke Anpreßstücke, die mit
wandten Seite mindestens eines der Greifarme ver- den unteren Rollen gegen die Last anpreßbar sind,
läuft und sich an die Form dieser Last tragend an- vorgesehen sind. Das Seil ist nachspannbar, wodurch
schmiegt und daß zumindest ein Ende dieses Zug- etwaige Dehnungen ausgeglichen werden können,
mittels mit einer Gelenkplatte verbunden ist, die einer- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
seits an der Traverse angelenkt ist und an der anderer- 30 sind am Zugmittel Anpreßstücke, die mit verschleiß-
seits ein Kranhaken oder eine Kranöse angreift. festen Stoffen hoher Reibungszahl belegt sind, vor-
Zwar ist es bekannt, durch ein Band die Anpas- gesehen.
sung an die Form der Last zu erleichtern und eine Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform bessere Verteilung der Kräfte auf eine große Fläche ist zwischen den Gelenkplatten ein Sperrhebel drehzu erreichen; bei solchen Einrichtungen ist die Kraft 35 bar gelagert, der in einer Stellung die freie Drehbarnicht vom Gewicht der Last abhängig. Die Erfindung keit der Gelenkplatten verhindert und in einer anvereinigt die Vorzüge der bekannten zangenartigen deren Stellung die Sperre der Gelenkplatten aufhebt. Greifer und des bekannten Bandes unter Vermeidung Der Sperrhebel hält die Greifarme weit geöffnet, wenn der Nachteile dieser Vorrichtungen. Mit dem erfin- die Vorrichtung auf die Last abgesenkt wird. Beim dungsgemäß ausgebildeten Greifer kann eine Last 40 Niederlegen der Last gibt er die Greifvorrichtung frei, oberhalb des Bodens oder einer anderen Unterstüt- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform zungsfläche ergriffen und eingespannt werden. Das weisen die Gelenkplatten an ihren oberen Seiten Zugmittel bzw. das zwischen dem Zugmittel und der Löcher auf, in denen mittels eines Steckbolzens eine Last angeordnete Band gewährleistet eine einwand- Kranöse befestigbar ist. Der Angriffspunkt eines freie und schonende Einspannung der Last. Die An- 45 Kranseils ist hierdurch über den Schwerpunkt der wendung des Greifers ist nicht nur auf Rundkörper Last einstellbar. Beim Anheben fängt die Last nicht beschränkt. Es können mit ihm auch Lasten, die an zu pendeln.
ebene Flächen aufweisen, ergriffen und sicher ein- Die Darstellungen zeigen Ausführungsbeispiele von
gespannt werden. Greifern gemäß der Erfindung. Es zeigt
Der Greifer nach der Erfindung kann in bisher 50 F i g. 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel
nicht bekannter, einfacher Weise gehandhabt werden. eines Greifers nach der Erfindung nach der Linie A-B
Die Greifarme werden durch Verschieben längs der in F i g. 3,
Traversen auf eine gewünschte Einspannweite ein- F i g. 2 dieselbe Darstellung des Ausführungsbei-
gestellt. spiels nach Fig. 1, wobei der Greifer auf kleine
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die 55 Spannweite eingestellt ist,
Greif arme kastenförmig ausgebildet. Sie haben nur F i g. 3 die Ansicht von rechts der Ausführungsform
ein geringes Eigengewicht und übertragen auch große des Greifers nach den F i g. 1 und 2, jedoch ohne
Anpreßkräfte ohne Eigenverformung. eingespannte Last, und
Eine vorteilhafte Weiterausbildung besteht darin, Fig. 4 einen Schnitt entsprechend den Fig. 1
daß das an dem einen Greifarm vorgesehene Zug- 60 und 2 durch ein anderes Ausführungsbeispiel eines
mittel als Band und als an diesem befestigtes Seil aus- Greifers nach der Erfindung.
gebildet ist, das über eine an der Gelenkplatte ge- Bei der Ausführungsform eines Greifers nach der
lagerte Rolle geführt ist. Hierdurch wird eine geringe Erfindung nach den F i g. 1 bis 3 sind kastenförmig
Bauhöhe der Greifvorrichtung gewährleistet. ausgebildete Greifarme 1 und 2 mit an ihren oberen
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform 65 Enden angebrachten Gleitbuchsen 3 längs zwei Querist der untere Teil des Greifarms mit dem oberen Teil trägem oder Traversen 10 verschiebbar angeordnet, des Greifarms durch ein Gelenk verbunden. Der un- In den Traversen 10 finden sich Löcher 11, in denen tere Teil des Greifarms ist so bewegbar, daß sich mit einem Steckbolzen 12 die mit dem Greifarm 2
3 4
verbundene Gleitbuchse 3 an den Traversen 10 fest- Traversen 10 ist mittels der Steckbolzen 12 und 13 gestellt werden kann. Mit einem Steckbolzen 13 kann die dem Rohr entsprechende Einspannweite eingedie Gleitbuchse 3 des Greifarms 1 in einem beliebi- stellt. Die Kranöse 15 ist in einem der Löcher 14 an gen Loch 11 an der Traverse 10 festgestellt werden, der oberen Seite der Gelenkplatte 39 drehbar beso daß man den Greifer innerhalb der Spannweite der 5 festigt. Es ist ein Loch 14 gewählt, das es gestattet, Traversen 10 auf gewünschte Einspannweiten ein- den Angriffspunkt der im Kranseil wirkenden Zugstellen kann. Die Erfindung sieht vor, daß für große kraft oberhalb des Schwerpunkts der Last zu bringen, oder kleine Einspannbereiche entsprechend lange Hiermit wird erreicht, daß der Greifer mit dem ein- oder kurze Traversen 10 zwecks Führung und Be- gespannten Rohr beim später erfolgenden Anheben festigung der mit den Greifarmen 1, 2 verbundenen io durch den Kran nicht hin- und herschwingt.
Gleitbuchsen 3 Verwendung finden. Nachdem der Sperrhebel in die in F i g. 1 darge-
Um den Steckbolzen 13 ist eine zweiteilige Gelenk- stellte Stellung umgelegt ist, kann die Einspannung platte 39 zwischen den Gleitbuchsen 3 des Greif- erfolgen. Durch Anheben der Kranöse 15 wird die arms 1 bzw. zwischen den beiden Traversen 10 dreh- Gelenkplatte 39 nach oben verschwenkt und nimmt bar angeordnet. Die zweiteilige Gelenkplatte 39 be- ι s die Umlenkrollen 17 mit nach oben. Das Spannseil 19 steht in den Ausführungsbeispielen, die in der Zeich- wird gespannt und preßt das Band 20 gegen das Rohr, nung schematisch dargestellt sind, aus zwei einzelnen Unter dem Druck der Last legt sich das Band 21 unmit Stegen verbundenen Platten. An die Stelle der ter Spannung von der anderen Seite gegen das Rohr, zweiteiligen Gelenkplatte 39 kann aber auch eine ein- Nunmehr kann das Rohr weiter gehoben, transporzige Gelenkplatte treten. Am unteren Ende des 20 tiert und abgelenkt werden. Die Greifarme 1,2 könkastenförmigen Greifarms 1 sind mit einem Steck- nen von der abgelegten Last in der in F i g. 2 darbolzen 6, der in ein Rohr 5 eingeführt ist, zwei Ge- gestellten Stellung des Sperrhebels 9 mit Hilfe des lenkstücke 4 angelenkt, durch deren untere Enden ein Krans, aber sonst ohne weitere Hilfe, entfernt werebenfalls in einem Rohr liegender Bolzen 7 gesteckt den. Für die geschilderten Arbeitsvorgänge ist nur ist. Von diesem Bolzen 7 werden die Enden eines 25 ein Mann erforderlich, der den Sperrhebel 9 und den Spannseils 19 und das untere Ende eines Bandes 20 Kran betätigt.
gehalten. Für das Spannseil 19 sind an der Innenseite Mit der Verstellschraube 18 kann dem Band 20,
des Greifarms 1 drei Umlenkrollen vorgesehen. Zwei das als lastbetätigtes Band bezeichnet wird, in Abobere Umlenkrollen 17 sind in einem Einstellhebel 16 hängigkeit von den geometrischen Abmessungen der drehbar gelagert. Die Schlaufe des Spannseils 19 ist 30 einzuspannenden Last, eine Vorspannung gegeben um eine untere Rolle 22 gelegt, an der mit einem werden. Die Ausführung kann auch so sein, daß das Bolzen 23 das obere Ende des Bandes 20 befestigt ist. lastbetätigte Band 20 eingespart und an der Innen-Der Einstellhebel 16 dreht sich um den durch die seite des Greifarms 1 nur ein Seil angeordnet wer-Löcher der Gelenkplatten 39, der Gleitbuchsen 3 und den kann. In diesem Falle kann das lastbetätigte Band Traverse 10 gehenden Steckbolzen 13. Eine mit dem 35 20 durch ein Seil ersetzt werden. Es ist aber auch Einstellhebel 16 verbundene Verstellschraube 18 mit möglich, die Umlenkrolle 22 für die Schlaufe des Gelenkmutter greift in die Gelenkplatten 39 ein. Spannseils 19 am Bolzen 7 zu befestigen. Auch am Durch Verdrehen der Verstellschraube 18 können die Greifarm 2 kann in einer abgewandelten Ausführungsoberen Umlenkrollen 17 zwecks Veränderung der form das Band 21 durch ein Seil ersetzt werden.
Spannung des Spannseils 19 zur Gelenkplatte 39 hin- 40 Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform bewegt werden. An der oberen Seite der zweiteiligen eines Greifers nach der Erfindung ist das eine Ende Gelenkplatte 39 sind Löcher 14 angebracht, in denen eines Seils 36 mit einem Bolzen 37 zwischen den beidurch einen Steckbolzen eine Kranöse 15 mit der Ge- den Gelenkplatten 38 befestigt. Das Seil 36 läuft an lenkplatte 39 gelenkig verbunden werden kann. der Innenseite des Greifarms 28 nach unten und um Durch einen Bolzen 8 ist ein Sperrhebel 9 mit der 45 eine Umlenkrolle 35 herum, die in einem Rollen-Gelenkplatte 39 drehbar verbunden. gelenk 32 drehbar angebracht ist, das mittels eines
An den oberen Enden beider Seiten des kasten- Bolzens 33 in einem Gelenkstück 30 angelenkt ist, förmigen Greif arms 2 sind zwei Lagerböcke 24 und das seinerseits mittels eines Bolzens 31 am unteren an den unteren Enden zwei Lagerböcke 26 ange- Ende des Greifarms 28 drehbar befestigt ist. Das Seil schweißt. Zwischen von den oberen und unteren 5° 36 wird von der Umlenkrolle 35 aus an der Innen-Lagerböcken 24,26 gehaltenen Bolzen 25 und 27 ist seite des Greifarms 28 nach oben zu einer Rolle 41 ein Band 21 gespannt. Die Bänder 20 und 21 können geführt. Von dieser Rolle 41, die in einem am Greifaus Stahl oder einem Kunststoff bestehen. Sie können arm 28 befestigten Lagerbock 40 drehbar gelagert ist, eine glatte oder rauhe Oberfläche oder eine durch- wird das Seil 36 in eine waagerechte Richtung umbrochene Oberfläche z. B. eines Gewebes haben. In 55 gelenkt und zu einer Spannrolle 42 geführt. Von der den F i g. 1 und 2 ist angedeutet, daß die aus Stahl Spannrolle 42 wird das Seil 36 wieder in eine waagebestehenden Bänder 20, 21 mit einem Belag versehen rechte Richtung umgelenkt, so daß es zurückläuft, sind. Dieser Belag kann aus einem verschleißfesten Für die weitere Führung des Seils 36 sind noch zwei Stoff mit hoher Reibungszahl bestehen. in einem Lagerbock am Greifarm 29 drehbare Rollen
Die F i g. 2 zeigt den erfindungsgemäß ausgebilde- 60 48 und eine zweite Umlenkrolle 35 vorgesehen, die ten Greifer in einer Stellung, in der er über ein unter- der im Bereich des Greifarms 28 angebrachten ersten halb schraffiert dargestelltes Rohr abgesenkt werden Umlenkrolle 35 entspricht. Die vordere der Rollen 48 kann. Der Sperrhebel 9 steht in Sperrstellung, in der lenkt das von der Spannrolle 42 aus zurücklaufende er sich auf dem rechten Greifarm 1 abstützt. Beim Seil 36 nach unten um. Von der zweiten Umlenkrolle Absenken des Kranhakens gleiten die Greif arme 1, 2 65 35 wird das Seil 36 nach oben umgelenkt und läuft ohne weitere Hilfe an beiden Seiten um das Rohr, bis über die hintere der Rollen 48 zu den Gelenkplatten es in der in F i g. 2 oben nicht schraffiert gezeichneten 38. Zwischen den Gelenkplatten 38 ist das Seil 36 an Stellung zwischen den Greifarmen 1, 2 liegt. An den einem die Gelenkplatten 38 verbindenden Steg 51 an-
gelehnt und das Seilende an einem Bolzen 49 befestigt. Ein zweiter Steg 50 verbindet die Gelenkplatten 38 zusätzlich miteinander. Die zweiteilige Gelenkplatte 38 ist um den in einer Buchse 52 geführten Bolzen 13 drehbar gelagert. Entsprechend dem in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel greift der Bolzen 13 auch durch die in der Gleitbuchse 3 und den Traversen 10 angebrachten Löcher 11 hindurch. Im Bereich der Gelenkstücke 30 sind Anpreßstücke 34 um Bolzen 33 gelenkig gelagert.
Die Spannrolle 42 ist um einen Bolzen 47 drehbar, der mit einem in einer Gleitbuchse beweglichen Spannbolzen 43 in Verbindung steht. Die Gleitbuchse ist an einem Führungsbock 45 befestigt, der mit Bolzen 46 an den Traversen 10 feststellbar ist. Auf dem Gewindeteil des Spannbolzens 43 befindet sich eine Flügelmutter 44, die sich gegen den Führungsbock 45 anlehnt. Durch Drehen der Flügelmutter 44 kann die Spannrolle 42 in waagerechter Richtung bewegt und damit die Spannung des Seils 36 verändert werden. ao
Wenn die für eine Last erforderliche Spannweite der Greifarme 28,29 und die Spannrolle 42 eingestellt sind, können die Arbeitsvorgänge ablaufen, die bereits bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3 beschrieben wurden. Die F i g. 4 zeigt, wie die as an den Innenseiten der Greifarme 28,29 entlanggeführten Seile 36 und die Anpreßstücke 34 beim Anheben durch den Kran gegen die Last gepreßt werden. Man sieht deutlich, daß zum Ergreifen und Einspannen der Last keine Bodenfreiheit erforderlich ist.
In den Fig. 1 bis 4 wurde als Last ein Rohr dargestellt. Die Anwendung des erfindungsgemäß ausgebildeten Greifers ist aber nicht auf Rohre beschränkt. Man kann auch Lasten, die gekrümmte Flächen mit verschiedenen Krümmungsradien oder auch ebene Flächen aufweisen, mit dem Greifer greifen und einspannen. An die Stelle des Seils kann bei allen Ausführungsformen auch eine Kette oder ein anderes Zugmittel treten.
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Claims (10)

Patentansprüche:
1. Selbstspannender, eine Last von oben erfassender Greifer zum Einspannen dieser Last an ihrer Oberfläche, die gekrümmte und/oder ebene Teile aufweisen kann, wobei an einer Traverse Greifarme angeordnet sind, die mit Hilfe eines vom Gewicht der Last spannbaren, an die Last anpreßbaren Zugmittels, z.B. Band, Kette, Seil, in Schließstellung gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel(19, 20, 36) entlang der der Last zugewandten Seite mindestens eines der Greifarme (1, 2,28, 29) verläuft und sich an die Form dieser Last tragend anschmiegt und daß zumindest ein Ende dieses Zugmittels (19,20,36) mit einer Gelenkplatte (38,39) verbunden ist, die einerseits an der Traverse (10) angelenkt ist und an der andererseits ein Kranhaken oder eine Kranöse (15) angreift.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifarme (1, 2, 28,29) kastenförmig ausgebildet sind.
3. Greifer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem einen Greifann (1) vorgesehene Zugmittel als Band (20) und als an diesem befestigtes Seil (19) ausgebildet ist, das über eine an der Gelenkplatte (39) gelagerte Rolle (17) geführt ist.
4. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (4) des Greifarmes (1) mit dem oberen Teil des Greifarmes (1) durch ein Gelenk (5, 6) verbunden ist.
5. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil (4) des Greifarmes (1) sowohl das Band (20) als auch die beiden Enden des Seiles (19) befestigt sind und daß das Seil über drei Umlenkrollen (17,22) läuft, von denen die oberen Umlenkrollen (17) über eine Verstellschraube (18) an der Gelenkplatte (38, 39) einstellbar gelagert sind, und die untere Rolle (22) mit dem oberen Ende des Bandes (20) verbunden ist (F i g. 1 bis 3).
6. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Innenseiten beider Greifarme (28, 29) ein einziges Seil (36) geführt ist, dessen beide Enden an der schwenkbaren, zweiteiligen Gelenkplatte (38) befestigt sind, und daß das Seil (36) an Rollen (35, 41,48) umgelenkt wird (Fig. 4).
7. Greifer nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das einzige Seil (36) über zwei untere Rollen (35) an zwei an die Greif arme (28, 29) unten angelenkte Gelenkstücke (30) geführt ist, daß zwei obere Rollen (41,48) in Lagerböcken (40) an den oberen Seiten der Greifarme (28, 29) gelagert sind und daß eine weitere Rolle (42) zwecks Änderung der Seilspannung an einem Führungsbock (45) mit Gleitbuchse und Flügelmutter (44) gelagert ist, wobei an den unteren Enden der Gelenkstücke (30) Anpreßstücke (34), die mit den unteren Rollen (35) gegen die Last anpreßbar sind, vorgesehen sind.
8. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Zugmittel Anpreßstücke (34), die mit verschleißfesten Stoffen hoher Reibungszahl belegt sind, vorgesehen sind.
9. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gelenkplatten (38, 39) ein Sperrhebel (9) drehbar gelagert ist, der in einer Stellung die freie Drehbarkeit der Gelenkplatten (38, 39) verhindert und in einer anderen Stellung die Sperre der Gelenkplatten (38, 39) aufhebt.
10. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkplatten (38, 39) an ihren oberen Seiten Löcher (14) aufweisen, in denen mittels eines Steckbolzens eine Kranöse (15) befestigbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1965G0044732 1964-11-13 1965-09-21 Selbstspannender Greifer Pending DE1293994B (de)

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SE309662B (de) 1969-03-31

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