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DE1293941B - Zellenrad-Druckaustauscher - Google Patents

Zellenrad-Druckaustauscher

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Publication number
DE1293941B
DE1293941B DE1956S0051431 DES0051431A DE1293941B DE 1293941 B DE1293941 B DE 1293941B DE 1956S0051431 DE1956S0051431 DE 1956S0051431 DE S0051431 A DES0051431 A DE S0051431A DE 1293941 B DE1293941 B DE 1293941B
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DE
Germany
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pressure
opening
cell
inlet opening
additional inlet
Prior art date
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Pending
Application number
DE1956S0051431
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English (en)
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SPALDING DUDLEY BRIAN
Original Assignee
SPALDING DUDLEY BRIAN
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Publication date
Application filed by SPALDING DUDLEY BRIAN filed Critical SPALDING DUDLEY BRIAN
Publication of DE1293941B publication Critical patent/DE1293941B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F13/00Pressure exchangers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/02Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using exhaust-gas pressure in a pressure exchanger to compress combustion-air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Zellenrad-Druckaustauscher mit Hochdruck- und Niederdruckspälzone.
  • Bekanntlich sind während bestimmter Betriebsphasen eines Zellenrad-Druckaustauschers in den einzelnen Zellen Arbeitsmittel unterschiedlicher Eigenschaften anwesend. Eine gegenseitige Durchmischung dieser Arbeitsmittel soll soweit wie möglich vermieden werden. Beispielsweise tritt bei Druckaustauschern in Gasgeneratoren ein Strahl heißen Gases längs der Vorderwand einer in den Bereich der Einlaßöffnung gelangenden Zelle in diese ein, da sich nicht das gesamte Zellenende sofort der Einlaßöffnung gegenüber befindet. Hierdurch entsteht c;ne schräge Grenzschicht, und die dabei auftretende Durchwirbelung führt zumindest in einer Grenzzone zwischen dem jeweils neu eingeführten und dem ursprünglichen Zelleninhalt zu einer Durchmischung. Außerdem bewirken die starken Geschwindigkeitsunterschiede zwischen dem bereits vorhandenen Zelleninhalt und dem in die betreffende Zelle eingeführten Arbeitsmittelstrom ein sehr starkes Eindringen des letzteren in die jeweiligen Zellen und eine verstärkte Verrnischung.
  • Ferner ist zu beobachten, daß eine bereits innerhalb einer Zelle vorhandene Grenzschicht zwischen einem Arbeitsmittel höherer Dichte und einem Arbeitsmittel geringerer Dichte dann labil wird, wenn sich eine Kompressionswelle von dem weniger dichten zu dem dichteren Arbeitsmittel hin bewegt bzw. wenn sich eine Expansionswelle in der jeweils umgekehrten Richtung bewegt.
  • Diese Durchmischungserscheinungen treten bei einer Reihe von Druckaustauscherbauarten auf.
  • Aus der deutschen Patentschrift 255 177 ist bereits eine Druckaustauscherbauart bekannt, bei welcher im Bereich der Hochdruckspülstufe sowohl die Einlaßöffnung als auch die Auslaßöffnung derart in eine bestimmte Anzahl von öffnungen unterteilt sind, so daß sich jeweils neben einer Hauptöffnung eine Reihe von Nebenöffnungen befindet. Die mit Bezug auf die relative Zellenbewegung sämtlich vor der Haupteinlaßöffnung gelegenen Nebeneinlaßöffnungen sind mit den in bezug auf die relative Zellenbewegung hinter der Hauptaüslaßöffnung gelegenen Nebenauslaßöffnungen über Kanäle in jeweils umgekehrter Reihenfolge derart verbunden, daß jeweils die unmittelbar vor der Haupteinlaßöffnung gelegene Nebeneinlaßöffnung mit der unmittelbar nach der Hauptauslaßöffnung gelegenen Nebenauslaßöffnung verbunden ist.
  • Die soeben kurz beschriebene bekannte Anordnung von Nebenöffnungen dient zur stufenweisen Expansion des einen Arbeitsmittels unter entsprechender stufenweiser Kompression des anderen ArbeitsmittC1S zur Verbesserung des Wirkungsgrades.
  • Sie ermöglicht es jedoch nicht, die oben angegebenen Ursachen für eine Durchmischung des bereits in den betreffenden Zellen befindlichen Arbeitsmittels mit dem in diese eingeführten Arbeitsmittel unterschiedlicher Eigenschaften zu verhindern. Insbesondere findet bei der bekannten Anordnung auf Grund der Verbindung über die Nebenöffnungen eine Kompressionswellenwanderung von dem weniger dichten zu dem dichteren Arbeitsmittel hin statt, wobei es zu einer stark-en Vermischung der unterschiedlichen Arbeitsmittel kommt.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer-den, eine Durchnlischung an der Grenzschicbt zwisehen unterschiedlichen Arbeitsmitteln innerhalb der Zellen von Druckaustauschern mit Hochdruck- und Niederdruckspülzone zu verhindern.
  • Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung einen Zellenrad-Druckaustauscher mit Hochdruck- und Niederdruckspülzone, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß bei einer an sich bekannten Anordnung, bei welcher die relativ zu den Einlaß- und Auslaßöffnungen der Niederdruck- und Hochdruckspülstufen umlaufenden Radzellen mit ihren stirnseitigen öffnungen an einer Radseite zuerst an einer Niederdruckspülstufenöffnung, dann an einer zusätzlichen Einlaßöffnung, deren in Zellenlaufrichtung gelegene Kante nur durch einen Zwischensteg von der entgegen der Zellenlaufrichtung gelegenen Kante der Hochdruckspülstufen-Einlaßöffnung getrennt ist, und schließlich an dieser letztgenannten öffnung selbst vorbeilaufen, diese zusätzliche Einlaßöffnung und der entgegen der Zellenraddrehrichtung gelegene Teil der Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnung durch eine Verbindungsleitung miteinander verbunden sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß ein Teil des Strömungsmittels aus den Zellen abströmen kann, bevor dieselben mit dem in Strömungsrichtung gelegenen Teil der Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnung in Verbindung kommen. Dieser abgezweigte Teil des Strömun-smittels wird den Zellenradzellen zugeführt, bevor das Arbeitsmittel aus der Hochdruckspülstufen-Einlaßöffnung in die Zellen eintritt. Auf Grund der Gleichartigkeit des Arbeitsmittelstromes durch die zusätzliche Einlaßöffnung mit dem bereits in den Zellenradzellen befindlichen und über die Auslaßöffnung der Hochdruckspülstufe abzuführenden Arbeitsmittel ist dessen Durchmischung mit dem genannten zusätzlichen Arbeitsmittelstrom nicht schädlich, und außerdem wird eine Vorbeschleunigung des Arbeitsmittels in Richtung auf die Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnung erzielt, wodurch eine wesentliche Beeinflussung der Grenzschicht durch das über die Hochdruckspülstufen-Einlaßöffnung in die Zelle eintretende Arbeitsmittel im Sinne einer von der Kompressionswelle verursachten Durchmischung vermieden wird.
  • Die Erfindung ist ferner auf Zellenrad-Druckaustauscher anwendbar, bei welchen über Verbindungs- bzw. überbrückungsleitungen eine Vorkompression eines Arbeitsmittels stattfindet.
  • Ein derartiger Zellenrad-Druckaustauscher, welcher wiederum eine Hochdruck- und eine Niederdruckspülzone besitzt, ist erfindungsgemäß durch zwischen diesen Stufen angeordnete, zusätzliche, durch eine Verbindungsleitung miteinander verbundene Ein- und Auslaßöffnungen gekennzeichnet, wobei die in Zellenraddrehrichtuhg gelegene Kante der zusätzlichen Einlaßöffnung nur durch einen Zwischensteg von der entgegen der Zellenraddrehrichtung gelegenen Kante der öffnung einer weiteren Verbindungsleitung getrennt ist.
  • Aus der deutschen Patentschrift 724 998 sind außerdem Druckaustauscher bekanntgeworden, bei weichen die Hochdruckspülstufen-Einlaßöffnung mit dem Ausgang einer ein Flammrohr enthaltenden Brennkammer verbunden ist, so daß die heißen Gase der Brennkammer dazu dienen, das in den Zellen befindliche Gas zu komprimieren und durch die Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnung auszutreiben.
  • In Anwendung der Erfindung auf solche Anordnungen ist erfindungsgemäß der das Flammrohr der Brenrikammer umgebende, von Frischluft durchströmte Raum mit der zusätzlichen Einlaßöffnung verbunden, so daß wiederum ein zusätzlicher, der Durchmischung entgegenwirkender Arbeitsmittelstrom erhalten wird.
  • Die jeweilige Auslaßöffnung ist dabei vorzugsweise größer als die zusätzliche Eintrittsöffnung. Vorzugsweise erfolgt die Lieferung des zusätzlichen Arbeitsmittels durch einen Kanal hindurch, welcher am Umfang mindestens so weit ist wie die Breite der Zellen. Außerdem wird die Anordnung am besten so getroffen, daß das die zusätzliche Einlaßöffnung durchströmende Arbeitsmittel mit einer anderen Geschwindigkeit eintritt als das darauffolgende Hauptarbeitsmittel, Ist beispielsweise das zusätzliche Arbeitsmittel leichter, dann sollte es mit einer etwas (Yeringeren Geschwindigkeit einströmen. Dem Strom des Hauptarbeitsmittels kann man zweckmäßigerweise ein Druckgefälle über seine Kanalbreite erteilen, so daß die Einström-eschwindigkeit in der Richtung der Rotordrehung abnimmt.
  • Bei einem Druckaustauscher mit vielen überleitungskanälen ist es von größter Wichti gkeit, Vorsorge zu treffen, um die Vermischung an dem ersten überleitungskanal nach der Niederdruckspülung einzuschränken, denn gerade dort erfolgt die Berührung zwischen der Frischluft und den Verbrennungsgasen. Die Strahlvermischung an den folgenden Einlaßöffnungen ist vergleichsweise wenig nachteilig, weil lediglich die eintretenden Verbrennungsgase mit den an jenem Ende der Zellen bereits vorhandenen Gasen vermischt werden.
  • Es kann zwar nicht angenommen werden, daß die erfindungsgemäßen Druckaustauscher ganz ohne Abschrägung der Grenzflächen arbeiten, da auf jeden Fall eine an einem Heißgaskanal vorbeilaufende Vorderwand einer Zelle auf diesen Kanal vor der Hinterwand dieser Zelle trifft, jedoch nimmt dabei eine geringe Schräge nicht mehr zu, und da die Geschwindigkeitsgradienten sehr viel geringer sind, wird eine Durchwirbelung entsprechend vermindert.
  • Es sollen nunmehr, lediglich als Beispiel, gewisse Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden.
  • F i g. 1. derselben zeigt eine Teilabwicklung des Umfanges eines Druckaustauscher-Hochdruckspülkanalsysteins; F i g. 2 zeigt eine Abwicklung des Umfanges eines Druckaustauschergaserzeugers, einschließlich einer besonderen Brennkammeranordnung an der Hochdruckspillstufe; F i g. 3 zeigt eine Abwicklung des Umfanges eines Druckaustauschergaserzeugers mit einem überleitungskanal und besonderer Kanalanordnung am stromabwärts gelegenen Ende des Kanals.
  • In den Figuren haben jeweils gleiche Teile gleiche Bezugsnummern.
  • F i g. 1 zeigt ein Zellenrad 1, das sich zwischen den Endplatten 2 und 3 in der Richtung des Pfeiles 4 dreht. Die Kanäle 5 und 6 sind ein Teil der Hochdruckspülzone, wobei das heiße Gas durch den Kanal 5 in die Zellen einströmt, während die verdichtete Luft die Zellen durch den Kanal 6 verläßt. Die Kanäle 5 und 6 sind miteinander über eine Heizvorrichtung, beispielsweise eine Brennkammer, verbunden; es kann auch ein Anschluß für die Entnahme von verdichtetem Gas aus dem Verbindungsstück vorgesehen sein.
  • Eine mit Luft angefüllte Zelle 7 nähert sich beispielsweise der Hochdruckspülzone. Sobald die Zelle die Stellung 8 erreicht, wird eine Kompressionswelle durch die Zelle hindurch übertragen, wobei die Luft verdichtet wird. Unter den sich aus der Konstruktion ergebenden Nenn-Betriebsverhältnissen erreicht diese Welle das andere Ende der Zelle in einem Augenblick, in dem die Zelle an der Kante 9 des Entnahmekanals 10 vorbeiläuft. An diesem letztgenannten Kanal wird verdichtete Luft abgenommen und einem zusätzlichen Eintrittskanal 11 am entgegengesetzten bzw. am gegenüberliegenden Ende des Zellenrades zugeführt. Der Eintritt dieser verdichteten Luft in die Zellen löst die vorerwähnte Kompressionswelle aus.
  • Der anfängliche Eintritt der Luft in das teilweise versperrte Zellenende erfolgt- in der Form eines Strahles; da jedoch die Eigenschaften des eintretenden und des bereits in der Zelle vorhandenen Arbeitsmittels nahezu gleich sind, ergeben sich keine nachteiligen Folgen. Beim Fortschreiten der Zelle auf ihrem Wege an dem Kanal 11 vorbei wird jenes Ende der Zelle mehr und mehr freigegeben, und ihr Inhalt wird ganz in Bewegung gesetzt, so daß, wenn die Zelle an der Kante des Zwischensteges 12, welcher die zusätzliche Einlaßöffnung 11 von dem Haupteinlaßkanal 5 trennt, vorbeiläuft, kein plötzliches Einströmen eines heißen Gasstrahles in die Zelle erfolgen kann.
  • Bei der Weiterbewegung der Zelle an dem Kanal 5 vorbei strönit stetig heißes Gas ein, aber dieses bleibt durch eine Pufferschicht verdichteter Luft, die über den Zusatzkanal 11 eingeführt wurde, von der ursprünglich in den Zellen enthaltenen verdichteten Luft getrennt. Die Pufferschicht wandert allmählich längs der Zelle und tritt durch den Kanal 6 aus, wie bei 13 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist.
  • Bei der oben beschriebenen Anordnung findet die anfängliche Vermischung des ursprünglichen Zelleninhalts mit dem einströmenden Arbeitsmittel zwischen verdichteter Luft und weiterer verdichteter Luft statt, die durch den Kanal 11 einströmt. Daher ist dieses Vermischen ohne nachteilige Folgen. Die Vermischung, welche zwischen der durch den Kanal 11 einströmenden Luft und dem durch den Kanal 5 einströmenden Gas stattfindet, ist von geringerer Bedeutung, da die durch den Kanal 11 ein' strömende Luft eine höhere Geschwindigkeit besitzt als das durch den Kanal 5 einströmende Gas. Die Anordnung ermöglicht eine Verzögerungswirkung in der Nähe der Grenzfläche von Gas und Luft, wodurch unstabile Zustände'auf ein Mindestmag herabgesetzt werden.
  • Außerdem kann es erwünscht sein, in dem durch den Kanal 5 eintretenden Strom heißen Gases ein stetiges Druckgefälle herbeizuführen, so daß die Geschwindigkeit des Gasstroms in der Richtu " ng der Zellenraddrehung abnimmt. Dies kann beispielsweise durch geeignete Einstellung der Druckverluste im Heizkreis erreicht werden. Eine Möglichkeit ist.der Einsatz einer geeigneten Drosselvorrichtung oder eines Prallbleches 14 in den Kanal.
  • Um die Reibungsverluste in dem Kanal 15, welcher die Kanäle 10 und 11 miteinander verbindet, auszugleichen, muß der Staudruck der Luft in dem Kanal 10 höher sein als in dem Kanal 11, weshalb der erstere größeren Querschnitt hat als der letztere. Man wird bemerken, daß die Öffnung, durch welche hindurch der Kanal 11 mit den Zellen in Verbindung steht, mindestens so weit sein muß wie die Zellen, damit das Profil des Strahles der einströmenden Luft bei der endlichen Zellengröße stabil geworden ist, bevor das heiße Gas durch den Kanal 5 einzuströmen beginnt. Es ist klar, daß der Umlauf der verdichteten Luft in der oben beschriebenen Weise in erster Näherung keine Wirkung auf das Betriebsverhalten des Druckaustauschers hat, doch ist infolge der zusätzlichen Kanaloberfläche wohl eine leichte Zunahme der Druckverluste zu erwarten. Ferner ist darauf hinzuweisen, daß die Pufferschicht verdichteter Luft zwischen den Linien 13 nicht über das vollständige Arbeitsspiel mitgenommen wird, sondern nur in der betreffenden Stufe vorhanden ist.
  • F i g. 2, welche eine vollständige Abwicklung eines Druckaustauschers mit Hoch- und Niederdruckspülzonen darstellt, zeigt eine andere Möglichkeit, die Pufferschicht zwischen der verdichteten Luft einer Zelle, die an der Hochdruckspülzone ankommt, und dem heißen Gas, welches in dieser Zone eingeführt wird, zu errichten. Das Zellenrad 1 dreht sich wiederum zwischen den Endplatten 2 und 3 in der Richtung des Pfeiles 4. Eine Niederdruckspülstufe enthält einen Einlaßkanal 16 und einen Auslaßkanal 17, wobei dem ersteren Frischluft zugeführt wird, welche in dieser Stufe die Zellen völlig durchspült. Innerhalb der Zellen kommen in bekannter Weise Expansions- und Kompressionswellen 18 bzw. 19 zustande. Die Hochdruckspülstufe besteht aus einem Einlaßkanal 20, einem Auslaßkanal 21 und einem Verbindungskanal 22. An das hierdurch gebildete Kanalsystem ist ein Entnahmestutzen 23 angesetzt, welcher die Entnahme einer nutzbaren Menge heißen Gases, beispielsweise zur Expansion in einer Turbine für die Krafterzeugung, gestattet. In dem Einlaßkanal 20 befindet sich ein Flammrohr 24, in welches über ein Rohr 25 Brennstoff eingeführt und verbrannt wird. Das Flammrohr ist von üblicher Bauart, jedoch mit Ausnahme des stromabwärts gelegenen Endes 26, welches mit Bezug auf die Achse des Kanals 20 etwas versetzt ist, so daß der größte Teil der Luft, welche das Flammrohr24 umströmt und an der Verbrennung bzw. Mischung der darin befindlichen Gases nicht teilnimmt, durch die Öffnung27 in die Zellen hindurch einströmen kann, bevor die heißen Gase durch die Öffnung 28 hindurch einströmen. Wenn sich nun eine mit frischer, verdichteter Luft gefüllte Zelle der Hochdruckspülzone nähert, trifft die verdichtete Luft auf die Kompressionswelle 29 und wird dadurch noch weiter verdichtet. Die Zelle kommt dann in Verbindung mit der Öffnung des Auslaßkanals 21, und der Inhalt der Zelle wird in den Auslaßkanal und von dort entweder in den Entnahmestutzen23 oder in den Verbindungskanal 22 gefördert. Die durch die öffnung 27 einströmende Luft ist etwas wärmer als diejenige, welche durch den Verbindungskanal 22 einströmt, weil die erstere dazu benutzt wurde, die Außenseite des Flammrohres 24 zu kühlen. An dieser Stelle tritt daher ein Strahl wariner verdichteter Luft in das teilweise noch versperrte Zellenende ein. Indessen sind die Eigenschaften dieser Luft den Eigenschaften der verdichteten Luft in den Zellen, welche sich der Hochdruckspülstufe nähern. viel ähnlicher als den Eigenschaften des heißen Gases. welches aus dem Flammrohr 24 durch die Öffnung 28 hindurch in die Zellen einströmt, und es ergeben sich dem. zufolge keine Nachteile. Innerhalb der Zellen werder. zwei Grenzflächen gebildet, die schematisch durcl. die strichpunktierten Linien 30 und 31 angedeutei sind. Die Grenzfläche 30 befindet sich zwischen den. ursprünglichen Zelleninhalt an verdichteter Luft und der durch die Öffnung 27 eingeströmten Luft, während sich die zweite Grenzfläche 31 zwischen dei durch die Öffnung 27 eingeströmten Luft und deni durch die Öffnung 28 eingeströmten Gas befindet. Zwischen den Grenzflächen 30 und 31 ist also eint Pufferschicht zu den gleichen Zwecken, wie sie weitei oben ausführlich beschrieben wurden, errichtet.
  • Der in der F i g. 3 dargestellte Druckaustauscher ist wiederum vo - der Gaserzeugerbauart, wobei die nutzbare Gasmenge an dem Entnahmestutzen 23 abgenommen wird. Der Druckaustauscher hat eine Niederdruckspülzone ähnlich der mit Bezug auf die in F i g. 2 beschriebenen und ferner eine Hochdruckspülzone üblicher Form. In diesem Falle ist jedoch ein überleitungskanal 32 eingebaut, welcher dem bekannten Zwecke dient, etwas heißes Hochdruckgas an der Öffnung 33 zu entnehmen und durch die öffnung 34 wieder einzuführen, um die Luft, welche in den Druckaustauscher an der Niederdruckspülzone eingeführt wird, vorzuverdichten. Da an der Öffnung 34 das heiße Gas zuerst in eine Zelle eingeführt wird, welche vorher an der Niederdruckspülzone gespült wurde, wird die vorher beschriebene Pufferschicht an dieser Stelle am meisten benötigt, denn die Zellen erreichen diese Station angefüllt mit teilweise verdichteer Luft. In ähnlicher Weise wie in F i g. 1 ist hier an dem der Mündung des überleitungskanals gegenüberliegenden Zellenende ein Anzapfrohr 35 vorgesehen, welches durch ein Rohr 36 mit einer Zusatzeinlaßöffnung 37 verbunden ist, die unmittelbar neben der überleitungskanaleintrittsöffnung 34 liegt. Die verdichtete Luft wird durch das Anzapfrohr 35 entnommen und strömt durch das 'N"erbindungsrohr 36, um durch die Zusatzeinlaßöffnung 37 in die Zelf len einzutreten. Wie oben unter Bezugnahme auf die F i g. 2 beschrieben, werden zwei Grenzflächen aufgebaut, die schematisch durch die strichpunktierten Linien 38 und 39 angedeutet sind. Zwischen den Grenzflächen befindet sich die Pufferschicht, welche die innerhalb der Zelle in dieser Stufe ankommende Luft von dem heißen Gas trennt, das durch den überleitungskanal 32 eingeführt wird. Bei der Fortbewegung der Zelle aus dieser Stellung enthalten die jeweils linken Zellenenden, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, heißes Gas. Es ist daher nicht erforderlich, eine weitere Pufferschicht aufzubauen, wo die Hochdruckspillstufe erreicht wird. Man kann daher ein übliches Flammrohr 40 und eine Hochdruckheißgaseintrittsöffnung 41 vorsehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zellenrad-Druckaustauscher mit Hochdruck- und Niederdruckspülzone, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei einer an sich bekannten Anordnung, bei welcher die relativ zu den Einlaß und Auslaßöffnungen der Niederdruck- (z. B. 16, 17 in F i g. 2) und Hochdruckspülstufen (5, 6 in F i g. 1; 20, 21 in F i g. 2) umlaufenden Radzellen (7) mit ihren stirnseitigen Öffnungen an einer Radseite zuerst an einer Niederdruckspülstufenöffnung (z. B. 17 in F i g. 2), dann an einer zusätzlichen Einlaßöffnung (bei 11 in F i g. 1 bzw. 27 in F i g. 2), deren in Zellenlaufrichtung gelegene Kante nur durch einen Zwischensteg (12 in F i g. 1 bzw. bei 28 in F i g. 2) von der entgegen der Zellenlaufrichtung gelegenen Kante der Hochdruckspülstufen-Einlaßöffnung (bei 5 in F i g. 1 bzw. 28 in F i g. 2) getrennt ist, und schließlich an dieser letztgenannten öffnung selbst vorbeilaufen, diese zusätzliche Einlaßöffnung und der entgegen der Zellenraddrehrichtung gelegene Teil (bei 10 in F i g. 1; bei 21 in F i g. 2) der Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnun- (bei 6 in F i g. 1 bzw. bei 21 in F i g. 2) durch eine Verbindungsleitung (15 in F i g. 1 bzw. 22 in F i g. 2) miteinander verbunden sind (F i g. 1 und 2).
  2. 2. Zellenrad-Druckaustauscher mit Hochdruck- und Niederdruckspülzone, gekennzeichnet durch zwischen diesen Stufen angeordnete, zusätzliche, durch eine Verbindungsleitung (36) miteinander verbundene Ein- und Auslaßöffnungen (37, 35), wobei die in Zellenraddrehrichtung gelegene Kante der zusätzlichen Einlaßöffnung (37) nur durch einen Zwischensteg von der entgegen der Zellenraddrehrichtung gelegenen Kante der Öffnung (34) einer weiteren Verbindungsleitung (32) getrennt ist (F i g. 3). 3. Druckaustauscher nach Anspruch 1 mit einer an den Hochdruckspülstufeneinlaß angeschlossenen, ein Flammrohr enthaltenden Brennkammer, dadurch gekennzeichnet, daß der das Flammrohr (24) umgebende, von Arbeitsmittel durchströmte Raum mit der zusätzlichen Einlaßöffnung (27) verbunden ist (F i g. 2). 4. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der zusätzlichen Einlaßöffnung (bei llinFig. 1 bzw. 27 in Fig. 2 bzw. 37 inFig.3) und der in Richtung der relativen Zellenbewegung unmittelbar auf sie folgenden Öffnung (bei 5 in Fig. 1 bzw. 28inFig.2 bzw. 34 in Fig. 3), daß die Geschwindigkeiten der die genannten öffnungen durchströmenden Arbeitsmittel verschieden sind. 5. Druckaustauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einlaßöffnung (bei 11 in F i g. 1 bzw. 27 in F i g. 2 bzw. 37 in F i g. 3) von einem mit Bezug auf die Durchströmung der auf die zusätzliche Einlaßöffnung in Richtung der relativen Zellenbewegung unmittelbar folgenden Öffnung (bei 5 in F i g. 1 bzw. 28 in F i g. 2 bzw. 34 in F i g. 3) kälteren und eine höhere Geschwindigkeit aufweisenden Arbeitsmittelstrom durchströmt wird. 6. Druckaustauscher nach Anspruch 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet, daß in einem Zuführungskanal zu der in Richtung der relativen Zellenbewegung unmittelbar auf die zusätzliche Einlaßöffnung (bei 11 in F i g. 1 bzw. 27 in F i g. 2 bzw. 37 in F i g. 3) folgenden Öffnung (bei 5 in Fig. 1 bzw. 28 inFig.2 bzw. 34inFig.3) eine Einrichtung (z. B. 14 in F i g. 1) zur Drosselung der Strömung durch den genannten Zuführungskanal angeordnet ist, welche in Richtung der Relativbewegung des Zellenrades quer zur Strömungsrichtung des Arbeitsmittels ein Druck-C Gefälle erzeugt. 7. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Verbindungsleitung (15 in F i g. 1 bzw. 22 in F i g. 2) angeschlossene Teil (bei 10 in F i 1; bei 21 in F i g. 2) der Hochdruckspülstufen-Auslaßöffnung (bei 6 in F i g. 1; bei 21 in F i g. 2) bzw. die zusätzliche Auslaßöffnung (35 in F i g. 3) größeren Querschnitt hat als die zusätzliche Einlaßöffnung (bei 11 in F i g. 1 bzw. 27 in F i g. 2 bzw. 37 in F i g. 3). 8. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einlaßöffnung (bei 11 in F i g. 1 bzw. 27 in F i g. 2 bzw. 37 in F i g. 3) in Richtung der Relativbewegung des Zellenrades mindestens so breit wie eine Zellenradzelle ist.
DE1956S0051431 1955-12-01 1956-11-29 Zellenrad-Druckaustauscher Pending DE1293941B (de)

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Publication Number Publication Date
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CH320076A (de) * 1952-09-26 1957-03-15 Jendrassik Developments Limite Druckaustauscher

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GB802019A (en) 1958-09-24

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