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DE1293895B - Automatischer Kompensator mit digitalem Abgleichverfahren - Google Patents

Automatischer Kompensator mit digitalem Abgleichverfahren

Info

Publication number
DE1293895B
DE1293895B DE1965G0045435 DEG0045435A DE1293895B DE 1293895 B DE1293895 B DE 1293895B DE 1965G0045435 DE1965G0045435 DE 1965G0045435 DE G0045435 A DEG0045435 A DE G0045435A DE 1293895 B DE1293895 B DE 1293895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
digital
angular position
currents
code
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965G0045435
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rainer
Strehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P Gossen and Co GmbH
Original Assignee
P Gossen and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P Gossen and Co GmbH filed Critical P Gossen and Co GmbH
Publication of DE1293895B publication Critical patent/DE1293895B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/38Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus
    • G01G23/42Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus electrically operated
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/02Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Ausgehend von dem bekannten Poggendorf-Kompensator wird ein neues Verfahren beschrieben, das eine digitale Messung von elektrischen Größen und gleichzeitig die Zuordnung einer Winkelstellung zur Meßgröße gestattet.
  • Eine selbstabgleichende Anordnung, wie sie in automatischen Kompensatoren und Kompensationsschreibern bereits vielfältige Anwendung gefunden hat, ist im Prinzip in F i g. 1 gezeigt. Die Eingangsspannung Um wird mit dem am Schleifer 1 des Potentiometers2 abgegriffenen Teil U, der Normalspannung 3 über den Nullindikator 4 verglichen. Der Schleifer wird so lange nachgestellt, bis die Differenz beider Spannungen Null ist. Die Nachstellung des Schleifers geschieht durch den Motor 5, welcher mechanisch, meist über ein Getriebe, mit der Achse des Potentiometers gekuppelt ist und von der Differenzspannung zwischen Ue und Uv meist über einen Verstärker gesteuert wird. Mit der Achse des Potentiometers ist entweder direkt oder über einen Seilzug ein Anzeige- bzw. Schreiborgan verbunden, dessen Stellung ein Maß für die Eingangsgröße ist.
  • Die fortschreitende Automatisierung der Meßwerterfassung und die Bestrebungen, Meßergebnisse in Ziffernform anzuzeigen und zu drucken, machen es erforderlich, den Anwendungsbereich der sehr genauen Kompensationsschreiber durch zusätzliche Einrichtungen zur digitalen Darstellung des Meßergebnisses zu erweitern. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, daß mit dem Potentiometer ein digitaler Winkelstellungsgeber gekoppelt wird.
  • Digitale Winkelstellungsgeber sind Geräte, die einem Drehwinkel oder der einem Drehwinkel proportionalen Größe einen codierten Zahlenwert zuordnen. Als Beispiel sei die Zuordnung der Ziffern 0 bis 1000 zu den Winkelstellungen 0 bis 3600 angeführt, wobei die Endwerte beispielsweise 1000/o des zu erfassenden Wertebereichs einer physikalischen Größe entsprechen.
  • Das Prinzip des digitalen Winkelstellungsgebers ist in Fig. 2 dargestellt. Mit der Achse 6, deren Drehwinkel erfaßt werden soll, ist der Codeträger 7 verbunden, auf dem in mehreren konzentrischen Ringbahnen ein Coderaster angebracht ist. Je nach der Anzahl der zu unterscheidenden Winkelstellungen und dem verwendeten Code wird eine bestimmte Anzahl von Coderingen benötigt. Für meßtechnische Anwendungen werden einschrittige Codes bevorzugt, die auf einfache Weise in einen bewertbaren Binärcode umgesetzt werden können. Als bewertbare Codes kommen insbesondere tetradische Codes in Betracht, welche vier Binär-Einheiten pro Dekade enthalten und beispielsweise nach den Wertigkeiten 8-4-2-1 (natürlicher Binärcode) oder 2-4-2-1 (Aiken Code) gestuft sind. Für jedeDekade sind in diesem Fall vier Coderinge erforderlich, bei einem Auflösungsvermögen von 1000 für 3600 dementsprechend zwölf.
  • Die Ablesung des Codes erfolgt mit der Abtastvorrichtung 8 beispielsweise nach einem optischen Verfahren, bei welchem ein transparenter Coderaster durchleuchtet und von lichtempfindlichen Elementen (Photodiode, Phototransistor, Photowiderstand) erfaßt wird oder nach einem elektromechanischen Verfahren, bei welchem die Codebahnen leitend sind und über Bürsten elektrische Stromkreise schließen. Die zu den einzelnen Codebahnen gehörenden Abtastelemente geben in ihrer Gesamtheit den der Winkelstellung entsprechenden Code ab.
  • Eine weitere Art der digitalen Meßwertdarstellung besteht bei einem selbstabgleichenden Kompensator darin, die Potentiometerachse mechanisch mit Zählrädern zu koppeln, auf denen man den Meßwert digital ablesen kann. Schließlich hat man auch vorgeschlagen, die digitale Meßwertdarstellung durch das Umschalten auf eine weitere selbstabgleichende Brückenschaltung zu bewirken.
  • In allen diesen Fällen wird jedoch ein stetig abgleichendes Potentiometer verwendet, was sich wegen des auftretenden Verschleißes nachteilig auf die Anzeigegenauigkeit auswirkt.
  • Demgegenüber wird erfindungsgemäß in Anlehnung an die oben beschriebene, selbstabgleichende Anordnung die Vergleichsspannung Uv unter Weglassung des Potentiometers 2 mit Hilfe eines digitalen Winkelstellungsgebers dadurch erzeugt, daß der der Winkelstellung entsprechende Ziffernwert in eine proportionale elektrische Größe umgesetzt wird. Bei optischer Abtastung des Codeträgers ist als besonderer Vorteil dieser Anordnung der berührungsfreie Abgriff zu nennen.
  • Liegt nach F i g. 3 die Winkelstellung einer Achse 6 nach Erfassung mit einem digitalen Winkelstellungsgeber 7 und 8 und nötigenfalls nach entsprechender Codeumsetzung 9 als tetradisch bewertbarer Code vor, so wird eine dem Ziffernwert der digitalen Darstellung entsprechende analoge elektrische Größe dadurch erzeugt, daß jede der vier Stufen einer Dekade einen Schalter 10 betätigt, beispielsweise einen Relaiskontakt, der aus einer Normalspannungsquelle 11 über einen Normalwiderstand 12 einen definierten Teilstrom über den Summierwiderstand 13 fließen läßt. Je nachdem, ob eine Stufe »ein«- oder »aus«-geschaltet ist, ist der von ihr gelieferte Teilstrom gleich ihrer Wertigkeit oder gleich Null. Der Spannungabfall am Widerstand 13 ist dann proportional der Summe der Teilströme. Soll nach diesem Verfahren eine in tetradischer Form vorliegende dreistellige Zahl in einen proportionalen Strom umgesetzt werden, so sind die Teilströme der Hunderter-Dekade durch geeignete Dimensionierung der Normalwiderstände 100mal so groß, die der Zehner-Dekade 10mal so groß wie die der Einer-Dekade festzulegen und über den gemeinsamen Widerstand zu summieren.
  • Um die Genauigkeit der Teilströme zu gewährleisten, muß die Spannung an den Widerständen 12 mit Hilfe einer Regelschaltung 11 konstant gehalten werden. Durch diese Maßnahme ist es außerdem möglich, in Serie mit dem Widerstand 13 einen Lastwiderstand 14, beispielsweise eine Fernanzeige, zu legen, welcher dann von einem eingeprägten und der Meßgröße proportionalen Gleichstrom durchflossen wird.
  • Der Spannungsabfall am Widerstand 13 ist ein Maß für die Winkelstellung der Achse 6 und stellt die Vergleichsspannung Uv dar, deren Differenz mit der Eingangsspannung Ue über einen Nullverstärker 15 den Servomotor 16 steuert. Dieser verstellt die Achse 6 über ein Getriebe, bis Ue und Uv gleich groß sind. Fest mit der Achse 6 verbunden ist außerdem eine Seilscheibe 17 mit einem Seilzug 18, welche die drehende Bewegung der Achse 6 in eine Längsbewegung des Schlittens 19 überführen. Damit ist die Anzeige der Meßgröße auf einer Linearskala 20 oder die Registrierung ermöglicht. Eine digitale Anzeige 21 wird beispielsweise über einen weiteren Relaiskontakt gesteuert.
  • Soll nach F i g. 4 an Stelle der Eingangsspannung Ue ein Eingangsstrom Ie gemessen werden, so tritt an Stelle der Vergleichsspannung Uv der Vergleichsstrom I,, und die Differenz der beiden Ströme steuert über den stromempfindlichen Nullverstärker 15 den Motor 16.
  • Das beschriebene Verfahren geht von der Annahme aus, daß der Eingangsgröße eine Winkelstellung zugeordnet ist und daß diese einerseits mit Hilfe des digitalen Winkelstellungsgebers in die Vergleichsgröße umgesetzt, andererseits über eine Seilscheibe auf einer Linearskala angezeigt wird. Unter Beibehaltung des Abgleichprinzips ist es natürlich möglich, an Stelle des kreisförmigen Codeträgers einen linearen Codeträger zu verwenden, was unter Umständen konstruktive Vorteile bringt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Automatischer Kompensator zur digitalen Darstellung und zur Messung bzw. Registrierung elektrischer Spannungen und Ströme, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Vergleichsspan- nung Uv stufenweise mit Hilfe eines digitalen Winkelstellungsgebers erzeugt wird, indem der Winkelstellung der Systemachse (6) ein Ziffernwert zugeordnet und dieser Ziffernwert in eine analoge elektrische Spannung bzw. einen Strom umgesetzt wird.
  2. 2. Kompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsspannung durch den Spannungsabfall von vier Gleichströmen je Dekade an einem gemeinsamen Widerstand (13) hervorgerufen wird, wobei die Teilströme von einer Normalspannungsquelle (11) über Normalwiderstände (12) fließen und je nach der Stellung des Winkelstellungsgebers zur oder abgeschaltet werden.
  3. 3. Kompensator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Regelschaltung die Spannung an den Normalwiderständen (12) konstant gehalten wird und somit über den gemeinsamen Widerstand (13) bzw. über einen mit diesem in Serie liegenden Lastwider stand (14) ein eingeprägter Gleichstrom fließt.
DE1965G0045435 1964-12-22 1965-12-11 Automatischer Kompensator mit digitalem Abgleichverfahren Pending DE1293895B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1084364A AT254330B (de) 1964-12-22 1964-12-22 Selbstabgleichendes elektrisches Kompensations-Meßgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1293895B true DE1293895B (de) 1969-04-30

Family

ID=3625058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965G0045435 Pending DE1293895B (de) 1964-12-22 1965-12-11 Automatischer Kompensator mit digitalem Abgleichverfahren

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT254330B (de)
DE (1) DE1293895B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3061782A (en) * 1959-04-28 1962-10-30 Macbeth Corp Servo system
DE1220520B (de) * 1960-06-01 1966-07-07 Heinz Wagner Selbstabgleichende elektrische Messschaltung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3061782A (en) * 1959-04-28 1962-10-30 Macbeth Corp Servo system
DE1220520B (de) * 1960-06-01 1966-07-07 Heinz Wagner Selbstabgleichende elektrische Messschaltung

Also Published As

Publication number Publication date
AT254330B (de) 1967-05-26

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