DE1293001C2 - Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen Koerpern - Google Patents
Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen KoerpernInfo
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- DE1293001C2 DE1293001C2 DE1956A0024277 DEA0024277A DE1293001C2 DE 1293001 C2 DE1293001 C2 DE 1293001C2 DE 1956A0024277 DE1956A0024277 DE 1956A0024277 DE A0024277 A DEA0024277 A DE A0024277A DE 1293001 C2 DE1293001 C2 DE 1293001C2
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen
in festen metallischen Körpern, bei dem die Elektrode im Verlauf einer gerichteten Vorschubbewegung
eine von dieser abweichende Bewegung relativ zum Werkstück ausführt.
Nach den bisherigen Verfahren der Materialentfernung mittels Elektroerosion konnten bisher im
allgemeinen nur prismatische Bohrungen hergestellt werden, wobei die Elektroden zwar beliebig geformt
sein konnten, die Bohrungen jedoch an allen Stellen den gleichen Querschnitt aufwLsfn. Auch konnten
mittels eines derartigen Verfahrens Gesenke hergestellt werden, wobei die Elektrode die komplementäre
Form der herzustellenden Bohrung aufweist.
Es ist ferner bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektroerosiven Herstellung von mit
Gewinden oder anderen spiraligen oder helikoidalen Konturen versehenen Innenflächen bekannt (USA.-Patentschrift
2 650979), indem eine Elektrode mit einer zur herzustellenden Ausnehmung komplementären
Form in das Werkstück eingedreht wird, wobei gleichzeitig eine lineare und eine rotierende Bewegung
ausgeführt wird. Die durch das Eindrehen einer spiralförmigen Elektrode erzeugten Gewinde bzw.
Bohrungen mit spiralartigen Nuten konstanter Steigung waren somit insbesondere als Gewindelöcher
wie auch als Rohre für Feuerwaffen geeignet.
Außerdem ist eine spiralenförmige Bohrelektrode bekannt (Fertigungstechnik, 4. Jahrgang, Heft 11,
November 1954, S. 483) die während ihres Vorschubes in das Werkstück entsprechend der Steigung
gedreht wird und ein komplementäres Spiralloch erzeugt.
Ausnehmungen, welche in Vorschubrichtung einen nicht konstanten Querschnitt aufwiesen, bzw. Gewindebohrungen,
welche eine nicht konstante Steigung der Gewindegänge hatten, konnten jedoch mit
den bisher bekannten Verfahren der Elektroerosion nicht hergestellt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Aus-
nehmungen in festen, metallischen Körpern zu schaffen,
mit welchem solche Formen von Ausnehmungen erzeugt werden können.
Erreicht wird dies durch vier angegebene Lösungswege, die in den Patentansprüchen 1, 6, 10 und 14
enthalten sind und deren gemeinsames Prinzip darin liegt, daß die verwendete Elektrode aus Kopf und
Stiel besteht, wobei der Kopf andere räumliche Abmessungen als der Stiel aufweist, und daß der Elektrodenkopf
im Verlauf seiner Vorschubbewegung it> sowohl eine geradlinige Bewegung in dieser Richtung
als auch eine anders gerichtete Bewegung gleichzeitig oder in zeitlicher Aufeinanderfolge ausführt.
Derartig geformte Elektr Jen mit einem gegenüber dem Stiel andere räumli^ne Abmessungen aufweisenden
Kopf sind zwar bereits bekannt (französische Patentschrift 1 094 910), jedoch wurden bisher
diese F-lektroden nicht zur eiektroerosiven Formung
von Ausnehmungen gemäß dem oben angegebenen erfindungsgemäßen Verfahren verwendet. ao
Das vorliegende Verfahren err.iöglicht die Herstellung
von Werkstücken oder Bohrungen in Werkstücken, bei denen wenigstens eine der begrenzenden
Wandungen kontinuierlich und/oder absatzweise vom geradlinigen Verlauf abweicht. Dabei werden »5
nicht oder nur sehr langsam rotierende Werkzeugelektroden verwendet, welche ein·: Vorschubbewegung
relativ zum bearbeiteten Metaüstück ausführen. Die Elektroden mit ihrem aktiven Elektrodenkopf
können beispielsweise während ihrer Vorsclv.bbewe- 3"
gung zeitweise von ihrer geradlinigen Vorschubrichtung abweichen bzw. eine der Vorschubbewegung
überlagerte, anders gerichtete Bewegung ausführen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigen ·
F'. g. 1 und 2 die Herstellung einer wellenförmigen
Bohrung einschließlich der zur Herstellung verwendeten Elektrode,
F i g. 3 und 4 die Herstellung von innenliegenden Nuten bei zylindrischer Bohrung einschließlich der
zur Herstellung verwendeten im Querschnitt gezeigten Elektrode,
F i g. 5 und 6 die Herstellung eines Gewindes einschließlich der zur Herstellung verwendeten Elektrode,
F i g. 7 und S die Herstellung einer Bohrung bei absatzweiser Kombination einer Vorschubbewegung
mit einer Drehbewegung einschließlich der zur Herstellung verwendeten Elektrode,
Fig. 9 and 10 die Herstellung einer Bohrung bei absatzweiser Kombination einer Vorschubbewegung
mit einer dazu senkrechten Bewegung einschließlich der zur Herstellung verwendeten Elektrode, 55 (
Fig. 11 und 12 ein ähnliches Ausführungsbeispiel
wie F i g. 9 und 10,
F i g. 13 die Herstellung einer beliebigen Ausnehmung mit einer Jalousieelektrode und
Fig. 14 die Herstellung einer Bohrung mit einer
Teleskopelektrode.
Die angeführten verfahrensmäßigen Ausführungsbeispiele arbeiten vorzugsweise mit Hilfe von Funkenerosion.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung ganz allgemein bei sämtlichen 6s
Verfahren angewandt werden kann, bei welchen Ma- I terial mittels elektrischer Energie erosionsarlig abgetragen
wird. Es sei hier insbesondere auf die Materialabtragung mit beschleunigten geladenen Partikeln
— wie Ionen oder Elektronen — hingewiesen, wobei jedoch die Elektrodenenden bzw. die aktiven
Teile der Elektrode anders- als bei den dargestellteri
Ausführungsbeispielen ausgebildet sein müssen.
Wenn zwischen Werkstück und Elektrode eine Gleich- oder Wechselspannung liegt, wird an der
Arbeitsstelle zwischen Werkstück und Elektrode in bekannter Weise Material abgetragen, wobei gleichzeitig
von Hand oder automatisch mit einer von elektrischen Größen und der Materialzusammensetzung
abhängigen Geschwindigkeit ein Vorschub erfolgt.
Die Herstellung von Kanälen, hei welchen die Elektrode in zwei unabhängig voneinander verlaufenden
Bewegungsrichtungen fortbewegt wird, soll an Hand von F i g. 1 und 2 dargelegt werden.
Eine mit gleichbleibender Geschwindigkeit in das Werkstück eingeführte Elektrode fühn senkrecht /u
der Einführungsrichtun'· 'deine Bewegungen aus, wodurch
dem herzustellenden Kanal die gewünschte Form gegeben wird, die in Fig. 1 einer Wellenlinie
entspricht. Die Elektrode weist einen kugelförmigen Kopf 1 auf. der an einem geradlinigen Stiel 2 befestigt
ist, wobei der Kopf 1 in Bewegungsrichtung eine größere Ausdehnung haben muß als der geradlinige
Stiel 2.
Die Darstellung gemäß Fig. 1 kann auch als ein
Schnitt durch eine längliciie Bohrung aufgefaßt werden, bei welcher die Elektrode ebenfalls eine Bewegung
senkrecht zur Zeichenebene ausgeführt hat, so daß in F i g. 1 das Profil einer prismatischen öffnung
dargestellt ist.
In F i g. 3 ist eine Bohrung dargestellt, wie sie beispielsweise bei Rohren von Feuerwaffen verwendet
wird. In der Innenwand der Bohrung befinden sich hier Spiralnuten, wodurch einem Geschoß der
notwendige Drall vermittelt werden soM. Bei dem vorliegenden Verfahren wird die eine komplementäre
Form aufweisende Elektrode mit der gewünschten Steigung in das Werkstück eingedreht. Das Profil
der verwendeten Elektrode ist in F i g. 4 gezeigt.
Es ist jedoch auch möglich, die Elektrode nur als Profilscheibe auszubilden. In diesem Fall kann die
Steigung der Spiralnuten durch Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit variiert werden. Mit Hilfe
eines derartigen Rohres für Feuerwaffen kann beispielsweise der Geschoßdrall während des Durchlaufs
durch das Rohr vergrößert werden.
Bei dem in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiel wird ein Gewinde in ein Werkstück eingeschnitten,
wobei das in F i g. 6 gezeigte Elektrodenende eine Schraubenbewegung ausführt. Demzufolge
ist der Axialbewegung eine Rotationsbewegung überlagert, wobei durch das Verhältnis beider die Steighöhe
des Gewindes gegeben ist. Die resultierende Vorsch"bgeschwindigkeit ist dabei in bekannter
Weise von den Materialzusammensetzungen des Werkstücks und der Elektrode sowie von Stromstärke,
Spannung usw. abhängig.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist jedoch keineswegs auf kontinuierliche Bewegungen der Elektroden
beschränkt. Ein Beispiel mit diskontinuierlicher Bewegung ist in Fi g. 7 dargestellt, wobei die zugehörige
Elektrode in F i g. 8 gezeigt ist. Der Elektrodenkopf 3 kann hier zylindrische Form haben, dessen Stiel 4
exzentrisch an ihm angebracht ist. Die Elektrode wird zunächst bis zu einem Eckpunkt 5 in das Werkstück
eingeführt, anschließend der Stiel 4 um 18(1
gedreht, worauf erneut eine Vorschubbewegung durchgeführt wird. Die Bewegung der Elektrode
erfolgt also nacheinander in verschiedene Richtungen.
Eine ähnliche Anwendung des Verfahrens ist in Fig. 9 dargestellt, wobei die zur Durchführung vcrwendete
Elektrode in Fig. 10 gezeigt ist. Je nach der gewünschten öffnung ist der Elektrodenkopf 6 rund,
quadratisch oder eines anderen Querschnitts, während der Stiel 7 vorzugsweise symmetrisch an dem Elektrodenkopf
6 angebracht ist. Hat die in der Darstellung linke obere Ecke des Elektrodenkopfes 6
den Eckpunkt 8 erreicht, führt die Elektrode eine zur bisherigen Vorschubrichtung senkrechte Bewegung
aus, um anschließend wieder eine Bewegung in der ersten Vorschubrichtung durchzuführen. Die
strichpunktierte »Symmetrielinie« zeigt dabei die Bewegung des Mittelpunktes des Elektrodenkopfes 6.
Eine andere Art von Bohrungen können mit der gleichen Elektrode hergestellt werden, wenn der
Elcktrodenkopf 6 nicht nur Bewegungen auf einer ao Kurve ausführt, sondern Flächen umfährt. Ein Beispiel
hierfür zeigt Fig. 11. Die in Fig. 12 gezeigte
Elektrode wird wieder bis zu Beginn der gewünschten Ausnehmung eingeführt, worauf der Elektrodenmittelpunkt
das Viereck ABCD umfährt, wodurch ein entsprechend geformter, erweiterter Raum innerhalb
der Bohrung gewonnen wird.
Bei den eben angeführten Beispielen muß die absatzweise Bewegung der Elektrode als eine Vereinfachung
des Prinzips zur eindeutigen Darstellung betrachtet werden. Eine weit größere Verschiedenartigkeit
von Bohrungen kann durch die gleichzeitige Kombination von Bewegungen in der Vorschubrichtung
und in den beiden senkrech; zur Vorschubrichtung verlaufenden Richtungen sowie von Drehungen
der Elektrode um ihre Achse erreicht werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 13 dargestellt, wo eine jalousieartige Elektroden durch
ein Werkstück hindurchgezogen wird. Bei dieser Durchführung des Verfahrens überlagert sich wieder
eine Bewegung der Vorschubrichtung mit einer auf ihr senkrecht stehenden Richtung. Die Führung der
Elektrode 11 kann dabei durch seitlich herausragende
Stifte erfolgen. Wenn jedoch die seitlichen Führungsschlitze unerwünscht sind, kann die Führung durch
von außen einwirkende, magnetische Beeinflussung erfolgen. Die ganze Elektrode oder zumindest der
Kern der F.lektrode muß dann aus ferromagnetischem Material bestehen, während das Werkstück in
diesem Fall unterschiedliche magnetische Eigenschaf ten aufweisen muß.
Sich überlagernde Bewegungen können auch rela
tiv zu anderen Teilen der Elektrode erfolgen; in die sem Fall besteht die Elektrode aus mehreren, gegen
einander beweglichen Teilen, die z. B. ineinander geschachtelt sein können. Eine mit einer derartiger
Elektrode hergestellte Bohrung ist in Fig. 14 dar
gestellt. Nachdem die erste Elektrode 12 cntspre chcnd weit in das Werkstück eingeführt ist, wird Teil
13 aus dem ersten Teil der Elektrode herausgeschoben, anschließend Teil 14 aus Teil 13 usw. Teil If
und 16. Mit anderen Worten: Der wirksame, d. h der funkenaussendende Teil der Elektrode verlagerl
sich bei diesem Beispiel in der Vorschubrichtung und absatzweise senkrecht zu dieser Vorschubrichtung,
Eine derartige »Teleskopelektrode« kann jedoch dadurch viel universeller angewendet werden, daß die
Bewegung nicht absatzweise, sondern kontinuierlich und gleichzeitig in den verschiedenen Richtungen erfolgt.
Der Elektrodenantrieb kann bei allen Fällen sowohl von Hand als auch automatisch erfolgen. Als
Steuerung zur Automatik sind mechanische, elektrische, elektronische, elektromagnetische, magnetische,
hydraulische, pneumatische oder andere Methoden möglich. Die Steuerung kann so erfolgen, daß
der Vorschub fest eingestellt ist oder daß die Steuerung den Vorschub so antreibt, daß er von der I.tosionsleistung,
also von der Masse des erodierten Materials abhängig ist
Der Vorschub kann bei Funkenerosion aber auch
von dem Abstand zwischen F.lektrode und Wcrk-.'iick
abhängen, damit zu jedem Zeitpunkt eine ideale Funkenstrecke« zur Erosion vorliegt; ferner kann er
von den Strom-Spannungs- oder Frequenzverhiil missen
des Generators abhängig sein. In der Praxis wird sich eine Kombination der erwähnten Steucrungsarten
als günstig erweisen.
Fernerhin sei noch drauf hingewiesen, daß unter sämtlichen Bewegungen zwischen Werkstück und
Elektrode Relativbewegungen verstanden werden sollen. Es ist durchaus denkbar, daß bei einigen Anwendungen
die Elektrode in Ruhe bleibt und das Werkstück bewegt wird. Schließlich ist es möglich.
daß die in einer Richtung verlaufende Bewegung von der Elektrode, die in einer der anderen Richtungen
verlaufende Bewegung jedoch durch das Werkstück ausgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3539
Claims (11)
1. Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen Körpern,
bei dem die Elektrode im Verlauf einer gerichteten Vorschubbev.'egung eine von dieser
abweichende Bewegung relativ zum Werkstück ausführt und bei dem der geradlinigen Vorschubbewegung
die anders gerichtete Bewegung überlagert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die verwendete Elektrode aus Kopf und Stiel besteht, wobei in an sich bekannter Weise
der Elektrodsnkopf andere räumliche Abmessungen hat als der Stiel und kurz gegen die Länge
der Ausnehmung ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Teil (1) der Elektrode
längs j.ner ebenen oder räumlichen WeI- ao
lenlinie verschoben wird (F i g. 1 und 2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Elektrodenteil geradlinig
vorgeschoben und gleichzeitig relativ zur Vorschubrichtung kontinuierlich und synchron
zum Vorschub verdreht wird (Fig. 3 bis 6).
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der aktive Elektrodenteil geradlinig vorgeschoben und gleichzeitig relativ zur
Vorschubrichtung kontinuierlich und asynchron zum Vorschub verdreht wird.
5. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zylindrische
Bohrung mit mindestens siner im inneren verlaufenden Nut veränderlicher Steigung hergestellt
wird.
6. Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen Körpern,
bei dem die Elektrode im Verlauf einer gerichteten Vorschubbewegung eine von dieser abweichende
Bewegung relativ /um Werkstück ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete
Elektrode aus Kopf und Stiel besteht, wobei der Elektrodenkopf andere räumliche Abmesungen hat als der Stiel und kurz gegen
die Länge der Ausnehmung ist, und daß die lineare Vorschubbewegung und die anders gerichtete
Bewegung während des Erosionsvorgangs einander ablösen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Elektrodenkopf aufeinanderfolgend
geradlinig vorgeschoben, dann um einen exzentrisch zum Mittelpunkt des Elektrodenkopfes
gelegenen Drehpunkt um einen vorbestimmten Winkel geschwenkt, anschließend geradlinig
weiter vorgeschoben und abermals um den gleichen Drehpunkt am einen vorbestimmten
zweiten Winkel geschwenkt wird, welcher Bewegungsvorgang
absatzweise beliebig oft wiederholt wird (F i g. 7, 8).
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß linear? Vor- bzw. Rückbewegung
in Vorschubrichtung mit einer linearen Querbewegung abwechseln (Fi g. 9 bis 12).
9. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine kanalähnliche
Ausnehmung krummlinigen und eckigen Verlaufs hergeE'.^It wird (Fig. 1, 7, 9).
10 Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen, metallischen Körpern
bei dem die Elektrode im Verlauf omer gerichteten
Vorschubbewegung eine von dieser abweichende Bewegung relativ zum Werkstuck ausführt,
dadurch gekennzeichnet, daß eine jaiousieartiee
.,us einzelnen Teilen bestehende Elektrode
(U) in Vorsdiubrichtung und quer dazu bewegt
wird (Fig. 13).
11 Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß em nicht
ebener Flachksnal hergestellt wird (Fig. 13).
V Verfahren zur elektroerosiven Herstellung vorTAusnehmungen in festen metallischen Korpern,
bei dem die Elektrode im Verlauf eine; gerichteten Vorschubbewegung eine von dieser
abweichende Bewegung relativ zum Werkstuck ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode
mit mehreren teleskopartig angeordneten und ausfahrbaren Elektrodenköpfen verwendet
wird (F i g. 14).
Applications Claiming Priority (1)
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