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DE1293049B - Diebstahlsicherung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Diebstahlsicherung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1293049B
DE1293049B DEN21011A DEN0021011A DE1293049B DE 1293049 B DE1293049 B DE 1293049B DE N21011 A DEN21011 A DE N21011A DE N0021011 A DEN0021011 A DE N0021011A DE 1293049 B DE1293049 B DE 1293049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
shift drum
key
locking bolt
tumbler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21011A
Other languages
English (en)
Inventor
Schaumburg Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neiman and Co KG
Original Assignee
Neiman and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neiman and Co KG filed Critical Neiman and Co KG
Priority to DEN21011A priority Critical patent/DE1293049B/de
Publication of DE1293049B publication Critical patent/DE1293049B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/02Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
    • B60R25/021Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch
    • B60R25/0211Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column
    • B60R25/02115Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated
    • B60R25/02126Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion perpendicular to the lock axis
    • B60R25/02128Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion perpendicular to the lock axis comprising safety devices avoiding locking until removal of the key

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Diebstahlsicherungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Ver- und Entriegelbarkeit betriebswesentlicher Fahrzeugteile wie Lenkvorrichtung, Getriebe, Bremsen usw. durch den Zündschlüssel des Fahrzeuges und mit einer Zylinderschloß-, Schaltwalzen-, Sperriegel- und elektrischen Schalteranordnung in einem diese Sicherungsteile aufnehmenden Gehäuse, innerhalb dessen ein Schaltwalzenteil einen quer zu ihm in Sperr- und Entsperrungslagen überführbaren Sperriegel durchsetzt und in dem eine Zuhaltung vorgesehen ist, die einen übergang des Sperriegels in die Sperrstellung nur in Abhängigkeit vom Schlüsselabzug zuläßt.
  • Derartige Diebstahlsicherungen sind an sich bekannt und in verschiedenen Ausführungen vorgeschlagen worden, unter denen diejenige hervorzuheben ist, bei der es bereits gelungen ist, die wesentlichen Teile der Sicherung innerhalb einer Zylindermantelfläche unterzubringen, womit die Möglichkeit entstand, sie in ein hierzu vorgesehenes Aufnahmegehäuse so einzuführen, wie etwa eine Patrone in den Lauf einer Schußwaffe einschiebbar ausgebildet ist. Jedoch war auch bei dieser Ausführung nicht zu vermeiden, daß die Sicherungspatrone im Durchmesser zu groß und als Ganzes zu schwer ausfiel, als daß ihre Unterbringung im Ansatzgehäuse einer in üblicher Weise zur Aufnahme der Lenkstockspindel dienenden Lenksäule ohne Schwierigkeiten und ihre einfache Handhabung möglich gewesen wären. Da bei Vorschlägen dieser Art bereits auf Raum- und Gewichtsersparnisse geachtet wurde, verzichtete man auf die Erfüllung weiterer Sicherheitsaufgaben, deren Bedeutung zwischenzeitlich größer geworden ist, beispielsweise auf die selbsttätige Abdeckung des Schlüsselkanals nach Abzug des Schlüssels, um die Einführung von Werkzeugen zu verhindern, mit deren Hilfe versucht werden könnte, Zuhaltungen zu lösen und den Sperriegel in eine wirkungslose Lage zu überführen. Die Verwirklichung eines derartigen Schlüsselkanalverschlusses würde zu dem weiteren Vorteil führen, das Innere des Schlosses vor dem Eintritt von Fremdkörpern aller Art, etwa Staub; krümelartige Abfälle von Lebensmitteln usw., zu bewahren, so daß lästige Betriebsstörungen vermieden werden und die Lebensdauer der inneren Sicherungsteile erhöht wird.
  • Maßgebend für Größe und Gewicht der Diebstahlsicherungsvorrichtung ist die Ausbildung der Zuhaltung, deren Aufgabe darin besteht, für die Sperrstellung des Sperriegels erst nach Schlüsselabzug zu sorgen. Bisher hat man geglaubt, diese Zuhaltungen in Form massiver und dadurch stabiler Körper ausführen zu müssen, um ihre Wirksamkeit zu erhalten und sie geeignet zu machen, den Kräften auch dann zu widerstehen, wenn die obenerwähnten Diebeswerkzeuge eingeführt und gewaltsam betätigt werden. Dadurch wurde aber die Ausbildung der weiteren Teile der Diebstahlsicherungsvorrichtung maßgebend beeinflußt, so daß sich die sperrigen und schweren Ausführungen ergaben, die zu der Aufgabe führen, mit wesentlich kleineren Abmessungen und Gewichten nicht nur die gleiche Sicherungsaufgabe lösen, sondern auch das weitere Problem befriedigen zu können, die Einführung von Diebeswerkzeug überhaupt zu verhindern.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Diebstahlsicherung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zuhaltung in einer Ausnehmung der Schaltwalze verschwenk- und kippbar untergebracht ist und der in das Zylinderschloß eingeführte Schlüssel einen Schlitz der Zuhaltung durchsetzt und diese dadurch mit der Schaltwalze drehfest kuppelt, wobei der Zuhaltung eine Ausnehmung des Gehäuses zugeordnet ist, deren Begrenzungs-, Anschlags- und Steuerflächen von der Verschwenkungsachse der Zuhaltung einen größeren Abstand als im übrigen Bereich an die Schaltwalze angrenzende Gehäusewandungen besitzen, so daß die Zuhaltung bei Abzug des Schlüssels unter Übergang des Sperriegels in die Sperrstellung eine Lage einnimmt, in der sie den durchgehenden Schlüsselkanal des Schloßinnenzylinders abdeckt.
  • Die sich damit ergebende weitere Aufgabe, die verschwenk- und kippbare Anordnung der Zuhaltung zu verwirklichen, ohne einen der Vorteile aufgeben zu müssen, die durch die Beschränkung der Rauminanspruchnahme der Zuhaltung auf einen Kleinstwert erreicht werden konnten, wird in weiterer Durchbildung des Erfindungsgedankens dadurch erreicht, daß die Zuhaltung unter der Wirkung einer Druck- und Drehfeder steht, vorzugsweise in der Ausbildung einer Kegelfeder, deren große und kleine Windungen einerseits an der zu diesem Zwecke topfscheibenförmig auszubildenden Zuhaltung, und zwar vorteilhaft in deren innerer Randbegrenzungsfläche, andererseits an der Schaltwalze, etwa an einem Nocken derselben, festlegbar sind. Dadurch bleibt die gedrängte Anordnung erhalten, die durch die plättchenförmige Ausbildung der Zuhaltung grundsätzlich ermöglicht wird.
  • Die Zuhaltung kann dabei in Wirkverbindung mit einem Sperriegelmitnehmer stehen, der seinerseits unter dem Einfluß einer Drehfeder steht. Die übertragung der Drehfederkraft auf den Sperriegel erfolgt zweckmäßig dadurch, daß zwischen der Drehfeder und dem Sperriegelmitnehmer eine Federplatte vorgesehen ist, die einen Antriebsnocken für den Sperrriegelmitnehmer und eine segmentförmig ausgebildete Nut aufweist, die zur Aufnahme einer Schaltwalzennase dient. Bezeichnet man die die Sperriegeldrehfeder und die Federplatte aufweisende Einrichtung als Ganzes mit Federring, so ist es also mit Hilfe dieses Federringes möglich, die Kraftwirkung der Drehfeder in eine Axialbewegung des Sperriegels umzusetzen, sobald diese Bewegung freigegeben ist. Die segmentförmige Nut in der Federplatte des Federringes ist deshalb bedeutungsvoll, weil die Schaltwalzennase in der entsperrten Stellung des Sperriegels an einer der den segmentförmigen Verlauf der Nut abschließenden Flächen der Federplatte zur Anlage kommt, so daß bei der Herstellung der Startstellung die Drehfeder zusätzlich gespannt wird, womit das Ganze nach Freigabe des Schlüssels aus der Stellung Start selbsttätig in die Stellung Fahrt zurückkehrt. Die Wirkungsweise des Federringes ist daher eine doppelte, indem einerseits der Sperriegel gesteuert und andererseits der selbsttätige Rücklauf der Teile aus der Stellung Start in die Fahrtstellung bewirkt wird. Dadurch wird die Ausbildung des elektrischen Schalters vereinfacht, der bisher eine besondere Drehfeder erforderlich machte. Die Drehfeder des Federringes übernimmt nunmehr auch die selbsttätige Verdrehung des verdrehbaren Schalterteiles aus der Anlasser- in die Betriebsstellung, in der die Zündstromkreise des Fahrzeuges geschlossen sind. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser ist Fig. 1 die Draufsicht auf den vom Schloßaußenzylinder gebildeten Stirnkörper der Diebstahlsicherungsvorrichtung, so daß Schloßinnenzylinder und Mündung des Schlüsselkanals zu erkennen sind, F i g. 2 eine Seitenansicht auf die Anordnung nach F i g. 1, in der die in Sperrstellung befindliche Sperrspitze des Sperriegels zu erkennen ist; angedeutet sind weiter die Lenkstockspindel und eine auf der Lenkstockspindel befindliche Sperrmuffe mit einem Sperrnest, in dem sich gerade die Sperrspitze des Sperrriegels befindet, in strichpunktierter Darstellung, F i g. 3 ein Längsschnitt durch die in Sperrstellung befindliche Diebstahlsicherungsvorrichtung gemäß der Schnittlinie a-a der F i g. 1, wobei der Schlüssel abgezogen ist, während F i g. 4 in der Schnittdarstellung der F i g. 3 die Teile der Diebstahlsicherungseinrichtung in der entsperrten Lage des Sperriegels, also in Fahrtstellung, veranschaulicht; F i g. 5 entspricht bei nicht abgezogenem Schlüssel einem Querschnitt nach Linie c-c der F i g. 3, so daß die Diebstahlsicherungsvorrichtung wiederum in der Sperrstellung veranschaulicht ist; F i g. 6 entspricht der Schnittdarstellung der F i g. 5 mit dem Unterschied, daß die Teile der Diebstahlsicherungsvorrichtung in einer Stellung gezeigt sind, in der der Schlüssel bereits abgezogen ist; F i g. 7 entspricht der Schnittdarstellung der F i g. 5 mit dem Unterschied, daß die Diebstahlsicherungsvorrichtung in einer Stellung ihrer Teile gezeigt ist, bei der der Sperriegel entsperrt ist, so daß eine Betriebsstellung veranschaulicht ist, die der Stellung Fahrt des gesicherten Fahrzeuges entspricht; F i g. 8 zeigt wiederum in der Schnittdarstellung der F i g. 5 die Stellung der Diebstahlsicherungsvorrichtung, bei der der Anlassermotor eingeschaltet ist, so daß die Betriebsstellung Start wiedergegeben ist; F i g. 9 gibt einen Querschnitt durch die Sicherung nach der Schnittlinie b-b der F i g. 3 wieder, und zwar bei nicht abgezogenem Schlüssel in der Sperrstellung der Diebstahlsicherungsvorrichtung; F i g. 10 entspricht der Schnittdarstellung der F i g. 9 mit dem Unterschied, daß die Sicherung in der Stellung gezeigt ist, die nach Abzug des Schlüssels eingetreten ist; F i g. 11 entspricht der Schnittdarstellung der F i g. 9 mit dem Unterschied, daß der Sperriegel sich in der entsperrten Stellung befindet, so daß wiederum die Betriebsstellung Fahrt herrscht; F i g. 12 zeigt in der Schnittdarstellung der F i g. 9 die Startstellung der Teile; F i g. 13 gibt die Draufsicht auf die schlüsselseitig gelegene Stirnfläche der Schaltwalze wieder, wobei die erfindungsgemäß ausgebildete Zuhaltung zu erkennen ist; F i g. 14 zeigt eine Seitenansicht der Schaltwalze, während F i g. 15 die Draufsicht wiedergibt, die sich ergibt, wenn die Schaltwalze in Richtung auf den Schlüssel hin betrachtet wird, so daß also die schlüsselabgewandte Seite der Schaltwalze dargestellt ist; F i g. 16 gibt die Draufsicht auf den Sperriegel und auf einen Teil des Sperriegelmitnehmers wieder, während F i g. 17 beide Teile seitlich gesehen darstellt; F i g. 18 entspricht der Draufsicht auf die schlüsselabgewandte Seite des Sperrsegels; F i g. 19 gibt die Federplatte des Federringes auf der schlüsselzugewandten Seite wieder, während F i g. 20 eine Seitenansicht auf die den Federring bildenden Teile ist; F i g. 21 entspricht der Stirnansicht auf die Federringanordnung in Richtung auf den Schlüssel hin; F i g. 22 ist ein Längsschnitt durch das verbreiterte Kopfstück der Schaltwalze mit eingebauter Zuhaltung gemäß der Schnittlinie e-e der F i g. 23, die eine vergrößerte Wiedergabe der F i g. 13 ist; F i g. 24 ist ein Querschnitt durch den Schaltwalzenkopf nach Schnittlinie d-d der F i g. 22.
  • Die Diebstahlsicherungseinrichtung weist ein Aufnahmegehäuse 1 für das aus Schloßaußen- und Innenzylindern bestehende Sicherheitsschloß auf. Das Aufnahmegehäuse 1 ist seiner äußeren Formgebung nach der vorgefertigten Aufnahme im Fahrzeug angepaßt. F i g. 4 läßt den Schloßaußenzylinder 2 erkennen, während der als solcher nicht bezeichnete, nach Einführung des Schlüssels 10 verdrehbare Schloßinnenzylinder formschlüssig mit einer Schaltwalze 3 verbunden ist, deren Kopfstück, wie F i g. 14 erkennen läßt, dem Durchmesser nach größer als ein einen Nocken 21 tragendes Schaftstück ist, dessen Ende als Vierkant ausgebildet ist, das zur Betätigung der elektrischen Schalteinrichtung 22 dient (F i g. 3), welche die Diebstahlsicherungseinrichtung auf der zum Schloßaußenzylinder 2 entgegengesetzt liegenden Seite des Aufnahmegehäuses 1 abschließt. F i g. 23 läßt erkennen, daß die Schaltwalze einen der Sehlüsselbartform angepaßten Durchbruch 23 als einzigen Zugang zu den inneren Teilen der Sicherung aufweist. Diese inneren Teile bestehen vornehmlich aus der Zuhaltung 5, deren topfscheibenförmiger Querschnitt aus F i g. 2 zu entnehmen ist. Die Zuhaltung 5 ist dadurch in der Schaltwalze 3 verschwenk- und kippbar untergebracht, daß diese eine Ausnehmung 4 derart aufweist, daß sich, im Schnitt der F i g. 22 gesehen, eine U-förmige Ausbildung des 3chaltwalzenkopfes ergibt, womit ein Raum entsteht, in welchem die Zuhaltung 5 verschwenk- und kippbar untergebracht werden kann. Zu diesem Zweck dient eine Kegelfeder 6, deren Windungen größeren Durchmessers. bei 2$ an der Zuhaltung 5 festgelegt sind, während ein Nocken 27 der Schaltwalze 3 zur Festlegung der Windungen kleineren Durchmessers der Kegelfeder 6 dient. Ein nicht bezeichneter, in F i g. 22 gezeigter Stift dient zur Sicherung des Zusammenhanges der Teile 3, 5, 6.
  • Wie F i g. 6 veranschaulicht, springen die Begrenzungs-, Anschlag- und Steuerflächen 7 des Aufnahmegehäuses 1 in dem Bereich, der der Zuhaltung 5 gegenüberliegt, gegenüber den Begrenzungswandungen des Gehäuses 1 zurück, die zur Führung der Schaltwalze 3 dienen. Die Zuhaltung, die in der Draufsicht als Rhombus mit teils geradlinigen, teils kreisbogenförmigen Flanken erscheint, vermag also in der Sperrstellung des Sperriegels, die nach Schlüsselabzug auftritt und in F i g. 6 veranschaulicht ist, in die durch die Flächen 7 begrenzte Ausnehmung des Aufnahmegehäuses 1 einzufallen,, so daß der in F i g. 5 erkennbare, zur Führung des: Schlüssels 10 dienende Kanal in der Stellung der Teile nach F i g. 6 abgedeckt ist. Die F i g. 6 läßt weiter erkennen, daß zwischen den kurvenförmig abgerundeten Flanken der Zuhaltung 5 ein Schlitz 11 vorgesehen ist, der in Verbindung mit einem Schlitz geringerer Tiefe in der Schaltwalze 3 in der Höhe der Zuhaltung den Ein- und Herausführungskanal für den Schlüssel 10 bildet. Das ist in den Stellungen der F i g. 5, 7 und 8 der Fall, wobei F i g. 5 der Sperrstellung mit noch im Schloß befindlichem Schlüssel, F i g. 7 der Fahrtstellung und F i g. 8 der Startstellung entspricht, d. h. Betriebsstellungen, die nur durch Einführung und entsprechende Verdrehung des Schlüssels verwirklichbar sind.
  • Der den Nocken 21 tragende Schaftteil der Schaltwalze 3 ist, wie die F i g. 3 und 4 erkennen lassen, durch den Sperriegel 9 durchgeführt, der im einzelnen mit seinem Mitnehmer in den F i g. 16, 17 und 18 veranschaulicht ist. Dieser Sperriegebnitnehmer ist als hakenförmiges Plattenstück mit dem längeren Schenkel 8 und dem kürzeren Schenkel 13 ausgebildet. Der längere Schenkel 8 ist durch das Ende des Sperriegels 9 durchgeführt, das der in F i g. 2 sichtbaren Sperriegelspitze gegenüber abgewandt ist. Der Mitnehmerteil 8 bildet die Angriffsfläche für eine von der Schaltwalze 3 gebildete Schließfläche 12, die in F i g. 15 wiedergegeben ist. Der Mitnehmerteil 13 steht in Wirkverbindung mit einem Federring 14, dessen Einzelheiten aus den F i g. 19, 20 und 21 zu entnehmen sind. Vorhanden ist zunächst eine Drehfeder 16 (F i g. 4), die gleichmittig zu dem sie durchsetzenden Schaft der Schaltwalze 3 angeordnet ist. An dem schloßzugewandten Ende der Feder 16 ist eine Federplatte festgelegt, die einen Nocken 19 trägt und eine segmentförmige Nut 20 aufweist, wie insbesondere F i g. 19 zeigt. Der andere, freie Schenkel 18 der Feder 16 ist im Aufnahmegehäuse 1 festgelegt. In der Nut 20 aufgenommen ist der bereits erwähnte Nocken 21 des verjüngten Schaftes der Schaltwalze 3, so daß eine der die Nut 20 begrenzenden Wandungen der Federplatte die Verdrehung des Nockens 21 und , damit der Schaltwalze 3 begrenzt. Der Nocken 19 des die Nut 20 bildenden Federtellers liegt unter der Spannung der Drehfeder 16 an dem Teil 13 des Sperriegelmitnehmers an.
  • Die Wirkungsweise der so beschriebenen Diebstahlsicherungsvorrichtung ist die folgende: Geht man von der Sperrstellung des Schlosses nach den F i g. 3, 6 und 10 aus und soll die Sperrstellung aufgehoben werden, so wird hierzu der Schlüssel 10 in den Schlüsselkanal des Schloßinnenzylinders eingeführt, so daß er, wie F i g. 6 veranschaulicht, auf die Zuhaltung 5 trifft. Die Zuhaltung weicht federnd und kippend aus, so daß Schloßinnenzylinder und Schaltwalze verdrehbar werden. Der Sperriegel 9 wird mittels der Schließfläche 12 der Schaltwalze 3, die sich an den Teil 8 des Sperriegehnitnehmers anlegt, so bewegt, daß die Sperrspitze des Sperriegels aus dem Nest 25 der Sperrmuffe 26 austritt, wie dies F i g. 4 veranschaulicht. Die Zuhaltung kommt demgemäß aus der Lage der F i g. 6 in diejenige der F i g. 7, und zwar sowohl durch Verschwenkung gegen Wirkung der Kegelfeder 6 als auch durch eine rückläufige Kippbewegung. Damit wirkt der Schlüsselbart als Sperre für die Zuhaltung 5, die damit gegen weitere ungewollte Bewegungen gesichert ist. Die Zuhaltung selbst wirkt als Sicherung gegen Bewegungen des Sperriegels, die eine Sperrstellung desselben herbeiführen würden; da die Zuhaltung 5 in der Stellung der Teile nach F i g. 7 im Wege des Sperriegelmitnehmerteiles 8 liegt.
  • Die Schaltwalze liegt mit der Fläche 12 am Mitnehmerteil 8 des Sperriegels 9 an und bestimmt die 5 Lage des Sperriegels in den Stellungen Fahrt und Garage bis zur Stellung Start gemäß den F i g. 8 und 12. Der Mitnehmerteil 13 nimmt den Nocken 19 des Federringes 14 mit und spannt dadurch die Drehfeder 16. Die Nase 21 der Schaltwalze 3 hat sich in der o segmentförmigen Nut 20 des Federringes 14 gedreht und ist an der Begrenzungsfläche 24 der Nut zur Anlage gekommen, wie dies F i g. 11 veranschaulicht. Der verdrehbare Teil des Schalters 22 ist ebenfalls durch die Schaltwalze 3 verdreht worden, so daß die Zündung eingeschaltet ist.
  • Zum Zweck des Startens werden Schlüssel und Schloß aus der Stellung der F i g. 7 in diejenige der F i g. 8 gebracht. Hierbei wird der Federring 14 mittels der Nase 21 der Schaltwalze 3 noch weiter verdreht und demgemäß die Drehfeder 16 noch stärker gespannt. Der Nocken 19 des Federringes 14 entfernt sich von dem Mitnehmerteil 13 des Sperriegels 9 und entlastet denselben vom Druck der Drehfeder 16, ohne die Lage des Sperriegels zu verändern. In der Schaltvorrichtung 22 werden die zum Starten erforderlichen Verbindungen hergestellt. Wird der Schlüssel freigegeben, so tritt die überführung aus der Stellung Start in die Stellung Fahrt selbsttätig infolge Entspannung der Drehfeder 16 des Federringes 14 ein, welcher auf die Nase 21 der Schaltwalze 3 einwirkt, bis der Nocken 19 des Federringes 14 am Mitnehmerteil 13 des Sperriegels 9 zur Anlage kommt und eine weitere Verdrehung dadurch verhindert, daß die Schaltwalze 3 zur Anlage an den Mitnehmerteil 8 gelangt, der durch diese Stellung die Lage des Sperrriegels und damit diejenige des Mitnehmerteiles 13 bestimmt (F i g. 7 und 11).
  • Zur Herstellung der Sperrstellung wird der Schlüssel über die Stellung Garage bei freigegebener Lenkung und ausgeschalteter Zündung durchgedreht, bis in der Stellung Halt (F i g. 4, 5 und 9) ein Anschlag wirksam wird. Dabei liegt der Mitnehmerteil 8 des Sperriegels 9, wie F i g. 5 zeigt, an der Zuhaltung 5 an, die ihrerseits durch den Schlüssel 10 gehalten ist. Die vorgespannte Drehfeder 16 drückt den Nocken 19 des Federringes 14 gegen den Mitnehmerteil 13 des Sperriegels 9 und damit den Sperriegel in die: Richtung auf übergang in die Sperrstellung.
  • Bei Abzug des Schlüssels wird die Zuhaltung 5 unter Wirkung der Feder 6 in die Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, so daß die Durchführung 22 für den Schlüssel abgedeckt wird. Der Mitnehmerteil9' dringt unter Wirkung der Drehfeder 16 in Verbindung mit dem Nocken 19 des Federringes 14 in die Ausnehmung 4 der Schaltwalze 3 ein, so daß der Sperriegel in die Sperrstellung gelangt, sobald sich ein Sperrnest 25 der Sperrmuffe 26 vor der Sperrspitze des Sperriegels befindet (F i g. 3, 6 und 10).

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Diebstahlsicherung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Ver- und Entriegelbarkeit betriebswesentlicher Fahrzeugteile wie Lenkvorrichtung, Getriebe, Bremsen usw. durch den Zündschlüssel und mit einer Zylinderschloß-, Schaltwalzen-, Sperriegel- und elektrischen Schalteranordnung in einem diese Sicherungsteile aufnehmenden Gehäuse, innerhalb dessen ein Schaltwalzenteil einen quer zu ihm in Sperr- und Entsperrungslagen überführbaren Sperriegel durchsetzt und in dem eine Zuhaltung vorgesehen ist, die einen Übergang des Sperriegels in die Sperrstellung nur in Abhängigkeit vom Schlüsselabzug zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (5) in einer Ausnehmung (4) der Schaltwalze (3) verschwenk- und kippbar untergebracht ist und der in das Zylinderschloß (2) eingeführte Schlüssel (10) einen Schlitz (11) der Zuhaltung durchsetzt und diese dadurch mit der Schaltwalze drehfest kuppelt, wobei der Zuhaltung eine Ausnehmung des Gehäuses (1) zugeordnet ist, deren Begrenzungs-, Anschlags- und Steuerflächen (7) von der Verschwenkungsachse der Zuhaltung einen größeren Abstand als im übrigen Bereich an die Schaltwalze angrenzende Gehäusewandungen besitzen, so daß die Zuhaltung bei Abzug des Schlüssels unter Übergang des Sperriegels (9) in die Sperrstellung eine Lage einnimmt, in der sie den durchgehenden Schlüsselkanal des Schloßinnenzylinders abdeckt.
  2. 2. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenk- und kippbare Zuhaltung (5) unter der Wirkung einer Drehfeder (6) steht, vorzugsweise in der Ausbildung einer Kegelfeder, deren größte und kleinste Windungen einerseits an der inneren Randbegrenzungsfläche der topfscheibenförmigen Zuhaltung (5), andererseits an der Schaltwalze (3), etwa an einem Nocken (27) derselben, festgelegt sind.
  3. 3. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (5) in Wirkverbindung mit einem Sperriegelmitnehmer (8,13) steht, der selbst dem Einfluß einer Drehfeder (16) ausgesetzt ist.
  4. 4. Diebstahlsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Drehfeder (16) und einem Sperriegehnitnehmer (8,13) eine Federplatte vorgesehen ist, die einen Antriebsnocken (19) für den Sperriegelmitnehmer und eine segmentförmige Nut (20) aufweist, die zur Aufnahme einer Nase (21) der Schaltwalze (3) dient.
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