DE1292508B - Fliegerschulungsgeraet zur Nachbildung des Radarbildes einer Landschaft - Google Patents
Fliegerschulungsgeraet zur Nachbildung des Radarbildes einer LandschaftInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Fliegerschulungsgerät zur läufig etwas ungleichmäßig, und demzufolge ergibt
Nachbildung des Radarbildes einer Landschaft, bei sich auch eine ungleichmäßige Lichtemission im Verdem
ein Lichtstrahl einen fotografischen Film ab- laufe des Abtastens der Schicht durch den Elektrotastet,
auf dem die Konturen der Landschaft als nenstrahl. Zu den Einrichtungen, die für das Eichen
Grauschatten dargestellt sind, wobei eine licht- 5 oder Korrigieren des Videosignals in Hinsicht auf die
empfindliche Einrichtung den Abtaststrahl nach Kompensation der ungleichmäßigen Lichtemission
Durchtritt durch den Film aufnimmt und ein elektri- vorgesehen sind, gehört ein weiterer Fotovervielsches
Ausgangssignal erzeugt, das verstärkt und einer fächer 20, auf den das von der Abtastvorrichtung 12
Kathodenstrahlröhre zugeführt wird. ausgehende Licht direkt auftrifft. Das diesem Foto-
Das Radarbild wird dabei als Grauschatten auf io vervielfacher zugeordnete optische System besteht aus
einen Schirm geworfen. Die Stärke der Grauschatten einem als Strahlteiler wirkenden, dichroitischen
beeinflußt dabei den Charakter der in Konturen dar- Spiegel 21, einer Linse 22 und einer Einrichtung 23
gestellten Landschaft. Dies führt dazu, daß der zum Dämpfen des Lichtes, beispielsweise in Form
Charakter der Landschaft, vor allen Dingen die einer klären Filmplatte. Der Ausgang des Fotover-Höhengliederung,
falsch beurteilt wird, denn eine 15 vielfachers 20 läuft über einen Verstärker 24 zu einer
unerwünschte Verschiebung des Grauschattenberei- veränderlichen Dämpfungseinrichtung 25, der ebenches
ergibt sich vor allem durch Intensitätsschwan- falls das im Fotovervielfacher 16 entwickelte und im
kungen der Lichtquelle, die zur Abtastung des Films Ausgangskanal des Verstärkers 17 erscheinende
verwendet wird. Bei der Übertragung der Lichtwerte Videosignal zugeführt wird. Dieses Videosignal wird
werden außerdem häufig auch lichtempfindliche Ein- 20 durch eine von der Dämpfungseinrichtung 25 ausgerichtungen,
z. B. Fotovervielfacher, verwendet, deren führte analoge Division um einen Betrag gedämpft,
Betriebswerte während des Betriebes wandern. Auf- der der augenblicklichen Helligkeit des von der
gäbe der Erfindung ist es, Schwankungen der Licht- Abtastvorrichtung 12 abgegebenen Lichtes entspricht,
intensität des Abtaststrahles automatisch zu kompen- Das im Ausgang der Dämpfungseinrichtung 25 ersieren
und das Wandern der Betriebswerte der licht- 25 scheinende Signal ist somit ein Videosignal, das von
empfindlichen Einrichtungen während des Betriebes den Schwankungen der Lichtemission der Abtastvorauszugleichen.
richtung 12 unabhängig ist, sich also so verhält, als
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine zweite ob die Abtastvorrichtung 12 eine konstante Lichtlichtempfindliche Einrichtung, die den Abtaststrahl leistung aufweisen würde.
vor dem Durchtritt durch den Film aufnimmt und 3° Die Fotovervielfacher 16 und 20 sind von Natur
ein Kompensationssignal für die Strahlintensität er- aus Driften unterworfen, d. h., das für eine gegebene
zeugt, das eine veränderliche Dämpfungseinrichtung Lichtleistung entwickelte elektrische Signal neigt dasteuert,
die auf das Ausgangssignal einwirkt und in zu, sich langsam zu verändern. Zum periodischen
Übereinstimmung mit der mittleren Intensität des Korrigieren der Driften und zum Nacheichen der
Abtaststrahles das Ausgangssignal beeinflußt, und 35 Fotovervielfacher dient eine synchronisierte Einrichdurch
Markiereinrichtungen, die optisch mit beiden rung mit einer Standard-Beleuchtungsquelle 27, die
lichtempfindlichen Einrichtungen gekoppelt sind und optisch mit den beiden Fotovervielfachern 16 und 20
zu diesen periodisch ein Standardhelligkeitssignal gekoppelt ist. Die Standard-Beleuchtungsquelle entdurchlassen,
hält eine Röhrenlampe, die innerhalb eines Zylinders Ein Ausführungsbeispiel des Fliegerschulungs- 40 28 angeordnet ist, der durch einen Synchronmotor
gerätes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt 29 um seine Längsachse in Drehung versetzt werden
Fig. 1 ein Schaübjld des optischen Systems und kann. Der Zylinder 28 ist durchweg undurchsichtig,
der elektrischen Schaltung, besitzt jedoch eine sich in Längsrichtung schlitzför-F
i g. 2 eine schematische Ansicht der Filmtrans- mig erstreckende durchsichtige Lichtdurchtrittsöffporteinrichtung.
· 45 nung (Schlitz) 30. Aus dem Schlitz 30 tritt ein langes Ein Filmstreifen Ii wird von dem Lichtfleck einer flaches Lichtbündel aus, das den Raum außerhalb
Abtastvorrichtung 12 abgetastet (Fig. 1). Der Licht- des Zylinders 28 überstreicht, wenn sich der Zylinder
fleck wird von einer Kathodenstrahlröhre 13 erzeugt dreht. Der Zylinder 28 wird von einem Gehäuse 34 _
und über ein optisches System 14 auf den Filmstreifen umgeben, das zwei Öffnungen besitzt, von denen je-'
fokussiert. Der Filmstreifen enthält ein Kartenbild, 50 weils ein Lichtleitstab 32 bzw. 33-ausgeht. Die beiden
wobei verschiedene Grauschatten jeweils Höhen- Lichtleitstäbe leiten das Licht aus der Standardschichten darstellen. Eine lichtempfindliche Aufnah- Beleuchtungsquelle zu den Fotovervielfachern 16 und
mevorrichtung in Form eines Fotovervielfachers 16 20 nach Maßgabe der Rotation_des Zylinders 28. Daentwickelt
aus der Abtastung des Filmstreifens 11 ein bei ist die Anordnung so getroffen, daß die Foto-Videosignal,
das über einen Verstärker 17 und über 55 vervielfacher immer dann mit Licht aus der Stanweitere
Schaltungsteile zu einer Bildkonsole 18 gelei- dard-Beleuchtungsquelle versorgt werden, wenn in
tet wird, die eine Kathodenstrahlröhre zur Wieder- der Abtastvorrichtung 12 ein Rücklauf ausgeführt
gäbe eines nachgebildeten Radarbildes enthält. Es wird und die Bildkonsole 18 abgeschaltet ist.
sind ferner Einrichtungen vorgesehen zum Eichen Neben den beiden öffnungen, an die die Lichtoder Korrigieren des Viedeosignals, um Schwankun- 60 leitstäbe 32 und 33 angeschlossen sind, besitzt das gen in der Ausgangsleistung der Abtastvorrichtung Gehäuse 34 noch eine weitere Öffnung, von der aus 12 und Schwankungen infolge Drift im Fotoverviel- ein weiterer Lichtleitstab zu einem dritten Fotoverfacher 16 auszugleichen. vielfacher 35 führt. Dieser dritte Fotovervielfacher In der Abtastvorrichtung 12 wird der Lichtfleck in arbeitet als Taktkreis, indem er nach Maßgabe der üblicher Weise auf: dem Frontschirm der Kathoden- 65 Rotation des Zylinders 28 Lichtimpulse empfängt strahlröhre 13 erzeugt,, indem ein. Elektronenstrahl und elektrische Taktimpulse abgibt, die in die übrige auf eine Phosphorschicht auftrifft. Da die betreffen- Schaltung eingespeist werden. Die Taktimpulse lauden Phosphate granular sind, ist die Schicht zwang- fen über einen ersten Kanal vom Taktkreis 35 aus
sind ferner Einrichtungen vorgesehen zum Eichen Neben den beiden öffnungen, an die die Lichtoder Korrigieren des Viedeosignals, um Schwankun- 60 leitstäbe 32 und 33 angeschlossen sind, besitzt das gen in der Ausgangsleistung der Abtastvorrichtung Gehäuse 34 noch eine weitere Öffnung, von der aus 12 und Schwankungen infolge Drift im Fotoverviel- ein weiterer Lichtleitstab zu einem dritten Fotoverfacher 16 auszugleichen. vielfacher 35 führt. Dieser dritte Fotovervielfacher In der Abtastvorrichtung 12 wird der Lichtfleck in arbeitet als Taktkreis, indem er nach Maßgabe der üblicher Weise auf: dem Frontschirm der Kathoden- 65 Rotation des Zylinders 28 Lichtimpulse empfängt strahlröhre 13 erzeugt,, indem ein. Elektronenstrahl und elektrische Taktimpulse abgibt, die in die übrige auf eine Phosphorschicht auftrifft. Da die betreffen- Schaltung eingespeist werden. Die Taktimpulse lauden Phosphate granular sind, ist die Schicht zwang- fen über einen ersten Kanal vom Taktkreis 35 aus
3 4
zu Ablenkkreisen 35', die sowohl für die Abtastvor- richtung. Die y-Komponente wird erhalten durch
richtung 12 als auch für die Bildkonsole 18 Ablenk- Verschiebung der Abtastvorrichtung 12 und ihrer zusignale
erzeugen. Über einen weiteren Kanal laufen geordneten Teile (optisches System 14) quer zum
die Taktimpulse zu UND-Gattern 36 und 40, so daß Filmstreifen 11.
diese Gatter zum Durchlassen von Signalen bereit 5 Wie F i g. 2 zeigt, läuft der Film 11 über zwei
gemacht werden. Da dieser Vorgang zeitlich eben- gezahnte Antriebswalzen 46 und 48 und über Zwifalls
durch die Rotation des Zylinders 28 gesteuert schenwalzen 49 und SO, die jeweils auf einer der
ist, bildet der rotierende Zylinder 28 einen Haupt- beiden Seiten des Fotovervielf achers 16 angeordnet
taktgeber zum Erzeuger von Lichtimpulsen sowohl sind. Ein Antriebsmotor X, der den Filmtransport
für die Eichung der Fotovervielfacher 16 und 20 als io in Filmlängsrichtung bewirkt, ist mit der gezahnten
auch für die Erzeugung elektrischer Taktimpulse. Walze 46 über Getrieberäder 52, 53, 51,58 verbun-
Während der Rücklaufintervalle in der Abtastvor- den. Eine Umkehr der Laufrichtung des Filmes kann
richtung 12 erzeugen die Fotovervielfacher 16 und dadurch erfolgen, daß der Motor Z über die Getriebe-20
infolge der Beleuchtung aus der Standard-Beleuch- räder 52, 53,54, 55 und 56 mit der gezahnten Antungsquelle
27 jeweils eine Ausgangsspannung, die 15 triebswalze 48 verbunden wird. In der Antriebsanebenso
wie die Videospannung über die den Foto- Ordnung sind Kupplungen 57 vorgesehen. Zwei Spuvervielfachern
nachgeschalteten Verstärker 17 bzw. len 59 bzw. 60 dienen dazu, je nach Laufrichtung des
24 geleitet wird. Gleichzeitig befindet sich das UND- Films den Filmstreifen 11 aufzunehmen oder abzu-Gatter36
im leitenden Zustand, so daß das Signal geben.
aus dem Verstärker 17 in einen Rückkopplungs- 20 Durch einen Motor Y kann die Abtastvorrichtung
kanal gelangen kann, der sich auf der Ausgangsseite 12 längs zweier Führungen 62 und 63 verschoben
des UND-Gatters 36 anschließt und zum Fotover- werden. Der dichroitische Spiegel 21 und das optische
vielfacher 16 führt. Dieser Rückkopplungskreis ent- System 14 werden zusammen mit einem weiteren
hält eine Speichervorrichtung 37 und einen Gleich- Spiegel 64 von einem Bügel 65 getragen, der an dem
stromverstärker 38 und dient zum Steuern einer 25 Traggestell der Abtastvorrichtung befestigt ist.
Dynodenspannung des Fotovervielf achers 16. Da die Der Filmstreifen 11 weist in seinem Hauptteil 67
Ausgangsspannung eines Fotovervielf achers stark von eine Höhenlinien enthaltende landkarten artige Darden
an die Dynoden oder sonstige sekundäremissiven stellung auf. An einem Rand des Films erstreckt sich
Elemente angelegten Beschleunigungsspannungen ab- ein Streifen mit einer Standard-Grauskala 68.
hängt, kann eine Leistungssteuerung für die Fotover- 30 Der kartographische Teil des Films kann durch
vielfacher durch Steuerung der Dynodenspännungen eine Serie aufeinanderfolgender fotografischer
gebildet werden. Die Speichervorrichtung 37 kann Schritte gebildet werden. Es werden zunächst Höhenein
einfacher Widerstand-Kondensator-Integrierkreis linien von einer Landkarte fotografisch auf ein
sein, der eine Spannung von einem Rücklaufintervall Negativ übertragen. Sodann werden von Hand diebis
zum nächsten Rücklaufintervall speichert. Wäh- 35 jenigen Gebiete der Emulsion abgelöst, die bestimmte
rend eines Rücklaufintervalls, d. h. während des lei- Höhenschichten darstellen. Das Ablösen erfolgt jetenden
Zustandes des UND-Gatters 36, ist der Rück- doch schrittweise, und zwar beginnend mit dem Gekopplungskanal
mit den Schaltungsteilen 36, 37 und biet der größten Höhenerhebung. Nach jedem ein-38
wirksam, indem er eine gewünschte Ausgangs- zelnen Ablösevorgang wird der endgültig zu bildende
spannung des Fotovervielfachers 16 erzeugt. Eine ge- 40 Filmstreifen durch das Negativ hindurch belichtet,
eignete Rückkopplungsspannung wird dabei in dem und nach jedem Belichtungsvorgang wird ein weite-Speicher37
gesichert. Zwischen den Rückläufiger- res, die nächstniedere Höhenschicht darstellendes
vallen ist das UND-Gatter 36 gesperrt, und die Rück- Gebiet vom Negativ abgelöst. Auf diese Weise wird
kopplungsspannung zur Steuerung des Fotoverviel- beim ersten Belichtungsvorgang nur das Gebiet der
fachers bleibt im Speicher 37 gespeichert. 45 größten Höhenerhebung auf den Filmstreifen über-
Der Fotovervielf acher 20 ist mit einem ähnlichen tragen, während bei den nächsten Belichtungen des
Rückkopplungskanal zur Stabilisierung seiner Aus- Positivfilmes auch die entsprechenden geringeren
gangsspannung verbunden. Dieser Rückkopplungs- Höhenschichten zusammen mit den bereits zuvor
kanal enthält das Gatter 40, einen Speicher 41 und übertragenen darüberliegenden Höhenschichten auf
einen Verstärker 42. Die in beiden Rückkopplungs- 50 den Positivfilm gebracht werden. Insgesamt werden
kanälen enthaltenen Verstärker 38 bzw. 42 sind je- somit im kartographischen Teil des Positivfilms die
weils mit einer manuellen Verstärkungsregelung 43 Gebiete höherer Höhenschichten langer entwickelt
bzw. 44 versehen, damit ein gewünschter Ausgangs- und damit dunkler als die Gebiete tieferer Höhenpegel
eingestellt werden kann. schichten. Die Bergspitzen werden schwarz und die - Zur Nachbildung eines Radarbildes für ein sich 55 tiefen Täler weiß, während die Zwischenschichten
bewegendes Flugzeug wird der Filmstreifen 11 gegen- durch entsprechende Grauschatten dargestellt werüber
der Abtastvorrichtung 12 durch eine Antriebs- den.
walze 46, die von einem Servoantrieb 47 gesteuert Da bei der Filmentwicklung Grauwertschwankun-
wird, bewegt. Die Geschwindigkeit der Antriebs- gen auftreten können, sind in dem Fliegerschulungswalze
46 wird durch den Servoantrieb 47 nach Maß- 60 gerät Einrichtungen zum elektronischen Kompensiegabe
eines X-Eingangssignals gesteuert, das in üb- ren der von dem Filmstreifen abgenommenen Signale
licher Weise aus dem Fliegerschulungsgerät abgeleitet vorgesehen. Die bandförmige Grauskala 68 des Films
werden kann. Der nachgebildete Flugweg verläuft wird zusammen mit dem kartographischen Hauptteil
zwar hauptsächlich in der x-Richtung, d.h. in der 67 hergestellt und damit fotografisch in der glei-Längsrichtung
des Films, er kann jedoch von der 65 chen Weise behandelt. Der dunkelste Teil der Grau-Mittellinie
des Films abweichen. Aus diesem Grunde skala entspricht den höchsten Höhenschichten (Bergist
noch eine weitere Bewegungskomponente vorge- spitzen) im kartographischen Teil, und die Höhensehen,
nämlich in y-Richtung quer zur Filmlängs- abstufung erstreckt sich über die Grauskala in sol-
eher Weise, daß ein jeweils weißerer Teil der Grauskala
einer jeweils niedriger gelegenen Höhenschicht im kartographischen Teil entspricht. Es würde möglich
sein, die Höhenlage eines jeden Punktes im kartographischen Hauptteil durch Vergleich der Grauwerte
dieses Punktes mit der Grauskala — die die Standardhöhen angibt — zu bestimmen. An Stelle
eines direkten Vergleichs mit der Grauskala kann jedoch auch der Film digital nach Maßgabe seiner
Grauwert-Charakteristik geeicht werden. ίο
Beim digitalen Eichen des Films wird ein Eichverstärker 79 verwendet, der auf Signale anspricht,
die von vier Spuren für digitale Kennwerte auf einer Seite des Filmstreifens 11 abgeleitet werden. Die
Kennwerte bilden eine vierziffrige verschlüsselte Darstellung entsprechend der Grauwert-Charakteristik
des Films. Die Grauwert-Charakteristik des Films ist dm allgemeinen nichtlinear und hängt von einer
Anzahl von Variablen während der fotografischen Behandlung des Films ab. In die Grauwert-Charak- ao
teristik des Films kann auch die Aufnahme-Charakteristik des Fotovervielfacher 16 und die Ausgangs-Charakteristik
der Bildkonsole eingearbeitet sein.
Wie F i g. 1 zeigt, werden die digitalen Spuren auf dem Film 11 durch ein schmales Lichtbündel abgetastet.
Zur Erzeugung dieses Lichtbündels sind eine Lichtquelle 73, eine Blende 74 und eine Linse 75 vorgesehen.
Die Linse 75 fokussiert die Blendenöffnung auf die die vier Spuren enthaltende Bahn. Weitere
optische Einrichtungen 76 fokussieren die Anteile aus den vier digitalen Spuren auf vier lichtempfindliche
Vorrichtungen 77, die beispielsweise Fototransistoren sein können. Die vier Vorrichtungen 77 liefern
digitale elektrische Signale, die nach Verstärkung in Fotokreisen 78 zu dem Eichverstärker 79
durchgelassen werden. Der Eichverstärker 79 enthält eine Verstärkungsstufe, über die das Videosignal von
der veränderlichen Dämpfungseinrichtung 25 zur Bildkonsole 18 und zu einer weiteren Einheit 80 läuft,
die ein Rechengerät zur Ermittlung der Höhe über Grund bzw. einen Funkhöhenmesser enthält.
Bei dem Fliegerschulungsgerät zur Nachbildung des Radarbildes einer Landschaft werden Schwankungen
in der Filmdichte (Grauwertschwankungen), Schwankungen in der Helligkeit der Kathodenstrahlröhre
und Driftschwankungen der Fotovervielfacher korrigiert. Da die Driftschwankungen der Fotovervielfacher
relativ langsam im Vergleich zur Abtastgeschwindigkeit auftreten, braucht der die Speichervorrichtung
37 und den Gleichstromverstärker 38 enthaltende Rückkopplungskanal nur niedrige Frequenzen
und Gleichströme durchzulassen. Die veränderliche Dämpfungseinrichtung 25 muß jedoch außerordentlich
schnell arbeiten, da sich die Lichtintensität der in der Abtastvorrichtung 12 enthaltenen
Kathodenstrahlröhre mit einer Geschwindigkeit von z. B. 500 kHz ändern kann.
Claims (5)
1. Fliegerschulungsgerät zur Nachbildung des Radarbildes einer Landschaft, bei dem ein Lichtstrahl
einen fotografischen Fihn abtastet, auf dem
60 die Konturen der Landschaft als Grauschatten dargestellt sind, wobei eine lichtempfindliche Einrichtung
den Abtaststrahl nach Durchtritt durch den Fihn aufnimmt und ein elektrisches Ausgangssignal
erzeugt, das verstärkt und einer Kathodenstrahlröhre zugeführt wird, gekennzeichnet
durch eine zweite lichtempfindliche Einrichtung (Fotovervielfacher 20), die den Abtaststrahl
vor dem Durchtritt durch den Film (11) aufnimmt und ein Kompensationssignal für die
Strahlintensität erzeugt, das eine veränderliche Dämpfungseinrichtung (25) steuert, die auf das
Ausgangssignal einwirkt und in Übereinstimmung mit der mittleren Intensität des Abtaststrahles
das Ausgangssignal beeinflußt, und durch Markiereinrichtungen (27, 28, 30, 34, 35), die optisch
mit beiden lichtempfindlichen Einrichtungen (Fotovervielfacher 16,20) gekoppelt sind und zu
diesen periodisch ein Standardhelligkeitssignal durchlassen.
2. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung
(12) eine Punktlichtquelle (13) enthält, die einen Abtaststrahl erzeugt, der mittels optischer Einrichtungen
(14) auf den Film und auf die erste lichtempfindliche Einrichtung (Fotovervielfacher
16) fokussiert ist.
3. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Modifizieren
des Ausgangssignals nach Maßgabe der Intensität des Abtastlichtstrahles ein Teilerkreis
vorgesehen ist, der elektrisch mit beiden lichtempfindlichen Einrichtungen gekoppelt ist und
das Ausgangssignal durch ein die Strahlintensität darstellendes Kompensationssignal teilt.
4. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von
den Markiereinrichtungen (27,28, 30, 34, 35) der Ausgang der Abtasteinrichtung am Ende einer
jeden Abtastperiode abgegriffen wird und daß das Standardhelligkeitssignal, das von einer in
der Markiereinrichtung enthaltenen Standard-Beleuchtungsquelle (27) abgegeben wird, während
der Austastintervalle der Abtasteinrichtung zu den lichtempfindlichen Einrichtungen (Fotovervielfacher
16, 20) durchgelassen wird.
5. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Takteinheit einen
rotierenden Zylinder (28) mit einer Lichtdurchtrittsöffnung enthält, wobei ein aus der Lichtdurchtrittsöffnung
austretender Lichtstrahl mit dem Zylinder rotiert und auf optische Übertragungswege
(Lichtleitstäbe 32,33) auftreffen kann, die bei dem Zylinder beginnen und das Licht
immer dann zu den beiden lichtempfindlichen Einrichtungen (Fotovervielfacher 16,20) leiten,
wenn die Lichtdurchtrittsöffnung eine bestimmte Winkelstellung durchläuft, während ein Taktimpulse
erzeugender Taktkreis (Fotovervielfacher 35) eine weitere lichtempfindliche Einrichtung
enthält, die Licht aus der Durchtrittsöffnung dann empfängt, wenn die Lichtdurchtrittsöffnung eine
zweite Winkelstellung durchläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US41564A US3031774A (en) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Radar simulation |
Publications (1)
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| DE1292508B true DE1292508B (de) | 1969-04-10 |
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE1292508B (de) |
| GB (1) | GB997568A (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB997568A (en) | 1965-07-07 |
| US3031774A (en) | 1962-05-01 |
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