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DE1292419B - Lageregeleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Lageregeleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen

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Publication number
DE1292419B
DE1292419B DEM68312A DEM0068312A DE1292419B DE 1292419 B DE1292419 B DE 1292419B DE M68312 A DEM68312 A DE M68312A DE M0068312 A DEM0068312 A DE M0068312A DE 1292419 B DE1292419 B DE 1292419B
Authority
DE
Germany
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workpiece
image
tool
scale
screen
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Pending
Application number
DEM68312A
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English (en)
Inventor
Burr Donald William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SECR AVIATION
Minister of Aviation
Original Assignee
SECR AVIATION
Minister of Aviation
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Filing date
Publication date
Application filed by SECR AVIATION, Minister of Aviation filed Critical SECR AVIATION
Publication of DE1292419B publication Critical patent/DE1292419B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/416Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by control of velocity, acceleration or deceleration
    • G05B19/4166Controlling feed or in-feed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/30Milling
    • Y10T409/30084Milling with regulation of operation by templet, card, or other replaceable information supply
    • Y10T409/300896Milling with regulation of operation by templet, card, or other replaceable information supply with sensing of numerical information and regulation without mechanical connection between sensing means and regulated means [i.e., numerical control]
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/14Axial pattern
    • Y10T82/141Axial pattern having transverse tool and templet guide

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Lageregeleinrichtung für Werkzeugmaschinen mit einem Werkzeug für die Bearbeitung eines Werkstücks, bei der während der Bearbeitung wenigstens eine Abmessung des Werkstücks am Bearbeitungsort laufend gemessen und die Lage des Werkzeugs in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Messung geändert wird.
  • Unter Bearbeitung eines Werkstücks sollen dabei alle üblichen Vorgänge verstanden werden, wie beispielsweise Drehen, Bohren, Schleifen, Fräsen, Hobeln, Räumen, Stoßen usw.
  • Die bisher bekannten Werkzeugmaschinen weisen für die Steuerung der Bearbeitung ein Bezugsnormal (beispielsweise eine Schraube oder eine Skala) auf, mit deren Hilfe das Werkzeug unter Berücksichtigung der beispielsweise über- einen Lochstreifen zugeführten Sollwerte eingestellt wird. Ein ständiger Vergleich der durch die Bearbeitung erzielten Werkstückform mit dem Sollwert erfolgt dagegen nicht, d. h., es gibt keinen geschlossenen Regelkreis in den die Form des Werkstücks einbezogen wäre. Vielmehr verläßt man sich für die Erzielung einer bestimmten Genauigkeit des Bearbeitungsvorgangs entweder auf die mechanische Steifigkeit der Werkzeugmaschine selbst und ihrer einzelnen Teile, insbesondere der Führungen für die verschiedenen Schlitten oder aber auf eine zu bestimmten Zeitabständen erfolgende manuelle Überprüfung des jeweils erzielten Bearbeitungsergebnisses durch eine Bedienungsperson. Bei einem solchen Betrieb einer Werkzeugmaschine ist es jedoch unvermeidlich, daß sich durch Ungenauigkeiten der Gleitführungen bzw: der sonstigen den Vorschub des Werkzeugs bestimmenden Bauteile auch Ungenauigkeiten im Bearbeitungsvorgang einstellen, zu denen insbesondere auch Erschütterungen und Schwingungen einzelner Teile der Werkzeugmaschine oder der gesamten Maschine beitragen.
  • Vom Standpunkt der erzielbaren Bearbeitungsgenauigkeit bedeutet es daher einen wesentlichen Fortschritt, wenn man entsprechend dem Vorbild einer in der Zeitschrift »Der Maschinenmarkt« im Heft 2 vom 6. 1. 1961 auf den Seiten 33 bis 38 beschriebenen Meßsteuerung für eine Drehbank eine laufende Messung wenigstens einer Abmessung des Werkstücks während der Bearbeitung am Bearbeitungsort vorsieht und die Lage des Werkzeugs in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Messung entsprechend ändert. Dennoch befriedigt auch eine in dieser Weise ausgebildete und gesteuerte Werkzeugmaschine noch nicht alle Genauigkeitsansprüche, da die bekannte Steuerung mit mechanischen Abtastmitteln bzw. Fühlern arbeitet, deren jeweilige Lage über Zahnradgetriebe und sonstige mechanische Übertragungsmittel auf Wandler gegeben wird, welche die mechanischen Größen in elektrische Größen umwandeln und die umgewandelten Größen als Steuerbefehle für den Antrieb des Werkzeugs den jeweiligen Stellmotoren u. dgl. zuführen. Eine solche Art der Gewinnung der Informationen über die Werkstückabmessungen ist jedoch notwendigerweise einerseits mit einem Verschleiß an den mechanischen Abtastorganen verbunden und andererseits mit einer gewissen Trägheit behaftet, die sich ebenfalls aus der Verwendung mechanischer Abtast- und übertragungselemente ergibt. Beide Umstände führen selbstverständlich zu einer Minderung der mit einer solchermaßen gesteuerten Werkzeugmaschine erreichbaren Bearbeitungsgenauigkeit. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik eine Lageregeleinrichtung für eine Werkzeugmaschine der eingangs angegebenen Art in der Weise weiterzuentwickeln, daß einerseits eine völlige Verschleißfreiheit und damit eine beliebig lange Betriebsdauer bei absoluter Zuverlässigkeit und andererseits ein rasches Ansprechen gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Lichtquelle zur Beleuchtung einer Werkstückkante, eine Optik zur Projektion eines Bildes der beleuchteten Kante auf einen Schirm und eine elektronische Einrichtung zur Abtastung des Schirmes und zur Steuerung des Werkzeugantriebs entsprechend dem Abtastergebnis.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist es von Vorteil, auch die jeweilige Stellung des Werkzeugs für die Lageregelung heranzuziehen, indem man an dem Werkzeug eine Markierung anbringt und eine Lichtquelle zur Beleuchtung dieser Markierung und eine Optik zur Projektion eines Bildes der beleuchteten Markierung auf einen Schirm vorsieht.
  • Zur Erleichterung der Gewinnung der jeweiligen Abtastergebnisse empfiehlt es sich, in den Strahlengang des Lichts innerhalb der Optiken jeweils mindestens eine Skala einzufügen, die am besten als optische Strichskala ausgebildet wird. Als Schirm für die Projektion der verschiedenen Bilder eignet sich insbesondere die Photokathode einer Fernsehkamera, die-sich besonders gut abtasten läßt.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sollen nunmehr einige Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäße Einrichtungen, die in der Zeichnung veranschaulicht sind, näher beschrieben werden. Dabei zeigt F i g. 1 ein Prinzipschema einer Lageregeleinrichtung für eine Drehbank, F i g. 2 einige Prinzipdarstellungen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Ausführung gemäß F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Werkzeugmaschine mit erfindungsgemäßer Lageregeleinrichtung, F i g. 4 ein Schema der Steuerung der Drehbank gemäß F i g. 3, F i g. 5, 6 und 7 Prinzipdarstellungen von Einzelheiten der Ausführung gemäß F i g. 3.
  • F i g. 1 zeigt das Schema einer Lageregeleinrichtung für eine Drehbank. Zur Bearbeitung eines Werkstücks 3 dient ein Werkzeug 1. Von einem Kollimator 5 fällt Licht auf zwei halbversilberte Spiegel 7 und 9, von denen es an der oberen und unteren Kante des Werkstücks 3 entlangrefiektiert wird. Zwei Spiegel 11 und 13 reflektieren das Licht längs der gleichen Bahn zurück und durch die Spiegel 7 und 9 hindurch in ein biokulares Mikroskop, das schematisch durch die Linsen 15 und 17 veranschaulicht ist. In dem Mikroskop werfen Spiegel 19, 21 und 23 sowie ein Swan-Kubus 25 Bilder des Werkstücks 3 auf die Photokathode einer Fernsehkamera 26, die in einem geschlossenen Regelkreis angeordnet ist. Eine Markierung 27 ist neben dem oberen Rand des Werkstücks 3 in fester Relativlage zum Werkzeug 1 und zu den noch nicht bearbeiteten Teil des Werkstücks 3 angeordnet.
  • F i g. 2 zeigt ein Diagramm des Bildes auf der Photokathode der Fernsehkamera 26. Das Gesamtbild besteht aus zwei gesonderten Bildern der Kanten des Werkstücks 3; die obere Kante wird durch das Bild 29 und die untere Kante durch das Bild 31 dargestellt. Die Markierung 27 erzeugt das Bild 33. Die von dem Werkzeug hervorgerufenen Einstiche ergeben die Bilder 35 und 37.
  • Die Fernsehkamera 26 ist zweckmäßig in einen geschlossenen Fernsehüberwachungskreis eingeschaltet. Auf diese Weise werden die Kanten des Werkstücks einzeln beobachtet; da ihre Bilder vergrößert und nahe benachbart auf dem Fernsehschirm erscheinen, lassen sich jegliche Unregelmäßigkeiten und Abweichungen von der Parallelität bequemer und sicherer als am Werkstück selbst feststellen.
  • F i g. 2 zeigt zwei Wellenformen a und b, die den Linien A und B im Bild entsprechen. Die Linie A liegt über den Bildern 35 und 37; sie entspricht daher dem noch nicht bearbeiteten Teil des Werkstücks 3. Die Linie B liegt unterhalb der Bilder 35 und 37; sie entspricht daher einem bereits bearbeiteten Teil des Werkstücks 3. Die Wellenform a enthält einen vom Bild 33 der Markierung 27 erzeugten dunklen Teil 33 a. Die Bilder 29 und 31 erscheinen in der Wellenform a als Stufen 29 a bzw. 31. a. In der Wellenform b entsprechen die Stufen 29 b und 31 b den Bildern 29 bzw. 31. Die Stufen 29 b und 31 b liegen enger beieinander als die Stufen 29 a und 31 a, da die Wellenform b dem bearbeiteten Teil des Werkstücks 3 entspricht.
  • Der wahre Durchmesser da des Werkstücks in dem den Bild A entsprechenden Querschnitt läßt sich aus der Wellenform a an Hand der Gleichung berechnen: da = s -i- k A ta , wobei s der Abstand zwischen den durch die Linsen 15 und 17 versinnbildlichten optischen Systemen darstellt, A i" das Zeitintervall zwischen den Stufen 29 a und 31 a der Wellenform a und k eine Proportionalitätskonstante zwischen der Zeit der Wellenform a und dem Abstand am Werkstück. In ähnlicher Weise läßt sich der wahre Durchmesser db des Werkstücks in dem dem Bild B entsprechenden Querschnitt aus der Gleichung ermitteln: db = s -f- k A tb , wobei ,1 tb das Zeitintervall zwischen den Stufen 29 b und 31 b der Wellenform b darstellt.
  • Das Werkzeug 1 gemäß F i g. 1 wird folgendermaßen gesteuert: Der Videoausgang der Kamera 26 wird einer Signalverarbeitung 39 zugeführt. Jede Bildabtastung erfolgt mit mehreren Strahlablenkungen, die Bilder der Wellenform a bzw. b liefern. Zunächst entsprechen die Bilder der Wellenform a, sie beginnen also mit Dunkelsignalen (Teil 33 a), die dem Bild 33 der Markierung 27 entsprechen. Eine bestimmte Strahlablenkung liefert dann ein Bild, das nicht mit einem Dunkelsignal beginnt. Dieses Bild löst einen (nicht dargestellten) Zähler aus, der die nächsten drei Strahlablenkungen zählt und die Verarbeitung der hierbei gewonnenen Bilder verhindert. Die vierte Strahlablenkung liefert dann ein Bild der Wellenform b. Dieses Bild beginnt nicht mit einem Dunkelsignal und entspricht der bearbeiteten Seite des Werkstücks 3. Das Bild dieser vierten Abtastung wird am folgenden als Bild b bezeichnet. Es müssen zuvor so viele Abtastungen gezählt werden, daß mit dem Bild b gerade der Durchmesser des Werkstücks an der Stelle des Werkzeugs 1 gemessen wird.
  • Das Zeitintervall A tb zwischen den Stufen 29 b und 31 b des Bildes b ist mit dem wahren Durchmesser db des Werkstücks 3 in der erläuterten Weise verknüpft. Dem gewünschten Durchmesser, auf den das Werkstück 3 bearbeitet werden soll, entspricht daher ein Zeitintervall A t" das durch folgende Formel gegeben ist: A t, - (a', - s)/k, wobei d, der gewünschte Durchmesser ist.
  • In der Signalverarbeitung 39 ist ein (nicht dargestellter) monostabiler Multivibrator vorgesehen, der gleichzeitig mit dem Auftreten der Stufe 29b des Bildes b kippt und nach einem Zeitintervall A t, zurückkippt. Besitzt das Werkstück 3 gerade den richtigen gewünschten Durchmesser, so tritt die Stufe 31b gleichzeitig mit dem erwähnten Zurückkippen des Multivibrators auf. Ist der Durchmesser des Werkstücks dagegen noch größer als der gewünschte Wert, so tritt die Stufe 31b später auf. Die Zeitdifferenz zwischen dem Rückkippen des Multivibrators und der Stufe 31 b liefert ein Fehlersignal, das über einen Verstärker 43 einem Motor 41 zugeführt wird und das Werkzeug 1 so verstellt, daß das Werkstück 3 den gewünschten Durchmesser erhält.
  • F i g. 3 stellt einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß gesteuerte Drehbank dar. Sie ist ähnlich der Ausführung gemäß F i g. 1, wobei der Abstand zwischen den durch die Linsen 15 und 17 veranschaulichten optischen Systemen veränderlich ist.
  • Das Drehbankbett 101 trägt einen Schlitten 103, auf dem ein Support 105 angeordnet ist. Der Support 105 trägt ein Werkzeug 107. Am Schlitten 103 ist mittels Schraubbolzen eine Meßeinrichtung 109 befestigt, die eine Fernsehkamera 111 trägt. Das Werkzeug 107 ist mit einer Markierung versehen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Loch 113 gebildet wird, durch das Licht von einer (in F i g. 3 nicht dargestellten) Lampe auf ein Prisma 115 fällt, das ein Bild der Markierung 113 auf die Photokathode der Fernsehkamera 111 wirft. Das Prisma 115 wird von einem vorderen Wagen 116 getragen, der sich mit dem Werkzeug 107 bewegt.
  • Das Werkzeug 107 dient zur spanabhebenden Bearbeitung eines Werkstücks 117. Ein Bild der hinteren Kante 119 des Werkstücks wird über ein Prisma 121 auf die Photokathode der Kamera 111 geworfen. Das Prisma 121 sitzt auf einem hinteren Wagen 122, der sich relativ zur Meßeinrichtung 109 in Gegenrichtung zum Prisma 115 bewegt. Der hintere Wagen 122 erhält seine Bewegung von einem Arm 123, der von einem an der Meßeinrichtung 109 angebrachten Lagerbolzen 125 getragen wird.
  • Die Anordnung, wonach das Werkzeug 107 eine Markierung, beispielsweise ein Loch 113, aufweist und ein Bild dieser Markierung auf die Photokathode der Fernsehkamera 111 geworfen wird, ist zur überwachung der exakten Lage des Werkzeugs gebräuchlich. Eine genauere Bestimmung des Durchmessers des Werkstücks erhält man dagegen mit Hilfe eines auf die Photokathode geworfenen Bildes der Vorderkante 120 des Werkstücks 117. Dieses Bild wird in gleicher Weise wie das Bild der hinteren Kante 119 des Werkstücks verarbeitet. Werden nur die Bilder der Kanten 119 und 120 überwacht, so erfolgt keine direkte Steuerung der Lage des Werkzeugs 107. Eine direkte Steuerung der Lage des Werkzeugs 107 ist zu Beginn eines Bearbeitungsvorgangs und zu verschiedenen anderen Zeitpunkten erforderlich; die Anord- Dung wird demgemäß so getroffen, daß je nach den an den einzelnen Stellen des Steuerprogramms gegebenen Bedürfnissen entweder das Bild der Markierung 113 oder das Bild der vorderen Kante 120 auf die Photokathode der Fernsehkamera geworfen wird.
  • F i g. 4 zeigt ein Schema der automatischen Steuerung der Drehbank. Für Messungen quer zur Achse des Werkstücks- 117 gemäß F i g. 3, beispielsweise zur Bestimmung des Durchmessers des Werkstücks, findet eine (in den F i g. 3 und 4 nicht veranschaulichte) lineare Skala Verwendung. Sie wird von der Meßeinrichtung 109 getragen und durch zwei Masken abgedeckt, von denen die eine durch den vorderen Wagen 116 und die andere durch den hinteren Wagen 122 getragen wird. Die Zahl der ganzen Striche zwischen den Masken wird (wie noch erläutert wird) in einer Sekunde mehrmals gezählt; die Bruchteile eines Striches an beiden Enden werden an der Kamera 111 gemessen. Verglichen mit F i g. 1 entspricht die ganze Zahl der Striche dem Abstand s zwischen den durch die Linsen 15 und 17 dargestellten optischen Systemen und die Bruchteile eines Striches dem Abstand kA tb, der dem Zeitintervall zwischen den Stufen 29 b und 31 b in der Wellenform b gemäß F i g. 2 entspricht.
  • Um Messungen in Längsrichtung des Werkstücks 117 gemäß F i g. 3 durchzuführen, findet in ähnlicher Weise eine (gleichfalls nicht veranschaulichte) in Längsrichtung verlaufende Skala Verwendung. Sie ist am Bett 101 befestigt und wird durch eine von der Meßeinrichtung 109 getragene Maske teilweise abgedeckt. Die Zahl der ganzen Linien von einer bestimmten Bezugsstelle bis zur Maske wird mehrmals pro Sekunde gewählt. Die Bruchteile eines Striches bis zur Stellung des Werkzeugs 107 gemäß F i g. 3 werden mit der Kamera 111 über ein noch näher beschriebenes optisches System gemessen.
  • Der Videoausgang der Kamera 111 wird gemäß F i g. 4 einer Signalverarbeitung 127 zugeführt. Sie besitzt drei Ausgänge 1271, 127 f und 127 b, die in digitaler Form die Bruchteile eines Striches darstellen, die hinsichtlich der Stellung des Werkzeugs 107 auf der Längsskala gemessen werden bzw: hinsichtlich der Vorderkante 120 des Werkzeugs 117 auf der Querskala bzw. hinsichtlich der hinteren Kante 119 des Werkstücks 117 auf der Querskala. Die Zahl der ganzen Striche (Einheiten), die vom erwähnten Bezugspunkt bis zur Maske der Längsskala gemessen werden, werden mittels eines Zählers 129 gezählt, der von einer Photozelle 131 (oder einer Gruppe von Photozellen) gespeist wird. Diese Zahl wird in einer Addiereinrichtung 133 zu dem Bruchteil eines Striches addiert, der vom Ausgang 1271 der Signalverarbeitung 127 geliefert wird. In ähnlicher Weise werden die zwischen den Masken auf der Querskala gemessenen ganzen Striche von einem Zähler 135 gezählt, der von einer Photozelle 137 (oder einer Gruppe von Photozellen) gespeist wird. Diese Zahl wird in einer Addiereinrichtung 139 zu den Bruchteilen addiert, die von den Ausgängen 127f und 127 b geliefert werden.
  • Das Ausgangssignal derAddiereinrichtung133 stellt somit die wahre Längsstellung des Werkzeugs 107 und das Ausgangssignal der Addiereinrichtung 139 den wahren Durchmesser (oder eine sonstige Quermessung) des Werkstücks 117 dar. Erfolgt die Quermessung bis zur Markierung 113 am Werkzeug 107 und nicht bis zur Vorderkante 120 des Werkstücks 117, so wird die dadurch gegebene konstante Differenz in der Signalverarbeitung 127 berücksichtigt.
  • Eine Auswertvorrichtung 141, die mit den (beispielsweise auf einem Lochstreifen fixierten) Soll-Bedingungen gespeist wird, denen das Werkstück entsprechen soll, weist einen Ausgang 1411 auf, an dem ein der gewünschten Längsstellung des Werkzeugs 107 entsprechendes Signal erscheint, ferner einen Ausgang 141t, an dem ein dem gewünschten Durchmesser (oder einem sonstigen Quermaß) entsprechendes Signal auftritt.
  • Das Ausgangssignal der Addiereinrichtung 133 wird mit dem vom Ausgang 1411 gelieferten Signal in einer Subtraktionseinrichtung 143 verglichen, die damit ein Fehlersignal 145 liefert, das in einem Verstärker 147 verstärkt und einem Motor 149 zugeführt wird, der den Support 105 zwecks Korrektur der Längsstellung des Werkzeugs 107 betätigt.
  • In ähnlicher Weise wird das Ausgangssignal der Addiereinrichtung 139 mit dem Ausgang 141 t der Auswertvorrichtung 141 in einer Subtraktionseinrichtung 151 verglichen. Das entstehende Fehlersignal 153 wird in einem Verstärker 155 verstärkt und einem Motor 157 zugeführt, der den Support 105 betätigt und die Querstellung des Werkzeugs 107 korrigiert.
  • F i g. 5 zeigt schematisch die Anordnung zur Projektion der Bilder auf die Photokathode der Fernsehkamera 111 gemäß F i g. 4.
  • Das Loch 113 im Werkzeug 107 wird durch eine Lampe 159 beleuchtet. Zwei Bilder dieses Loches werden auf die Photokathode der Fernsehkamera 111 geworfen. Das für Quermessungen benutzte erste Bild wird über einen Swan-Kubus 161 und das Prisma 115 und das zweite, für Längsmessungen benutzte Bild über den Swan-Kubus 161 und ein Prisma 163 projiziert. Der Swan-Kubus 161 und die Prismen 115, 163 sind so angeordnet, daß die beiden Bilder in der Ebene der Photokathode rechtwinklig zueinander stehen.
  • Gleichzeitig wird ein Bild eines Teils der Querskala 165 projiziert. Eine Maske 167 wird vom vorderen Wagen 116 und eine Maske 169 vom hinteren Wagen 122 getragen. Ein Bild des im Bereich der Maske 167 liegenden Teils der Querskala 165 wird über ein Prisma 171 projiziert. Der Swan-Kubus 161, die Maske 167 und die Prismen 115, 163 und 171 werden sämtlich vom vorderen Wagen 116 getragen; die Lampe 159 ist gegenüber dem Werkzeug 107 fest angeordnet. Eine Lampe 173 projiziert ein Bild der hinteren Kante 119 des Werkstücks 117 über ein Prisma 121. Ein Bild des im Bereich der Maske 169 liegenden Teils der Querskala 165 wird über ein Prisma 175 projiziert. Die Prismen 121 und 175 und die Lampe 173 sind relativ zueinander fest angeordnet.
  • Die Längsskala 177 wird durch eine von der Meßeinrichtung 109 getragene Maske 179 abgedeckt. Ein Bild des im Bereich der Maske 179 liegenden Teils der Skala 177 wird über zwei Prismen 181 und 183 projiziert.
  • Die genannten Bilder werden über ein übliches optisches System in der aus F i g. 6 ersichtlichen Anordnung auf die Photokathode der Fernsehkamera geworfen. Fig. 6 ist ein Bild der Photokathode selbst. Die Abtastrichtung wird durch die Linien 185 veranschaulicht.
  • Das Bild 113 i, das unmittelbar, nämlich über das Prisma 115, von der Markierung 113 auf die Photokathode geworfen wird, liegt dem Bild 167 i (Maske 1.67 über der Querskala 165) gegenüber. In ähnlicher Weise liegt das Bild 1691 (Maske 169) dem Bild 119 i (hintere Kante 119 des Werkstücks 117) gegenüber; ferner liegt das Bild 113 it (nämlich das über das Prisma 163 geworfene umgekehrte Bild der Markierung 113) dem Bild 179 i (Maske 179 über der Längsskala 177) gegenüber.
  • Die Abmessungen des Werkstücks werden folgendermaßen bestimmt: Der auf der Photokathode (F i g. 6) vorhandene Abstand zwischen einer geeigneten Kante des Bildes 113 it und einer geeigneten Kante des Bildes 179i sei L. Der Abstand zwischen zwei geeigneten Kanten der Bilder 169 i und 119 i sei B, und der zwischen zwei Kanten der Bilder 113 i und 167i sei F. Die Abstände L, B und F können genau durch Abzählen der Abtastlinien, d. h. durch Sperren des Ausgangs der Fernsehkamera 111 an geeigneten Stellen des Abtastvorgangs, bestimmt werden. Die Abstände L, B und F im Bild entsprechen den tatsächlichen Abständen KL, KB und KF an der Meßeinrichtung 109, wobei K eine Konstante ist. Die Länge vom Bezugspunkt bis zum Werkzeug 107 ist dann gegeben durch KL -I- Nt/e, wobei Ne die Zahl der Linien vom Bezugspunkt bis zur Maske 179 und e die Zahl der Linien pro Einheit der Skala 177 ist.
  • Ebenso ist der Durchmesser des Werkstücks 117 an der Bearbeitungsstelle gegeben durch KB -I- KF -I- Ndle - d , wobei Nd die Zahl der Linien auf der Skala 165 zwischen den' Masken 167 und 169 ist, e die Zahl der Linien pro Einheit auf der Skala 165 und d der konstante Abstand zwischen der vorderen Kante des Werkstücks 117 und der Markierung 113.
  • Die beiden vorstehenden Gleichungen werden in der Vorrichtung gemäß F i g. 4 berechnet. Ähnliche Gleichungen gelten für den Fall, in dem ein Bild der vorderen Kante 120 des Werkstücks 117 statt eines Bildes der Markierung 113 auf die Photokathode geworfen wird. Die Werte Ne und Nd werden in der an Hand von F i g. 7 erläuterten Weise gezählt. F i g. 7 zeigt ein Schema einer Anordnung zur Zählung von Strichen auf einer Strichskala. Die Strichskala 165 zwischen den Masken 167 und 169 wird durch eine Lampe 187 über eine Kondensorlinse 189 beleuchtet. Über eine Linse 191 und ein Prisma 193 wird ein Bild der Strichskala auf eine Blende 195 geworfen. Das Prisma 193 rotiert rasch um eine senkrecht zur Zeichenebene angeordnete Achse, so daß eine Anzahl von Lichtimpulsen, die der Strichzahl Nd entsprechen, durch die Blende 195 geworfen werden. Diese Impulse werden von der Photozelle 137 gemäß F i g. 4 aufgenommen. Die Strichzahl Ne auf der Längsskala 177 wird in gleicher Weise gezählt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Lageregeleinrichtung für Werkzeugmaschinen mit einem Werkzeug für die Bearbeitung eines Werkstücks, bei der während der Bearbeitung wenigstens eine Abmessung des Werkstücks am Bearbeitungsort laufend gemessen und die Lage des Werkzeugs in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Messung geändert wird, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h eine Lichtquelle zur Beleuchtung einer Werkstückkante, eine Optik zur Projektion eines Bildes der beleuchteten Kante auf einen Schirm und eine elektronische Einrichtung zur Abtastung des Schirmes und zur Steuerung des Werkzeugantriebs entsprechend dem Abtastergebnis.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem Werkzeug angebrachte Markierung, eine weitere Lichtquelle zur Beleuchtung dieser Markierung und eine weitere Optik zur Projektion eines Bildes der beleuchteten Markierung auf den Schirm.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlengang des Lichts innerhalb der Optiken jeweils mindestens eine Skala liegt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalen als optische Strichskalen ausgebildet sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm für die Bildprojektion die Photokathode einer Fernsehkamera ist.
DEM68312A 1965-02-08 1966-02-08 Lageregeleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen Pending DE1292419B (de)

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GB529065 1965-02-08

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DEM68312A Pending DE1292419B (de) 1965-02-08 1966-02-08 Lageregeleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen

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US (1) US3438292A (de)
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