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DE1292065B - Schwingmaschine - Google Patents

Schwingmaschine

Info

Publication number
DE1292065B
DE1292065B DEK62468A DEK0062468A DE1292065B DE 1292065 B DE1292065 B DE 1292065B DE K62468 A DEK62468 A DE K62468A DE K0062468 A DEK0062468 A DE K0062468A DE 1292065 B DE1292065 B DE 1292065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
mass
rocker
vibrating machine
masses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK62468A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz-Jochem
Maeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK62468A priority Critical patent/DE1292065B/de
Publication of DE1292065B publication Critical patent/DE1292065B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/10Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
    • B65G27/28Applications of devices for generating or transmitting jigging movements with provision for dynamic balancing
    • B65G27/30Applications of devices for generating or transmitting jigging movements with provision for dynamic balancing by means of an oppositely-moving mass, e.g. a second conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern oder Sieben von Schüttgut, die eine Arbeitsmasse und eine Gegenmasse, welche schwingfähig gelagert ist und mittels Schubgummikörpern, Schraubenfedern od. dgl. elastisch mit der Arbeitsmasse gekoppelt ist und einen über einen Keilriemenantrieb durch einen Motor angetriebenen Schwingungserzeuger aufweist, wobei beide Massen mit einer Wippe in Schwingrichtung gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Bei Schwingmaschinen, die als Zweimassenv systeme nach dem Gegenschwingprinzip, beispiels weise in Resonanz, betrieben werden, war es bisher üblich,- den Antriebsmotor auf der Gegenmasse zu befestigen. Dies war deshalb möglich, weil die Gegenmasse um ein mehrfaches größer war als die Arbeitsmasse; dadurch war die Beschleunigung, die infolge der Schwingbewegung der Gegenmasse auf den darauf befestigten Motor einwirkte, entsprechend der Größe der Gegenmasse so klein, daß keine Schädigung des Motors, beispielsweise der Wicklungen eines Elektromotors, eintreten konnte. Vielfach ist es jedoch empfehlenswert, z. B., wenn die Maschine innerhalb eines Bauwerks auf einer über den Erdboden gelegenen Arbeitsbühne aufgestellt werden soll, die Gegenmasse kleiner zu machen, so daß sie etwa in der Größenordnung der Arbeitsmasse liegt. Hierdurch vergrößert sich aber die Schwingweite der Gegenmasse und damit auch die Schwingbeschleunigung, so daß infolge der höheren Schwingbeschleunigung der Motor nicht mehr auf der Gegenmasse befestigt werden kann. Dies gilt vor allem dann, wenn bei gleicher Größe beider Massen die Maschine für schwer sieb- oder förderbare Stoffe eingesetzt werden soll. In diesem Fall ist für eine einwandfreie Funktion der Schwingmaschine eine Beschleunigung erforderlich, die etwa dem 10- bis 12fachen der Erdbeschleunigung entspricht. Wenn der Antriebsmotor hierbei auf einer Gegenmasse befestigt ist, die in etwa in der Größenordnung der Arbeitsmasse liegt, wirkt auf ihn etwa die gleiche.Be-. schleunigung wie auf das zu siebende bzw. zu fördernde Gut. Motore, insbesondere Elektromotore, die einer derartigen Schwingbeschleunigung standhalten, sind jedoch sehr schwierig und nur mit großen Kosten zu bauen, da die Wicklungen, die Lagerung usw. besonders ausgebildet sein müssen.
  • Man ist daher genötigt, den Motor getrennt von der Maschine anzubringen.- Der Nachteil dieser Anordnung ist, daß die bisherige Ankupplung des Motors an den Schwingantrieb mittels eines Keilriementriebes nicht mehr möglich ist, da durch die in der Frequenz der Maschine erfolgenden Veränderungen des Abstandes der Motorachse von der an der Maschine gelagerten Keilriemenscheibe die Keilriemen zusätzlich beansprucht werden. An Stelle des Keilriementriebes ist es allerdings möglich, eine Gelenkwelle zur Kraftübertragung zu benutzen. Die Verwendung der Gelenkwelle hat jedoch den Nachteil, daß man an die Betriebsdrehzahl des Antriebsmotors gebunden ist. Die vielen Einflußfaktoren, die die Schwingungscharakteristik der Schwingmaschine beeinflussen, wie z. B. die Dämpfung der Schubgummielemente, die sich im Lauf der Zeit durch Alterung ändert, oder die Verwendung der Schwingmaschine für ein Gut mit anderen Förder- bzw.
  • Siebeigenschaften, machen es erforderlich, die Drehzahl des Antriebsmotors an die hierdurch gegebenen . Verhältnisse anzupassen. Das bedeutet aber, daß bei der Verwendung einer Gelenkw e zwischen dem Motor und der Gelenkwelle ein Übersetzungsgetriebe eingeschaltet werden muß. Neben diesen Nachteilen ist außerdem ein erhöhter Platzbedarf für die Aufstellung einer derart angetriebenen Maschine erforderlich.
  • Es ist bekannt, die beiden Schwingmassen über beidseitig angeordnete Lenker unter Zwischenschaltung von Hülsenfedern miteinander zu koppeln.
  • Der Antrieb erfolgt bei dieser bekannten Schwingmaschine-über einen Kurbeltrieb, dessen Antriebsmotor auf dem festen Fundament angebracht ist, so daß für den Antriebsmotor ein gesondertes Fundament notwendig wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Antriebsmotor mit dem Keilriementrieb auf der Schwingmaschine selbst anzuordnen, die bei Schwingmaschinen mit Massen von gleicher Größenordnung hierbei auftretender Nachteile jedoch zu vermeiden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf der Wippe der Antriebsmotor befestigt ist.
  • Der Vorteil dieser Erfindung liegt darin, daß der Antriebsmotor für den Schwingungserzeuger wie bisher auf der Schwingmaschine angeordnet ist, aber durch die besondere Anordnung, die Läuferachse des Motors an eine Stelle gelegt werden kann, die sich nicht oder nur wenig hin und herbewegt, so daß der Läufer des Motors einer entsprechend geringen Schwingbeschleunigung-ausgesetzt ist. Hierdurch wird es möglich, auch bei Sieben mit sehr hoher Schwingbeschleunigung (lO bis 12) den Motor auf der Maschine-- zu befestigen und den für die Einstellung der Betriebsdrehzahl und nachträgliche Anpassungen der Betriebsdrehzahl der Maschine in die Betriebsbedingungen vorteilhaften Keilriemenantrieb zu verwenden.
  • Zweckmäßigerweise ist die Wippe so ausgebildet, daß der Mittelpunkt der Motorachse auf einer geraden Verbindungslinie zwischen dem Gelenk der Arbeitsmasse und dem Gelenk an der Gegenmasse liegt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Läuferachse des Antriebsmotors an eine Stelle gelegt werden kann, die nur geringen Schwingbeschleunigungen unterliegt. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn der Motor so angeordnet ist, daß die Motorachse sich bei der aus der Gegenbewegung der beiden Massen resultierenden Drehung der gedachten Verbindungslinie in etwa auf dem Drehmittelpunkt dieser Verbindungslinie zwischen den beiden Gelenken liegt, da dieser Punkt keinerlei Schwingbewegungen ausführt.
  • Die Erfindung ist an Hanc1-eines-Ausführungsbeispiels näher erläutert, dem weitere Merkmale der Erfindung zu entnehmen sind. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht- der Schwingmaschine, F i g. 2 eine Ansicht der Schwingmaschine in Richtung II.
  • Nach F i g. 1 besteht die Schwingmaschine aus der Arbeitsmasse 1 und der darunterliegenden Gegenmasse 2, die mit Hilfe von Knaggen 3, die mit der Gegenmasse verbunden sind, und der mit einem Spannbügel versehenen Konsolen 4, die mit der Arbeitsmasse verbunden sind, und den zwischen den Knaggen 3 und den Konsolen 4 eingespannten Schubgummielementen 5 und 6 elastisch miteinander gekoppelt sind. Mit Hilfe elastischer Auflagern 7 ist die Gegenmasse gegenüber dem Untergrund elastisch gelagert, so daß die Schwingfähigkeit der Gegenmasse im Gegentakt zur Arbeitsmasse und gleichzeitig der Erschütterungsschutz für die Umgebung gewährleistet ist. An der Antriebsseite der Maschine, meist der Aufgabeseite, ist an der Arbeitsmasse auf beiden Seiten der Masse ein Kragarm 8 angebracht, an den über Gelenke 10 eine Motorwippe 9 angelenkt ist.
  • Die Wippe besteht aus einem Rahmen 9 a und einer mit dem Rahmen fest verbundenen Befestigungsplatte 9 b für den Motor 12. Bei Schwingmaschinen, deren Massen relativ große Schwingbewegungen ausführen, ist der Rahmen 9 a zweckmäßigerweise durch Gelenke 9 c unterteilt. Dadurch wird ein Auseinanderrücken der beiden Massen senkrecht zur Schwingbewegung vermieden, wie es bei großen Schwingbewegungen durch einen starren Wippenrahmen bewirkt würde. Bei Maschinen mit kleinen Schwingbewegungen sind die Abstandsänderungen der Gelenke 10 und 11 jedoch so klein, daß ein starrer Wippenrahmen verwendet werden kann, da die Schubgummielemente in diesem Fall eine ausreichende Elastizität auch senkrecht zur Schwingrichtung aufweisen. Mit den Gelenken 11 ist der Wippenrahmen 9 a an der Gegenmasse 2 angelenkt.
  • Die Wippe ist vorzugsweise so ausgebildet, daß die Achse des Motors 12 sich bei der aus der Gegenbewegung der beiden Massen resultierenden Drehung der gedachten Verbindungslinie zwischen den Gelenken 10 und 11 in etwa auf dem Drehmittelpunkt der Verbindungslinie liegt. Der an der Arbeitsmasse 1 befestigte Schwingantrieb 15, beispielsweise ein Exzentertrieb, ist mit seiner Keilriemenscheibe 13 an der Gegenmasse 2 gelagert und wird über den Keilriemen 14 angetrieben. Da die Lage des Drehpoles der geraden Verbindungslinie zwischen den Gelenken 10 und 11 nur von dem Verhältnis der beiden Massen 1 und 2 zueinander abhängig ist, läßt sich dieser hinreichend genau bei der Konstruktion und der Auslegung einer solchen Maschine bestimmen, so daß die Achse des Motors und damit auch der Läufer nur geringen Schwingbeschleunigungen unterliegt.
  • Die Achse des auf der Gegenmasse befestigten Schwingantriebes 15 wird am günstigsten möglichst dicht neben den Gelenken 11 angeordnet, so daß nahezu keine Änderung des Achsabstandes zwischen dem Motor und dem Schwingantrieb eintritt, d. h. der verwendete Keilriemenantrieb keinerlei zusätzlichen Belastungen unterworfen ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, selbst bei Schwingmaschinen, deren Massen etwa von gleicher Größenordnung sind und die mit erheblichen Schwingbeschleunigungen während des Betriebes arbeiten, den Motor trotzdem unmittelbar auf der Maschine anzubringen.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung liegt auch darin, daß die Motorwippe nicht nur zur Unterbringung des Motors dient, sondern auch zur Führung der Massen. Dies ist bei Schwingmaschinen mit Massen in gleicher Größenordnung zur Stabilisierung der Schwingbewegung und zur Vermeidung von Störschwingungen notwendig. Vor allem dann, wenn sich die Antriebe, wie in dem gezeigten Beispiel, an der Stirnseite der Maschine befinden und in ihrer Kraftwirkungslinie nicht durch den Massenschwerpunkt der Maschine gehen. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Motorwippe so ausgelegt ist, daß die Verbindungslinie zwischen den beiden Gelenken rechtwinklig zur Schwingbewegung der beiden Massen verläuft. Hierdurch werden in der Art eines Lenkers Störschwingungen unterbunden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern oder Sieben von Schüttgut, die eine Arbeitsmasse und eine Gegenmasse, welche schwingfähig gelagert ist und mittels Schubgummikörpern, Schraubenfedern od. dgl. elastisch mit der Arbeitsmasse gekoppelt ist und einen über einen Keilriementrieb durch einen Motor angetriebenen Schwingungserzeuger aufweist, wobei beide Massen mit einer Wippe in Schwingrichtung gelenkig miteinander verbunden sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß auf derWippe (9) der Antriebsmotor (12) befestigt ist.
  2. 2. Schwingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (9) so ausgebildet ist, daß der Mittelpunkt der Motorachse auf einer geraden Verbindungslinie zwischen dem Gelenk (10) an der Arbeitsmasse (1) und dem Gelenk (11) an der Gegenmasse (2) liegt.
  3. 3. Schwingmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9a) der Wippe (9) durch je ein Gelenk (9 c) unterteilt ist.
  4. 4. Schwingmaschine nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorachse bei der sich aus der Gegenbewegung der beiden Massen resultierenden Drehung der Verbindungslinie zwischen den Gelenken an der Arbeitsmasse (1) bzw. an der Gegenmasse (2) in etwa auf dem Drehmittelpunkt der Verbindungslinie liegt.
  5. 5. Schwingmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie zwischen den beiden Gelenken (10, 11) senkrecht zur Schwingrichtung der Schwingmassen liegt.
DEK62468A 1967-06-03 1967-06-03 Schwingmaschine Pending DE1292065B (de)

Priority Applications (1)

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DEK62468A DE1292065B (de) 1967-06-03 1967-06-03 Schwingmaschine

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DEK62468A DE1292065B (de) 1967-06-03 1967-06-03 Schwingmaschine

Publications (1)

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DE1292065B true DE1292065B (de) 1969-04-03

Family

ID=7230618

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DEK62468A Pending DE1292065B (de) 1967-06-03 1967-06-03 Schwingmaschine

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DE (1) DE1292065B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763890C (de) * 1937-07-13 1954-01-25 Georg Heinrich Schieferstein Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Resonanzschwingungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763890C (de) * 1937-07-13 1954-01-25 Georg Heinrich Schieferstein Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Resonanzschwingungen

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