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DE1291785B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Richtungs-Signalfolge aus zweigegeneinander phasenverschobenen Impulssignalfolgen und deren Komplementsignalfolgen mittels statischer elektronischer Untersetzerstufen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Richtungs-Signalfolge aus zweigegeneinander phasenverschobenen Impulssignalfolgen und deren Komplementsignalfolgen mittels statischer elektronischer Untersetzerstufen

Info

Publication number
DE1291785B
DE1291785B DE1967L0055653 DEL0055653A DE1291785B DE 1291785 B DE1291785 B DE 1291785B DE 1967L0055653 DE1967L0055653 DE 1967L0055653 DE L0055653 A DEL0055653 A DE L0055653A DE 1291785 B DE1291785 B DE 1291785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
signal
sequence
signal sequences
derived
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967L0055653
Other languages
English (en)
Inventor
Pabst
Dipl-Ing Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1967L0055653 priority Critical patent/DE1291785B/de
Publication of DE1291785B publication Critical patent/DE1291785B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P13/00Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
    • G01P13/02Indicating direction only, e.g. by weather vane
    • G01P13/04Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement
    • G01P13/045Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement with speed indication
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/22Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral
    • H03K5/26Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral the characteristic being duration, interval, position, frequency, or sequence

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Richtungssignalfolge aus zwei gegeneinander phasenverschobenen Impulssignalfolgen und deren Komplementsignalfolgen mittels statischer elektronischer Untersetzerstufen.
  • Richtungsabhängige Signale werden beispielsweise in der elektronischen Zähltechnik benötigt. Elektronische Zähler werden durch Zählsignale angesteuert, wodurch sich das am Ausgang des Zählers auftretende Zählergebnis ändert. Zählsignale können beispielsweise durch rotatorische Impulsgeber erzeugt werden. Es gibt Fälle, bei denen zwei Impulsgeber je eine Signalfolge ausgeben, wobei die Signale beider Folgen gegeneinander verschoben sind. Entsprechend der Drehrichtung der Impulsgeber treten die Signale der einen Folge gegenüber den Signalen der anderen Folge voreilend (beispielsweise Rechtslauf der Geber) oder nacheilend (Linkslauf der Geber) auf. Die in Verbindung mit solchen Gebern verwendeten elektronischen Zähler sind Vorwärts-Rückwärts-Zähler.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die aus den Signalen der gegeneinander phasenverschobenen Signalfolgen der beiden Impulsgeber eine Richtungs-Signalfolge erzeugt, die beispielsweise eine Vorwärts- oder Rückwärtszählung des Zählers bewirkt. Die Erfindung ist nicht auf die Steuerung eines Vorwärts-Rückwärts-Zählers beschränkt, sondern überall dort mit Vorteil anwendbar, wo richtungsabhängige Signale erforderlich sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aus den Signalen der einen Folge zeitlich versetzte Signale abgeleitet werden, aus denen wiederum zeitlich versetzte Signale abgeleitet werden, und daß aus den Signalen der anderen Folge zeitlich versetzte Signale abgeleitet werden, aus denen ebenfalls zeitlich versetzte Signale abgeleitet werden, und daß die der Vor- und Nacheilung zugeordneten Signale aus zwei von einer Folge abgeleiteten Signalen und einem aus der anderen Folge abgeleiteten Signal abgeleitet werden. Zwckmäßig steuert jede Signalfolge einen an sich bekannten Taktsignalgenerator, und die Ausgänge der beiden Taktsignalgeneratoren sind an die Eingänge zweier derart ausgebildeter Matrizen geführt, daß entsprechend der relativen Lage der Signale der beiden Signalfolgen (vor- oder nacheilend) nur an dem Ausgang einer Matrix Signale auftreten.
  • Es sind bereits Richtungsauswerteeinrichtungen bekannt, bei denen die Richtungen durch Dauersignale bestimmt sind. Bei dieser bekannten Schaltung werden aus den phasenverschobenen Rechtecksignalen mit Hilfe von Nicht-Gattern in Verbindung mit Gedächtnisschaltungen bei Signaländerungen zeitlich begrenzte Impulse gebildet, die einerseits einem Gedächtnis zur Bildung der Zählimpulse und andererseits zusammen mit den Rechtecksignalen in entsprechender Kombination Und-Gattern zur Bildung der Richtungssignale zugeführt werden, wobei an die Und-Gatter eine Gedächtnisschaltung zur Speicherung der durch die Und-Gatter bestimmten Zählrichtung angeschlossen ist (deutsche Patentschrift 1200359, Spalte 1, Zeilen 32 bis 43). Von einer derartigen Schaltung unterscheidet sich die vorliegende Erfindung grundsätzlich. Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden die aus den phasenverschobenen Rechtecksignalen gebildeten Signale so- wohl einem Gedächtnis zur Bildung der Zählimpulse als auch zusammen mit den Rechtecksignalen Und-Gattern zur Bildung der Richtungssignale zugeführt.
  • Die bekannte Schaltung ist keineswegs ausreichend betriebssicher. Bei beispielsweise durch Exemplarstreuungen der verwendeten Bauelemente auftretenden Überlappungen der Rück- und Vorderflanke von aneinanderstoßenden Signalen treten an den von diesen Überlappungen angesteuerten Gattern Fehlersignale auf, die zu falschen Richtungssignalen am Ausgang der Schaltung führen. Dieser Nachteil ist bei der vorliegenden Erfindung durch die eingeführte zeitliche Versetzung der aus den gegeneinander phasenverschobenen Signalfolgen abgeleiteten Signalfolgen vermieden.
  • Es ist ferner ein logisches Netzwerk zur Vorwärts-Rückwärts-Diskriminierung zweier phasenverschobener Signalfolgen vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift 1 248 720). Dieses Netzwerk verwendet von den gegeneinander phasenverschobenen Signalfolgen angesteuerte Und-Gatter und zugeordnete Speicherelemente, wobei die Signale der Und-Gatter und der Speicherelemente Und-Oder-Schaltkreise ansteuern. Die vorliegende Erfindung macht von dem dieser Schaltung zugrunde liegenden Prinzip keinen Gebrauch. Eine zeitliche Versetzung der aus den gegeneinander phasenverschobenen Signalfolgen abgeleiteten Signalfolgen erfolgt bei dieser Schaltung ebenfalls nicht.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung, die aus zwei Taktsignalgeneratoren TG 1, TAG 2 und zwei AusblendschaltungenAB1, AB2 für die Ausgangssignale der Taktsignalgeneratoren besteht; Fig. 2 zeigt ein Signaldiagramm der Anordnung nach der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine weitere Möglichkeit der Ausbildung der Taktsignalgeneratoren.
  • Die Taktsignalgeneratoren TG1, TAG 2 sind im Prinzip durch die deutsche Patentschrift 1 222972 bekannt.
  • Auf den Aufbau und die Wirkungsweise derselben wird daher nur kurz eingegangen.
  • Der Taktsignalgenerator TAG 1 besteht aus zwei Speichern S1 S2, die je aus zwei Und-Nicht-Stufen &, & und &2, &4 bestehen. Der Ausgang A1 der Und-Nicht-Stufe &i des Speichers S1 ist an den einen Eingang 2' der Und-Nicht-Stufe &3 und der Ausgang AZt der Und-Nicht-Stufe & ist an den einen Eingang 1' der Und-Nicht-Stufe &t geführt. Die Ansteuerung des Speichers S1 erfolgt über die beiden weiteren Eingänge 1, 2 der Und-Nicht-Stufen &, &3. Beim Speicher S2 ist der Ausgang Ao der Und-Nicht-Stufe &2 mit einem Eingang 4' der Und-Nicht-Stufe &4 verbunden, und der Ausgang 32 ist mit einem Eingang 3' der Und-Nicht-Stufe &2 verbunden. Auch dieser Speicher S2 wird über die beiden anderen Eingänge 3, 4 der Und-Nicht-Stufen &2, &3 angesteuert. Den Und-Nicht-Stufen &i bis &4 sind Nicht-Stufen N1 bis N4 vorgeschaltet, denen Zeitglieder T1 bis T4 vorgeschaltet sind.
  • Den Zeitgliedern T1, T3 sind Oder-Nicht-Stufen vj, v3 und den Zeitgliedern T2, T4 sind Nicht-Stufen n2, n4 vorgeschaltet. Der Ausgang A1 der Speicher S1 ist über die Leitung 5 auf die Nicht-Stufe n4 rückgeführt und beeinflußt somit den Speicher 82. Dessen Ausgang A2 ist über die Leitung 6 auf die Oder-Nicht-Stufe v, rückgeführt und beeinflußt den Speicher S,.
  • Dessen Ausgang ist über die Leitung 7 auf die Nicht-Stufe n2 rückgeführt und beeinflußt den Speicher S2, und dessen Ausgang A2 ist über die Leitung 8 auf die Oder-Nicht-Stufe v3 rückgeführt und beeinflußt den Speicher S.
  • Der Taktsignalgenerator TG2 ist in gleicher Weise ausgebildet. Für gleiche Bauelemente sind gleiche Bezugszeichen, jedoch mit einem Strich versehen, gewählt.
  • Das Zeitglied T kann aus einem nicht weiter dargestellten Kondensator bestehen, der über einen Widerstand an eine Spannungsquelle geschaltet ist.
  • Dem Kondensator ist der Transistor der vorgeschalteten Oder-Nicht-Stufe v bzw. der Nicht-Stufe n parallel geschaltet. Der RC-Kombination ist ein weiterer Transistor als Nicht-Stufe N bzw. N' nachgeschaltet.
  • Wird eine der Dioden der Oder-Nicht-Stufe v bzw. v' oder die Basis des Transistors der Nicht-Stufe n bzw. n' an negative Spannung gelegt (entspricht Signal L), so wird der Transistor der vorstehend genannten Oder-Nicht-Stufe bzw. der Transistor der vorstehend genannten Nicht-Stufe leitend. Der Kondensator des Zeitgliedes T wird praktisch kurzgeschlossen. An der Basis des Transistors der den Zeitgliedern T nachgeschalteten Nicht-Stufe N bzw. N' liegt damit positive oder Nullspannung (entspricht Signal 0). Am Ausgang der Nicht-Stufe N bzw. N' tritt damit das Signal L auf. Liegt also an der Oder-Nicht-Stufe v bzw. an der Nicht-Stufe n das Signal L, so tritt dieses praktisch unverzögert am Ausgang der jeweiligen Nicht-Stufe N bzw. N' auf. Liegt an der Oder-Nicht-Stufe v bzw. an der Nicht-Stufe n jedoch ein Signal 0, so wird der Transistor der Oder-Nicht-Stufe v bzw. der Nicht-Stufe n gesperrt. Der Kondensator des Zeitgliedes kann sich damit mit der Zeitkonstante RC aufladen, und um die gleiche Zeitkonstante verzögert tritt am Ausgang der Nicht-Stufe N bzw. N' das Signal 0 auf.
  • Wie ersichtlich, werden die Oder-Nicht-Stufen v1, v3 bzw, v'1, v'3 außer von den rückgeführten Ausgangssignalen A2, A2 bzw. B2, B2 der Speicher S2 bzw. S'2 von den Eingangssignalen A, A bzw. B, B angesteuert.
  • Den Ausgängen der Taktsignalgeneratoren TG1, TAG 2 sind zwei Und-Oder-Nicht-Nicht-Stufen AB1, AB2 nachgeschaltet, die zur Ausblendung bestimmter Teile der Ausgangssignale der Taktsignalgeneratoren TG1, TAG 2 dienen, wodurch entweder am Ausgang L' oder am Ausgang R' der Stufen AB1, AB2 Signale in Abhängigkeit von der relativen Vor- oder Nacheilung der Eingangssignale A, B auftreten.
  • Nachstehend wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung an Hand des Signaldiagramms nach der F i g. 2 näher erläutert.
  • Im Signaldiagramm sind mit A, X die Eingangssignale für den Taktsignalgenerator TAG 1 und mit B, B die Eingangssignale für den Taktsignalgenerator TG2 nach der Fig. 1 bezeichnet. Mit Ap t und A2, 2 sind die Ausgangssignale des Taktsignalgenerators TAG 1 bezeichnet. Mit Bj, t und B2, B2 sind die Ausgangssignale des Taktsignalgenerators TAG 2 bezeichnet. Die Ausgangssignale der Ausblendschaltungen AB 1, AB 2 nach der F i g. 1 sind im Signaldiagramm nach der F i g. 2 mit R' und L' bezeichnet.
  • Wie dem Signaldiagramm weiter zu entnehmen ist, können die Signale den Schaltzustand 0 oder L annehmen.
  • Die beispielsweise von nicht weiter dargestellten Impulsgebern erzeugten Eingangssignale A, X und B, B haben eine gegenseitige Phasenverschiebung von 900. Wie dem Signaldiagramm zu entnehmen ist, treten beispeilsweise die Eingangssignale A, A im Teil RL des Signaldiagramms gegenüber iden Signalen B, B voreilend auf, während sie im Teil LL des Signaldiagramms nacheilend auftreten.
  • Der Teil RL möge beispielsweise einem Rechtslauf der beiden Impulsgeber zugeordnet sein und der Teil LL einem Linkslauf derselben.
  • Mit T1 bis T4 sind die Zeitverzögerungen der entsprechenden Glieder des Taktsignalgenerator TG1 angedeutet, und mit T'1 bis T'4 sind die Zeitverzögerungen der entsprechenden Zeitglieder des Taktsignalgenerators TAG 2 angedeutet. Wie ersichtlich, tritt dadurch das Ausgangssignal A1 um die Zeit T, verzögert gegenüber dem Eingangssignal A auf. Das Ausgangssignal A2 des Taktsignalgenerators TAG 1 tritt um die Zeit T2 verzögert gegenüber dem Ausgangssignal A1 auf.
  • Durch das Vorhandensein des Signals entsprechend L wird das Signal A, so lange gehalten, bis das Signal A entsprechend 0 wird. Das Ausgangssignal A1 verschwindet dann um die Zeit T3 verzögert gegenüber dem Eingangssignal A, und das Ausgangssignal A2 des Taktsignalgenerators TAG 1 verschwindet um die Zeit T4 verzögert gegenüber dem Ausgangssignal Aj.
  • Die gleichen Verhältnisse bestehen für das Eingangssignal B und die Ausgangssignale Bj, B2 des Taktsignalgenerators TG2, wie dem Signaldiagramm zu entnehmen ist.
  • Die Ausgangssignale beider Taktsignalgeneratoren TG1, TAG 2 und die entsprechend negierten Ausgangssignale sind zur Erzeugung der richtungsabhängig auftretenden Signalfolgen R' und L' herangezogen. Die Richtungssignale der Folge R' werden mittels der Ausblendschaltung AB 2 nach der F i g. 1 erzeugt, die aus Und-Stufen &9 bis &12 besteht, denen eine Oder-Nicht-Nicht-Stufe v5 nachgeschaltet ist.
  • Die Ausgänge der Taktsignalgeneratoren TG 1, TG2 sind zwecks Erzeugung der Signale der Folge R' mit den Eingängen dieser Und-Stufen wie folgt verknüpft: R'= (A1 & #2 & #2) # (B1 & #2 & A2) # (#a & A2 & B2) # (#1 & B2 & -) .
  • Die richtungsabhängigen Signale der Folge L' werden mittels der Ausblendschaltung AB 1 nach der F i g. 1 erzeugt, die ebenfalls aus Und-Stufen &5 bis &8 besteht, die eine Oder-Nicht-Nicht-Stufe v4 an- steuern. Die Ausgänge der Taktsignalgeneratoren TG1, TAG 2 sind zwecks Erzeugung der Signale der Folge L' mit den Eingängen dieser Und-Stufen in folgender Weise verknüpft: L'= (A1 & #2 & B2) # (B1 & #2 & #2) # (#1 & A2 & #2) # (#1 & B2 & A2).
  • Im Signaldiagramm nach der Fig. 2 sind die her angezogenen Ausgangssignale der beiden Taktsignalgeneratoren für die Erzeugung der richtungsabhängigen Signale durch Kreuze bezeichnet. Grundsätzlich sind für die Erzeugung der richtungsabhängigen Signale stets zwei Signale ein und desselben Taktsignalgenerators und ein Signal des anderen Taktsignalgenerators herangezogen. Die Unterscheidung Voreilung bzw. Nacheilung bei den Eingangssignalen A, B erfolgt durch das jeweils herangezogene eine Signal, welches bei Vor- und Nacheilung unterschiedliche Valenz hat.
  • Die Signale der Signalfolgen R' und L' können beispielsweise zur Ansteuerung eines Vorwärts-Rückwärts-Zählers venvendet werden. Treten die Signale der Signalfolge R' auf, so zählt der Zähler beispielsweise rückwärts, und treten die Signale der Signalfolge L' auf, so zählt der Zähler vorwärts.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch bei bekannten statischen Zählern (deutsche Auslegeschrift 1205147) verwendet werden. Diese Zähler werden durch Zähler und Zählhilfssignale angesteuert, die gegeneinander lückend auftreten. Um entsprechende Signalfolgen zu erzielen, werden die Ausblendschaltungen nach der Fig. 1 so abgewandelt, daß bei den genannten Schaltfunktionen nur jeweils der erste und dritte sowie der zweite und vierte Klammerausdruck disjunktiv verknüpft werden, Insgesamt ergeben sich dann vier Signalfolgen, und zwar zwei für R', deren Signale gegeneinander lücken, und zwei für L', deren Signale ebenfalls gegeneinander lücken.
  • Erfordert der Zähler zur Vorwärts- und Rückwärtszählung nur je ein Signal, so werden die logischen Schaltungen AB 1, AB2 so abgewandelt, daß jede nur ein einziges Signal ausgibt.
  • Die Taktsignalgeneratoren nach der Fig. 1 können auch abweichend ausgebildet sein. Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines ebenfalls verwendbaren Taktsignalgenerators, dessen SpeicherSt, 82 von Oder-Nicht-Stufen Gebrauch macht. Nach den Ausführungen zum Aufbau und zur Wirkungsweise der Taktsignalgeneratoren nach der F i g. 1 dürfte der Aufbau und die Wirkungsweise des Taktsignalgenerators nach der F i g. 3 ohne weiteres verständlich sein.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Erzeugung einer Richtungs-Signalfolge aus zwei gegeneinander phasenverschobenen Impulssignalfolgen und deren Komplementsignalfolgen mittels statischer elektronischer Untersetzerstufen, d a durch g e k e n n -zeichnet, daß aus den signalen der einen Folge (A, #) zeitlich versetzte signale (A1, #1) abgeleitet werden, aus denen wiederum zeitlich versetzte Signale (A2, #2) abgeleitet werden, und daß aus den Signalen der anderen Folge (B, #) zeitlich versetzte Signale (B"X,) abgeleitet werden, aus denen ebenfalls zeitlich versetzte Signale (B2, B2) abgeleitet werden, und daß die der Vor-und Nacheilung zugeordneten Signale (R', L') aus zwei von einer Folge (A, # oder B, #) abgeleiteten Signalen (A1, #1, A2, #2 bzw. Bl, #1, B2, B2) und einem aus der anderen Folge (B, B oder A, #) abgeleiteten Signal abgeleitet werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Signalfolge (A, B) einen an sich bekannten Taktsignalgenerator (TGl, TG2) ansteuert und daß die Ausgänge der beiden Taktsignalgeneratoren an die Eingänge zweier derart ausgebildeter Matrizen (AB 1, AB2) geführt sind daß entsprechend der relativen Lage der Signale der beiden Signalfolgen (vor- oder nacheilend) nur an dem Ausgang einer Matrix Signale auf treten.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen folgende logische Schaltfunktionen haben: R'= (A1 & #2 & #20 # (B1 & #2 & A2) # (#1 & A2 & B2) # (#1 & B2 & #2).
    L' = (A1 & #2 & B2) # (B1 & #2 & #2) # (#1 & A2 & #2) # (#1 & B2 & A2), wobei A1,#1, Bl, B1 die die Matrizen ansteuernden Signale der Taktsignalgeneratoren und R' und L' die Ausgangssignale der Matrizen sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da durch gekennzeichnet, daß die Matrizen folgende logische Schaltfunktionen haben: R = (A1 & #2 & #1) #(B1 & #2 & A1) V (A1 & A2 & B1) V (#1 &B2 &X13 L'= (A1 & #2 & B1) # (B1 & #2 & #1) # (#1 & A2 & #1) # (#1 & B2 & A1)
DE1967L0055653 1967-02-03 1967-02-03 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Richtungs-Signalfolge aus zweigegeneinander phasenverschobenen Impulssignalfolgen und deren Komplementsignalfolgen mittels statischer elektronischer Untersetzerstufen Pending DE1291785B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200359B (de) * 1964-04-14 1965-09-09 Siemens Ag Einrichtung zur Steuerung der Zaehlrichtung einer Zaehlschaltung
DE1248720B (de) * 1966-03-03 1967-08-31 BOLKOW Gesellschaft mit be schrankter Haftung, Ottobrunn bei Mun chen Logisches Netzwerk zur Vorwärts Ruckwarts-Diskumimerung zweier phasenverschobener Signalfolgen

Patent Citations (2)

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