DE1291697B - Frottierwebstuhl - Google Patents
FrottierwebstuhlInfo
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- DE1291697B DE1291697B DEC43399A DEC0043399A DE1291697B DE 1291697 B DE1291697 B DE 1291697B DE C43399 A DEC43399 A DE C43399A DE C0043399 A DEC0043399 A DE C0043399A DE 1291697 B DE1291697 B DE 1291697B
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D27/00—Woven pile fabrics
- D03D27/02—Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
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-
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- D03D39/00—Pile-fabric looms
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Description
Es sind Frottierwebstühle bekannt, bei welchen die Verlagerung des Riethubes relativ zur Anschlagkante
dadurch erreicht wird, daß der Anlenkpunkt der Kurbelstange an der Lade verlagert wird
hif 1) i d
g g Geschirr zu überwinden; sie werden dabei nur wenig
(deutsche Patentschrift 223 491). Die dazu an der 15 beansprucht.
Lade angebrachten Einrichtungen vergrößern die Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung er-
Lade angebrachten Einrichtungen vergrößern die Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung er-
hin- und herbewegten Massen, die einen unruhigen geben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung
Lauf des Webstuhls hervorrufen. Diese Erscheinung mit der Beschreibung und den Zeichnungen. Für
wird noch verstärkt, wenn der Ladenhub jeweils diese wird nur in Verbindung mit dem Gegenstand
beim Anschlagen der vorgeschlagenen Schüsse ver- 20 des Hauptanspruchs Schutz begehrt,
größert wird. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
größert wird. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Ferner ist es bekannt, die zum abwechselnden Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen
Vorschlagen und Anschlagen der Schüsse notwen- näher erläutert. Es zeigt
dige Verlegung des Rietumkehrpunktes relativ zum Fig. 1 die linke Seitenansicht eines erfindungs-
Gewebeanfang bei gleichbleibendem Riethub durch 25 gemäß ausgebildeten schützenlosen Webstuhls zum
Vor- und Zurückbewegung der Ware und der Kette Weben von Frottiergewebe,
zu bewirken; bei einem derartigen Webstuhl ist die
Grundkette und das fertige Gewebe über zwei
Wellenpaare geführt, von denen das eine die Funktion des Streichbaums und das andere die Funktion 30
des Brustbaums erfüllt (deutsche Patentschrift
285 603). Bei dieser Konstruktion ist nachteilig, daß
sich beim Hin- und Herbewegen der Wellenpaare
beim Anschlagen die Umschlingungswinkel der g
zu bewirken; bei einem derartigen Webstuhl ist die
Grundkette und das fertige Gewebe über zwei
Wellenpaare geführt, von denen das eine die Funktion des Streichbaums und das andere die Funktion 30
des Brustbaums erfüllt (deutsche Patentschrift
285 603). Bei dieser Konstruktion ist nachteilig, daß
sich beim Hin- und Herbewegen der Wellenpaare
beim Anschlagen die Umschlingungswinkel der g
Grundkette und des Gewebes an den Wellen ändern 35 stuhl, im wesentlichen entlang der Linie 5-5 der
und dadurch ein Gleiten der Kettfäden und des Fig. 4,
Gewebes entlang der Wellenoberflächen auftritt, wo- F i g. 6 eine stark schematisierte perspektivische
durch Reibungskräfte bedingt sind, die durch er- Ansicht der Einrichtungen zum Hin- und Herbewehöhten
Kettenfadenzug überwunden werden müssen. gen des Riets und zum Eintragen der Schußfäden,
Bei einem weiteren bekannten Frottierwebstuhl, 40 F i g. 7 eine perspektivische Ansicht, von der linbei
dem ebenfalls beim Anschlagen ein Vor- und ken hinteren Seite des Webstuhls aus gesehen, auf
Zurückbewegen der Ware bei gleichbleibendem Riet- diejenigen Einrichtungen des Webstuhls, die zur Erhub
erfolgt, führt die Warenabzugswalze um ihre zeugung der Relativbewegung zwischen dem Wareneigene Achse Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen rand des zu webenden Frottiergewebes und der Anaus
(schweizerische Patentschrift 169 008). Dabei 45 schlagstelle des Riets dienen, und
wird die Warenabzugswalze nur in Vorwärtsrichtung Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7, in der unter
wird die Warenabzugswalze nur in Vorwärtsrichtung Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7, in der unter
zwangläufig angetrieben. Die Rückwärtsdrehung er- Fortlassung einzelner Bauteile verschiedene in Fig. 7
folgt durch den Zug der Kettfäden, die ihrerseits nicht gezeigte Bauteile dargestellt sind,
durch eine oberhalb des Grundkettenbaums ange- Der Webstuhl hat ein Gestell mit einem linken
durch eine oberhalb des Grundkettenbaums ange- Der Webstuhl hat ein Gestell mit einem linken
ordnete Streichwalze zurückgezogen werden. Da-50 und einem rechten Seitenteil 10,10a (Fig. 1,2,4,5),
durch werden die Kettfäden einer erhöhten Zug- welche einen Grundkettenbaum 11 tragen. Wie am
beanspruchung unterworfen, die verhältnismäßig besten aus F i g. 5 ersichtlich, bewegt sich die gehoch
ist, weil das Zurückdrehen der Warenabzugs- spannte Grundkette W von dem Kettenbaum 11 aufwalze
jeweils sehr rasch erfolgen muß und dem- wärts und steht dabei im Eingriff mit einer die Abgemäß
entsprechend hohe Trägheitskräfte entstehen 55 laßspannung abtastenden Fühlwalze 12 und einer
und zu überwinden sind. Es kann dabei der Fall ein- Leitstange 13 und läuft danach über eine Streichtreten,
daß die Helfen überlastet werden, daß das walze 14 für die Grundkette.
Frottiergewebe verzerrt wird und daß einzelne Kett- Von der Streichwalze 14 läuft die Grundkette im
fäden reißen. Die Trägheitskräfte, die die Waren- wesentlichen horizontal weiter und trifft mit den
abzugswalze einer Rückwärtsdrehung entgegensetzt, 60 Frottierkettfäden T zusammen, welche von einem im
werden um so größer, je höher die Webgeschwindig- oberen Bereich des Webstuhls angeordneten Frottier-
g,
Fig. 2 die rechte Seitenansicht des Webstuhls,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Planetengetriebe für den Antrieb der Warenabzugswalze,
F i g. 4 eine Rückansicht des Webstuhls, in F i g. 1 von links gesehen, wobei der mittlere Teil des Web-Stuhls
und die Grundkette und die Frottierkette weggelassen sind,
F i g. 5 einen vertikalen Schnitt durch den Web-
keit ist. Diese bekannte Konstruktion ist daher für
hohe Webgeschwindigkeiten ungeeignet. Dies um so
mehr, als verschiedene Zahnräder der Warenabzugs-
hohe Webgeschwindigkeiten ungeeignet. Dies um so
mehr, als verschiedene Zahnräder der Warenabzugs-
kettbaum 20 abgezogen werden. Die Frottierkettfäden werden mittels einer mit 21 bezeichneten
Ablaßeinrichtung von dem Frottierkettbaum 20 nach
einrichtung sich stets gemeinsam mit der Waren- 65 unten geführt. Mit Ausnahme ihres weiter unten
abzugswalze vorwärts und rückwärts bewegen müs- noch zu beschreibenden Steuermechanismus ist die
sen. Ferner sind nicht nur die Trägheitskräfte der Ablaßeinrichtung 21 allgemein bekannt; sie umfaßt
Warenabzugswalze und der damit verbundenen ein Paar Frottierkettenabzugswalzen 22, 23, welche
auf in seitlichem Abstand voneinander an den Seitenteilen 10 bzw. 10 α befestigten Stützen 24, 24 a gelagert
sind. Eine Reibungsbremseinrichtung 26 ist an dem einen Ende der Walze 22 vorgesehen und hält
normalerweise die gewünschte Spannung der Frottierkette aufrecht. Das andere Ende der Frottierkettenabzugswalze
22 ist mit einem Klinkenrad 27 fest verbunden, welches normalerweise mit einer federbelasteten
Klinke30 im Eingriff steht (Fig. 2). Die
Klinke 30 ist drehbar an einem Winkelhebel 31 ge- ίο lagert, welcher während des Betriebs des Webstuhls
auf Grund seiner Verbindung mit einer Nockenscheibe 32 schwingt.
Die Nockenscheibe 32 ist auf einer Antriebswelle 33 befestigt, die an dem Seitenteil 10 α drehbar gelagert
ist und über Kettenräder 35, 36 und über eine diese verbindende endlose Gelenkkette 37 (F i g. 2)
von der Webstuhlkurbelwelle 34 angetrieben wird. Die Nockenscheibe 32 steht im Eingriff mit einer
Rolle 40, welche an einem Schwenkarm 41 befestigt ist, der wiederum mit dem unteren Ende einer Verbindungsstange
42 verbunden ist. Das obere Ende der Verbindungsstange 42 ist mit dem Winkelhebel
31 verbunden. Es ist ersichtlich, daß die Nockenscheibe 32 die Klinke 30 und die Frottierkettenabzugswalzen
in zeitlicher Abstimmung mit den übrigen Einrichtungen des Webstuhls antreibt.
Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß die Grundkette W und die Frottierkette T durch das übliche Webgeschirr
bzw. die Helfen 45 geführt sind, welche von einer üblichen Mustervorrichtung gesteuert werden,
die gemäß F i g. 1 aus einer Schaftmaschine 46 besteht. Die Grund- und Frottierkettfäden gelangen
dann durch ein hin- und herschwingendes Riet 47. Dort werden sie zu dem Frottiergewebe C verarbeitet,
welches über einen Leitbalken 50 gleitet und danach etwa um den halben Umfang einer Warenabzugswalze
51, über eine Leitwalze 52 und von dort abwärts zu einem auf einer Aufwickelwalze 54
liegenden Warenbaum 53 läuft, auf den es aufgewikkelt wird.
Das Riet 47 ist wie üblich in der Lade oberhalb des Ladenbaumes 60 befestigt. Dieser ist mit den
Ladenstelzen 61 verbunden, welche über Pleuelstangen 62 mit Kurbelzapfen der Kurbelwelle 34 verbunden
sind. Die unteren Enden der Ladenstelzen 61 sind mit einer Ladenstelzenwelle 64 verbunden.
Der Webstuhl kann mit einer beliebigen Schußeintragvorrichtung versehen sein. Sie kann, wie
Fig. 6 zeigt, ein Paar Schußeintragnadeln 65, 66
aufweisen, welche über herkömmliche Verbindungselemente von auf der Kurbelwelle 34 angeordneten
Kurvenscheiben 67, 68 hin- und herbewegt werden. Wie in dem USA.-Patent 3159186 beschrieben,
werden die Schußeintragnadeln 65, 66 zwischen dem Warenrand des zu webenden Frottiergewebes und
dem Riet 47 durch das Fach hin- und herbewegt, und zwar gegeneinander und auseinander. Eine der
Schußeintragnadeln zieht den Schußfaden von einem nicht dargestellten stationären Garnvorrat ab und
gibt ihn etwa in der Mitte des Fachs an die andere Schußeintragnadel ab, worauf diese den Schußfaden
über die verbleibende Strecke durch das Fach zieht, und zwar jeweils vor Beendigung einer jeden Anschlagbewegung
des Riets 47.
Die Kurbelwelle 34 kann durch jede beliebige Antriebsvorrichtung angetrieben werden, z. B. wie in
F i g. 1 dargestellt, durch einen Elektromotor 70.
Die Kurbelwelle 34 dreht sich derart, daß auf jede Schußeintragung eine Umdrehung entfällt. Beim
Weben von Frottierware mit einem drei Schüsse umfassenden Schußkurs dreht sich die schon erwähnte
Welle 33 einmal, während die Kurbelwelle 34 drei Umdrehungen vollführt.
Die Funktion der Fühlwalze ist dieselbe wie bei herkömmlichen Webstühlen, d. h., die auf sie einwirkende
Spannung der Grundkette W steuert die Größe der Bewegung, welche dem Grundkettenbaum
11 während einer jeden Schwingung des Riets 47 durch einen zwangläufigen Ablaßmechanismus 71 für
die Grundkette erteilt wird. Diese Steuerung erfolgt über den gekrümmten Hebelarm 72 und den Verbindungsarm
73 (F i g. 8), so daß der Kettenbaum 11 derart angetrieben wird, daß die Grundkette W während
des Betriebs des Webstuhls unter der gewünschten Spannung gehalten wird. Da in der Webtechnik
eine Reihe verschiedener zwangläufig wirkender Ablaßvorrichtungen für die Grundkette bekannt sind,
welche allesamt bei dem in den Figuren dargestellten Webstuhl verwendet werden können, ist eine weitere
Beschreibung dieser Vorrichtung nicht erforderlich.
Beim Weben der Frottierschleifen werden die Warenabzugswalze 51 und die Streichwalze 14 für
die Grundkette vor- und zurückbewegt, wobei auch das Frottiergewebe C und die Grundkettfäden W
vor- und zurückbewegt werden, so daß der Warenrand gegenüber der vorderen Totpunktlage des Riets
seinerseits vor- und zurückbewegt wird. Jede dieser Verschiebebewegungen des Warenrandes erfolgt
beim Anschlagen der vorgeschlagenen Schüsse.
Wie aus den Fig. 1, 3 und 7 hervorgeht, ist dazu eine besondere Abzugswalzenantriebseinrichtung
vorgesehen. Diese besteht aus einem gleich große Drehungen in ein und derselben Richtung erzeugenden
Klinkenschaltgetriebe 81, einem Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen erzeugenden Zusatzgetriebe und
einer Einrichtung, welche diese Drehungen summiert und auf die Warenabzugswalze 51 tiberträgt. Das
Schaltklinkengetriebe 81 weist ein Klinkrad 82 auf (F i g. 7), das mit einer Klinke 83 zusammenwirkt,
die unter Vorspannung an dem Klinkrad 82 anliegt. Die Klinke 83 ist an einem Arm 84 gelagert, welcher
schwenkbar auf einer Welle 82« gelagert ist, an der das Klinkenrad 82 befestigt ist. Der Arm 84 ist über
eine Verbindungsstange 86 mit einem Kurbelarm 85 verbunden. Der Kurbelarm 85 ist an der Ladenstelzenwelle
64 befestigt und wird durch dieselbe in Schwingbewegungen versetzt, so daß die Warenabzugswalze
51 bei jeder Rietbewegung um den für die Abzugsbewegung üblichen Winkel gedreht wird.
Dies geschieht über ein Getriebe 90, welches die Welle 82 a mit einem Zahnrad 93 verbindet, welches
auf der Welle 51a der Gewebeabzugswalze 51 drehbar gelagert ist.
Kettenräder 94, 95 und eine endlose, dieselben verbindende Gelenkkette 96 sind für die Übertragung
der Drehbewegung der Welle 51 α auf die Aufwickelwalze 54 vorgesehen.
Die Drehungen des Zahnrades 93 werden auf die Welle 51 α über ein Planetengetriebe in Form eines
Differentialgetriebes übertragen, welches Kegelräder 101, 102 aufweist, welche ebenfalls drehbar auf der
Welle 51a für die Warenabzugswalze angeordnet sind (F i g. 3 und 7). Das äußere Kegelrad 101 erhält
Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen, die ebenfalls auf die Warenabzugswalze 51 übertragen werden,
unabhängig von der Drehbewegung des inneren Kegelrades 102. Das Kegelrad 102 dient andererseits
als Antriebsglied für die Drehung der Warenabzugswalze 51 beim normalen Abziehen des Frottiergewebes,
unabhängig von der Bewegung des äußeren Kegelrades 101. Das Zahnrad 93 ist mit der Nabe
des inneren Kegelrades 102 verbunden oder einstückig mit dieser ausgebildet.
Ein Paar sich diametral gegenüberliegender Piabewegt sich das äußere Kegelrad 101 über einen Winkelbereich, der wesentlich größer ist als der größte Winkelbereich, über den sich jeweils das innere Kegelrad 102 bewegt. Demgemäß drehen sich die Achsen der Planetenräder 103 relativ zu dem Kegelrad 102 hin und her und erteilen so dem Block 104, der Welle 51 α und der Warenabzugswalze 51 eine rasche Vorwärts- und Rückwärtsdrehbewegung, die der schrittweisen Vorwärtsbewegung, die vom
Ein Paar sich diametral gegenüberliegender Piabewegt sich das äußere Kegelrad 101 über einen Winkelbereich, der wesentlich größer ist als der größte Winkelbereich, über den sich jeweils das innere Kegelrad 102 bewegt. Demgemäß drehen sich die Achsen der Planetenräder 103 relativ zu dem Kegelrad 102 hin und her und erteilen so dem Block 104, der Welle 51 α und der Warenabzugswalze 51 eine rasche Vorwärts- und Rückwärtsdrehbewegung, die der schrittweisen Vorwärtsbewegung, die vom
netenkegelräder 103, welche einen wesentlich ge- ίο Klinkenschaltgetriebe 81 erzeugt wird, hinzugefügt
rjngeren Durchmesser als die Kegelräder 101, 102 wird.
aufweisen, sind zwischen den Kegelrädern 101, 102 Die Kurvenscheibe 122 und ihre Verbindungs-
angeordnet und kämmen mit diesen (Fig. 3). Die elemente zu dem Kegelrad 101 der Warenabzugs-Planetenkegelräder
sind an entgegengesetzten Seiten walze 51 erteilen der letzteren in beiden Richtungen
eines Blockes 104 drehbar gelagert, welcher auf der 15 eine zwangläufige Drehbewegung, unabhängig von
Welle 51 α festgekeilt oder anderweitig befestigt ist. der Spannung des Frottiergewebes und der Kette.
Ein Kurbelarm 106 ist an der Nabe des äußeren Ferner ist jede Drehbewegung, welche dem Kegelrad
Kegelrades 101 befestigt, erstreckt sich von dieser 101 erteilt wird, völlig unabhängig von jedweder
rückwärts und weist eine Vielzahl von Löchern 107 Drehbewegung, welche dem Zahnrad 93 und dem
auf. In jedes derselben kann ein am oberen Ende 20 Kegelrad 102 erteilt wird, so daß die Größe der
einer Stange 110 vorgesehener Stift eingesteckt wer- Drehbewegung, welche der Warenabzugswalze 51
den, je nach der Schwingungsweite der Bewegung, durch eines der Kegelräder 101, 102 erteilt wird,
welche auf das Kegelrad 101 übertragen werden soll. keinen Einfluß auf die Größe der Drehbewegung hat,
Das untere Ende der Stange 110 ist verstellbar und welche durch das jeweils andere Kegelrad erzeugt
drehbar mit einem Arm 111 eines Hebels 112 ver- 25 wird. Dies gewährleistet, daß das Frottiergewebe bei
bunden, dessen rohrförmige Nabe schwenkbar an jedem Schuß jeweils um die richtige Strecke abgedem
Seitenteil 10 gelagert ist, wie aus dem rechten zogen wird, unabhängig von der Stellung, welche die
unteren Teil der Fig. 1 hervorgeht. Ein weiterer mit Warenabzugswalze 51 als Folge der ihr durch die
der Nabe verbundener Arm 113 ist drehbar mit dem Kurvenscheibe 122 erteilten Vorwärts- und Rückvorderen
Ende einer Verbindungsstange 114 verbun- 30 wärtsdrehungen einnimmt.
den (Fig. 1 und 7), deren hinteres Ende drehbar mit Es ist ferner von Bedeutung, daß die Kurveneiner
an einem Ende der schwingenden Welle 116 scheibe 122 so ausgebildet, angeordnet und in bezug
befestigten Scheibe 115 verbunden ist. Die Welle 116 auf die Kurbelwelle 34 angetrieben ist, daß jede
ist auf einem sich zwischen den Seitenteilen 10, 10 a schnelle Vorwärtsdrehung und jede schnelle Rückim
mittleren Bereich des Webstuhls erstreckenden 35 wärtsdrehung der Warenabzugswalze 51, je nach der
Untergurt 117 des Webstuhls drehbar gelagert. An gewünschten Länge der zu bildenden Frottierschleifen
dem anderen Ende der schwingenden Welle 116 ist derart bewirkt wird, daß jeder Punkt auf der Oberein
Arm 120 befestigt, dessen Kurvenscheibenrolle fläche der Warenabzugswalze 51 einen Weg von
121 z. B. durch eine Zugfeder 123, in Eingriff mit etwa 4,76 bis 6,35 mm oder mehr zurücklegt, entdem
Umfang einer im wesentlichen herzförmigen 40 sprechend einem etwa 7 bis 10 oder mehr Schüssen
Kurvenscheibe 122 gebracht ist. Diese ist auf der umfassenden Gewebeabschnitt. Eine solche schnelle
Welle 33 befestigt. Bewegung erfolgt, während sich das Riet 47 von der
Wie in den Fig. 1 und 7 gezeigt, ist das untere Anschlagstelle zurück- und wieder vorbewegt, je-Ende
der Zugfeder 123 mit dem Arm 111 des Knie- doch nicht während desjenigen Zeitabschnitts, in
hebeis 112 verbunden, während ihr oberes Ende an 45 welchem sich das Riet in seiner vorderen Stellung
einem ortsfesten Halteorgan an dem Seitenteil 10 befindet. Das Klinkenschaltgetriebe 81 bewegt das
(Fig. 1) befestigt ist. Solange die Rolle 121 (Fig. 7) Frottiergewebe nur während der Vorwärtsbewegung
im Eingriff mit der Kurvenscheibe 122 steht, wird des Riets 47 vor. Die Größe dieser Bewegung des
dem äußeren Kegelrad 101 während eines jeden eine Frottiergewebes hat keinen Einfluß auf die Größe
Frottierschlaufenreihe bildenden Arbeitszyklus des 50 der Bewegung, die dem Frottiergewebe durch die
Webstuhls eine vollständige Schwingbewegung er- Kurvenscheibe 122 erteilt wird,
teilt, das ist im vorliegenden Fall während drei Um der Grundkette im Einklang mit den ent-
Schußeinträgen. sprechenden, sehr schnellen Drehbewegungen der
Bei jeder Vorbewegung des Riets 47 bewegt sich Warenabzugswalze 51 und unter etwa gleichbleibender
Kurbelarm 85 abwärts (Fig. 7) und erteilt dem 55 der Spannung vorwärts und rückwärts gerichtete BeZahnrad
93 und dem inneren Kegelrad 102 (Fig. 3 wegungen zu erteilen, wird die Streichwalze 14 eben-
und 7) eine Vorwärtsdrehung. Nimmt man nun z. B. falls durch die Kurvenscheibe 122 beeinflußt. Die
an, daß das Kegelrad 101 stillsteht, so bewirkt die Streichwalze ist so angeordnet, daß sie von einer
Drehbewegung des zweiten Kegelrades 102 eine normalerweise angehobenen Stellung zur Leitstange
Drehung der Planetenzahnräder 103 um ihre eigene 60 13 hin abwärts bewegt wird, und zwar jedesmal,
Achse und relativ zu dem Kegelrad 101. Der Block wenn der Warenabzugswalze 51 von der Einrichtung
80 eine große Vorwärtsdrehung erteilt wird. Ferner
kehrt die Streichwalze 14 jedesmal in ihre normale
angehobene Stellung zurück, wenn der Warenabzugs-65 walze 51 eine rückwärts gerichtete Drehung erteilt
wird. Demgemäß sind die Enden der Streichwalze 14
in hinteren Enden von doppelarmigen Hebeln 130, 130 α (Fig. 2, 5, 7 und 8) gelagert, an deren sich
kehrt die Streichwalze 14 jedesmal in ihre normale
angehobene Stellung zurück, wenn der Warenabzugs-65 walze 51 eine rückwärts gerichtete Drehung erteilt
wird. Demgemäß sind die Enden der Streichwalze 14
in hinteren Enden von doppelarmigen Hebeln 130, 130 α (Fig. 2, 5, 7 und 8) gelagert, an deren sich
104, die Welle 51a und die Warenabzugswalze 51
erfahren dadurch eine Vorwärtsdrehung. Diese ist gleich der Länge des gewebten Frottiergewebes C,
die dem Abstand zweier Schüsse entspricht.
Wenn dem Kegelrad 101 über die Verbindung mit der Kurvenscheibe 122 eine Drehbewegung in einer
der beiden Richtungen um die Welle 51a erteilt wird,
nach vorn und oben erstreckenden Armen Verbindungsstangen 131, 131a gelenkig befestigt sind. Die
oberen Enden der Verbindungsstangen 131, 131a können entlang der Hebel 130, 130 a verstellt werden,
um die Größe der Bewegung der Grundkette W der Größe der Drehung der Warenabzugswalze 51
anzupassen. Die Verbindungsstangen 131, 131a erstrecken sich schräg vorwärts und abwärts und sind
gelenkig mit den Scheiben 115 bzw. 115 a verbunden. Die Scheibe 115a (Fig. 8) ist ferner mit der Welle
116 fest verbunden. Die Hebel 130, 130 a sind mit Zapfen 132, 132 a an den Seitenteilen 10, 10 a gelagert.
Jedesmal, wenn während des Frottierwebens der niedrige Teil der Umfangsfläche der Kurvenscheibe
122 im Eingriff mit der Rolle 121 ist und bewirkt, daß sich die Verbindungsstange 110 (Fig. 7) aufwärts
bewegt und der Warenabzugswalze 51 eine große Vorwärtsdrehung erteilt wird, werden die vorderen
Arme der Hebel 130, 130 a aufwärts bewegt, so daß sie die Streichwalze 14 abwärts in eine
anormal niedrige Stellung bewegen, um dabei die Grundkette W in dem Maße zu entspannen, das dem
Ausmaß der durch die anormale Vorwärtsdrehung der Warenabzugswalze 51 bewirkten Vorwärtsbewegung
des Frottiergewebes C entspricht. Nachdem mindestens zwei Schüsse vorgeschlagen sind, gelangt
die hohe Oberfläche der Kurvenscheibe 122 in Eingriff mit der Rolle 121 und erteilt der Warenabzugswalze
51 einen rückwärts gerichteten Drehschritt, so daß diese im wesentlichen ihre ursprüngliche Stellung
wieder einnimmt, in der die vorgeschlagenen Schüsse angeschlagen werden.
Es muß bemerkt werden, daß die Stellung der Kurvenscheibe 122 auf der Antriebswelle 33 relativ
zur Stellung der Kurbelkröpfungen 63 der Kurbelwelle 34 so gewählt ist, daß das Riet 47 nach rückwärts
bewegt wird, wenn sich der Warenrand im Anschluß an das Vorschlagen des zweiten Schusses
des Schußkurses von drei Schüssen zurückbewegt. Danach führen die Nadeln 65, 66 (Fig. 6) den dritten
Schußfaden in das gebildete Fach ein und beim nachfolgenden Anschlag des Riets 47 wird dieser bei
zurückbewegtem Warenanfang zusammen mit den beiden vorgeschlagenen Schüssen angeschlagen. Ferner
ist die Nockenscheibe 32 so auf der Welle 33 relativ zur Kurvenscheibe 122 angeordnet, daß sie den
Abzugswalzen 22, 23 (F i g. 5) eine Rotationsbewegung im Einklang mit jeder großen Vorwärtsdrehung
der Warenabzugswalze 51 erteilt. Während jedoch das Frottiergewebe und die Grundkette sich unter
dem Einfluß der Warenabzugswalze 51 und unter dem Einfluß der in ihre untere Stellung zurückkehrenden
Streichwalze 14 zurückbewegen, bleiben die Abzugswalzen 22, 23 stehen, so daß bei der
nachfolgenden Anschlagbewegung des Riets 47 die nunmehr lockeren Frottierkettfäden T durch die eingetragenen
Schußfäden vorwärts geschoben werden und so Frottierschlaufen auf dem zu webenden
Frottiergewebe bilden.
Die Leitstange 13 dient dazu, Veränderungen in der Stellung der Grundkette W relativ zur Fühlwalze
12 zu verhindern, welche andernfalls mit dem Stellungswechsel der Streichwalze 14 erfolgen würden.
Die Stange 13 verringert ferner das Ausmaß der Berührung der Grundkette W mit der Streichwalze 14.
Die Leitstange 13 ist an den Enden von Stangen 135 befestigt, welche sich von den entsprechenden
Nabenteilen 136 vorwärts erstrecken, die ihrerseits an den Seitenteilen 10, 10 a befestigt sind und deren
Winkelstellung einstellbar ist.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung bildet jeweils bei drei Schüssen eine Frottierschleifenreihe.
Die relativen Abmessungen der Kettenräder 35, 36 (F i g. 2 und 7) können jedoch auch so gewählt werden,
daß die Zahl der Schüsse je Schußkurs höher ist. Besondere Steuervorrichtungen verbinden die Ablaßeinrichtung
21 für die Frottierkette, die Einrichtung 80 und die Streichwalze 14 für die Grundkette
mit der Mustervorrichtung 46, so daß dieselben während vorbestimmter Zeitabschnitte und in vorbestimmten
Zeitabständen stillgesetzt werden, wobei frottierschleifenfreie Gewebeabschnitte gewebt werden
können. Zu diesem Zweck ist eine von der Mustervorrichtung gesteuerte Sperreinrichtung vorgesehen,
welche die Rolle 121 während des betreffenden Zeitabschnittes außer Eingriff mit der Kurvenscheibe
122 hält. Die Sperreinrichtung weist gemäß Fig. 1, 7 und 8 einen schwenkbaren Sperrarm 140
auf, dessen oberes Ende an der Lagerstelle 141 an den Stützen 24 schwenkbar gelagert ist und dessen
unteres Ende eine Rolle 142 trägt, welche sich in der Ruhestellung befindet, wenn sie während des
Frottierwebens im Eingriff mit der vorderen und sich im wesentlichen horizontal erstreckenden Fläche
einem im wesentlichen Z-förmigen Haltegliedes 143 steht, wie in F i g. 7 dargestellt, und welche sich in
Arbeitsstellung befindet, wenn sie während des Webens glatter Ware mit der oberen Fläche eines
Sperrgliedes 144 im Eingriff steht, wie in Fig. 8 dargestellt. Das Halteglied 143 ist so angeordnet, daß
es im Bereich des an dem Hebel 130 befestigten vordersten Endes des Sperrgliedes 144 im wesentlichen
vertikale Schwingungen ausführen kann.
Wie in den Figuren dargestellt, ist das Halteglied 143 am freien Ende eines Hebels 146 befestigt, welcher
um die Lagerstelle 132 schwingen kann. Das obere Ende einer Verbindungsstange 147 ist gelenkig
im mittleren Bereich des Hebels 146 befestigt. Das untere Ende der Verbindungsstange 147 ist mit
einem Hebelarm 150 verbunden, der seinerseits an einer Querwelle 151 befestigt ist, die unten an den
Seitenteilen 10, 10 a drehbar gelagert ist. Mit dem äußeren Abschnitt der Welle 151, der über das
Seitenteil 10 α nach außen vorsteht, ist ein Arm 152 fest verbunden, der sich nach oben erstreckt und eine
Rolle 153 trägt, die mit einer auf der Antriebswelle 33 befestigten Kurvenscheibe 154 zusammenwirkt.
Das Halteglied 143 ist normalerweise mittels einer Feder 155 nach oben vorgespannt. Die Feder 155
hält ferner normalerweise die Rolle 153 im Eingriff mit der Kurvenscheibe 154. Wenn der Sperrarm 140
seine vordere Ruhestellung einnimmt, welche in Fig. 7 dargestellt ist, kann nur der höchste Abschnitt
der Kurvenscheibe 154 in Eingriff mit der Rolle 153 gelangen, und dementsprechend verbleibt
das Halteglied 143 in Ruhe. Während sich das Halteglied 143 in der Ruhelage befindet, wird die Rolle
142 kraftschlüssig gegen die abgefederte Vorderwandung des Haltegliedes 143 gedrückt, und zwar
gemäß den Figuren mittels eines Ausgleichgewichtsarmes 160, dessen vorderes Ende unmittelbar unter
der Lagersteile 141 fest mit dem Sperrarm 140 verbunden ist. Das hintere Ende des Ausgleichgewichtsarmes
160 trägt verstellbar auf dem Arm angeordnet ein Ausgleichgewicht 161.
909513/1821
Die Rolle 142 ist gegen die vordere Wand des Haltegliedes 143 gedruckt, um zu verhindern, daß
die Rolle 142 und der Sperrarm 140 sich unbeabsichtigt nach rückwärts über die obere Fläche des
Sperrgliedes 144 bewegen, wenn der vordere Teil des Hebels 130 in seine unterste Stellung bewegt wird.
Letzteres geschieht, wie schon beschrieben, durch Eingriff des hohen Bereichs der Kurvenscheibe 122
mit der Rolle 121. Wenn jedoch das Muster einen Wechsel vom Frottierweben zum glatten Weben verlangt,
erteilt die Mustervorrichtung 46 einem Seil 165 (Fig. 7 und 8) eine derartige Bewegung, daß der
Sperrarm 140 entgegen der Wirkung des Ausgleichgewichts 161 rückwärts bewegt wird, wenn die obere
Fläche des Sperrgliedes 144 in ihre unterste Stellung bewegt wird, in der sie etwas unterhalb der oberen
Fläche des im wesentlichen horizontalen mittleren Bereichs des Haltegliedes 143 liegt oder in der sie
mit dieser Fläche fluchtet. Auf diese Weise wird die Rolle 142 über die obere Fläche des Sperrgliedes 144
gebracht, wobei der vordere Arm des Hebels 130 in seiner unteren Stellung festgehalten wird, wodurch
die Streichwalze 14 für die Grundkette nun ständig ihre oberste Stellung einnimmt. Es muß bemerkt
werden, daß, obwohl die Antriebswelle 33 für die Frottiereinrichtung und die Kurvenscheibe 122 ihre
Drehbewegung fortsetzen, die Rolle 121 nur noch mit dem höchsten Umfangsflächenbereich der
Kurvenscheibe 122 in Berührung gelangt, mit dem Ergebnis, daß das Kegelrad 101 der Einrichtung 80
nun ständig stillsteht.
In der Zwischenzeit bewirkt die Feder 155, daß die Rolle 153 dem Umfang der Kurvenscheibe 154
folgt, wie in Fig. 8 dargestellt, während die Rolle 142 mit dem Halteglied 143 außer Eingriff gelangt
und dieses dabei freigibt, so daß dem Halteglied 143 während des glatten Webens eine im wesentlichen
vertikale Auf- und Abbewegung erteilt wird. Diese Anordnung erlaubt bei normaler Arbeitsweise der
Schaftmaschine 46 die erneute Freigabe des Seils 165 zu jedem Zeitpunkt während eines Schußkurses, wobei
diese Freigabe auch erfolgen kann, während der herunterhängende Teil L des Haltegliedes 143 sich
noch oberhalb der oberen Fläche des Sperrgliedes 144 befindet, wie in Fig. 8 gezeigt. Auf diese Weise
wird erreicht, daß der Gewichtausgleichsarm 160 und das Ausgleichgewicht 161 der Rolle 142 des Sperrarms
140 während des glatten Webens keine Verlagerung des Sperrgliedes 144 über den horizontalen
Teil des Haltegliedes 143 zum falschen Zeitpunkt erteilen können, sondern erst dann, wenn die Kurvenscheibe
154 nach der Freigabe des Seüzuges 165 der Mustervorrichtung 46 den horizontalen Teilbereich
des Haltegliedes 143 in die völlig gesenkte Stellung zurückbewegt. Dies gewährleistet, daß der Wechsel
vom glatten Weben zum Frottierweben zu einem Zeitpunkt erfolgt, bei dem der hohe Teil der Umfangsfläche
der Kurvenscheibe 122 im Eingriff mit der Rolle 121 steht, das ist der Zeitpunkt, zu dem
jeweils mit dem Vorschlagen der Schüsse begonnen wird.
Um während des glatten Webens einen übermäßigen Vorschub der Frottierkette T durch die Frottierablaßeinrichtung
21 zu verhindern, ist der Gewichtausgleichsarm 160 über einen Seilzug oder einen
anderen biegsamen Bauteil 170 (Fig. 1, 2) mit dem hinteren Endabschnitt eines Hebels 171 verbunden,
welcher in der Stütze 24 drehbar gelagert ist und sich von dieser nach hinten erstreckt. Dieser Hebel trägt
seinerseits ein biegsames Element 173, welches, denselben mit der Klinke 30 der Frottierkettenablaßeinrichtung
21 verbindet. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß, wann immer die Rolle 142 rückwärts
von dem Halteglied 143 weg und in Eingriff mit der oberen Fläche des Verriegelungsgliedes 144 bewegt
wird, welches mit der Streichwalze 14 für die Grundkette gekoppelt ist, die Klaue 30 außer Eingriff mit
der Sperrscheibe 27 kommt, so daß während des gesamten glatten Webens die Frottierkettfäden T
normal gebremst sind und dadurch unter derselben Spannung stehen wie die Grundkettfäden W.
Claims (5)
1. Frottierwebstuhl, bei welchem die zum abwechselnden Vorschlagen und Anschlagen der
Schüsse notwendige Verlegung des Rietumkehrpunktes relativ zum Gewebeanfang bei gleichbleibendem
Riethub durch Vor- und Zurückbewegung der Ware und der Kette erfolgt und zu diesem Zweck die Warenabzugswalze zusätzliche
Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen ausführt, von denen die zusätzlichen Vorwärtsdrehungen
zwangläufig erfolgen, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Warenabzugswalze (51) zwangläufige zusätzliche Rückwärtsdrehungen erteilende Antriebseinrichtung vorgesehen
ist.
2. Frottierwebstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein bei jedem Schuß
gleich große Drehungen in ein und derselben Richtung erzeugendes Schaltklinkengetriebe (81)
aufweist, ferner ein lediglich Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen erzeugendes Zusatzgetriebe
sowie eine die Drehungen dieser Getriebe summierende und auf die Warenabzugswalze (51)
übertragende Einrichtung (80).
3. Frottierwebstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mustergemäß gesteuerte
Einrichtung (120,121,116,130,131,140 bis 144)
zum Stillsetzen des Zusatzgetriebes vorgesehen ist, um so ein Weben von Bereichen ohne
Frottierfadenschlingen zwischen Bereichen mit Frottierfadenschlingen zu ermöglichen.
4. Frottierwebstuhl nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehungen
des Schaltklinkengetriebes (81) und des Zusatzgetriebes summierende Einrichtung (80) aus
einem Differentialgetriebe mit zwei auf der Welle (51 a) der Abzugswalze (51) lose gelagerten
Kegelzahnrädern (101, 102) sowie mindestens einem mit diesen kämmenden und mit der Welle
(51a) verbundenen Planetenzahnrad (103) besteht.
5. Frottierwebstuhl nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zusatzgetriebe als Getriebe mit einer die Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen erzeugenden
Kurvenscheibe (122) ausgebildet ist, die entsprechend der Zahl der auf einen Schußkurs entfallenden
Schüsse gegenüber der Kurbelwelle (34) untersetzt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US624365A US3351096A (en) | 1967-03-20 | 1967-03-20 | Terry loom with fell shifting means |
Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1168308A (de) |
| NL (1) | NL6713261A (de) |
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