DE1291585B - Thermostatisch gesteuertes Ventil - Google Patents
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein thermostatisch einem Voreinstellkolben 17 axial verschiebbar gegesteuertes
Ventil mit einem mit Flüssigkeit gefüllten lagert, welcher in das Ventilgehäuse geschraubt und
Fühler, der als Handrad zum Einstellen der Tem- diesem gegenüber durch einen O-Ring 18 abgedichtet
peratur ausgebildet ist. Die Flüssigkeit im Fühler wirkt ist. Der Voreinstellkolben 17 bestimmt die maximal
über eine Membran auf den Ventilstößel und regelt 5 offene Lage des Ventiltellers und läßt sich zur axialen
damit den Durchfluß entsprechend der Temperatur Verschiebung und sich daraus ergebenden Änderung
in der Umgebung des Ventils. Solche thermostatisch dieser Lage schrauben. Zwischen dem Ventilteller 14
gesteuerten Ventile werden unter anderem in Zentral- und dem Voreinstellkolben 17 ist um die Ventilspinheizungsanlagen
mit umlaufendem Warmwasser zur del 15 eine Gegenpackung 19 angeordnet,
individuellen Temperaturregelung in den mittels der io Ein als langgestreckte Hülse ausgebildeter Wärme-Zentralheizungsanlage
erwärmten Räumen verwen- isolator 20 ist mittels einer Kupplungsmutter 21 am det, wobei die thermostatisch gesteuerten Ventile statt einen Ende koaxial zur Ventilspindel 15 am Ventilder
sonst üblichen Absperr- und Regelventile an den gehäuse befestigt, während auf das andere Ende des
Radiatoren angebracht sind. Isolators eine hülsenförmige Befestigung 22 für den
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, 15 Thermostat geschraubt ist. Der Hauptteil des Thermodie
Empfindlichkeit des Thermostaten bei einem ge- stats besteht aus einem zylindrischen Handrad 23, der
gebenen Volumen des Wärmefühlers zu erhöhen und mit einem ein Gewinde aufweisenden Nabenteil 23 a
die Temperatureinstellung zu erleichtern. Zu diesem in die Befestigung 22 eingreift und von ihr getragen
Zweck ist gemäß der Erfindung ein mit seinem einen wird. Das Handrad ist als zylindrischer Behälter mit
Ende an der aus elastischem Material bestehenden 20 einer inneren Kammer 24 für den Fühler des Thermo-Membran
anliegender, am anderen Ende sich am stats ausgebildet. Der Fühler ist in an sich bekannter
Ventilgehäuse abstützender hülsenförmiger Kolben Weise eine Flüssigkeit, beispielsweise Spindelöl. Die
vorgesehen, durch den hindurch sich das an der Mem- Begrenzungswand dieser Kammer ist zum Teil aus
bran anliegende Betätigungsglied erstreckt, wobei einer hauptsächlich kegelstumpfförmigen Gummidurch
Drehung des Handrades die Membran vom 25 membran 25 gebildet, die an ihrem großen Ende mit-Kolben
mehr oder weniger weit in das Innere des tels einer Mutter 25 und einem dazwischenliegenden
Wärmefühlers gedrückt wird. Teller 27 im Nabenteil 23 a des Handrades befestigt
Die erfindungsgemäße Anordnung bringt eine grö- ist und in die Kammer 24 hineinragt. Ein Einstellßere
Empfindlichkeit des Ventils mit sich, da eine kolben 28 ist mit einem konischen Endteil in den
Volumenänderung der Flüssigkeit, z. B. infolge Tem- 30 kegelstumpfförmigen Hohlraum der Gummimembran
peraturänderung, eine wesentlich größere Verschiebe- 25 eingeführt und wird mit einer Packung 29 zwibewegung
des Ventilstößels erzeugt als bei bekannten sehen Einstellkolben 28 und Wärmeisolator 20 gegen
Ventilen der eingangs genannten Art. Ebenso ergibt den letzteren angesetzt gehalten. Durch Schrauben
eine gewisse axiale Verschiebung des zur Einstellung des Handrades 23 auf der Befestigung 22 und somit
des Solltemperaturwertes dienenden Handrades eine 35 bewirktes Axialverschieben desselben kann die Membeträchtlich
größere Verschiebung des Ventilbetäti- bran 25 mittels des Einstellkolbens 28 ein größeres
gungsgliedes, so daß man mit weniger als einer Um- oder kleineres Stück in die Kammer 24 hineingedrückt
drehung des Handrades auskommen kann und eine werden, um das für die Flüssigkeit in der Kammer 24
klare Temperaturgradierung möglich ist. Aus alledem zur Verfügung stehende Volumen zu ändern,
ergibt sich die Möglichkeit einer genaueren Regulie- 40 Ein Betätigungskolben 30 ist auf einer Kolbenrung
und Einstellung gegenüber den bekannten An- stange 31 aus einem Material mit niedrigem Wärmeordnungen
vergleichbarer Art beim Erfindungsgegen- ausdehnungskoeffizienten und geringem Wärmeleitstand,
vermögen, beispielsweise Kanthai, angebracht. Der Die Einzelheiten der nachfolgend gezeigten Aus- Betätigungskolben 30 ist im Einstellkolben verschiebführungsbeispiele
sind, auch soweit Unteransprüche 45 bar geführt und soll mit seinem Kolbenstangenende
darauf gerichtet sind, nur im Rahmen der Erfindung gegen die Ventilspindel 15 anliegen und diese betätinach
dem Hauptanspruch geschützt. Es zeigt gen. Die Kolbenstange 31 erstreckt sich durch den
Fig. 1 einen axialen Schnitt eines erfindungs- Wärmeisolator 20, wobei der Spielraum zwischen
gemäßen, thermostatisch gesteuerten Ventils, Kolbenstange und Isolator mit Silikonfett ausgefüllt
Fig. 2 eine Draufsicht des in Fig. 1 dargestellten 50 ist. Ein kraftschlüssiger Zusammenhang (Anlage)
Ventils, wird zwischen Kolbenstange und Ventilspindel durch F i g. 3 eine Stirnansicht eines auf dem Ventil an- die Kraft aufrechterhalten, die von der Feder 16 und
gebrachten Kalibrier- und Anschlagringes, der Elastizität der Gummimembran 25 auf diese Teile
F i g. 4 einen axialen Schnitt einer abgeänderten ausgeübt wird. Der Betätigungskolben ist im Hohl-Ausführungsform
des Thermostats und 55 raum der Membran, und zwar am kleinen Ende des-F i g. 5 einen der F i g. 4 ähnlichen Schnitt einer selben, aufgenommen.
weiteren abgeänderten Ausführungsform des Ther- Die Lage des Ventilkörpers 14 ist von der Tem-
mostats. peratur der Flüssigkeit in der Kammer 24 abhängig,
Das in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellte indem die Flüssigkeit, wenn ihre Temperatur steigt,
thermostatisch gesteuerte Ventil umfaßt ein Ventil- 60 an Volumen zunimmt und die Membran 25 aus der
gehäuse 10 mit Stutzen 11 und 12 zum Einschalten Kammer 24 in einem vom Temperaturanstieg abhändes
Ventils in eine Rohrleitung, in welcher die Durch- gigen Grad hinauspreßt, so daß der Betätigungsflußmenge
des strömenden Mittels vom thermostatisch kolben 30 nach links in F i g. 1 verschoben wird und
gesteuerten Ventil geregelt werden soll. Das Ventil- über seine Kolbenstange 31 den Ventilteller 14 begehäuse
bildet einen Ventilsitz 13, mit dem ein Ventil- 65 tätigt, welcher zum Drosseln der durch das Ventil
teller 14 zusammenwirkt, welcher auf einer Ventil- stattfindenden Strömung gegen seinen Sitz 13 geschospindel
15 sitzt und von einer Schraubenfeder 16 in ben und gegebenenfalls ganz geschlossen wird. Falls
offener Lage belastet ist. Die Ventilspindel 15 ist in die Temperatur der Flüssigkeit statt dessen sinkt,
3 4
nimmt die Flüssigkeit an Volumen ab, so daß die zugänglich sind. Dank dem Umstand aber, daß der
Feder 16 die Membran 25 über die Kolbenstange 31 Ring 34 nach Lockerung der Schraube 35 axial von
und den Kolben 30 weiter in die Kammer 24 hinein- der Befestigung abziehbar ist, kann man leicht zu der
zudrücken vermag, wodurch der Ventilteller 14 vom dem Handrad zugekehrten Stirnfläche des Ringes geSitz
13 weggeführt und die Strömung durch das Ven- 5 langen, um die darin befestigten Stifte 37 umzuverteitil
erhöht wird. Die Temperatur der Flüssigkeit folgt len, wenn man das Einstellgebiet des thermostatisch
der der Umgebung sehr nahe, indem die Begrenzungs- gesteuerten Ventils zu ändern wünscht,
wände der die Flüssigkeit aufnehmenden Kammer 24 Damit das als Flüssigkeitsbehälter dienende Handfür die Umgebungsluft größtenteils frei zugänglich rad 23 nicht dauernd deformiert wird, falls die Temsind; die Mantelwand und die Stirnwand des Hand- io peratur der Flüssigkeit außerordentlich hoch ansteirades 23 sind nämlich ganz freigelegt. Das durch das gen sollte, ist die Stirnwand des Handrades ähnlich Ventil strömende Mittel hat auf die Temperatur der wie eine Tellerfeder ausgebildet, so daß sie bei außer-Flüssigkeit einen äußerst geringen und praktisch über- ordentlich hoher Temperatur unter dem Druck der haupt keinen Einfluß, da der Thermostat in wärme- Flüssigkeit hinausfedern kann, nachdem der Ventilisolierender Verbindung mit dem Ventil steht. 15 teller 14 in geschlossene Lage gegen den Sitz 13 ge-
wände der die Flüssigkeit aufnehmenden Kammer 24 Damit das als Flüssigkeitsbehälter dienende Handfür die Umgebungsluft größtenteils frei zugänglich rad 23 nicht dauernd deformiert wird, falls die Temsind; die Mantelwand und die Stirnwand des Hand- io peratur der Flüssigkeit außerordentlich hoch ansteirades 23 sind nämlich ganz freigelegt. Das durch das gen sollte, ist die Stirnwand des Handrades ähnlich Ventil strömende Mittel hat auf die Temperatur der wie eine Tellerfeder ausgebildet, so daß sie bei außer-Flüssigkeit einen äußerst geringen und praktisch über- ordentlich hoher Temperatur unter dem Druck der haupt keinen Einfluß, da der Thermostat in wärme- Flüssigkeit hinausfedern kann, nachdem der Ventilisolierender Verbindung mit dem Ventil steht. 15 teller 14 in geschlossene Lage gegen den Sitz 13 ge-
Die Einstellung der Temperatur, bei welcher der bracht worden ist, und danach bei mehr normaler
Thermostat das Ventil ganz schließt, erfolgt durch Temperatur in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren
Drehung des Handrades 23. Zur Erleichterung der kann. Diese Möglichkeit einer Deformation der Wand
Temperatureinstellung ist das Handrad auf seiner der Kammer 24 darf im normalen Betrieb des Ventils
Mantelfläche mit einer gradierten Skala 32 versehen, 30 jedoch nicht vorkommen, und die Stirnwand ist desdie
gegen einen Index 33 abgelesen wird. Dieser Index halb einer gewissen Vorspannung unterworfen, die
ist auf einem Ring 34 angeordnet, der auf der Befesti- mit Hilfe einer Vorspannschraube 38 erzielt wird,
gung 22 drehbar gelagert, jedoch in eingestellter Lage welche in den Nabenteil 23 α eingeschraubt ist und
mittels einer Schraube 35 feststellbar ist, so daß man gegen die Stirnwand des Handrades 23 anliegt. Die
zur Kalibrierung des thermostatisch gesteuerten Ven- 25 Vorspannung der Stirnwand wird dadurch geregelt,
tils den Index 33 derjenigen Temperatur gegenüber in daß die Schraube 38 mehr oder weniger fest gegen
Stellung bringen kann, bei welcher das Ventil schließt, die Innenseite der Stirnwand angesetzt wird. Die Vor-
und den Index darauf in dieser Stellung fixieren kann. spannschraube ist durchbrochen, damit die Kammer
Der Kalibrierring 34 besteht zweckmäßigerweise 24 nicht in voneinander getrennte Teilkammern auf-
aus einem wärmeisolierenden Material, wie Polyäthy- 30 geteilt wird.
len, Polytetrafluoräthylen oder Nylon, damit er die Die Bewegungen der Membran bei Temperatur-Übertragung
von Strahlungswärme vom Ventil- Schwankungen infolge der Ausdehnung oder Zusamgehäuse
auf den Fühler hemmt. Der Ring läßt sich menziehung der Flüssigkeit im Behälter können in genach
Lockerung der Schraube 35 in axialem Sinn von wissem Grad dadurch gehemmt werden, daß sich die
der Befestigung 22 nach links in F i g. 1 abziehen. 35 Membran bei Ausübung einer Kraft auf dieselbe gegen
Das Einwärtsschieben des Ringes über die Befesti- den Betätigungskolben oder andere Teile des Ventils
gung 22 ist von einem auf dem Ring ausgebildeten, hinauswölbt, so daß die Bewegungen der Membran
radial nach innen gerichteten, rundherum laufenden einer großen Reibung ausgesetzt sind. Infolgedessen
Flansch 39 begrenzt. In ganz aufgeschobener Lage ist wird die vom Ventil bewirkte Regelung nicht genau,
der Ring 34 teilweise von einem Kragen 23' auf dem 40 Zur Beseitigung dieses Nachteils werden die in F i g. 4
Handrad 23 überlappt. und 5 gezeigten Abänderungen vorgeschlagen.
In seiner dem Handrad 23 zugekehrten Stirnfläche Gemäß F i g. 4 hat die Gummimembran einen zen-(in
F i g. 3 gezeigt) hat der Ring 34 eine Anzahl von tralen haubenförmigen Teil 41' und einen peripherigleichmäßig
verteilten axialen Sacklöchern 40, in sehen scheibenförmigen Teil 41, mit welch letzterem
denen ein oder mehrere Anschlagstifte 37 lösbar be- 45 Teil die Membran im Handrad 23 mittels der darin
festigt werden können, die mit einem Anschlagstift 36 eingeschraubten Mutter 26 befestigt ist. Die den
auf dem Handrad 23 das Einstellgebiet des Hand- Wärmeisolator 20 axial durchlaufende Kolbenstange
rades bestimmen, damit man durch Drehung des 31, welche aus einer Anzahl von untereinander dreh-Handrades
Umdrehung nach Umdrehung nicht die baren Teilen bestehen kann, ist in diesem hauben-Gummimembran
25 beschädigen kann, indem der 50 förmigen Teil 41' aufgenommen. An ihrem gegen den
Einstellkolben 28 allzuweit in die Membran hinein- Boden des haubenförmigen Teils 41' anliegenden
gedrückt wird. Falls nur ein einziger Stift eingesetzt Ende hat die Kolbenstange 31 einen zylindrischen
ist, umfaßt das Einstellgebiet annähernd 360°. Zwei Kopf 42. Zwischen diesem Kopf und einem als EinStifte
lassen sich jedoch zur Begrenzung des Einstell- Stellkolben angeordneten Widerlager 43 ist eine
gebiets auf einen bedeutend geringeren Teil einer 55 Schraubenfeder 44 eingespannt, die im Inneren des
Umdrehung einsetzen, was manchmal erwünscht ist, haubenförmigen Teils 41' ein Futter bildet. Diese
besonders in Schulen, Krankenhäusern und öffent- Schraubenfeder erlaubt die durch die Ausdehnung
liehen Gebäuden, wo sich viele Leute aufhalten und und Zusammenziehung der Flüssigkeit bedingten Bees
vorkommen kann, daß ein Unbefugter das Hand- wegungen der Membran in der Axialrichtung der
rad umstellt, sowie in Räumen, wo es wesentlich ist, 60 Kolbenstange 31, verhindert dagegen, daß der haudaß
eine Änderung der Temperatur nur innerhalb benförmige Teil unter der Einwirkung von dabei wirkenger
Grenzen erfolgen kann. Falls zwei Anschlag- samen radial gerichteten Verformungskräften gegen
stifte in je einem Loch auf beiden Seiten eines ein- die Kolbenstange andrückt und gegen diese eine
zigen dazwischenliegenden Loches angebracht wer- hemmende Reibungskraft ausübt. Das Widerlager 43
den, gegenüber welch letzterem der Anschlagstift 36 65 kann im Isolator 20 fest angeordnet sein, jedoch auch,
angebracht ist, so ist das Handrad in eingestellter wie in F i g. 4 gezeigt, als Kolben ausgeführt sein, der
Lage fixiert. Die Anschlagstifte 36 und 37 liegen vom in der Mutter 26 und einem auf dem Isolator 20 fest
Kragen 23' verborgen, so daß sie nicht ohne weiteres angeordneten Stützglied 45 axial verschiebbar ist. Das
Stützglied 45 bildet ein Widerlager für ein aus konischen
Tellerfedern gebildetes Federpaket 46, das in einem ringförmigen Hohlraum im Widerlager 43 aufgenommen
und zwischen ihm und dem Stützglied 45 eingespannt ist. Dieses Federpaket besitzt eine große
Steifheit, die beträchtlich größer ist als die der Feder 44, so daß das Widerlager 43 normalerweise als festes
Widerlager funktioniert, unter außergewöhnlichen Umständen jedoch axial nachgeben kann, falls der
von der Flüssigkeit in der Kammer 24 über die Mem- ίο bran 41, 41' auf das Widerlager ausgeübte Druck zu
groß wird, z.B. weil das thermostatisch gesteuerte Ventil durch eine von Hand vorgenommene Drehung
des Handrades 23 auf eine beträchtlich niedrigere Temperatur eingestellt wird, als was die Umgebung
augenblicklich hat. Das Federpaket 46 und das bewegliche Widerlager 43 bilden somit ähnlich wie die
federnde Stirnwand des Handrades 43 eine Sicherheitsvorrichtung zum Verhindern, daß die Bestandteile
des thermostatisch gesteuerten Ventils durch unsachgemäße Handeinstellung des Ventils zerstört oder
beschädigt werden.
Die in F i g. 5 gezeigte Ausbildung ist von demselben Typ wie die in F i g. 4, unterscheidet sich aber
von der letzteren dadurch, daß die Membran in anderer Weise ausgebildet ist. Somit ist der haubenförmige
Teil 41' in entgegengesetztem Sinn gekehrt, so daß er ähnlich wie ein Zapfen gegen die Kolbenstange
31 vorragt. Dieser Zapfen 41' wird von einer Schraubenfeder 44' umschlossen, die einen auswendigen
Mantel auf dem Zapfen bildet und dazu dient, den Zapfen unter niedriger Reibung in einer Bohrung
des als Einstellkolben vorgesehenen Widerlagers 43' zu führen, das im Isolator 20 fest angebracht ist und
an seinem der Membran zugekehrten Ende mit einem inwendigen Absatz 47 ausgebildet ist. Die Schraubenfeder
44' ist zwischen diesem Absatz und einem Teller 48 eingespannt, welcher als Druckplatte zwischen
dem Ende des Zapfens 41' und dem ihm zugekehrten Ende der Kolbenstange 31 untergebracht ist, und verhindert,
daß sich der Zapfen 4Γ, wenn ein axialer Druck auf ihn ausgeübt wird, radial erweitert und dabei
gegen die Innenseite des Widerlagers 43' zur Anlage kommt.
45
Claims (10)
1. Thermostatisch gesteuertes Ventil mit einem mit Flüssigkeit gefüllten Fühler, der als Handrad
zum Einstellen der Temperatur ausgebildet ist, wobei die Dehnungsflüssigkeit über eine Membran
aus elastischem Werkstoff auf den Ventilstößel wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinem einen Ende an der aus elastischem
Material bestehenden Membran anliegender hülsenförmiger, am anderen Ende sich am
Gehäuse abstützender Kolben (28, 43, 43') vorgesehen ist, durch den hindurch sich das an der
Membran anliegende Stößelglied (31) erstreckt, wobei durch Drehung des Handrades (23) die
Membran vom Kolben mehr oder weniger weit in das Innere des Wärmefühlers gedrückt wird.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (43) gegen die Membran
(41) mittels eines entgegen Federwirkung nachgiebigen Stützgliedes (45, 46) anpreßbar ist, dessen
Federbelastung so bemessen ist, daß das Stützglied nur bei außergewöhnlicher Belastung des
Kolbens nachgibt.
3. Ventil nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Membran
(41) gebildete, mit dem Betätigungsglied (31) hauptsächlich koaxiale, zylindrische Mantelfläche
von einer auf oder in der Membran angebrachten Schraubenfeder (44, 44') begrenzt ist, welche
durch den Druck des Fühlers auf das Betätigungsglied hervorgerufene, hauptsächlich radiale Verformungskräfte
in der Membran aufnimmt, wobei die Feder die Bewegungen des Fühlers und des Betätigungsgliedes in der Axialrichtung des letzteren
zuläßt.
4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (44) als Futter
in einem das Betätigungsglied (31) aufnehmenden Hohlraum in der Membran (41) angeordnet ist.
5. Ventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (44) zwischen
einem Widerlager und einem Kopf des Betätigungsgliedes (31) eingespannt ist.
6. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (44') als Mantel
auf einem von der Membran (41) gebildeten axialen Zapfen angeordnet ist.
7. Ventil nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (44') zwischen
einem Widerlager (47) und einem am Ende des Zapfens angeordneten Teller (48) eingespannt
ist, gegen welchen das Betätigungsglied (31) anliegt.
8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (44') in einer
den Zapfen (41') aufnehmenden Bohrung verschiebbar geführt ist.
9. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad (23)
als zylindrischer Behälter mit einer als Tellerfeder ausgebildeten Stirnwand ausgeführt ist, deren
Vorspannung mittels einer gegen die Wand ansetzbaren Schraube (38) einstellbar ist.
10. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat vom
Ventilgehäuse (14) unter Vermittlung eines Wärmeisolators (20) getragen wird.
Hierzu !Blatt Zeichnungen
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| SE1368763 | 1963-12-10 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| GB (1) | GB1063090A (de) |
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