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DE1290878B - Lastverzurrung durch netzartig verlaufende Spanngurte - Google Patents

Lastverzurrung durch netzartig verlaufende Spanngurte

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Publication number
DE1290878B
DE1290878B DEA48533A DEA0048533A DE1290878B DE 1290878 B DE1290878 B DE 1290878B DE A48533 A DEA48533 A DE A48533A DE A0048533 A DEA0048533 A DE A0048533A DE 1290878 B DE1290878 B DE 1290878B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
straps
pallet
vehicle
bands
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA48533A
Other languages
English (en)
Inventor
Davidson Robert William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Inc
Original Assignee
AMF Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Inc filed Critical AMF Inc
Publication of DE1290878B publication Critical patent/DE1290878B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D9/00Equipment for handling freight; Equipment for facilitating passenger embarkation or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0807Attachment points
    • B60P7/0815Attachment rails or trellis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0823Straps; Tighteners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D9/00Equipment for handling freight; Equipment for facilitating passenger embarkation or the like
    • B64D9/003Devices for retaining pallets or freight containers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/40Weight reduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit der Lastverzurrung durch netzartig verlaufende Spanngurte für auf Paletten befindliche Lasten in Fahrzeugen.
  • Zum Verzurren von Lasten auf Paletten bzw. auf Fahrzeugen sind Festspannelemente, wie Seile, Bänder, Gurte u. dgl., bekannt. Diese Spannelemente werden gewöhnlich so verwendet, daß sie die Last bzw. Ladung in Längs- und Querrichtung umgeben, um dadurch zu verhindern, daß sich die Last von der Palette bzw. dem Fahrzeugboden löst und beschädigt wird, wenn das Fahrzeug beschleunigt oder abgebremst wird. Wird als Transportmittel ein Flugzeug verwendet, so treten unter Umständen neben den Längs- und Querkräften, insbesondere bei unruhigem Flug noch erhebliche Kräfte senkrecht zum Ladeboden auf, denen die bekannten Festspannelemente nicht gewachsen sind. Um hier mit den bekannten Mitteln Abhilfe zu schaffen, müßte die Zahl derartiger Spannelemente wesentlich erhöht werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine zu starke Häufung derartiger Festspannelemente auf der Lastoberfläche zu vermeiden und eine Verzurrung der Last gegenüber der Palette sowie eine Verzurrung der Palette gegenüber dem Fahrzeug zu schaffen, die den Bewegungen des Fahrzeugs in besonders günstiger Weise Rechnung trägt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Last in Fahrzeuglängsrichtung durch am Fahrzeug verankerbare Hauptspanngurte hoher Federkonstante und in Fahrzeugquerrichtung durch an der Palette befestigbare Zusatzspanngurte niedriger Federkonstante verzurrt ist.
  • Dadurch wird erreicht, daß die in der Hauptrichtung der zu erwartenden plötzlichen Belastungsänderungen liegenden Hauptspanngurte die Trägheitskräfte der Last aufnehmen und unmittelbar an den Fahrzeugboden ableiten. Die quer zu ihnen verlaufenden Zusatzspanngurte, die die Last in seitlicher Richtung haltern, können dagegen, weil sie gewöhnlich geringere Kräfte aufzunehmen haben, unmittelbar an den Palettenrändern befestigt werden. Diese Art der Verzurrung ermöglicht somit die Verwendung weniger stabil gebauter und dadurch leichterer Paletten, wodurch insbesondere im Luftfrachtverkehr die zur Verfügung stehende Nutzlastkapazität erheblich vergrößert wird.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes können die Hauptspanngurte mittels Niederhaltevorrichtungen nicht nur mit dem Fahrzeug, sondern auch mit den Paletten verankert sein, so daß die in Fahrzeuglängsrichtung wirkenden Trägheitskräfte zwar weiterhin unmittelbar in den Fahrzeugboden abgeleitet werden, die Palette jedoch zusätzlich gegen jegliches Verschieben am Fahrzeugboden gesichert ist. Des weiteren lassen sich die Haupt- und Zusatzspanngurte im Bereich der Seitenflächen der Last mit Befestigungsmitteln für Nebenspanngurte versehen, die die Last in parallelen Horizontalebenen umschließen können und dann gleichzeitig mit den Haupt- und Zusatzspanngurten verbunden sind. Dadurch werden zwischen den Haupt-und Zusatzspanngurten kraftübertragende Brücken geschaffen, die bei plötzlicher Krafteinwirkung in Hauptlastrichtung einen Teil der Belastung auf die Zusatzspanngurte ableiten, so daß die verschiedenen Spanngurte ein netzartiges, federndes Verbundsystem bilden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, schematisch dargestellt. In der Zeichnung ist F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer auf einer Palette verzurrten Ladungseinheit; F i g. 2 eine vergrößerte, perspektivische Ansicht einer der Einrichtungen, die zum Niederhalten der Palette und Befestigen der Hauptfestspannelemente verwendet werden, F i g. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer der Vorrichtungen, die zum Befestigen der Enden der zusätzlichen Elemente verwendet werden, F i g. 4 ein Schema, das die Einwirkung einer großen Trägheitskraft auf die Ladung zeigt, und F i g. 5 eine abgebrochen dargestellte schematische Ansicht einer anderen Verzurrungsform.
  • F i g. 1 stellt eine auf einer Palette angeordnete Ladungseinheit dar. Es wird eine dünne, leichte, rechteckige Palette 1 verwendet. Diese kann aus hochbeanspruchbarem Sperrholz oder einer anderen gleichwertigen Konstruktion sein. Die Palette wird durch eine Anzahl von länglichen Rollförderrinnen, in strichpunktierten Linien bei 2 gezeigt, getragen, die am Boden des Luftfahrzeugs oder anderer Fahrzeuge angebaut sind. Die Rollförderrinnen 2 sind mit einer Anzahl von Niederhalteeinrichtungen 3 ausgestattet, die in vorderen und rückwärtigen Gruppen angeordnet sind, wobei die Vorrichtungen der vorderen Gruppe zum Niederhalten des vorderen Bandes 4 der Palette dienen und die Vorrichtungen der rückwärtigen Gruppe zum Niederhalten des rückwärtigen Randes 5 der Palette.
  • Die Palette 1 trägt die Ladung, die aus einer Anzahl von Behältern 6 besteht, die zu einer rechteckigen Ladung aufgestapelt sind. Eine Anzahl von Hauptfestspannbändern oder -gurten 7 erstreckt sich zwischen längs ausgerichteten Paaren von Niederhalteeinrichtungen 3 und über die Ladung. Demgemäß können die Bänder 7 als zueinander parallel und sich im allgemeinen längs zu dem Fahrzeug erstreckend betrachtet werden. Jedes Hauptfestspannband ist mit einer herkömmlichen Schnalle oder einer anderen Spannvorrichtung 8 ausgerüstet, so daß das Band straff über der Ladung gespannt werden kann.
  • Eine Anzahl von zusätzlichen Gurten oder Bändern 9 erstreckt sich quer über die Ladung und ist mit seinen Enden an der Palette 1 bzw. deren Rändern 10 und 11 befestigt, wobei diese Befestigung mittels Ösen- oder Bügelvorrichtungen 12 ausgeführt ist. Jedes zusätzliche Band 9 ist mit einer Schnalle oder einer anderen Spannvorrichtung 13 ausgestattet, so daß das Band über der Ladung straff gemacht werden kann. Die zusätzlichen Bänder 9 können als zueinander parallel und sich im rechten Winkel über die Teile der Hauptfestspannbänder 7 oben auf der Ladung erstreckend betrachtet werden, wobei sich die Bänder 9 demgemäß quer zu dem Fahrzeug erstrecken.
  • Zusätzlich erstrecken sich waagerecht um die Seiten der Ladung kleiner gehaltene Bänder 14, wobei diese Bänder Schnallen 15 zum einstellbaren Befestigen ihrer Endteile aneinander haben, so daß die Bänder um die Ladung straff gemacht werden können. Die zusätzlichen Bänder 14 sind parallel zueinander und kreuzen die senkrechten Teile aller Bänder 7 und 9 unter diesen.
  • In einigen Fällen ist es wünschenswert, daß die Bänder 7, 9 und 14 ein vereinigtes Ladungsnetz bilden, bei dem die Bänder aneinander befestigt sind wie durch Zusammenheften an den überkreuzungspunkten 16. Unter manchen Bedingungen kann es nicht wünschenswert sein, sie zu verbinden. Zum Beispiel ist ein inneres, die Ladung umhüllendes Netz, wobei die Ladung starr oder nicht starr sein kann, an der Palette 1 befestigt, und es kann ein äußeres, Gurte oder Bänder 7, 9 und 14 enthaltendes Festspannsystem verwendet werden. Die Art der Ladung bestimmt gewöhnlich den Typ oder die Typen der zu verwendenden Festspannmittel. Wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, wird jedes Ende jedes Bandes 7 durch eine ösenvorrichtung geschlungen, wobei das Ende des Bandes dann an das Hauptstück des Bandes bei 18 geheftet ist. Die ösenvorrichtung schließt einen U-förmigen Bereich ein, der eine Basis 19 und Sehenkel 20 enthält, wobei die Enden der Schenkel 20 durch eine Querstange 21 verbunden sind. Die Ränder 4 und 5 der Palette 1 sind hierzu mit Aussparungen 22 versehen, deren Tiefe wesentlich größer als der Durchmesser der Querstange 21 ist. Ein Halteteil 23 ist an der Palette befestigt und hat einen sich nach unten öffnenden, allgemein U-förmigen Bereich 24, der in der Aussparung 22 angeordnet ist. Der Bereich 24 ist mit zwei räumlich versetzten Öffnungen 25 versehen, um die Schenkel 20 aufzunehmen. Demgemäß kann die ösenvorrichtung 17 mit der Querstange 21 vollkommen in dem Bereich 24 aufgenommen werden, und die Schenkel 20 erstrecken sich aufwärts durch die Öffnungen 25. Demgemäß dienen die Elemente 17 und 23 zum Verbinden der Enden der Bänder 7 mit einem der anliegenden Ränder 4 und 5 der Palette 1 in solcher Art und Weise, daß, wenn die Ladung auf der Palette, wie in F i g. 1 zu sehen, zusammengestellt ist und das Festspannnetz aufgebracht ist, die dadurch vereinigte Ladung entlang den Rollförderrinnen 2 in eine solche Stellung gerollt werden kann, daß die Ränder 4 und 5 der Palette sich quer zu den Rinnen 2 bei den Stellen der Niederhaltevorrichtungen erstrecken.
  • Wie in F i g. 2 schließt jede Niederhalteeinrichtung 3 ein Paar Arme 26 ein, die von einer der Rinnen 2 festgehalten werden und sich von dort aufwärts erstrecken, wobei sie in einem Querstück 27 enden. Das Querstück 27 ist so bemessen, daß es über das Teil 23 ragt und die Stange 21 der Hakenvorrichtung 17 überkreuzt. Das Querstück ist mit Aussparungen 28 versehen, die jeweils die Schenkel 20 der Ösenvorrichtung 17 aufnehmen. Es versteht sich, daß die Arme 26 dazu dienen, die Niederhaltevorrichtung 3 starr mit der entsprechenden Rinne 2 und demgemäß mit dem Aufbau des Luftfahrzeuges oder eines anderen Fahrzeuges zu verbinden. Die Gesamtwirkung der in F i g. 2 gezeigten Zusammenstellung ist, jene Belastungen direkt zu dem Aufbau des Fahrzeuges zu führen, die durch die Hauptfestspannbänder 7 übernommen werden.
  • Entlang den Rändern 10 und 11 ist die Palette gemäß F i g. 3 mit Aussparungen versehen, von denen jede eine Gabel 30 aufnimmt. Jede Gabel 30 ist fest an der Palette befestigt und hat eine sich nach außen öffnende Aussparung 31, durch die sich eine Haltestange 32 erstreckt, die mit ihren Enden fest an der Gabel befestigt ist. Jedes Ende von jedem zusätzlichen Band 9 ist durch den rechteckigen Bereich 33 des Hauptteils einer anderen der Ösen 12 geschlungen, wobei das Ende des Bandes an dem Hauptstück des Bandes wie durch Anheften bei 34 befestigt ist. Der Seitenbereich des Körpers 33 ist an der entgegengesetzten Seite, gegenüber dem entsprechenden Band 9, hakenförmig, wie bei 35 gezeigt, gebogen und ergreift von unten die entsprechende Haltestange 32. Dementsprechend kann der in F i g. 3 gezeigte Aufbau das Ende des zusätzlichen Bandes direkt an dem verwendeten Rand der Palette 1 festhalten.
  • Die Hauptfestspannbänder 7 sind aus Kunststofffäden in solcher Art und Weise gewoben, daß sie eine vorbestimmte, relativ hohe Federkonstante und geringe Auslängung unter hohen Belastungen haben. Die Federkonstante der Bänder 7 ist so gewählt, daß diese Bänder beim Zusammenwirken den Hauptteil der Belastungen aufnehmen können, die sich bei Unterwerfen der Ladung als Ganzes einem gewissen Höchstmaß beabsichtigter Trägheitskraft ergeben, wobei die Bänder 7 dann jene Belastungen direkt dem Aufbau des Fahrzeuges über die Niederhalteeinrichtungen 3 auferlegen.
  • Die zusätzlichen Bänder 9 können auch aus Kunststoffäden gewoben sein, sind aber so ausgeführt, daß sie eine ausgeprägt geringere Federkonstante als die der Bänder 7 haben. Die geringere Federkonstante für die zusätzlichen Bänder 9 ist so gewählt, daß, während sie die Ladung halten sollen und eine solche festspannende Wirkung, wie sie bei normaler Bewegung des Beförderungsmittels erforderlich ist, schaffen sollen, sie auf die Palette 1 keine Belastungen der Größenordnung ausüben wie diejenigen, die durch die Hauptfestspannbänder 7 aufgenommen werden. In Verbindung damit soll festgestellt werden, daß die Palette 1 quer zu und um einiges über die äußersten Rollförderrinnen 2 hinausragt, so daß die Bereiche benachbarter Ränder 10 und 11 der Palette vorragen. Und sie sind im Hinblick auf den dünnen, leichten Aufbau der Palette relativ schwach, verglichen mit den bei Unterwerfen der Ladung einer großen Trägheitskraft durch plötzliche negative Beschleunigung des Fahrzeuges auftretenden Kräften. Unter Erinnerung daran, daß die Enden der zusätzlichen Gurte 9 direkt an der Palette befestigt sind und nicht an dem Aufbau des Fahrzeuges, wird es einzusehen sein, daß, wenn die Bänder 9 ähnliche Kräfte, wie die auf die Hauptfestspannbänder 7 übertragenen, übernehmen sollen, die Randbereiche der anliegenden Ränder 10 und 11 der Palette abreißen werden.
  • Die Federkonstante der Bänder 9 ist zu einem Wert bestimmt, der es gestattet, daß die Bänder auf die Palette Kräfte übertragen, die ausreichen, die Randbereiche der Palette an den Rändern 10 und 11 leicht aufwärts zu biegen, um der Palette ein sehr flaches, rinnenförmiaes Querprofil zu geben. Dies steigert die Steifheit der Palette in der Längsrichtung wesentlich und sichert, daß die Ränder 4 und 5 der Palette in dauernd wirkendem Eingriff mit den Niederhaltevorrichtungen 3 bleiben.
  • Aus dem Vorstehenden versteht es sich, daß die Bänder 7 und 9 zusammenwirken, um ein die Ladung festspannendes Netz zu bilden, indem die Bänder 7 parallel sind und eine höhere Federkonstante haben, während die Bänder 9 sich quer zu den Bändern 7 erstrecken und eine geringere Federkonstante haben. Bei einem solchen Netz können die Bänder 7 so gemacht sein, daß sie im wesentlichen alle oder die meisten einen Hauptteil der Gesamthöchstbelastung bei der größten Trägheitskraft, die beim Mitführen der Ladung in Erwägung gezogen wird, aufnehmen. Die Enden der Bänder 7 können direkt an dem Aufbau des Beförderungsmittels festgemacht sein, während die Enden der Bänder 9 mit der geringeren Federkonstante an der Palette festgemacht sein können. Die Verwendung eines solchen Netzes hat den wesentlichen Vorteil, die Zahl der zum Tragen großer Belastungen erforderlichen Befestigungsstellen zu begrenzen. Die Palette 1 kann sich im wesentlichen vollständig über den Boden des Luftfahrzeuges oder eines anderen Fahrzeuges erstrecken, wobei an den seitlichen Rändern 10 und 11 der Palette kein Raum für echte, die Belastung aufnehmende Befestigungsvorrichtungen erforderlich ist. Demgemäß ermöglicht diese Anordnung eine höchstmögliche Nutzung des verfügbaren Raumes innerhalb des Fahrzeuges für die Ladung.
  • Bezugnehmend nun auf F i g. 4 zeigt diese schematische Darstellung die Wirkung der Anwendung einer großen Trägheitskraft auf die Ladung 6 in Vorwärtsrichtung, bezüglich der Bewegung des Fahrzeuges. Um diese Betrachtung zu vereinfachen, ist für die Palette 1 angenommen, daß sie einen ausreichenden Elastizitätsmodul und eine verhältnismäßig geringe Festigkeitscharakteristik hat. Die Fracht oder Ladung, die starr oder halbstarr sein kann, ist in F i g. 4 als von starrer Art gezeigt und in einer Stellung, die sich bei Einstellen des Gleichgewichtes ergibt, d. h., die Reaktionskraft B ist gleich groß wie die im Schwerpunkt CG der Last angreifende Trägheitskraft A, und das aus den Reaktionskräften C und D gebildete Kraftpaar hat das sich ergebende Moment überwunden. Unter Beachtung dessen, daß die Festspanngurte 7, die zusätzlichen Gurte 9, die Palette 1, die Niederhalteeinrichtungen 3 und die Befestigungen 12 alle, wie vorstehend mit Bezug auf die F i g. 1 bis 3 beschrieben, montiert sind, ist es einzusehen, daß die aufwärts gerichteten, sich aus dem in F i g. 4 dargestellten Beispiel ergebenden Kräfte direkt auf das Fahrzeug mittels der Niederhalteeinrichtungen 3 übertragen werden. Da keine direkte Befestigung zwischen den Vorrichtungen 12 und dem Aufbau des Beförderungsmittels besteht, müssen alle in den Gurten 9 entwickelten Kräfte auf die Niederhalteeinrichtungen über die Palette, welche als Kraftträger wirkt, übertragen werden. Die Kräfte, die in den Bändern 7 entwickelt werden, werden natürlich direkt zu den Niederhalteeinrichtungen 3 übertragen und hier auf den Aufbau des Fahrzeuges. Unter den in der F i g. 4 dargestellten Bedingungen werden die Bänder 7 um eine Strecke ausgelängt, die bei E gezeigt ist. Unter Vernachlässigung der Reibung kann angenommen werden, daß sich diese Auslängung gleichförmig über die Länge der Bänder 7 erstreckt. Die Bänder 9 werden andererseits jeweils um den doppelten Betrag der Strecken F-1 ausgelängt, da die richtig gezeigten Auslängungen an beiden Seiten der Ladung erscheinen.
  • Demgemäß sind die auf die Niederhalteeinrichtungen 3 und die Ösen 12 auferlegten Belastungen Funktionen der Auslängung der einzelnen Bänder, die mit Niederhalteeinrichtungen und den Ösen verbunden sind. Wenn zum Zwecke der Einfachheit angenommen-wird, daß das Material der verschiedenen Bänder eine lineare Federcharakteristik hat, können die Belastungen an den verschiedenen obenerwähnten Stellen leicht erhalten werden. Zum Zwecke der Darstellung soll angenommen werden, daß die Strecke E zu 60,96 cm vorbestimmt ist (für irgendeine in Erwägung gezogene Trägheitskraft A) und daß, anders als bei dem vorher mit Bezug auf die F i g. 1 bis 3 beschriebenen Systeme, alle Bänder 7 und 8 dieselbe Federkonstante von 35,7 kp/cm haben. Die auf die Niederhaltevorrichtungen 3 aufgebrachte Kraft ist dann 8709 kp oder 2177 kp pro Niederhalteeinrichtung. Die zusätzlichen Bänder 7 nächst dem linken Ende der Ladung, wie aus F i g. 4 zu sehen, sind ungefähr um 101,6 cm (50,8 cm pro Seite der Ladung) ausgelängt. Demgemäß tritt an jeder der Ösen, an der dieser zusätzliche Gurt befestigt ist, eine Belastung von 1814 kp auf. Die Belastungen für die restlichen drei zusätzlichen Gurte, in F i g. 4 von links nach rechts gesehen, kann ähnlich zu jeweils 1361 kp, 907 kp und 454 kp ermittelt werden, so daß eine Gesamtlast von 4536 kp an der Palette entlang dem Rand 10 und eine gleiche Last auf die Palette entlang dem Rand 11 aufgebracht würde. Eine solche Last würde offensichtlich für die überragenden Randbereiche der Palette zu hoch sein, um ihr zu widerstehen. Wieder zu Zwecken der Einfachheit der Erörterung kann angenommen werden, daß diese Belastung das Doppelte von der ist, die durch den Randbereich der Palette aufgenommen werden kann.
  • Unter diesen Umständen kann die Überbelastung der Randbereiche der Palette 1 durch Verwendung von solchem Material für die Bänder 9 vermieden werden, das eine Federkonstante von vielleicht 17,85 kp/cm hatte, was 50 % der Federkonstante der ursprünglich für die Hauptfestspannbänder 7 in diesem theoretischen Beispiel in Erwägung gezogenen ist. Wenn der Abstand E derselbe bleibt, würde die 50prozentige Verringerung der Federkonstante bei den Bändern 9 die auf die Randbereiche bei 10 und 11 der Palette aufgebrachte Last auf einen Wert von 2268 kp vermindern, der annehmbar sein könnte. Da jedoch die Gesamtfestspannfähigkeit des Netzes vermindert wurde, würde die Auslenkung unter der Trägheitskraft A zunehmen, so daß sowohl der Abstand E als auch die Entfernungen F -1 zunehmen würden. Dadurch würde die Verminderung der aufgebrachten Lasten auf die Randbereiche der Palette bei 10 und 11 nicht so groß wie gewünscht sein. Demgemäß ist die Federkonstante der Gurte 7 in einem solchen Ausmaß erhöht, daß die Auslenkung innerhalb der Strecke E bei dem Höchstwert von 60,96 cm bleibt. Die Federkonstante für die Bänder 9 kann abwechselnd weiter vermindert werden. Dieses Beispiel stellt jedoch dar, daß das Herstellen der Bänder 7 aus einem eine hohe Federkonstante aufweisenden Material und der Bänder 9 aus einem eine verringerte Federkonstante aufweisenden Material es gestattet, die von der Trägheitskraft A herrührenden Kräfte hauptsächlich auf die Niederhalteeinrichtungen 3 zu konzentrieren und demgemäß dem Aufbau des Fahrzeuges aufzuerlegen, während die der Palette entlang den Rändern 10 und 11 über die Verbindungen 12 auferlegten Belastungen verringert oder auf einem verhältnismäßig niedrigem Wert gehalten werden, der von der Palette überstanden werden kann. Die Gesamtwirkung solcher Auswahl der jeweiligen Federkonstanten der Bänder 7 und 9 ist die Bildung einer vorbestimmten Verteilung der Belastungskräfte so, daß diese den zu diesem Zweck geeigneten Befestigungsstellen am Fahrzeug auferlegt werden können. Das erläuterte Beispiel in F i g. 4 wurde so gewählt, daß die in F i g. 1 dargelegten Umgebungsbedingungen, wo die die Belastungen aufnehmenden Niederhalteeinrichtungen bezüglich der Ladung vorn und hinten angeordnet waren, angepaßt sind. Es sollte sich jedoch verstehen, daß die Erfindung bei der Bildung einer vorbestimmten Verteilung von Belastungskräften in anderer Art als der gerade beschriebenen nützlich ist. Zum Beispiel sollten die Befestigungsstellen in dem Fahrzeug, die zur Aufnahme der für Bruchlandungen ins Auge gefaßten hohen Belastungen fähig sind, sich eher an gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeuges als in Längsrichtung befinden. Die Bänder 7 aus F i g. 1 können sich dann quer zu dem Fahrzeug erstrecken, während die zusätzlichen Bänder 9 sich in Längsrichtung davon erstrecken. Dabei sind alle Bänder 7, 9 und 14 aneinander befestigt, um einen Netzaufbau zu bilden. Die Bänder 9 und 14 können dann auf die Bänder 7 jene Kräfte übertragen, die in Längsrichtung auftreten, so daß die Höchstbelastung eher an den Seiten der Ladung als an der Vorder- und Rückseite von ihr aufgenommen werden.
  • Wie früher in dieser Beschreibung angegeben, zeigt der Aufbau von Luftfahrzeugen häufig entsprechende Festigkeit für bestgeeignete, die Ladung tragende Befestigungsstellen nur an bestimmten Orten.
  • Bezugnehmend auf F i g. 1 kann ersehen werden, daß dort vier Hauptfestspannbänder 7 vorhanden sind, wobei diese gleichmäßig räumlich voneinander getrennt in Querrichtung zur Ladung und demgemäß quer zum Fahrzeug angeordnet sind, so daß die beiden inneren Bänder 7 nahe der Mitte des Bodens des Luftfahrzeuges enden, während z. B. die beiden äußeren Bänder 7 an Stellen, die näher an den Seiten des Bodens liegen, enden. Unter diesen Umständen ist es wünschenswert, wenigstens den Hauptteil der Belastung den äußeren Befestigungsstellen aufzuerlegen und die Größe der Belastungen bei den beiden inneren Befestigungsstellen zu begrenzen. Um dies zu bewerkstelligen, können die äußersten Bänder 7 eine höhere Federkonstante haben, während die beiden innersten Bänder 7 eine vorbestimmte, geringere Federkonstante haben. Das letztliche Ergebnis ist, daß ein größerer Anteil der z. B. während einer Bruchlandung auftretenden Belastung von den zwei äußeren Bändern 7 und ein geringerer Teil dieser Belastung von den zwei inneren Bändern 7 aufgenommen wird.
  • Obgleich die mit Bezug auf die F i g. 1 bis 3 beschriebene Ausführungsform der Erfindung besonders vorteilhaft wegen ihrer Einfachheit ist, versteht es sich, daß, abhängig von dem sie enthaltenden Beförderungsmittel, es wünschenswert sein kann, eher einen wesentlichen Teil der Belastung direkt auf das Beförderungsmittel von den Seiten der Ladung überzuleiten als nur an den Vorder- und Hinterenden der Ladung. Demgemäß kann die Palette 1 z. B. so konstruiert sein, daß ihr Rand 11' seitlich über die Ösenvorrichtung 12 hinausragt, wobei dieselbe Veränderung am gegenüberliegenden Rand der Palette gemacht wird. Mit dieser Änderung ist es dann möglich, daß sich die seitlichen Ränder der Palette unter an dem Fahrzeug befestigten Niederhalterändern befestigen lassen, wie es bei 53 in F i g. 5 gezeigt ist. Die Federkonstante für die zusätzlichen Bänder 9 kann dann erhöht werden, so daß ein größerer Anteil der Gesamtbelastung über diese Bänder den Rändern 10 und 11 der Palette auferlegt wird, wobei dieser größere Anteil der Belastung direkt auf den Aufbau des Fahrzeuges. wie den Rand bei 53 in F i g. 5, übertragen wird.
  • Es versteht sich auch, daß, während das schematisch in F i g. 4 gezeigte Beispiel eine allgemein längs zum Fahrzeug gerichtete Kraft enthält, dieselbe Analyse, die oben mit Bezug auf F i g. 4 dargestellt ist, auf Trägheitskräfte angewendet werden kann, die senkrecht bezüglich des Fahrzeuges wirken.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Lastverzurrung durch netzartig verlaufende Spanngurte für auf Paletten befindliche Lasten in Fahrzeugen, dadurch gekennzeichn e t, daß die Last (6) in Fahrzeuglängsrichtung durch am Fahrzeug verankerbare Hauptspanngurte(7) hoher Federkonstante und in Fahrzeugquerrichtung durch an den Paletten (5) befestigbare Zusatzspanngurte (9) niedriger Federkonstante verzurrt ist.
  2. 2. Verzurrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptspanngurte (7) mittels Niederhalteeinrichtungen (3) nicht nur mit dem Fahrzeug, sondern auch mit den Paletten (5) verankerbar sind.
  3. 3. Verzurrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspanngurte (9) in die Paletten (5) einhängbar sind.
  4. 4. Verzurrung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der Haupt- und Zusatzspanngurte (7, 9) durch Spannschlösser (8,13) verstellbar sind.
  5. 5. Verzurrung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-und Zusatzspanngurte (7, 9) im Bereich der Seitenflächen der Last (6) mit Befestigungsmitteln für Nebenspanngurte (14) versehen sind, die die Last in parallelen Horizontalebenen umgeben.
DEA48533A 1964-03-02 1965-03-02 Lastverzurrung durch netzartig verlaufende Spanngurte Pending DE1290878B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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