DE129078C - - Google Patents
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- DE129078C DE129078C DENDAT129078D DE129078DC DE129078C DE 129078 C DE129078 C DE 129078C DE NDAT129078 D DENDAT129078 D DE NDAT129078D DE 129078D C DE129078D C DE 129078DC DE 129078 C DE129078 C DE 129078C
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- gas
- valve
- float
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISEWCHES
PATENTAMT.
-JV* 129078 KLASSE 4ά.
Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausbildung der in der Patentschrift 129077
beschriebenen, durch die Veränderung des Gasdruckes in Thätigkeit gesetzten Zünd- und
Löschvorrichtung für Gasbrenner, bei welcher sowohl das Gasabschlufsventil für den Gaszuflufs
zum Brenner als auch der mit dem Ventil verbundene Ventilkonus für die Regelung des
Gasverbrauchs bei brennender Flamme in der Düse des Bunsenbrenners angeordnet sind.
Die Erfindung besteht darin, dafs an Stelle einer Membran der Gaszuflufs zum Brenner
durch einen mit den Ventilen gekuppelten Schwimmer gesteuert wird.
. Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
. Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
A ist ein zylindrisches Gefäfs, in dessen Boden ein Gasrohr B eingeschraubt ist. ' Der
Deckel C des Gehäuses ist mit einem Tauchcylinder d versehen, der bis in die Nähe des
Bodens des Gehäuses A. reicht und am unteren Ende mittels einiger Füfse/ darin centrirt wird.
Auf dem Deckel C befindet sich ein Gewindestutzen e, auf welchen ein Bunsenbrenner F
für Gasglühlicht aufgeschraubt ist. M ist ein Korkschwimmer mit einer dünnen Ventilstange 0,
die in dem Boden p' der Schutzhülse P geführt und deren Hub durch diesen Boden mittels
eines Anschlags u nach abwärts begrenzt wird. Das obere Ende der Ventilstange 0 trägt den
den Gaszuflufs zum Brenner regelnden Ventilkegel \ und den mit diesem , verbundenen,
schlanken Ventilkonus q zur Regelung des Gasverbrauchs
beim Brennen der Flamme. Beide sind in der aus der Patentschrift 129077 bekannten
Weise in der Düse des Brenners angeordnet.
Das cylindrische Gehäuse A ist bis zu einer gewissen Höhe mit Glycerin oder Paraffinöl
oder einer andern schwer gefrierenden Flüssigkeit gefüllt, in welcher der Schwimmer M in
einer gewissen und zu regulirenden Höhe schwimmt. Um die Menge dieser Flüssigkeit
einem zu bestimmenden Maximaldruck anzupassen, ist zwischen der Gefäfswand A und
dem Tauchcylinder d ein Ueberlaufrohr Q. vorgesehen, welches im Boden des Gefäfses eingeschraubt
ist und auf die dem Maximaldruck entsprechende Höhe eingestellt werden kann.
Andererseits ist im Deckel C das Einfüllloch i vorgesehen, um die Flüssigkeit einfüllen und
bei eventueller Verdunstung eines kleinen Theiles diesen periodisch nachfüllen zu können. Aufserdem
dient das Loch dazu, den Druck zwischen dem Tauchcylinder und Gefäfs mit dem äufseren
atmosphärischen stets auszugleichen.
Diese Einrichtungen des Gefäfses und Schwimmers sind bei Zünd- und Löschvorrichtungen,
bei denen der Gaszuflufs zum Brenner durch ein vom Gasdrucke beeinflufstes
Schwimmerventil geöffnet oder gesperrt wird, bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
Die Wirkungsweise der Zündvorrichtung ist , folgende :.„,··.: ;
Beim niederen Tagesdruck wird die Flüssigkeit im Tauchcylinder d auf das Niveau II
hinabgedrückt. Der Schwimmer ist nun derart
ausgewogen, dafs bei diesem Flüssigkeitsstande ein Sinken desselben und eine Freigabe
der Gasdurchfiufsöffnung s durch den Ventilkegel £ noch nicht eintritt; das Gas gelangt nur
durch das Röhrchen K zu der continuirlich brennenden Zündflamme /.
Sobald der Tagesdruck auf den Abenddruck erhöht wird, wird die Flüssigkeit im Tauchcylinder
auf das Niveau III herabgedrUckt. Hierbei senkt sich der Schwimmer M mit der
Ventilstange o, der Ventilkegel \ giebt die Durchgangsöffnung des Ventilsitzes s frei, so
dafs das Gas in den Bunsenbrenner F strömen kann, wo es sich an der Gas'zündflamme / entzündet.
Die Regelung des Gasverbrauchs durch den Ventilkonus q in der Düse des Bunsenbrenners F
erfolgt dann in der Weise, dafs der Konus q die Durchgangsöffnung im Ventilsitz s beim
Steigen oder Sinken des Schwimmers erweitert bezw. verengt, je nachdem der Gasdruck während
der Nacht in den Grenzen des Minimal- und Maximalabenddruckes vermindert bezw.
verstärkt wird.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Ausführungsform der durch Patent 129077 geschützten Zünd- und Löschvorrichtung für Gasbrenner, bei welcher sowohl das Gasabschlufs'ventil als auch der mit demselben verbundene Ventilkonus zur Regelung des Gasverbrauchs in der Düse des Bunsenbrenners angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs die Steuerung des Abschlufsventils (%) und des Ventilkonus (q) nicht durch eine Membran, sondern durch einen Schwimmer (M) bewirkt wird, dessen Höhenlage vom Gasdruck in bekannter Weise beeinflufst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129078C true DE129078C (de) |
Family
ID=397566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129078D Active DE129078C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129078C (de) |
-
0
- DE DENDAT129078D patent/DE129078C/de active Active
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