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DE1290582B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilflankiger kurzzeitiger elektrischer Impulse - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilflankiger kurzzeitiger elektrischer Impulse

Info

Publication number
DE1290582B
DE1290582B DE1959N0016476 DEN0016476A DE1290582B DE 1290582 B DE1290582 B DE 1290582B DE 1959N0016476 DE1959N0016476 DE 1959N0016476 DE N0016476 A DEN0016476 A DE N0016476A DE 1290582 B DE1290582 B DE 1290582B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
circuit
base
collector
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959N0016476
Other languages
English (en)
Inventor
Hugenholtz Eduard Herman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1290582B publication Critical patent/DE1290582B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/282Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
    • H03K3/283Stabilisation of output, e.g. using crystal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilflankiger kurzzeitiger elektrischer Impulse an einem Impulstransformator, der im Kollektorkreis eines Transistors liegt, dessen Emitter-Basis-Kreis elektrische Steuerimpulse zugeführt werden.
  • Insbesondere dann, wenn die Wiederholungsfrequenz der Impulse durch einen Quarz oder ein anderes Resonanzelement stabilisiert ist, haben die in Impulse umzuformenden Ausgangsschwingungen wenigstens annähernd Sinusform. Die Kuppen der Sinusschwingungen können durch eine Schwellwertvorrichtung od. dgl. abgeschnitten werden, und man kann wesentlich kürzere Impulse erhalten durch Steuerung eines Verstärkerelementes, in dessen Ausgangskreis ein Impulstransformator eingeschaltet ist; dieser hat vielfach eine differentiierende Wirkung, so daß sich während der Anstiegsflanke ein schmaler Impuls ergibt, während der folgende meist schwächere Impuls entgegengesetzter Polarität durch einen Gleichrichter od. dgl. unterdrückt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich trotzdem keine guten Ergebnisse erhalten lassen, wenn als Verstärkerelement ein Transistor verwendet wird, der normalerweise gesperrt ist und nur während des Auftretens der Steuerimpulse leitend wird.
  • Denn durch die Kollektor-Basis-Kapazität des Transistors, die im leitenden Zustand wesentlich größer ist als im gesperrten Zustand des Transistors, ist der Impulsverkürzung eine Grenze gesetzt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung einer verbesserten Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilerer und kürzerer elektrischer Impulse, mit der man sehr schmale Impulse erhält, die eine große Anzahl von Harmonischen beträchtlicher Amplituden aufweisen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwischen der Emitterelektrode und der Basiselektrode des Tran- , sistors zur Arbeitspunkteinstellung eine Vorspannung wirksam ist, mittels derer der Transistor außerhalb der Steuerimpulse stark stromleitend wird, daß an die Kollektorelektrode eine herabgesetzte Speisespannung angelegt ist, so daß bei dieser starken Leitung der Transistor nicht überlastet wird, und daß dem Emitter-Basis-Kreis Steuerimpulse zugeführt werden, die den Transistor kurzzeitig nichtleitend machen.
  • Es ist vorteilhaft, die Steuerimpulse über einen Transformator der Emitter-Basis-Strecke des Transistors zuzuführen. Durch die Induktivitätswirkung des Transformators kann die Flankensteilheit der steuernden Impulse begünstigt werden, so daß auch die Ausgangsimpulse entsprechend verbessert sind.
  • Eine besonders einfache Art der Einstellung des Arbeitspunktes ergibt sich, wenn im Emitter-Basis-Kreis keine konstante Vorspannungsquelle eingeschaltet ist und wenn infolge der Induktivitätswirkung der Sekundärwicklung des Transformators Spitzenstromgleichrichtung im Sekundärkreis erzielt wird. Unter Spitzenstromgleichrichtung soll dabei eine solche Wirkung verstanden werden, bei der die Emitter-Basis-Strecke durch periodische Impulse gesteuert wird und während des größten Teiles der Periode Strom führt infolge der Wirkung der in diesem Kreis liegenden Induktivität. Dies führt bekanntlich dazu, daß ein einmal wirksam gemachter Strom nur beim Einschalten einer höheren Gegenspannung vorzeitig unterbrochen wird. Ein eine Induktivität enthaltender Stromkreis hat bekanntlich das Bestreben, den hindurchfließenden Strom aufrechtzuerhalten (Trägheitswirkung), wobei die zugeführte Energie in das (ansteigende) Magnetfeld hineingespeichert wird bzw. wobei verbrauchte Energie dem (abklingenden) Magnetfeld entnommen wird. In dem die Transformatorinduktivität und die geöffnete Emitter-Basis-Strecke enthaltenden Kreis klingt somit der Strom nur verhältnismäßig langsam ab, auch wenn das steuernde Signal eine geringe Amplitude in Sperrichtung des Transistors aufweist. Erst ein Sperrimpuls größerer Amplitude kann den Strom kurzzeitig tatsächlich unterbrechen. Die Induktivität bringt somit eine Wirkung hervor, die einer Einstellung durch einen von einer Gleichstromquelle gelieferten Strom entspricht.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Ein durch einen Kristall gesteuerter Sinusoszillator enthält zwei Transistoren T1 und T2 in Gegentaktschaltung, deren Frequenz von einem zwischen den Basiselektroden der Transistoren T1 und T2 liegenden Kristall 1 konstant gehalten wird. Ein auf die Kristallfrequenz abgestimmter, aus der Induktionsspule 8 und dem Kondensator 10 bestehender Resonanzkreis liegt zwischen den Emitterelektroden der Transistoren T1 und T2. Die Mitte der Induktionsspule 8 ist an Erde gelegt. Rückkopplungskondensatoren 6 und 7 liegen zwischen den Emitterelektroden und den Basiselektroden der Transistoren T1 und T2. Die Speisespannung wird den Kollektorelektroden von T1 und T2 über Widerstände 2 und 3 zugeführt. Ein negatives Potential wird an die Widerstände 2 und 3 über die Klemme 37 einer Speisespannungsquelle gelegt, deren positiver Pol mit der geerdeten Klemme 35 verbunden ist. Eine negative Vorspannung wird an die Basiselektroden der Transistoren T1 und T2 über Widerstände 4 und 5 zugeführt, welche mit den Kollektorelektroden der beiden Transistoren verbunden sind. Entkopplungskondensatoren 9 liegen zwischen den Kollektorelektroden der Transistoren T1 und T2 und Erde.
  • Die sinusförmige Ausgangsschwingung des Kristalloszillators speist eine Doppelweg-Gleichrichteranordnung, die die Funktion eines Frequenzverdopplers erfüllt; sie enthält zwei Dioden 11 und 12, einen Transformator 17 und ein aus einem Kondensator 13 und einem Widerstand 14 bestehendes Filter oder Vorspannungsnetzwerk. Die Sekundärwicklung des Transformators 17 ist mittels eines Kondensators 18 auf die zweite Harmonische der Kristallfrequenz abgestimmt.
  • Die abgestimmte Sekundärwicklung des Transformators 17 speist einen zweiten Frequenzverdoppler, welcher zwei Dioden 19 und 20, einen nicht abgestimmten Transformator 21 und ein Vorspannungsnetzwerk 15, 16 enthält.
  • An dem Transformator 21 treten Sinuskuppen auf, deren Frequenz viermal so hoch ist wie die Grundfrequenz des Kristalloszillators mit den Transistoren T1 und T.,.
  • Außerdem werden über einen Koppelkondensator 38 Schwingungen der Grundfrequenz zugeführt einem Kreis, der aus der Induktionsspule 22, der Sekundärwicklung des Transformators 21 und einem Kondensator 23 besteht, welche Schaltelemente gemeinsam einen auf die Grundfrequenz abgestimmten Kreis darstellen.
  • Am Verbindungspunkt der Induktivität 22 und der Sekundärwicklung des Transformators 21 ergibt sich infolgedessen eine Überlagerung der Grundschwingung und der der vierten Harmonischen entsprechenden Sinuskuppen vom Transformator 21. Diese überlagerte Schwingung wird der Basis eines Transistors T3 zugeführt, dessen Emitter an Erde liegt. An seiner Basis wird somit ein Spannungsverlauf erhalten, der innerhalb einer Periode der Grundschwingung eine hohe positive den Transistor sperrende Spitze aufweist und praktisch während der übrigen Zeit beträchtliche negative, den Transistor öffnende Werte annimmt.
  • Steuerimpulsspitzen dieser Art sind verhältnismäßig breit und enthalten nur einen kleinen Anteil von höheren Harmonischen, die zudem nur geringe Amplituden aufweisen.
  • Um einen kürzeren Impuls zu erhalten, ist im Kollektorzweig des Transistors T3 ein Impulstransformator 27 eingeschaltet, dessen anderes Ende über einen Widerstand 25 mit dem negativen Pol 37 der Speisequelle verbunden ist. Vom Verbindungspunkt des Widerstandes 25 mit der Primärwicklung des Impulstransformators 27 ist ein Entkopplungskondensator 24 nach Erde eingeschaltet. Der Kondensator 24 und der Widerstand 25 bilden eine Parallelschaltung, durch die die Kollektorspannung herabgesetzt wird. Die Primärwicklung des Transformators 27 ist von einer Diode 26 überbrückt. Wird durch die Primärwicklung des Transformators 27 ein Strom geschickt und plötzlich unterbrochen, so führt die in dieser Wicklung aufgespeicherte magnetische Energie zu sinusförmigen Schwingungen, von denen schon die zweite Halbwelle durch die Wirkung der Diode 26 abgeschnitten wird. Es tritt somit eine impulsförmige Halbwelle auf, deren Breite und deren Amplitude von der Größe der am Transformator 27 wirksamen Kapazitäten und der Steilheit der Stromunterbrechung abhängig sind.
  • Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben insbesondere gezeigt, daß die Kollektorkapazität eines Transistors im gesperrten Zustand wesentlich niedriger ist als im geöffnetem Zustand. Man erhält somit eine besonders hohe Eigenfrequenz der Anordnung mit dem Transformator 27 und damit kurze Ausgangsimpulse, wenn der Transformator 27 nicht durch das Einschalten des Kollektorstromes, sondern durch dessen Unterbrechung angestoßen wird und wenn durch eine spezielle Steuerungsartdiese Unterbrechung möglichst abrupt vor sich geht.
  • Der Transistor T3 wird daher derart gesteuert, daß er geöffnet und stark stromleitend wird und in diesem Zustand dann kurzzeitig gesperrt wird.
  • Der Widerstand 25 hat einen solchen Wert, daß er bei geöffnetem Transistor T.3 die Kollektorelektrode auf einem niedrigen Potential hält, so daß die zulässige Verlustleistung nicht überschritten wird und somit ein Durchschlagen des Transistors bei höheren Temperaturen verhütet ist.
  • Wenn beispielsweise die Grundfrequenz des die Transistoren T1 und T" enthaltenden Oszillators 1 MHz beträgt, ergibt sich am Ausgang des Frequenzverdopplers 11, 12, 17 eine Schwingung von 2 MHz. Das Vorspannungsnetzwerk 13, 14 verhütet eine zu große Dämpfung des abgestimmten Kreises 8, 10.
  • Die vom Kondensator 18 auf 2 MHz abgestimmte Sekundärwicklung des Transformators 17 speist den zweiten Frequenzverdoppler 19, 20, 21. Das durch Überlagerung mit der Grundwelle erhaltene Signal wird der Basiselektrode des Transistors T3 zugeführt. Dieser Transistor T3 ist nach dem Prinzip der Erfindung leitend und wird durch die Spitzen der kombinierten Schwingung am Transformator 21 nichtleitend gemacht.
  • Der Basis des Transistors T3 wird eine zusammengesetzte Wechselspannung vom Transformator 21 zugeführt. Durch den ins negative Gebiet reichenden Teil dieser Spannung wird dabei der Transistor T3 stark geöffnet. Danach nimmt die Spannung positive Werte an. Die Sekundärwicklung des Transformators 21 ist jedoch über die niedrige Eingangsimpedanz des Transistors T3 weitgehend kurzgeschlossen. Infolge der bekannten Induktivitätswirkung hat der Strom die Neigung, seinen Wert beizubehalten, so daß der Transistor T3 auch dann noch geöffnet bleiben kann, wenn die Steuerspannung bereits geringe positive Werte angenommen hat. Erst die stark positiv gerichteten Spitzen können sich gegenüber der Induktivitätswirkung durchsetzen und den Transistor T3 impulsartig sperren. Da somit die Emitter-Basis-Strecke des Transistors T3 während des größeren Teiles der Periode geöffnet sein kann und nur während der Spitze der Steuerspannung gesperrt wird, kann man in diesem Zusammenhang von einer Spitzenstromgleichrichtung an der Sekundärwicklung des Transistors 21 sprechen.
  • Wenn der Steuerimpuls des Transistors T.z an der Basis sperrt, ergibt sich am Impulstransformator 27 im Kollektorzweig ein schmaler Impuls großer Amplitude, weil die Sperrung sehr schnell vor sich geht. Weitere Schwingungen im Transformator 27 werden durch die Diode 26 gedämpft, die leitend wird, wenn die Spannung am Kollektor des Transistors T3 nach der ersten hohen negativen Halbwelle einen positiven Wert annehmen will. Vorzugsweise wird eine Halbleiterdiode 26 verwendet, die nichtleitend ist, wenn die an ihr auftretende Vorwärtsspannung praktisch gleich Null ist.
  • Am Transformator 27 ergeben sich somit schmale Impulse hoher Amplitude, deren Wiederholungsfrequenz 1 MHz beträgt. Diese Impulse können noch weiter verkürzt werden und ihre Flankensteilheit kann noch weiter erhöht werden, wenn sie einer weiteren nach dem Prinzip der Erfindung ausgebildeten Stufe zugeführt werden.
  • Eine solche nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ausgebildete Stufe enthält einen Transistor T4, dessen Emitter an Erde liegt. Ein negatives Potential ist an die Basiselektrode gelegt über Widerstände 29, 30, die zwischen den Klemmen 35 und 37 der Speisequelle liegen und deren Verbindungspunkt über die Sekundärwicklung des Impulstransformators 27 an die Basis des Transistors T4 angeschlossen ist. Der Widerstand 29 wird mittels eines Kondensators 28 gegenüber Erde entkoppelt für die Frequenzen des an der Sekundärwicklung des Transformators 27 auftretenden Impulssignals. Im Kollektorzweig des Transistors T4 liegt die Reihenschaltung der Primärwicklung eines Impulsspitzentransformators 32 und eines Widerstandes 33, der von einem Kondensator 34 überbrückt ist. Parallel zur Primärwicklung des Transformators 32 liegt eine Dämpfungsdiode 31.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß in dieser Schaltung kein negatives Potential von außen an die Kollektorelektrode des Transistors T4 gelegt wird. Durch die negative Spannung an der Basis ist der Transistor T4 normalerweise, so lange kein positives Steuersignal zugeführt wird, zwischen Basis und Emitter geöffnet. Wenn der Kondensator 34 noch nicht aufgeladen ist, ist dann auch die Basis negativ gegenüber dem Kollektor, so daß auch diese Strecke in Vorwärtsrichtung vorgespannt ist. Es fließt daher auch ein Strom von der Basis zum Kollektor und durch die Primärwicklung des Transformators 32, wodurch der Kondensator 34 negativ gegenüber Erde aufgeladen wird. Da somit in den Intervallen zwischen den Impulsen der Kollektorstrom und der Emitterstrom gegen Erde gleiche Richtung haben, ist der Basisstrom verhältnismäßig groß. Die sich am Kondensator 34 einstellende Spannung ist auch von der Belastung abhängig. Es ist dadurch sichergestellt, daß eine Überlastung des Kollektors nicht eintreten kann, so daß auch ein Transistor mit geringer Verlustleistung verwendet werden kann. Durch Anlegen der vom Transformator 27 gelieferten positiven Impulse an die Basiselektrode des Transistors T4 wird der Basisstrom unterbrochen und ein Impuls im Kollektortransformator 32 erzeugt.
  • Es ergibt sich, daß der in der Sekundärwicklung des Transformators 32 auftretende und an der Klemme 36 abnehmbare Impuls von 1 MHz reich an Harmonischen ist, deren Amplitude bei 70 MHz nur 25 0/u niedriger ist als die bei 10 MHz, und daher besonders geeignet ist für Anwendungen wie z. B. in einem Frequenzstabilisierungssystem.
  • Bemerkt wird, daß, obwohl die Beschreibung sich auf die Verwendung von pnp-Transistoren bezieht, dies nicht kritisch ist, da npn-Transistoren verwendbar sind, wenn die Spannungen dementsprechend umgepolt werden.
  • Da der Transistor T3 einen niedrigen mittleren Strom führt, weil er abwechselnd ein- und ausgeschaltet wird, und der Strom des Transistors T4 gering ist infolge der Abwesenheit einer Spannungszuführung zur Kollektorelektrode, ist der Energieverbrauch des Impulsgenerators gering. Gewünschtenfalls kann auch dem Transistor T4 von außen eine Kollektorspannung zugeführt werden, wenn dadurch eine bessere Wirkung erreicht wird. Es muß dann dafür gesorgt werden, daß durch Aufrechterhaltung einer niedrigen Kollektor-Emitter-Spannung keine Überlastung dieses Transistors auftritt. Die vorstehend an Hand der Teile mit den Bezugszeichen 1... 20 und T1, T2 erläuterte Art der Steuerimpulserzeugung ist nicht erfindungswesentlich.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilflankiger kurzzeitiger elektrischer Impulse an einem Impulstransformator, der im Kollektorkreis eines Transistors liegt, dessen Emitter-Basis-Kreis elektrische Steuerimpulse zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Emitterelektrode und der Basiselektrode des Transistors (T, bzw. T4) zur Arbeitspunkteinstellung eine Vorspannung wirksam ist, mittels derer der Transistor außerhalb der Steuerimpulse stark stromleitend wird, daß an die Kollektorelektrode eine herabgesetzte Speisespannung angelegt ist, so daß bei dieser starken Leitung der Transistor nicht überlastet wird, und daß dem Emitter-Basis-Kreis Steuerimpulse zugeführt werden, die den Transistor kurzzeitig nichtleitend machen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse über einen Transformator (21) zugeführt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 zur Erzeugung periodischer Impulse, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter-Basis-Vorspannung durch Spitzenstromgleichrichtung im Sekundärkreis eines Emitter-Basis-Eingangstransformators (21) erzeugt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer herabgesetzten Kollektorspannung eine Widerstand-Kondensator-Parallelschaltung (24, 25) in Reihe im Kollektorkreis liegt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Widerstand-Kondensator-Parallelschaltung (33, 34) erzeugte Spannung als einzige Speisespannung der Kollektorelektrode des Transistors (T4) zugeführt wird und daß die Basis negativ vorgespannt ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Primärwicklung des im Kollektorkreis liegenden Impulstransformators (27, 32) ein zur Dämpfung unerwünschter Nachschwingungen dienender Gleichrichter (26 bzw. 31) geschaltet ist.
DE1959N0016476 1958-04-03 1959-03-28 Schaltungsanordnung zur Erzeugung steilflankiger kurzzeitiger elektrischer Impulse Pending DE1290582B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063640B (de) * 1956-11-03 1959-08-20 Philips Nv Impuls-Selektionsschaltung mit einem Transistor

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063640B (de) * 1956-11-03 1959-08-20 Philips Nv Impuls-Selektionsschaltung mit einem Transistor

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