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DE1290554B - Injektorpumpenanordnung fuer die Kuehlmittelumwaelzung in nuklearen Dampferzeugern - Google Patents

Injektorpumpenanordnung fuer die Kuehlmittelumwaelzung in nuklearen Dampferzeugern

Info

Publication number
DE1290554B
DE1290554B DEL50546A DEL0050546A DE1290554B DE 1290554 B DE1290554 B DE 1290554B DE L50546 A DEL50546 A DE L50546A DE L0050546 A DEL0050546 A DE L0050546A DE 1290554 B DE1290554 B DE 1290554B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injector
injector pump
reactor
water
hollow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL50546A
Other languages
English (en)
Inventor
Winkler Eberhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL50546A priority Critical patent/DE1290554B/de
Publication of DE1290554B publication Critical patent/DE1290554B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C15/00Cooling arrangements within the pressure vessel containing the core; Selection of specific coolants
    • G21C15/24Promoting flow of the coolant
    • G21C15/243Promoting flow of the coolant for liquids
    • G21C15/25Promoting flow of the coolant for liquids using jet pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Injektorpumpenanordnung für die Kühlmittelumwälzung in nuklearen Dampferzeugern, insbesondere mit Siedewasserreaktoren mit im Reaktorfallraum zwischen Kern und Druckgefäßwand angeordneten Zyklondampfabscheidern, die nach unten Wasseraustrittsöffnungen besitzen und mit Injektorpumpen, die aus Treibdüse und Fangdüse bestehen.
  • Bei nuklearen Dampferzeugern, insbesondere bei Siedewasserreaktoren für größere Leistungen, besteht das Problem, den erzeugten Dampf innerhalb des Reaktordruckgefäßes aus dem siedenden Kühl- und Moderatorwasser abzuscheiden, ohne dabei einerseits das sehr kostspielige, Druckgefäß für Dampfabscheidereinbauten zu vergrößern, und ohne andererseits den Wirkungsgrad der Anlage durch große Druckverluste zu verschlechtern.
  • Es sind nukleare `Dämpferzeuger bekannt, bei denen die Abscheidung des Dampfes aus dem siedenden Kühl- und Moderatorwasser in Zyklonen erfolgt. Dabei wird das Reaktorkühlmittel von außerhalb des Reaktordruckgefäßes angeordneten Zwangsumlaufpumpen durch den Reaktorkern gepumpt. In den Zvklonen, durch die das Dampf-Wasser-Gemisch gefördert wird, scheidet sich der Dampf durch die Fliehkraft ab.
  • Da bei dem Betrieb eines Leistungsreaktors große Mengen des Kühlmittels umgewälzt werden müssen, sind Umwälzpumpen, Rohrleitungen und Armaturen großer Abmessungen außerhalb des eigentlichen Reaktordruckgefäßes erforderlich. Diese müssen im Reaktor-Umschließungsgebäude, dem sogenannten Sicherheitsbehälter, untergebracht sein, da sie mit Reaktordruck belastet., sind. Dadurch wird der zu umbauende Raum des Sicherheitsbehälters größer, was Mehrkosten verursacht, und durch die großen mit Reaktordruck belasteten Teile außerhalb des Reaktordruckgefäßes ist ein Unfallrisiko größer.
  • Es ist bekannt, den Nachteil großer externer Umwälzschleifen dadurch zu umgehen, daß man nur einen Teilstrom der umzuwälzenden Wassermengen in einem äußeren Kreislauf umwälzt, und diesen Teilstrom als Treibstrom für im Reaktor angeordnete Injektorpumpen verwendet.
  • In der deutschen Patentschrift 897 201 wird die Verwendung von Injektorpumpen in Dampferzeugern beschrieben, bei denen Kesselwasser als Treibmittel für die Pumpen dient.
  • Nun haben jedoch Injektorpumpen einen Nachteil, sie habe einen geringeren Wirkungsgrad als Pumpen mit mechanisch bewegten Teilen. Aus Sicherheitsgründen, nämlich um die umzuwälzenden Wassermengen wesentlich zu verringern, und dadurch kleinere mit Reaktordruck belastete externe Umwälzschleifen zu bekommen, verwendet man trotz des schlechteren Wirkungsgrades Injektorpumpen.
  • Man bekommt somit als Wirkungsgrad verschlechternde Einflüsse die Summe der Druckabfälle im gesamten Dampferzeugungskreislauf, die aus den Druckabfällen am Reaktorkern, den Druckabfällen an den Zyklonen und den Druckabfällen an den Strahlpumpen besteht.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei einem nuklearen Dampferzeuger, der Injektorpumpen und Zyklondampfabscheider aufweist, die hohen Druckabfälle im dampferzeugenden Kreislauf zu senken. Dieses geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Wasseraustrittsöffnungen jedes Zyklondampfabscheiders über einen Hohlschaufelkranz mit der Injektorpumpe derart verbunden sind, daß an den Oberflächen der Hohlschaufeln die im Zyklondampfabscheider rotierende Flüssigkeit in Richtung der Pumpenachse umgelenkt wird, während die Treibdüse der Injektorpumpe durch die Hohlschaufeln hindurch gespeist wird.
  • Die Injektorpumpen sind in vorteilhafter Weise mit den Dampfabscheidern so zu einer konstruktiven Einheit zusammengefußt, daß die rotatorische Energie des Reaktorwassers in den Zyklonen umgelenkt wird in translatorische Bewegungsenergie als Anfangsgeschwindigkeit für das in die Strahlpumpe eintretende zu treibende Wasser. Dadurch, daß die Umlenkung durch Hohlschaufeln geschieht, in denen gleichzeitig das Treibwasser für die Treibdüse der Pumpe zugeleitet wird, bekommt man eine sehr kompakte Bauweise. An Hand dreier Figuren sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Teil eines. Siedewasserreaktors mit der erfindungsgemäßen Anordnung; F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch F i g. 1 in Höhe der Linie CD; F i g. 3 die Abwicklung der Linie AB aus F i g. 2. Aus dem Raum 1(F i g. 1) wird ein Teil der Treibflüssigkeit abgezogen und vor der Umwälzpumpe mit dem durch Leitung 2 zufließenden, unterkühlten Speisewasser vermischt. In der Pumpe 3 erfährt das als Treibflüssigkeit dienende unterkühlte Wasser eine Druckerhöhung und wird dann- in einen Ringraum 4 um den Reaktorkern 5 eingespeist. In diesem Ring raum sind die Zyklone 6 angeordnet, wie auch aus F i g. 2 zu entnehmen ist. Am unteren Ende der Zyklone befinden sich in einem hohlzylindrischen Gehäuse Hohlschaufeln 7, so daßdie Treibflüssigkeit von dem Ringraum 4 nur durch die Hohlschaufeln zur Treibdüse der Injektorpumpe strömen kann. Entlang der Außenflächen der Hohlschaufeln strömt in axialer Richtung die zu befördernde Flüssigkeit.
  • F i g. 2 stellt einen Horizontalschnitt CD durch die Zyklonaustrittsöffnungen dar, F i g. 3 zeigt die Abwicklung der Hohlschaufeln entlang der Schnittlinie AB. Es sind hier die aus der Vektoralgebra gebräuchlichen Zeichen für die Strömungsrichtungen eingetragen. Aus F i g. 3 ist zu ersehen, daß die Hohlschaufeln 7 nach oben eine schräg zur Zyklonachse liegende schaufelartige Fortsetzung 9 aufweisen. Diese Umlenkbleche, die genau in Richtung des im Zyklon umlaufenden Flüssigkeitsmantels liegen, dienen in Verbindung mit den anschließenden Schaufeln zur stoßfreien Umlenkung der im Zyklon rotierenden Flüssigkeit in axialer Richtung. Wie auch in F i g. 3 zu erkennen ist, ändert sich der Querschnitt zwischen den Hohlschaufeln entlang des Strömungsverlaufes der Zyklonflüssigkeit nur unwesentlich. Durch die Verengung der Hohlschaufeln nach unten hin zu den Ansaugzwischenräumen 11 ergibt sich zwar zunächst eine Querschnittserweiterung in Umfangsrichtung, die jedoch infolge radialer Verjüngung der Ansaugzwischenräume in Richtung Treibdüsenmündung ausgeglichen wird. Somit ändert sich auch die Geschwindigkeit des in den Zyklonen rotierenden Wassers nicht, und dessen Energie kann voll in der Injektorpumpe nutzbar gemacht werden, indem das dort eintretende Wasser bereits eine Anfangsgeschwindigkeit hat. Die aus der Treibdüse 8 austretende Treibflüssigkeit saugt in der Fangdüse 10 das in den Ansaugzwischenräumen 11 nach unten strömende Zyklonwasser an und drückt das gesamte Umlaufwasser infolge der Druckerhöhung im Diffusor 12 durch den Kern 5. Bei erneutem Eintritt des im Kern erzeugten Dampf-Wasser-Gemisches in die Zyklone wird dasselbe durch Drallkörper 13 am oberen Ende der Zyklone in Rotation versetzt. Der Abscheidevorgang des Dampfes im Zyklon erfolgt an der Oberfläche eines aus Flüssigkeit gebildeten Rotationsparaboloides. Der Dampf wird durch Entnahmerohre 14 in den Dampfraum abgeführt.
  • In konstruktiv günstiger Weise ist die Treibdüse der Injektorpumpe nach oben durch einen oben verschlossenen Hohlzylinder verlängert, an dem die Hohlschaufeln derart befestigt sind, daß die Treibflüssigkeit durch die Schaufeln in den Zylinder gelangt. Dabei wird das Treibwasser den Injektorpumpen über einen Ringraum 4 zugeführt, der gegenüber dem übrigen Reaktorfallraum abgetrennt ist. In diesem Raum herrscht der erhöhte Druck des Treibmittels für die Injektorpumpen. Alle Injektorpumen werden gemeinsam aus diesem Ringraum mit Treibflüssigkeit versorgt. Falls das Kondensat des Reaktordampfes, das bei 2 der Pumpe 3 zugeführt wird, mengenmäßig nicht ausreicht, alle Injektorpumpen zu speisen, kann aus dem Raum 1 oberhalb des Reaktorkernes zusätzlich Reaktorwasser abgezogen werden und mit dem Kondensat vor der Pumpe vermischt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Injektorpumpenanordnung für die Kühlmittelumwälzung in nuklearen Dampferzeugern, insbesondere mit Siedewasserreaktoren mit im Reaktorfallraum zwischen Kern und Druckgefäßwand angeordneten Zyklondampfabscheidern, die nach unten Wasseraustrittsöffnungen besitzen und mit Injektorpumpen, die aus Treibdüse und Fangdüse bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasseraustrittsöffnungen jedes Zyklondampfabscheiders über einen Hohlschaufelkranz mit der Injektorpumpe derart verbunden sind, daß an den Oberflächen der Hohlschaufeln die im Zyklondampfabscheider rotierende Flüssigkeit in Richtung der Pumpenachse umgelenkt wird, während die Treibdüse der Injektorpumpe durch die Hohlschaufeln hindurchgespeist wird.
  2. 2. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibdüse nach oben durch einen oben verschlossenen Hohlzylinder verlängert ist, an dem die Hohlschaufeln derart befestigt sind, daß die Treibflüssigkeit durch die Schaufeln in den Zylinder gelangt.
  3. 3. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt zwischen den Hohlschaufeln in Strömungsrichtung der umzulenkenden Flüssigkeit etwa konstant bleibt.
  4. 4. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Treibwassers für die Injektorpumpen über einen Ringraum erfolgt, der gegenüber dem übrigen Reaktorfallraum abgetrennt ist.
  5. 5. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Treibwassers oberhalb des vom übrigen Reaktorfallraum abgetrennten Ringraumes abgezogen wird.
DEL50546A 1965-04-23 1965-04-23 Injektorpumpenanordnung fuer die Kuehlmittelumwaelzung in nuklearen Dampferzeugern Pending DE1290554B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897201C (de) * 1951-09-09 1953-11-19 Mont Kessel Herpen & Co Komm G Verfahren und Einrichtung zur Foerderung von Kessel- oder Speisewasser mittels Strahlpumpen
US3057333A (en) * 1958-04-22 1962-10-09 Riley Stoker Corp Steam separator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897201C (de) * 1951-09-09 1953-11-19 Mont Kessel Herpen & Co Komm G Verfahren und Einrichtung zur Foerderung von Kessel- oder Speisewasser mittels Strahlpumpen
US3057333A (en) * 1958-04-22 1962-10-09 Riley Stoker Corp Steam separator

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