DE1290351B - Plattenspieler mit eingebautem Transistorverstaerker - Google Patents
Plattenspieler mit eingebautem TransistorverstaerkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenspieler mit ein- spart man nicht nur an Kosten für zusätzliche Baugebautem
Transistorverstärker, bei dem der Platten- teile, sondern erhält auch eine äußerst kompakte,
teller über einer das Laufwerk tragenden metallischen leichtgewichtige Plattenspieler-Verstärkereinheit, die
Laufwerkplatte angeordnet ist und für die Verstär- sich z. B. für tragbare Geräte vorzüglich eignet und
kerschaltung eine gedruckte Schaltungsplatte vorge- 5 bei welcher durch den Einbau eines mehrstufigen
sehen ist. Transistorverstärkers nicht wesentlich mehr Platz be-
Bei derartigen Plattenspielern ist es bekannt, die anspracht wird, als für den Plattenspielermechanisgedruckte
Schaltungsplatte mit der Verstärkerschal- mus als solchen ohnehin erforderlich ist.
tung auf einem getrennten Metallchassis anzuordnen, Bevorzugte Merkmale und Weiterbildungen der
das zugleich als Wärmesenke für die unbedingt erfor- io Erfindung sind in den Unteransprüchen beansprucht,
derliche Ableitung der vom Endstufen-Leistungs- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
transistor im Betrieb erzeugten Wärme dient und Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt
am eigentlichen Plattenspielergehäuse befestigt ist. F i g. 1 in perspektivischer Draufsicht, teilweise
Dies hat natürlich den Nachteil, daß die Verstärker- weggebrochen, einen Plattenspieler in erfindungs-
schaltung mit dem dazugehörigen Metallchassis zu- 15 gemäßer Ausbildung,
sätzlichen Platz beansprucht, das gesamte Gerät mit F i g. 2 Teile des Plattenspielers in auseinander-
Plattenspieler und Verstärker also im Vergleich zu gerückter Stellung zur Erläuterung der Befestigung
einem einfachen Plattenspieler sperriger und damit der Leiterplatte an der Laufwerkplatte,
unhandlicher ist. Das gleiche gilt für eine andere be- F i g. 3 eine Aufsicht auf den Plattenspieler nach
kannte Anordnung eines Plattenspielers mit Tran- 20 Fig. 1,
sistorverstärker, bei welcher der Verstärker nebst Fig. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie4-4 in
Lautsprecher und Wechselrichter in einem eigenen F i g. 3,
Gehäuse untergebracht ist, das mit der Laufwerk- F i g. 5 einen Ausschnitt aus einer Querschnitts-Plattentellereinheit
über Kabel verbunden ist. In die- darstellung ähnlich wie in F i g. 4, die weitere Einzelsem
Falle sind also sogar zwei räumlich getrennte 25 heiten der Befestigung des Leistungstransistors an
Geräteteile vorhanden. der Laufwerkplatte bei einem erfindungsgemäßen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Plattenspieler zeigt, und
Verstärkerschaltung in Form der gedruckten Schal- Fig. 6 ein Schaltschema der beim erfindungstungsplatte
so anzuordnen, daß sie keinen oder nur gemäßen Plattenspieler verwendeten Verstärkerminimalen
zusätzlichen Platz im Plattenspielergehäuse 30 schaltung.
beansprucht. Der Lösung dieser Aufgabe steht aller- In der Zeichnung sind bei den verschiedenen Fidings
das Problem entgegen, für eine angemessene guren für gleiche Teile und Elemente durchweg
Kühlung des Leistungstransistors der Verstärker- gleiche Bezugsziffern verwendet. Wie insbesondere
schaltung zu sorgen. Wollte man zu diesem Zweck an aus den F i g. 1, 2 und 3 zu ersehen, weist der erfin-Stelle
des bekannten wärmeableitenden Metallchassis 35 dungsgemäße Plattenspieler 10 eine Laüfwerkplatte
den Transistor in ebenfalls an sich bekannter Weise oder Plattentellerbasis 12 auf, auf der ein üblicher
mit Kühlblechen od. dgl. versehen, so wäre damit Antriebsmotor für den Plattenteller 14 befestigt ist.
im Hinblick auf Lösung der genannten Aufgabe Die abzuspielende Platte wird auf die zentrale Spinnichts
oder nur wenig gewonnen, da solche Kühl- del 15 des wie üblich aufgebauten Plattentellers gevorrichtungen
den Transistor selbst ziemlich sperrig 40 setzt, der für Handbetätigung oder Selbstauslösung
machen, so daß dadurch der Vorteil der Platzerspar- ausgebildet sein kann. Ein Tonarm 16 ist derart auf
nis, der sich bekanntlich aus der Verwendung einer einer Tonarmwelle befestigt, daß er frei in einer
gedruckten Schaltung als solcher ergibt, weitgehend senkrechten Ebene verschwenkt werden kann, um
wieder verlorengeht. Außerdem verteuern natürlich eine Bedienung des Tonabnehmerkopfes zu gestatten.
die Kühlvorrichtungen das Gerät. 45 Der Tonabnehmerkopf (nicht gezeigt) ist nahe des
Die Erfindung schlägt zur Überwindung dieses freien Endes des Tonarmes 16 angeordnet. Der Ton-Problems
einen anderen Weg ein, indem sie die ge- abnehmerkopf kann einen drehbaren Nadelwechselnannte
Aufgabe dadurch löst, daß bei einem Platten- Steuerknopf 17 aufweisen, der seitlich am freien Ende
spieler der eingangs genannten Art die Schaltungs- des Tonarmes vorsteht.
platte zwischen dem Plattenteller und der Laufwerk- 50 Ein Plattenstabilisierungsarm 19 (Fig. 3) kann in
platte auf dieser, jedoch elektrisch isoliert von ihr, einem Gehäuse 18 auf der Laufwerkplatte 12 befestigt
angeordnet ist und daß der Endtransistor des Ver- sein.
stärkers an der Laufwerkplatte in wärmeleitender Eine eine gedruckte Verstärkerschaltung aufwei-Verbindung
mit dieser befestigt und über Verbin- sende Leiterplatte 20, die den Vorverstärker oder die
dungsleitungen an die Schaltungsplatte angeschlossen 55 ersten zwei Stufen einer dreistufigen Verstärkerschalist,
tung aufweist, ist auf der Laufwerkplatte mittels eines
Dadurch wird erreicht, daß, indem der Endtran- Satzes von Schrauben oder Befestigungsbolzen mit
sistor getrennt von der eigentlichen Verstärkerschal- Schrauben 22, 24, 26 und 28 angebracht, die durch
tung an der Laufwerkplatte befestigt ist, einmal der geeignete Öffnungen in der Laufwerkplatte gesteckt
normalerweise freie Zwischenraum zwischen dem 60 sind und die an der Leiterplatte in elektrischen Kon-Plattenteller
und der Laufwerkplatte ausgenutzt wird, takt mit der Verstärkerschaltung mittels entsprechenindem
er die gedruckte Schaltungsplatte mit der der Muttern 32, 34, 36 und 38 befestigt sind,
eigentlichen Verstärkerschaltung aufnimmt, während Ein Satz von Abstandshaltern 42, 44, 46 und 48 andererseits für die Kühlung des Endtransistors we- (F i g. 2), die aus einem geeigneten elektrisch isolieder ein eigenes wärmeableitendes Chassis noch son- 65 renden Material bestAien, sind zwischen der Lauf-Stige platzraubende und kostspielige Vorrichtungen werkplatte 12 und der Leiterplatte 20, wie in Fig. 2 benötigt werden, vielmehr die ohnehin vorhandene gezeigt, angeordnet und dienen zur Lagerung der Laufwerkplatte hierzu ausgenutzt wird. Hierdurch Leiterplatte 20 auf der Laufwerkplatte. Die Schrau-
eigentlichen Verstärkerschaltung aufnimmt, während Ein Satz von Abstandshaltern 42, 44, 46 und 48 andererseits für die Kühlung des Endtransistors we- (F i g. 2), die aus einem geeigneten elektrisch isolieder ein eigenes wärmeableitendes Chassis noch son- 65 renden Material bestAien, sind zwischen der Lauf-Stige platzraubende und kostspielige Vorrichtungen werkplatte 12 und der Leiterplatte 20, wie in Fig. 2 benötigt werden, vielmehr die ohnehin vorhandene gezeigt, angeordnet und dienen zur Lagerung der Laufwerkplatte hierzu ausgenutzt wird. Hierdurch Leiterplatte 20 auf der Laufwerkplatte. Die Schrau-
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ben 22, 24, 26 und 28 sind alle an der Laufwerk- 60 und 62 herzustellen, wie beispielsweise in F i g. 4
platte 12 über Isolierscheiben (nicht gezeigt) gelagert, gezeigt; alternativ können die Basis- und Emitterdie
zwischen die Laufwerkplatte 12 und die Schrau- elektroden des Transistors 57 durch eine Transistorbenköpfe
zur Erzielung einer elektrischen Isolierung fassung 82 mit der Leiterplatte 20 verbunden sein,
angeordnet sind. Ebenfalls sind die Öffnungen an der 5 welche an die Leiterplatte angelötet ist und, wie in
Laufwerkplatte im Durchmesser ausreichend groß F i g. 5 gezeigt, zur Aufnahme der Transistorsteckbemessen,
daß die Schrauben zwecks Vermeidung stifte 60 und 62 dient.
eines Kontaktes mit Spiel durch die Laufwerkplatte Der Befestigungsbolzen 26 verbindet unmittelbar
geführt sind. Um die elektrische Isolierung zwischen die Kollektorelektrode des Transistors 57 mit der
den Schrauben und der Laufwerkplatte sicherzustel- io Leiterplatte 20. Die Verstärkerausgangssignale wer-
len, können erforderlichenfalls Isoliertüllen vorge- den von der Leiterplatte 20 durch ein Paar von Lei-
sehen werden, die sich in die Öffnungen hinein- tungen88 und 90 abgenommen, die durch die Öff-
erstrecken. nung 37 hindurchführen und zur Signalweiterleitung
Wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, ist die Leiter- an einen nicht gezeigten Lautsprecher dienen,
platte 20 auf der Laufwerkplatte 12 unterhalb des 15 Weiterhin ist ein Eingangsschaltkreis mit Lautdrehbaren Plattentellers 14 angeordnet, wodurch ein stärke- und Klangregler auf der Laufwerkplatte 12 sonst nicht benutzter Raum ausgenutzt wird. getrennt von der Leiterplatte 20 angeordnet. Wie
platte 20 auf der Laufwerkplatte 12 unterhalb des 15 Weiterhin ist ein Eingangsschaltkreis mit Lautdrehbaren Plattentellers 14 angeordnet, wodurch ein stärke- und Klangregler auf der Laufwerkplatte 12 sonst nicht benutzter Raum ausgenutzt wird. getrennt von der Leiterplatte 20 angeordnet. Wie
Diejenigen Bauteile auf der Leiterplatte 20, die nachfolgend ausführlicher beschrieben, sind die
langer als die Abstandshalter 42, 44, 46 und 48 sind, Knöpfe dieser Regler von der Oberseite der Laufsind
durch Öffnungen in der Laufwerkplatte 12 ge- 20 werkplatte 12 aus zugänglich, während sich die durch
führt, wie in F i g. 2 gezeigt. Beispielsweise sind ein diese Elemente gesteuerten elektrischen Elemente an
Elektrolytkondensator 50 und eine Drosselspule 52 deren Unterseite befinden. Die vom Tonabnehmerdurch
die entsprechenden Öffnungen 54 und 56 ge- kopf erzeugten Signale werden an den Eingangskreis
steckt. durch ein Paar von Drähten geführt, die mit einem
Zusätzlich wird nun auf die F i g. 4 und 5 der 25 Abschnitt innerhalb des Tonarmes 16 liegen und
Zeichnung Bezug genommen, die einmal einen Quer- deren übriger Abschnitt durch eine geeignete Öffschnitt
gemäß der Linie 4-4 in F i g. 3 und zum an- nung in der Laufwerkplatte 12 zwecks Verbindung
deren eine ähnliche Querschnittsdarstellung wie in mit dem Eingangskreis hindurchgeführt sind. Der
F i g. 4 zeigen und an Hand derer alternative Aus- Eingangskreis ist an die Leiterplatte 20 über ein Paar
führungsformen für den Anschluß des Transistors 57 30 von Drähten 87 und 89, wie in F i g. 1 gezeigt, angeder
Verstärkerausgangsstufe an die Leiterplatte 20 schlossen, die durch die öffnung 35 in der Laufwerkerläutert
sind. platte 12 geführt sind.
Wie F i g. 4 zeigt, ist der Leistungstransistor 57, Nunmehr wird sowohl auf die F i g. 6 als auch auf
der die Verstärkerausgangsstufe darstellt, nicht auf die übrigen Figuren Bezug genommen. F i g. 6 zeigt
der Leiterplatte 20 befestigt, sondern getrennt auf 35 ein Schaltschema der bei dem erfindungsgemäßen
der Laufwerkplatte 12 angeordnet. Das leitende Ge- Plattenspieler verwendeten Verstärkerschaltung und
häuse 72 des Transistors 57, das in elektrischer und dient ebenfalls in Verbindung mit den F i g. 1, 2, 3, 4
thermischer Verbindung mit dessen Kollektorelek- und 5 zur Erläuterung des Aufbaus und der Wirtrode
steht, ist mittels Schrauben 27 und 28 befestigt, kungsweise des Plattenspielers,
die jeweils durch Öffnungen in dem Gehäuse 72 hin- 40 Ein Kristall-Tonabnehmer bekannten Aufbaus, der durchgreifen. Eine Isolierscheibe 74, die eine Gestalt an dem in F i g. 1 gezeigten Tonarm 16 befestigt ist, und Fläche ähnlich wie das Gehäuse 72 aufweist, ist erzeugt elektrische Signale in allgemein bekannter zwischen Transistorgehäuse 72 und Laufwerkplatte Weise. Die Eingangssignale werden an den Eingangs-12 angeordnet, um eine elektrische Isolierung zwi- kreis 43 über ein Paar von Drähten 91 und 92 gesehen der Kollektorelektrode des Transistors und 45 liefert, die vom Tonarm 16 aus durch eine Öffnung der Laufwerkplatte 12 herzustellen. Die Scheibe 74 in der Laufwerkplatte 12 hindurch verlegt sind. Ein ist aus einem thermisch leitenden Material, z. B. veränderlicher Widerstand 96 ist an der Unterseite Glimmer, hergestellt, so daß die Laufwerkplatte 12 der Laufwerkplatte 12 angebracht und dient zur Reals ein Wärmeableiter für den Transistor 57 wirkt. gelung der Lautstärke des Plattenspielers. Ein Knopf Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, kann eine L-förmige 50 84 mit der Aufschrift »Lautstärke« ist an der Welle metallische Unterlage vorgesehen werden, um die des veränderlichen Widerstandes 96 befestigt und Wärmeableitung und damit das betriebsmäßige Lei- durch eine geeignete Öffnung in der Laufwerkplatte stungsvermögen des Transistors zu erhöhen. Die Un- 12 geführt, um eine Handsteuerung der Lautstärke terlage 76 ist mechanisch zwischen der Laufwerk- beim Betrieb des Plattenspielers durchführen zu könplatte 12 und der Glimmerscheibe 74 befestigt. Er- 55 nen. Durch die Anordnung des Eingangskreises auf forderlichenfalls kann die Glimmerscheibe 74 zwi- der Laufwerkplatte wird nicht nur anderenfalls leerschen Laufwerkplatte 12 und Unterlage 76 angeord- stehender Raum ausgenutzt, sondern ebenfalls wird net werden, um eine weitere Erhöhung der Beiast- die Länge der Leitungen zwischen dem Tonabnehbarkeit des Transistors 57 zu erzielen. merkopf und dem Lautstärkeregler beträchtlich ver-
die jeweils durch Öffnungen in dem Gehäuse 72 hin- 40 Ein Kristall-Tonabnehmer bekannten Aufbaus, der durchgreifen. Eine Isolierscheibe 74, die eine Gestalt an dem in F i g. 1 gezeigten Tonarm 16 befestigt ist, und Fläche ähnlich wie das Gehäuse 72 aufweist, ist erzeugt elektrische Signale in allgemein bekannter zwischen Transistorgehäuse 72 und Laufwerkplatte Weise. Die Eingangssignale werden an den Eingangs-12 angeordnet, um eine elektrische Isolierung zwi- kreis 43 über ein Paar von Drähten 91 und 92 gesehen der Kollektorelektrode des Transistors und 45 liefert, die vom Tonarm 16 aus durch eine Öffnung der Laufwerkplatte 12 herzustellen. Die Scheibe 74 in der Laufwerkplatte 12 hindurch verlegt sind. Ein ist aus einem thermisch leitenden Material, z. B. veränderlicher Widerstand 96 ist an der Unterseite Glimmer, hergestellt, so daß die Laufwerkplatte 12 der Laufwerkplatte 12 angebracht und dient zur Reals ein Wärmeableiter für den Transistor 57 wirkt. gelung der Lautstärke des Plattenspielers. Ein Knopf Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, kann eine L-förmige 50 84 mit der Aufschrift »Lautstärke« ist an der Welle metallische Unterlage vorgesehen werden, um die des veränderlichen Widerstandes 96 befestigt und Wärmeableitung und damit das betriebsmäßige Lei- durch eine geeignete Öffnung in der Laufwerkplatte stungsvermögen des Transistors zu erhöhen. Die Un- 12 geführt, um eine Handsteuerung der Lautstärke terlage 76 ist mechanisch zwischen der Laufwerk- beim Betrieb des Plattenspielers durchführen zu könplatte 12 und der Glimmerscheibe 74 befestigt. Er- 55 nen. Durch die Anordnung des Eingangskreises auf forderlichenfalls kann die Glimmerscheibe 74 zwi- der Laufwerkplatte wird nicht nur anderenfalls leerschen Laufwerkplatte 12 und Unterlage 76 angeord- stehender Raum ausgenutzt, sondern ebenfalls wird net werden, um eine weitere Erhöhung der Beiast- die Länge der Leitungen zwischen dem Tonabnehbarkeit des Transistors 57 zu erzielen. merkopf und dem Lautstärkeregler beträchtlich ver-
Wie aus F i g. 2 zu ersehen, sind Stifte 60 und 62, 60 ringert.
die die Basis- und Emitterelektroden des Transistors Ein veränderlicher Widerstand 100 ist an den mitt-57
bilden, durch die Öffnungen 64 und 66 in der leren Abgriff des Widerstandes 96 angeschlossen, um
Laufwerkplatte 12 gesteckt. Die Basis- und Emitter- in bekannter Weise eine Klangregelung zu erreichen,
elektroden des Transistors 57 können mit der Leiter- Der Widerstand 100 ist ebenfalls an der Unterseite
platte 20 durch ein Paar von Leitungen 78 und 80 65 der Laufwerkplatte 12 ähnlich wie der veränderliche
verbunden sein, die an die Leiterplatte 20 an einem Widerstand 96 befestigt. Ein Knopf 86 mit der Auf-Ende
angelötet sind und geeignete Klemmen aufwei- schrift »Klang« ist mit der Welle des Widerstandes
sen, um eine elektrische Verbindung mit den Stiften 100 verbunden und durch eine geeignete Öffnung in
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der Laufwerkplatte geführt, um eine Frequenzgang- densator sein mit den Kondensatoren 5(M und SOB,
steuerung des Verstärkers während des Betriebs des die zwei Paare von Anschlußpolen a', a" und b', b"
Plattenspielers zu ermöglichen. besitzen und beide unabhängig voneinander geschal-Ein
Paar von Leitungsdrähten 87 und 89 (F i g. 1) tet werden können. Alternativ können zwei getrennte
leitet die Signale vom Eingangskreis zu den Polen D 5 Kondensatoren vorgesehen werden, von denen jeder
und E an der Leiterplatte 20. Die Leiterplatte 20 die erforderliche Kapazität aufweist, um einen miniumfaßt
eine Vielzahl von Zacken oder Schlitzen wie malen Brumm zu erzielen.
bei 101, die zum Einfügen metallischer Anschlüsse Ein Widerstand 150 ist zwischen die Pole a' und b'
dienen, die an den Enden der Leiter 87 und 89 an- geschaltet, um in Verbindung mit den Kondensato-
gebracht sind, um einen elektrischen Kontakt mit io i&nSOA und 5OS einen Siebkreis für den Einweg-
den Polen D und E herzustellen. Gleichrichternetzteil zu schaffen. Um zusätzlich eine
Die Verstärkerschaltung des Plattenspielers umfaßt Temperaturstabilisierung des Transistors 57 durch
drei Verstärkerstufen. Die beiden ersten Stufen, der eine bekannte Gleichstromgegenkopplung zu erzielen,
Vorverstärkerteil, umfassen zwei Transistoren, die ist der Widerstand 150 ebenfalls an den Emitterelek-
auf der Leiterplatte 20 befestigt sind. Die Ausgangs- 15 trodenstift 62 angeschlossen. Die Pole a" und b", die
stufe oder Hauptverstärkerstufe enthält den Leistungs- im Falle eines Doppelkondensators untereinander
transistor 57 (F i g. 2, 4 und 5), der an der Laufwerk- verbunden sind, sind an den Pol A der Leiterplatte
platte 12 angebracht ist. Der Vorverstärkerteil, d. h. 20 angeschlossen.
die Eingangsstufen der Verstärkerschaltung, ist in Wie beschrieben und in den F i g. 1 bis 6 gezeigt,
zuvor beschriebener Weise an den Leistungstransistor 20 wird durch die Anordnung der Verstärkerschaltung
57 entweder über die Drahtleitungen 78 und 80 an- auf der Oberseite der Laufwerkplatte 12 unterhalb
geschlossen, wie in F i g. 4 gezeigt, oder über eine des Plattentellers 14 und in Abstand von der zum
geeignete Transistorfassung 82, wie in F i g. 5 gezeigt. Plattenteller zugehörigen mechanischen Einrichtung
Das Gehäuse 72 des Leistungstransistors 57, das ein vorher leerstehender Raum ausgenutzt. Dies erthermisch
und elektrisch mit der Kollektorelektrode 25 bringt einen gedrängt aufgebauten Plattenspieler mit
des Transistors 57 verbunden ist, ist an die gedruckte den Vorteilen einer Kostensenkung und vergrößerten
Schaltung durch den Befestigungsbolzen 26 (F i g. 4 Gestaltungsfreiheit. Beispielsweise kann an Stelle
und 5) angeschlossen und stellt einen Ausgangssignal- eines besonderen, bisher für den Verstärker erforderpol
C dar. liehen Chassis ein einziges Chassis — die Laufwerk-Der
Pol F an der Leiterplatte 20 steht in elektri- 30 platte für den Plattenspieler und den Verstärker —
scher Verbindung mit dem Emitterelektrodenstift 62 vorgesehen werden. Hierdurch wird ein kompakter,
des Leistungstransistors. Die Ausgangssignale werden gewichtsmäßig leichterer und billigerer Plattenspiezwischen
den Ausgangspolen C und F über die Dros- ler erzielt, was beispielsweise für tragbare Plattenselspule
52 geleitet und an einen Lautsprecher 141 spieler von äußerster Wichtigkeit ist.
über ein Paar von Drähten 88 und 90 geführt, die 35 Weiterhin müßte zur Erzielung von Transistorverbeide
ein metallisches Anschlußteil aufweisen, die stärkern, die mit einer gewünschten Ausgangskennauf
Zacken oder in Schlitze 101, die den Polen C linie arbeiten können, eine geeignete Wärmeableitung
und F entsprechen, gesteckt sind, wie in F i g. 1 ge- für den Ausgangstransistor vorgesehen werden, was
zeigt. zu zusätzlichen Kosten, zusätzlichem Gewicht und Der Strom wird dem Transistorkreis über eine 40 Nachteilen hinsichtlich der Raumausnutzung führen
Einweg-Gleichrichterschaltung geliefert, die einen würde. Durch die Anordnung des Transistors in ther-Gleichrichter
132 enthält, der auf der Unterseite der mischen Leitungsschluß mit der Laufwerkplatte wird
Laufwerkplatte auf einem geeigneten schmalen Stück die Laufwerkplatte selbst als Wärmeableitung vereines
Klemmbrettes (nicht gezeigt) durch die vor- wendet, wodurch hinsichtlich der Herstellkosten, des
erwähnte Schraube 24 befestigt ist, die in elektri- 45 Platzbedarfes und des Gewichtes zusätzliche Einspaschem
Kontakt mit der Leiterplatte 20 beim Pol A rungen erzielt werden. Erforderlichenfalls kann der
steht. Die Anodenelektrode des Gleichrichters 132 Transistor elektrisch isoliert, aber thermisch leitend
steht in elektrischer Verbindung mit dem Pol .4 an mit der Laufwerkplatte verbunden sein, so daß die
der Leiterplatte 20, und die Kathodenelektrode ist Freiheit bei der Schaltkreisauslegung erhöht wird
an ein Ende der Sekundärwicklung eines Elektro- 50 und dennoch die vorerwähnten Vorteile erhalten
motors angeschlossen, der als Drehantrieb für den werden.
Plattenteller 14 verwendet wird. Das andere Ende Ein nicht gezeigter An-Aus-Schalter kann ebenfalls
der Sekundärwicklung des Elektromotors ist an einen auf der Oberseite der Laufwerkplatte befestigt wernicht
gezeigten Pol angeschlossen, der an der Unter- den und an einem Ende zwischen die Primärwicklung
seite der Laufwerkplatte 12 mittels der vorerwähnten 55 des Motors und einen Stecker geschaltet werden. Der
Schraube oder des Befestigungsbolzens 22 angebracht An-Aus-Schalter wird mechanisch durch eine Hebelist.
Die Schraube 22 ist elektrisch mit dem Pol B der anordnung betätigt, die einen in mechanischer Berüh-Leiterplatte
20 verbunden. Durch die unmittelbare rung mit dem Schalter stehenden Steuerhebel umfaßt.
Zuleitung des Eingangsstromes an die Pole A und B Der Plattenspieler wird nach Wunsch durch Betätiwerden
nicht nur die Befestigungsmittel für die Lei- 60 gung des Schalters ein- und ausgeschaltet, der wiedeterplatte
verwendet, sondern zusätzlich erübrigt sich rum den Motor für die Drehung des Plattentellers
die bisher erforderliche Verdrahtung. einschaltet. Durch Schließen des Schalters wird eben-Ein
Kondensator 50, bei dem es sich um einen falls eine Arbeitsspannung an die Verstärkerschaltung
Elektrolytkondensator, wie in den Fig.2, 3 und 4 geliefert. Ein in Fig. 1 gezeigter Überwachungsgezeigt,
handeln kann, ist auf der Leiterplatte 20 an- 65 knopf 152 steht in mechanischer Verbindung mit dem
gebracht und elektrisch an die Pole A und B der Lei- Steuerhebel und gestattet eine Betätigung des Anterplatte
angeschlossen. Erforderlichenfalls kann der Aus-Schalters, wenn der Plattenspieler aufgebaut und
Kondensator 50 ein bekannter Doppel-Elektrolytkon- betriebsbereit ist.
Wenn auch die Erfindung an Hand eines monophonen Plattenspielers beschrieben und erläutert ist,
so kann sie auch für andere Plattenspielerarten verwendet werden, beispielsweise für stereophone Plattenspieler.
Bei einem stereophonen Plattenspieler würde die Verstärkerschaltung zwei Verstärkerkanäle umfassen,
die beide einen Vorverstärkerteil ähnlich dem Vorverstärkerteil in F i g. 6 mit erster und zweiter Verstärkerstufe
aufwiesen und die auf einer einzigen Leiterplatte, ähnlich der in den Figuren gezeigten
Leiterplatte 20, angebracht wären. Die Befestigung der Leiterplatte könnte in gleicher Weise, wie zuvor
beschrieben, vorgenommen werden, abgesehen davon, daß der Befestigungsbolzen 28 zur Befestigung eines
anderen dem Transistor 57 ähnlichen Leistungstransistors verwendet würde. In diesem Falle würde der
Bolzen 28 in elektrischer Verbindung mit der Verstärkerschaltung stehen, und er würde einen Ausgangspol
für einen der beiden Kanäle darstellen. Die ao Anbringung des zusätzlichen Transistors könnte in
der gleichen Weise erfolgen, wie für den Transistor 57 in Verbindung mit den F i g. 4 und 5 beschrieben.
Es ist nicht erforderlich, den Transistor über einen elektrischen Isolator mit der Laufwerkplatte zu verbinden,
wie an Hand der F i g. 4 und 5 beschrieben. Bei einem stereophonen Plattenspieler kann es wünschenswert
sein, zwei Kanäle gleich der Schaltungsanordnung in F i g. 6 zu verwenden, und in diesem
Fall sollte zumindest einer der Leistungstransistoren elektrisch isoliert von der Laufwerkplatte sein, um
eine Parallelschaltung der beiden Transistoren zu vermeiden.
Die Leistungstransistoren können jedoch unmittelbar auf der Laufwerkplatte befestigt werden, falls
beispielsweise die Laufwerkplatte als ein Punkt festen Bezugspotentials vorgesehen wird, beispielsweise als
Erde, und die Leistungstransistoren werden beispielsweise in gemeinsamer Kollektoranordnung geschaltet.
Darüber hinaus können auch andere Schaltkreisanordnungen und eine andere Verwendung der Befestigungsbolzen
vorgesehen werden. Beispielsweise können die als Stromzuführung für den Transistor
verwendeten Befestigungsbolzen, falls erwünscht, auch dazu verwendet werden, das Eingangssignal
vom Eingangskreis 43 zu liefern, während die Stromzuführung z. B. über ein Paar von Leitungsdrähten
erfolgt.
Claims (8)
1. Plattenspieler mit eingebautem Transistorverstärker, bei dem der Plattenteller über einer
das Laufwerk tragenden metallischen Laufwerkplatte angeordnet ist und für die Verstärkerschaltung
eine gedruckte Schaltungsplatte vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsplatte (20) zwischen dem Plattenteller
(14) und der Laufwerkplatte (12) auf dieser, jedoch elektrisch isoliert von ihr, angeordnet ist
und daß der Endtransistor (57) des Verstärkers an der Laufwerkplatte in wärmeleitender Verbindung
mit dieser befestigt und über Verbindungsleitungen (78, 80, 82) an die Schaltungsplatte
angeschlossen ist.
2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die größeren Bauelemente (50,
52) der Verstärkerschaltung der Schaltungsplatte (20) auf der der Laufwerkplatte (12) zugewandten
Seite der Schaltungsplatte angeordnet sind und durch Öffnungen (54, 56) in der Laufwerkplatte
ragen.
3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsplatte
(20) von der Laufwerkplatte (12) durch eine Anzahl von hohlen Isolierbolzen (42 bis 48) getrennt
ist, die von sowohl gegenüber der Schaltungsplatte als auch gegenüber der Laufwerkplatte isolierten
Befestigungsschrauben (22 bis 28) durchgesetzt sind, mittels deren die Schaltungsplatte an
der Laufwerkplatte befestigt ist und von denen mindestens eine (26) als Leitungsverbindung zwischen
der Schaltungsplatte und dem Endtransistor (57) dient.
4. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Endtransistor (57) und der Laufwerkplatte (12) eine dünne Scheibe (74) aus wärmeleitendem Isoliermaterial
angeordnet ist.
5. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Endtransistor (57) auf der von der Schaltungsplatte (20) abgewandten Seite der Laufwerkplatte
(12) angeordnet ist.
6. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Schaltungsplatte (20) eine mit dem Endtransistor (57) fluchtende Fassung (82) mit Anschlußklemmen
für aus dem Transistor herausgeführte Zuleitungen (60, 62) angeordnet ist.
7. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl
von flexiblen Leitungen (78, 80) mit ihrem einen Ende an der Schaltungsplatte (20) befestigt und
mit ihrem anderen Ende an je eine aus dem Endtransistor herausgeführte Zuleitung (60, 62) angeschlossen
sind.
8. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Endtransistor (57) und der Laufwerkplatte (12) zusätzlich eine metallische Unterlagplatte
(76) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909 510/1134
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US36602064A | 1964-05-08 | 1964-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1290351B true DE1290351B (de) | 1969-03-06 |
Family
ID=23441347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER40532A Pending DE1290351B (de) | 1964-05-08 | 1965-05-04 | Plattenspieler mit eingebautem Transistorverstaerker |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3444333A (de) |
| DE (1) | DE1290351B (de) |
| GB (1) | GB1087098A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57204504U (de) * | 1981-06-22 | 1982-12-25 | ||
| US4371903A (en) * | 1981-09-28 | 1983-02-01 | Dma Systems Corporation | Emergency head retract system for magnetic disc drives |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1798453A1 (de) * | 1966-03-01 | 1974-03-21 | Scans Associates Inc | Druckdifferenz-verstaerker |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2774014A (en) * | 1952-10-31 | 1956-12-11 | Jr Robert L Henry | Modular electronic assembly |
| US2984774A (en) * | 1956-10-01 | 1961-05-16 | Motorola Inc | Transistor heat sink assembly |
| US3301952A (en) * | 1964-04-20 | 1967-01-31 | Reznik Israel | Combination television phonograph assembly |
-
1964
- 1964-05-08 US US366020A patent/US3444333A/en not_active Expired - Lifetime
-
1965
- 1965-04-23 GB GB17228/65A patent/GB1087098A/en not_active Expired
- 1965-05-04 DE DER40532A patent/DE1290351B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1798453A1 (de) * | 1966-03-01 | 1974-03-21 | Scans Associates Inc | Druckdifferenz-verstaerker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3444333A (en) | 1969-05-13 |
| GB1087098A (en) | 1967-10-11 |
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