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DE1290286B - Automatischer Zugregler - Google Patents

Automatischer Zugregler

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Publication number
DE1290286B
DE1290286B DE1965E0028756 DEE0028756A DE1290286B DE 1290286 B DE1290286 B DE 1290286B DE 1965E0028756 DE1965E0028756 DE 1965E0028756 DE E0028756 A DEE0028756 A DE E0028756A DE 1290286 B DE1290286 B DE 1290286B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shut
draft regulator
automatic draft
housing
regulator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965E0028756
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EELBODE HUGO ROGER SERAPHIN
Original Assignee
EELBODE HUGO ROGER SERAPHIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EELBODE HUGO ROGER SERAPHIN filed Critical EELBODE HUGO ROGER SERAPHIN
Publication of DE1290286B publication Critical patent/DE1290286B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen automatischen Zugregler, durch welchen die Verbrennungsluftmenge von Feuerungen, beispielsweise eines Ofens, trotz schwankender Schornsteinzugstärken konstant gehalten werden kann.
  • Derartige Zugregler sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, welche jedoch entweder den Schwankungen der Zugstärke im Kamin nacheilen oder recht kompliziert und platzaufwendig ausgebildet sind, was in vielen Fällen den Vorteil des sofortigen Einstellens in die der geänderten Zugstärke entsprechende Lage wieder zunichte macht.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen automatischen Zugregler der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher sich einmal sofort in die der geänderten Zugstärke entsprechende Lage einstellt und zum anderen sehr einfach ausgebildet isst, so daß neben relativ niedrigem Gestehungspreis keinerlei Zusatzkosten durch Um- oder Einbauten an den vorhandenen Feuerungen entstehen. Ein derartiger Zugregler muß derart beschaffen sein, daß er ohne besondere Kunstkniffe und ohne besondere Fachkenntnisse an jede Feuerung angeschlossen werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einem automatischen Zugregler, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse mit einer beispielsweise an einen Ofen angeschlossenen Einlaßöffnung und einer gegenüberliegenden Auslaßöffnung sowie mit einer an den Kamin angeschlossenen dritten öffnung, wobei in diesem geschlossenen Gehäuse eine frei auf einer Achse drehbare Regelklappe angeordnet ist, welche sich ständig in ihrer eigenen Ebene drehen kann und mit einem über die dritte Öffnung einmal dem Unterdruck im Kamin und zum anderen dem atmosphärischen Druck ausgesetzten Teil verbunden ist.
  • Der große Nachteil eines derartigen bereits bekannten (österreichische Patentschriften 179 400, 193106) automatischen Zugreglers ist jedoch sein recht komplizierter Aufbau, so daß zwar der erste Teil der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe, nicht aber der zweite nicht minder wichtige Teil gelöst ist, d. h. der einfache, preiswerte Aufbau und der-leichte Anbau an jeden Ofen. Zum Anbau dieses bekannten Zugreglers an einen Ofen muß nämlich einmal der Aschenfall, durch den hindurch die Verbrennungsluft in den Brennraum des Ofens eintritt, bis auf eine an die Auslaßöffnung des Reglergehäuses anzuschließende Öffnung luftdicht abgeschlossen werden und außerdem eine luftdichte Leitung von der erwähnten dritten Öffnung des Reglcrgehäuses zum Kamin verlegt bzw. an .das Verbindungsrohr vom Ofenabzug zur Kaminöffnung angeschlossen werden.
  • Die Erfindung schafft hier in einfachster Weise dadurch Abhilfe, daß der Zugregler dem Ofen nicht vorgeschaltet, d. h. an den Aschenfall angeschlossen wird, sondern in das Verbindungsrohr vom Ofenabzug zur Kaminöffnung eingesetzt wird, da sich keinerlei physikalische Begründung dafür findet, warum ein die Durchtrittsmenge der Luft durch den Brennraum regelndes Organ vor der Lufteintrittsstelle angeordnet sein muß, es sei denn, man befürchtet zerstörende Einflüsse der Abgaswärme auf das Regelorgan. Dies ist jedoch einmal eine Frage der guten Wärmeausnutzung in einem Ofen, die heute durch die modernen Öfen gut gelöst wird, und zum anderen eine ebenfalls als gelöst anzusehende Werkstofffrage.
  • In seiner Grundausbildung ist daher ein erfindungsgemäßer automatischer Zugregler der letztgenannten Art dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung des Gehäuses unter Wegfall der dritten Öffnung direkt an den Kamin und die Einlaßöffnung direkt an den Ofenabzug angeschlossen ist und daß das mit der Regelklappe verbundene Teil ein Absperrglied des geschlossenen Gehäuses bildet.
  • Nach einer Besonderheit der Erfindung ist ein automatischer Zugregler, bei welchem das geschlossene Gehäuse zwei in geringem Abstand voneinander liegende ebene Wände aufweist, in denen die Einlaß- und die Auslaßöffnung ausgebildet sind, während das um die Achse verdrehbare Teil zwischen den beiden Wänden und in deren Mittelpunkt angeordnet ist und ebenso breit ist wie der Innenabstand zwischen diesen Wandungen und die Regelklappe am einen Ende dieses Teiles befestigt ist und an einer dieser Wandungen anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ebenen Wände kreisrund sind und über eine bestimmte Bogenlänge ihres Umfanges durch einen entsprechend gebogenen Mantelstreifen luftdicht miteinander verbunden sind, welcher am einen Ende durch einen radial bis an die Achse des die Regelklappe tragenden Absperrgliedes herangehenden, ebenfalls luftdicht mit beiden ebenen Wänden verbundenen Streifen Verlängert ist.
  • Als Gewichtsausgleich des Absperrgliedes gegenüber der einseitigen Belastung durch die Regelklappe kann entweder eine Feder, ein eventuell einstellbares Gegengewicht oder auch im gleichen Abstand vom Drehpunkt angesetzte Platte gleicher Form und Abmessung am Absperrglied vorgesehen werden. Um bei schnell aufeinanderfolgenden Druckschwankungen die Regelklappe vor Flatterbewegungen zu schützen, trägt das Absperrglied einen der Mantelfläche des zylindrischen Reglergehäuses entsprechend gebogenen Streifen, welcher je nach der Stellung des Absperrgliedes außen am offenen Bogenstück der beiden ebenen Wände .Ader am Zylindermantel anliegt und gegebenenfalls perforiert ist. Dadurch bildet sich ein Luftkissen -zwischen der radialen Gehäusewandung, dem Absperrglied und diesem Streifenbogen, welches jegliche Flatterbewegung dämpft.
  • Ein auf dem gleichen Erfindungsprinzip beruhender, jedoch etwas abgewandelter Zugregler besteht im wesentlichen aus einem in das Verbindungsrohr zwischen dem Ofenabzug und der Kaminöffnung einsetzbaren bzw. dieses Verbindungsrohr ersetzenden Fahrstück und einem luftdicht aufgesetzten Gehäuse, in welchem eine luftdicht an seinen Seitenwandungen anliegende; verschiebbare Regelklappe eingesetzt ist, welche über geeignete Organe entsprechend dem Druckunterschied zwischen Ofenabzug und Kamin das Rohrstück mehr oder weniger absperrt, wobei der durch diese Regelklappe vom Rohrstück ständig abgeschlossene Innenraum des -Gehäuses mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Die auf die Regelklappe einwirkenden Organe können hier aus einem Seilzug mit Gegengewicht oder aus einer direkt oder indirekt wirkenden Feder bestehen.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Zugreglers besteht in seiner völlig geräuschlosen Arbeitsweise, wobei durch seinen Einbau hinter dem Ofenabzug Heißluftverluste weitgehend ausgeschaltet werden können.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht eines automatischen Zugreglers gemäß der Erfindung in geöffneter Stellung, F i g. 2 eine Seitenansicht des Reglers aus F i g. 1, F i g. 3 eine Darstellung ähnlich F i g. 1, bei geschlossener Stellung des Zugreglers, F i g. 4 eine Seitenansicht ähnlich F i g. 2 bei geschlossener Stellung des Zugreglers, F i g. 5 ein praktisches Ausführungsbeispiel in Öffnungslage von vorn gesehen, F i g. 6 den Regler aus F i g. 5 von oben gesehen, F i g. 7 den Regler aus F i g. 5 in Seitenansicht, F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII durch F i g. 7, F i g. 9 und 10 die gleichen Schnitte wie F i g. 8 bei halbgeschlossenem Regler, F i g. 11 eine in bezug auf die Ausführung nach F i g. 5 bis 10 abgeänderte Ausführungsform mit verbessertem Ausgleich der Regelklappe, F i g. 12 und 13 eine weitere Abwandlung in geöffneter bzw. geschlossener Stellung.
  • Wie in F i g. 1 bis 4 dargestellt, besteht der automatische Zugregler gemäß der Erfindung hauptsächlich aus einem Gehäuse 1, welches einerseits über eine Leitung 2 direkt mit dem Kamin in Verbindung steht und andererseits mittels eines Rohres 3 direkt an den Ofenabzug angeschlossen werden kann. Im Gehäuse 1 ist eine frei drehbare Klappe 4 vorgesehen, welche die Öffnung 2 teilweise oder völlig verschließen bzw. öffnen kann und welche sich jeweils in ihrer eigenen Ebene, d. h. parallel zur Öffnung der Leitung 2, bewegt.
  • Diese Regelklappe 4 schließt das Gehäuse 1 während ihrer Bewegung ständig gegenüber der Raumluft ab. Vorzugsweise sitzt die Regelklappe auf einem Arm 5, der um eine Achse 6 verschwenkt werden kann, wobei dieser Arm das Gehäuse 1 gegenüber der Außenluft geschlossen hält.
  • Bei -dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 bis 10 weist das Gehäuse 1 zwei kreisrunde ebene Wände 7 und 8 auf, die an ihrem Umfang auf einer gewissen Bogenlänge durch einen zylinderförmig gebogenen Streifen 9 luftdicht miteinander verbunden sind, welcher am einen Ende einen geraden Streifen 10 trägt, der radial zur Achse 6 verläuft und ebenfalls mit den Wänden 7-8 luftdicht verbunden ist.
  • Die Rohre 2 und 3 sind in die Wände 7 und 8 luftdicht eingesetzt und stehen über das so gebildete Gehäuse 1 miteinander in Verbindung.
  • Im Mittelpunkt der kreisrunden ebenen Wände 7 und 8 sitzt die erwähnte Achse 8, auf welcher ein Absperrglied in Form eines Materialstreifens 11 frei drehbar angeordnet ist. Dieses Absperrglied 11 ist nahezu ebenso breit wie der Innenabstand der beiden parallelen Wände 7 und 8, wobei sein eines Ende an der Innenwand des gebogenen Streifens 9 anliegt, während das andere Ende über diesen Zylindermantel hinausragt.
  • Dieses überstehende Teil des Absperrgliedes 11 ist ein wenig verschmälert und trägt ein Gegengewicht 12, welches auf dem verschmälerten Ende 13 verschoben und an jeder erwünschten Stelle, z. B. mittels einer Klemmschraube 14 festgesetzt werden kann.
  • Das Absperrglied 11 trägt die Regelklappe 4, welche derart an seinem einen Ende befestigt ist, daß sie an der Wand 7 anliegt. Durch diese Regelklappe kann das Rohr 2 teilweise oder völlig abgeschlossen bzw. geöffnet werden; die Endstellungen des Absperrgliedes 11 bzw. der Regelklappe 4 werden einerseits durch die Radialwand 10 und andererseits durch das freie Ende 15 des Zylindermantels 9 bestimmt.
  • Unter normalen Umständen wird das Gegengewicht 12 der Regelklappe 4 so eingestellt, daß diese nur dann in Bewegung kommt, wenn der Unterdruck 2 mm unter Atmosphärendruck liegt.
  • Die Wirkung der beschriebenen Vorrichtung ist sehr einfach: Bei mildem Wetter soll die Klappe sich in der in F i g. 8 dargestellten Stellung befinden, wobei der Unterdruck von 2 mm für diese Stellung bestimmt ist.
  • Ein Ölofen od. dgl. arbeitet bei diesem Wert mit normaler Verbrennung.
  • Wenn der Wind sich erhebt, steigt der Unterdruck im Kamin an, wodurch im Gehäuse 1 und dem Rohr 3 bzw. im Ofen ebenfalls ein Unterdruck herrschen würde, der für die saubere Wirkung der Ölbrenner zu hoch ist. Da aber der Unterdruck über dem Absperrglied 11 größer wird, während darunter der normale Atmosphärendruck herrscht, ruft dieser Druckunterschied eine Verdrehung des Absperrgliedes 11 um die Achse 6 und eine Verschiebung der Regelklappe 4 hervor, bis das Gleichgewicht, d. h. der Unterdruck von 2 mm im Gehäuse 1, wiederhergestellt wird.
  • Bei der schematischen Darstellung nach F i g.1 bis 4 wird dieses Gleichgewicht durch das Gewicht der Regelklappe selbst erzielt.
  • In der praktischen Ausführung nach F i g. 5 bis 10 wird dieses Gleichgewicht jedoch mit Hilfe des verschiebbaren Gegengewichts eingestellt, wobei dieses auch auf beliebige andere Werte des Unterdrucks ein-bzw. nachgestellt werden kann. Bei stürmischem Wetter entsteht im Kamin ein verhältnismäßig großer Unterdruck, wobei die Regelklappe 4 sogar völlig geschlossen werden kann, wie es in F i g. 10 dargestellt ist.
  • Auf diese Weise erhält man einen automatischen Zugregler, bei welchem die Reglerklappe 4 die Öffnung des Kamins jeweils sogar so weit abschließt daß im Reglergehäuse ein Unterdruck von etwa 2 mm Wassersäule aufrechterhalten wird, und wobei diese Klappe nur in ihrer eigenen Ebene verschoben werden kann.
  • Um in gewissen Fällen eine glattere Bewegung des Reglers zu erzielen, wird auf dem Absperrglied 11 zusätzlich ein zylindrisch gebogener Streifen 16 angeordnet, der auf der Außenwand des Zylindermantels 9 gleiten kann.
  • Bei kleinen Unterdruckwerten ergibt sich sodann ein Luftkissen zwischen dem Radialstreifen 10, dem Absperrglied 11 und diesem zusätzlichen Streifen 16, welches dafür sorgt, daß bei schnell aufeinanderfolgenden Druckschwankungen die Regelklappe 4 nicht flattert.
  • Das durch Anordnung des Streifens 16 hervorgerufene Luftkissen wirkt also wie eine Art Bremse. Selbstverständlich muß Vorsorge getroffen werden, damit die eingeschlossene Luft, wenn auch langsam, entweichen kann, indem man beispielsweise diesen Streifen 16 mit kleinen Löchern versieht.
  • F i g. 11 stellt eine abgeänderte Ausführung dar, wobei das Absperrglied, das an einem Ende die Regelklappe 4 trägt, am entgegengesetzten Ende ein zusätzliches Gegengewicht 17 in der gleichen Form und mit dem gleichen Gewicht wie diese Klappe 4 trägt, wobei auch der Abstand zwischen Schwerpunkt und Drehachse 6 für beide Teile gleich ist.
  • Auf diese Weise erzielt man einen genaueren Ausgleich des Absperrgliedes, was besonders wichtig ist, wenn die Regelklappe 4 über die Vertikale A-B hin--ausschwenkt.
  • Statt einer Drehbewegung kann der erfindungsgemäße automatische Zugregler auch eine geradlinige Wechselbewegung oder andersartige Bewegungen ausführen, unter der Bedingung, daß die Regelklappe in oder parallel zu ihrer Ebene verschoben wird.
  • Ein Zugregler mit geradliniger Wechselbewegung ist in F i g. 12 und 13 schematisch dargestellt.
  • Hierbei besteht das Gehäuse 1 aus einem seitlich bzw. von oben her auf eine Verbindungsleitung zwischen den Rohren 2 und 3 luftdicht aufgesetzten, vorzugsweise zylindrischen Rohrstück 18, in welchem eine an seinen Seitenwandungen anliegende Regelklappe 19 verschiebbar eingesetzt ist. Letztere wird über ein Seil oder Kabel 20, das über Seilscheiben 21 und 22 läuft, mit einem Gegengewicht 23 verbunden und der Innenraum 24 oberhalb der Klappe steht direkt mit der atmosphärischen Außenluft in Verbindung.
  • Die Wirkung dieses Zugreglers ist die gleiche wie im vorigen Beispiel. Auch hier wird durch die zusammengesetzte Wirkung des im Gehäuse 1 bzw. in der Leitung 3 herrschenden Unterdrucks, des Atmosphärendrucks im Raum 24 und des Gegengewichts 23 der Unterdruck im Rohr 2 immer konstant gehalten. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Gegengewicht 12 bzw. 23 durch eine Feder oder eine ähnliche Vorrichtung zu ersetzen.
  • Der erfindungsgemäße Zugregler genügt auch im Fall eines Rückschlages allen Anforderungen. In diesem Fall wird durch die Wirkung des dabei auftretenden Unterdrucks die Kaminöffnung automatisch völlig geöffnet.
  • Der erfindungsgemäße Zugregler könnte auch mit Vorteil in Lüftungsanlagen für Tunnels verwendet werden, um bei starkem Verkehr die Lüftung zu verstärken und auf einer gewissen Länge eine gleichmäßige Lüftung zu erzielen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Automatischer Zugregler, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse mit einer an einen Ofen angeschlossenen Einlaßöffnung und einer gegenüberliegenden Auslaßöffnung, sowie mit einer an den Kamin angeschlossenen dritten öffnung, wobei in diesem geschlossenen Gehäuse eine frei auf einer Achse drehbare Regelklappe angeordnet ist, welche sich ständig in ihrer eigenen Ebene drehen kann und mit einem über die dritte Öffnung einmal dem Unterdruck im Kamin und zum anderen dem atmosphärischen Druck ausgesetzten Teil verbunden ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Auslaßöffnung (2) unter Wegfall der dritten Öffnung direkt an den Kamin und die Einlaßöffnung (3) direkt an den Ofenabzug angeschlossen ist und daß das mit der Regelklappe (4) verbundene Teil ein Absperrglied (11) des geschlossenen Gehäuses (1) bildet.
  2. 2. Automatischer Zugregler nach Anspruch 1, bei welchem das geschlossene Gehäuse zwei in geringem Abstand voneinander liegende . ebene Wände aufweist, in denen die Einlaß- und die Auslaßöffnung ausgebildet sind, während das um die Achse verdrehbare Teil zwischen den beiden Wänden und in deren Mittelpunkt angeordnet ist und ebenso breit ist wie der Innenabstand zwischen diesen Wandungen, und die Regelklappe am einen Ende dieses Teiles befestigt ist und an einer dieser Wandungen anliegt, dadurch- gekennzeichnet, daß die beiden ebenen Wände (7, 8) kreisrund sind und über eine bestimmte Bogenlänge ihres Umfanges durch einen entsprechend gebogenen Mantelstreifen (9) luftdicht miteinander verbunden sind, welcher am einen Ende durch einen radial bis an die Achse (6) des die Regelklappe (4) tragenden Absperrgliedes (11) herangehenden, ebenfalls luftdicht mit beiden ebenen Wänden (7, 8) verbundenen Streifen (10) verlängert ist.
  3. 3. Automatischer Zugregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrglied (11) an einem Ende mit einer Feder versehen ist.
  4. 4. Automatischer Zugregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrglied (11) nach einer Seite über den Zylindermantel (9) hinausragt und an diesem Ende (13) ein einstellbares Gegengewicht (12,14) trägt.
  5. 5. Automatischer Zugregler nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrglied (11) einen der Außenkrümmung des Zylindermantels (9) entsprechend gebogenen Streifen (16) trägt, welcher je nach der Stellung des Absperrgliedes außen am offenen Bogenstück der beiden ebenen Wände (7, 8) oder am Zylindermantel (9) anliegt und gegebenenfalls perforiert ist.
  6. 6. Automatischer Zugregler nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das am einen Ende die Regelklappe (4) tragende Absperrglied (11) am anderen Ende auf der entgegengesetzten Seite ein Gegengewicht (17) in der gleichen Form und mit dem gleichen Gewicht wie die Regelklappe (4) trägt, wobei auch der Abstand zwischen Schwerpunkt und Drehachse für beide Teile (4,17) gleich ist.
  7. 7. Automatischer Zugregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen aus einem in das Verbindungsrohr zwischen dem Ofenabzug und der Kaminöffnung einsetzbaren bzw. dieses Verbindungsrohr ersetzenden Rohrstück (3, 2) und einem luftdicht aufgesetzten Gehäuse (18) besteht und in diesem Gehäuse eine luftdicht an seinen Seitenwandungen anliegende, verschiebbare Regelklappe (19) eingesetzt ist, welche über geeignete Organe (20 bis 23) entsprechend dem Druckunterschied zwischen Ofenabzug und Kamin das Rohrstück (3, 2) mehr oder weniger absperrt, wobei der durch diese Regelklappe vom Rohrstück ständig abgeschlossene Innenraum (24) des Gehäuses (18) mit der Außenluft in Verbindung steht. B.
  8. Automatischer Zugregler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Regelklappe (19) einwirkenden Organe aus einem Kabel (20), Führungsrollen (21, 22) für dasselbe und einem an dessen freiem Ende hängenden Gegengewicht (23) bestehen.
  9. 9. Automatischer Zugregler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Regelklappe (19) einwirkenden Organe aus einer direkt oder indirekt wirkenden Feder bestehen.
DE1965E0028756 1964-02-26 1965-02-23 Automatischer Zugregler Pending DE1290286B (de)

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DE (1) DE1290286B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3217514A1 (de) * 1982-05-10 1983-11-10 Gerhard 6000 Frankfurt Klee Feuerungs- oder temperaturregler fuer feuerstaetten wie heizoefen, wasserheizkessel, kamine o.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841031C (de) * 1950-05-16 1952-06-09 Ooms Einrichtung zum Einstellen und Absperren des Gasstromes in Heissgaskanaelen
AT179400B (de) * 1953-05-29 1954-08-25 Johann Dipl Ing Esterak Regelvorrichtung zur Konstanthaltung der Verbrennungsluftmenge von Feuerungen bei verschiedenen Rauchfangzugstärken
DE919188C (de) * 1949-10-27 1954-10-14 Martin Joh Jos Dr Ing Einrichtung zum Einstellen des Unterwindes bei Rostfeuerungen mit Zonenteilung

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BE644333A (de) 1964-06-15

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