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DE1289882B - Umkehrbarer Magnetverstaerker mit parallelgeschalteten Ausgangswindungen - Google Patents

Umkehrbarer Magnetverstaerker mit parallelgeschalteten Ausgangswindungen

Info

Publication number
DE1289882B
DE1289882B DE1965I0029726 DEI0029726A DE1289882B DE 1289882 B DE1289882 B DE 1289882B DE 1965I0029726 DE1965I0029726 DE 1965I0029726 DE I0029726 A DEI0029726 A DE I0029726A DE 1289882 B DE1289882 B DE 1289882B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
resistor
magnetic amplifier
voltage
compensation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965I0029726
Other languages
English (en)
Inventor
Rozenblat Moisey A
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST AUTOMATIKI I TELEMECHANIK
Original Assignee
INST AUTOMATIKI I TELEMECHANIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST AUTOMATIKI I TELEMECHANIK filed Critical INST AUTOMATIKI I TELEMECHANIK
Priority to DE1965I0029726 priority Critical patent/DE1289882B/de
Publication of DE1289882B publication Critical patent/DE1289882B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen umkehrbaren Magnetverstärker mit parallelgeschalteten Ausgangswindungen und mit einem symmetrisch nichtlinearen Widerstand in Gestalt eines phasenempfindlichen Gleichrichters für die Gleichrichtung der Ausgangsspannung mit doppelter Grundfrequenz, die in den Ausgangswindungen induziert wird.
  • Es sind umkehrbare Magnetverstärker mit einem symmetrischen nichtlinearen Widerstand bekanntgeworden, der in Form eines phasenempfindlichen Gleichrichters ausgebildet ist und der für die Gleichrichtung der in den Ausgangswicklungen des Magnetverstärkers induzierten Spannung doppelter Grundfrequenz dient. Als nichtlinearer Widerstand wird ein Karborundumwiderstand (Thyrit), zwei in entgegengesetzten Richtungen durchlässige parallelgeschaltete Dioden oder eine Gleichrichlerbrücke verwendet, die im Diagonalzweig entweder eine Gleichspannungsquelle oder ein RC-Glied oder auch eine Zenerdiode enthält.
  • Für eine wirksame Gleichrichtung der geradzahligen Harmonischen, die in den Ausgangswicklungen induziert werden, wird in den Stromkreis des Gleichrichters eine erste Harmonische angelegt, die beispielweise durch die Überbrückung einer der Speisewicklungen durch einen aktiven Widerstand erhalten wird. Hiermit wird erreicht, daß in den Gleichrichterstromkreis die erste Harmonische gelangt. Für die Begrenzung der mit der doppelten Grundfrequenz auftretenden Spannung wird ein hoher aktiver oder induktiver Widerstand in Reihe mit den Eingangswicklungen eingeschaltet.
  • Ein wesentlicher Nachteil der Magnetverstärker oben beschriebener Art liegt nun darin, daß sie eine Fehlerspannung am Ausgang erzeugen, sobald in der Speisespannung geradzahlige Harmonische auftreten. Eine jede Änderung der Größe oder der Amplitude bzw. Phase dieser Harmonischen hat eine entsprechende Nullpunktabweichung des Verstärkers zur Folge.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beheben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen umkehrbaren Magnetverstärker anzugeben, bei dem eine Nullpunktabweichung völlig vermieden oder wenigstens gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art wesentlich herabgesetzt wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird bei einem Magnetverstärker der eingangs erwähnten Art diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zusätzliche Kompensationswindungen vorgesehen sind, die auf den Magnetkernen des Magnetverstärkers angeordnet und die analog wie die Eingangswindungen geschaltet sind, und daß in Reihe mit den Kompensationswindungen an der Spannungsquelle ein zusätzlicher symmetrischer nichtlinearer Widerstand geschaltet ist, der einen phasenempfindlichen Gleichrichter für die geradzahligen Harmonischen der Netzspannung darstellt.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der zusätzliche nichtlineare symmetrische Widerstand in Reihe über einen regelbaren Widerstand angeschlossen ist, der die erforderliche Einstellung des Pegels des Kompensationssignals zur Aufhebung des Einflusses der geradzahligen Harmonischen der Speisespannung sicherstellt, und daß parallel zu den Kompensationswindungen und dem regelbaren Widerstand ein Kondensator geschaltet ist, der den Einfluß der geradzahligen Harmonischen beseitigt, die in den Kompensationswindungen induziert werden.
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt ein Schaltschema eines erfindungsgemäßen umkehrbaren Magnetverstärkers.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Magnetverstärker enthält zwei gleich ausgeführte Magnetkerne 1 und 2 aus hochpermeablem Material. Auf diesen Kernen sind Speisewindungen 3 und 4, Eingangswindungen 5 und 6, Ausgangswindungen 7 und 8 und Kompensationswindungen 9 und 10 angeordnet. Die Windungsanfänge sind in der Zeichnung mit einem Punkt gekennzeichnet. Die Speisewindung 3 ist mit einem Widerstand 11 überbrückt. Durch diesen Widerstand wird erreicht, daß im Ausgangsstromkreis des Magnetverstärkers hauptsächlich eine Spannung mit Grundfrequenz auftritt. Wenn der Magnetverstärker von einer Wechselstromquelle gespeist wird, kann zur Begrenzung des durch die Speisewindungen 3 und 4 fließenden Stroms ein Begrenzungswiderstand 12 in Reihe mit den Speisewindungen 3 und 4 geschaltet werden. Zur Begrenzung der Größe der geradzahligen Harmonischen im Eingangsstromkreis ist ein hoher aktiver bzw. induktiver Widerstand 13 vorgesehen, der in Reihe mit den Eingangswindungen 5 und 6 geschaltet ist. Dies kann ebenfalls mit Hilfe eines Filters erreicht werden.
  • Eine Belastung 14 liegt über einen nichtlinearen Widerstand 15 mit einer symmetrischen nichtlinearen Strom-Spannungs-Kennlinie an den Klemmen der in Reihe geschalteten Ausgangswindungen 7 und B. Ein parallel zur Belastung 14 geschalteter Kondensator 16 sorgt für eine Glättung des durch die Belastung 14 fließenden gleichgerichteten Stroms. Zur Erzeugung eines von der Amplitude und der Phase der geradzahligen Harmonischen der Speisespannung abhängigen Kompensationssignals liegt an den Klemmen der Speisespannungsquelle eine Reihenschaltung aus einem zusätzlichen nichtlinearen Widerstand 17 mit symmetrischer StromrSpannungs-Kennlinie, einem linearen regelbaren Widerstand 18 und den Kompensationswindungen 9 und 10. Der Kompensationsstrom ist mit Hilfe des linearen regelbaren Widerstandes 18 einstellbar. Ein den regelbaren Widerstand 18 und die Kompensationswindungen 9 und 10 überbrückender Kondensator 19 vermeidet eine Gleichrichtung der durch den spannungsabhängigen symmetrischen Widerstand 17 in den Kompensationswindungen 9 und 10 induzierten geradzahligen Harmonischen und glättet zugleich den gleichgerichteten Kompensationsstrom.
  • Der parallel zur Speisewindung 3 geschaltete Widerstand 11 dient dazu, daß in den Ausgangswindungen 7 und 8 eine Spannung mit Grundfrequenz induziert wird. Bei Abwesenheit von geradzahligen Harmonischen im Versorgungsnetz und in der Eingangsspannung wird die Ausgangsspannung nicht gleichgerichtet.
  • Wird jedoch eine Spannung an den Eingang des Verstärkers gelegt, so werden in den Ausgangswindungen 7 und 8 neben der ersten Grundwelle auch die geradzahligen Harmonischen induziert, die mit Hilfe des nichtlinearen symmetrischen Widerstandes 15 gleichgerichtet werden.
  • Der gleichgerichtete Ausgangsstrom fließt durch die Belastung 14. Treten im Versorgungsnetz geradzahlige Harmonische auf, so werden sie auch zum Teil in den Ausgangswindungen 7 und 8 transformiert und hier gleichgerichtet, wodurch am Ausgang des Verstärkers ein Fehlersignal entsteht.
  • Die geradzahligen Harmonischen des Versorgungsnetzes werden durch den zusätzlichen nichtlinearen symmetrischen Widerstand 17 gleichgerichtet. Dadurch entsteht in den Kompensationswindungen 9 und 10 eine Spannung, die den Einfluß der aus dem Versorgungsnetz unmittelbar in den Ausgangswindungen 7 und 8 umgespannten geradzahligen Harmonischen kompensiert.
  • Auf diese Weise wird eine beträchtliche Herabsetzung des Einflusses von geradzahligen Harmonischen des Versorgungsnetzes und somit auch von Änderungen dieser Harmonischen auf die Nullpunktstabilität des Magnetverstärkers erreicht, wodurch die Empfindlichkeit des Magnetverstärkers erhöht und sein Einsatz zur Verstärkung schwächerer Signale ermöglicht wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Umkehrbarer Magnetverstärker mit parallelgeschalteten Ausgangswindungen und mit einem symmetrischen nichtlinearen Widerstand in Gestalt eines phasenempfindlichen Gleichrichters für die Gleichrichtung der Ausgangsspannung mit doppelter Grundfrequenz, die in den Ausgangswindungen induziert wird, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Kompensationswindungen (9, 10), die zusätzlich auf den Magnetkernen (1, 2) des Magnetverstärkers angeordnet sind und die analog wie die Eingangswindungen (5, 6) geschaltet sind, und daß in Reihe mit den Kompensationswindungen (9, 10) an der Spannungsquelle ein zusätzlicher symmetrischer nichtlinearer Widerstand (17) geschaltet ist, der einen phasenempfindlichen Gleichrichter für die geradzahligen Harmonischen der Netzspannung darstellt.
  2. 2. Magnetverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche nichtlineare symmetrische Widerstand (17) in Reihe über einen regelbaren Widerstand (18) angeschlossen ist, der die erforderliche Einstellung des Pegels des Kompensationssignals zur Aufhebung des Einflusses der geradzahligen Harmonischen der Speisespannung sicherstellt, und daß parallel zu den Kompensationswindungen (9, 10) und dem regelbaren Widerstand (18) ein Kondensator (19) geschaltet ist, der den Einfluß der geradzahligen Harmonischen beseitigt, die in den Kompensationswindungen (9, 10) induziert werden.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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