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DE1289710B - Hydraulisch-mechanisches Gestaenge - Google Patents

Hydraulisch-mechanisches Gestaenge

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DE1289710B
DE1289710B DET15131A DET0015131A DE1289710B DE 1289710 B DE1289710 B DE 1289710B DE T15131 A DET15131 A DE T15131A DE T0015131 A DET0015131 A DE T0015131A DE 1289710 B DE1289710 B DE 1289710B
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DE
Germany
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piston
container
hydraulic
stroke
displacement volume
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Pending
Application number
DET15131A
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English (en)
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Publication of DE1289710B publication Critical patent/DE1289710B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F15B7/00Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
    • F15B7/06Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/06Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by liquid or gas pressure only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F15B7/003Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors with multiple outputs
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    • F15B7/00Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B7/00Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
    • F15B7/008Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors with rotary output

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulischmechanisches Gestänge zur Betätigung eines Maschinenelements, beispielsweise für die Steuerung einer Schleifmaschine, mit einem pockenbetätigten Geberkolben, der über eine Flüssigkeitssäule eines abgeschlossenen hydraulischen Systems gegen eine Rückstellkraft ein mit dem Maschinenelement verbundenes Empfängerglied, z. B. seinen Kolben oder den beweglichen Teil einer ausdehnbaren Kammer, verschiebt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein hydraulisch mechanisches Gestänge zu schaffen, bei dem durch konstruktiv einfachste Mittel die Phasenlage des Hubs des Nehmerkolbens gegenüber dem Hub des Geberkolbens sowohl beim Arbeits- als auch beim Rückhub unterschiedlich einstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch folgende Merkmale gelöst: a) An die Flüssigkeitssäule ist zur Ausführung eines Leerhubs ein Behälter mit einstellbarem Verdrängervolumen angeschlossen, dessen beweglicher Wandteil entgegen einer zur Rückführung dienenden Vorspannkraft bis zu einem festen einstellbaren Anschlag verschiebbar ist.
  • b) Das Verdrängervolumen des Geberkolbens ist größer als das Verdrängervolumen des Nehmerkolbens bei dessen maximal eingestelltem Hub, und es ist eine Volumenausgleichseinrichtung vorgesehen, die das überschußvolumen aufnimmt und beim Rückhub des Geberkolbens wieder einspeist.
  • c) Die von dem Arbeitsdruck auf den beweglichen Teil des Behälters ausgeübte Kraft ist verschieden von der Vorspannkraft des beweglichen Wandteils des Behälters.
  • Es ist bereits bekannt (deutsche Patentschrift ß66120), ein hydraulisch mechanisches Gestänge mit einem Zusatzbehälter mit veränderbarem Verdrängervolumen zur Ausführung eines Leerhubs zu versehen, wobei durch die Einstellung der Größe des Leerhubs die Größe des korrespondierenden Hubs des Nehmerkolbens veränderbar ist. Bei diesem bekannten Getriebe läßt sich aber lediglich die Größe des Hubs des Nehmerkolbens regeln, während eine Möglichkeit, auch dessen Phasenlage als Regelgröße zu beeinflussen, nicht besteht.
  • Weiterhin ist ein hydraulisch-mechanisches Gestänge bekannt (USA.-Patentschrift 2 092 721), bei dem das Verdrängervolumen des Geberkolbens größer ist als das Verdrängervolumen des Nehmerkolbens und das überschußvolumen beim Arbeitshub in einen Ausgleichsbehälter abgegeben und beim Rückhub wieder eingespeist wird. Doch besteht auch bei dieser Vorrichtung keine Möglichkeit zur Veränderung der Phasenlage des Nehmerkolbens oder dessen Hubgröße, vielmehr ist dieses bekannte mechanisch-hydraulische Gestänge bewußt darauf abgestellt, unter allen Umständen eine konstante Hubgröße und Phasenlage zu gewährleisten.
  • Um eine Verschiebung der Phasenlage zwischen dem Geber und dem jeweils eingeschlossenen Maschinenelement zu erreichen, bot sich bei den bekannten hydraulisch-mechanischen Gestängen bisher nur die Möglichkeit an, die die Geberkolben bewegenden Nockenscheiben auf ihrer Antriebsachse zu verdrehen, was umständlich ist und ohne Beachtung größter Sorgfalt auch nur eine ungenaue Einstellung erbringt. Demgegenüber bietet die erfindungsgemäße Merkmalskombination eine unerwartete und vorteilhafte technische Lösung der Erfindungsaufgabe, insbesondere weil durch sie auf einfachste Weise die Möglichkeit geschaffen wird, die Phasenlage des Nehmerkolbens gegenüber dem Geberkolben sowohl beim Arbeits- als auch beim Rückhub nach Wunsch mit beliebiger Genauigkeit verstellen zu können, wobei das wichtigste Merkmal des mechanisch-hydraulischen Gestänges erhalten bleibt, nämlich die Gewährleistung eines mit Sicherheit vollständigen Hubs des Nehmerkolbens.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können auch mehrere Flüssigkeitssäulen verschiedener abgeschlossener Systeme vorgesehen sein, die mehrere Maschinenelemente bewegen, wobei der Behälter mit einstellbarem Verdrängervolumen nur in mindestens einer dieser Flüssigkeitssäulen vorhanden zu sein braucht. Auch können allein für die Rückstellung der Maschinenelemente mehrere unter Druck stehende Flüssigkeitssäulen vorgesehen sein, von denen auch nur eine einen Behälter mit einstellbarem Verdrängervolumen aufzuweisen braucht. Schließlich kann eine vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands zur Ermöglichung eines schrittweisen Vorschubs des - Maschinenelements noch darin bestehen, daß eine Nockenscheibe zur Betätigung des Geberkolbens Kurvenbahnen für drei Bewegungsstellungen des Maschinenelements sowie zur Vermeidung einer Bewegung des Maschinenelements eine dazwischenliegende Kurvenvertiefung aufweist und daß der Behälter mit einstellbarem Verdrängungsvolumen mit einer Einstellvorrichtung zur Einstellung des Bewegungswegs des Maschinenelements im Verhältnis zur Lage der Kurvenvertiefung versehen ist.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g.1 eine schaubildliche Darstellung eines erfindungsgemäßen hydraulisch-mechanischen Gestänges, F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht eines Schleifscheibenausschnitts mit eingezeichnetem Arbeitsweg eines Werkstücks, F i g. 3 ein Zeitdiagramm eines Zweiges des in F i g. 1 dargestellten Systems, F i g. 4 ein Zeitdiagramm eines anderen Zweiges des in F i g. 1 dargestellten Systems, F i g. 5 eine vergrößerte Ansicht eines im Hinblick auf eine bestimmte Arbeitsweise angeordneten Phasenverstelleinrichtung, im Schnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 6, F i g. 6 eine Endansicht der in F i g. 5 dargestellten Anordnung und F i g. 7 eine Teilansicht entsprechend F i g. 5, bei der die Teile im Hinblick auf eine andere Arbeitsweise angeordnet sind.
  • In F i g.1 ist eine von einem geeigneten, nicht dargestellten Hauptantrieb angetriebene, für aufeinanderfolgende Arbeitskreisläufe eine volle Umdrehung bzw. einen ganzen Teil derselben ausführende Steuerwelle 10 dargestellt, an der eine Mehrzahl von Nockenscheiben 12 a, 12 b, 12 c, 12 d, 12 e usw. fest angebracht ist. Auf entgegengesetzten Seiten der Steuerwelle 10 sind abwechselnd zugehörige, an Geberkolben 16 a bis 16 d angeschlossene Kurvenabtaster 14a bis 14d vorgesehen. Die Geberkolben bewegen sich in Zylindern 18 a bis 18 d, die in dem die Steuerwelle 10 einschließenden Gehäuse 20 ausgebildet sind. An die Kopfenden der Zylinder 18 sind ein kombiniertes Ablaß-Wiederauffüll-Ventil und je ein Verbindungsstück 24 angeschlossen, an welchen eine Flüssigkeitsleitung befestigbar ist. Die Kopfenden der Zylinder 18 laufen in Behälter 22 a bis 22 d aus, wobei diese bis auf den Behälter 22 e durch einen beweglichen Wandteil in Form eines Kolbens 40 ein einstellbares Verdrängervolumen aufweisen.
  • Die Ausbildung des einstellbaren Verdrängervolumens ist in den F i g. 5 und 6 dargestellt. Ersichtlicherweise weist der Behälter 22 a, 22 b und 22 d eine zum Verbindungsstück 24 hin offene Bohrung 28 und ein Gehäuse 26 auf mit einer entsprechenden, auf die Bohrung 28 ausgerichteten Bohrung 30 gleichen Durchmessers. In den Bohrungen 28 und 30 ist eine aus einer Zylinderbüchse 34 mit großem Durchmesser und einer Zylinderbüchse 36 mit kleinem Durchmesser bestehende Hülse 32 vorgesehen, die mit Hilfe O-förmiger Dichtringe 38 in ihren Bohrungen eingedichtet sind. Der bewegliche Wandteil bzw. der Kolben 40 ist ein Differentialschwimmkolben, der gleitend verschiebbar in den Zylinderbüchsen 34 und 36 angeordnet und mit Hilfe einer Lippendichtung 42 gegen diese abgedichtet ist. Diese Büchsen 34 und 36 können innerhalb der Bohrungen 28 und 30 entweder dauerhaft befestigt (z. B. angeschweißt) oder darin lediglich austauschbar festgeklemmt sein.
  • Die Büchse 36 weist eine den Teil des Kolbens 40 mit kleinem Durchmesser abdichtende Lippendichtung 44 auf. Das linke Ende der Bohrung 30 ist zwecks Begrenzung des Linkshubs des Kolbens 40 durch eine einen mit Gewinde versehenen, verstellbaren Anschlagkolben 48 tragende Wand 46. abgeschlossen, während die gemäß F i g. 6 unrunden öffnungskanten 50 den entgegengesetzten Hub des Kolbens 40 begrenzen. Im Gehäuse 26 ist eine mit dem dünnen Ende des Kolbens 40 in Verbindung stehende Leitung 52 sowie ein Entlüftungsventil 54 vorgesehen, mit dessen Hilfe Luft aus dieser Kammer abgelassen werden kann.
  • Das Ablaß- und Wiederauffüllventil weist eine in einer lotrechten Bohrung in dem Behälter 22 befestigte Muffe 51 auf, die mit Hilfe einer Feder 57 gegen den Sitz 53 eines Ablaßventils 55 gedrängt wird. In das obere Ende der Muffe 51 ist eine an ihrem oberen Ende ein Entlüftungsventil 61 aufweisende verstellbare Schraube 59 eingeschraubt. Das Ablaßventil 55 besitzt an seinem unteren Ende einen durch ein federbelastetes Wiederauffüllventil65 abgeschlossenen Durchlaß 63. Am oberen Ende des Ablaßventils 55 ist ein zwecks Führung und Dämpfung der lotrechten Ventilbewegung in einer Zylinderkammer 69 gleitender Kolben 67 vorgesehen. Das Innere der Muffe 51 ist oberhalb des Sitzes 53 über einen Durchlaß 71 mit dem Inneren eines Vorratsbehälters verbunden.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten typischen Anwendung des vorbeschriebenen Systems bewegt der Geberkolben 16 a den Tisch einer Rundschleifmaschine, um das Werkstück über die Schleifradfläche zu führen, wobei der Geberkolben 16 c das Werkstück in Richtung seiner Achse auf das Schleifrad zu- und von diesem wegbewegt, während der Geberkolben 16 b einen fertige und unfertige Werkstücke zwischen einzelnen Schleifarbeitsgängen selbsttätig handhabenden Zu- und Abführarm bewegt.
  • Das eine Ende einer Leitung 56 ist mit dem Verbindungsstück 24 a verbunden, während ihr anderes Ende an das Kopfende des Zylinders 58 angeschlossen ist. Auf diese Weise bilden die Leitung 56, der Geberkolben 16 a und das Gehäuse 26 a eine geschlossene Flüssigkeitssäule. Als Empfänger kann ein herkömmlicher, bei 60 schwenkbar am Maschinenfundament gelagerter hydraulischer Zylinder mit einem Kolben 62 dienen, dessen Kolbenstange 64 an ihrem Ende schwenkbar am Schleifmaschinenarbeitstisch 66 gelagert ist. Dieser Tisch ist in geeigneter, nicht dargestellter Weise so gelagert, daß er unter der Wirkung einer Steuerkurve 68 eine Kreisbewegung ausführen kann. Einstellbare Anschläge 70 und 72 begrenzen den Tischhub nach beiden Seiten.
  • Auf dem Tisch 66 ist eine mit einer Spindel und einem Spannkopf 76 versehene Spindelanordnung 74 starr befestigt, wobei der Spannkopf 76 mit einem im Spindelgehäuse vorgesehenen Zylinder 80 hin- und hergehenden Kolben 78 versehen ist. Das obere Ende des Zylinders 80 ist über eine Leitung 82 mit der Öffnung 24 c verbunden. Auf diese Weise bilden die übertrager 16 c, der Kolben 78, der Zylinder 80 und die Leitung 82 eine weitere geschlossene Flüssigkeitssäule.
  • Der Spannkopf 76 führt ein Werkstück 84 in eine Stellung, in der es über die Rundfläche einer torusförmigen Schleifscheibe 86 hinwegläuft, die einen groben Abschnitt 88 und einen für einen später zu beschreibenden Zweck mit einer Schulter 92 versehenen feinen Abschnitt 90 aufweist.
  • Die Spindelanordnung 74 ist ebenfalls, und zwar in Endansicht im rechten Teil der F i g. 1 dargestellt und steht mit einem bei 96 am Gehäuse 98 gelagerten Zuführarm 94 in Verbindung, der zwischen zwei einstellbaren Anschlägen 100 und 102 hin- und herschwenkbar ist und an seinem äußeren Ende zwei ein fertiges bzw. ein noch zu bearbeitendes Werkstück aufnehmende zylindrische Taschen 104 und 106 aufweist. Die Betätigung des Arms 94 erfolgt mit Hilfe eines mit einer Zahnstange 110 im Eingriff stehenden Ritzels. Die Zahnstange 110 sitzt auf einem in einem Zylinder 114 hin- und hergehenden doppeltwirkenden Kolben 112. Eine am unteren Ende des Zylinders 114 vorgesehene Verbindung 116 ist über eine Leitung 118 an die Öffnung 24 b angeschlossen. Auf diese Weise wird eine dritte, den Geberkolben 16 b, des Gehäuse 26 b und den Zylinder 114 einschließende Flüssigkeitssäule gebildet.
  • Da die einzelnen Geberkolben 16 nur einfach wirken, ist ein eine nachgiebige Rückstellkraft auf alle Empfänger ausübendes Mittel vorgesehen, um die Maschinenelemente in ihre Ausgangslage zurückzuverlagern und die Kurvenabtaster 14 dauernd gegen ihre zugehörigen Steuerkurven zu drängen. Zweckmäßigerweise wird hierfür ein in F i g. 1 durch einen Kreis mit eingefügtem A gekennzeichnetes, hydraulisches Speichersystem benutzt, in dem Öl unter einem vorgegebenen Druck gehalten wird. Selbstverständlich können jedoch die verschiedenen in F i g. 1 dargestellten Kreise durch einen an alle Öffnungen, nämlich an die Öffnungen 120 am unteren Ende des Zylinders 80, die Öffnungen 122 am oberen Ende des Zylinders 114, die Öffnungen 124 am Stangenende des Zylinders 58 und die Öffnungen 52 a, 52 b und 52 d angeschlossenen gemeinsamen Speicher ersetzt werden. Auf diese Weise werden alle als Empfänger dienende Arbeitszylinder entgegen der Wirkung ihrer zugehörigen Geberkolben vorgespannt.
  • Gemäß F 1 g. 5 ist das Gehäuse 26 a so angeordnet, daß die große Fläche des Kolbens 40 der Wirkung des Geberkolbens und seine kleine Fläche dem Belastungsdruck des Speichers ausgesetzt ist. Das Gehäuse 26 b ist gemäß F i g. 7 entgegengesetzt angeordnet.
  • Vor Inbetriebnahme werden alle Flüssigkeitssäulen mit Öl gefüllt und gut entgast. Durch Drehung der Steuerwelle 10 werden die Kurvenabtaster 14 entsprechend der Form der zugehörigen Nockenscheiben aus- und einwärts bewegt, die so eingerichtet sind, daß sie die gewünschte Bewegung der Geberkolben zuzüglich eines geringen Überschusses hervorbringen. Dabei ist die den Geberkolben 16 c und seine zugehörige Flüssigkeitssäule steuernde Nockenscheibe so eingerichtet, daß der Geberkolben 16 c nur ein wenig weiter als der Kolben 78 verlagert wird.
  • Das Ablaß- und Wiederauffüllventil gestattet bei Beendigung des Auswärtshubs des Geberkolbens 16 c, d. h., wenn der Kolben 78 am unteren Ende des Zylinders 80 anstößt, ein Ablassen dieses überschusses, sofern von einem kleinen, möglicherweise aufgetretenen Leckverlust abgesehen wird. Während des einwärts gerichteten Rückhubs des Geberkolbens 16 c treibt der an der Öffnung 120 liegende Speicherdruck den Kolben 78 aufwärts und hält den Kurvenabtaster 14 c so lange mit der Nockenscheibe 12 c in. Berührung, bis der Kolben 78 am oberen Ende des Zylinders 80 anschlägt. In diesem Augenblick öffnet sich das Wiederauffüllventil, so daß das unter einem geringen Überdruck stehende Öl des Wiederauffüllvorrats in die Flüssigkeitssäule eintreten und den Geberkolben 16 c in seine durch den untersten Punkt der Steuerkurve festgelegte am weitesten zurückgezogene Stellung zurückdrängen kann.
  • Die Nockenscheiben 12 a und 12 b bewegen ihre zugehörigen Geberkolben derart, daß sie nicht nur einen Ablaß- und Wiederauffüll-Überschußhub, sondern auch einen den Kolben 40 des Verdrängungsvolumens während seines vollen Hubs betätigenden Überschußhub ausführen. Da die kleine Fläche des Kolbens 40 unter Speicherdruck steht und sein Flächenunterschied größer als der Flächenunterschied beim Kolben 62 ist, wird der Kolben 40 unter der Wirkung des ersten auswärts gerichteten Hubs des Geberkolbens 16 a gemäß F i g. 1 von rechts nach links verlagert. Hat der Kolben 40 seine durch den einstellbaren Anschlagkolben 48 begrenzte äußerste Linkslage erreicht, bewirkt eine weitere Verlagerung von Flüssigkeit mit Hilfe des Geberkolbens 16 a eine Bewegung des Kolbens 62. In diesem Augenblick ; fängt der Tisch 66 an, sich nach links zu bewegen und dabei das Werkstück 84 über die Arbeitsfläche der Schleifscheibe 86 hinweglaufen zu lassen. Diese Bewegung wird bis zum Erreichen einer Stelle kurz hinter der Schulter 92 fortgesetzt. Die Steuerkurven sind zeitlich so aufeinander abgestimmt, daß der Einwärtshub des Geberkolbens 16 c zu einem Zeitpunkt kurz vor dem In-Berührung-Kommen des Werkstücks mit der Schulter 92 des Schleifrads einsetzt. Da dem Geberkolben 16 c kein Behälter mit einstellbaren Verdrängervolumen zugeordnet ist, setzt sich der Kolben 78 sofort in Aufwärtsbewegung und zieht dabei das Werkstück vom Schleifrad zurück. Die Nockenscheiben 12 a und 12 c sind so geformt, daß sich das Werkstück auf einem aus der Vorschubbewegung längs der Schleifscheibe und der Fortbewegung längs der Schleifscheibe resultierenden, in F i g. 2 durch die gestrichelte Linie 126 angedeuteten Weg bewegt. Hierdurch trifft die Kante des zylindrischen Werkstücks 84 an einer vorgegebenen Stelle, beispielsweise bei 128, auf die Schulter 92 auf und wird, wie bei 130 dargestellt ist, abgeschrägt.
  • Normalerweise wird nur eine ganz kleine, die Kante lediglich zwecks Vermeidung von Graten »brechende« Schrägung vorgesehen, deren Betrag davon abhängt, ob der Weg 126 der Werkstückkante die Schulter 92 an einer höher oder tiefer gelegenen Stelle schneidet, wie beispielhaft durch die eine zweite Möglichkeit angebende gestrichelte Linie 132 angedeutet ist. Sind die Kolben 78 und 62 der Empfänger zeitlich so aufeinander abgestimmt, daß der Spannkopf 76 seinen Rücklauf beginnt, wenn der Kolben 62 das Werkstück bis zum Funkt 134 vorgerückt hat, schlägt das Werkstück den Weg 126 ein, Soll das Werkstück jedoch mit einer größeren Schrägung versehen werden, muß der Vorbeilauf am Schleifrad phasenmäßig so vorverlegt werden, daß das Werkstück beim Einsetzen des Zurückziehens den Punkt 136 erreicht. Da diese Einstellung häufig beim Nacharbeiten der Schleifscheibe erneuert werden muß, kann hierfür ein geeignetes Mittel, beispielsweise der Anschlagkolben 48, vorgesehen werden.
  • Das Verfahren zur gegenseitigen Phaseneinstellung der Kolben 78 und 62 läßt sich am besten an Hand des Diagramms in F i g. 3 verstehen. In Richtung der Abszisse 138 ist eine von einem Teil der Steuerwellenumdrehung dargestellte Zeitspanne aufgetragen, die einem vollständigen Aus- und Zurückhub des Geberkolbens 16 a entspricht. Die drei lotrechten Abschnitte oberhalb der Linie 138 entsprechen den drei Verlagerungsstellungen des Geberkolbens 16 a, nämlich Kolbenantrieb des Empfängers, Aufnahme durch das Verdrängervolumen und Ablaß durch das Ablaßventil, während unterhalb der Nullinie im rechten Teil des Diagramms die drei Stellungen angegeben sind, aus denen Rücköl in den Geberkolben 16 a zurückfließen kann, nämlich Rückkehr vom Kolben des Empfängers, Rückstellung des Verdrängervolumens und Wiederauffüllung durch das Auffüllventil.
  • Die Schemadarstellung sei nunmehr, und zwar beginnend am linken Ende desselben, genauer erläutert. Die erste Verlagerung des Geberkolbens 16 a wird an das Verdrängervolumen weitergegeben. Dabei deutet die Schräglinie 140 an, daß der Grad der Verlagerung in gewissen Grenzen änderbar ist, und die entsprechende Schräglinie 142 kennzeichnet den Einsatzpunkt der Antriebswirkung. Da dieser Antrieb bei einer vorgegebenen Einstellung der Anschläge 70 und 72 genau die Länge des Hubs oder der Verlagerung des Kolbens 62 des Empfängers hat, wird das durch das Auftreffen des Tisches 66 auf den Anschlag 72 festgelegte Ende des Antriebsschrittes durch eine parallele Schräglinie 144 angegeben. Der Rest des Geberkolbenhubs rechts von der im oberen Mittelteil des Diagramms eingezeichneten Schräglinie 145 dient zum überlaufenlassen von Öl durch das Ablaßventil.
  • Die gestrichelte Linie 146 und die strichpunktierte Linie 148 geben je einen geschlossenen Arbeitskreislauf des Verdrängervolumens an, und zwar entspricht die Linie 146 der Einstellung eines kurzen und die Linie 148 der Einstellung eines langen Hubs, wobei die Doppelpfeile 150 bzw. 152 den zugehörigen Kolbenhub des Empfängers angeben. Es sei angenommen, daß der Kolben 78 am Punkt 147 mit dem Zurückziehen der Spindenanordnung beginnt. Dann ergeben sich die im Zusammenhang mit F i g. 2 erläuterten Zeitpunkte 134 und 136 durch Aufwärtsprojektion dieses Punktes bis zu den zugehörigen Pfeilen 150 bzw. 152. Ersichtlicherweise liegen die Punkte 134 und 136 in verschiedenen Abständen vom Einsatzpunkt der Tischbewegung.
  • Beim in der rechten Hälfte der F i g. 3 dargestellten Rückhub übertrifft der Speicherdruck den in den Flüssigkeitssäulen herrschenden Druck mechanisch am meisten, wenn er über den Kolben 62 wirkt. Als erstes kehrt daher der Kolben des Empfängers in die durch die senkrechte Linie 154 bezeichnete Stellung zurück, die die Stellung des Tisches 66 beim Anliegen gegen den Anschlag 70 darstellt. Danach wird der Kolben 40 bis zum Erreichen eines durch die Einstellung seiner Anschlagkolben festgelegten Punktes auf der Schräglinie 156 zurückgestellt, und der Rest des verbleibenden Hubs des Geberkolbens 16 a nach Beendigung des Rückhubs des Kolbens 40 rechts der Schräglinie 157 wird zum Wiederauffüllen benutzt. Die Einstellung eines kurzen bzw. langen Hubs des Kolbens 40 ist wieder durch die gestrichelte Linie 146 bzw. die strichpunkterte Linie 148 angedeutet, obwohl diese Einstellung keinen Einfluß auf die Zeiteinstellung des Tischrückhubs hat.
  • Da der Zuführarm 94 bei seiner Abwärtsbewegung durch den Speicherdruck und nicht durch den Druck der übertragerleitung betätigt werden soll, muß der Empfängerrückhub einstellbar sein, und da seine beiden Taschen genau der Mitte der Spindelanordnung 74 gegenüber ausgerichtet sein müssen, weist die Nockenscheibe 12 b einen mit einem Verweilpunkt 159 versehenen, zurückgehenden, erhabenen Teil auf, so daß er während der Umdrehung der Nockenscheibe einen kurzen Augenblick in der bei 94' gestrichelt dargestellten Lage verharrt. Während dieser Zeit kann das fertige Werkstück aus der Werkstückspindel in die Tasche 104 umgesetzt werden.
  • Die weitere Form der Nockenscheibe 12 b ist so bemessen, daß sich der Arm 94 abwärts gegen den Anschlag 102 in die Stellung 94' bewegt, in der sich die Tasche 106 der Spindelmitte gegenüber befindet. Nunmehr kann ein nicht dargestellter Auswerfer den unfertigen Teil in Vorbereitung auf den nächsten Schleifarbeitsgang in die Spindelspannpatrone hineinschieben. Die genaue Haltlage des Arms 94 zwecks Zuführung eines unfertigen Werkstücks läßt sich leicht mit Hilfe des Anschlags 102 einstellen.
  • Die Arbeitsweise dieses Teils der Vorrichtung läßt sich an Hand des in F i g. 4 dargestellten, entsprechend F i g. 3 eingerichteten Diagramms erläutern. Da der Zuführarm in F i g. 1 in seiner obersten Lage dargestellt ist und sich der Geberkolben 16 b an der äußersten Grenze seines Hubes befindet, beginnt der Zuführkreislauf in der Mitte der F i g. 4, d. h. zu einem Zeitpunkt, in dem sich der Kolben 40 in seiner gemäß F i g. 1 rechten Stellung befindet.
  • Beim Zurückgehen der Nockenscheibe 12 b vom Geberkolben 16 b übertrifft der Speicherdruck den in den Flüssigkeitssäulen herrschenden Druck am meisten, wenn er über den Kolben 40 wirkt, der daher als erstes betätigt wird, wie durch das Dreieck im unteren Mittelteil von F i g. 4 angedeutet ist. Nach erfolgter Rückstellung des Kolbens 40 treibt der auf die Oberseite des Kolbens des Empfängers 112 wirkende Speicherdruck den Arm 94 abwärts in die durch den Verweilpunkt auf der Nockenscheibe 12 b festgelegte Stellung 94', der in F i g. 4 durch den über den Hubpfeilen 162 und 164 eingezeichneten Pfeil 158 dargestellt ist. Ersichtlicherweise setzt daher das Verweilen an einem beliebig gewählten Zeitpunkt bzw. einer beliebig gewählten Stelle der Bewegung des Zuführarms nach dem Beginn des Rückhubs des Kolbens des Empfängers ein, so daß sich die Anhaltstellung der Tasche 104 in bezug auf die Spindelspannpatrone durch Einstellung des Hubs des Kolbens 40 einstellen läßt. Ersichtlicherweise ist diese Einstellung ohne Beeinflussung der Anschläge 100 und 102 möglich.
  • Nachdem sich der Steuerkurven-Verweilpunkt 159 unter dem Kurvenabtaster 14 b hindurchbewegt hat, nimmt der Geberkolben 16 b seine Einwärtsbewegung wieder auf, und der Kolben 112 des Empfängers bewegt sich weiter abwärts, bis der Arm 94 den einstellbaren Anschlag 102 erreicht. Die verbleibende Verlagerung wird zum Wiederauffüllen benutzt, wie im untersten Dreieck der F i g. 4 dargestellt ist. Auch in diesem Diagramm ist eine Kurzhub-Einstellung des Kolbens 40 wiederum durch eine gestrichelte und eine Saughub-Einstellung durch eine strichpunktierte Linie dargestellt.
  • Die Aufwärtsbewegung des Arms 94 erfolgt während des Antriebshubs des Geberkolbens 16 b, wie in der linken Hälfte der F i g. 4 dargestellt ist. Da der Druck in der Flüssigkeitssäule die durch den Kolben 112 des Empfängers hervorgebrachte Belastung übertrifft, treibt der erste Teil der Geberkolbenbewegung den Kolben des Empfängers bis in die durch die senkrechte Linie 166 angedeutete Lage. Anschließend leitet der Kolben 40 die durch seine Einstellung auf der Schräglinie 168 festgelegte Flüssigkeitsmenge um, und schließlich wird der Rest der Geberkolbenbewegung über das Ablaßventil abgeführt, wie rechts der Schräglinie 169 in F i g. 4 dargestellt ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulisch-mechanisches Gestänge zur Betätigung eines Maschinenelements, beispielsweise für die Steuerung einer Schleifmaschine, mit einem nockenbetätigten Geberkolben, der über eine Flüssigkeitssäule eines abgeschlossenen hydraulischen Systems gegen eine Rückstellkraft ein mit dem Maschinenelement verbundenes Empfängerglied, z. B. seinen Kolben oder den beweglichen Teil einer ausdehnbaren Kammer, verschiebt, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) An die Flüssigkeitssäule ist zur Ausführung eines Leerhubes ein Behälter (22) mit einstellbarem Verdrängervolumen angeschlossen, dessen beweglicher Wandteil (Kolben 40) entgegen einer zur Rückführung dienenden Vorspannkraft bis zu einem festen einstellbaren Anschlag (48) verschiebbar ist. b) Das Verdrängervolumen des Geberkolbens (16 a bis 16 d) ist größer als das Verdrängervolumen des Nehmerkolbens (62, 78,112) bei dessen maximal eingestelltem Hub, und es ist eine Volumenausgleichseinrichtung (55, 63, 65, 71) vorgesehen, die das überschußvolumen aufnimmt und beim Rückhub des Geberkolbens (16 a bis 16 d) wieder einspeist. c) Die von dem Arbeitsdruck auf den beweglichen Teil (40) des Behälters (22) ausgeübte Kraft ist verschieden von der Vorspannkraft des beweglichen Wandteils (Kolben 40) des Behälters.
  2. 2. Hydraulisch-mechanisches Gestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Flüssigkeitssäulen verschiedener abgeschlossener hydraulischer Systeme vorgesehen sind, die mehrere Maschinenelemente bewegen, und daß der Behälter (22, 26) mit einstellbarem Verdrängervolumen nur in mindestens einer dieser Flüssigkeitssäulen vorgesehen ist.
  3. 3. Hydraulisch-mechanisches Gestänge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rückstellung der Maschinenelemente mehrere unter Druck stehende Flüssigkeitssäulen vorgesehen sind, von denen nur eine einen Behälter (22, 26) mit einstellbarem Verdrängervolumen aufweist.
  4. 4. Hydraulisch-mechanisches Gestänge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (40) des Behälters (22) als Differentialkolben ausgebildet und mit Ausgleichs-Zylinderbüchsen (34, 36) versehen ist und innerhalb einer Bohrung (28, 30) umkehrbar angeordnet ist.
  5. 5. Hydraulisch-mechanisches Gestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nockenscheibe (12 b) zur Betätigung des Geberkolbens (16 b) Kurvenbahnen für drei Bewegungsstellungen des Maschinenelements sowie zur Vermeidung einer Bewegung des Maschinenelements eine dazwischen liegende Kurvenvertiefung (159) aufweist, und daß der Behälter (22 b, 26 b) mit einstellbarem Verdrängervolumen mit einer Einstellvorrichtung (48) zur Einstellung des Bewegungswegs des Maschinenelements im Verhältnis zur Lage der Kurvenvertiefung versehen ist.
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