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DE1289545B - Schnellwirkendes handbetaetigbares Bremsloeseventil, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Schnellwirkendes handbetaetigbares Bremsloeseventil, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE1289545B
DE1289545B DE1966C0038766 DEC0038766A DE1289545B DE 1289545 B DE1289545 B DE 1289545B DE 1966C0038766 DE1966C0038766 DE 1966C0038766 DE C0038766 A DEC0038766 A DE C0038766A DE 1289545 B DE1289545 B DE 1289545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
chamber
piston
control rod
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966C0038766
Other languages
English (en)
Inventor
Rouillon Andre Villemomble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Original Assignee
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA filed Critical Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Publication of DE1289545B publication Critical patent/DE1289545B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/465Vacuum systems for railway vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/54Other control devices or valves characterised by definite functions for controlling exhaust from triple valve or from brake cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein schnellwirkendes handbetätigbares Bremslöseventil, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mit einer selbsttätig wirkenden Vakuumbremseinrichtung und einer Vakuumleitung, einem Bremszylinder, dessen Unterkammer an die Hauptvakuumleitung angeschlossen ist, einem Hilfsvakuumbehälter, welcher mit der Oberkammer des Bremszylinders in Verbindung steht, die von der Unterkammer durch einen Bremskolben getrennt ist, wobei das Gehäuse des Bremslöseventils drei Kammern enthält, von welchen die erste Kammer an die Hauptvakuumleitung angeschlossen ist, die zweite Kammer mit der Oberkammer des Bremszylinders verbunden ist und die dritte Kammer an den Hilfsvakuumbehälter angeschlossen ist, und entsprechende Ventile vorgesehen sind, welche zwischen der ersten und der zweiten Kammer und zwischen der zweiten und der dritten Kammer angeordnet sind, wobei das in Richtung der zweiten Kammei öffnende Ventil auf einer Steuerstange gelagert ist, welche einen die erste von der dritten Kammer trennenden Kolben trägt, und mit einem von Hand betätigbaren Auslösehebel.
  • Das Bremslöseventil weist die Nachteile auf, daß ein Druckausgleich zwischen Bremszylinderoberkammer und Unterkammer bei überladungen der Oberkammer und bei abgekoppeltem Fahrzeug ohne Belüftung des Hilfsvakuumbehälters nicht möglich ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Bremslöseventil der genannten Art zu schaffen, das diese Nachteile nicht aufweist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zwischen der zweiten und dritten Kammer angeordnete Ventil als Doppelventil ausgebildet ist, welches aus einem Ringventil großen Querschnittes und einem konzentrisch dazu angeordneten Ventil kleinen Querschnittes besteht, und daß das zwischen der ersten und der zweiten Kammer angeordnete Ausgleichsventil ebenso wie das Ventil kleinen Querschnittes an einer Steuerstange befestigt ist, welche das Ausgleichsventil durchsetzt und einerseits mit zwei selbsttätig wirkenden Betätigungsorganen zusammenarbeitet, welche im Schließsinne der beiden zuletzt genannten Ventile, welche unterAtmosphärendruck entgegen demDruck im Hilfsvakuumbehälter bzw. dem Druck in der Hauptvakuumleitung wirken, wobei die Steuerstange andererseits mit einem Stößel zusammenarbeitet, der vom Auslösehebel entgegen Federkraft betätigbar ist, und das Ringventil gegenüber dem oberen Teil der Steuerstange gleitend geführt und im Schließsinne von einer Feder belastet ist. In weiterer Ausgestaltung nach der Erfindung steht die zweite Kammer mit der Oberkammer des Bremszylinders über eine Drosselbohrung ständig in Verbindung, wobei diese Drosselbohrung durch ein in Schließrichtung federbelastetes, in Richtung von der Oberkammer zur zweiten Kammer öffnendes Ventil überbrückt ist.
  • Vorteilhaft ist das eine der beiden Betätigungsorgane durch einen Kolben gebildet, der fest mit der mit den Ventilen zusammenwirkenden Steuerstange verbunden ist, und der zwei Kammern voneinander trennt, von denen die eine an die Atmosphäre angeschlossen ist und die andere in die dritte Kammer einmündet, wobei die mit der Atmosphäre verbundene Kammer auf jener Seite des Kolbens in bezug auf diesen so angeordnet ist, daß eine Volumenvergrößerung dieser Kammer ein Schließen des Ventils kleinen Querschnittes und des Ausgleichsventils bewirkt.
  • Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung ist die wirksame Querschnittsfläche des Ausgleichsventils kleiner als jene des Kolbens.
  • Weitere Merkmale nach der Erfindung sind den übrigen Patentansprüchen zu entnehmen. Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung in mehreren Betriebszuständen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch die Vakuumbremseinrichtung eines Eisenbahnfahrzeuges, das mit einem schnellwirkenden Bremslöseventil in Betriebsstellung versehen ist, F i g. 2 die Bremseinrichtung im Bremszustand, F i g. 3 die Bremseinrichtung während des Abbaus einer überladung und F i g. 4 die Bremseinrichtung nach dem Lösen der Bremse oder nach kurzem Betätigen des Auslösehebels.
  • Die Vakuumbremseinrichtung weist eine Hauptvakuumleitung CG auf, die bei angekuppeltem Fahrzeug auf einen Unterdruck von etwa 50 cm Hg-Säule gehalten wird und in der beim Anlegen der Bremse in bekannter Weise eine Druckerhöhung vorgenommen wird.
  • Ein Bremszylinder CF besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 1, in dem ein Kolben 2 angeordnet ist, der eine Unterkammer 3 von einer Oberkammer 4 trennt. Der Kolben 2 ist fest mit einer Steuerstange 5 verbunden. Das Bremszylindergehäuse 1 trägt ein Kugelrückschlagventil6, mit dessen Hilfe die Kammer 3 und 4 verbindbar sind, wenn der Kolben 2 die in der Zeichnung dargestellte Bremslösestellung einnimmt und wenn dabei der Unterdruck in der Kammer 3 höher ist als in der Kammer 4.
  • Ein Hilfsvakuumbehälter RA weist ein größeres Volumen auf als das maximale Volumen der Kammer 4. Das Bremslöseventil V weist ein Ventilgehäuse 7 mit drei Anschlußstutzen 8, 9 und 10 auf. Der Anschlußstutzen 8 ist über eine Leitung 11 mit dem Hilfsvakuumbehälter RA verbunden. Der Anschlußstutzen 9 steht über einen biegsamen Schlauch 12 mit der Oberkammer 4 im Bremszylinder CF in Verbindung. Der Anschlußstutzen 10 ist an eine Zweigleitung 13 der Hauptvakuumleitung CG angeschlossen; in der Zweigleitung 13 ist ein Absperrhahn 14 vorgesehen. Die Zweigleitung 13 ist außerdem über einen biegsamen Schlauch 15 mit der Unterkammer 3 im Bremszylinder CF verbunden.
  • Das Ventilgehäuse 7 enthält ferner drei Kammern 16, 17 und 18. Der Anschlußstutzen 10 mündet direkt in die Kammer 16 ein, so daß der in dieser Kammer 16 herrschende Unterdruck mit dem in der Hauptvakuumleitung CG und in der Kammer 3 des Bremszylinders CF herrschenden übereinstimmt. In analoger Weise mündet der Anschlußstutzen 8 direkt in die Kammer 18 ein. Hingegen mündet der Anschlußstutzen 9 in eine Zusatzkammer 19 ein, die über eine Drosselbohrung 20 ständig mit der Zwischenkammer 17 in Verbindung steht und die unter bestimmten Voraussetzungen über eine von einem in Richtung zur Kammer 17 öffnenden Rückschlagventil 22 überwachte Bohrung 21 mit viel größerem Durchströmquerschnitt mit dieser Zwischenkammer 17 verbindbar ist. Das Ventil 22 wird mit Hilfe einer vorgespannten Rückstellfeder 24 gegen einen Ventilsitz 23 gehalten, der die Öffnung 21 umgibt.
  • Die Kammer 16 ist mit der Kammer 17 über eine im Ventilgehäuse 7 vorgesehene angebrachte Bohrung 25 verbindbar, die von einem Ventilsitz 26 begrenzt wird, der mit einem. Ausgleichsventil 27 zusammenwirkt. Das Ausgleichsventil 27 ist an einer Steuerstange 28 befestigt, die im Ventilgehäuse 7 dichtend geführt ist.
  • Die Kammer 17 ist wiederum mit der Kammer 18 über eine Bohrung 29 mit größerem Durchströmquerschnitt verbindbar, die im Gehäuse 7 vorgesehen und von einem ebenen Ventilsitz 30 umgeben ist, der mit der elastischen Ringdichtung 31 eines Ringventils 32 zusammenwirkt. Die Kammer 17 kann mit der Kammer 18 über eine Zentralbohrung 33 von geringem Durchströmquerschnitt in Verbindung gebracht werden. Die Zentralbohrung 33 ist im Ringventil 32 vorgesehen und wird von einem ebenen Ventilsitz 34 begrenzt, der mit einem auf der Steuerstange 28 vorgesehenen Ventil 35 zusammenwirkt. Das Ringventil 32 großen Durchströmquerschnitts wird mit Hilfe von daran befestigten Kreuzstreben 36 entlang der Steuerstange 28 geführt. Dieses Ringventil 32 ist daher in bezug auf die Steuerstange 28 beweglich angeordnet, wird aber normalerweise mit Hilfe einer Feder 37, die sich am Ausgleichsventil 27 abstützt, gegen das Ventil 35 mit kleinem Durchströmquerschnitt gehalten.
  • An dem einen ihrer beiden Enden wirkt die Steuerstange 28 mit einem dazu koaxial angeordneten und im Gehäuse 7 geführten Stößel 38 zusammen, der am unteren Ende eine Platte 39 trägt, die mit Hilfe einer Rückstellfeder 40 gegen den nockenförmigen Kopf 41. eines Auslösehebels 42 gehalten wird. Die aus den Organen 38 bis 42 bestehende Einheit ist bekannt. Wenn der Auslösehebel 42 z. B. in Richtung des Pfeiles F bewegt wird, so wird der Kopf 41 um einen Abstützpunkt am Rande des Gehäuses 7 geschwenkt, wodurch der Stößel 38 in Richtung des Pfeiles F1 verschoben wird. Der Stößel 38 verschiebt daher die Steuerstange 28 in derselben Richtung und bewirkt somit das Öffnen der Ventile 27 und 35 und bewegt das Ventil 32 mit Hilfe der Feder 37 in die Schließstellung.
  • Die Steuerstange 28 steht außerdem noch unter der Wirkung von zwei Betätigungsorganen 43 und 44, die auf den Druckunterschied ansprechen, der zwischen einerseits dem atmosphärischen Druck und andererseits dem Druck in der Hauptvakuumleitung CG bzw. dem Druck im Hilfsvakuumbehälter RA vorhanden ist, wobei diese Organe 43, 44 so angeordnet sind, daß sie die Ventile 27 und 35 zu schließen und das Ventil 32 zu öffnen trachten. Die Entfernung zwischen deal Ventilen 27 und 35 ist in bezug auf die Entfernung zwischen den Bohrungen 25 und 29 so bestimmt, daß, wenn das Ventil 27 geschlossen ist, das Ventil 35 das Ventil 32 geöffnet hält.
  • Die Organe 43 und 44 können in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. Zum Beispiel kann jedes dieser Organe durch eine Zelle gebildet werden, die einen piezoelektrischen Quarz enthält und zwischen der Atmosphäre einerseits und der Hauptvakuumleitung CG bzw. dem Hilfsvakuumbehälter RA angeordnet ist, wobei der vom Quarz abgegebene elektrische Strom nach seiner Verstärkung zu der Erregerwicklung eines Elektromagneten geleitet wird, der auf die Steuerstange 28 einwirkt.
  • Gemäß der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind die Organe 43 und 44 pneumatischer Art. Das Organ 43 weist einen auf der Steuerstange 28 fest angeordneten Kolben 45 auf, der in einer zylindrischen Bohrung 46 des Gehäuses 7 gleitet. Dieser Kolben 45 trennt in dieser Bohrung 46 eine über eine Leitung 48 an die Atmosphäre angeschlossene Oberkammer 47 von einer Unterkammer 49, die ständig mit der Kammer 16 in Verbindung steht. Das Organ 44 wird ebenfalls durch einen Kolben 50 gebildet, der fest auf der Steuerstange 28 angeordnet ist und in einer zylindrischen Bohrung 51 des Gehäuses 7 gleitet. In der Bohrung 51 trennt der Kolben 50 eine über eine Leitung 53 an die Atmosphäre angeschlossene Oberkammer 52 von einer in die Kammer 18 einmündenden Unterkammer 54. Der Kolben 50 hat die Form eines Tropfens, wobei dessen Boden das oben erwähnte Ventil 35 bildet.
  • Elastische Dichtungsringe sind am Umfang der Kolben 45 und 50 vorgesehen. Ebenso sind Dichtungsringe im Gehäuse 7 gegenüber der Steuerstange 28 vorgesehen.
  • Wenn die Ventile 27 und 35 geschlossen sind und das Ventil 32 geöffnet ist (F i g. 1), so pflanzt sich der in der Hauptvakuumleitung CG aufgebaute Unterdruck wie folgt fort: Der Unterdruck gelangt über die Zweigleitung 13 und den Anschlußstutzen 10 bzw. den biegsamen Schlauch 15 in die Kammer 16 des Bremslöseventils V bzw. in der Unterkammer 3 des Bremszylinders CF. Die Bremse wird gelöst, da unter der Wirkung des in der Kammer 3 auftretenden Unterdrucks der Kolben 2 nach unten bewegt wird. Wenn der Kolben 2 seine untere Endstellung einnimmt (F i g. 1), so pflanzt sich der Unterdruck von der Unterkammer 3 über das geöffnete Kugelrückschlagventil 6 in die Oberkammer 4 des Bremszylinders fort und von da über den biegsamen Schlauch 12 zur Zusatzkammer 19 und weiter über die Drosselbohrung 20 zur zweiten Kammer 17 des Bremslöseventils V. Da das Ventil 32 offen ist, kann sich der Unterdruck auch in der Kammer 18 und weiter über die Leitung 11 im Hilfsvakuumbehälter RA aufbauen. Auf diese Weise herrscht gleicher Unterdruck in der Hauptvakuumleitung CG, den beiden Kammern 3 und 4 des Bremszylinders CF, den drei Kammern 16, 17 und 18 des Bremslöseventils und im Hilfsvakuumbehälter RA.
  • Wenn zu Beginn des Unterdruckaufbaus in der Hauptvakuumleitung CG das Ventil 32 geschlossen und das Ventil 27 geöffnet sind, so pflanzt sich der Unterdruck in der oben angeführtenWeisebis zu den Kammern 16 und 17 fort. Da sich der Unterdruck ebenfalls in der mit der Kammer 16 verbundenen Kammer 49 aufbaut, bewirkt nun der in der Kammer 47 herrschende atmosphärische Druck eine der Richtung des Pfeils F1 entgegengesetzte Bewegung der Stange 28, bis daß das Ventil 27 schließt. Gleichzeitig dazu öffnet das Ventil 32, denn die auf letzteres durch die Steuerstange 28 ausgeübte Kraft wird noch durch die Wirkung des in der Kammer 17 herrschenden Unterdrucks verstärkt. Unter diesen Bedingungen befinden sich die verschiedenen Organe der Bremseinrichtung in der für den oben angeführten Fall bestimmten Stellung, und demzufolge kann sich der Unterdruck in allen dafür vorgesehenen Behältern und Kammern aufbauen.
  • Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß, wie immer auch die Anfangsstellung der Ventile 27, 32 und 35 sein möge, ein Unterdruck von etwa 50 cm Hg-Säule in der Hauptvakuumleitung CG, in den beiden Kammern 3 und 4 des Bremszylinders CF, in den drei Kammern 16, 1.7 und 18 des Bremslöseventils V und im Hilfsvakuumbehälter RA hergestellt werden kann. Die Bremse ist gelöst und betriebsbereit, das Ventil 27 trennt jedoch die Kammer 16 von der Kammer 17, ebenso wie das Kugelrückschlagventil 6 die Verbindung zwischen den beiden Kammern 3 und 4 des Bremszylinders CF unterbricht, sobald der Kolben 2 die geringste Aufwärtsbewegung ausführt.
  • Beim Anlegen der Bremse (F i g. 2) gelangt die in die Hauptvakuumleitung CG eingelassene Luft über die Zweigleitung 13 bzw. den biegsamen Schlauch 15 in die Kammer 16 des Bremslöseventils V bzw. in die Unterkammer 3 des Bremszylinders CF. Der Unterdruck in diesen beiden Kammern 16 und 3 nimmt ab und kann sogar Null werden (der Druck entspricht dem atmosphärischen Druck). Der Unterdruck bleibt in der Kammer 4 des Bremszylinders CF, in den Kammern 17 und 18 des Bremslöseventils V und im Hilfsvakuumbehälter RA im wesentlichen auf seinen- ursprünglichen Wert erhalten, denn das Ventil 27 bleibt geschlossen. Auch im Grenzfall, bei dem der Druck in der Kammer 16 dem atmosphärischen Druck gleich ist, unterliegt die Steuerstange 28 in der dem Pfeil F1 entgegengesetzten Richtung einer durch den Druckunterschied zwischen dem in den Kammern 52 und 16 herrschenden atmosphärischen Druck einerseits und dem in den Kammern 17 und 18 herrschenden Unterdruck andererseits sowie der durch den Querschnittsuntersehied zwischen dem Kolben 50 und dem Ventil 27 gegebenen Kraft. In diesem Grenzfall übt der Kolben 45 keine Kraft auf die Steuerstange 28 aus, denn in den Kammern 47 und 16 beiderseits des Kolbens 45 herrscht Atmosphärendruck. Entspricht hingegen das gewünschte Ausmaß der Bremsung einer Druckhöhe in der Hauptvakuumleitung CG, die geringer ist als der Atmosphärendruck, so übt der Kolben 45 ebenfalls auf die Steuerstange 28 eine Kraft aus, die in Schließrichtung des Ventils 27 wirkt, wobei diese Kraft dem Produkt gleich ist, das durch den Unterschied der Drücke in den Kammern 47 und 1.6 und der wirksamen Ouerschnittsfiäche des Kolbens 45 gebildet wird. In den genannten Fällen ist das Ventil 27 stets geschlossen, wobei das ebenfalls geschlossene Ventil 35 das Ventil 32 offenhält, welches eine Verbindung mit großem Durchströmquerschnitt zwischen den Kammern 17 und 18 gewährleistet. Da während des obenerwähnten Anlegens der Bremse der Druck in der Kammer 3 des Bremszylinders CF angestiegen ist, verschiebt sich der Kolben 2 des letzteren in bekannter Weise nach oben in Richtung des Pfeiles F., und bewirkt die gewünschte Bremsung. Wenn der Druck in der Kammer 3 gleich dem atmosphärischen Druck ist, ist der Zustand der Vollbremsung erreicht. Gleichzeitig wird das Volumen der Oberkammer 4 im Bremszylinder verkleinert, und die darin unter Unterdruck stehende Luft fließt über das Bremslöseventil V zum Hilfsvakuumbehälter RA ab, wobei diese Luft den folgenden Weg einschlägt: biegsamer Schlauch 12, Zusatzkammer 19, Bohrung 21, deren Ventil 22 abgehoben ist, Kammer 17, Bohrung 29 mit geöffneten Ventil 32, Kammer 18 und Leitung 11.
  • In bestimmten Fällen kann der im Hilfsvakuumbehälter RA herrschende Unterdruck größer sein als der in der Hauptvakuumleitung CG. Da sich die Bremseinrichtung in Betriebsstellung befindet, sind die Ventile 27 und 35 geschlossen, während das Ventil 32 geöffnet ist. Somit bewirkt die durch den im Hilfsvakuumbehälter RA herrschenden, im Vergleich zum Unterdruck in der Hauptvakuumleitung CG, höheren Unterdruck bedingte Überladung ein Anlegen der Bremse, da die entsprechenden Unterdrücke auch einerseits in der Kammer 4 und andererseits in der Kammer 3 des Bremszylinders CF herrschen. Der Druckunterschied beiderseits des Kolbens 2 bewirkt eine Bewegung des letzteren in Richtung des Pfeiles F2. Die Ursache dieser unabsichtlich eingeleiteten Bremsung muß natürlich beseitigt werden. Zu diesem Zwecke genügt es, den Auslösehebel42 anhaltend zu betätigen. Unter diesen Bedingungen (s. F i g. 3) kippt der Kopf 43 des Steuerhebels 42 und bewegt den Stößel 38 in Richtung des Pfeiles F, entgegen der Wirkung der Feder 40. Der Stößel 38 verschiebt seinerseits die Steuerstange 28 in derselben Richtung, um die Ventile 27 und 35 zu öffnen, während das Ventil 32 unter der Einwirkung der Feder 37 schließt. Es -ist ersichtlich, daß die Kammern 18 und 17 über die Zentralbohrung 33 und die Kammern 17 und 16 über die Bohrung 25 miteinander in Verbindung stehen. Somit ist der Hilfsvakuumbehälter RA über die Bohrungen 33 und 25 an die Hauptvakuumleitung CG angeschlossen. Dadurch gleichen sich die Unterdrücke des Behälters RA und der Kammer 4 des Bremszylinders CF einerseits und der Hauptvakuumleitung CG und der Kammer 3 andererseits einander an, so daß sich der Kolben 2 der Richtung des Pfeiles F., entgegengesetzt in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, in der die Bremse gelöst ist. Sobald der Auslösehebel42 losgelassen wird, bewirkt der auf die Oberseite der Kolben 50 und 45 wirkende atmosphärische Druck eine der Richtung des Pfeiles F1 entgegengesetzte Verschiebung der Steuerstange 28 und führt so die beweglichen Organe in die Ausgangsstellung (F i g. 1) zurück, in der die Ventile 27 und 35 geschlossen sind, während das Ventil 32 geöffnet ist. Das Ventil 27 unterbricht also neuerdings die Verbindung zwischen den Kammern 16 und 17, während das Ventil 32 die Kammern 17 und 18 über die Bohrung 29 miteinander verbindet. Nach einer Vollbremsung herrscht in der Hauptvakuumleitung CG Atmosphärendruck, und die verschiedenen Organe des Bremslöseventils V nehmen die in der F i g. 2 dargestellten Lagen ein. Das Einleiten eines selbsttätigen Bremsenlösens oder Unterdruckablassens der Bremseinrichtung ist häufig erwünscht, und zwar im ab- oder angekuppelten Wagen; die Hauptvakuumleitung CG bleibt dabei an die Atmosphäre angeschlossen. Zu diesem Zweck genügt es, den Auslösehebel42 kurz zu betätigen. Die verschiedenen Organe des Bremslöseventils V nehmen dann die in F i g. 4 dargestellten Lagen ein. Die Betätigung des Auslösehebels 42 bewirkt wie im oben angeführten Fall während einer kurzen Zeitdauer das Öffnen der Ventile 27 und 35 und das Schließen des Ventils 32. Die Kammer 17 wird dabei plötzlich mit der Atmosphäre verbunden, da sie über die Bohrung 25 (Ventil 27 geöffnet), die Kammer 16 und die Zweigleitung 13 mit der Hauptvakuumleitung CG in Verbindung steht. Der in der Kammer 17 herrschende atmosphärische Druck hält das Ventil 32 geschlossen, denn in der Kammer 18 hat der Unterdruck im wesentlichen den gleichen Wertwie derUnterdruckimHilfsvakuumbehälterRA. Im Augenblick des Loslassens des Auslösehebels 42 schließt das Ventil 35 unter dem Einfluß des in der Kammer 52 herrschenden und auf den Kolben 50 einwirkenden atmosphärischen Druckes, wobei jedoch das Ventil 27 offen bleibt. Die Querschnittsfläche des Kolbens 50 ist kleiner als jene des Ventils 32. Der Kolben 45 übt in diesem Fall keinen Einfluß aus, da in den beiden Kammern 47 und 49 beiderseits dieses Kolbens 45 Atmosphärendruck herrscht.
  • Die verschiedenen Ventile des Bremslöseventils V nehmen die in F i g. 4 dargestellten Lagen ein, nachdem der Auslösehebe142 kurz betätigt worden ist. Unter diesen Bedingungen wird in der Oberkammer 4 des Bremszylinders CF ebenfalls Atmosphärendruck aufgebaut, da diese Kammer 4 über den biegsamen Schlauch 12, die Zusatzkammer 19 und die Drossel 20 mit der Kammer 17 in Verbindung steht, welche ihrerseits an die Hauptvakuumleitung CG angeschlossen ist. Somit gleichen sich die in den Kammern 3 und 4 des Bremszylinders herrschenden Drücke einander und an Atmosphärendruck an, wobei sich der Kolben 2 in der dem Pfeil F., entgegengesetzten Richtung verschiebt und das -Lösen der Bremse bewirkt.
  • Unmittelbar nach Beginn der oben beschriebenen selbsttätigen Unterdruckerhöhung kann festgestellt werden, daß die Ventile 32 und 35 Verbindung zwischen den Kammern 17 und 18 unterbrechen. Dadurch bleibt der Unterdruck im Hilfsvakuumbehälter RA erhalten, was insbesondere bei Wiederinbetriebnahme des Fahrzeuges von Vorteil ist, denn er trägt zur Verkürzung der zur Wiederinbetriebsetzung der Bremseinrichtung notwendigen Zeit bei.
  • Wenn nach einer selbsttätigen Unterdruckerhöhung aus irgendeinem Grund der Unterdruck auch im Hilfsvakuumbehälter RA beseitigt werden soll, so muß- der Auslösehebel 42 über einen längeren Zeitraum betätigt werden. Das ursprünglich geschlossene Ventil 35 wird dabei geöffnet, während das Ventil 32 geschlossen und das Ventil 27 geöffnet bleibt. Die Kammer 18 und der Hilfsvakuumbehälter RA stehen nun über die Bohrung 33, die Kammer 17, die Bohrung 25, die Kammer 16 und die Zweigleitung 10 mit der Hauptvakuumleitung CG in Verbindung, so daß der Hilfsvakuumbehälter RA auch an die Atmosphäre angeschlossen ist. Zu Beginn des Vorgangs eines vollständigen Unterdruckabbaues ist das Auftreten einer schwachen Bremsung möglich, denn der Unterdruck kann sich von der Kammer 17 des Bremslöseventils V über die Drossel 20, die Zusatzkammer 19 und den biegsamen Schlauch 12 zur Oberkammer 4 des Bremszylinders CF fortpflanzen. Auf alle Fälle tritt diese Wirkung nur vorübergehend auf, denn die Drücke in den verschiedenen Kammern gleichen sich sehr rasch einander und an Atmosphärendruck an, so daß dann sofort das Lösen der Bremse erfolgt.
  • Nachdem die Bremse in der in F i g. 4 gezeigten Art gelöst worden ist, d. h. wenn alle Kammern, mit Ausnahme der Kammer 18 und des Hilfsvakuumbehälters RA, in denen Unterdruck herrscht, an die Atmosphäre angeschlossen sind, soll das Fahrzeug an einen Zug oder eine Lokomotive angehängt und die Bremseinrichtung dieses Fahrzeuges wieder betriebsbereit gemacht werden. Zu diesem Zweck leitet der Lokomotivführer den Aufbau des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung CG ein. Dieser Unterdruck pflanzt sich über die Zweigleitung 13, die Kammer 16 und die Bohrung 25 zur Kammer 17 fort und gelangt von dort, hauptsächlich über das sich öffnende Ventil 22, die Zusatzkammer 19 und den biegsamen Schlauch 12 in die Oberkammer 4 des Bremszylinders CF. Der Unterdruckaufbau in dieser Kammer 4 erfolgt langsamer über das Kugelrückschlagventil 6, die Unterkammer 3 und den biegsamen Schlauch 15. Sobald der Unterdruck in der Kammer 17 einen bestimmten, durch die Querschnittsflächen der Kolben 50 und 45 und des Ventils 32 bestimmten Wert (z. B. höchstens 20 cm Hg-Säule) erreicht hat, wird das durch die Kolben 50 und 45 und das Ventil 32 und den Unterdruck bewirkte Kräftegleichgewicht zerstört. Somit bewegen sich die beweglichen und an der Steuerstange 28 angeordneten Organe in der dem Pfeil F1 entgegengesetzten Richtung, wodurch das Ventil 27 geschlossen und das Ventil 32 geöffnet wird. Die auf diese Weise über die Bohrung 29 zwischen einerseits der Kammer 18 und dem Hilfsvakuumbehälter RA und andererseits der Kammer 17 und der Oberkammer 4 des Bremszylinders CF hergestellte Verbindung kann zu Beginn eine leichte Bremsung bewirken, denn es ist offensichtlich, daß der Unterdruck in der Oberkammer 4, infolge des Zuschaltens des Hilfsvakuumbehälters RA, etwas größer sein kann als jener in der Kammer 3. Diese Bremsung verschwindet aber, sobald die Unterdrücke im Hilfsvakuumbehälter RA und in der Hauptvakuumleitung CG einander gleich geworden sind. Die Bremse ist nun gelöst und, wenn der Unterdruck in der gesamten Bremseinrichtung einen Wert von 50 cm Hg-Säule erreicht hat, ist letztere betriebsbereit.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schnellwirkendes handbetätigbares Bremslöseventil, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mit einer selbsttätig wirkenden Vakuumbremseinrichtung und einer Vakuumleitung, einem Bremszylinder, dessen Unterkammer an die Hauptvakuumleitung angeschlossen ist, einem Hilfsvakuumbehälter, welcher mit der Oberkammer des Bremszylinders in Verbindung steht, die von der Unterkammer durch einen Bremskolben getrennt ist, wobei das Gehäuse des Bremslöseventils drei Kammern enthält, von welchen die erste Kammer an die Hauptvakuumleitung angeschlossen ist, die zweite Kammer mit der Oberkammer des Bremszylinders verbunden ist und die dritte Kammer an den Hilfsvakuumbehälter angeschlossen ist, und entsprechende Ventile vorgesehen sind, welche zwischen der ersten und der zweiten Kammer und zwischen der zweiten und der dritten Kammer angeordnet sind, wobei das in Richtung der zweiten Kammer öffnende Ventil auf einer Steuerstange gelagert ist, welche einen die erste von der dritten Kammer trennenden Kolben trägt, und mit einem von Hand betätigbaren Auslösehebel, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das zwischen der zweiten und dritten Kammer (17 bzw. 18) angeordnete Ventil als Doppelventil ausgebildet ist, welches aus einem Ringventil (32) großen Querschnittes und einem konzentrisch dazu angeordneten Ventil (35) kleinen Querschnittes besteht, und daß das zwischen der ersten und der zweiten Kammer (16 bzw. 17) angeordnete Ausgleichsventil (27) ebenso wie das Ventil (35) kleinen Querschnittes an einer Steuerstange (28) befestigt ist, welche das Ausgleichsventil (27) durchsetzt und einerseits mit zwei selbsttätig wirkenden Betätigungsorganen (44 und 43) zusammenarbeitet, welche im Schließsinne der beiden zuletzt genannten Ventile, welche unter Atmosphärendruck entgegen dem Druck im Hilfsvakuumbehälter (RA) bzw. dem Druck in der Hauptvakuumleitung (CG) wirken, wobei die Steuerstange (28) andererseits mit einem Stößel (38) zusammenarbeitet, der vom Auslösehebel (42) entgegen Federkraft betätigbar ist, und das Ringventil (32) gegenüber dem oberen Teil der Steuerstange (28) gleitend geführt und im Schließsinne von einer Feder (37) belastet ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (17) mit der Oberkammer (4) des Bremszylinders (CF) über eine Drosselbohrung (20) ständig in Verbindung steht und daß diese Drosselbohrung durch ein in Schließrichtung federbelastetes, in Richtung von der Oberkammer zur zweiten Kammer öffnendes Ventil (22) überbrückt ist.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Betätigungsorgane (44 und 43) durch einen Kolben (50) gebildet ist, der fest mit der mit den Ventilen (35, 32 und 27) zusammenwirkenden Steuerstange (28) verbunden ist, und der zwei Kammern (52 und 54) voneinander trennt, von denen die eine an die Atmosphäre angeschlossen ist und die andere in die dritte Kammer (18) einmündet, wobei die mit der Atmosphäre verbundene Kammer auf jener Seite des Kolbens in bezug auf diesen so angeordnet ist, daß eine Volumenvergrößerung dieser Kammer (52) ein Schließen des Ventils kleinen Querschnittes (35) und des Ausgleichsventils (27) bewirkt.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ringventil (32) belastende Feder (37) die Steuerstange (28) umgibt und sich am Ausgleichsventil (27) abstützt.
  5. 5. Ventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Zentralbohrung (33) des Ringventils (32) abdeckende Ventil kleinen Querschnittes (35) in der dritten Kammer (18) vorgesehen und am Kolben (50) angeordnet ist.
  6. 6. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Querschnittsfläche des Ausgleichsventils (27) kleiner ist als jene des Kolbens (50).
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