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DE1289470B - Pressluft-Einfaedler fuer Doppeldrahtzwirnspindeln - Google Patents

Pressluft-Einfaedler fuer Doppeldrahtzwirnspindeln

Info

Publication number
DE1289470B
DE1289470B DEN22939A DEN0022939A DE1289470B DE 1289470 B DE1289470 B DE 1289470B DE N22939 A DEN22939 A DE N22939A DE N0022939 A DEN0022939 A DE N0022939A DE 1289470 B DE1289470 B DE 1289470B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
thread
channel
threader
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN22939A
Other languages
English (en)
Inventor
Franzen Gustav
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN22939A priority Critical patent/DE1289470B/de
Publication of DE1289470B publication Critical patent/DE1289470B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
    • D01H15/007Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing for two-for-one twisting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Einfädler, die unter Verwendung von Preßluft arbeiten. An einem bekannten Einfädler dieser Art ist ein Mundstück (Formstück) vorgesehen, das an die hohle Spindel so angesetzt wird, daß der Faden durch Injektorwirkung angesaugt und durch den Preßluftstrahl in vorbestimmter Richtung ausgestoßen wird. Dieser bekannte Einfädler saugt den Faden über ein geeignetes Mundstück in eine Hohlspindel ein derart, daß er durch den Preßluftstrahl durch die ganze Länge der Hohlspindel gefördert wird. Der bekannte Einfädler muß also oben an die Mündung des Fadenführungsrohres der Doppeldrahtzwimspindel angesetzt werden, wie dies in der französischen Patentschrift 1045 449 auch dargestellt ist.
  • Zweck der Erfindung, ist es, solche Einfädler für Doppeldrahtzwirnspindeln besser geeignet zu machen, bei denen bekanntlich das Einfädeln des Fadens der verschiedenen Umlenkstellen wegen eine lästige Angelegenheit ist, um auf diese Weise das Einfädeln zu erleichtern. Dies ist besonders bei solchen Doppeldrahtzwirnspindeln der Fall, bei denen die Ablaufspule von einem Schutztopf und letzterer von einem Ballonbegrenzungsmantel umgeben ist.
  • Mit dem bekannten Einfädler kann der Faden höchstens bis zum Austritt aus dem Spindelrotor durchgeschossen werden und muß gegebenenfalls zwischen dem Schutztopf der Ablaufspule und einem Ballonbegrenzermantel hochgefädelt werden. Dieses mühsame Hochfädeln zu vermeiden, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gesetzt.
  • Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, das Fonnstück als eine oben offene Rinne auszubilden, die bei Anlage an dem Drehteller des Spindelrotors einen geschlossenen Kanal mit einem in Richtung des Fadenlaufs parallel zur Spindelachse gerichteten Austrittsabschnitt am Tellerrand ergibt. Die Preßluft wird in diesen Kanal im wesentlichen in Richtung seines Austritts-Abschnittes eingeleitet. Die Bedienung hat auf diese Weise nicht mehr zu tun, als den Faden an die Einlaufstelle des Fadenführungsrohres zu bringen, von wo er angesaugt wird, um in einem einzigen Vorgang durch das Fadenführungsröhrchen durchgefädelt, aus der Austrittsöffnung des Spindelrotors ausgestoßen und zwischen Schutztopf und Ballonbegrenzerinantel hochgeschleudert wird. Dort braucht er lediglich erfaßt und der Aufwickelspule zugeführt zu werden. Der Faden wird also, sobald der Einfädler in Tätigkeit ist, oben auf das Einlaufröhrehen (Fadenführungsröhrehen) der Doppeldrahtzwirnspindel aufgelegt. Selbsttätig wird er durch alle Umlenkungen durchgesaugt und vom Drehteller aus nach oben geschossen, so daß das Fadenende über den Ballonbegrenzer nach oben hinausschießt. Die Bedienung kann ihn also mühelos fassen und über Fadenführer, -rolle, Voreilwalze od. dgl. der Aufwickelspule zuführen.
  • Um Nebenluft zu unterbinden, sind zweckmäßig an den Rändern des im Formstück vorgesehenen, oben offenen Kanals lippenartige Dichtungen angebracht, die sich der Form des Drehtellers so anschmiegen, daß ein geschlossener Kanal entsteht.
  • In den Zeichnungen sind zwei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung an einer Doppeldrahtzwirnspindel im Teilschnitt dargestellt. In beiden Ab- bildungen sind gleiche Teile gleich bezeichnet. Die eine Ausführungsform (Ab b. 1 und 2 ist stationär an jeder Zwirneinheit angebracht, die andere Ausführungsform (A b b. 3) betrifft ein bewegliches Handgerät.
  • Die Doppeldrahtzwimspindel besteht aus dem Wirtel 1, dem Drehteller 2 und dem Spulenträger 3 mit Ablaufspule 4. Der Spulenträger 3 befindet sich innerhalb des Ballonbegrenzermantels 5, der Magnete tragen kann, die mit entsprechenden Magneten am Spulenträgger zusammenwirken, um letzteren gegenüber dem Drehteil 1, 2, 9, 15 in Ruhe zu halten. Mittels des Fadenführun-Sröhrchens 6 ist der Spulenträger unter Vermittlung eines Wälzlagers 7 auf dem Drehteil 2 so aufgesetzt, daß eine Relativdrehbewegung zwischen beiden möglich ist.
  • Der Faden 8 muß von der Spule 4 abgezogen, durch das Fadenführungsröhrchen 6 nach unten und von dort durch den Fadenaustrittskanal 9 nach außen zur Ballonbildung geführt werden. Hierzu ist gemäß der Erfindung am Preßluft-Einfädler ein Formstück 10 vorgesehen, das einen oben offenen Kanal 11 aufweist, in den die Preßluftdüse 12 mündet, die an eine Preßluftleitung 13 (in Abb. 3) angeschlossen ist. An den Rändern des Kanals 11 sind - in der Zeichnung nicht dargestellte - lippenartige Dichtungen vorgesehen, die sich der Form des Tellers 2 anschmiegen.
  • Soll ein Faden eingefädelt werden, so wird das Formstück nach Ab b. 1 um den Schwenkpunkt bei 14 von Hand oder gegebenenfalls selbsttätig in die in der Zeichnung ausgezogen dargestellte Lage geschwenkt. Der Schwenkpunkt ist in Abb. 1 als Absperrventil ausgebildet, so daß sich die Preßluft selbsttätig ein- und ausschaltet, wenn geschwenkt wird. Das Absperrventil 14 ist in Abb. 2 näher ersichtlich. Das von der Spule 4 abgezogene Fadenende wird auf die obere Mündung des Fadenführungsröhrchens 6 aufgelegt, von wo es selbsttätig durch das Röhrchen 6, den Fadenaustrittskanal 9, die Austrittsöffnung 15 und den durch den Einfädler gebildeten Kanal 11 hindurchgesaugt wird. Der letzte Abschnitt 16 dieses Kanals 11 ist parallel zur Spindelachse gerichtet. Der Faden wird hier von dem aus der Düse 12 austretenden Preßluftstrom erfaßt und wie bei 17 anaedeutet zwischen der Außenwand des Spulenträgertopfes 3 und der Innenwand des Ballonbegrenzers 5 bis über letzteren hochgeschossen. Die Bedienung kann den Faden dort oben mühelos ergreifen und zur Aufwickelspule weiterführen.
  • Für die Anordnung nach Ab b. 1 wird zweckmäßig für alle für jede der einzelnen Spindeln vorgesehenen Preßlufteinfädler eine gemeinsame, längs der Maschine verlegte Preßluftleitung vorgesehen Gemäß Ab b. 3 ist der Einfädler bei sonst prinzipiell gleicher Bauart als loses Handgerät 110 ausgestaltet. Die Bedienung kann den Einfädler 110 somit von Hand jeweils an der Spindel ansetzen. wo dies gerade nötig ist. Je Maschine sind so nur ehi oder weniae Einfädler erforderlich.
  • Voraussetzung dafür, daß die erfindungsgemäßen Einfädler wirksam angesetzt werden können, ist natürlich, daß die Spindelnrotoren 2, 9 stets mit det Fadenaustrittsöffnung 15 nach vom zur Bedienungsseite hin gerichtet zum Stillstand kommen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche-1. Unter Verwendung von Preßluft betriebener Einfädler für Doppeldrahtzwimspindeln mit einem Mundstück (Fonnstück), das an die hohle Spindel so ansetzbar ist, daß der Faden durch Injektorwirkung angesaugt und durch den Preßluftstrahl in vorbestimmter Richtung ausgestoßen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (10) eine oben offene Rinne (11) bildet, die bei Anlage an den Drehteller (2) einen geschlossenen Kanal mit einem in Richtung des Fadenlaufs parallel zur Spindelachse gerichteten Austrittsabschnitt (16) am Tellerrand ergibt, wobei die Preßluft in diesem Kanal im wesentlichen in Richtung seines Austritts-Abschnittes eingeleitet ist.
  2. 2. Einfädler für Doppeldrahtzwirnspindeln nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch lippenartige Dichtungen an den Rändern des im Formstück vorgesehenen, oben offenen Kanals (11), die sich der Form des Drehtellers (12) so anschmiegen, daß ein geschlossener Kanal entsteht.
DEN22939A 1963-03-25 1963-03-25 Pressluft-Einfaedler fuer Doppeldrahtzwirnspindeln Pending DE1289470B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1045449A (fr) * 1951-11-26 1953-11-26 Ryo Catteau Sa Ets Dispositif pneumatique d'enfilage axial des fils dans les broches et ailettes

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