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DE1288851B - Kuehlsystem fuer thermosiphongekuehlte Kompressor- oder Turbinenschaufeln einer Gasturbine - Google Patents

Kuehlsystem fuer thermosiphongekuehlte Kompressor- oder Turbinenschaufeln einer Gasturbine

Info

Publication number
DE1288851B
DE1288851B DEG44602A DEG0044602A DE1288851B DE 1288851 B DE1288851 B DE 1288851B DE G44602 A DEG44602 A DE G44602A DE G0044602 A DEG0044602 A DE G0044602A DE 1288851 B DE1288851 B DE 1288851B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
medium
turbine blades
blades
cooling
turbine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG44602A
Other languages
English (en)
Inventor
Peruci Archie Harold
Erwin John Richard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Priority to DEG44602A priority Critical patent/DE1288851B/de
Publication of DE1288851B publication Critical patent/DE1288851B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/14Form or construction
    • F01D5/18Hollow blades, i.e. blades with cooling or heating channels or cavities; Heating, heat-insulating or cooling means on blades
    • F01D5/181Blades having a closed internal cavity containing a cooling medium, e.g. sodium
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/60Efficient propulsion technologies, e.g. for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem für thermosiphongekühlte Kompressor- oder Turbinenschaufeln einer Gasturbine, bei dem die Schaftteile der Schaufeln durch ein von einer besonderen Kühlmittelquelle geliefertes Kühlmittel rückgekühlt werden.
  • Von einer wirksamen Kühlung der Schaufeln hängt die maximale Temperatur ab, mit der der Kompressor bzw. die Turbine betrieben werden kann. Andererseits ist bei den bekannten Kühlsystemen der genannten Art die Rückkühlwirkung meist dadurch beschränkt, daß das Kühlmittel selbst verhältnismäßig warm ist. So hat beispielsweise die für Triebwerke von Überschallflugzeugen als Kühlmittel zur Verfügung stehende Stauluft eine ziemlich hohe Eigentemperatur, die bei der Verdichtung noch erhöht wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Turbinenkühlsystem der eingangs angegebenen Art zu schaffen, welches auch ein heißes Medium als Rückkühlmittel verwenden und einen Teil der darin enthaltenen Energie wieder in das System einbringen kann. Bei dem Rückkühlmedium kann es sich um Luft handeln, die durch einen Einlaß einströmt und deren Energie zum Teil in nutzbringende Arbeit umgewandelt wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Schaftteile -der Kompressor- oder Gasturbinenschaufeln Kühlturbinenschaufeln tragen und daß erste Expansionsdüsen vorhanden sind, die das von der Kühlmittelquelle gelieferte Kühlmittel gegen die Schaftteile richten, und daß jeder ersten Expansionsdüse wenigstens eine zweite Expansionsdüse zugeordnet ist, die das Kühlmittel nach Passieren der Kühlturbinenschaufeln erneut gegen die Kühlturbinenschaufeln richtet.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar zeigt F i g. 1 eine teilweise schematische Darstellung eines Kühlsystems unter Verwendung einer Kühlturbine auf jeder Seite der Rotorscheibe am Schaftteil der tragflächenförmigen Schaufel, F i g. 2 eine teilweise schematische Darstellung eines Schnittes nach Linie 2-2 in F i g. 1, woraus sich die Rückführung des Kühlmediums ergibt, F i g. 3 eine teilweise schaubildliche Ansicht der Konstruktion, F i g. 4 eine Darstellung ähnlich F i g. 1 einer abgeänderten Ausführungsform der Schaufelschaftteile der Turbine, F i g. 5 ein Schnitt ähnlich F i g. 2, wodurch schematisch ,die Rückführung des Rückführmediums bei der Ausführung nach F i g. 4 dargestellt ist, und F i g. 6 eine teilweise schaubildliche Darstellung der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5, woraus die fluchtende Verlängerung der tragflächenförmigen Schaufel ersichtlich ist.
  • F i g. 1 zeigt eine gängige Anwendung des Kühlsystems gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung. Die Rotorscheibe 10 kann, wie dargestellt, aus einer einzigen Scheibe bestehen, welche an ihrem Umfang zweckmäßig getrennte tragflächenförmige Schaufeln 11 trägt. Bei den Schaufeln 11 kann es sich um Kompressorschaufeln oder um Turbinenschaufeln handeln. Für die Zwecke der nachfolgenden Beschreibung sei angenommen, daß es sich um Turbinenschaufeln handelt. Die Turbinenschaufeln 11 sind in üblicher Weise in einem Kanal 12 angeordnet, der in der durch Pfeile angegebenen Richtung von einem heißen Medium durchflossen ist, das auf die Schaufeln 11 trifft und an diese Energie abgibt, wodurch die Scheibe 10 angetrieben wird. Vor den Schaufeln 11 befindet sich eine düsenartige Leit- oder Zwischenwand 13, während hinter ihnen die üblichen Verstrebungen oder Statorschaufeln 14 angeordnet sind. Der Strom des heißen Hauptmediums, welches über die Schaufeln 11 fließt, kommt in üblicher Weise aus einer oberhalb der Turbine angeordneten Verbrennungskammer. Wenn es sich bei den Schaufeln 11 um Kompressorschaufeln handelt, so kann es sich bei der heißen Luft, die durch den Einlauf zuströmt, um reine Stauluft handeln, die sich infolge der hohen Geschwindigkeit auf hoher Temperatur befindet.
  • Die Schaufeln 11 sind an der Scheibe 10 mittels des üblichen Schaftteils 15 befestigt, welcher mit der bekannten tannenförmigen Anordnung versehen sein oder andere Befestigungsmittel aufweisen kann.
  • Um die aus dem heißen Gasstrom in dem Kanal 12 aufgenommene Wärme abzuführen, ist jede einzelne Turbinenschaufel 11 mit einer Vielzahl von inneren abgeschlossenen Thermösiphons ausgerüstet, von welchen zwei dargestellt und mit 16 bezeichnet sind. Die Thermosiphons können aus verschlossenen Rohren mit Flüssigkeiten und vorzugsweise mit einem flüssigen Metall bestehen. Die Flüssigkeiten bzw. das flüssige Metall kommen zum Kochen und verdampfen in bekannter Weise und leiten so die Wärme an den Schaftteil 15 ab. Diese Konstruktion ist an sich bekannt.
  • Um nun eine wirksame Kühlung der Schaufeln 11 zu erzielen, und zwar auch mit einem Medium, das verhältnismäßig heiß ist, und um gleichzeitig Energie wiederzugewinnen, sieht die Erfindung die Verwendung von Turbinenschaufeln 17 an jedem Schaftteil jeder Schaufel vor. Der Schaftteil mit den Schaufeln 17 liegt außerhalb des Weges des heißen Haupstromes in dem Kanal 12 und ist davon getrennt. Die Beschaufelung des Schaftteiles kann aus einer Kühlturbine bestehen, die .deutlicher in F i g. 3 dargestellt ist. Demnach hat die Beschaufelung der Schaftteile individuelle Schaufeln 18 von gekrümmtem Verlauf an der Seite der Rotorscheibe 10 in dem Schaftteil 15. Zur Kreislaufrückführung ist ein umgebendes Gehäuse 19 vorgesehen, welches sich nahe dem Schaftteil befindet. Das Gehäuse hat Düsen 20, welche ein heißes Medium durch die Schaufeln 18 leiten, wo das Medium, wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, im Kreislauf geführt wird. Dabei expandiert das Medium durch eine zweite Düse 21. und durch die Schaufeln 18. Ferner können so viele zusätzliche Schaufeln vorhanden sein, wie das System erfordert, um die in einem zweiten durch die Düse 20 eingeführten Medium enthaltene Wärmeenergie herauszuziehen. Dieses zweite Medium kann ein heißes Medium, wie z. B. Stauluft von hoher Temperatur oder auch Luft, sein, die von einer stromaufwärts angeordneten Kompressorabteilung geliefert und unter Umständen anderswo für Kühlzwecke verwendet wurde. Es ist wesentlich, den Rückumlauf des zweiten Mediums durch die Tubinenschaufeln 18 zu beachten, weil dieses Merkmal eine wesentliche Herausziehung von Energie gestattet, die in der nachfolgend beschriebenen Weise als Wellenleistung an das System zurückgeliefert wird. Nach geeignetem Umlauf kann das zweite Medium dann durch eine Leitung 22 sowie durch die Düsenabteilung 13 zum Zweck der Kühlung irgendeines anderen Maschinenelementes zurückgeleitet werden. Alsdann kann das Medium, wie durch die Leitung 23 schematisch dargestellt, ausströmen, wobei es in den Strom der hinten folgenden Hauptstrahldüse der Maschine, die nicht dargestellt ist, eingebracht werden kann. Das Medium gelangt damit als zusätzliche Masse in das Haupstrahlsystem.
  • Auf der entgegengesetzten Seite der Rotorscheibe kann zusätzlich ein gleiches Turbinensystem vorgesehen sein, so daß das gleiche zweite Medium an beiden Seiten der Rotorscheibe zugeführt wird, wobei es auf der gleichen Seite, auf der es eintritt, auch austritt. Die Energie wird dadurch mittels zweier Turbinensätze abgezogen. In jedem Fall ist bei dem Umlauf durch die Turbinenschaufel 18 wenigstens ein Durchgang oder, in anderen Worten, es sind zwei oder mehr Durchgänge erforderlich.
  • Der Vorteil des Kühlsystems gemäß der Erfindung wird durch die Erhaltung der Energie in den Medien und die Rückführung dieser Energie in das System als Wellenleistung erhalten. Das heiße Gas in dem Kanal 12 überträgt Wärme auf die Schaufel 11, die infolgedessen gekühlt werden muß. Der Thermosiphon 16 ist die Wärmeableitung für die von der Schaufel 11 absorbierte Wärme. Der Siphon 16 leitet diese Wärme auf den Schaftteil 15, und zwar handelt es sich hierbei um einen kontinuierlichen Kreislauf, der dem Thermosiphon gestattet, der Schaufel 11 dauernd Wärme zu entziehen.
  • Die Turbinenschaufeln in dem Schaftteil 15 entziehen Wärme als Wellenleistung von dem aus der Düse 20 kommenden zweiten heißen Medium, und durch diesen Leistungsentzug wird das Medium, welches aus der Düse 20 kommt, gekühlt. Die Turbine 1.7 entnimmt somit Energie aus dem bei 20 eintretenden zweiten heißen Medium, und sie nimmt damit an dem Antrieb der Rotorscheibe 10 teil. Dies stellt also eine Form der Lieferung nützlicher Wellenleistung an das System dar. Zusätzlich wird das zweite heiße Medium, welches aus der Düse 20 kommt, durch die Arbeit, welche von der Schaufel abgenommen wird, gekühlt, so daß das zweite Medium dadurch die Möglichkeit erhält, bei dem nächsten Durchgang der Ableitung von Wärme zu dienen, die durch den Wärmesiphon 16 auf den Schaftteil übertragen wurde. Dadurch wird das Medium wieder erhitzt. Dieses heiße Medium hat, während es infolge einer anderen Expansionsdüse 21 durch die Schaftturbine umläuft, diese Wärmeenergie :durch die Turbine entzogen und der Rotorscheibe 10 zugeführt. Somit kann durch geeignete Konstruktion die maximale Energiemenge dem zweiten durch die Düse 20 zugeführten Medium entnommen werden. Das Medium wird dann durch die Düse 13 oder ein anderes Maschinenelement nach innen geleitet und, wenn möglich, von neuem in das System eingeleitet, so daß irgendwelche noch verbliebene Energie und Masse, die es aufweist, nicht verlorengeht. Fernerhin wird die Wärmeenergie aus dem Hauptgasstrom, die auf die Schaufel übertragen wurde, von dem Thermosiphon 16 auf das zweite Medium übertragen, nachdem das zweite Medium durch den Durchlauf durch die Turbinenschaufel 17 gekühlt worden war. Dadurch ist auch diese Energiemenge nicht verloren. Durch das Umlaufen des zweiten Mediums wird dessen Temperatur vermindert, und zwar dadurch, daß das zweite Medium Energie an die Rotorscheibe 10 abgibt. Weiterhin kann das verbleibende Medium wieder in das System eingeführt werden und einem Strahltriebwerk Masse liefern, oder es kann dem verbleibenden Medium alle nutzbare Energie durch die Scheibe 10 entzogen werden, was sich dann als Turbinenwellenleistung auswirkt.
  • F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Turbine, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile bezeichnen. Wenn bei dieser Ausführungsform die Schaufel 11 eine Turbinenschaufel ist, so stellt der Schaftteil 15 eine fluchtende Verlängerung der Schaufel 11 dar.
  • Wenn 11 eine Kompressorschaufel ist, so bildet der Schaftteil 15 eine Verlängerung der Kompressorschaufel. Diese fluchtende Verlängerung der Schaufel 11 bringt eine Verminderung der Belastung und der Verwindungsspannungen an der Schaufel als Ganzem, da der Schaftteil nur eine Fortsetzung des oberen Schaufelteiles mit zusätzlichen Rippen darstellt, wie noch näher erläutert werden wird. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform wird das zweite Medium durch die Düse 20 zugeführt, so wie dies vorher in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde. Das Medium durchströmt vollständig einen Turbinenteil sowie den oberen dargestellten Abschnitt des Schaftes zu einer Umkehrkammer 24 auf der entgegengesetzten Seite der Scheibe 10. Die Umkehrkammer 24 leitet das Medium dann wieder zurück durch einen anderen Turbinenteil, wie z. B. den dargestellten unteren Abschnitt des Schaftes 15. Dies geschieht wenigstens einmal, woraufhin das Medium durch die Leitung 22 abgeführt wird, so wie dies vorher beschrieben wurde, um das Medium durch die Öffnungen 25 wieder in den Hauptstrom eintreten zu lassen. Das Medium kann aber auch durch die Statorschaufeln 14 oder, wie gemäß F i g. 1, durch die Trennwand 13 geführt und in Stromrichtung weiter unten wieder eingespeist werden, wo auch immer der Druck hierfür geeignet ist. In jedem Fall übt das Medium auf die Elemente 13 und 14 oder andere Teile, durch die es geleitet wird, eine Kühlungswirkung aus. Zum Zweck einer zusätzlichen Wärmeabführung können, wie insbesondere aus F i g. 6 ersichtlich, in der Stromrichtung des zweiten Mediums durch die Turbinenschaufel Rippen 26 vorgesehen sein. Bemerkt sei, daß beim Umlauf und der erneuten Einleitung des zweiten Mediums in den Kreislauf und bei der Expansion durch Düsen 20 so viele Abschnitte oder Etappen vorgesehen werden können, wie dies notwendig erscheint. Dies ergibt sich aus F i g. 5, wonach eine zweite Düse 21 und sogar eine dritte Düse 27 oder noch mehr Düsen Verwendung finden können. Wie vorher beschrieben, wird das zweite Medium, bei dem es sich um Stauluft oder ein aus einem vorgeschalteten Kompressor kommendes Medium handeln kann, vor oder nach seiner Verwendung für Kühlzwecke durch eine Düse 20 zugeführt und darin expandiert. Die Turbine 17 in dem verlängerten Teil in dem Schaft 15 kühlt dieses Medium, indem dem in die Düse 20 eintretenden Medium Wellenleistung abgenommen wird. Das gekühlte Medium ist dann in der Lage, aus dem Thermosiphon 16 mehr Wärme zu absorbieren. Dem dadurch erhitzten Medium wird die Wärmeenergie beim Umlauf wieder durch die Schaftturbine entzogen und in Form von Arbeitsleistung auf die Rotorscheibe 10 übertragen. Dies kann so oft wie erforderlich wiederholt werden, bis ein Maximum an Energie herausgezogen ist. Das verbleibende gekühlte Medium wird dann dazu benutzt, die Düse 13 zu kühlen, und es wird daraufhin durch die Öffnung 25 in den Hauptstrom zurückgeleitet oder in den Ausläß oder durch den Stator 14 oder auf beiden Wegen abgeführt. Die von dem Hauptstrom in die Schaufel 11 abgegebene Wärmeenergie wird also auf den zweiten in die Düse 20 eintreten= den heißen Strom übertragen und dann durch die in dem Schaft 15 angeordnete Turbine wieder herausgezogen, um für den Antrieb der Seheibe 10 nutzbar gemacht zu werden. Der Umlauf oder die Wiedereinleitung des Mediums durch die Leitorgane in dem Gehäuse ermöglicht diese wiederholte Wärmeabsorption bzw. -Kühlung- und die Nutzbarmachung der Wärmeenergie zum Antrieb der Scheibe 10.
  • Wie schon oben gesagt, können die Schaufeln 11 Kompressorschaufeln darstellen, in welchem Fall beide F i g. 1 und 4 nur Einlässe zeigen. Das eintretende heiße Medium hat dann eine hohe Temperatur, die sich aus dem Staueffekt oder vorgeschalteten Kompressorschaufeln ergibt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Kühlsystem für thermosiphongekühlte Kompressor- oder Turbinenschaufeln einer Gasturbine, bei dem die Schaftteile der Schaufeln durch ein von einer besonderen Kühlmittelquelle geliefertes Kühlmittel rückgekühlt werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schaftteile (15) der Kompressor- oder Gasturbinenschaufeln Kühlturbinenschaufeln (18) tragen und daß erste-Expansionsdüsen (20) vorhanden sind, die das von der Kühlmittelquelle gelieferte Kühlmittel gegen die Schaftteile (15) richten, und daß jeder ersten Expansionsdüse (20) wenigstens eine zweite Expansionsdüse (21, 27) zugeordnet ist, die das Kühlmittel nach Passieren der Kühlturbinenschaufeln (18) erneut gegen die Kühlturbinenschaufeln (18) richtet.
  2. 2. Kühlsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlturbinenschaufeln (18) an jeder Seite des Schaftes (15) angeordnet sind und daß sich zur Beaufschlagung der Kühlturbinenschaufeln (18) an jeder Seite des Rotors (10) Expansionsdüsen (20, 21, 27) befinden.
  3. 3. Kühlsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlturbinenschaufeln der Schaftteile (15) fluchtende Verlängerungen der tragflächenförmigen Teile (11) der Kompressor-oder Gasturbinenschaufeln darstellen und daß die Expansionsdüsen (20, 21, 27) an beiden Seiten der Schaftteile (15) angeordnet sind.
  4. 4. Kühlsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auf einer Seite der Schaftteile (15) Umkehrkammern (24) angeordnet sind, um das Kühlmittel den Kühlturbinenschaufeln wiederholt zuzuführen.
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