[go: up one dir, main page]

DE1288639B - Einrichtung zur Tonsteuerung von Verstaerkern, Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung - Google Patents

Einrichtung zur Tonsteuerung von Verstaerkern, Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung

Info

Publication number
DE1288639B
DE1288639B DEH57998A DEH0057998A DE1288639B DE 1288639 B DE1288639 B DE 1288639B DE H57998 A DEH57998 A DE H57998A DE H0057998 A DEH0057998 A DE H0057998A DE 1288639 B DE1288639 B DE 1288639B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potentiometer
wiper
tone
resistor
capacitors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH57998A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1288639B publication Critical patent/DE1288639B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/02Manually-operated control
    • H03G5/04Manually-operated control in untuned amplifiers
    • H03G5/06Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/02Manually-operated control
    • H03G5/04Manually-operated control in untuned amplifiers

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung mit zwei Kondensatoren, die über ein gemeinsames Potentiometer miteinander zusammenwirken und deren einer Bestandteil einen die höheren Tonfrequenzen bevorzugenden, von einem Signaleingang zu einem Signalausgang verlaufenden Zweig bildet.
  • Tonblenden sind entweder kontinuierlich oder stufenweise aussteuerbar. Bei der stufenweisen Aussteuerung ergibt sich zwar eine Unabhängigkeit der Anhebung und der Beschneidung der Höhen bzw. Bässe, da zwischen den Schaltelementen für die Anhebung und denen für die Beschneidung keine erzwungene Beziehung besteht, jedoch hat diese Aussteuerung den Nachteil, daß nur eine begrenzte Anzahl diskreter Einstellungen möglich ist. Die kontinuierliche Aussteuerung hat zwar an sich den Vorteil unendlich vieler Einstellungen, zur Erzielung eines geraden Frequenzganges ist jedoch eine Kompensation erforderlich, die nicht für alle Einstellungspunkte erreicht werden kann. Außerdem stehen Anhebung und Beschneidung in Beziehung zueinander, so daß es beispielsweise nicht möglich ist, bei einer Frequenz eine Anhebung und gleichzeitig bei einer anderen Frequenz eine Beschneidung zu erhalten.
  • Tonblenden mit einer derartigen kontinuierlichen Aussteuerung sind beispielsweise aus P i t s c h, Lehrbuch der Funkempfangstechnik, Bd. 2, 1964, §§ 378 bis 391, bekannt.
  • Aus der USA.-Patentschrift 3 059 190 ist ferner eine Tonblende für die Verwendung in Verstärkern im Hörfunkfrequenzbereich bekannt, bei der eine kontinuierliche manuelle Aussteuerung zur Anhebung und Beschneidung der Höhen und Bässe vorgesehen ist. Auch bei dieser Anordnung ist die Steuerung der Höhen mit der der Bässe gekoppelt (Höhenanhebung und Baßbeschneidung erfolgen gleichzeitig und umgekehrt); zur Erreichung eines geraden Frequenzganges wird dabei eine Schaltung verwendet, bei der die beiden Steuerungen gegenseitig kompensierend wirken. Eine solche Schaltung stellt einen Kompromiß dar, dessen Erfolg von den Toleranzen der Bauteile abhängt. Die Schaltung nach der genannten Patentschrift hat den weiteren Nachteil, daß bei bestimmten Frequenzen die Signalamplitude über den normalen Wert hinaus verstärkt werden muß, wodurch die Verzerrung erhöht und die mittlere Ausgangsleistung begrenzt wird.
  • Erfindungsgemäß werden die erwähnten Nachteile bei einer Differentialtonblende der eingangs genannten Art dadurch vermieden, daß sowohl zur Aussteuerung der Bässe als auch der Höhen Anhebung und Beschneidung unabhängig voneinander erfolgen. Vorzugsweise wird zur Baßaussteuerung eine Differentialtonblende verwendet, bei der die beiden Kondensatoren mit je einem Pol zusammen an dem den Signalausgang bildenden Schleifer und mit jeweils dem anderen Pol an einem der beiden Festanschlüsse des Potentiometers liegen, deren einer den Signaleingang bildet, und daß der Schleifer des Potentiometers als Doppelschleifer ausgebildet ist, dessen Kontakte einen festen Abstand aufweisen und in einer Mittelstellung je einen der Festanschlüsse berühren, die beide als Kontaktschienen von verschwindendem Widerstand sowie einer dem Abstand der Schleiferkontakte entsprechenden Länge ausgebildet sind. Zur Höhenaussteuerung wird vorzugsweise eine Differentialtonblende verwendet, bei der die beiden Kondensatoren mit je einem Pol, deren einer den Signaleingang bildet, an den beiden Festanschlüssen des Potentiometers und jeweils mit dem anderen Pol an einem zugeordneten Nebenschlußwiderstand liegen, daß ferner die den Kondensatoren abgewendeten Enden der Nebenschlußwiderstände an dem den Signaleingang bildenden Schleifer des Potentiometers liegen und daß das Potentiometer etwa in der Mitte zwischen den beiden Festanschlüssen eine Unterbrechung aufweist, die größer ist als die Kontaktbreite des Schleifers, wobei in jeder Potentiometereinstellung einer der beiden Kondensatoren abgeschaltet ist.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß sie zwar die Einfachheit und Wirtschaftlichkeit der Klangfarbenaussteuerung durch Potentiometer beibehält, gleichzeitig aber die Vorteile der kontinuierlichen Aussteuerung mit dem bisher nur durch stufenweise Steuerung erreichten flachen Frequenzgang kombiniert.
  • Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Differentialtonblende ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungs- und Anwendungsbeispiele im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Darin zeigt F i g. 1 ein Schaltbild einer passiven Baßaussteuerungsanordnung, F i g. 2 ein Schaltbild einer aktiven Baßaussteuerungsanordnung mit einer einzigen Stufe einer Tonblendenrückkopplung, F i g. 3 ein Schaltbild einer passiven Höhenaussteuerungsanordnung, F i g. 4 ein Schaltbild einer aktiven Tonblendenanordnung mit Baß- und Höhenrückkopplungssteuerung, F i g. 5 eine schematische Aufsicht auf ein für die Baßaussteuerung der Kreise der F i g. 1, 2 und 4 verwendeten Potentiometer, F i g. 5 a eine Aufsicht auf eine Abänderung der Anordnung nach F i g. 5, F i g. 6 ein schematisches Schaltbild einer kombinierten passiven Baß- und Höhenaussteuerung und F i g. 7 ein schematisches Schaltbild eines Transistorverstärkers mit Tonblendenkreisen nach den F i g. 1 und 3.
  • Gemäß F i g. 1 ist der Baßaussteuerkreis mit einem Audiosignal-Eingangsanschluß 10 und einem Audiosignal-Ausgangsanschluß 11 versehen. Feste Strombegrenzungswiderstände 12 und 13 sind an dem Eingangs- und Erdungsende der Anordnung vorgesehen, zwischen denen ein allgemein mit 14 bezeichnetes Tonblendennetzwerk liegt. Das Netzwerk 14 enthält zwei Kondensatoren 15 und 16 in Reihe, die ungleich sein können, jedoch gleich dargestellt sind, und einen Verbindungspunkt 17, der direkt mit dem Ausgangsanschluß 11 verbunden ist. Über die Kondensatoren 15 und 16 ist ein neuartiges Potentiometer geschaltet, das aus einem ersten Abschnitt 18 mit dem Widerstand Null, einem sich daran anschließenden Widerstandsabschnitt 19 und einem weiteren, sich daran anschließenden Abschnitt 20 mit dem Widerstand Null besteht. Alle Abschnitte können gleiche Länge haben. Ein Doppelschleifer mit den Kontakten 21 und 22 ist vorgesehen, die elektrisch durch die Leitung 23 verbunden sind und einen solchen Abstand voneinander haben, daß sie in der Mittelstellung den Widerstandsabschnitt 19 überspreizen und vollständig auf den Abschnitten 18 und 20 ruhen.
  • Befinden sich die Kontakte 21 und 22 in der Mittelstellung, so sind die Kondensatoren 15 und 16 über den Kreis mit den Elementen 18, 21, 23, 22 und 20 und dem Punkt 17, der direkt mit der Leitung 23 verbunden ist, kurzgeschlossen. Am Punkt 17 herrscht eine kleinere Spannung als am Anschluß 10, da durch die Widerstände 12 und 13 eine Spannungsteilung erfolgt. Der Kreis ist rein ohmisch und deshalb die Tonblendeneinstellung flach.
  • Wenn die Kontakte 21 und 22 nach oben (gesehen in F i g. 1) bewegt werden, bleibt der Kondensator 15 kurzgeschlossen, jedoch werden, gesehen vom Punkt 17, der Widerstandsabschnitt 19 und der Kondensator 16 in Reihe mit dem Widerstand 13 geschaltet. Wenn sich die Kontakte 21 und 22 nach unten bewegen, wird der Kondensator 16 kurzgeschlossen, und der Kondensator 15 und der Widerstand 19 werden in Reihe mit dem Widerstand 12 geschaltet. Demgemäß bringt eine Aufwärtsbewegung der Kontakte 21 und 22 die Impedanz in den Nebenanschlußweg, woraus sich eine Baßanhebung ergibt, da diese Wirkung die Impedanz zwischen dem Punkt 17 und Erde erhöht, während eine Abwärtsbewegung der Schleiferkontakte 21 und 22 den Kondensator 16 kurzschließt und eine Impedanz in den direkten Signalweg einführt, während der Nebenschlußweg unverändert gelassen wird, was zu einer Baßbeschneidung führt.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist eine Triode 30 mit einer Anode 31, einem Gitter 32 und einer geerdeten Kathode 33 vorgesehen. Eine Anodenlast 34 ist zwischen den Anschluß B -L. und die Anode 31 geschaltet. Eine Tonblende 14, die genau wie in F i g. 1, jedoch gegebenenfalls mit anderen Kreiswerten ausgebildet ist, ist zwischen die Anode 31 und den Signaleingangsanschluß 10 geschaltet. Das Eingangssignal für das Gitter 32 wird nun durch den Kondensator 16 und den Widerstandsabschnitt 19 gesteuert, während der Rückkopplungskreis durch den Kondensator 15 und den Widerstandsabschnitt 19 gesteuert wird. Wird der Schleifer nach rechts bewegt (F i g. 2), so wird das gesamte Rückkopplungssignal direkt an das Gitter 32 über den Widerstand 12 angelegt, wobei der Kondensator 15 kurzgeschlossen wird. Das Rückkopplungssignal tritt an dem Gitterableitwiderstand 35 auf. Der Eingangswiderstand 36 liegt im Kreis mit wenigstens einem Teil des Widerstandsabschnitts 19 im Nebenschluß zu dem Kondensator 16, der zu dem Gitterableitwiderstand 35 führt, und somit wird das Signal am Gitter 32 verringert, d. h., es findet eine Baßbeschneidung statt. Wenn andererseits die Kontakte nach links bewegt werden, werden der Widerstandsabschnitt 19 und der Kondensator 15 im Nebenschluß dazu in den Rückkopplungsweg gebracht, während der Gleichstromsignalweg die Widerstände 36 und 35 enthält und der Kondensator 16 überbrückt ist.
  • Daraus folgt, daß die gesamte Rückkopplung für alle Stellungen der Kontakte auf einer Seite der Mittelstellung verfügbar ist und daß ein veränderbarer Widerstand zwischen die Widerstände 35 und 36 eingeschaltet ist, während bei entgegengesetzter Stellung der Kontakte die Widerstände 35 und 36 immer direkt in Reihe mit der dazwischengeschalteten Impedanz Null liegen und der Rückkopplungsweg eine veränderbare Impedanz ist.
  • F i g. 3 zeigt eine passive Höhenaussteuerung. Ein Signal wird über den Eingangsanschluß 40 zugeführt. Zwischen den Eingangsanschluß 40 und Erde ist eine Tonblende mit einem Kondensator 43, einem Widerstand 44, einem Spalt 45, einem Widerstand 46 und einem Kondensator 47 geschaltet. Der Schleifer 48 ist mit dem Ausgangsanschluß 49 verbunden und kann sich über die Widerstände 44 und 46 und den Spalt 45 bewegen, der die Mittelstellung bildet. Die Widerstände 50 a und 50 b sind zwischen den Anschluß 40, den Anschluß 49 und Erde geschaltet, um zu jedem Zeitpunkt einen durchgeschalteten Kreis mit fester Dämpfung zu vermitteln.
  • Wenn sich der Schleifer 48 am Spalt 45 befindet, ist der Nebenschlußweg über die Tonblendenkondensatoren vollständig ausgeschaltet, und der Frequenzgang des Kreises ist flach. Wenn der Schleifer 48 auf dem Widerstand 44 gleitet, sind der Widerstand 46 und der Kondensator 47 unwirksam, und der Kondensator 43 ergibt eine Höhenanhebung, indem die Dämpfung bei hohen Frequenzen weggenommen wird. Wenn sich der Schleifer 48 auf dem Widerstand 46 befindet, sind der Widerstand 44 und der Kondensator 43 nicht wirksam, und der Kondensator 47 ergibt eine Höhenbeschneidung, indem die Dämpfung bei hohen Frequenzen ansteigt.
  • F i g. 4 zeigt einen mehrstufigen Rückkopplungskreis mit einer Höhen- und Baßaussteuerung. Der Kreis entspricht im wesentlichen dem der USA.-Patentschrift 3 059190, enthält jedoch den besonderen Tonsteuerkreis und die Potentiometer der F i g. 1 bis 3.
  • Gemäß F i g. 4 wird das Eingangssignal dem Anschluß 10 zugeführt, der direkt an das Steuergitter 53 der Triode 53 angeschlossen ist. Die Triode enthält die Anode 54 und die Kathode 55, die in üblicher Weise mit einem Anodenlastwiderstand 56 und einem nichtüberbrückten Kathodenwiderstand 57 versehen sind. Die Anode 54 hat eine RC-Kopplung über den Reihenkondensator 58 und den Gitterableitwiderstand 59 zu dem Gitter 60 der zweiten Triode 61. Die Triode 61 enthält eine Anode 62 und eine Kathode 63, die in üblicher Weise mit einem Anodenlastwiderstand 64 und einem nichtüberbrückten Kathodenwiderstand 65 versehen sind.
  • Die Anode 62 ist mit der Kathode 55 über einen Tonblendenkreis 66 rückverbunden, die einen Baßaussteuerteil 67 und einen Höhenaussteuerteil 68 enthält, die den Kreisen der F i g. 1 und 3, jedoch in Rückkopplung entsprechen. Demgemäß sind entsprechende Teile der F i g. 1 und 3 einerseits und der F i g. 4 andererseits mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Tonblendenkreis besteht wie bei der USA.-Patentschrift 3 059190 in dem Rückkopplungsweg aus einem zweistufigen Verstärker.
  • Es wird zuerst der Höhenaussteuerteil 68 betrachtet, dessen Eingang im wesentlichen der Punkt 41 ist. Wenn sich der Schleifer 48 am Spalt 45 befindet, ist der Aussteuerteil 68 abgeschaltet, und das Rückkopplungssignal geht über die Widerstände 42 und 57 nach Erde. Der Höhenfrequenzgang ist dann flach.
  • Wenn der Schleifer 48 den Widerstand 44 berührt, besteht ein frequenzempfindlicher Nebenschlußweg über den Widerstand 42, der die Rückkopplung erhöht und zu einer Höhenbeschneidung führt. Wenn der Schleifer 48 den Widerstand 46 berührt, wird der Kathodenwiderstand 57 durch einen frequenzempfindlichen Weg nebengeschlossen, was zu einer verringerten Rückkopplungsspannung an der Kathode 55 und damit zu einer Höhenanhebung führt.
  • Der Eingang zu dem Baßaussteuerteil 67 liegt am Verbindungspunkt 17 zwischen den Kondensatoren 15 und 16. Wenn der Schleifer die Abschnitte 20 und 18 mit dem Widerstand Null berührt, werden die Kondensatoren 15 und 16 kurzgeschlossen, und das Signal geht direkt zum Widerstand 13 in einer Richtung und durch den Rückkopplungswiderstand 42 in der anderen Richtung. Eine Tonblendenwirkung ergibt sich aus der Änderung des Widerstandsabschnitts 19, der den Kondensator 15 in dem Rückkopplungsweg des Verstärkers nebenschließt und somit eine veränderliche Höhenanhebung erzeugt, d. h. eine geringere Rückkopplung bei niedrigen Frequenzen, wenn ein höherer Widerstand in den Kreis eingebracht wird. Wenn sich andererseits der Kontakt 22 über den Widerstand 19 bewegt, wird der Kondensator 15 kurzgeschlossen, und eine veränderliche Impedanz wird in Reihe mit dem Widerstand 13 eingebracht, wodurch sich eine veränderbare Höhenbeschneidung ergibt. Im Falle der Beschneidung und Anhebung besteht jeweils nur eine Art der Aussteuerung gleichzeitig und bei der Mittelstellung der Kontakte 21 und 22, d. h., wenn beide auf den Abschnitten 18 bzw. 20 des Potentiometers mit dem Widerstand Null liegen, sind beide Kondensatoren 15 und 16 kurzgeschlossen und der Frequenzgang ist flach.
  • In F i g. 5 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines Baßaussteuerpotentiometers dargestellt, bei dem die Kontakte 21 und 22 für eine gleichzeitige Drehung um denselben Betrag durch Drehung des Knopfes 70 angebracht sind. Die Länge des Widerstandsabschnittes 19 ist wenigstens so groß wie die Längen der Abschnitte 18 und 20 mit dem Widerstand Null oder nahezu Null, und bei der Mittelstellung des Knopfes 70 liegen beide Kontakte 21 und 22 auf den Abschnitten 18 bzw. 20. Der Knopf 70 kann somit 120° in Uhrzeigerrichtung oder 120° entgegen der Uhrzeigerrichtung von seiner Mittelstellung bei der normalen Betätigung des Potentiometers bewegt werden.
  • In F i g. 5 a, die der F i g. 5 analog ist, sind die Kontakte 21a und 22a für eine Translationsbewegung angeordnet, und die Widerstandsabschnitte 18a, 19a und 20a sind gerade, wobei entsprechende Teile in den F i g. 5 und 5 a durch Einfügung des Indexes a in F i g. 5 a unterschieden sind.
  • Gemäß F i g. 7 liegen Widerstände Ria und R1.1 zwischen einem Anschluß 107 mit negativer Spannung und Erde und wirken als Spannungsteiler, der die Vorspannung für die Basiselektrode eines Transistors T1 festlegt. Ein Transistor T2 ist direkt an seiner Basiselektrode mit dem Kollektor 101 des Transistors T1 verbunden, so daß die Spannung am Kollektor 101 die Vorspannung des Transistors T2 mitbestimmt. Da dieser Wert nicht passend zu sein braucht, ist ein RC-Gleichvorspannungskreis B an dem Emitter des Transistors 72 vorgesehen, der die Erzeugung einer genauen Gesamtvorspannung ermöglicht.
  • Ein Rückkopplungssignal für die Baßbeschneidung und Baßanhebung wird von dem Kollektor 105 des Transistors T2 abgeleitet und dem Verbindungspunkt 17 zugeführt, was dem Zustand in F i g. 4 entspricht. Der Punkt 41 des Baßaussteuerungsteils 67 ist über den Widerstand R2 mit dem Emitter 102 des Transistors T1 verbunden. Der Kondensator 16 und der Widerstand 13 steuern die Baßbeschneidung durch Erhöhung der Dämpfung bei niedrigen Frequenzen. Der Kondensator 15 und der Widerstand R2 steuern die Baßanhebung durch Verringerung der Rückkopplung bei niedrigen Frequenzen.
  • Der Widerstand R8 erzeugt allein eine Gleichstromrückkopplung, da er den Kollektor 105 des Transistors Z'2 an Wechselstromerde anlegt, die durch den Kondensator C5 gebildet wird. Der Punkt 41 gibt ein Gleichstromsignal an den Höhenaussteuerteil 68 ab, der den Kondensator 43, den Widerstand 44, den Spalt 45, den Widerstand 46 und den Kondensator 47 in Reihenschaltung enthält. Der Höhenaussteuerteil 68 steuert die Höhenbeschneidung und Höhenanhebung im wesentlichen wie in F i g. 4, weshalb eine weitere Beschreibung unnötig ist, mit Ausnahme des Hinweises, daß bei entsprechender Bewegung des Schleifers 48 der Widerstand R3 und der Kondensator C3 bei der Höhenanhebung vorgesehen sind, bei der die Rückkopplung bei hohen Frequenzen verringert wird, während der Widerstand R2 und der Kondensator C4 für die Steuerung der Höhenbeschneidung vorgesehen sind, bei der die Rückkopplung bei hohen Frequenzen vergrößert wird. Wenn sich der Schleifer 48 am Spalt 45 befindet, ist der gesamte Höhenaussteuerteil 68 abgeschaltet, und ein Rückkopplungssignal geht von dem Punkt 41 über die Widerstände R2 und R3 zur Wechselstromerde am Kondensator C5. Der Höhenfrequenzgang ist dann flach, und eine feste Rückkopplung ist durch die relativen Werte von R2 und R3 gegeben, die als Spannungsteiler wirken. Ist der Schleifer 48 auf den Widerstand 44 eingestellt, so wird die Rückkopplung erhöht und die Höhenbeschneidung gesteuert; ist er auf den Widerstand 46 eingestellt, so wird die Höhenanhebung gesteuert.
  • Die Anordnung der F i g. 6 ergibt eine vollständige passive Höhen- und Baßaussteuerung und enthält im wesentlichen den passiven Höhenaussteuerkreis der F i g. 3 und den dazu parallelgeschalteten passiven Baßaussteuerkreis der F i g. 1 mit dem gemeinsamen Eingangsanschluß 40 und dem Ausgangsanschluß 49, wobei der Schleifer 48 für die Höhenaussteuerung und die vom Schleifer 48 unabhängig bewegbaren Kontakte 21 und 22 für die Baßaussteuerung verwendet werden. Sämtliche Schleiferkontakte sind elektrisch miteinander und mit dem Ausgangsanschluß 49 verbunden. Entsprechende Teile in den verschiedenen Figuren sind durch dieselben Bezugszeichen angegeben, und der Betrieb entspricht dem vorher beschriebenen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung mit zwei über ein gemeinsames Potentiometer miteinander zusammenwirkenden Kondensatoren, deren einer Bestandteil einen Höhen bevorzugenden, von einem Signaleingang zu einem Signalausgang verlaufenden Zweig bildet, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kondensatoren (15, 16) mit je einem Pol zusammen an dem den Signalausgang bildenden Schleifer (21, 22) und mit jeweils dem anderen Pol an einem der beiden Festanschlüsse des Potentiometers liegen, deren einer den Signaleingang bildet, und daß der Schleifer (21, 22) des Potentiometers als Doppelschleifer ausgebildet ist, dessen Kontakte einen festen Abstand aufweisen und in einer Mittelstellung je einen der Festanschlüsse berühren, welche beide als Kontaktschienen (18, 20) von verschwindendem Widerstand sowie einer dem Abstand der Schleiferkontakte entsprechenden Länge ausgebildet sind.
  2. 2. Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung mit zwei über ein gemeinsames Potentiometer miteinander zusammenwirkenden Kondensatoren, deren einer Bestandteil einen Höhen bevorzugenden, von einem Signaleingang zu einem Signalausgang verlaufenden Zweig bildet, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kondensatoren (43, 47) mit je einem Pol, deren einer den Signaleingang bildet, an den beiden Festanschlüssen des Potentiometers (44, 46, 48) und jeweils mit dem anderen Pol an einem zugeordneten Nebenschlußwiderstand (50 a, 50 b) liegen, daß die den Kondensatoren (43, 47) abgewendeten Enden der Nebenschlußwiderstände (50 a, 50 b) an dem den Signalausgang bildenden Schleifer (48) des Potentiometers liegen und daß das Potentiometer etwa in der Mitte zwischen den beiden Festanschlüssen eine Unterbrechung (45) aufweist, welche größer als die Kontaktbreite des Schleifers (48) ist, wobei in jeder Einstellung des Potentiometers einer der beiden Kondensatoren abgeschaltet ist.
  3. 3. Differentialtonblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer als Ringpotentiometer ausgebildet ist, bei dem die beiden Kontaktschienen (18, 207) und der dazwischenliegende Widerstandsabschnitt (19) jeweils einen Bogen von fast 120° einnehmen und die beiden Schleiferkontakte (21, 22) um im wesentlichen 120° gegeneinander versetzt an einem gemeinsamen Drehknopf (70) angebracht sind (F i g. 5).
  4. 4. Differentialtonblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer zwei parallele Zweige umfaßt, deren einer aus der einen Kontaktschiene (18a) sowie einem ersten Teil (19a) des Widerstandes besteht und deren anderer aus dem der einen Kontaktschiene (18a) gegenüber angeordneten zweiten Teil (19 a) gegenüber angeordneten anderen Kontaktschiene (20 a) besteht, daß der Doppelschleifer parallel zu den beiden Potentiometerzweigen bewegbar ist und die Kontakte (21 a, 22 a) jeweils einen der Zweige abgreifen (F i g. 5 a).
  5. 5. Differentialtonblende nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, gekennzeichnet durch Nachschaltung einer Verstärkerstufe, deren Eingang an dem Doppelschleifer angeschlossen ist und deren Ausgang (11) auf den anderen Festanschluß des Potentiometers rückgekoppelt ist (F i g. 2).
  6. 6. Kombinierte Differentialtonblende nach Anspruch 2 in Verbindung mit einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Signaleingänge an eine gemeinsame Eingangsklemme (40) und sämtliche Schleifkontakte (21, 22, 48) an eine gemeinsame Ausgangsklemme (49) angeschlossen sind (F i g. 6).
  7. 7. Kombinierte Differentialtonblende nach Anspruch 2 in Verbindung mit einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, gekennzeichnet durch ihre Einschaltung in die Rückkopplung eines Verstärkers (F i g. 4, 7). B. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer jeder der beiden Differentialtonblenden eine mittlere Schleiferstellung aufweist, in der die jeweilige Differentialtonblende aus dem Rückkopplungsweg ausgeschaltet ist (F i g. 4, 7).
DEH57998A 1964-12-18 1965-12-17 Einrichtung zur Tonsteuerung von Verstaerkern, Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung Pending DE1288639B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US41950364A 1964-12-18 1964-12-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1288639B true DE1288639B (de) 1969-02-06

Family

ID=23662558

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH57998A Pending DE1288639B (de) 1964-12-18 1965-12-17 Einrichtung zur Tonsteuerung von Verstaerkern, Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3449681A (de)
DE (1) DE1288639B (de)
GB (1) GB1127136A (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3654547A (en) * 1970-07-22 1972-04-04 Julie Research Lab Inc Alternating current attenuator circuit
US3860876A (en) * 1972-11-24 1975-01-14 Walter Woods Musical apparatus
US4220817A (en) * 1978-09-15 1980-09-02 Apt Corporation Audio playback systems
DE3427000A1 (de) * 1984-07-21 1986-01-30 Philips Patentverwaltung Ueberblend-schaltungseinrichtung an elektrischen wiedergabegeraeten und ueberblendregler fuer eine derartige schaltungseinrichtung
US5131044A (en) * 1990-06-13 1992-07-14 Peavey Electronics Corporation Amplifier circuitry with mode compensation and selectable gain and frequency response in pre and post distortion circuits
WO2008083681A1 (en) * 2007-01-10 2008-07-17 N.L. Elektronik Electric correction circuit
GB2446416A (en) * 2007-01-20 2008-08-13 Pufinji Maclean Obene Zero idle drift sensor voltage measurement potentiometer circuit
US9153218B1 (en) 2014-12-19 2015-10-06 Petr Micek Tone control for string instruments
US9646594B1 (en) 2016-03-31 2017-05-09 Petr Micek Tone control system for string instruments

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134141B (de) * 1959-06-13 1962-08-02 Nordmende Potentiometer zur Lautstaerkeregelung fuer Geraete zur stereophonischen Klangwiedergabe
US3059190A (en) * 1958-08-18 1962-10-16 Hafler David Pre-amplifier

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US513213A (en) * 1894-01-23 Electric-motor controlling device
US2695337A (en) * 1950-02-20 1954-11-23 Richard S Burwen Power audio amplifier
US3025472A (en) * 1956-12-11 1962-03-13 Taber Instr Corp Transistor amplifier with temperature compensation
US3221262A (en) * 1962-03-23 1965-11-30 Automatic Timing & Controls Direct-coupled negative feedback amplifier
US3267386A (en) * 1964-02-06 1966-08-16 Ampex Two stage direct-coupled transistor amplifier utilizing d. c. positive feedback and d. c.-a. c. negative feedback

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059190A (en) * 1958-08-18 1962-10-16 Hafler David Pre-amplifier
DE1134141B (de) * 1959-06-13 1962-08-02 Nordmende Potentiometer zur Lautstaerkeregelung fuer Geraete zur stereophonischen Klangwiedergabe

Also Published As

Publication number Publication date
GB1127136A (en) 1968-09-11
US3449681A (en) 1969-06-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3222607A1 (de) Schaltungsanordnung mit mehreren, durch aktive schaltungen gebildeten signalpfaden
DE2146418C3 (de) Gegentaktverstärker mit verbesserter Stromverstärkung bei hohen Frequenzen
DE2446315B2 (de) Transistorverstärker
DE1107282B (de) Mehrstufiger galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker
DE2513906A1 (de) Stromspiegelverstaerker
DE2757464C3 (de) Stromspiegelverstärker
DE3204217A1 (de) Schaltung zur elektronischen verstaerkungsstellung
EP0830730A1 (de) Operationsverstärker
DE3835499A1 (de) Schaltungsanordnung zum einstellen der amplitude eines signals
DE1288639B (de) Einrichtung zur Tonsteuerung von Verstaerkern, Differentialtonblende zur zweiseitigen kontinuierlichen Klangfarbeneinstellung
DE2213484B2 (de) Hochfrequenter Breitbandverstärker
EP0360916A1 (de) Monolithisch integrierbares Mirkowellen-Dämpfungsglied
DE2924171C2 (de)
DE4111495A1 (de) Gegentakt-endstufe
DE19501236C2 (de) Verstärker
DE2531998C2 (de) Vorspannungskreis für einen Differentialverstärker
DE2946952C2 (de)
DE3026551C2 (de)
DE1537656B2 (de)
DE2510040A1 (de) Transistorverstaerker
DE691239C (de) Frequenzunabhaengiger Verstaerker
DE2655320A1 (de) Steuerbarer elektronischer widerstand
DE2755827A1 (de) Schaltungsanordnung mit einem durch eine steuergleichspannung veraenderbaren frequenzgang
DE2361809C3 (de) Verstärkungsreglerschaltung
DE3145771C2 (de)