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DE1288615B - Vorrichtung zur Kuehlung einer Kammer - Google Patents

Vorrichtung zur Kuehlung einer Kammer

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DE1288615B
DE1288615B DED41226A DED0041226A DE1288615B DE 1288615 B DE1288615 B DE 1288615B DE D41226 A DED41226 A DE D41226A DE D0041226 A DED0041226 A DE D0041226A DE 1288615 B DE1288615 B DE 1288615B
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DE
Germany
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cooling
air
cooling chamber
chamber
compressor
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DED41226A
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DUBINSKY MOISEI G
TUMANSKY SERGEI K
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DUBINSKY MOISEI G
TUMANSKY SERGEI K
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F5/00Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater
    • F24F5/0085Systems using a compressed air circuit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/002Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant
    • F25B9/004Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant the refrigerant being air

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  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kühlanlage zum Kühlen einer Kammer, wobei als Arbeitsmedium Luft dient und die Abkühlung durch Entspannung der Luft in einer Expansionsturbine erreicht wird.
  • Grundsätzlich sind derartige, mit Luft arbeitende Kühlanlagen nur dann wirtschaftlich einsetzbar, wenn es um die Erzeugung sehr niedriger Temperaturen, etwa von -70 bis - I60° C, geht.
  • Für die Erzeugung von nur geringeren Minus-Temperaturen (bis etwa -40° C) sind derartige Anlagen wegen des niedrigen Wirkungsgrades des Kompressions- und Expansionsvorganges nicht mehr wirtschaftlich; in diesem Bereich finden fast ausschließlich auf dem Verdampfungsprinzip arbeitende Kühlanlagen Anwendung.
  • Es sind Kühlanlagen für in offenem Kreislauf durchströmende Luft als Arbeitsmedium bekannt, wobei diese Luft bei Eintritt in den Kreisprozeß in einem Wärmetauscher zunächst abgekühlt wird, von dort einer Entspannungsturbine zugeführt wird und unter Abgabe mechanischer Energie und weiterer Abkühlung entspannt wird, dann weiter einen im zu kühlenden Raum befindlichen Radiator durchströmt, dann nach Austritt aus dem Kühlraum den anfänglich erwärmten Wärmetauscher durchströmt und von dort von einem Kompressor und einer besonderen Pumpe wieder auf Atmosphärendruck verdichtet und ins Freie entlassen wird.
  • Nachteilig ist bei einer solchen Anlage zunächst, daß die Kälte der Kühlkammer nur indirekt, nämlich über den Radiator, . zugeführt wird. Damit sind Wärmeübergangsprobleme und eine schlechtere Ausnutzung der Kälteleistung verbunden. Bei der geschilderten Anlage ließe sich eine Verbesserung auch nicht dadurch erreichen, daß unter Weglassung des Radiators die in der Expansionsturbine entspannte Luft der Kühlkammer unmittelbar zugeführt wird, da der Druck hinter der Expansionsturbine unter dem Atmosphärendruck liegt und somit die gesamte Kühlkammer auf dieses niedrige Druckniveau gebracht werden müßte. Es würden bei einem solchen Betriebsverfahren nicht nur besondere Festigkeitsprobleme, insbesondere bei größeren Kühlkammern auftreten; sondern es wäre auch für die meisten Anwendungsfälle des Kühlverfahrens der Unterdruck in der Kühlkammer ungünstig.
  • Bei der beschriebenen Anlage kommt hinzu, daß die Verwendung des Wärmetauschers die Anwendung der Kühlanlage praktisch auf Bereiche oberhalb von 0° C beschränkt. Würde die Anlage im Bereich unterhalb 0° C gefahren, so würde dies zur Bildung von Eis und Reif im Wärmetauscher führen, wodurch einmal wiederum der Wärmeübergang behindert wäre und auch zusätzliche Strömungsverluste aufträten. Schließlich würde die Eis- und Reifbildung ein kontinuierliches Arbeiten der Anlage verhindern.
  • Diese Anlage ist somit auf einen Bereich beschränkt, in dem mit dem Arbeitsmedium Luft arbeitende Kühlanlagen nicht konkurrieren können mit auf dem Verdampfungsprinzip arbeitenden Anlagen.
  • Nachteilig ist bei der beschriebenen Anlage schließlich auch noch, daß zwei getrennte Aggregate zur Rückkompression der Luft erforderlich sind, nämlich der von der Expansionsturbine angetriebene Kompressor und eine zusätzliche Vakuumpumpe. Dies bedeutet einen erhöhten baulichen Aufwand gegenüber einer Anlage, die mit einem Aggregat zur Rückkompression der Luft auskommt.
  • Es ist gegenüber dem vorstehend diskutierten Stand der Technik auch bereits eine Anlage vorgeschlagen worden, bei der die der Atmosphäre entnommene Luft von einem Gebläse durch einen Wärmetauscher getrieben und dort abgekühlt wird und von hier unmittelbar dem zu kühlenden Raum zugeführt wird. Erst nachdem dieser Kühlraum frei durchströmt wurde, wird die Luft einer Expansionsturbine zugeführt, auf ein unter Atmosphärendruck liegendes Druckniveau entspannt, von dort dem Wärmetauscher zugeführt und schließlich von einem Kompressor wieder auf Atmosphärendruck verdichtet und ins Freie entlassen.
  • Auch bei dieser Anlage bleibt die mit dem Wärmetauscher verbundene Problematik, die, wie oben ausgeführt, vor allem verhindert, daß die Anlage in Bereichen unter 0° C kontinuierlich eingesetzt werden kann. Tatsächlich ist die beschriebene Anlage auch vorgeschlagen worden zur Verwendung im Bereich positiver Temperaturen, vornehmlich zur Kühlung von Flugzeugkabinen, wenn die Flugzeuge abgestellt sind und die bordeigene Klimaanlage nicht arbeitet.
  • Nur für diesen besonderen Anwendungsfall wird auch der schlechte Gesamtwirkungsgrad in Kauf genommen werden können, mit dem die vorstehend beschriebene Anlage deswegen- arbeiten muß, weil der Kompressor, der die Arbeitsluft am Ende des offenen Kreislaufes in die Atmosphäre befördert, einen eigenen Antrieb aufweist oder weil für die Rückverdichtung eine _lzesondere Stufe. des. Kompressors einer Gasturbine zur Verfügung stehen muß. Die Expansionsturbine treibt lediglich das Gebläse an, das die der Atmosphäre entnommene Luft durch den Wärmetauscher und die Kabine treibt. Da dieses Gebläse gegen einen vergleichsweise sehr geringen Druckunterschied arbeitet, wird die von der Expansionsturbine abgegebene Leistung nicht einmal voll ausgenutzt, sondern ein Teil der durch das Gebläse geströmten Luft wird vor dem Wärmetauscher an die Atmosphäre abgegeben. Das Gebläse wirkt also auch als Luftwirbelbremse für die Expansionsturbine.
  • Die vorliegende Erfindung will nun die vorstehend beschriebenen Nachteile vermeiden und eine Anlage der gekennzeichneten Art so ausgestalten, daß im kontinuierlichen Betrieb auch sehr niedrige Temperaturen erreicht werden können und daß ein guter Wirkungsgrad erhalten bleibt.
  • Zur Vermeidung von Eis- und Reifbildung ist es an sich bekannt, bei mit Luft arbeitenden Kühlanlagen die Atmosphärenluft zunächst durch einen vorher abgekühlten Regenerator zu leiten, wo sie auf der Außenfläche des Regeneratoreinsatzes ihre Feuchtigkeit absetzt; danach wird sie auf eine bestimmte negative Temperatur (beispielsweise bis -50° C) abgekühlt und gelangt schließlich in eine Expansionsturbine, in welcher eine Expansion der Luft auf einen niedrigeren Druck und somit eine weitere Abkühlung stattfindet.
  • Nach der Expansionsturbine wird die Luft zur Kühlkammer geleitet, wo sie durch die zu kühlenden Objekte wieder Wärme aufnimmt, beispielsweise wieder die Temperatur von -50° C erreicht.
  • Nach der Kühlkammer durchströmt die Luft dann einen zweiten Regenerator, in welchem sie den Regeneratoreinsatz abkühlt und die hier früher abgesetzte Feuchtigkeit aufnimmt. Aus dem Regenerator kommend strömt die Luft in einen Kompressor, in dem sie auf Atmosphärendruck zurückverdichtet und ins Freie entlassen wird. Die Regeneratoren werden von Zeit zu Zeit umgeschaltet, wodurch der regenerative Wärmeaustausch erzielt wird.
  • Eine derartige Anlage benötigt also keinen Wärmetauscher; es ist aber ähnlich wie bei der eingangs beschriebenen Anlage, in der Kühlkammer ein Unterdruck herzustellen, womit die dort beschriebenen Nachteile einhergehen.
  • Falls eine nach dem zuletzt beschriebenen Schema arbeitende Kühlanlage unter Druck betrieben wird, so kann ein Unterdruck in der Kühlkammer zwar vermieden werden, jedoch muß dann zur Wärmeabführung nach dem Kompressor ein voluminöser Wärmetauscher, gewöhnlich des Luft-Wasser-Typs, vorgesehen werden.
  • Die vorliegende Erfindung geht nun aus von einer Kühlanlage zum Kühlen einer Kammer mit in offenem Kreislauf durchströmender Luft, welche vor dem Eintritt in die Kühlkammer in einem Wärmeaustauscher abgekühlt und nach Austritt aus der Kühlkammer in einer Expansionsturbine od. dgl. auf einen unter Atmosphärendruck liegenden Druck entspannt und dem Wärmeaustauscher wieder zugeführt wird, wobei die mit der Expansion entstehende Abkühlung zum Kühlen der in die Kammer einströmenden Luft dient, wonach sie durch einen Kompressor od. dgl. wieder auf Atmosphärendruck gebracht und ins Freie entlassen wird, wobei erfindungsgemäß der Wärmeaustauscher aus wenigstens zwei umschaltbaren Regeneratoren besteht, deren einer von der eintretenden Luft durchströmt wird und diese abkühlt, während der andere von der expandierten Luft durchströmt wird und von dieser gekühlt wird und wobei durch eine Umschaltung die Funktion der Regeneratoren in Intervallen getauscht wird.
  • Der Antrieb einer solchen Anlage kann zweckmäßig in der Weise geschehen, daß die gesamte in der Expansionsturbine gewonnene mechanische Energie dem Kompressor zugeführt wird und zur Deckung des weitergehenden Leistungsbedarfes des Kompressors ein zusätzlicher Antrieb, etwa ein mechanischer Antrieb, vorgesehen ist.
  • Zur schnellen Erreichung des Betriebszustandes der Anlage kann es weiter zweckmäßig sein, zwischen der Luftzuführungsleitung und der Luftabführungsleitung der Kühlkammer einen die Kühlkammer kurzschließenden Kanal vorzusehen.
  • Mit der vorstehend skizzierten Anlage gelingt es, auch besonders große Kühlkammern im kontinuierlichen Verfahren auf sehr niedrige Temperaturen zu bringen, so daß, um zwei vorteilhafte Anwendungsfälle zu nennen, in der Kühlkammer ganze Maschinen oder andere Gegenstände bei besonders niedrigen Temperaturen getestet werden können, oder Lebensmittel, z. B. Fische, in großen Mengen rasch eingefroren werden können.
  • Die beschriebene Anlage kann hierbei mit beliebigen Turbinen- und Kompressorkonstruktionen arbeiten; es können Axial- und Radialmaschinen, aber auch Kolben und andere geeignete Maschinen Anwendung finden.
  • Nachstehend soll die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden; es zeigt F i g. 1 ein Schema der erfindungsgemäßen Luftkühlanlage und F i g. 2 den Arbeitsprozeß im T-s-Diagramm. Die dargestellte Anlage besteht aus einer Entspannungsturbine 1, einem Verdichter 2, zwei Regeneratoren 3 und 4, einer Kühlkammer 5, einem Getriebe 6, zwei Ventilen 7 und 8 und einem überströmkanal 9.
  • Im Betrieb gelangt die Atmosphärenluft durch den Einlaßstutzen und das Ventil 7 zum bereits durch die Expansionsturbine abgekühlten Regenerator 3; sie wird beim Durchgang desselben gekühlt und hinterläßt die in ihr enthaltene Feuchtigkeit auf dem Einsatz des Regenerators, danach gelangt die Luft über das Ventil 8 in die Kühlkammer 5, wo sie sich durch die abzuführende Wärme bei der Abkühlung der darin befindlichen Gegenstände erwärmt. Nach der Kühlkammer gelangt die Luft in die Expansionsturbine 1 und wird dem Expansionsvorgang unterzogen, entsprechend sinkt auch ihre Temperatur. Im Idealfall wird der Anwärmungsgrad der Luft in dei Kühlkammer dem Abkühlungsgrad in der Turbine gleichkommen. Die Turbine arbeitet mit einer Druckdifferenz vom Druck in der Kühlkammer zum Druck am Eintritt in den Kompressor 2.
  • Die in der Expansionsturbine 1 abgekühlte Luft gelangt über das Ventil 8 in den zweiten Regenerator 4, um beim Durchströmen dessen Einsatz zu kühlen und die früher abgesetzte Feuchtigkeit zu absorbieren.
  • Im Kompressor 2 wird die Luft bis zum Atmosphärendruck verdichtet und in heißem Zustand über das Rohr 10 ausgestoßen, sofern der Wärmeinhalt dieser Luft nicht für andere Zwecke ausgenutzt wird.
  • Von Zeit zu Zeit werden die Regeneratoren umgeschaltet, wodurch ein regenerativer Wärmeaustausch und eine ununterbrochene Zuführung kalter Luft zur Kühlkammer gewährleistet werden.
  • Die Leistung der Turbine 1 dient zum Antrieb des Kompressors 2; außerdem wird über das Getriebe 6 die für den Kompressorenantrieb zusätzliche Leistung von einer separaten Leistungsquelle der Turbokühlanlage zugeführt.
  • Bis zur Erreichung des Betriebspunktes, also in der Zeit, in der die Kühlleistung der Maschine zur Abkühlung der Konstruktionsteile der Maschine selbst verbraucht wird, bleibt die Kühlkammer 5 abgeschaltet, und die Luft strömt aus dem Regenerator3 über den Überführungskanal 9 direkt nach der Turbine 1. Der Überführungskanal ermöglicht somit, innerhalb kurzer Zeit die Maschine auf das notwendige Temperaturniveau am Eintritt zur Kühlkammer zu bringen.
  • Außerdem gewährt der Überführungskanal während des Betriebes die Möglichkeit, die Arbeit des Turbokompressors in Abhängigkeit von der Wärmebelastung der Kühlkammer zu regeln.
  • Zur Druckregelung in der Kühlkammer und insbesondere. zum Ausgleich der pneumatischen Druckverluste auf dem Wege vom Eintritt in die Maschine bis zur Kühlkammer wird von dem Ventil 7 oder vor der Kühlkammer 5, falls benötigt, ein zusätzlicher Ventilator eingebaut.
  • F i g. 2 veranschaulicht das T-s-Diagramm des Arbeitsverlaufs der Anlage nach dem vorgeschlagenen Verfahren.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, entspricht der Abkühlungsverlauf der Luft in dem zuerst durchströmten Regenerator dem Abschnitt a-b der schematischen Darstellung. Der Abschnitt b-c entspricht der Anwärmung der Luft in der Kühlkammer bei Abkühlung verschiedener Gegenstände. Der Abschnitt c-d gibt die Expansion der Luft in der Turbine wieder. Der Abschnitt d-e entspricht der Anwärmung der Luft im zweiten Regenerator bei Abkühlung des Regeneratoreinsatzes; der Abschnitt e-g entspricht der Kompression der Luft im Verdichter. In dem Punkt g erfolgt das Ausstoßen der aufgeheizten Luft aus der Anlage und somit die Ableitung der Wärmeaus dem Kreislauf.
  • Unter Berücksichtigung der obigen, bevorzugten Ausführungsweise der Erfindung ergeben sich für eine ausgeführte Anlage als Beispiel folgende Kennwerte:
    Kälteleistung . . . . . . . . . . . . 26 000 kcal/Stunde
    Eintrittstemperatur
    vor der Kühlkammer ... von -70 bis -130° C
    Anwärmung der Luft
    in der Kühlkammer . . . . A t = 30° C
    Luftverbrauch der Anlage 1. kg/Sekunde
    Leistungsaufwand . . . . . . . . 1V = 55 bis 70 kW
    Infolge der hohen Wirkungsgrade des Kompressors und der Turbine .gewährleistet die Kühlanlage nach der Erfindung einen Kältezustand von -80° jC und darüber hinaus am Kühlkammereintritt, wobei die Werte des Kühlungsfaktors günstiger liegen als bei den üblichen zweistufigen Dampfkältemaschinen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kühlanlage zum Kühlen einer Kammer mit in offenem Kreislauf durchströmender Luft, welche vor dem Eintritt in die Kühlkammer in einem Wärmeaustauscher abgekühlt und nach Austritt aus der Kühlkammer in einer Expansionsturbine od. dgl. auf einen unter Atmosphärendruck liegenden Druck entspannt und dem Wärmeaustauscher wieder zugeführt wird, wobei die mit der Expansion entstehende Abkühlung zum Kühlen der in die Kammer einströmenden Luft dient, wonach sie durch einen Kompressor od. dgl. wieder auf Atmosphärendruck gebracht und ins Freie entlassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeaustauscher aus wenigstens zwei umschaltbaren Regeneratoren (3, 4) besteht, deren einer (3) von der eintretenden Luft durchströmt wird und diese abkühlt, während der andere (4) von der expandierten Luft durchströmt wird und von dieser gekühlt wird, wobei durch die Umschaltung (7, 8) die Funktion der Regeneratoren in Intervallen getauscht wird. 2. .Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsturbine (1) den Kompressor (2) antreibt und zur Deckung des weitergehenden Leistungsbedarfs des Kompressors (2) ein zusätzlicher Antrieb (6) vorgesehen ist. 3. Kühlanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Antrieb ein mechanischer Antrieb ist. 4.. Kühlanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ,zwischen der Luft zuhihrungsleitung und der Luftabführungsleitung der Kühlkammer (5) ein die Kühlkammer (5) kurzschließender Kanal (9) vorgesehen ist.
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