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DE1286735B - Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere fuer Gebaeude, mit um jeweils eine Achse bewegbaren Sonnenschutzlamellen - Google Patents

Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere fuer Gebaeude, mit um jeweils eine Achse bewegbaren Sonnenschutzlamellen

Info

Publication number
DE1286735B
DE1286735B DES93286A DES0093286A DE1286735B DE 1286735 B DE1286735 B DE 1286735B DE S93286 A DES93286 A DE S93286A DE S0093286 A DES0093286 A DE S0093286A DE 1286735 B DE1286735 B DE 1286735B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sun protection
slats
protection device
control elements
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES93286A
Other languages
English (en)
Inventor
Gruber Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES93286A priority Critical patent/DE1286735B/de
Publication of DE1286735B publication Critical patent/DE1286735B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/08Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae
    • E04F10/10Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae collapsible or extensible; metallic Florentine blinds; awnings with movable parts such as louvres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für Gebäude, mit Sonnenschutzlamellen, die um jeweils eine Achse mittels motorischen, durch lichtempfindliche elektrische Steuerelemente gesteuerten Antriebs bewegbar sind.
  • Es sind Sonnenschutzeinrichtungen bekannt, bei denen Markisen oder lamellenartige Glieder elektromotorisch bewegt werden und zur Steuerung des elektromotorischen Antriebs die Wärmestrahlung bzw. das sichtbare Licht der Sonne über entsprechende Wandler auf den Antriebsmotor derart einwirkt, daß die Sonnenschutzeinrichtung in eine ihrer beiden Endstellungen - »aufs< oder »zu« - bewegt wird. Da die bekannten Sonnenschutzeinrichtungen nur eine Einstellung in die jeweilige Endlage kennen, ist es mit ihnen nicht möglich, bei Gebäuden oder beispielsweise auch bei Schiffen einen `Raum oder einen Bereich in Abhängigkeit von der jeweiligen Einfallsrichtung der Sonnenstrahlung so gegen diese zu schützen, daß er bei Abschattung der direkten Sonnenstrahlung noch möglichst gut beleuchtet ist.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Sonnenschutzeinrichtung zu schaffen, die automatisch eine Anpassung der Lamellenstellung an die jeweilige Einfallsrichtung der Sonnenstrahlung vornimmt. Man könnte an sich daran denken, beispielsweise mittels Kurvenscheiben eine Programmsteuerung für die Stellung der Lamellen vorzunehmen. Nun ist aber derjenige Winkel der Sonnenstrahlung, bei dem am Morgen eine Verstellung der Lamellen im in Westrichtung schließenden Sinne erforderlich wird, im Winter etwa 1 bis 11/2 Stunden früher erreicht als im Sommer. Ähnlich verhält es sich beim erneuten Öffnen der Lamellen am Nachmittag. Die für die Auslegung der Kurvenscheibe entscheidende Programmzeitdauer ist also im Winter küzer als im Sommer. Es ist auch nicht möglich, das Programm einfach zeitlich beispielsweise um 1 Stunde zu verschieben, da am Mittag, wenn die Sonne genau im Süden steht und die Strahlung senkrecht auf eine in Ost-West-Richtung orientierte Hauswand fällt, der jahreszeitliche Unterschied nur einige Minuten beträgt.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anpassung der Lamellenstellung an die sich ändernde Einfallsrichtung der Sonnenstrahlen die Steuerelemete zumindest einem Teil der Lamellen so zugeordnet sind, daß sie infolge der Lamellenbewegungen ihre Lage bezüglich der jeweiligen Einfallsrichtung der Sonnenstrahlung ändern.
  • Der elektromotorische Antrieb kann entweder nur die zugeordneten Lamellen, deren lichtempfindliche Steuerelemente die Steuerbefehle für ihn erzeugen, oder aber sämtliche vorhandenen Lamellen durch einen einzigen Antriebsmotor in dem genannten Sinn verstellen. Auch können alle vorhandenen Antriebsmotoren, z. B. für eine Gebäudeseite, durch dieselben lichtempfindlichen Steuerelemente gesteuert werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der dem Patentanspruch 1 untergeordnetenAnsprüche. Im folgenden Teil der Beschreibung wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt: F i g. 1 zwei Lamellen der Sonnenschutzeinrichtung mit Steuerelementen in Ausgangsstellung, F i g. 2 die beiden Lamellen nach F i g.1 in einer veränderten Stellung, die der Einfallsrichtung der Sonnenstrahlen angepaßt ist, und F i g. 3 Schaltpläne für die Sonnenschutzeinrichtung. Aus F i g.1 ist zu erkennen, daß auf der der schattenwerfenden anderen Lamelle, die mit A bezeichnet ist, gegenüberstehenden Oberfläche der einen, mit B bezeichneten Lamelle Steuerelemente a, b jeweils im Bereich der beiden Längskanten der Lamelle B befestigt sind. Diese Steuerelemente a, b sind mit einer aus der F i g.1 nicht ersichtlichen ersten elektrischen Schaltung I verbunden, die nur dann Steuerbefehle für die Drehung der Lamellen A, B in einer Richtung P4 an den Antriebsmotor gelangen läßt, wenn beide Gruppen von Steuerelementen, also sowohl die Steuerelemente a als auch die Steuerelemente b, außerhalb des Schlagschattens der anderen Lamelle A liegen. Dabei kann jede Gruppe von Steuerelementen für sich aus einem oder mehreren dieser Elemente bestehen.
  • Man erkennt in F i g. 1, daß bei der Ausgangsstellung der Lamellen A und B, die in diesem Beispiel die Stellung senkrecht zur Wand Wa ist, der die Schattengrenze der Lamelle A bildende Sonnenstrahl P1 so fällt, daß sowohl die Steuerelemente a als auch die Steuerelemente b auf der Lamelle B außerhalb des Schattens der Lamelle A liegen. In diesem Falle bewirkt die mit den Ausgängen der Steuerelemente a, b verbundene erste Schaltung die Drehung derLamellenA und B im Uhrzeigersinn um ihre Achsen x und y, d. h. im Sinne der Pfeile P2, bis der jetzt die Schattengrenze der Lamelle A darstellende Sonnenstrahl P3 oberhalb der lichtempfindlichen Bauteile b auf die Lamelle B auftrifft, also b im Schlagschatten der Lamelle A liegt.
  • Da die Sonne im Sinne des Pfeiles P4, von ihrer morgendlichen Stellung ausgehend, weiterwandert, werden weitere Verstellungen der Lamellen A und B im Sinne der Pfeile P2 bewirkt, sobald die Steuerelemente b wieder direkt von der Sonne bestrahlt werden. Diese Verstellung geht so lange, bis eine in F i g. 1 mit El bezeichnete erste Extremstellung der Lamellen erreicht ist.
  • Es sind Schaltmittel vorgesehen, die nach der Drehung der Lamellen A, B in diese vorgegebene erste Extremstellung El die weitere Drehung der Lamellen in der durch die Pfeile P2 angedeuteten Richtung unterbinden. Zweckmäßigerweise geschieht dies dadurch, daß ein Stellungsanzeiger vorhanden ist, der bei Erreichen der ersten Extremstellung durch eine erste Grenzkontakteinrichtung den der Drehrichtung im Sinne der Pfeile P2 zugeordneten Speisestromkreis für den Antriebsmotor über elektromechanische oder elektronische Relais unterbricht.
  • Befinden sich die Lamellen A und B eine vorgegebene Zeit, z. B. 1 Stunde, in der ersten Extremstellung El, so bewirken Schaltmittel die Drehung der Lamellen in der entgegengesetzten Richtung P5, im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2, also eine Linksdrehung, bis in die zweite Extremstellung E2.
  • Man erkennt, daß nach dieser etwa in der Mittagszeit vorgenommenen Linksbewegung in Richtung P5 die die Steuerelemente a, b tragende Oberfläche der Lamelle B der Sonne abgekehrt ist. Aus diesem Grunde trägt auch die Lamelle A auf ihrer der Lamelle B zugekehrten Oberfläche Steuerelemente c, d, von denen in erster Linie die Elemente d an der der Wand Wa zugekehrten Längskante der Lamelle A interessieren. Diese Steuerelemente sind bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit einer zweiten elektrischen Schaltung, die ebenfalls in den F i g. 1 und 2 nicht dargestellt ist, verbunden. Diese elektrische Schaltung ist so ausgelegt, daß sie nur dann Steuerbefehle für die Drehung der Lamellen A, B in der Richtung der Pfeile P2 an den Antriebsmotor gelangen läßt, wenn die Steuerelemente d im Schlagschatten der Lamelle B liegen. Dies ist in F i g. 2 dargestellt. Man erkennt, daß in der ausgezogenen Stellung der Lamellen A und B die Steuerelemente d auf der Lamelle A im Schlagschatten der Lamelle B liegen. Dies bedeutet, daß die Abschirmwirkung der Lamellen A und B größer ist, als dies entsprechend der Sonnenstellung erforderlich ist. Aus diesem Grunde erfolgt, gesteuert von den Steuerelementen d, eine Drehung der Lamellen A und B um ihre Achsen x und y im Sinne der Pfeile P2, bis die Steuerelemente d wieder direkt von der Sonne bestrahlt werden.
  • Auch diese erneute Rechtsdrehung kann nur so lange bzw. so oft erfolgen, bis die Lamellen eine dritte Extremstellung, die in F i g. 2 mit E3 bezeichnet ist, erreichen. In dem der F i g. 2 zugrunde gelegten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist diese dritte Extremstellung identisch mit der Stellung der Lamellen senkrecht zur Wand Wa. Es ist nämlich häufig nicht erforderlich, bei der abendlichen Sonneneinstrahlung noch weitere Lamellenverstellungen vorzunehmen. Außerdem ist das Vorsehen der dritten Extremstellung insofern zweckmäßig, als diese - wie in dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel - so gewählt sein kann, daß sie der Ausgangsstellung der Lamellen am nächsten Morgen entspricht. Aus diesem Grunde wird bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dafür gesorgt, daß die Erzeugung der Steuerbefehle für den Antriebsmotor bei Erreichen der dritten Extremstellung E3 durch automatische Umschaltung wieder von der zweiten elektrischen Schaltung in die erste elektrische Schaltung zurückverlegt wird, so daß dann nicht mehr die Steuerelemente c, d auf der Lamelle A, sondern die Steuerelemente a, b auf der Lamelle B für die Lamellendrehung verantwortlich sind. Damit liegt wieder der Ausgangszustand vor, und die erneute Lamellendrehung erfolgt in der an Hand der F i g. 1 beschriebenen Weise.
  • Die Anordnung besitzt den Vorteil, völlig unabhängig von der geographischen Lage und der Lage des Gebäudes zur Nord-Süd-Richtung zu sein.
  • Im folgenden wird nun die an Hand der F i g. 1 und 2 hinsichtlich ihrer Wirkungsweise im Prinzip beschriebene bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenschutzeinrichtung in ihren Einzelheiten an Hand der F i g. 3 beschrieben. Man erkennt, daß in F i g. 3 vier mit römischen Ziffern bezeichnete Schaltungen besonders hervorgehoben sind. Bei den Schaltungen I und II handelt es sich um die bereits erwähnten elektrischen Schaltungen, von denen I mit dem Ausgang der Steuerelemente a, b auf der Lamelle B und II mit dem Ausgang der entsprechenden Steuerelemente c, d auf der anderen Lamelle A verbunden ist.
  • Mit III ist eine elektrische Zusatzschaltung bezeichnet, die der Durchführung besonderer zweckmäßiger Schaltmaßnahmen im Falle der Bewölkung, d. h. des Fehlens einer direkten Sonnenstrahlung, dient. Diese Schaltung »sucht« die wiedergekehrte Sonne nach Beendigung der Bewölkung. Schließlich ist mit IV eine weitere, als Turnusschaltung bezeichnete Schaltungsanordnung hervorgehoben, die bei der Umschaltung von dem automatischen Betrieb auf Turnusbetrieb, gesteuert durch eine Schaltuhr Sch, wirksam wird.
  • Mit A und B sind zwei im Querschnitt dargestellte, senkrecht angeordnete Lamellen bezeichnet.
  • Fällt direktes Sonnenlicht auf das Steuerelement a der Lamelle B, während das Steuerelement b noch im Schatten liegt, tritt der Zeiger des Anzeigers B' aus dem Grenzkontakt nzinll. Eine Verstellung der Lamellen erfolgt dadurch noch nicht.
  • Erst wenn auf das Steuerelement b ebenfalls direktes Sonnenlicht fällt, d. h. der Schatten der Lamelle A auf der Lamelle B bereits das Steuerelement b passiert hat, werden beide Fotospannungen addiert, der Zeiger des Instrumentes B' erreicht den Grenzkontakt ntaxll, der über tlul das Y-Relais in Schaltung I einschaltet.
  • Dieses ist beispielsweise etwa 1 bis 6 sec abfallverzögert. Dadurch bleibt das R-Relais ebenso lange angezogen, und der Stellimpuls reicht aus, die Lamellen so weit zu verstellen, daß das Steuerelement b wieder in den Schatten der Lamelle A gerät.
  • Die Lamellenverstellung erfolgt über die Kontakte rlal und s'/rl, die dann den einen Speisestromkreis für den Antriebsmotor M schließen.
  • Ist die Sonne inzwischen so weit gewandert, daß abermals das Steuerelement b ebenso stark wie das Steuerelement a belichtet wird, spricht erneut der Grenzkontakt max/1 an. Das V-Relais bringt wieder das R-Relais, und über rlal erfolgt nochmals eine Lamellenverstellung nach rechts. Dies geschieht so oft bzw. so lange, bis der Stellungsanzeiger C mit seinem Grenzkontakt r das S'-Relais zum Ansprechen bringt (erste Extremstellung). Dieses verhindert mit seinem Ruhekontakt s'/rl weitere Rechtsimpulse in der Impulsleitung des Motors M. Das S'-Relais hält sich über die Kontakte s'/al und t/rl. Mit dem Arbeitskontakt s'la2 bringt es das S-Relais, das aber nicht sofort, sondern anzugsverzögert (z. B. 1 Stunde) anspricht. Nach Ablauf der Anzugsverzögerungszeit schließt das S-Relais den Kontakt s/al und verstellt damit die Lamellen nach links, d. h., es führt eine Wendung der Lamellen bis zum linken Grenzkontakt 1 des C'-Anzeigers aus (zweite Extremstellung), der dann das T-Relais bringt.
  • Das T-Relais trennt mit seinem Kontakt t/rl die Selbsthaltung des S'-Relais auf und hält sich über t/al und u/rl selbst. Mit seinem Kontakt t/ul wird die Steuerspannung auf den Kontakt max/2 des Anzeigers A' geschaltet, so daß nunmehr die weitere Steuerung der Lamellen über die Steuerelemente c, d und die Schaltung 1I erfolgt.
  • Gleichzeitig bewirkt das T-Relais über die Kontakte p/rl und t/a2 eine Verstellung der Lamellen nach rechts, und zwar so lange, bis das zweite Steuerelement d direktes Licht erhält, d. h. der Kontakt max/2 des Anzeigers A' anspricht und das P-Relais bringt. Dieses hält sich über den eigenen Kontakt plal sowie über ilrl und y/rl selbst und verhindert durch Öffnen seines Kontaktes p/rl eine weitere Rechtsverstellung der Lamellen über tla2.
  • Nun spricht das J-Relais anzugsverzögert an. Die Anzugsverzögerungszeit muß so eingestellt werden, daß mit Sicherheit das zweite Steuerelement d z. B. 2 bis 3 cm innerhalb des Schattens der= Lamelle B liegt. Nach Ablauf dieser Zeit ist der Zeiger aus dem Kontakt max/2 des Anzeigers A' herausg @trefen und dieser Kontakt geöffnet. Das ansprechet-ie 'J-Relais trennt mit seinem Kontakt ilrl die Selbsthaltung des P-Relais auf. Über plrl erfolgt, da sich das T-Relais noch über ulr 1 selbst hält, eine weitere Rechtsverstellung der Lamellen, bis erneut auf das zweite Steuerelement d direktes Licht fällt. Diese Verstellung wiederholt sich so oft, bis die Lamellen schließlich als dritte Extremstellung E3 in diesem Ausführungsbeispiel die Stellung senkrecht zur Wand Wa erreichen und das U-Relais anspricht. Dieses unterbricht die Selbsthaltung des T-Relais.
  • Der Kontakt tlul schaltet nun wieder auf den Anzeiger B' und damit auf die Steuerelemente a, b um, welche dadurch für den nächsten Morgen wieder schaltbereit sind. Die Lamellen bleiben bis zum nächsten Morgen in der Extremstellung E3 stehen.
  • Schirmen Wolken die Sonnenstrahlen ab, so daß die Steuerelemente a, b, c und d kein direktes Sonnenlicht erhalten, werden die Zeiger der Instrumente B' und A' die min-Grenzkontakte minll und min12 auslösen, und die Zusatzschaltung IIf wird wirksam. Diese Grenzkontakte sind in Reihe geschaltet und bringen das H-Relais sofort und das W-Relais anzugsverzögert, beispielsweise 1 bis 10 min, zum Ansprechen. Diese Verzögerung soll verhindern, daß das W-Relais bei nur kurzzeitigen Eintrübungen, z. B. durch vorüberziehende Rauchschwaden u. dgl., anspricht. Das W-Relais spricht also erst an, wenn die Sonne bereits eine gewisse Zeit verdeckt ist.
  • Je nachdem, ob das T-Relais bereits angezogen oder noch nicht angezogen hat, werden die Lamellen entweder über die Kontakte t/u2, w/a2, u/r3, K-Relais und klal durch Linksimpulse oder über 11u2, ivlal, ulr4, M-Relais und mlal durch Rechtsimpulse zur Extremstellung E3 hin bewegt.
  • Ist diese Extremstellung E3 erreicht, wird über die in Reihe geschalteten Grenzkontakte der Anzeiger D'1, D'2 und D'3 der verschiedenen Stockwerke des Gebäudes das U-Relais erregt, das dann mit seinen Kontakten u/r3 und u/r4 entweder das M- oder das K-Relais zum Abfallen bringt. Es unterbricht damit die weitere Aussendung von Links- bzw. Rechtsimpulsen über die Kontakte klal oder inlal. Das W-Relais bleibt aber über minll und xlal (min12) noch angezogen. Die Lamellen bleiben dann so lange in der Extremstellung E3 stehen, bis die Sonnenstrahlen nicht mehr durch die Bewölkung abgeschirmt sind, gleichgültig ob dies am selben oder erst am nächsten Tag der Fall ist.
  • Falls während der Verstellung der Lamellen durch das W-Relais die Sonne plötzlich wieder die Einrichtung bescheint, sorgen die Kontakte h/al, k/a2 oder mla2 dafür, daß das W-Relais so lange gehalten wird, bis die Lamellen die Extremstellung E3 erreicht haben.
  • Bescheint die Sonne am selben Tage wieder die Sonnenschutzeinrichtung, so sind für die Steuerung folgende Situationen möglich: 1. Die direkten Sonnenstrahlen treffen die Steuerelemente a und b der Lamelle B, während die Elemente c und d noch im Schatten der Lamelle A sind; 2. das direkte Sonnenlicht trifft auf die Steuerelemente c und d der Lamelle A, während die Elemente a und b im Schatten der Lamelle B sind; 3. es werden beide Steuerelementenpaare etwa gleich beschienen; 4. direktes Sonnenlicht trifft nur das Steuerelement a und 5. direktes Sonnenlicht trifft nur das Steuerelement e. Im 1. Falle wird der Kontakt minll des Anzeigers B' öffnen, das W-Relais fällt ab, und da das T-Relais noch nicht angezogen hat, wird die Steuerung der Lamellen, wie bereits beschrieben, vom Steuerelementenpaar a, b über maxl1 und tlul erfolgen.
  • Das W'-Relais hält zwar seinen Kontakt w%al für die Dauer der eingestellten Abfallverzögerungszeit noch geschlossen. Das Y-Relais kann in diesem Falle aber nicht ansprechen, da minll geöffnet ist. Für den Fall, daß minl1 nochmals schließen sollte, während Wlal noch geschlossen, d. h. die Abfallverzögerungszeit des W'-Relais noch nicht abgelaufen ist, verhindert der Kontakt h/rl, daß das Y-Relais kommt, da das H-Relais sofort wieder anzieht.
  • Im 2. Falle wird der Kontakt minl2 des Anzeigers A' öffnen. Das X-Relais fällt ab, xlal wird geöffnet, W- und H-Relais fallen unverzögert ab.
  • Das W'-Relais ist derart abfallverzögert, daß mit Sicherheit die Linksverstellung der Lamellen bis zum Erreichen des Grenzkontaktes 1 des Anzeigers C ausreicht. Die Verstellung der Lamellen erfolgt über minll, Wlal, h/rl, t/r2, Y-Relais und den Kontakt ylal, bis mit t/r2 das Y-Relais abgeworfen wird. Das 7-Relais hat angezogen und mit seinem Kontakt tlul die weitere Steuerung dem Steuerelementenpaar c, d übertragen.
  • Das Relais W' öffnet nach seiner Abfallverzögerungszeit seinen Kontakt w%al. Die Steuerung der Lamellen erfolgt nun so lange über die Schaltung II, bis das U-Relais mit seinem Kontakt u/rl das T-Relais abwirft und den Kontakt tlul wieder für den nächsten Tag vorbereitet, d. h. auf das Steuerelementenpaar a, b und somit auf die Schaltung I umschaltet.
  • Im 3. Falle, wenn beide Kontakte ininll und min12 nach Bestrahlung durch die Sonne öffnen, d. h. die Sonne fast senkrecht zur Gebäuderichtung steht, fällt das W-Relais und mit ihm das I- Relais unverzögert ab. Über minll und xlrl kommt das Z-Relais. Dieses hält sich über z/al und rlrl selbst. Über z/al und s%rl erfolgt eine Rechtsverstellung der Lamellen, und zwar so lange, bis das zweite Steuerelement b ebenfalls in direktes Sonnenlicht gerät. Da beide Steuerelemente c und d inzwischen in den Schatten der Lamelle A geraten sind, schließt inin/2. Das X-Relais zieht an und xlrl öffnet.
  • Y- und R-Relais übernehmen nunmehr die weitere Steuerung der Lamellen. Das R-Relais hat mit Kontakt rlrl die Selbsthaltung des Z-Relais aufgehoben.
  • Sobald das Steuerelement b in den Schatten gerät, bleiben die Lamellen stehen. Die Lamellen haben dann die dem augenblicklichen Sonnenstand entsprechende Stellung gefunden.
  • Gegebenenfalls muß eine Wendung der Lamellen erfolgen.
  • Im 4. Falle bleiben die Lamellen senkrecht zur Wand Wa stehen, bis die Sonne so weit gewandert ist, daß auch das Steuerelement b in direktes Sonnenlicht gerät. Die Steuerung der Lamellen beginnt dann in der bereits geschilderten Weise.
  • Im 5. Falle erfolgt keine Lamellenverstellung. Die Lamellen bleiben bis zum nächsten Tag in der Extremstellung E3. Es ist zweckmäßig, während der Verstellung Synchronisierpausen einzulegen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist in den Speisestromleitungen des Antriebsmotors M ein Umschalter US vorgesehen, der die wahlweise Einschaltung der beschriebenen Automatik und des Turnusbetriebes mittels einer steuernden Schaltuhr gestattet. Zweckmäßig ist, diesem Umschalter noch zwei andere Stellungen zu geben, nämlich für Handbetrieb, bei dem entweder eine Linksdrehung oder eine Rechtsdrehung der Lamellen A und B durch Steuerung von Hand eingeleitet werden kann.
  • Im folgenden wird nun der Turnusbetrieb im einzelnen beschrieben.
  • Ausgangsstellung der Lamellen für Turnusbetrieb ist die Lamellenstellung senkrecht zur Wand Wa, d. h. die dritte Extremstellung E3.
  • Wird der Umschalter US auf Turnusbetrieb gestellt, so wird die bisherige Impulsleitung von Stellung »Hand« und »Automatik« getrennt, und die Impulsleitungen l' und r' werden dem Motor M aufgeschaltet. Gleichzeitig wird mit der Umschaltung auf Turnus mit einem Hilfskontakt usla die Schaltuhr Sch eingeschaltet.
  • Der erste Schaltkontakt der Uhr bringt über schlal das N-Relais in der Turnusschaltung IV, das sich über nla2 und olrl hält. Mit seinem Kontakt nlal gibt es einen Stellimpuls für Rechtsdrehung über r' auf den Motor und zwar so lange, bis der Grenzkontakt 27,5° rechts am Anzeiger F' das O-Relais bringt. Dieses trennt die Selbsthaltung des N-Relais und hält sich selbst über ola2 und qlrl.
  • Das Relais O gibt mit seinem Kontakt olal Stellimpulse links über l', bis der Grenzkontakt links am Anzeiger F' das Q-Relais bringt. Dieses trennt die Selbsthaltung des O-Relais und hält sich selbst über q/a2 und u/r5.
  • Mit dem Kontakt qlal werden wieder Rechtsimpulse über die Impulsleitung r' gegeben, bis die Grenzkontakte in der Extremstellung E3 der Stellungsanzeiger D' 1, D'2 und D'3 das U-Relais zum Ansprechen bringen und dieses mit dem u/r5-Kontakt die Selbsthaltung des Q-Relais aufhebt. Das U-Relais ist also sowohl der Automatik als auch dem Turnusbetrieb zugeordnet.
  • Die Lamellen bleiben nun in der Extremstellung E3, bis ein erneuter Impuls der Schaltuhr Sch (z. B. alle 60 min) wieder das N-Relais bringt und dieses eine Verstellung der Lamellen von ±27,5°, wie bereits beschrieben, wiederholt. Statt 27,5° kann verständlicherweise auch ein anderer Winkel gewählt werden.
  • Die Umschaltung von Turnus auf Hand oder Automatik beendet den Turnusbetrieb, und die Schaltuhr Sch wird über den Kontakt usla außer Betrieb gesetzt.
  • Um plötzliche Umsteuerungen der Motore von links nach rechts oder zu rasche Schaltfolgen zu vermeiden, sieht man zweckmäßigerweise vor den Schaltschützen für Links- und Rechtsdrehung des Motors je ein Verzögerungsrelais (etwa 0 bis 4 sec) vor.
  • Bevor der Umschalter wieder auf »Automatik« gestellt wird, ist zu beachten, daß die Lamellen vorher in die Extremstellung E3 gestellt sind. Die Automatik kann nur aus dieser Stellung heraus wieder beginnen.
  • Das C-Relais sorgt dafür, daß bei Zurückschaltung des Umschalters auf »Automatik« das W'-Relais über den Kontakt c/rl aufgezogen ist. Mit Hilfe von zwei Potentidinetern (nicht dargestellt), die parallel zu den Steuerelementen a, b und e, d geschaltet sind, ist die Ansprechempfindlichkeit einzustellen.

Claims (21)

  1. Patentansprüche: 1. Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für Gebäude, mit Sonnenschutzlamellen, die um jeweils eine Achse mittels motorischen, durch lichtempfindliche elektrische Steuerelemente gesteuerten Antriebs bewegbar sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zwecks Anpassung der Lamellenstellung an die sich ändernde Einfallsrichtung der Sonnenstrahlen die Steuerelemente (a, b; c, d) zumindest einem Teil der Lamellen (A, B) so zugeordnet sind, daß sie infolge der Lamellenbewegungen ihre Lage bezüglich der jeweiligen Einfallsrichtung der Sonnenstrahlung ändern.
  2. 2. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß die Steuerelemente (a, b; c, d) an den Lamellen'(A, B) befestigt sind.
  3. 3. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelemente (a, b; c, d) auf den Lamellen (A, B) relativ zueinander derart angeordnet sind, daß Schlagschatten von einer der einen Lamelle (B) benachbarten anderen Lamelle (A) zeitweilig auf zumindest einen Teil der auf der einen Lamelle (B) befestigten Steuerelemente (b) fallen und die Erzeugung der Steuerbefehle beeinflussen (F i g. 1).
  4. 4. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der schattenwerfenden anderen Lamelle (A) gegenüberstehenden Oberfläche der einen Lamelle (B) Steuerelemente (a, b) jeweils im Bereich der beiden Längskanten der Lamelle (B) befestigt sind und daß diese Steuerelemente (a; b) mit einer ersten elektrischen Schaltung (1) verbunden sind, die nur dann Steuerbefehle für die Drehung der Lamellen (A, B) in einer Richtung (P4) an den Antriebsmotor (M) gelangen läßt, wenn beide Gruppen von Steuerelementen (a, b) außerhalb des Schlagschattens der anderen Lamelle (A) liegen.
  5. 5. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden Gruppen von Steuerelementen (a, b) im deren elektrische Ausgangsgrößen summierenden Sinne zusammengeschaltet und mit dem Eingang eines elektromechanischen oder elektronischen Relais (maxl1, V) verbunden sind, das, gegebenenfalls über weitere Relais (R), nur dann einen der einen Drehrichtung (P4) der Lamellen (A, B) zu- geordneten Speisestromkreis für den Antriebsmotor (M) schließt, wenn bei beiden Gruppen von Steuerelementen (a, b) der ihrem bestrahlten Zustand zugehörige Wert der Ausgangsgröße vorhanden ist.
  6. 6. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (C) angeordnet sind, die nach Drehung der Lamellen (A, B) in eine vorgegebene erste Extremstellung (El) die weitere Drehung der Lamellen (A, B) in dieser Richtung (P4) unterbinden.
  7. 7. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellungsanzeiger (C) vorhanden ist, der bei Erreichen der ersten Extremstellung (El) durch eine erste Grenzkontakteinrichtung (r) den der einen Drehrichtung (P4). zugeordneten Speisestromkreis für den Antriebsmotor (M) über elektromechanische oder elektronische Relais (S') unterbricht. B.
  8. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (S) vorhanden sind, die eine vorgegebene Zeit nach Erreichen der ersten Extremstellung (E1) eine Drehung der Lamellen (A, B) in der der einen Drehrichtung (P4) entgegengesetzten anderen Drehrichtung (P5) bis in eine zweite Extremstellung (E2) bewirken, daß die andere Lamelle (A) ebenfalls auf ihrer der einen Lamelle (B) zugekehrten Oberfläche Steuerelemente (d) trägt und daß diese Steuerelemente (d) mit einer zweiten elektrischen Schaltung (II) verbunden sind, die nur dann Steuerbefehle für die Drehung der Lamellen (A, B) in der einen Richtung (P4) an den Antriebsmotor (M) gelangen läßt, wenn diese Steuerelemente (d) im Schlagschatten der einen Lamelle (B) liegen.
  9. 9. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellungsanzeiger (C) nach Erreichen der ersten Extremstellung (E1) ein vorzugsweise verzögertes elektromechanisches oder elektronisches Relais (S) betätigt, das seinerseits einen der anderen Drehrichtung (P5) zugeordneten Speisestromkreis des Antriebsmotors (M) schließt, daß der Stellungsanzeiger (C) eine zweite Grenzkontakteinrichtung (1) enthält, die das Relais (S) bei Erreichen der zweiten Extremstellung (E2) abschaltet sowie durch eine Umschaltung (t/ul) die Erzeugung der Steuerbefehle für den Antriebsmotor (M) von der ersten elektrischen Schaltung (I) in die zweite elektrische Schaltung (II) verlegt, und daß die Ausgänge der Steuerelemente (d) der anderen Lamelle (A) im die Ausgangsgrößen summierenden Sinne zusammengeschaltet und mit einem elektromechanischen oder elektronischen Relais (P) verbunden sind, das den der einen Bewegungsrichtung (P4) zugeordneten Speisestromkreis für den Antriebsmotor (M) unterbricht, sobald der dem bestrahlten Zustand der Steuerelemente (d) zugehörige Wert ihrer Ausgangsgröße vorhanden ist.
  10. 10. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelemente (d) auf der anderen Lamelle (A) im Bereich der bei Stellung der Lamellen (A, B) senkrecht zur Wand (Wa) auf der dieser Wand zugekehrten Längskante der anderen Lamelle (A) liegen.
  11. 11. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (D', U T) angeordnet sind, die nach einer nach Drehung der Lamellen (A, B) in die zweite Extremstellung (E2) erfolgten erneuten Drehung in der einen Richtung (P4) in eine dritte, Extremstellung (E3), vorzugsweise senkrecht zur Wand (Wa), die weitere Betätigung des Antriebsmotors (M) durch die Steuerelemente (d) auf der anderen Lamelle (A) in der einen Richtung (P4) unterbinden.
  12. 12. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (D', U, T) die Erzeugung der Steuerbefehle für den Antriebsmotor (M) durch Umschaltung (tlul) von der zweiten elektrischen Schaltung (1I) in die erste elektrische Schaltung (I) zurückverlegen.
  13. 13. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellungsanzeiger (D'1, D'2, D'3) für die dritte Extremstellung (E3) der Lamellen (A, B) vorhanden ist, der bei Erreichen der dritten Extremstellung über ein elektromechanisches oder elektronisches Relais (U) die Umschaltung bewirkt.
  14. 14. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltungen durch Ab- und Zuschalten von die elektrischen Schaltungen (I, 1I) speisenden Spannungen erfolgen.
  15. 15. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zusatzschaltung (III) vorhanden ist, die, sofern die Sonnenstrahlung einen vorgegebenen Wert unterschreitet, Steuerbefehle an den Antriebsmotor (M) gelangen läßt, die eine Drehung der Lamellen (A, B) in die dritte Extremstellung (E3) bewirken.
  16. 16. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elektrischen Schaltungen (I, II) mit den Ausgängen der jeweils zugehörigen Steuerelemente (a, b; c, d) verbundene Minimalkontakteinrichtungen (min/1, minl2) enthalten, die betätigt werden, sobald die Ausgangsgrößen der mit ihnen verbundenen Steuerelemente (a, b; c, d) einen vorbestimmten Wert unterschreiten, und die dann über elektromechanische oder elektronische Relais (H, W, K, M) in der Zusatzschaltung (11I) den Speisestromkreis des Antriebsmotors (M) schließen, und daß der Stellungsanzeiger (DU, D'2, D'3) für die dritte Extremstellung (E3) bei Erreichen derselben das Öffnen des Speisestromkreises veranlaßt.
  17. 17. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Relais (W) derart gewählte Ansprechverzögerungen besitzen, daß kurzzeitige Unterschreitungen des vorgegebenen Wertes der Sonnenstrahlung keinen Einfluß auf die Lamellenstellung haben.
  18. 18. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, da.ß weitere elektromechanische oder elektronische Relais (X, Y, H, Z) angeordnet sind, die unter dem Einfluß der Ausgangsgrößen der Steuerelemente (a, b; c, d) stehen und bei Überschreiten des vorgegebenen Wertes der Sonnenstrahlung die Drehung der Lamellen (A, B) in ihre der jeweiligen Einfallsrichtung der Sonnenstrahlung entsprechende Stellung veranlassen.
  19. 19. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in den Speisestromkreisen des Antriebsmotors Umschalter (US) für den Übergang vom automatischen Betrieb auf Turnusbetrieb und umgekehrt angeordnet sind.
  20. 20. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß für den Turnusbetrieb eine von einer Schaltuhr (Sch) mittels Impulsen gesteuerte Schaltung (Turnusschaltung IV) mit elektromechanischen oder elektronischen Relais (N, U, Q) angeordnet ist, die zusammen mit die Drehrichtung bestimmenden Grenzkontaktanordnungen (F') die Drehungen der Lamellen (A, B) innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereiches, z. B. ±30°, um die dritte Extremstellung (E3) durch den Antriebsmotor (M) veranlassen.
  21. 21. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kreisen der Steuerelemente (a, b; c, d) Widerstände zur Einstellung der Regelempfindlichkeit angeordnet sind.
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