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DE1286479B - Streckenvortriebsmaschine - Google Patents

Streckenvortriebsmaschine

Info

Publication number
DE1286479B
DE1286479B DEB78390A DEB0078390A DE1286479B DE 1286479 B DE1286479 B DE 1286479B DE B78390 A DEB78390 A DE B78390A DE B0078390 A DEB0078390 A DE B0078390A DE 1286479 B DE1286479 B DE 1286479B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
machine body
tunneling machine
route
tunneling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB78390A
Other languages
English (en)
Inventor
Hoever Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DEB78390A priority Critical patent/DE1286479B/de
Publication of DE1286479B publication Critical patent/DE1286479B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
    • E21D9/11Making by using boring or cutting machines with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines
    • E21D9/112Making by using boring or cutting machines with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines by means of one single rotary head or of concentric rotary heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Streckenvortriebsmaschine zum Auffahren waagerechter oder schwach geneigter unterirdischer Strecken, Tunnel od. dgl. mit kreisförmigem Querschnitt, .die =einen von einem Maschinenkörper getragenen und um die Maschinenlängsachse drehbaren Bohrkopf aufweist, bei dessen Drehen auf den Maschinenkörper ein Reaktionsdrehmoment ausgeübt wird.
  • Aus der deutschen Patentschrift 1002 775 ist eine derartige Streckenvortriebsmaschine bekannt, deren Bohrkopf mehrere Messerköpfe trägt. Die. Antriebseinrichtungen zum Drehen des Bohrkopfes stützen sich an dem Maschinenkörper ab. Da sich der Maschinenkörper an - der gewölbten Streckenwandung nicht abstützen kann, verursacht das Reaktionsdrehmoment, das durch die inneren Widerstände in dem Drehmechanismus und vor allem durch den-Widerstand, den das Gestein dem Schneiden- entgegenbringt, bewirkt wird, ein Drehen des Maschinenkörpers um die Maschinenlängsachse. Sobald die Drehung einen bestimmten vorgegebenen Wert überschreitet, wird durch Ansetzen eines Gegendrehmomentes der Maschinenkörper in seine Ausgangslage zurückgebracht, womit jedesmal eine zeitraubende Unterbrechung des Arbeitsvorganges verbunden ist.
  • Eine andere Streckenvortriebsmaschine zum Auffahren einer Strecke mit kreisförmigem Querschnitt ist aus der deutschen Auslegeschrift 1098 472 bekannt. Der Bohrkopf dieser bekannten Streckenvortriebsmaschine ist in eine Innenscheibe und einen konzentrisch um diese gelegten Außenring geteilt. Die Innenscheibe und der Außenring werden gegenläufig angetrieben, um zu erreichen, daß die von den beiden Bohrkopfteilen auf den Maschinenkörper ausgeübten Teilreaktionsdrehmomente sich gegenseitig aufheben, so daß kein resultierendes Reaktionsdrehmoment auf den Maschinenkörper einwirkt. Das Teilen des Bohrkopfes und gegenläufige Antreiben der Bohrkopfteile ist jedoch wegen der unterschiedlichen Bohrkopfarten nicht ohne weiteres bei Streckenvortriebsmaschinen anwendbar. Im übrigen gewährleistet das durch die Auslegung der Bohrkopfteile festgelegte Aufteilen des Reaktionsdrehmomentes nicht, daß nicht doch ein resultierendes Reaktionsdrehmoment auf den Maschinenkörper ausgeübt wird. Dies kann beispielsweise beim Durchfahren eines Gesteins mit über den Streckenquerschnitt unterschiedlich harten Schichten oder bei unterschiedlichem Verschleiß der auf der Innenscheibe und auf dem Außenring angeordneten Schneidwerkzeuge geschehen. In einem solchen Fall wird sich der Maschinenkörper in der aufgefahrenen Strecke um die Maschinenlängsachse drehen, so daß dann auch bei dieser Streckenvortriebsmaschine ein Rückdrehen des Maschinenkörpers erforderlich wird.
  • Um das Drehen des Maschinenkörpers um die Maschinenlängsachse zu verhindern, laufen bei einer aus der britischen Patentschrift 772 901 bekannten anderen Streckenvortriebsmaschine diese tragende seitlich angeordnete Raupenfahrwerke am Grund von Ausnehmungen, die im unteren Bereich der Strecke an deren Seiten herausgearbeitet werden, so daß eine Strecke mit nicht kreisförmigem Querschnitt entsteht. Das auf den Maschinenkörper ausgeübte Reaktionsdrehmoment wird über das entsprechende Raupenfahrwerk in den dieses tragenden Boden der Ausnehmung geleitet. Bei dieser Streckenvortriebsmaschine ist der nicht in jedem Fall vertretbare hohe Aufwand nachteilig.
  • Aus den am 14. September 1950 bekanntgemachten Unterlagen der deutschen Patentanmeldung P 30140 D VI b/5 c ist eine Streckenvortriebsmaschine der eingangs genannten Art bekannt, die mit Einrichtungen versehen ist, welche verhindern, daß sich der Maschinenkörper infolge des auf ihn einwirkenden Reaktionsdrehmomentes in der einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Strecke um die Maschinenlängsachse dreht. Nach der genannten Patentanmeldung ist vorgesehen, daß sich der Maschinenkörper mit einer Führungsbacke gegen eine Schienenführung legt, die an einem besonderen Stützwagen angeordnet ist, der hinter der Streckenvortriebsmaschine in der Strecke verspannt wird. Dabei ist es nachteilig, daß durch den Stützwagen die Zugänglichkeit der Streckenvortriebsmaschine eingeschränkt wird. Außerdem wird durch das Verspannen des Stützwagens in der Strecke diese unter Umständen zerstört, da der Stützwagen mit der Größe der Reaktionsdrehmomente, die erheblich sein können, entsprechender- Stärke an der Streckenwandung angreifen muß. Ferner ist es erforderlich, den Stützwagen unter Lösen seiner Verspannung in der Strecke schubweise der Streckenvortriebsmaschine nachzuführen, da die Schienenführung des Stützwagens, auf welcher sich die Führungsbacke des Maschinenkörpers abstützt, nur. eine begrenzte. Länge hat. Eine andere Möglichkeit, den Maschinenkörper in der Strecke gegen Verdrehen zu sichern, besteht nach der genannten Patentanmeldung darin, die Führun&srollen, mit welcher sich die Streckenvortriebsmaschine in der Strecke abstützt, mit so hohem Druck gegen die Streckenwandung zu drücken, daß dieser Reibungsdruck ausreicht, um den nötigen Widerstand zu liefern. Mit dieser Methode ist jedoch ein Drehen des Maschinenkörpers um die Maschinenlängsachse nicht mit Sicherheit zu verhindern. Diese Sicherheit wäre nur dann gegeben, wenn durch das Andrücken der Führungsrollen die Streckenwandung zerstört würde, so daß sich Nuten für die Führungsrollen bilden. In diesem Fall würde jedoch keine Strecke mit kreisförmigem Querschnitt aufgefahren. In der genannten Patentanmeldung ist weiter angegeben, daß es für viele Fälle ausreichend sein könne, die Führungsrollen so schief zu stellen, daß allein die Schiefstellung eine Drehung des Maschinenkörpers verhindere. Diese Schiefstellung der Führungsrollen bewirkt, daß diese nicht in einwandfreier Weise auf der Streckenwandung abrollen, sondern daß sie über die Streckenwandung geschoben werden, wobei diese naturgemäß angegriffen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Streckenvortriebsmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher ein kontinuierlicher Vortrieb unter weitgehender Schonung der Wandung der aufgefahrenen Strecke möglich ist; und sie besteht darin, daß an dem Maschinenkörper ein Trimmgewicht angeordnet ist, das in waagerechter Richtung quer zur Maschinenlängsachse verschiebbar ist und ein dem Reaktionsdrehmoment entgegengerichtetes Gegendrehmoment erzeugt. Dadurch wird mit einfachen Mitteln erreicht, daß keine Hilfsmittel zum Abstützen an der Wandung der aufgefahrenen Strecke anzugreifen brauchen. Darüberhinaus wird erreicht, daß die Größe des Gegendrehmomentes dank der Verschiebbarkeit des Trimmgewichtes derjenigen des Reaktionsdrehmomentes in einfacher Weise feinfühlig angepaßt werden kann. Das Verschieben kann während des Streckenvortriebes ohne Unterbrechung oder auch nur Behinderung des Schneidvorganges erfolgen. Dies ermöglicht bei Schwankungen der Größe des Reaktionsdrehmomentes, die sich etwa infolge Abstumpfens der Schneidwerkzeuge oder unterschiedlichen zu lösenden Gesteins ergeben können, ein rasches und genaues Angleichen der Größe des durch das Trimmgewicht ausgeübten Gegendrehmomentes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Eine nicht weiter dargestellte Streckenvortriebsmaschine, die dem Auffahren eines Stollens dient, weist ein Raupenfahrwerk 1 auf, das den Maschinenkörper der Streckenvortriebsmaschine trägt und dem Verfahren der Streckenvortriebsmaschine dient. In ihrer Lage zu der von ihr erzeugten Stollenwandung 2 wird die Streckenvortriebsmaschine durch Stützarme 3, 4, 5 gehalten. Zwei hintereinander in einer Ebene liegende Stützarme 5 weisen jeweils an ihrer Oberseite eine Führung 6 auf, entlang welcher ein zwischen den Stützarmen 5 befindliches Trimmgewicht 7 auf die Längsachse der Streckenvortriebsmaschine zu oder von ihr weg bewegt werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß das Trimmgewicht von nur einem Stützarm 5 getragen wird. Die Querbewegung, durch welche die gewünschte Veränderung des Gegendrehmomentes hervorgerufen wird, kann von Hand oder mit Hilfe elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigter Mittel bewirkt werden. Auch ist es möglich, sie bei Bedarf durch eine Bedienungsperson erfolgen zu lassen oder für das Verschieben eine Regeleinrichtung vorzusehen, deren Eingreifen z. B. durch eine Veränderung der Größe des Reaktionsdrehmomentes ausgelöst werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Streckenvortriebsmaschine zum Auffahren waagerechter oder schwach geneigter unterirdischer Strecken, Tunnel od. dgl. mit kreisförmigem Querschnitt, die einen von einem Maschinenkörper getragenen und um die Maschinenlängsachse drehbaren Bohrkopf aufweist, bei dessen Drehen auf den Maschinenkörper ein Reaktionsdrehmoment ausgeübt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß an dem Maschinenkörper ein Trimmgewicht (7) angeordnet ist, das in waagerechter Richtung quer zur Maschinenlängsachse verschiebbar ist und ein dem Reaktionsdrehmoment entgegengerichtetes Gegendrehmoment erzeugt.
DEB78390A 1964-09-04 1964-09-04 Streckenvortriebsmaschine Pending DE1286479B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB78390A DE1286479B (de) 1964-09-04 1964-09-04 Streckenvortriebsmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB78390A DE1286479B (de) 1964-09-04 1964-09-04 Streckenvortriebsmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1286479B true DE1286479B (de) 1969-01-09

Family

ID=6979858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB78390A Pending DE1286479B (de) 1964-09-04 1964-09-04 Streckenvortriebsmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE1286479B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002775B (de) * 1951-03-29 1957-02-21 Josef Wohlmeyer Dipl Ing Verfahren und Maschine zum Auffahren unterirdischer Strecken
GB772901A (en) * 1954-11-09 1957-04-17 Bade & Co Gmbh A gallery-driving vehicle for self-propelled machines
DE1098472B (de) * 1954-12-08 1961-02-02 Goodman Mfg Co Umlaufender Bohrkopf fuer Bohrmaschinen zum Streckenvortrieb u. dgl.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1098472B (de) * 1954-12-08 1961-02-02 Goodman Mfg Co Umlaufender Bohrkopf fuer Bohrmaschinen zum Streckenvortrieb u. dgl.

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