DE128631C - - Google Patents
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- DE128631C DE128631C DENDAT128631D DE128631DA DE128631C DE 128631 C DE128631 C DE 128631C DE NDAT128631 D DENDAT128631 D DE NDAT128631D DE 128631D A DE128631D A DE 128631DA DE 128631 C DE128631 C DE 128631C
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- disk
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/28—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by inserting twist during drafting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVr 128631 KLASSE 766.
Bevor Fasern versponnen werden, gelangen sie auf Vorbereitungsmaschinen, welche sie in
Bänder und in Vorgarn verwandeln. Bei dem Uebertritt des Vorgarnes zur eigentlichen Spinnmaschine
wird dasselbe gestreckt, erhält gleichzeitig den Draht und wird so zu Fäden ver-,
arbeitet. Das Vorgarn einiger Spinnfaserarten kann in der Praxis auf den Vorbereitungsmaschinen nicht gleichzeitig gedreht werden,
da mehrfache auf einander folgende Streckungen nothwendig sind. Aus diesem Grunde begnügt
man sich damit, dem Garn durch Verdichten eine genügende Festigkeit zu verleihen, indem
man es zwischen mit Leder bekleideten Würgelwalzen hindurchführt, die einerseits eine hin-
und hergehende Bewegung und andererseits eine drehende Bewegung des Vorgarnes hervorrufen.
Diese Würgelwalzen besitzen einige wesentliche Nachtheile: die zu ihrem Antrieb nothwendige Kraft ist sehr bedeutend; die Verdichtung
ist bei gewissen Fasern eine ungenügende; der Erfolg hängt von dem Reinigungszustande
derselben ab; Rohfasern können nach gefärbten Fasern ohne Schädigung der Güte des Erzeugnisses nicht durch die Würgelmaschine
hindurchgeführt werden, und ebenso wenig umgekehrt; die Unterhaltungskosten der Vorrichtung sind sehr erhebliche. Infolge der
oben erwähnten Nachtheile ist es versucht worden, die üblichen Vorrichtungen durch
andere geeignetere zu ersetzen. So hat man Vorrichtungen geschaffen, welche den Draht
zwischen den Streckwalzen und den Aufbäumwalzen bewirken, ferner solche, welche das
Vorgarn abwechselnd nach rechts und links drehen. Keine dieser Vorrichtungen übt jedoch
einen genügenden Druck aus, und beim Aufwickeln stellt es sich heraus, dafs die Dichtigkeit des Vorgarnes in keiner Weise zugenommen
hat.
Zur Beseitigung dieser Uebelstände soll die vorliegende Vorrichtung Verwendung finden.
Dieselbe besteht aus scheibenförmigen Verdichtern, die gegenseitig verstellbar sind, so
dafs das Vorgarn seiner Dicke entsprechend die gewünschte Verdichtung erleidet. Die Vorrichtung
ist in den Fig. 1 und 2 in Seiten- und Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die
Scheibe K in Ansicht und Schnitt. Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Anordnung derselben
Scheibenvorrichtung, welche sich von der in Fig. ι bis 3 dargestellten dadurch unterscheidet,
dafs die Scheiben zwischen der Streckwalze und der Aufbäumwalze lothrecht angeordnet
sind und mittelst Riemen oder Seilen angetrieben werden. Bei dieser letzteren Vorrichtung
kann gleichzeitig nur ein einziges Vorgarn verarbeitet werden.
Mittelst der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung erfolgt die Verdichtung des Vorgarnes
dadurch, dafs zwischen den beiden ringförmigen, wagerecht eingestellten Scheiben
das Vorgarn hindurchgeführt wird. Diese Scheiben werden an der sonst üblichen Stelle
der bekannten WTürgelwalzen angeordnet. Dieselben bewegen sich gegenseitig in umgekehrter
Richtung mit geeigneter Geschwindigkeit. Die untere Scheibe H erhält ihren Antrieb unter
Vermittelung der Zahnräder 3 und 4. Sie ist in der Mitte gelocht und auf ihrer Oberfläche
ganz oder theilweise mit Leder bezogen. Die obere Scheibe G erhält ihren Antrieb .durch
die Zahnräder ι und 2 und kann der Scheibe// genähert bezw. von derselben entfernt werden,
beispielsweise mittelst der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung, welche aus dem Hebel U besteht,
der mittelst der endlosen Schraube V gehoben bezw. gesenkt wird. Zwischen den Scheiben G
und H befindet sich eine dritte Scheibe K, welche sich heben und senken kann, aber bei
Drehung der Scheibe G mitgenommen wird, indem Zapfen α b, die an der Oberseite der
Zwischenscheibe K angeordnet sind, durch entsprechende Oeffnungen der oberen Scheibe G
hindurchgehen. Die Zwischenscheibe K ist ebenfalls entsprechend der Scheibe H in der
Mitte gelocht, wie dies aus Fig. 1 und aus den Einzelansichten (Fig. 3) ersichtlich ist; auch
diese ist mit Leder überzogen, jedoch empfiehlt es sich, dieselbe nicht vollständig mit der
Lederbekleidung zu versehen, sondern nur zur Hälfte, wobei die Lederschicht allmählich sich
abflacht und in die Oberfläche der Scheibe K übergeht. Auch die Scheibe H braucht nicht
vollständig mit Leder überzogen zu werden, sondern kann wie die Scheibe K nur zur
Hälfte mit Leder bekleidet sein, und zwar an der Stelle, wo das zu verdichtende Vorgarn
zwischen den Scheiben H und K hindurchgeht, wo also die Verdichtung stattfindet.
Entfernt man die Scheiben G und H1 so erhält
die Zwischenscheibe K einen gröfseren Spielraum, die Zusammendrückung bezw. Verdichtung
wird eine geringere; nähert man umgekehrt die Scheibe G der Scheibe H, so erfolgt
eine stärkere Zusammendrückung oder Verdichtung. Der Abstand der beiden Scheiben
richtet sich nach der Dicke des zu verdichten
den Garnes und nach dem Grade der Dichtigkeit, welchen man erzielen will. Die auf der
Scheibe H und der Scheibe K angeordneten Lederschichten dienen lediglich zur Erzeugung
der zum Vorwärtsrücken des Garnes nöthigen Reibung. Man kann dasselbe auch dadurch
erreichen, dafs man statt Leder Kautschuk, Filz oder dergl. verwendet, oder aber die Oberfläche
der beiden Scheiben riffeil. Es wurde bisher dem Leder lediglich deshalb der Vorzug
gegeben, weil die damit erzielten Erfolge zur vollständigen Befriedigung ausfielen. Es ist
jedoch nicht ausgeschlossen, dafs auch Scheiben mit vollständig glatter Oberfläche ein zufriedenstellendes
Ergebnifs liefern. Wegen der Möglichkeit dieser verschiedenen Ausführungsformen wird auf die Bekleidung der Scheibe oder auf
deren Oberflächengestaltung kein besonderer Werth gelegt, sondern lediglich auf die Anwendung
zweier ringförmiger Scheiben, die entgegengesetzt umlaufen und zu einander verstellbar
sind.
Auf der Zeichnung sind die Speisewalzenpaare, welche das Garn zu den Streckwalzenpaaren
D führen, mit AB bezeichnet. Zwischen ihnen liegen die Kratzenwalzen C. EF
sind die Aufbäumwalzen für das Vorgarn.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verdichtungsvorrichtung für Vorgarn, gekennzeichnet durch zwei entgegengesetzt sich drehende, mit oder ohne Leder- oder dergl. Bekleidung versehene wagerecht oder senkrecht angeordnete Ringscheiben, von denen die eine gleichzeitig gegen die andere bewegbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128631C true DE128631C (de) |
Family
ID=397146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128631D Active DE128631C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128631C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2522332A (en) * | 1945-08-24 | 1950-09-12 | Abbott Machine Co | Textile drafting apparatus |
-
0
- DE DENDAT128631D patent/DE128631C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2522332A (en) * | 1945-08-24 | 1950-09-12 | Abbott Machine Co | Textile drafting apparatus |
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