DE1286299B - Vorrichtung zum Anstechen des sich an den Wulst anschliessenden Bereichs der Seitenwand eines Fahrzeugluftreifens - Google Patents
Vorrichtung zum Anstechen des sich an den Wulst anschliessenden Bereichs der Seitenwand eines FahrzeugluftreifensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum her mit Hilfe von mehreren hin- und herschwenk-Anstechen
des sich an den Wulst anschließenden baren Greifbacken gehalten. Diese besitzen Klauen-Bereichs
der Seitenwand eines Fahrzeugluftreifens form mit aufgerauhter, insbesondere geriffelter
zum Entfernen von Gaseinschlüssen mit einem Träger Bodenfläche und liegen mit dieser in der Haltezur
horizontalen Auflagerung der anzustechenden 5 stellung dem unten liegenden Reifenfuß von der freien
Seitenwand des Reifens und mit einer Anzahl von Stirnfläche aus an. Da die Maulweite der Halte-Reifenhaltern
mit hin- und herschwenkbaren Greif- klauen größer als die Breite des Reifenfußes ist,
backen zum Halten des Reifens, denen durch ent- kann auch dieser und damit die anschließende Seitensprechende
Öffnungen bewegbare Anstechglieder mit wand des Reifens beim Einstechen der sich nicht
spitz zulaufendem Schaftteil zugeordnet sind. io drehenden Einstechglieder deren Druck ausweichen.
Solche Gaseinschlüsse sind schädlich, weil jeder Dazu kommt, daß hier die Stechglieder die Seiten-Gaseinschluß,
obwohl er sich ursprünglich auf ver- wandungen des Reifens völlig durchstechen, was zur
hältnismäßig kleine Gasporen beschränkt, die Neigung Entgasung nicht nur abträglich ist, sondern auch die
hat, sich unter dem Einfluß von Wärme auszudehnen, Wirkung hat, daß die Seitenwände der Reifen porös
die beim Fahren insbesondere mit hohen Geschwin- 15 werden, was unerwünscht ist.
digkeiten im Reifen auftritt, was zu Trennungserschei- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nungen zwischen den Schichten und schließlich zur Vorrichtung zu schaffen, mit der es gelingt, einen totalen Zerstörung des Reifens führen kann. Fahrzeugluftreifen schnell und genau auf eine vor-
digkeiten im Reifen auftritt, was zu Trennungserschei- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nungen zwischen den Schichten und schließlich zur Vorrichtung zu schaffen, mit der es gelingt, einen totalen Zerstörung des Reifens führen kann. Fahrzeugluftreifen schnell und genau auf eine vor-
Viele Versuche sind bereits in der Vergangenheit herbestimmte Tiefe anzustechen und dabei mit
unternommen worden, um das Entweichen derartiger ao Sicherheit das Entweichen der eingeschlossenen Gase
Gase zu erleichtern, sowohl während der Herstellung ins Freie zu ermöglichen.
als auch nach der Herstellung der Reifen. So ist Ausgehend von der obengenannten Vorrichtung
durchstochenes elastisches Cordmaterial zum Aufbau ist gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß den
der Reifenkarkasse vorgeschlagen worden, um auf durch Schlitze eines zur Zentrierung des Reifens
diese Weise dem Gas Durchtrittskanäle zu schaffen. 35 vorgesehenen ringförmigen Reifenhalters bis zur
Das Beseitigen der Gaseinschlüsse ist auch dadurch Reifeninnenwand bewegbaren Greifbacken Anstechversucht
worden, daß man beginnend mit der Mittel- glieder mit einem, das Eindringen in die Seitenwand
partie der Karkasse die einzelnen Schichten fort- des Reifens begrenzenden Schulterteil zugeordnet
schreitend nach den beiden Rändern zu geheftet hat, sind, die mit einem Antriebsmotor zur schnellen
um damit die eingeschlossenen Gase gegen die Rän- 30 Drehung während des Anstechens der Seitenwand
der der Schicht auszupressen. eine Baueinheit bilden.
Die Anwendung dieser Mittel zur Gasbeseitigung Damit ist sichergestellt, daß der Reifen und damit
sind nur teilweise wirksam, es verbleibt noch eine seine Seitenwände sich während des Anstechens nicht
genügende Gasmenge im Reifen, so daß sich ein verlagern können, die Einstechtiefe begrenzt und ein
übermäßig großer Anteil von fehlerhaften Reifen 35 Durchstechen ausgeschlossen ist und schließlich durch
ergibt. Das beruht zum Teil darauf, daß die in die die rotierenden Anstechglieder echte Öffnungen gevulkanisierbaren
Schichten eingestochenen Löcher bohrt werden, durch welche die eingeschlossenen sich während der Handhabung wieder zuschmieren, Gase auch wirklich entweichen können,
und daß die Heftwalzen nicht überall mit genügend Weitere Einzelheiten der Vorrichtung sind an hohem Druck zur Anwendung gebracht werden kön- 40 Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausfühnen, um tatsächlich ein Auspressen der Gase er- rungsbeispiele erläutert. Es zeigt
reichen zu könnnen. Es ist deshalb zusätzlich zu den F i g. 1 teilweise in Ansicht und teilweise im Aufgeschilderten Hilfsmitteln erforderlich, die vulkani- riß ein Ausführungsbeispiel in derjenigen Lage, in sierten Reifen an den Seitenwänden anzustechen, um welcher die Greifbacken zum Festhalten der Seiten-Austrittskannäle für jene Gaseinschlüsse zu schaffen, 45 wand eines Reifens zurückgezogen sind,
die sich im Reifen während der Vulkanisation ent- Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils wickeln. der Fig. 1, teilweise in Ansicht und teilweise im
und daß die Heftwalzen nicht überall mit genügend Weitere Einzelheiten der Vorrichtung sind an hohem Druck zur Anwendung gebracht werden kön- 40 Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausfühnen, um tatsächlich ein Auspressen der Gase er- rungsbeispiele erläutert. Es zeigt
reichen zu könnnen. Es ist deshalb zusätzlich zu den F i g. 1 teilweise in Ansicht und teilweise im Aufgeschilderten Hilfsmitteln erforderlich, die vulkani- riß ein Ausführungsbeispiel in derjenigen Lage, in sierten Reifen an den Seitenwänden anzustechen, um welcher die Greifbacken zum Festhalten der Seiten-Austrittskannäle für jene Gaseinschlüsse zu schaffen, 45 wand eines Reifens zurückgezogen sind,
die sich im Reifen während der Vulkanisation ent- Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils wickeln. der Fig. 1, teilweise in Ansicht und teilweise im
Eine bekannte Vorrichtung zum Anstechen der Schnitt, welche insbesondere den Bewegungsmecha-
Seitenwände von Fahrzeugluftreifen (französische nismus der Greifbacken zeigt,
Patentschrift 1244 791) besitzt eine horizontale 50 F i g. 3 eine Teildraufsicht auf eine abgewandelte
ringförmige Auflage für die Reifen. Zum Zentrieren Ausbildung zum Antreiben der Anstechglieder,
werden eine Anzahl von vertikal stehenden und über Fi g. 4 einen Teilschnitt nach Linie 4-4 der
einen Ringkreis verteilte Halter von unten her in Fig. 3 und
den Reifenfußkreis eingefahren und dabei stechen Fig. 5 das Schema der pneumatischen Schaltung
den Haltern zugeordnete Anstechglieder mit spitz 55 der Vorrichtung,
zulaufendem Schaftteil in die Seitenwandungen des · π ι. ·ι_
aufgelegten Reifens ein. Nachteilig ist dabei, daß Allgemeine Beschreibung
der Reifen unter dem Druck der eindringenden Die dargestellte Vorrichtung erreicht das halb-Anstechglieder in Axialrichtung auszuweichen ver- automatische Entlüften der Seitenwand von Fahrmag, die Eindringtiefe der Anstechglieder willkürlich 60 zeugluftreifen durch Anstechen auf eine vorherbeist und das Einstechen durch feststehende Anstech- stimmte Tiefe und nicht etwa durch das vollständige glieder erfolgt, die praktisch keine echten Öffnungen Durchstechen der Seitenwandungen, und zwar schaffen, sondern lediglich sich wieder schließende gleichzeitig an einer Anzahl benachbart liegender Schlitze. Stellen. Zu diesem Zweck wird ein vulkanisierter
zulaufendem Schaftteil in die Seitenwandungen des · π ι. ·ι_
aufgelegten Reifens ein. Nachteilig ist dabei, daß Allgemeine Beschreibung
der Reifen unter dem Druck der eindringenden Die dargestellte Vorrichtung erreicht das halb-Anstechglieder in Axialrichtung auszuweichen ver- automatische Entlüften der Seitenwand von Fahrmag, die Eindringtiefe der Anstechglieder willkürlich 60 zeugluftreifen durch Anstechen auf eine vorherbeist und das Einstechen durch feststehende Anstech- stimmte Tiefe und nicht etwa durch das vollständige glieder erfolgt, die praktisch keine echten Öffnungen Durchstechen der Seitenwandungen, und zwar schaffen, sondern lediglich sich wieder schließende gleichzeitig an einer Anzahl benachbart liegender Schlitze. Stellen. Zu diesem Zweck wird ein vulkanisierter
Die gleichen Nachteile weist eine weitere be- 65 Reifen 10 auf einen horizontal verlaufenden als
kannte Einstechvorrichtung für Fahrzeugluftreifen Reifenauflage dienenden Träger 11 eines Reifenhal-
(USA.-Patentschrift 2 561 012) auf. Hier wird der ters 12 gebracht, der um dessen Mittelöffnung an-
ebenfalls horizontal aufliegende Reifen von innen geordnet ist. Der Bedienungsmann betätigt durch
3 4
Niederdrücken ein Pedal 13, mit dessen Hilfe der ein ringförmiger Zahnstangenhalter 41. In seinem
Steuermechanismus für die beispielsweise mit Preß- Außenmantel 42 ist eine Anzahl von Längenluft
betriebene Vorrichtung eingeschaltet wird. Dabei schlitzen 43 parallel zu der Achse der Kolbenstange
werden im Normalfall innerhalb des Reifenhalters 12 36 gegenüber den Schlitzen 27 und in gleicher Aneingezogen
stehende Greifbacken 14 nach außen be- 5 zahl eingearbeitet. Jeder dieser Längsschlitze trägt
wegt und erfassen die Innenseite 15 der Reifenwand mit Hilfe von Schraubenbolzen 44 in Radialrichtung
16 (vgl. Fig. 2) und halten diese fest gegenüber der vorstehende Zahnstangen 45, welche mit einem der
Reifenauflage. Sobald dies vollzogen ist, wird eine Stirnradsegmente 31 kämmen. Die Teile sind so anAnzahl
von Anstechgliedern 17 auf die Seitenwand geordnet, daß dann, wenn die Kolbenstange 36
des Reifens zu in diese hinein und wieder zurück io sich in der in F i g. 2 eingezeichneten ausgefahrenen
durch Öffnungen 19 der Reifenauflage bewegt. Die Lage befindet, die Greifbacken 14 die Reifenseiten-Anstechglieder
17 rotieren mit hoher Geschwindig- wand festhalten. Sobald die Kolbenstange 36 zurückkeit,
und zwar in der Ausbildung nach F i g. 1 und 2 gezogen wird, bewegen sich die Greifbacken 14 bis
mit Hilfe von einzelnen Preßluftmotoren oder mit zum geneigt verlaufenden Abdeckstück 28 der
Hilfe eines gemeinsamen Treibriemens gemäß F i g. 3 15 Schlitze 27 aufwärts, wie F i g. 1 zeigt,
und 4. Sobald die Anstechglieder 17 aus der Reifen- Eine Traghülse 46 ist jeweils mit Hilfe eines Paares wand 16 zurückgezogen sind, lösen sich die Greif- von Gleitlagern 47 auf jedem der glatt zylindrischen backen 14 und der Reifen 10 kann von der Vor- Unterteile 23 der vertikalen Tragstangen 22 verschiebrichtung abgenommen werden. bar gelagert. Zwischen den Traghülsen 46 ist ein
und 4. Sobald die Anstechglieder 17 aus der Reifen- Eine Traghülse 46 ist jeweils mit Hilfe eines Paares wand 16 zurückgezogen sind, lösen sich die Greif- von Gleitlagern 47 auf jedem der glatt zylindrischen backen 14 und der Reifen 10 kann von der Vor- Unterteile 23 der vertikalen Tragstangen 22 verschiebrichtung abgenommen werden. bar gelagert. Zwischen den Traghülsen 46 ist ein
20 horizontaler Hubboden 48 in einer Art Dreieckform
Beschreibung des allgemeinen Aufbaus befestigt. An der Außenfläche jeder Traghülse 46
ist ein vertikal verlaufender Tragriegel 49 ange-
Die Vorrichtung ruht auf einer horizontalen Boden- schweißt. Ein Ring 50 ist auf die oberen Ränder
platte 20, auf der drei Haltefüße in etwa gleicher der Tragriegel 49 mit Hilfe von Gewindeschrauben
Entfernung voneinander angeordnet sind. Jeder dieser 25 51 befestigt. In öffnungen 52 des Ringes 50 sind
Füße trägt eine vertikale Tragstange 22, mit einem mit Hilfe von Klemmschrauben 50 α eine Anzahl von
Bund 21, welche einen glattzylindrischen Unterteil Preßluftmotoren als Antriebsmotoren 18 unter jeder
23, anschließend ein kurzes Gewindestück 34 und Öffnung 19 des Trägers 11 und mit diesem axial
schließlich ein Oberteil 24 mit geringerem Durch- fluchtend eingebaut. Jeder Preßluftmotor weist eine
messer aufweist. An den oberen Enden der Ober- 30 rotierende Achse mit einem Spannfutter 53 auf. Jedes
teile 24 ist der reifenförmige Reifenhalter 12 ange- Spannfutter 53 trägt auswechselbar ein Anstechglied
baut. Der Reifenhalter 12 besitzt eine Mittelöffnung 17. Die Glieder 4,7 besitzen ein in den Reifen ein-25,
die normalerweise mit einer abnehmbaren Kreis- dringendes Schaftteil 54 mit einem Durchmesser etwa
platte 26 abgedeckt ist, die abgenommen wird, wenn in der Größenordnung von 1,5 mm, der auf eine
das Innere der Vorrichtung zugänglich gemacht 35 Strecke von etwa 2 mm in eine Spitze ausläuft. Jedes
werden muß. Der Reifenhalter 12 besitzt eine Mehr- Anstechglied 17 besitzt ein Schulterteil 55, welches
zahl radialer Schlitze 27, welche mit der Mittelöff- von der Spitze des Schaftteils des Anstechglieds entnung
25 in Verbindung stehen. Jedem Schlitz 27 ist fernt ist und die Einstechtiefe bestimmt. Die Anstechein
geneigt verlaufendes Abdeckstück 28 zugeordnet, glieder 17 können aus einem Stück gefertigt sein,
wie F i g. 2 zeigt. 40 Wenn gewünscht, kann das Schaft- und Spitzenteil
Am Boden des Reifenhalters 12 erstreckt sich der auch gesondert hergestell sein und in einem Halter
Träger 11 radial nach auswärts, der eine Anzahl eingespannt werden, der einen entsprechenden Durcheinander
parallel verlaufender, vertikal stehender Öff- messer aufweist und dann zweckmäßig gleichzeitig
nungen 19 aufweist, die jeweils dort angeordnet sind, das Schulterteil 55 bildet. Während des Anstechens
wo sich die radialen Schlitze 27 des Reifenhalters 12 45 laufen die Anstechglieder mit hoher Geschwindigkeit
befinden. An jeder Seite eines Schlitzes 27 hängt um, wobei die Antriebsmotoren 18 vorzugsweise etwa
ein Gabellager 29 nach unten. Ein horizontal ver- 1200 Umdrehungen pro Minute machen,
laufender Zapfen 30 ist zwischen den beiden Auf der Bodenplatte 20 ist ein in beiden Richtun-Schenkeln jedes Gabellagers 29 angeordnet. Auf je- gen wirkender Preßluftzylinder 56 mit einer sich in dem Zapfen 30 ist ein Stirnradsegment 31 schwenk- 50 Vertikalrichtung nach aufwärts erstreckenden Kolbar angeordnet und trägt in Tangentialrichtung einen benstange 57 angebaut. Die Kolbenstange 57 besitzt Greifbacken 14, der sich innerhalb des Schlitzes 27 ein im Durchmesser reduziertes Gewindeteil 58, bewegt und die Reifenwand 16 eines Reifens 10 auf das durch eine öffnung 59 im Hubboden 48 hindurchdem Träger 11 festhält, wenn die Stirnradsegmente tritt und in einer Haltehülse 60 sitzt, welche auf der hochgeschwenkt werden. 55 Oberfläche des Hubbodens 48 angeordnet ist. Die
laufender Zapfen 30 ist zwischen den beiden Auf der Bodenplatte 20 ist ein in beiden Richtun-Schenkeln jedes Gabellagers 29 angeordnet. Auf je- gen wirkender Preßluftzylinder 56 mit einer sich in dem Zapfen 30 ist ein Stirnradsegment 31 schwenk- 50 Vertikalrichtung nach aufwärts erstreckenden Kolbar angeordnet und trägt in Tangentialrichtung einen benstange 57 angebaut. Die Kolbenstange 57 besitzt Greifbacken 14, der sich innerhalb des Schlitzes 27 ein im Durchmesser reduziertes Gewindeteil 58, bewegt und die Reifenwand 16 eines Reifens 10 auf das durch eine öffnung 59 im Hubboden 48 hindurchdem Träger 11 festhält, wenn die Stirnradsegmente tritt und in einer Haltehülse 60 sitzt, welche auf der hochgeschwenkt werden. 55 Oberfläche des Hubbodens 48 angeordnet ist. Die
Eine horizontal verlaufende Tragplatte 32 ist an Verbindung zwischen der Kolbenstange 57 und dem
den oberen Enden des glattzylindrischen Unterteils Hubboden 48 wird mit Hilfe einer auf das Gewinde-
23 der vertikalen Tragstangen 22 mit Hilfe von teil 58 aufgeschraubten Mutter 61 hergestellt. Wenn
Muttern 33 gehalten, die auf die Gewindestücke 34 sich die Kolbenstangen 57 abwechselnd nach oben und
aufgeschraubt sind. An der Unterseite der Tragplatte 60 unten bewegen, werden die Anstechglieder 17 auf den
32 ist ein nach zwei Richtungen wirkender Preßluft- Reifen 10 zu bewegt oder von diesem weggeführt,
zylinder 35 mit einer Kolbenstange 36 angebaut, die Die F i g. 3 und 4 veranschaulichen eine andere
sich durch ein Gleitlager 37 in einer Mittelöffnung 36 Möglichkeit, die Anstechglieder in Umdrehung zu
der Tragplatte 32 nach aufwärts erstreckt. Die KoI- versetzen. In diesem Falle sind die Antriebsmotoren
benstange 36 besitzt am oberen Ende ein Gewinde- 65 in jeder der Öffnungen 52 des Ringes 50 weggelassen
teil mit kleinerem Durchmesser. Koaxial auf der und an ihrer Stelle sind mit Hilfe von Klemmschrau-
Kolbenstange 36 und dort mit einer auf einem Ge- ben 50 α Lagerbüchsen 62 festgeklemmt, in welchen
winde 39 aufgeschraubten Mutter 40 gehalten sitzt jeweils ein Spannfutter 53 a, gleich demjenigen der
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Antriebsmotoren 18, drehbar gelagert ist. Ein Schaft- das Ventil 84 über ein Auslaßrohr 94 ins Freie,
teil 63 des Anstechgliedes 17 ist im Spannfutter 53 α Somit stehen die Greifbacken 14 hoch und die
eingesetzt und mit Hilfe eines Spannfutters 64 gehal- Anstechglieder 17 befinden sich in der Tieflage. Zu
tert Koaxial mit jedem Spannfutter S3 α ist eine diesem Zeitpunkt setzt der Bedienungsmann einen
Rillennscheibe 65 befestigt. Außerhalb des Ringes 50 5 Reifen 10 auf den Träger 11 über die Mittelöffnung
ist eine Motorgrundplatte 66 mit Bolzen an ihrer des Reifenhalters 12. Der Bedienungsmann drückt
Unterseite befestigt, welche einen Antriebsmotor 67 nun kurzzeitig das Pedal 13 nieder, welches in der
mit Hilfe einer Antriebswelle 68 parallel zu den eingezeichneten Normallage mit Hilfe einer Feder
vertikal liegenden Spannfuttern 53 a trägt. Auf der 95 gehalten ist. Das Pedal drückt auf die Kolben-Antriebswelle
68 ist in der Ebene der Rillenscheibe io stange 96 des Ventils 83, wodurch deren Kolben 85
65 eine Antriebsscheibe 69 befestigt. Um die An- in die in gestrichelten Linien eingezeichneten Lagen
triebsscheibe 69 und alle anderen Rillenscheiben 65 gelangen. Nun tritt die aus der Leitung 74 b durch
ist ein biegsamer, endloser Treibriemen 70 mit Sechs- das Ventil 83 strömende Luft über das Rohr 88
eckquerschnitt (vgl. Fig. 4) geschlungen. Auf diese zur Unterseite des Kolbens 87 des Preßluftzylinders
Weise überträgt der Treibriemen 70 sowohl mit der 15 35 und die Luft hinter der Oberseite des Kolbens 87
Innenfläche 71 als auch mit der Außenfläche 72. tritt durch die Leitung 86 und das Ventil 83 über
ein Auslaßrohr 97 ins Freie. Dadurch bewegt sich
Leitung und Regelung der Preßluft der Kolben 87 in die in gestrichelten Linien einge
zeichnete Lage. Eine in Fig. 5 eingezeichnete, an
Die aus einer Preßluftquelle stammende Preßluft 20 der Kolbenstange 36 des Zylinders 35 angeordnete
wird der Vorrichtung mit Hilfe einer Zufuhrleitung Nocke 98 betätigt einen Ventilstößel 100, der am
73 zugeführt, wie F i g. 5 zeigt. Die Zufuhrleitung 73 äußeren Ende der Kolbenstange 101 eines im Normalteilt
sich bei 74 in eine Leitung 74 a, die mit einem fall geschlossenen, unter einer Feder 131 α in diese
Absperrventil 75 über einen biegsamen Schlauch Lage zurückkehrenden Ventils 102 angeordnet ist
76 zu einem Kreisrohr 77 führt, welches um die Vor- 25 und bewegt die Kolbenstange 101 und damit einen
richtung mit Hilfe von Haltebügeln 78 verläuft, wel- Kolben 103 in die gestrichelt eingezeichnete Lage,
ehe an den vertikalen Tragriegeln 49 befestigt sind Die Preßluft tritt nun aus dem Rohr 88 durch eine
und mit U-Klammern79 das Kreisrohr 77 festhalten. Leitung 104 und das Ventil 102 in eine Leitung 105
Das Kreisrohr 77 ist mit den Antriebsmotoren 18 und von da zu einem weiteren, normalerweise gemit
Hilfe einzelner Zufuhrleitungen 80 verbunden. 30 schlossenen Dreiwegeventil 106, das unter der
Ein anderes Teil der Preßluft gelangt über ein Ab- Wirkung seiner Feder in die Schließstellung zurücksperrventil
81 in eine Leitung 74 b zu einem Luftver- kehrt. Dieses Ventil ist geschlossen,
teilerblock 82, der in F i g. 1 eingezeichnet ist, und Wenn die Kolbenstange 36 sich nach aufwärts
schließlich zu einem Vierwegeventil 83, welches zu- bewegt, werden die daran befestigten Zahnstangen 45
nächst durch das Pedal 13 vom Bedienungsmann 35 ebenfalls nach aufwärts mitgenommen, wodurch die
betätigt wird. Die Preßluft gelangt weiter aus der damit kämmenden Stirnradsegmente die Greifbacken
Leitung 74 b in eine Leitung 74 c und zu einem 14 aus den Schlitzen 27 des Reifenhalters heraus und
Vierwegeventil 84, welches von einer Ventilfeder nach unten auf die Reifenwand 16 bewegt werden
zurückbewegt wird. und den Reifen 10 auf dem Träger festklemmen.
Die Steuerung der Preßluft soll in der folgenden 40 Ein Teil der durch die Leitung 105 strömenden
Beschreibung der Steuermittel und sonstiger Ein- Preßluft tritt durch eine Leitung 107 in ein normalerrichtungen
erläutert werden. weise offenes Dreiwegeventil 108, welche von da in
einer Steuerleitung 109 zu einem nur in einer Rich-Die Arbeitsvorgänge im Preßluftsystem tung wirkenden Steuerventil in Form eines Preßluft-
45 Zylinders 110 gelangt. Der Kolben 111 des Zylinders
Wenn die Vorrichtung in Betrieb genommen 110 ist am einen Ende einer Kolbenstange 112 angewerden
soll, öffnet der Bedienungsmann das Absperr- ordnet, auf welcher die Kolben 90 des Vierwegeventil
75, wodurch die Anstechglieder mit hoher ventile 84 sitzen.
Geschwindigkeit in Umdrehungen versetzt werden. Wenn die Preßluft der Steuerleitung 109 den
Dann öffnet der Bedienungsmann das Absperrventil 50 Kolben 111 in die in gestrichelten Linien eingezeich-81,
so daß nunmehr die Preßluft durch die Leitung nete Lage überführt, gelangen auch die Kolben 90
74 δ zum Vierwegeventil 83 und durch die Leitung 74 c in die in gestrichelten Linien eingezeichnete Lage»
zum Vierwegeventil 84 gelangt. Das Ventil 83 steht wodurch die Preßluft aus der Leitung 74 c über die
zu diesem Zeitpunkt mit seinen Kolben in der in Leitung 93 auf die Unterseite des Kolbens 92 im
vollen Linien eingezeichneten Lage. Die Preßluft tritt 55 Preßluftzylinder 56 gelangt.
somit durch eine Leitung 86 zur Oberseite des Der Kolben 92 wird nunmehr in die in gestrichelten
Kolbens 87 des in beiden Richtungen wirkenden Linien eingezeichnete Lage nach oben verfahren,
Preßluftzylinders 35 und hält diesen in der in vollen wobei die Luft hinter dem Kolben 92 durch die
Linien eingezeichneten Tieflage. Die Luft hinter dem Leitung 91 und das Ventil 84 sowie ein Austritts-Kolben
87 tritt durch ein Rohr 88 und das Ventil 83 60 rohr 94 α ins Freie gelangt. Wenn sich der Kolben 92
über ein Auslaßrohr 89 ins Freie. Das Ventil 84 nach aufwärts bewegt, wird die Kolbenstange 57
befindet sich mit seinen Kolben 90 in der in vollen mitgenommen, welche den Ring 50 und damit die
Linien eingezeichneten Lage, so daß die Preßluft durch rotierenden Anstechglieder 17 nach aufwärts verfährt,
eine Leitung 91 auf die Oberseite des Kolbens 92 Die Anstechglieder 17 treten mit einem Teil des
des in beiden Richtungen wirkenden Preßluftzylinders 65 Spannfutters 53 nach aufwärts durch die Öffnungen
wirkt und damit den Kolben 92 in der in vollen 19 des Trägers 11 und in die Reifenwand 16 so lange
Linien eingezeichneten Tieflage hält. Die Luft hinter ein, bis die Schulterteile 55 dort anliegen, wodurch
dem Kolben 92 gelangt durch eine Leitung 93 und die Anstechtiefe begrenzt ist.
Wenn die Kolbenstange 57 sich nach aufwärts bewegt, wird ein daran befestigter Mitnehmer 114
bewegt, der in Fig. 5 eingezeichnet ist. Der Mitnehmer bewegt einen Gleitkopf 115, der am einen
Erde der Kolbenstange 116 des Dreiwegeventils 106 befestigt ist und dessen Kolben 117 in die in gestrichelten
Linien eingezeichnete Lage bringt. Dadurch tritt Preßluft aus der Leitung 105 durch eine
Leitung 118 in Steuerleitungen 119 und 120. Ein Kontrollventil 121 in der Leitung 119 gestattet den
uneingeschränkten Durchfluß der Preßluft in Richtung weg vom Ventil 106, während in der entgegengesetzten
Richtung eine Drosselung erfolgt. Ein ähnliches Ventil 122 in der Leitung 120 beschränkt den
Preßluftdurchtritt in Richtung weg vom Ventil 106, während es in der entgegengesetzten Richtung den
vollen Durchtritt ermöglicht. Sobald Luft durch die Steuerleitung 119 fließt, wird der Kolben 123 in
einem Steuerzylinder 124 in die in gestrichelten Linien eingezeichnete Lage verfahren. Der Kolben 123 ist
am einen Ende der Kolbenstange 125 befestigt, die am anderen Ende den Kolben 126 des Dreiwegeventils
108 trägt. Dadurch wird der Kolben 126 in die in gestrichelten Linien eingezeichnete Lage verfahren,
wodurch das Ventil 108 geschlossen ist. Dadurch ist der Preßluftstrom zwischen der Leitung
107 und der Steuerleitung 109 unterbrochen. Dadurch kehrt der Kolben 111 und damit die Kolben 90 des
Vierwegeventils 84 unter der Wirkung einer sich entspannenden Feder 127 in die in vollen Linien
eingezeichnete Ausgangslage zurück, und die Luft im Zylinder 110 entweicht durch die Leitung 109
und das Dreiwegeventil 108 über ein Austrittsrohr 128 ins Freie.
Durch das Zurückführen der Kolben 90 des Vier-Wegeventils 84 in ihre in vollen Linien eingezeichnete
Ausgangslage wird die Fließrichtung der Preßluft in die Leitungen 91 und 93 umgekehrt, so daß der
Kolben 92 des in beiden Richtungen wirkenden Zylinders 56 nach abwärts gedrückt wird und damit
die Anstechglieder 17 weg vom Reifen 10 bewegt. Während der gleichen Zeit strömt Preßluft durch
das Ventil 122 zu einem Steuerzylinder 129 des Vierwegeventils 83 und bewegt den Steuerkolben 130
in die in vollen Linien eingezeichnete Lage. Der Kolben 130 sitzt an einem Ende der Kolbenstange
96 des Vierwegeventils 83. Sobald also der Kolben 130 in die Ausgangslage zurückgekehrt ist, befinden
sich auch die Kolben 85 in ihrer Ausgangslage.
Wenn die Anstechglieder 17 und die Kolbenstange 57 sich vom Reifen 10 weg nach abwärts bewegen,
kommt der Mitnehmer 114 außer Eingriff mit dem Gleitkopf 115. Dadurch kehrt der Kolben 117 des
Dreiwegeventils 106 unter der Kraft einer sich nun entspannenden Feder 131 wieder in die in vollen
Linien eingezeichnete Ausgangslage zurück. Damit wird der Steuerzylinder 129 durch die Leitung 120,
Ventil 122, Leitung 118 und Ventil 106 über ein Austrittsrohr 132 entlüftet und steht damit in Aktionsbereitschaft
für das nächste Niederdrücken des Pedals 13 durch den Bedienungsmann.
Sobald das Vierwegeventil 83 in die Ausgangslage zurückgekehrt ist, kehrt sich der Preßluftstrom in
der Leitung 86 und dem Rohr 88 um, so daß nunmehr der Kolben 87 im Preßluftzylinder 35 niedergedrückt
wird, wodurch die Greifbacken 14 vom Reifen 10 abgehoben werden. Die Nocke 98 an der
Kolbenstange 36 kommt außer Eingriff mit dem Ventilstößel 100 des Ventils 102, so daß sich dessen
Feder 131 entspannen kann und den Kolben 103 in seine in vollen Linien eingezeichnete Ausgangslage
zurückführt. Der Kolben 126 und der Kolben 123 des Dreiwegeventils 108 kehren unter der Einwirkung
einer sich entspannenden Feder 133 ihre in vollen Linien eingezeichnete Lage zurück, wobei der
Steuerzylinder 124 über die Leitung 119 und das Ventil 106 sowie das Austrittsrohr 132 ins Freie
entlüftet.
Der Steuerungsablauf der Preßluft hat somit alle Einzelteile der Vorrichtung selbsttätig in die zum
Starten des Arbeitsvorganges erforderliche Ausgangslage zurückgeführt und der Bedienungsmann kann
nun den angestochenen Reifen abheben.
Die Steuerung der Preßluft ist vorliegend so ausgelegt, daß der gesamte Arbeitsablauf im vorgesehenen
Arbeitstakt selbsttätig erfolgt, sobald der Bedienungsmann das Pedal 13 niedergedrückt hat, so daß
der Bedienungsmann für andere Arbeiten frei ist.
Jedoch kann auch so verfahren werden, daß eine wiederholte Bewegung der Anstechglieder auf den
Reifen zu und von diesem weg zum Vollziehen des Anstechvorganges durchgeführt werden kann, ohne
die Greifbacken auszurücken. Dann muß das Pedal niedergedrückt gehalten werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Anstechen des sich an den Wulst anschließenden Bereichs der Seitenwand
eines Fahrzeugluftreifens zum Entfernen von Gaseinschlüssen
mit einem Träger zur horizontalen Auflagerung der anzustechenden Seitenwand des Reifens und mit einer Anzahl von Reifenhaltern
mit hin- und herschwenkbaren Greifbacken zum Halten des Reifens, denen durch entsprechende
öffnungen bewegbare Anstechglieder mit spitz zulaufendem Schaftteil zugeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß den durch Schlitze (27) eines zur Zentrierung des Reifens vorgesehenen ringförmigen Reifenhalters (12) bis
zur Reifeninnenwand bewegbaren Greifbacken (14) Anstechglieder (17) mit einem das Eindringen
in die Seitenwand des Reifens begrenzenden Schulterteil (55) zugeordnet sind, die mit einem
Antriebsmotor (18) zur schnellen Drehung während des Anstechens der Seitenwand eine Baueinheit
bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einigen oder allen Anstechgliedern
(17) ein mittels eines Treibriemens (70) auf Rillenscheiben (65) der Anstechglieder (17)
einwirkender Antriebsmotor (67) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbacken (14) bis in
eine zu dem Träger (11) zur horizontalen Auflagerung der Seitenwand des Reifens parallele
Lage ausschwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Greifbacke (14) ein Stirnradsegment
(31) aufweist, das in einem am Reifenhalter (12) unterhalb des Trägers (11) für die
Seitenwand des Reifens angeordneten Gabellager (29) um einen Zapfen (30) mittels einer zugeordneten
vertikal bewegbaren Zahnstange (45)
809 701/1283
verschwenkbar gelagert ist, und daß unterhalb des Stirnradsegments (31) mit der zugeordneten
Zahnstange (45) ein in vertikaler Richtung bewegbarer Ring (50) als Träger für die Anstechglieder
(17) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10674761A | 1961-05-01 | 1961-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1286299B true DE1286299B (de) | 1969-01-02 |
Family
ID=22313034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC34855A Pending DE1286299B (de) | 1961-05-01 | 1962-04-28 | Vorrichtung zum Anstechen des sich an den Wulst anschliessenden Bereichs der Seitenwand eines Fahrzeugluftreifens |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3124978A (de) |
| DE (1) | DE1286299B (de) |
| SE (1) | SE304841B (de) |
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- US US3124978D patent/US3124978A/en not_active Expired - Lifetime
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1962
- 1962-04-28 DE DEC34855A patent/DE1286299B/de active Pending
- 1962-05-02 SE SE491862A patent/SE304841B/xx unknown
Patent Citations (4)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE304841B (de) | 1968-10-07 |
| US3124978A (en) | 1964-03-17 |
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