DE1285635B - Selbstabstimmendes Filtersystem - Google Patents
Selbstabstimmendes FiltersystemInfo
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- DE1285635B DE1285635B DEC37996A DEC0037996A DE1285635B DE 1285635 B DE1285635 B DE 1285635B DE C37996 A DEC37996 A DE C37996A DE C0037996 A DEC0037996 A DE C0037996A DE 1285635 B DE1285635 B DE 1285635B
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein selbstabstimmendes schlagenen Filtersystem durch Verwendung einer
Filtersystem mit einer Anzahl von parallelgeschalte- logischen Schaltung gelöst, die wahlweise ein Tor
ten Kanälen, denen ein gemeinsames Eingangssignal oder gleichzeitig mehr als ein Tor derart öffnet, daß
zugeführt wird, wobei jeder Kanal ein Filter auf- das oder die Tore gemäß einem vorbestimmten festen
weist, das einen entsprechenden Mittenfrequenzwert 5 oder variablen Programm in Abhängigkeit von dem
hat, wobei alle diese Mittenfrequenzwerte über einen speziellen Kanal, in welchem die Stärke einer Signalvorbestimmten
Frequenzbereich verteilt sind und komponente den Schwellwert überschritten hat, auswobei
die Filterausgänge über Torschaltungen mit wählbar ist oder sind.
dem Ausgang des Systems verbunden sind und wobei Auf Grund dieser Schaltung wird in dem Kanal,
Einrichtungen vorgesehen sind, um ein Tor zu öffnen, io in dem die Signalkomponente am stärksten ist, zuwenn
die Stärke der Signalkomponente, die durch mindest ein Ausgangskanal gemäß einem vorbeden
entsprechenden Kanal hindurchgeht, einen vor- stimmten logischen Schaltplan, der fest oder veränbestimmten
Schwellwert überschreitet. derlich sein kann, ausgewählt, wobei dieser Schalt-
Das Signal-Geräusch-Verhältnis in einem Nach- plan durch die Programmierung der logischen Schalrichtenübermittlungssystem,
beispielsweise bei eh\em 15 tung bestimmt wird. Mit besonderem Vorteil können
Amplituden- oder Frequenzmodulationsempfänger, hierzu Filter mit nur einer Polstelle, nämlich Resoist
bekanntlich unmittelbar abhängig von dem Durch- nanzkreise oder äquivalente Schaltungen mit nur
laßbereich der Filterschaltungen in dem System. Die einer Resonanzfrequenz verwendet werden, die ledig-Beseitigung
von Geräusch- und Störsignalen erfor- lieh eine +90° nicht übersteigende Phasenverschiedert
es, daß der Durchlaßbereich gerade so schmal 20 bung einführen. Demgegenüber werden bei den beiist,
daß sämtliche Nutzkomponenten in dem Ein- den zuvor erwähnten bekannten Filtersystemen
gangssignal übertragen werden. Die Frequenzen des grundsätzlich Filter mit mehreren Polstellen verwen-Eingangssignals
können sich jedoch während der det, die eine Phasenverschiebung von max. +180° Übertragung, beispielsweise wegen Verschiebung der (für zwei Pole) einführen. Eine Parallelschaltung
Trägerfrequenz oder aus verschiedenen anderen 25 mehrerer derartiger Filter wäre aber wegen der bei
Gründen, ändern. Wenn der Durchlaßbereich des der Überschneidung der Bänder dieser Filter aufFilters
daher unverändert bei einem schmalen An- tretenden Schwingungen unmöglich, durch die im
fangswert verbleibt, ist es möglich, daß nicht alle Ausgangssignal untragbare Störungen auftreten wür-Modulations-
und sonstigen Nutzfrequenzkompo- den. Erst durch die Erfindung wird es ermöglicht,
nenten des Eingangssignals durchgelassen werden 30 bei einem solchen Filtersystem eine große Anzahl
und so eine Verzerrung entsteht. Dies tritt besonders von Kanälen vorzusehen, die jeweils einen einfachen
unangenehm auf bei Frequenzmodulationsempf an- Resonanz- oder Abstimmkreis mit nur einer Polstelle
gern wegen deren breiten Frequenzbereichen. besitzen, der eine verhältnismäßig kleine Menge der
Es sind selbstabstimmende Filternetzwerke bereits gesamten Signalenergie durchläßt. Das Schalten der
bekannt, die aber nicht allgemein befriedigend sind. 35 Kanäle wird hierbei zunächst diejenigen Kanäle um-Bei
einer Art der herkömmlichen Selbstabstimmfilter fassen, die den kleineren Anteil der gesamten Signalwird
ein Satz abgestimmter Kreis mit veränderlicher energie durchlassen, wodurch das von den Schalt-Dämpfung
verwendet. Ein solches Netzwerk weist operationen eingeführte Geräusch und Verzerrungen
einen sehr beschränkten Bereich der selbstabstim- auf ein Minimum verringert werden. Des weiteren ist
menden Einstellung auf und besitzt daher begrenzte 40 das Netzwerk gemäß der Erfindung in der Lage, einAnwendbarkeit.
Weiterhin wurde eine Vielzahl voll- fach und wirksam laufende Schwankungen der Freständiger
Vier-Pol-Filterwerke verwendet, die wahl- quenzen des Eingangssignals zu berücksichtigen, und
weise in und aus dem Stromkreis geschaltet werden ist daher besonders geeignet, um in Analogdatenverkönnen.
In einem solchen System kann der Selbst- arbeitungsanlagen sowie in Ziffernsystemen verwenabstimmbereich
ziemlich breit sein, doch bringt das 45 det zu werden. Die Anpassungsfähigkeit und Viel-Schalten
der Filternetzwerke unter der Last der seitigkeit des Filtersystems nach der Erfindung ist
Signalenergie so viel Geräusch und Verzerrung mit beträchtlich größer als bei bisher bekannten dersich,
daß dem praktischen Energiepegel des Ein- artigen Filtersystemen.
gangssignals erhebliche Grenzen auferlegt werden, In der Zeichnung sind Filtersysteme der erfin-
die das System für viele Anwendungsmöglichkeiten 50 dungsgemäßen Art in mehreren beispielsweise geungeeignet
machen. wählten Ausführungsformen schematisch veranschau-
Beispielsweise ist auch schon ein automatisch sich licht. Es zeigt
abstimmendes Filtersystem bekannt (USA.-Patent- F i g. 1 ein allgemeines Funktionsschema des
schrift 2 848 713), bei dem eine Mehrzahl von Ab- Filtersystems gemäß der Erfindung, wobei einer der
stimmkreisen vorgesehen ist, die zum gemeinsamen 55 Frequenzkanäle im einzelnen wiedergegeben ist, um
Empfang eines Eingangssignals miteinander verbun- die elektrischen Stromkreise mit ihren wesentlichen
den sind. Bei dieser bekannten Filterschaltung wird Bestandteilen darzustellen,
jedoch jeweils ein einziger Frequenzkanal ausgewählt, Fig. 2 eine Form des Matrizennetzwerkes, das als
in dem die Signalkomponente am stärksten auftritt. logische Verbindungsschaltung in dem System nach
Dies trifft auch beispielsweise für eine weitere 60 der Erfindung verwendbar ist,
bekannte Filterschaltung zu (USA.-Patentschrift Fig. 3 ein abgeändertes Matrizennetzwerk und
022 471), bei der zwei benachbarte Frequenzkom- F i g. 4 eine weitere Ausführungsform der logi-
ponenten gleiche Stärke haben. sehen Verbindungsschaltung, die eine Matrize der
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, allgemeinen in Fig. 2 dargestellten Ausführung und
ein Filtersystem der eingangs erwähnten Art zu 65 eine Umwandlermatrize umfaßt,
schaffen, das optimale Frequenzkennlinien jeweils Das in F i g. 1 dargestellte selbstabstimmende FiI-
als Funktion der Frequenzen der Eingangssignale ternetzwerk weist eine Eingangsklemme 10 zum
aufweist. Diese Aufgabe ist bei dem hier vorge- Empfang eines Eingangssignals, beispielsweise vom
Ausgang einer Zwischenfrequenzverstärkerstufe eines üblichen Transistorschaltpraxis verbinden Belastungshier
nicht dargestellten üblichen Frequenzmodula- widerstände die Emitter mit Erde,
tionsempfängers auf. Statt der Resonanzkreise, wie 21, können auch
Das Eingangssignal wird von der Eingangsklemme andere gleichwertige Kreise verwendet werden, z. B.
10 zu einem Regelverstärker 1 herkömmlicher Art 5 übliche LC-Filter und Schwingkristalle, bei denen
übertragen. Der Verstärker 1 weist einen verstär- Schaltungen vorgesehen sind, um die Parallelresokungsregelnden
Eingang auf, der über einen selbst- nanzkomponente zu kompensieren und so das Filter
tätigen Verstärkungsregelkreis 8 mit der Ausgangs- im wesentlichen einem reinen Reihenresonanzkreis
klemme 9 des Systems verbunden ist. Zweckmäßig anzugleichen. Die Schaltungskonstanten werden entläßt
sich mit einer Schwundregelspannung die Ver- io sprechend der gewünschten Resonanzspitze und der
Stärkung einer Vorverstärkerstufe des Systems ver- Überlappung zwischen den Resonanzkurven benachändern.
barter Resonanzkreise, wie beispielsweise 21, 22,
Der Eingangsverstärker 1 besitzt eine niedrige Aus- 23 ..., gewählt, um die Schwankungen in der Übergangsimpedanz,
wie sie für die Erregung der hier tragungskennlinie des Systems weitgehend zu verbeschriebenen
Abstimmkreise erforderlich ist. Eine xs ringern. Ferner wird jeder Resonanzkreis 20 vorzugssolche
niedrige Ausgangsimpedanz ist in Fig. 1 weise derart bemessen, daß er eine etwa lineare
schematisch als Widerstandll dargestellt, der nur Phasenkurve aufweist. Dies kann auf verschiedene
wenige Ohm aufweisen kann und zwischen dem Aus- herkömmliche Weise geschehen, wie beispielsweise
gang des Verstärkers 1 und Masse liegt. aus der französischen Patentschrift 1354 860 bekannt
Das System umfaßt eine Vielzahl von grundsätzlich ao ist. Beispielsweise können einstellbare Phasenschieber
gleichen Resonanzkreisen 20, deren Eingänge parallel in Reihe mit den Resonanzkreisen vorgesehen sein,
an den Ausgang des Verstärkers 1 geschaltet sind. um die Linearität des Phasenverlaufes zu verbessern.
Nur vier Resonanzkreise 21, 22, 23,24 sind in F i g. 1 Der in F i g. 1 mit 21 dargestellte Stromkreis weist
angegeben, doch können in Wirklichkeit viele weitere den weiteren Vorteil auf, daß die Trenntransistoren
vorgesehen sein. Die in der Erfindung verwendeten as 204, 205 gewährleisten, daß dieser Stromkreis eine im
Resonanzkreise 20 sind abgestimmt und weisen nur wesentlichen konstante Ausgangsimpedanz beibehält,
eine Polstelle hinsichtlich ihres Leitwertes auf. Ihre die von dem Widerstand 203 bestimmt wird.
Übertragungsfunktion lautet: Einer der Ausgänge jedes Resonanzkreises 20 wird
an einen damit verbundenen Detektorkreis 30 an-
t 30 gelegt, wobei die entsprechenden Detektorkreise mit
1 . -j F — F0 ' 31, 32, 33 ..., bezeichnet werden. Jeder Detektor-
"■" Jy F0 kreis30, wie für den Kreis31 dargestellt ist, kann
einen Eingangskondensator 301 mit an ihn mit ver-
wobei Q die Kreisgüte und F0 die Resonanzfrequenz schiedener Polung angeschlossenen Dioden 302 und
ist. Derartige Resonanzkreise sind beispielsweise in 35 303 umfassen, die so eine Spannungsverdoppler-
»Reference Data for Radio Engineers«, 4. Auflage, schaltung bilden. Die freie Klemme der Diode 302
S. 237, F i g. 1, Schema A, wiedergegeben. In einem Hegt an Masse, während an der freien Klemme der
Stromkreis dieser Art übersteigt die Phasenverschie- Diode 303 der Demodulationsausgang liegt. Zwischen
bung des sinusförmigen Eingangssignals nicht ± 90°. ihm und Erde liegt eine den parallelgeschalteten
Die Abstimmkreise 20 weisen verschiedene Resonanz- 40 kapazitiven Widerstand 304 und Widerstand 305 umfrequenzen
auf, die vorzugsweise gleichmäßig über fassende Glättungsschaltung, die eine Zeitkonstante
den ganzen Frequenzbereich verteilt sind, in dem das für die Detektorschaltung bildet.
System betrieben werden soll; die einzelnen Strom- Der Ausgang jedes Detektors, beispielsweise 30,
kreise können Durchlaßbereiche gleicher Bandbreite liegt jeweils an einem damit verbundenen Schwellenaufweisen,
die sich vorzugsweise überlappen, so daß 45 verstärker 40, 41, 42, 43, 44... Jeder Schwellender
gesamte Frequenzbereich bedeckt ist. Beispiels- verstärker, wie beispielsweise für den Schwellenweise können in einer Ausführungsform vierzig Reso- verstärker 41 dargestellt, kann einen üblichen astabinanzkreise
parallel verwendet werden, deren Reso- len Verstärker besitzen, der schematisch mit 401
nanzfrequenzwerte in einer arithmetischen Folge von bezeichnet ist und einen Eingang zur Verstellung des
1000 Hertz liegen, und Bandbreiten von etwas weni- 5o Schwellwerts aufweist, der an einen Spannungsteiler
ger als jeweils 1000 Hertz vorgesehen sein, um auf angeschlossen ist, welcher seinerseits von den Widerdiese
Weise eine Gesamtbandbreite von 40 Kilohertz ständen 402 und 403 gebildet und vorzugsweise einzu
überdecken. stellbar ist, um die Schwellenspannung zu liefern.
Die Resonanzkreise 20 sind jeweils vorteilhafter- Jedes Paar dieser in Reihe geschalteten Schaltungen,
weise in der für den Kreis 21 dargestellten Art aus- 55 wie 31-41, 31-42... stellt also eine Schwellendetekgebildet.
Es ist eine Serienresonanzschaltung mit einer torschaltung dar. Diese Schaltung liefert im Betrieb
Eingangskapazität 201 (an die das Eingangssignal eine verstärkte Gleichspannung an dem Ausgang des
vom Verstärker 1 angelegt wird), einer anschließen- betreffenden Schwellenverstärkers oder jedes Schwelden
Induktivität 202 und einem darauffolgenden Ienverstärkers, dessen Resonanzkreis 20 mehr als
geerdeten Widerstand 203 vorgesehen. Weiterhin um- 60 einen vorbestimmten Betrag an Energie des bei 10
faßt die Schaltung zwei Trenntransistoren 204 und angelegten Eingangssignals durchgelassen hat.
205, deren Basis symmetrisch mit der Verbindung Die Ausgänge sämtlicher Schwellenverstärker 40
zwischen Induktivität 202 und Widerstand 203 ver- sind an die entsprechenden Eingänge eines allgemein
bunden sind und deren Emitter dazu dienen, zwei mit 5 bezeichneten Zwischenverbindungsnetzes gelegt,
getrennte Ausgänge von der Schaltung abzuzweigen. 65 Das Netzwerk 5 weist genauso viele Ausgänge wie
Eine entsprechende Vorspannung wird an Basis und Eingänge, d. h. wie Frequenzkanäle in dem System
Kollektor jedes Transistors 204, 205 mittels der vor- auf. Das Netzwerk 5 ist so angeordnet, daß bei Ergesehenen
Widerstände gelegt. Entsprechend der regung eines bestimmten Einganges eine Spannung an
einer Anzahl von Ausgängen erscheint. Die Ausgänge beziehen sich in einem bestimmten logischen Programm
auf den dem erregten Eingang entsprechenden Ausgang. Besondere Beispiele des Aufbaus des Verbindungsnetzwerkes
5 sind später noch angegeben. Zum besseren Verständnis kann angenommen werden, daß das Verbindungsnetzwerks so ausgebildet
ist, daß die Erregung jedes Eingangs, beispielsweise Eingang Nr. n, die Erregung von fünf der Ausgänge,
auftritt. Diese fünf Ausgangsspannungen liegen an den Eingängen der entsprechenden Torschaltungen
60, die dann die Ausgangsspannungen der beiden Resonanzkreispaare 20 an die Mischer 7 durch-5
schalten, wobei diese Resonanzkreise mit dem der Signalträgerfrequenz entsprechenden Resonanzkreis
den gesamten Frequenzbereich des ankommenden Signals überdecken. Der Mischer 7 legt daraufhin die
Resultierende aller durchgelaufenen Frequenzkompo-
insbesondere Ausgang Nr. (rc—2), Nr. (η—1), Nr. η, ίο nenten des Signals an die Filterausgangsklemme 9 an.
Nr. (n+1) und Nr. (n+2), herbeiführt. Die Schwundregelspannungsschleife 8 hält während
Die Ausgänge des Netzwerkes 5 werden als Tor- der gesamten Zeit die Amplitude des Eingangssignals
eingänge entsprechender Torschaltungen 60 angelegt, ungeachtet möglicher Schwankungen im Eingangs-
die ferner mit 61, 62, 63 ... bezeichnet sind. Jedes pegel auf einem Pegelwert, der gerade hoch genug ist,
Tor weist einen Signaleingang, der mit dem zweiten 15 um zu gewährleisten, daß der Schwellenverstärker 40
Ausgang eines der zugeordneten Resonanzkreise 20 betätigt wird.
verbunden ist, und einen Ausgang auf, der als ent- F i g. 2 veranschaulicht einen Aufbau der Verbinsprechender
Eingang mit einem gewöhnlichen Signal- dungsschaltung 5, die für die im vorhergehenden bemischkreis
7 verbunden ist. Der Mischkreis 7 besitzt schriebene Betriebsart verwendbar ist. Die Schaltung 5
einen Ausgang, der mit der Systemausgangsklemme 9 20 besitzt hierbei ein Matrizennetzwerk 520, bei der die
verbunden ist, und enthält die Summe der an seine Eingangsleitungen D von jeweils einem zugeordneten
Eingänge angelegten Signale. Schwellenverstärker 40 kommen und über fünf Dioden
Die Tore 60 können beliebiger bekannter Art sein. parallel mit fünf zugehörigen Ausgangsleitungen C
Bei der hier dargestellten Ausführungsform umfaßt verbunden sind (die zu den Toreingängen der entjede
Torschaltung zwei Transistoren 601 und 602, die 35 sprechenden Torschaltungen 60 führen). Jede Einin
Emitterschaltung verbunden sind, wobei das Tor- gangsleitung mit der Reihennummer η (abgesehen von
eingangssignal von dem zugehörigen Resonanzkreis
20 an den Kollektor des Transistors 601 angelegt wird
und das Ausgangssignal zum Mischer 7 von dem
Kollektor des Transistors 602 abgenommen wird, 30 den Ausgangsleitungen mit den Reihennummern während die gemeinsame Emitterverbindung den Tor- (n—2), (n—l), (n+1) und (n+2) verbunden. Die eingang darstellt, der mit einem Ausgang des Verbindungsnetzwerkes 5 verbunden ist.
20 an den Kollektor des Transistors 601 angelegt wird
und das Ausgangssignal zum Mischer 7 von dem
Kollektor des Transistors 602 abgenommen wird, 30 den Ausgangsleitungen mit den Reihennummern während die gemeinsame Emitterverbindung den Tor- (n—2), (n—l), (n+1) und (n+2) verbunden. Die eingang darstellt, der mit einem Ausgang des Verbindungsnetzwerkes 5 verbunden ist.
Die Mischschaltung 7 ist von bekannter Art und
weist entsprechende Impedanzen auf, um die an die 35 den gleichen fünf Ausgangsleitungen verbunden ist,
betreffenden Mischeingänge angelegten Signale von- mit denen die dritte Eingangsleitung D 3 verbunden
einander zu entkoppeln.
Während des Betriebs dieser Schaltung ist — wie in diesem Beispiel angenommen — das an die Eingangsklemme
10 angelegte Eingangssignal ein ampli- 40 tuden- oder frequenzmoduliertes Zwischenfrequenzsignal
mit einem verhältnismäßig niedrigen Modulationsindex und einer entsprechend hohen Trägerenergie
sowie mit einer Gesamtbandbreite von etwas
weniger als 5 kHz. Dieses Signal wird bei einem Ab- 45 die Frequenzmitte zurückzuführen, so daß die Mittenstand
der Resonanzfrequenzen der Resonanzkreise 20 frequenz des Ausgangssignals ständig innerhalb einer
von jeweils 1000 Hz eine merkliche Resonanz bei Annäherung von 500 Hz der augenblicklichen Trägerfünf
der Resonanzkreise 20 bewirken, wobei sich die frequenz des Eingangssignals entspricht und die
höchste Resonanzenergie in demjenigen Resonanz- Banddehnung des Ausgangssignals im wesentlichen
kreis einstellt, dessen Resonanzfrequenz der Träger- 50 konstant auf dem vorgeschriebenen Wert von 5 Hz
frequenz des Signals am nächsten liegt; jedoch ist bleibt.
auch eine beträchtliche Resonanz in den jeweils bei Das Matrizennetzwerk der F i g. 2 ist nur ein Beiden
in der Reihe unmittelbar darunter und darüber spiel einer möglichen logischen Schaltung, die für die
angeordneten Resonanzkreisen vorhanden. Der wahlweise Öffnung der Torschaltungen 60 in den
Schwellenwert der Verstärker 40 ist mittels der 55 betreffenden Frequenzkanälen entsprechend einem
Spannungsteiler, wie beispielsweise 402, 403, so ein- gewünschten logischen Programm verwendet werden
gestellt, daß in Verbindung mit der Einstellung der kann. Das eigentliche Programm kann in Abhängig-Schwundregelspannungsschaltung
8 nur der Verstär- keit der jeweiligen Gegebenheiten beliebig verändert ker 40 in dem jeweiligen Frequenzkanal ein Aus- werden. So zeigt F i g. 3 einen Eckausschnitt eines
gangssignal erzeugt, dessen Resonanzkreis 20 im 60 anderen Matrizennetzwerkes, das allgemein mit 530
wesentlichen der Resonanzfrequenz der Signalträger- bezeichnet ist. In diesem Beispiel ist die Diodenfrequenz
entspricht. Das Ausgangssignal wird an den anordnung derart, daß (abgesehen von den Verbinbetreffenden
Eingang des Verbindungsnetzwerkes 5 düngen an den Enden der Matrixe) eine Eingangsangelegt.
Dieses arbeitet in der im vorhergehenden leitung D (n) mit den Ausgangsleitungen C (n—3),
beschriebenen Weise derart, daß an fünf Ausgängen, 65 C(n—2), C (n+2) und C(n+3) verbunden ist. Eine
und zwar an dem, der dem erregten Eingang ent- solche Anordnung wird selbstverständlich arbeiten,
spricht, und den unmittelbar darunter- und unmittel- um nicht die Hauptmitten- oder Trägerfrequenz des
bar darüberliegenden Paaren die Ausgangsspannung Eingangssignals durchzulassen, sondern Seitenband-
den beiden ersten Eingangsleitungen D1 und D 2)
wird über fünf Dioden mit der Ausgangsleitung, welche die gleiche Reihennummern aufweist, und mit
erste Eingangsleitung D1 ist hier unbenutzt dargestellt,
und die zweite Eingangsleitung D 2 ist so dargestellt, daß sie über ihre zugeordneten Dioden mit
ist. Eine allgemein symmetrische Anordnung kann an dem gegenüberliegenden nicht dargestellten Ende der
Matrize vorgesehen sein.
Sollte bei der in bezug auf Fig. 1 und 2 beschriebenen
Schaltung die Trägerfrequenz des Eingangssignals schwanken, so wird selbstverständlich das
System solchen Schwankungen jederzeit und selbständig folgen, um den Durchlaßbereich des Systems auf
frequenzen, die um bestimmte Beträge oberhalb und unterhalb der Mittenfrequenz verschoben sind. Die
Anordnung kann daher mit einem Seitenbandsystem mit Trägerunterdrückung verwendet werden.
Die Anzahl der jeweils in F i g. 2 und 3 dargestellten Dioden die zwischen jeder Eingangsleitung und
den zugehörigen Ausgangsleitungen vorgesehen sind, ist nur beispielsweise gewählt. Beispielsweise kann in
einer Anordnung der allgemein in F i g. 3 dargestellten Art bei Anwendung eines Eingangssignals mit
einem Grundfrequenzbereich von 5 bis 15 IdHz jede Eingangslei tung D («) über Dioden mit zwanzig Ausgangsleitungen
C («-15), C («-14) ... bis C (« -6)
und C(n + 6 ... bis C («+14), C («+15) verbunden werden.
Bei der in F i g. 2 dargestellten, aus festen Elementen bestehenden Bandpaßschaltung kann die Anzahl
der Ausgangsleitungen, mit denen jede Eingangsleitung verbunden ist, ebenfalls erhöht oder auch
erniedrigt werden. Als Grenzbeispiel kann jede Eingangsleitung mit einer einzigen zugehörigen Ausgangsleitung
verbunden werden, indem beispielsweise ein einfacher Diodensatz entlang der Hauptdiagonale
der in F i g. 2 dargestellten Matrize vorgesehen ist oder indem die entsprechenden Eingangs- und Ausgangsleitungen
unmittelbar miteinander verbunden werden. Eine solche Anordnung kann nützlich sein,
um den Durchlaßbereich des Systems jederzeit auf der augenblicklichen Trägerfrequenz des Eingangssignals im Falle hoher Modulationsgrade mittig zu
halten, wodurch ein besserer Frequenzrückkopplungseffekt erzielt wird. In solchen Fällen ist die Zeitkonstante
der Detektorkreise 30, die von dem kapazitiven Widerstand 304 und dem Widerstand 305 bestimmt
wird, möglichst klein zu halten, beispielsweise kleiner als 1 Millisekunde.
Während sowohl in F i g. 2 wie in F i g. 3 die Verbindungen zwischen einer Eingangsleitung und den
Ausgangsleitungen der Verbindungsschaltung oder Matrize symmetrisch zu den gegenüberliegenden
Seiten der Eingangsleitung dargestellt sind, ist dies selbstverständlich nicht unbedingt erforderlich.
Die zuvor beschriebene Verbindungsschaltung 5 weist ein festes Programm auf, das gewöhnlich in
einem verhältnismäßig einfachen Matrizennetzwerk der allgemein in bezug auf F i g. 2 und 3 erläuterten
Art ausgeführt wird. Es können aber auch verwickeitere logische Programme und solche, die sich mit der
Zeit, den Merkmalen des Eingangssignals und/oder anderer Regelfaktoren verändern lassen, verwendet
werden, die das Vorhandensein von mehr oder weniger verwickelten logischen Netzwerken erfordern. Als
Beispiel wird nachstehend unter Bezugnahme auf F i g. 4 ein logisches Netzwerk beschrieben, das auf
Einschwingvorgänge in dem Eingangssignal anspricht, um den Durchlaßbereich des Filtersystems momentan
zu vergrößern.
Das in F i g. 4 dargestellte logische Netzwerk besitzt eine Matrize 520 der in Fi g. 2 dargestellten Art.
Eine Zusatzmatrize 505 ist vor der Matrize 520 mit den zu ihr führenden Eingangsleitungen 550 verbunden.
In dieser Zusatzmatrize ist jede der Leitungen 550 (andere als diejenigen an den Anfangs- und
Schlußenden der Matrize) über drei Dioden mit einer zugehörigen Ausgangsleitung der Zusatzmatrize sowie
mit den Ausgangsleitungen verbunden, die unmittelbar unterhalb und oberhalb der betreffenden Ausgangsleitung
angeordnet sind. Die Ausgangsleitungen der Zusatzmatrize 505 sind mit den zweiten Eingängen
entsprechender Und-Schaltungen 510 verbunden, die zwischen den von den zugehörigen Schwellenverstärkern
40 zu der Zusatzmatrize 505 führenden Eingangsleitungen 500 angeordnet sind. Ferner sind die
Eingangsleitungen 550 zur Ausgangsmatrize 520 mit den Eingängen entsprechender Nicht-Tore oder
Ergänzungsschaltungen 560 verbunden, deren sämtliche Ausgänge an einem Koinzidenztor 570 liegen.
ίο Der Ausgang des Tors 570 wird jeweils über Dioden
580 bis 583 mit den Ausgangsleitungen der Zusatzmatrize 505 verbunden. Dieses System arbeitet wie
folgt.
Im eingeschwungenen Zustand, wenn das an das Filtersystem angelegte Eingangssignal stabile Frequenzeigenschaften aufweist, liefert ein einziger Schwellenverstärker, z. B. der Schwellenverstärker 42, — wie vorstehend beschrieben — eine Ausgangsspannung, die über die Leitung 502 durch die Und-Schaltung 512 durchgelassen wird, deren zweiter Eingang zu diesem Zeitpunkt erregt wird, wie dies aus nachstehendem ersichtlich ist. Das Signal von der Und-Schaltung 512 wird an die entsprechende Eingangsleitung 552 der Hauptmatrize 520 angelegt, die daraufhin arbeitet, wie in bezug auf F i g. 2 beschrieben ist, um z. B. fünf der Matrizenausgangsleitungen, und zwar insbesondere die Ausgangsleitung, die der erregten Eingangsleitung entspricht, sowie zwei Paar angrenzender Ausgangsleitungen zu erregen.
Im eingeschwungenen Zustand, wenn das an das Filtersystem angelegte Eingangssignal stabile Frequenzeigenschaften aufweist, liefert ein einziger Schwellenverstärker, z. B. der Schwellenverstärker 42, — wie vorstehend beschrieben — eine Ausgangsspannung, die über die Leitung 502 durch die Und-Schaltung 512 durchgelassen wird, deren zweiter Eingang zu diesem Zeitpunkt erregt wird, wie dies aus nachstehendem ersichtlich ist. Das Signal von der Und-Schaltung 512 wird an die entsprechende Eingangsleitung 552 der Hauptmatrize 520 angelegt, die daraufhin arbeitet, wie in bezug auf F i g. 2 beschrieben ist, um z. B. fünf der Matrizenausgangsleitungen, und zwar insbesondere die Ausgangsleitung, die der erregten Eingangsleitung entspricht, sowie zwei Paar angrenzender Ausgangsleitungen zu erregen.
Gleichzeitig wird das Ausgangssignal der Und-Schaltung 512 von den drei Dioden 515, 516, 517 der
Zusatzmatrize 505 zu deren entsprechenden Ausgangsleitungen hindurchgelassen und so an die zweiten
Eingänge der Und-Schaltungen 511, 512, 513 angelegt. Die Und-Schaltung 512 wird dadurch in
ihrer wirksamen Durchlaßstellung gehalten, und die angrenzenden Und-Schaltungen 511 und 513 werden
in einen Zustand versetzt, um einem nachstehend ersichtlichen Zweck zu dienen.
Der zuerst angenommene Zustand der Und-Schaltung 512 ist in dem angegebenen Beispiel auf die
Wirkung der Nicht-Tore 560 zurückzuführen. Bei der anfänglichen Abwesenheit eines Ausgangssignals
irgendeiner der Und-Schaltungen 510 legen sämtliche Nicht-Tore 560 Signale an die Eingänge des Koinzidenzstromtors
570 an, das daraufhin ein Ausgangssignal abgibt, das die zweiten Eingänge sämtlicher
Und-Schaltungen 510 erregt. Wenn jedoch die Und-Schaltung 512 einmal ein Ausgangssignal von dem
Schwellenverstärker 42 zu der Leitung 552 durchgelassen hat, so entregt das entsprechende Nicht-Tor
562 den zugehörigen Eingang zu dem Koinzidenztor
570, so daß sämtliche Und-Schaltungen 510 außer den Schaltungen 511, 512 und 513, die in der zuvor
beschriebenen Weise weiterhin in Betrieb bleiben, außer Betrieb gesetzt werden.
Auch bei dieser Ausführungsform des Systems gemäß der Erfindung sind die Detektorschaltungen 30
durch entsprechende Wahl des kapazitiven Widerstands 504 und Widerstands 505 mit einer ziemlich
hohen Zeitkonstante von etwa 3 oder 4 Millisekunden und mehr versehen, so daß die Ausgangsspannung
jedes erregten Schwellenverstärkers 40 entsprechender Dauer ist.
Unter den für das Eingangssignal angenommenen Bedingungen des eingeschwungenen Zustandes arbeitet
demnach das System in der unter Bezugnahme auf F i g. 1 beschriebenen Art. Es sei nun angenom-
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men, daß die Trägerfrequenz des Eingangssignal
geändert, beispielsweise erhöht wird, und zwar um mehr als etwa 500Hz mit verhältnismäßig großer
Geschwindigkeit. Der Schwellenverstärker 43 liefert nun eine Ausgangsspannung, die durch die Und-Schaltung
513 zu der Eingangsleitung 553 der Hauptmatrize 520 hindurchgelassen wird. Diese Matrize
arbeitet jetzt, um die mit diesem neu erregten Eingang verbundenen Ausgangsleitungen zu erregen, so
daß die Gesamtzahl der erregten Ausgangsleitungen die logische Verbindung sämtlicher den beiden Eingangsleitungen
552 und 553 zugeordneten Ausgänge ist. Der Durchlaßbereich des Filtersystems wird damit
vorübergehend verbreitert, und diese Verbreiterung dauert für eine Zeit an, die von der den Detektoren 30
erteilten Zeitkonstante bestimmt wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß für einen gewissen Wert
dieser Zeitkonstante die Dauer der Verbreiterung des Durchlaßbereichs im wesentlichen proportional zur
Geschwindigkeit der Frequenzänderung während des auftretenden Einschwingvorgangs ist. Je schneller der
Wechsel erfolgt, um so größer ist die Anzahl der Hauptmatrizeneingangsleitungen, die gleichzeitig erregt
bleiben, und damit um so größer die Verbreiterung des Durchlaßbereichs des Systems.
Dies gewährleistet die richtige Übertragung schneller Einschwingvorgänge, während gleichzeitig der
gewünschte Schutz gegen Streu- und Störsignale während der Einschwingzustände geboten wird.
Das logische Programm der von dem Netzwerk 5 ausgeführten Zwischenverbindungen kann in noch
anderer Weise verändert werden. Als eine weitere vorteilhafte Möglichkeit ist in F i g. 1 ein Steuereingang
501 dargestellt, der mit dem Netzwerks verbunden ist, um das Programm der darin enthaltenen
Eingangs-Ausgangs-Verbindungen in Abhängigkeit eines äußeren Faktors zu verändern. Ein solcher
Faktor kann einen gewählten veränderlichen Zustand des Systems, von dem die Erfindung einen Teil bildet,
und/oder einen von Hand einstellbaren Faktor einschließen. Der eine solche Änderung einführende
Eingang 501 kann beispielsweise dazu dienen, um eine Erregerspannung anzulegen, die eine Vielzahl
von Und-Schaltungen (nicht dargestellt) in Betrieb setzt, die in Reihe mit bestimmten Dioden einer
Matrize der in F i g. 2 oder 3 dargestellten Art geschaltet sind, wodurch die Anzahl und das Programm
der Ausgangsleitungen verändert werden, die tatsächlich mit jeder Eingangsleitung der Matrize verbunden
werden können.
Mit der Erfindung ist ein verbessertes selbstabstimmendes Filtersystem geschaffen, das so wirkt,
daß jederzeit die kleinsten erforderlichen Durchlaßbereiche für ein Eingangssignal ungeachtet dessen
Frequenzabweichung oder anderer möglicher Abweichungen dessen Merkmale vorliegen. Das Filtersystem kann einen Selbstabstimmbereich aufweisen,
der so breit (oder so schmal) wie gewünscht ist. Es kann gesteuert werden, um jede gewünschte Frequenzkomponente
eines Eingangssignals durchzulassen, beispielsweise Modulationskomponenten beliebiger
Art mit oder ohne Trägerfrequenz. Beispielsweise können Doppelerverschiebungskomponenten in dem
empfangenen Signal eines Dopplerradarsystems ungeachtet der Schwankungen in den übrigen Frequenzeigenschaften
des Signals durchgelassen werden. Das Filtersystem ist geeignet zur Verarbeitung von Eingangssignalen
sich ständig ändernder Frequenzmerkmale, wie sie bei der Übertragung von Analoginformationen
verwendet werden, sowie für Impulssignale, wie z. B. in Digitalsystemen, beispielsweise zur Fernmessung.
Die Verwendung einer Mehrzahl einfacher Resonanzkreise mit nur einer Polstelle, von denen jeder
einen geringen Bruchteil des gesamten Energiegehalts des Signals überträgt und so angeordnet ist,
daß das Ein- und Ausschalten der Kreise nur am Rande liegende Frequenzkanäle beeinflußt und demzufolge
unter niedrigen Energieladungen erfolgt, gewährleistet, daß das Netzwerk im Betrieb nur sehr
geringes Geräusch und wenig Verzerrungen auf Grund der Schaltvorgänge einbringt. Bisher dem
Energiepegel des Eingangssignal auferlegte Begrenzungen werden damit vermieden.
Claims (10)
1. Selbstabstimmendes Filter system mit einer Anzahl von parallelgeschalteten Kanälen, denen
ein gemeinsames Eingangssignal zugeführt wird, wobei jeder Kanal ein Filter aufweist, das einen
entsprechenden Mittenfrequenzwert hat, wobei alle diese Mittenfrequenzwerte über einen vorbestimmten
Frequenzbereich verteilt sind und wobei die Filterausgänge über Torschaltungen mit
dem Ausgang des Systems verbunden sind und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, um ein Tor
zu öffnen, wenn die Stärke der Signalkomponente, die durch den entsprechenden Kanal hindurchgeht,
einen vorbestimmten Schwellwert überschreitet, gekennzeichnet durch eine logische Verbindungsschaltung (5), die wahlweise
ein Tor (60) oder gleichzeitig mehr als ein Tor (60) derart öffnet, daß das oder die Tore gemäß
einem vorbestimmten festen oder variablen Programm in Abhängigkeit von dem speziellen Kanal
(20, 30, 40), in welchem die Stärke einer Signalkomponente den Schwellwert überschritten hat,
auswählbar ist oder sind.
2. Filtersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter (20) der Kanäle
Resonatoren mit nur einer Polstelle oder entsprechende Schaltungen sind, die einem dem Eingang
zugeführten sinusförmigen Signal eine Phasenverschiebung erteilen, die den Wert von
±90° nicht übersteigt.
3. Filtersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwertdetektorschaltung
einen Gleichrichter (30), dessen Eingang mit dem Ausgang des entsprechenden Filters (20) verbunden ist und einen Verstärker
(40) mit einstellbarem Schwellwert aufweist, der zwischen den Gleichrichter und den Eingang der
logischen Schaltung (5) geschaltet ist.
4. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte
automatische Verstärkungssteuerung (9-8-1), die zur Steuerung des Pegels des Eingangssignals gemäß
dem Pegel des Ausgangssignals vorgesehen ist.
5. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die logische
Verbindungsschaltung (5) derart ausgelegt ist, daß diese wenigstens ein Tor (60) in einem Kanal,
dessen Frequenz kleiner ist als die Frequenz des Kanals, in dem die Stärke der Signalkomponente
den Schwellwert überschritten hat, und wenigstens ein Tor in einem Kanal öffnet, dessen Frequenz
größer ist als die Frequenz des Kanals, in dem die Stärke der Signalkomponente den Signalwert
überschritten hat. S
6. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die logische
Verbindungsschaltung (5) derart ausgelegt ist, daß diese das Tor (60) in dem Kanal öffnet, in dem
die Stärke der Signalkomponente den Schwellwert überschritten hat.
7. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die logische
Verbindungsschaltung (5) in einer Richtung leitende Schaltelemente aufweist, um die Verbindüngen
zwischen dem Schwellwertdetektor (30-40) jedes Kanals und den Steuereingängen der entsprechenden
Tore (60) herzustellen.
8. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die logische
Verbindungsschaltung (5) eine das Torauswahlprogramm in Abhängigkeit von einem äußeren
Faktor, beispielsweise in Abhängigkeit von einem Befehl und/oder in Abhängigkeit von einem
Merkmal des Eingangssignals, ändernde Schaltung (501 Fig. 1, 505 Fig. 4) aufweist.
9. Filtersystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderungsschaltung
(505) derart ausgebildet ist, daß sie auf eine Frequenzveränderung des Eingangssignals durch
Erhöhung der Zahl der Tore (60), die während dieser Veränderung geöffnet werden, anspricht.
10. Filtersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch Schaltelemente (304,
305), die in dem Betrieb des Schwellwertdetektors (30-40) eine bestimmte Zeitkonstante einführen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR2785A FR1431746A (fr) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Perfectionnements aux filtres électriques actifs |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1285635B true DE1285635B (de) | 1968-12-19 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEC37996A Pending DE1285635B (de) | 1965-01-21 | 1966-01-21 | Selbstabstimmendes Filtersystem |
Country Status (7)
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| BE (1) | BE674935A (de) |
| DE (1) | DE1285635B (de) |
| FR (1) | FR1431746A (de) |
| GB (1) | GB1117342A (de) |
| NL (1) | NL6600744A (de) |
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